12AX7A Heizspannung bricht ein.

OP #1838873
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Hallo, habe einen schönen Stereokompressor von Summit Audio.
Leider kommt am Ausgang kein Signal an... Habe nun das Problem relativ 
eng eingekreist (glaub ich zumindest). Die Meter reagieren auf Audio und 
auch die ganzen Einstellmöglichkeiten verändern die Reaktionen der 
Meter. Nur kommt kein Signal am Ausgang an. Jetzt habe ich mal die 
Röhren herausgenommen um die Heaterspannung zu messen: exact 5V (ist in 
diesem Fall korrekt, siehe Manual ( 
http://www.summitaudio.com/dcl200_features.html )) Steck man aber nun 
eine Röhre hinein, bricht die Spannung auf wenige Millivolt ein. Die 
Spannung kommt vom Trafo, geht über ein paar Kleindioden über einen 
Siebelko auf den 7805 und dann zu den Röhren (Pin 4,5,9). Der 
Spannungsregler sieht ganz normal aus, keine Verfärbung etc... Leider 
gibt diese Firma keine Schaltpläne heraus, und im Internet sind leider 
auch keine zu finden. Nun brauche ich eure Hilfe! Sollte ich einfach mal 
den Spannungsregler tauschen?

Vieln Dank,

Diehlmann
OP #1838930
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Hier noch zwei Bilder aus dem inneren.
Messe ich auf Durchgang, oder was habe ich da zu tun?
Habe mit röhren leider noch sehr wenig erfahrung.
7805 wird auch nur leicht Handwarm wie die andere Regler 
(7812,7824,7912,7924). Ist ja auch ein massiver Alublock als Kühler 
dran.
Außen sind dann noch große Kühlrippen.
Danke
Angehängte Dateien:
OP #1838985
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Wie kann es aber dann sein dass ich im Leerlauf die 5V nochj messen kann 
wenn er defekt sein sollte? Oder ist das ein mögliches Symptom bei einem 
defekt? Deshalb habe ich auf das Manual verlinkt, da die Heizspannung ja 
eher ungewöhnlich ist. Soll das Leben der Röhre verlängern, weniger 
Rauschen und Klirr verursachen...
Danke
#1839024
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Gehe mal davon aus, das jede 12AX7A im Parallelbetrieb der beiden 
Heizfäden lt. DB 0,3A zieht, macht bei 3 Röhren 0,9A. Nun werden die 
aber mit Heizunterspannung betrieben, was eigentlich den Strom erhöht.
Der 7805 kann aber im Normalfall mit 1A belastet werden, nur der 78S05 
kann mehr ab.
Übrigens hast Du den Link auf die Features und nicht das Manual gesetzt!
OP #1839030
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Habe die Leiterbahnen verfolgt, Pin4 und Pin 5 sind zusammengeschaltet, 
Pin 9 ist der 2. Pohl der Heizspannungsversorgung. Alle drei Röhren sind 
hintereinander geschaltet. Meine Frage nochmal: kann es trotz Defekt 
sein, dass ich im Leerlauf die 5V am Regler messen kann?
Habe von den 7805 noch welche rumliegen...
D.
#1839050
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Das Röhrenschaltbild besagt doch das 2 Heizfäden zwischen den 
Sockelstiften 4 und 5 inkl. der Mittenanzapfung an 9 existieren. Sind 
die Sockelstift 4 und 5 also gebrückt, dann wird parallelgeheizt mit 
offiziell 6,3V~.

Der 7805 ist eine Stabischaltung, die eigentlich über einen weiten 
Ue-Bereich und unter mehr oder weniger starken Lastschwankungen ihre 
Funktion behält. Ist dies nicht gegeben, sollte man also einen 
Bauteildefekt erwägen!
Gast #1839083
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Versuch doch mal extern die Heizung zu versorgen. Den Regler raus und 
mit einem Netzteil mit Strombegrenzung von außen Spannung langsam 
hochdrehen. Da kannst du eigentlich nichts kaputt machen. Den maximalen 
Strom der Heizung bekommst du aus dem Datenblatt der Röhre. Wenn der 
Strom dann weiter ansteigt bevor du die Nennheizspannung erreichst, ist 
nicht der Regler hin, sondern die Röhren. Aber gleich vorab, meine 
Vermutung ist auch, dass die Röhren völlig in Ordnung sind und nur der 
Regler seinen Dienst versagt. Du kannst die Spannung am Regler auch für 
später erhöhen, indem du in die Masseleitung vom 7805 Dioden in 
Flussrichtung (z.B.:1N4007)reinschaltest. Dann kannst du die Spannung 
pro verbaute Diode um etwa 0,6 bis 0,7 Volt erhöhen. Das ganze in 
Schrumpfschlauch und fertig.

Gruß, Jens
#1839090
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Jens, Du hast Dir das bisher Geschriebene nicht durchgelesen!
Externe Speisung wozu? Und wenn, dann überhaupt nur, wenn man trotz 
7805-Tausch keine Änderung hat.

Olibert ebenso...
Lest doch alle erstmal, bevor ihr was dazu beitragt!

Eine U-Reglerschaltung ohne Elko stabilisiert auch und bricht nicht auf 
die wenigen mV ein...
OP #1839101
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Die Heizspannung ist definitiv 5 Volt, steht ja auch im Manual vom 
Hersteller.
Habe mittlerweile den 7805 gegen einen neuen getauscht, jetzt leuchtet 
die Röhre auch wieder... Alle drei habe ich noch nicht eingesetzt. Die 
dsrei großen Elkos sind tatsächlich etwas aufgebläht, zumindest die 
Deckel- Lassen sich aber leicht eindrücken... Vielleicht sollte ich die 
auch mal tauschen.
Erhöht sich der Strom bei 5 Volt gegenüber 6,3V? Kann mir eigentlich 
nicht vorstellen, dass der Hersteller das so knapp kalkuliert hat.
D.
#1839109
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Nein, diese Elkos lass drin! Ich habe in diversen Schalt-NTs mehrfach 
Elkos mit derselben Erscheinung vorgefunden, die aber allesamt o.k. 
waren! Nur die schwarze runde Plastfolie oben drauf, war gewölbt und 
ließ sich wie bei Dir eindrücken - mechan. Spannungen auf grund therm. 
Einwirkung nennt man sowas, glaube ich. ;)
Elko in der Schaltung zuverlässig messen, heißt, ein ESR-Meter muss her!
Gast #1839111
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Diehlmann D. schrieb:
> Die Heizspannung ist definitiv 5 Volt, steht ja auch im Manual vom
> Hersteller.

Dann sollte der Hersteller seine Hausaufgaben machen, da die Kathoden 
dieser Roehren sehr schnell altern werden und die Roehren ausgetauscht 
werden muessen. Die Kathoden verlieren ihre Emissionsfaehigkeit und der 
Anodenstrom sinkt entsprechend.
Gast #1839139
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Ingolf O. schrieb:
> Das liest sich schonmal besser und ausführlicher als ich oben schrieb,
> als ich anmerkte, dass die Röhre damit ausserhalb der Spezifikation
> betrieben wird!

Da hast du recht, aber Diehlmann D. wusste wahrscheinlich nicht das 
ausserhalb der Spezifikation hier ein kurzes Roehrenleben bedeutet. 
Jeder der schon einmal sich mit Roehren beschaeftigt hat, weiss dass die 
Kathodenbeschichtung nur bei exakter Betriebstemperatur funktioniert und 
darunter oder darueber unwiederbringlich zerstoert wird.
#1839152
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Daher wäre ich mir ziemlich sicher, dass der Einsatz eines 78S06 im 
schwimmenden Betrieb, also mit der eingefügten Si-Diode in Pin 2 
(alternativ: 78S05 zzgl. 2 Si-Dioden), diese Nachteile nicht nur 
ausgleicht, sondern auch das sowieso subjektive Hörempfinden des TOs 
nicht nachhaltig beeinträchtigt bzw. die techn. Daten in den Keller 
absacken läßt!
Gast #1839158
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Ingolf O. schrieb:
> Daher wäre ich mir ziemlich sicher, dass der Einsatz eines 78S06 im
> schwimmenden Betrieb, also mit der eingefügten Si-Diode in Pin 2
> (alternativ: 78S05 zzgl. 2 Si-Dioden), diese Nachteile nicht nur
> ausgleicht, sondern auch das sowieso subjektive Hörempfinden des TOs
> nicht nachhaltig beeinträchtigt bzw. die techn. Daten in den Keller
> absacken läßt!

Genau, Ausrufezeichen.

Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen.
OP #1839167
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Also, der Kompressor funktioniert wieder auf beiden Seiten! Der Regler 
wird sehr warm... Ich wunder mich aber warum der Hersteller wissentlich 
die Heizspannung auf 5V regelt... Zumal man das Gerät seit über 20 
Jahren bis Heute unverändert gebaut wird! Könnte mir jemand die 
Wichtigkeit der Heizspannung etwas näher bringen? Die genaue Bezeichnung 
der Röhre lautet: Sovtek 12AX7WA Was ist den mit "Subjektivem 
Hörempfinden des TOs" gemeint?
Könte ich nicht um der Heizspannung von 6.3V näher zu kommen einen 7806 
verbauen?
D.
Gast #1839175
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Diehlmann D. schrieb:
> Könnte mir jemand die
> Wichtigkeit der Heizspannung etwas näher bringen?

Die Betriebstemperatur der Kathode ist direkt abhaengig von der 
Heizspannung. Damit sich eine "Elektronenwolke" (Emission) ausbildet, 
ist die Kathode mit einer Beschichtung versehen (meist Bariumoxid). 
Diese Beschichtung ist empfindlich und verliert ihre Wirkung, wenn die 
Abweichung von der Betriebstemperatur zu gross wird.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenröhre#Heizung
Gast #1839192
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Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Oxidkathode :

"Im Betrieb bei normaler Heiztemperatur verdampft ständig ein kleiner 
Teil dieses metallischen Bariums, die elektrolytische Zersetzung findet 
ebenfalls weiterhin statt. Zu starke oder zu schwache Heizung stören das 
Gleichgewicht dieser Prozesse. Deshalb soll die Heizspannung der 
Oxidkathode auf ±15 % konstant gehalten werden. Die Oxidkathode wird bei 
ca. 1000 K betrieben und leuchtet daher in dunkler Rotglut.
Gast #1839368
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...meine mal irgendwo ein Diagramm gesehen zu haben, wo IU-Kennlinien 
einer ECC83-Triode in Abhängigkeit von der Heizspannung abgebildet 
waren. Bei niedrigen Heizspannungen fällt das Übersteuerungsverhalten 
weicher aus und gleichzeitig sinkt die Steilheit (so ich mich recht 
entsinne).

Das ändert aber nichts an dem Lebensdauerproblem beim Unterheizen, 
schätze ich (obwohl noch nie selber ausprobiert).

Wenn das stimmt, müßte man mit 4V Heizspannung auf jeden Fall 
ECC...-Röhren prima künstlich altern lassen können ;)
Gast #1839783
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> Mit dem einfachen Tausch gegen einen 78S06 kann ich mich zufrieden
> geben.

Ich glaube nicht das dies geht. Jedenfalls wuerde ich vorher mal die 
Eingangspannung an deinem 7805 messen. Der Betrieb von drei Roehren an 
so einem Regler ist schon relativ grenzwertig. Das wird nur gehen wenn 
die Eingangspannung sehr knapp bemessen ist.
Ausserdem kann es sein, das ist bei Gluehbirnen <BG> an diesem 
Arbeitspunkt IMHO schwer vorherzusagen, der Strom ansteigt und damit 
weder der Regler noch der Trafo klarkommt.

Olaf
#1839858
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Olaf schrieb:
> Jedenfalls wuerde ich vorher mal die
> Eingangspannung an deinem 7805 messen.

Lesen, dass da ca. 12V anliegen und dann das Geschriebene überdenken!
Übrigens, Dir ist schon klar, dass der S-Typ für 2A ausgelegt ist, oder?

> Der Betrieb von drei Roehren an so einem Regler ist schon relativ
> grenzwertig.

Auch das wurde gleich am Anfang dem TO vorgerechnet und damit der 
Einsatz des S-Typs begründet!
Gast #1839897
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Der 7805 hat jetzt 10 Jahre durchgehalten... Bin gerade mit dem 
Hersteller in Kontakt bezüglich der Heizspannung. Wenn er es mir 
plausibel erklären kann, bleibt der Regler drin, ansonsten tausche ich 
ihn gegen einen 7806 oder 78S06. Da der 06er ja nicht mehr so viel 
Spannung wie der 05er verheizen muss, wird er wohl auch nicht ganz so 
heiss werden. Habe einen kompletten Satz Schaltpläne bekommen, aber nur 
unter strengsten Auflagen... Darf den nicht mal jemandem zeigen der 
neben mir steht...
Werde aber noch weiter berichten wenn ich die Infos bekommen habe.
D.
#1840051
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Die Frage nach dem plausible erklären ist sowieso relativ und traust Du 
Dir wirklich zu (Röhren sind ja für Dich absolutes Neuland) das korrekt 
zu bewerten? Und wenn, dann steht immer noch Aussage gegen Aussage, 
nämlich die Oliberts gegen die Fa., die vermutlich kaum zugeben wird, 
einen Entwicklungsfehler absichtlich begangen zu haben.
Das Problem ist keine Frage des Glaubens...
Die Schaltplanhandhabung ist ja fast kriminell lächerlich!
Gast #1840953
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Allen Bedenken zum Trotz. Ich habe mir das Datenblatt angeschaut.
Ich würde den 7805 durch ein Originalbauteil ersetzen.
Es ist ein hochklassiges Gerät, und mir wäre es egal, ob die Entwickler 
sich geirrt haben.
Natürlich teile ich die Meinung zur Unterheizung, Lebensdauer ...
An dem Konzept würde ich nicht rühren!
OP #1841389
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Im Manual steht:

A Word About Tubes
 The tubes that are used in the DCL-200 are selected to give the best 
possible
performance in the position that they are in on the printed circuit 
board. Switching them
to different positions will cause performance deterioration on the audio 
path. Replacing
them with “gold” or high end tube types may not be desirable. In cases 
that we have
measured, these tubes have shown higher distortion and noise as compared 
to the tubes
we have selected. In some cases, the so called “gold” or high end tubes 
have made the
unit unusable.  The reason for this is some of the “gold type” tubes are 
selected for high
distortion in guitar amplifiers. Using gold tubes is no guarantee of 
better performance.
All of these so called “Brand X” types are selected with 6.3 volts AC on 
the heaters,
whereas Summit Audio uses 5 volts DC on the heaters for longer tube life 
and lower
noise. The reduced gain can raise the noise floor, increase distortion, 
and reduce
headroom.
For proper performance from a tube, the replacements must be selected 
using 5
volts DC on the filaments. The tubes we use are selected in the circuits 
that they are used
in to ensure proper operation, long life, and low distortion and noise.
In at least 50% of the cases we have tested, gear that has been used for 
several
years actually have lower noise and distortion levels than when new. 
This makes the
question of when to replace tubes difficult to answer. If a tube turns 
micro-phonic, the
distortion will be obvious and the tube must be replaced. However, tube 
life will most
likely be greater than 10,000 hours of operation. Tubes are generally 
very reliable; don’t
replace them just because they are old. In the DCL-200 there are gain 
adjustments that
will need to be checked when the tubes are replaced, or else the 
metering could become
inaccurate and the noise floor could change. Replacement should be done 
on the bench
with a distortion analyzer attached to ensure that the distortion levels 
are proper and it is
comprised of second order harmonics.
Before replacing the tubes in your DCL-200, please talk to your dealer, 
call
Summit Audio, or find a technician who has experience working with tubes 
and high end
audio equipment.

Soll wohl heissen, dass nur die Jungs vom Summit die Röhren tauschen 
können...

Das ist die Antwort vomn Techniker von Summit:

It is 5v by design.  6.3v is a max. rating,not a requirement. In low 
power use, a little lower voltage provides much longer tube life and 
less noise on the signal.


Tja, wer hat nun recht...?
Bzw. müsste ich das gerät komplett neu einstellen (lassen) wenn ich die 
Heizspannung auf 6v erhöhe...? Darauf habe ich nämlich keine Lust, 
außerdem müsste ich dann jemanden finden der sich damit und am bestebn 
noch mit diesem Gerät gut auskennt. Soll sich ja nicht verschlechtern:
D.
#1841402
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Nach dem Lesen obiger Antwort drängt sich mir die Frage auf, was 
bedeutet konkret:
> ...a little lower voltage provides much longer tube life and
> less noise on the signal.

Die Frage eines kompletten Neuabgleiches des Gerätes will mir im 
Zusammenhang der Erhöhung der Heizspannung auf den nominellen Wert, 
nicht so recht einleuchten. Bist Du nicht bei der bisherigen 
Klangeinschätzung auch nur von Deinem aktuellen Hörempfinden 
ausgegangen? Dann vergleiche mal Deine Höreindrücke bei 5 bzw. 6V! Zu 
welchem Schluß kommst Du?
OP #1841446
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Der Hersteller schreibt ja, dass die Röhren nicht mal untereinander in 
der Posotion vertauscht werden sollen, da wohl das Gerät exact auf Röhre 
1 an Position 1 abgestimmt wurde... Jetzt frage ich mich ob nicht durch 
die Erhöhung der Heizspannung eine komplette Neujustierung der einzelnen 
Röhrenstufen notwendig wird, da sich daurch evtl. das Verhalten der 
Röhre (drastisch?) verändert. Und zudem sich jede Röhre vielleicht nicht 
genau gleich stark ändert...Ich hoffe ich habe es einigermaßen 
verständlich beschreiben können. Ein A-B vergleich ist ja nicht so 
einfach, da ja relativ viel Zeit zwischen dem Umbau liegt, außerdem 
möchte ich die Lötstellen nicht überbeanspruchen, die waren nämlich 
schon vor Tausch des Reglers leicht angefärbt. Eigentlich ist mir die 
Langlebigkeit der Röhren nicht so wichtig wie die optimale Pereformance 
des Geräts, bzw der Klang.
D.
#1841466
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Diehlmann D. schrieb:
> Der Hersteller schreibt ja, dass die Röhren nicht mal untereinander in
> der Posotion vertauscht werden sollen, da wohl das Gerät exact auf Röhre
> 1 an Position 1 abgestimmt wurde...

Dies veränderst Du auch gar nicht, also irrelevant für das Problem!

> Eigentlich ist mir die Langlebigkeit der Röhren nicht so wichtig wie die
> optimale Pereformance des Geräts, bzw der Klang.

Na ja, das besagt doch schon, dass Deine Entscheidung feststeht und Du 
demzufolge der Fa. vollumfänglich glaubst!

Meine Frage nach dem konkreten "low" bleibt dennoch unbeantwortet, weil 
wischiwaschi, nicht festlegen wollen oder können!
OP #1841534
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Ok, ich habe mich wohl etwas falsch ausgedrückt...
Mir ist es wurscht ob ich die Röhren nach 5 Jahren oder nach 10 Jahren 
tauschen muss! Viel wichtiger ist es mir die optimale performance aus 
dem Gerät heraus zu holen (sofern da noch Luft ist was die Heizspannung 
angeht).
Sollte eine erhöhung der Heizspannung auf die nominalen 6,3V eine 
verbesserung des Klanges ergeben können, würde es sich ja lohnen die 
Spannung zu erhöhen. Wenn nicht, lasse ich lieber alles beim alten und 
muss halt früher die Röhren wechseln...
Leider darf ich den Schaltplan nich zugängich machen.
Der Signalfluss ist aber wie folgt:
Das Eingangssignal wird elektronisch Asymetriert, geht dann auf ein 
optisches Gain-Reduction-Element, danach kommt die Röhrenstufe zum 
Aufholen der Lautstärke ins Spiel (jeweils eine Triode pro Röhre/Seite). 
Am Ende Der Signalkette stehen je zwei Jensen 990 Opamps bereit, um das 
Signal wieder zu symetrieren.
D
Gast #1841887
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Diehlmann D. schrieb:
> Verbesserung des Klanges ergeben

... muß sich bei Uf=6,3V nicht ergeben, aber die Verstärkung könnte dann 
ein wenig höher werden und bei schlechter Verstärker-Dimensionierung in 
seltenen, ungünstigen Fällen evtl. Selbsterregung zur Folge haben.

Wenn Du diese Röhren nicht tauschen sollst, haben sie da evtl. etwas 
"auf Kante genäht"? Es bleibt die Frage ob später Ersatzröhren evtl. 
Probleme hätten (wenn die Garantie vorbei ist)?
OP #1842347
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Das Gerät ist von 1990... Ich bin nicht erstbesitzer, gehe aber davon 
aus, dass es sich noch um die Originalröhren handelt. Keiner meiner 
Kollegen hat die Röhren je wechseln müssen. Im Manual steht auch, dass 
man nicht einfach irgendwelche (auch keine abgeglichenen) Röhren 
einsetzen soll, sondern die Röhren bei 5V Heizspannung selektieren soll.
D.
Gast #1842559
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Das was die da über die Selektion und die Gold-Röhren schreiben ist, mit 
Verlaub, Marketingbullshit.

Auch ist die Heizspannung nicht mit 6,3V maximal spezifiziert, sondern 
mit 6,3V +-5%. 5V sind außerhalb des Grenzwertes jeder ECC83. Basta.

Wenn die nicht in der Lage sind Schaltungen zu designen bei denen 
Bauelemente
die Verschleißteile sind wie Glühlampen und zu diesem Zweck auf 
Fassungen sitzen nicht gegeneinander austauschbar sind, ist die 
Konstruktion Schrott.
Ich kann mir schon  vorstellen aus welchem Grund das Ding High-End ist 
und wie es von innen aussieht.... Bauernfängerei.

Ich teile allerdings die Ansicht das Röhren deutlich länger leben als 
ihr Ruf dies vorsieht. Ein Olles Radio das zur Reparatur zu mir zur 
Reparatur gebracht wird (ist bestimmt nur eine Röhre defekt" hat so gut 
wie neimals eine defekte Röhre sondern da übliche, defekte Kondensatoren 
oder weggelaufene ZF Bandfilter.


Gruß,

Holm

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