Frage zu Transistoren; Wurlitzer Endstufe

Gast #1839350
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Hallo!

Ich bin neu hier im Forum, und habe direkt eine Frage!

Habe hier für einen Bekannten eine Endstufe aus einer Wurlitzer Musikbox 
liegen, dort sind folgende Endstufentransitoren verbaut:

652085
SP1271
7-52

Hersteller ist wohl Motorola.

Google gibt leider keine Auskunft über diese Typen her, ich würde ein 
Datenblatt und ggf. Vergleichstyp suchen!

Vielen Dank!
Gast #1839364
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Nicht drin:

http://www.flippers.com/wurlxref.html
http://www.wdgreenhill.com/manu/wurlitzer_t.htm

nur "652085 PNP Germanium Power Transistor "

Wurlitzer gehört zu den Firmen (wie Hewlett Packard und Tektronix), die 
zur Erschwerung der Reparatur ihrer Geräte absichlich anders bestempelte 
genommen haben.

Suche Wurlitzer Transistor und Gerätetypennummer in Google.
Gast #1840971
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Gerade bei den alten Verstärkern ist der Austausch nicht so einfach. Da 
waren Transistoren noch teuer und entsprechend wurden lieber 3 Trimmer 
oder genau berechente Widerstände als 1 extra Transistor eingebaut. Der 
Verstärkungsfaktor der Transostoren ist da schon oft wesentlich für die 
Funktion.

Heute nimmt man lieber ein paar mehr Transistoren um die Schaltung von 
den genauen Eigenschaften der Transistoren weitgehend unabhängig zu 
machen. Typisch dafür ist eine Rückkopplung damit Widerstandverhältnisse 
die Verstärkung bestimmen statt dem Wert den TRansostors.
#1841009
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Ulrich schrieb:
> Heute nimmt man lieber ein paar mehr Transistoren um die Schaltung von
> den genauen Eigenschaften der Transistoren weitgehend unabhängig zu
> machen. Typisch dafür ist eine Rückkopplung damit Widerstandverhältnisse
> die Verstärkung bestimmen statt dem Wert den TRansostors.

Rückkopplung??? Soll der Verstärker schwingen?Gegenkopplung wäre wohl 
besser geeignet.
Persönliche Seite #1841032
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Günther N. schrieb:
> Ulrich schrieb:
>> Heute nimmt man lieber ein paar mehr Transistoren um die Schaltung von
>> den genauen Eigenschaften der Transistoren weitgehend unabhängig zu
>> machen. Typisch dafür ist eine Rückkopplung damit Widerstandverhältnisse
>> die Verstärkung bestimmen statt dem Wert den TRansostors.
>
> Rückkopplung??? Soll der Verstärker schwingen?Gegenkopplung wäre wohl
> besser geeignet.

Es gibt positive und negative Rückkopplung. Die Gegenkopplung ist eine 
negative Rückkopplung, die Mitkopplung ist positiv.
Persönliche Seite #1841101
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Off topic:

>>> machen. Typisch dafür ist eine Rückkopplung damit Widerstandverhältnisse
>>> die Verstärkung bestimmen statt dem Wert den TRansostors.
>>
>> Rückkopplung??? Soll der Verstärker schwingen?Gegenkopplung wäre wohl
>> besser geeignet.
>
> Es gibt positive und negative Rückkopplung. Die Gegenkopplung ist eine
> negative Rückkopplung, die Mitkopplung ist positiv.


Oh, das wird wieder eine interessante Diskussuion. Da die Rueckkopplung 
positiv oder negativ sein kann und die Gegenkopplung eine negative 
Rueckkopplung ist, muesste die Mitkopplung als positive Rueckkopplung 
eine negative Gegenkopplung sein....oder?

Wow. Und alles um zu sagen "aber ich habe doch Recht gehabt..."


Dialektische Gruesse


Michael
#1842518
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... HI PEOPLE...

angeregt durch die Wurlitzer-Diskussion bin ich mal in meine TO-3 
Schachtel gegangen.....  und ich konnte feststellen, dass ich durchaus 
noch 1 Stck. AD149 (unbenutzt) beisteuern könnte.

allerdings frage ich mich natürlich, warum man nicht einfach in die 
Wurlitzer ein schönes un moderneres Soundmodul einsetzt.

Man könte dann einen DSP verwenden, um den Klank wieder schlecht zu 
machen.
(vielleicht würde ein Tiefpass den DSP einsparen)

Wer sich da auskennt könnte mir mal erklären, warum man .... (naja 
vielleicht Oldtimerfreaks)

Gruss Klaus
#1848985
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Also ich würde die Sache so original wie möglich reparieren.
-Originaltypen
-falls nicht beschaffbar, ähnliche Ge-Transistoren
-nur als allerletzter Ausweg: den kompletten Verstärker ersetzen

Man könnte ja minimalinvasiv den alten defekten drinlassen (bis man 
adäquaten Ersatz bekommt) und ein neues Modul übergangsweise einbaut, 
falls es eilt.

Mit Geduld und Spucke (und Geld :-)) bekommt man alles noch.
Gast #1849524
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H.joachim Seifert schrieb:
> Also ich würde die Sache so original wie möglich reparieren.

Äh, wenn ich die beiden Fotos so betrachte, gewinne ich eher den 
Eindruck von einer Bastelarbeit als von einer kommerziell hergestellten 
Endstufe!
Habe allerdings noch nie Gelegenheit gehabt die Wurlitzer Innereien 
beäugen zu können.
Ich würde so vorgehen:
Eine Verschaltungsskizze der beiden Endtransistoren mit 
Polaritätsangaben der Betriebsspannung erstellen, das läßt Rückschlüsse 
auf die Zonenfolge zu.
Auch die Treibertransistoren mal inspizieren, welche Bezeichnung die 
haben.
#1849582
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Headshotzombie schrieb:

> Äh, wenn ich die beiden Fotos so betrachte, gewinne ich eher den
> Eindruck von einer Bastelarbeit als von einer kommerziell hergestellten
> Endstufe!

Du bist wohl noch sehr jung :-), so sahen die Geräte mehr oder weniger 
alle aus.
Sozusagen gerade der Übergang von Röhren auf Transistoren mit noch 
Montage/Verdrahtungstechnik aus der Röhrenzeit.

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