Gast
#1828655
Ich habe hier einen "Feigao Power Analyzer" (Version 2.0), welcher u.a. Volt und Ampère einer angeschlossenen Last misst. Die Volts werden auch korrekt gemessen. Bei der Ampèremessung zeigt er aber konsistent ca. 0,5 Ampère zu wenig an. (Überprüft mit genauem Multimeter und verschiedenen Lasten/Spannungen.) Intern ist das Teil ca. so aufgebaut: Eingangs-Plus wird mit Abgriff für die Spannungsmessung zum Ausgangs-Plus durchgeschleift. Eingangs-Minus wird über einen 0,5 mOhm Shunt (von mir gemessen) zum Ausgangs-Minus weitergeleitet. (An Ausgangs-Plus und Ausgangs-Minus kommt dann die Last) (Die 5 Volt für die interne Versorgung werden durch einen LM2936-5 erzeugt. Stromverbrauch des Geräts ist ca. 20 mA.) Von Eingangs-Minus geht es über einen 100 Ohm-Widerstand in den invertierenden Eingang eines LM358-Operationsverstärkers. Von Ausgangs-Minus geht es über ebenfalls 100 Ohm in den normalen Eingang dieses OPVs. Dazwischen sitzt der Shunt. (Zwischen OPV-Ausgang und invertierendem Eingang sitzt noch ein kleiner smd-Kondensator.) Der Ausgang des OPVs geht dann über ein paar Widerstände und Kondensatoren in einen Atmega8L Microcontroller, der die Verarbeitung übernimmt und die errechneten Werte im LCD-Display ausgibt. Ich habe mal einen 220 Ohm Widerstand parallel zu dem 100 Ohm SMD-Widerstand des normalen OPV-Eingangs gehalten. Resultat: Der angezeigte Ampèrewert ging tatsächlich in die Höhe, aber schwankte wild. (Ich nehme an, es lag an den durch meinen Körper verursachten Einstreuungen.) Hätte es Aussicht auf Erfolg, wenn ich hier statt des 100 Ohm Widerstands ein kleines Trimmpoti einbauen würde? (Falls diese Idee absurd sein sollte: Mit OPVs kenne ich mich noch nicht so gut aus... ;-)) Oder sollte ich lieber einen der Widerstände zwischen OPV-Ausgang und Atmega "trimmen"? Womöglich liegt das Problem ja auch nicht in der Hardware, sondern im Atmega Controller-Code wird immer irgendwo 0,5 Ampère zuviel abgezogen...?