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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Leistungsendstufe 50W


Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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Hy Leute.


Habe ein Problem.

Habe diese Schaltung aus dem Buch: Halbleiter Schalttechnik von Tietze 
und Schenk.

Laut den Autoren soll diese Schaltung 50W Sinusleistung bringen bei 
einem Rv=5Ohm

Leider komme ich an diese Werte nicht ran.

Kann sich jemand vorstellen wo der Fehler liegt?

lg Peter

Autor: Helmut S. (helmuts)
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V3 ist falsch gepolt. Schreib da mal +29 hin

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Mit Q3 und Q6 als BC 546 bzw. BC 556 kommst du nie auf die Leistung, die 
gehen vorher in Rauch auf.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Andreas M. schrieb:
> Mit Q3 und Q6 als BC 546 bzw. BC 556 kommst du nie auf die Leistung, die
> gehen vorher in Rauch auf.

Wie kommst du auf die Typen?
Er hat ideale Transistoren NPN/PNP gewählt.

Autor: mhh (Gast)
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Ich vermisse eine Spannungsverstärkung irgendwie...
Nur Stromverstärkung.

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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alle Q's haben keine Werte dh. können nicht überlastet werden.

@Helmut: Im Buch steht Vb= 29V
Und die ganze untere Strecke ist an -Vb angeschlossen.

wenn ich es umpole habe ich eine Sinusspannung zw. +11,41V und +11,38V 
und einen Wechselstrom zw. 2,28A und 2,27A.

Laut Buch sollte Ua Spitze-Spitze = 22,4V und Ia Spitze-Spitze= 4,48A 
sein.

lg Peter

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Hallo Peter,

häng mal deinen .asc-File an deine Antwort.
Dann werde ich es richten.

Helmut

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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@anhang

Autor: mhh (Gast)
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Die Schaltung ist theoretischer Natur. Praktisch ist sie Müll. Zwei 
Stromquellen, die gegeneinander arbeiten. Keine 
Arbeitspunktstabilisierung. Keine null Volt am Ausgang ohne Ansteuerung. 
Keine Spannungsverstärkung.

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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wenn das wirklich so ist, warum kauf ich mir dann ein buch um 92euro 
wenn nur mist drinnen ist?

mit mistbeispielen werde ich das nie lernen :/

Autor: Andreas M. (elektronenbremser)
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Er will doch simulieren, die Transistoren waren nur ein Hinweis auf 
fehlende Daten.
Simulieren soll ja die Realität nachbilden, aber in der Realität gibt es 
keine idealen Bauteile.

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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ja schon klar.. aber mein ziel ist jtz einmal das die schaltung mal in 
richtung ziel steuert =)

Autor: G. O. (aminox86)
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Also, irgendwie verstehe ich die Aufregung nicht. Kurze Vorüberlegung.
Da es sich bei der Schaltung, wie bereits erwähnt, um einen 
Stromverstärker handelt, muß die am Lastwiderstand abfallende Spannung 
der Eigngangsspannung entsprechen, wenn am Ausgang die erwähnte Leistung 
erscheinen soll. Also(einfachster Überschlag mit Sinussignal)
P=U*I; R=U/I -> U_last=Sqrt(P*R)
Mit den gebenen Werten ist U_last(eff)=Eingangsspannung=SQRT(50*5)=15,8V
Daraus am Ausgang U_ss=U_last*SQRT(2)=22,36V  daraus Spitzenstrom 
I_ss=U_ss/R_l=4,47A. Offensichtlich ist in der Simulation die 
Eigangsspannung zu niedrig gewählt.
Empfehlung: erst Kopf, dann Rechner einschalten.
mfg

Autor: holger (Gast)
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>ja schon klar.. aber mein ziel ist jtz einmal das die schaltung mal in
>richtung ziel steuert =)

Mit der Schaltung kannst du das vergessen.
Es gibt heute soo schöne ICs für Endstufen;)

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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ja mir geht es aber um den lerneffekt

Autor: holger (Gast)
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>ja mir geht es aber um den lerneffekt

Wie viel möchtest du denn ausgeben?
Bei einer diskret aufgebauten Endstufe kann man
viel falsch machen. Besorg dir schon mal
einen Feuerlöscher;)

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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naja aber deine lösung stimmt auch nicht

Eingangsspannung: Us= 11.18V dh. Uss= 22.32V

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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darum will ich es ja simulieren!

Autor: Helmut S. (helmuts)
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So hatten die sich das im Tietze-Schenk gedacht.

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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simulier das bitte mal ^^

Autor: holger (Gast)
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>darum will ich es ja simulieren!

Dann baust du den simulierten Kram auf und es macht trotzdem Peng.
Ruhestromeinstellung vergessen, thermische Stabilisierung fehlt
und der Ruhestrom wird immer größer und größer bis er die Endstufe
killt. Endstufe schwingt sich kaputt. Kühlkörper zu klein oder ganz
vergessen. Und das waren nur die groben Fehler die man machen kann;)

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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so wie es jtz ist bau ich es eh nicht auf

Autor: Jens G. (jensig)
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@ Helmut S.
>So hatten die sich das im Tietze-Schenk gedacht.

Ja - so sieht es schon viel besser aus ...

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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so sieht die simulation aus

das kann doch auch nicht stimmen, oder?

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Peter Brandstetter schrieb:
> simulier das bitte mal ^^

Danke, hatte das net-label "in" zweimal vergeben.

Nachtrag:
Die "nodeset" Anweisung gehört da nicht rein. Die entstand bei der 
Fehlersuche. Hatte vergessen die wieder zu löschen.

Autor: Peter Brandstetter (decibel)
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jtz ist es perfekt =)

danke =)

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