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Forum: Offtopic Gruß aus der Psychose - Loch bohren (lassen)


Autor: Иван S. (ivan)
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Hallo allerseits,

wie bereits aufgefallen, kann ich in letzter Zeit eher wenig an den hier 
laufenden Diskussion teilnehmen.

Besonders leid tut es mir denjenigen Personen gegenüber, denen ich eine 
Erwerbsabsicht im Forum Markt mitgeteilt habe. Insbesondere erinnere ich 
mich dabei an einen Xeon-Server und an ein historisches Controllerset 
von ST.

Bis auf weiteres werde ich diesen abgegebenen Kaufoptionen nicht 
nachkommen können, obwohl ich die Waren gerne besessen hätte.

Leider befinde ich mich derzeit in einem Rezidiv.

Iwan, F25.8/F19.x

PS: Wie bohrt man ein ein Loch von 0,2 mm Durchmesser in eine 2 mm dicke 
Aluminium-Magnesium-Legierung? Mein lokaler Laserdienstleister kann das 
zum Beispiel nämlich nicht.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Hmm. ist anspruchsvoll. zB mit Draht Erodieren ?

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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> PS: Wie bohrt man ein ein Loch von 0,2 mm Durchmesser in eine 2 mm dicke
Aluminium-Magnesium-Legierung? Mein lokaler Laserdienstleister kann das
zum Beispiel nämlich nicht.

Hättest du nach 0,3 mm gefragt, hätte ich es dir sagen können: mit einem 
Spiralbohrer, zumindest habe ich solche. Dann brauchst du nur noch eine 
passende Bohrmaschine. Vergiss Proxxon oder Dremel. Eine 
Uhrmacherdrehbank mit Spannzangen wäre das Werkzeug der Wahl.

Gute Besserung!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hallo Ivan, lange nicht hier gesehen!

Bei 0,6mm hätte man mit einem Platinenbohrer was machen können. Aber 
0,2mm sind schon etwas abgefahren.

Gibt es in deiner Gegend keinen mittelständischen Maschinenbauer, die 
größere Anlagen bauen? Die haben oft geeignete Maschinen. Vielleicht 
geht da bei einem Einzelstück mal was für ein Trinkgeld?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Иван S. schrieb:
> PS: Wie bohrt man ein ein Loch von 0,2 mm Durchmesser in eine 2 mm dicke
> Aluminium-Magnesium-Legierung?

Einfach bohren.

Dazu braucht man den passenden Spiralbohrer,
( Gibt es beim Uhrmacherbedarf , bei Selva gibt es nur ganze Sätze )

Dann eine Platinenbohrmaschine mit halbwegs guter Rundlaufgenauigkeit
und los gehts .

Aber mal ein Probestück machen hilft.

Das Problem ist der Vorschub, bei 0,2 mm muß man zart rangehen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Wozu braucht denn unser Ivan so ein kleines Loch?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bernd Funk schrieb:
> Das Problem ist der Vorschub, bei 0,2 mm muß man zart rangehen.

Seeeehhhr zart, bei dem schmierigen Alukram. ;-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Aluminium-Magnesium-Legierung

das ist eigendlich gar nicht so schmierig, dafür aber extrem hart und 
zäh zudem. Und würde der Laser das Loch hineibekommen, so würde die 
Platte auch schon brennen. Das ginge nur Argon-Schutzgas da 
Magnesium(und dessen Alulegierungen) extrem exotherm mit  allen Oxiden, 
auch unter Wasser oder in Stickstoffatmosphäre reagiert. Diese 
Legierungen Brennen wie Zunder wenn erstmal ca 1000°C erreicht sind. 
Werden sie aber nicht erreicht bringt der Laser gar nichts, nicht mal 
nen stumpfen Fleck.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Vielleicht mit einer Mikropanzerfaust unter Hochleistungs-Kühlmittel ;)

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Am besten mit 0,15mm vorbohren und dann auf 0,2 aufbohren. Sonst wirds 
ein Ei. Moechtest Du ein Gewinde reinschneiden? :p

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ist nicht das Gleitlager der Erdachse in dieser Größenordnung?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Иван S. schrieb:
> Leider befinde ich mich derzeit in einem Rezidiv.

Besserungswünsche. Warum die noch keiner der anderen Mitforisten 
ausgesprochen hat, enzieht sich meiner Kenntnis und meinem Verständnis.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bernd G. schrieb:
> Gute Besserung!

Ich schließe mich natürlich dem Wunsch an.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Guckst du hier:
http://www.bungard.de/index.php?option=com_content...

'Bungard spezial' (die gelben).

Bohren wie die Igel sich paaren: gaaaanz vorsichtig. :-)
Dremel mit Spannhülse geht, im Ständer versteht sich.

P.S.: auch von mir gute Besserung!

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Erstmal nachgeschaut was das ist... Gute Besserung.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Florian *.* schrieb:
> Erstmal nachgeschaut was das ist... Gute Besserung.

Dem schließe ich mich an. Gute Besserung.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Von mir auch alles Gute.

Aber zurück zum Loch. Sowas hab ich auch schon mal Freihand gebohrt.

Erst mit 0,5 anbohren, dann den 0,2 ( Bei mir war es 0,3 ) in den
Dremel.
Jetzt braucht man aber einen zweiten Mann ( Frau ).
Der Einschaltvorgang ist nicht kontrollierbar, zu viel Kraft
ist da nötig.

Also Dremel ansetzen und eine zweite Person steckt den Stecker rein.
Dann klappt das auch mit 0,2 mm.
( Eine Stecknadel ist ein Baumstamm dagegen )

Und viel Geduld sollte man haben, und für Grobmotoriker ist
das auch nichts.

Viel Erfolg !

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>und für Grobmotoriker ist das auch nichts.

Die Kaltschmiede und die Pfaffen
hat der Teufel erschaffen...

;-)
MfG Paul

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Erst mit 0,5 durchbohren, dann Draht durchstecken und auf 0,2 
zugalvanisieren.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ihr seid doch alle total verbohrt ;-)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Nimm Luft mit dem Durchmesser 0,2mm (gerade keine Bezugsquelle zur Hand) 
und lege darum einfach Aluminium-Magnesium-Zeugs.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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In Hollywood würde man folgendermassen vorgehen:
1. Normale Handbohrmaschine mit gehärtetem 10mm Bohrer nehmen
2. Sich wie in den Filmen "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" 
oder "Die Reise ins ich" auf 1/50 shrinken lassen
3. Das Loch bohren
4. Sich wieder auf normalgrösse bringen lassen

Gute Besserung auch von mir.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Johnny: Das geht nicht, da der Bohrer im geschrumpften Zustand viel zu 
kurz wäre!

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