Hi!
Würde gerne mal eruieren ob es aktuelle Gerätschaften gibt die einen
beim Durcharbeiten von PDF Dokumenten unterstützen können. Fürs Lesen
von Romanen also nur Text scheinen die Geräte mit e-ink Display ja
bereits erstaunliches zu leisten (lange Akkuzeit, schönes Schriftbild
usw.). Aber wie sieht das mit ebooks in PDF Format aus? Kann man da ein
Gerät empfehlen? Nutzt das jemand bereits im besagten Sinne?
Hier mal die beiden Sony Reader PRS-505 und das neuere Modell PRS-600
http://www.lesen.net/wp-content/gallery/prs-600-test/1.jpg
die Darstellung gefällt mir (soweit beurteilbar nach Bild) auf Anhieb
sehr gut
hier der Testbericht
http://www.lesen.net/ereader/sony-reader-prs-600-touch-edition-im-test-1104/
Ein anderes Gerät was mir aufgefallen ist ist der "iRiver - Story eBook
Reader"
http://www.amazon.de/iRiver-Story-eBook-Reader-2GB/dp/B002UN9Y02
hier im Video zu sehen
http://www.youtube.com/watch?v=FRvf0leolA4
der iriver reader hat mir spontan ebenfalls recht gut gefallen
Asus hat bislang nur einen Prototypen namens DR-900 vorgestellt. Ein
mächtiges Teil mit 9" Screen aber eben noch nicht erhältlich
http://www.youtube.com/watch?v=4mi0BDw3a-w&feature=related
Und dann gibt es natürlich auch noch die reader von Kindle (momentan
Kindle 3), wobei mir deren "Geschlossenneit" nicht so gefällt (eigenes
Format etc.).
Was mir bei allen Geräten mit e-ink nicht so gefällt ist das langsame
Seitenumschalten mit Geflacker, aber das ist wohl Technologie bedingt.
Wichtig wäre mir primär eine brauchbare Darstellung des PDF Inhaltes. Da
würde ich bei der Bedienung auch Abstriche für in Kauf nehmen. Ich
brauche kein GPS, kein WLAN, keinen neuen MP3 spieler und auch nicht
unbedingt Touchscreen, nur eine Möglichkeit per USB die PDFs zu laden
und natürlich gute Speicherausbaumöglichkeit.
Preislich wäre meine bescheidene Schmerzgrenze bei um die +/- 200 EUR.
Also 400 oder mehr Euro für ein iPAD (als Alternative) fällt flach. Da
würde ich dann eher einfach meine PDFs auf dem alten Notebook und dessen
TFT weiterlesen, was ja auch geht ;). Aber so ein reader wäre schon mal
gewichtsmäßig leichter im Umgang und somit eine feine (flexible) Sache -
falls man mit der Darstellung u. Geschwindigkeit eines
durchschnittlichen ebook PDF leben kann, was ich nicht weiß??
Bitte eure Erfahrungen, eure Meinungen dazu!
Gruß
5"er und 6"er haben zu wenig Aufloesung fuer A4-PDFs. Der Rest ist
ausserhalb deines Preisrahmens. Abgesehen davon sind diese Geraete
aufgrund des Displays sehr langsam - alles ausser linear lesen ist sehr
zaeh. Durchblaettern, suchen, ueberfliegen - das macht keinen Spass mit
einem eBook.
Die "Geschlossenheit" des Kindle ist auch nicht groesser als die von
anderen Readern - nur heissen beim Einen die Formate AZW und Mobi, beim
anderen ePub mit und ohne Verschluesselung. Welche sich uebrigens in
beiden Faellen entfernen laesst.
> Würde gerne mal eruieren ob es aktuelle Gerätschaften gibt die einen> beim Durcharbeiten von PDF Dokumenten unterstützen können.
Apple iPad.
Alles mit e-Ink kannste vergessen, kann nicht sinnvoll scrollen.
Der PRS-505 ist ja nun schon deutlich angestaubt, hat den neueren
Sony-Modellen gegenüber aber einen Vorteil - er ist durch SDHC-Karten
und MemoryStick gleichermaßen erweiterbar.
Man kann eBooks auch ohne zusätzliche Software auf die Speicherkarten
kopieren; per USB angeschlossen ist der PRS-505 ein Kartenleser mit drei
Slots (einer repräsentiert den eingebauten Speicher, einer den SDHC- und
einer den Memorystickslot). Dann allerdings funktioniert die
hierarchische Verwaltung von Dokumenten nach Kategorien, Autoren etc.
nicht.
Damit das funktioniert, müssen die eBooks entweder mit der Sony-eigenen
Software oder der Alternative "Calibre*" aufgespielt werden. Letzteres
hat zwar eine grässliche Oberfläche, ist aber ansonsten praktisch, da es
auch zwischen verschiedenen Formaten konvertieren kann.
Einige der Lästigkeiten des PRS-505 sind durch Firmwareanpassungen
(PRSCustomizer** oder besser noch PRS+***) zu beseitigen, andere aber
nicht, und dazu gehört das ziemlich langsame Umblättern, das nicht nur
durch das e-Ink-Display begründet ist.
PDF-Dokumente kann man mit dem PRS-505 durchaus lesen, in Abhängigkeit
der Art des Dokumentes geht das unterschiedlich gut.
Reine Textdokumente (also keine Datenblätter mit Graphiken und Tabellen)
können auch vergrößert dargestellt werden, dann wird nicht die
PDF-Darstellung gezoomt, sondern der Text neu umgebrochen.
Wenn aber die Formatierung des Dokumentes wichtig ist, wie eben bei
Datenblättern, dann ist nur eine 100%-Darstellung nutzbar, d.h. die
gesamte Seite wird auf dem 800x600-Display angezeigt.
Das ist bei etlichen Dokumenten nicht praktikabel, zwar ist die
Textausgabe dank des Antialiasing auch bei erstaunlich kleinen
ppem-Werten noch lesbar, aber viele Leute haben Schwierigkeiten damit,
Schrift mit einem Zeilenabstand von vielleicht 2mm zu lesen.
Ein kleines Gadget für Bahnfahrten: Der PRS-505 ist auch ein einfacher
mp3-Player, man muss nur einen Kopfhörer anschließen und kann die
passende Musik zum Buch lesen. Das wirkt sich allerdings negativ auf die
Akkulaufzeit aus.
Das iPad ist als eBook-Leser eher ungeeignet, das Lesen auf einem
beleuchteten Display strengt mehr an als das auf einem eInk-Display.
Auch ist die Akkulaufzeit des iPads nicht mit der eines Gerätes mit
eInk-Display vergleichbar. Und es ist deutlich größer als ein
eBook-Reader, also auch deutlich größer als ein Taschenbuch.
Wenn man so ein Ding sowieso hat, dann kann man natürlich auch dessen
eBook-Reader-Funktionen nutzen, die sind erheblich komfortabler als das,
was ich bislang auf "echten" Readern gesehen habe.
Allein, das Teil muss halt täglich ans Ladegerät ...
*) http://calibre-ebook.com/
**) http://www.prscustomizer.com/, deutsche Anleitung auf
http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=27519
***) http://code.google.com/p/prs-plus/
Da [1] wird einer (im speziellen der Kindle3) glaubhaft begrabscht, ich
denke da kann man sich ganz gut ein Bild davon machen, wie E-Tinte
aussieht. Und vielleicht wird er bald zerlegt, dann kann man sich auch
ein Bild vom Innenleben machen :-)
HTH
[1] http://www.youtube.com/watch?v=VYtuk98vuMg
Beweise anhand von YouTube-Videos sind doch Unsinn. Ich lese seit Wochen
Buecher mit einem Cybook und habe heute einen Kindle DX in der Hand
gehabt. Das Schriftbild des Cybook fand ich zufriedenstellend, aber
verbesserungswuerdig. Das des DX ist superb auch wenn natuerlich immer
noch mehr geht - aber das geht bei den Buchern, die ich im Schrank habe,
auch.
Zwie Blum schrieb:> E-Ink ist dunkel und hat einen extrem niedrigen Kontrast.
E-Ink hat einen Kontrast, der mit einem S/W-Tintenstrahldrucker
bedrucktem Recyclingpapier entspricht. Das ist zwar nicht perfekt, aber
zum Lesen ist es allemal deutlich besser geeignet als ein
hintergrundbeleuchtetes TFT-Display. US-amerikanische Taschenbücher sind
oft nicht besser gedruckt.
Man kann sich die Dinger auch in vielen Buchläden selbst ansehen,
üblicherweise steht so etwas bei Ketten wie Thalia oder Hugendubel
herum.
Die älteren Sony-Ebook-Reader mit Touchscreen sind wegen des matt
spiegelnden Touchscreens schlechter zu lesen als die Geräte ohne
Touchscreen, die jüngst vorgestellten Geräte sollen diesbezüglich
besser sein, gesehen habe ich so etwas aber noch nicht.
@ g457
Vielen Dank für deinen Link, genau sowas habe ich gesucht. Hätte nicht
gedacht das Dave Jones in seinem EEVblog auch mal den Kindle vorstellt
und was soll ich sagen, ich teile die Begeisterung die Dave hier selbst
zum Ausdruck bringt.
http://www.youtube.com/watch?v=VYtuk98vuMg
Ich finde die Darstellung ausgezeichnet und auch die Geschwindigkeit hat
mich positiv überrascht. Gäbe es das Gerät im hiesigen Elektronikmarkt,
ich würde es mir sofort kaufen.
Danke auch Rufus für den ausführlichen Kommentar zum Sony PRS-505.
Momentan bin ich von dem abgekommen, da er mir im Gegensatz zum Kindle 3
jetzt zu teuer erscheint (utopische Gebote in der Bucht) bzw. man ihn
neu nicht mehr so leicht bekommt und der Nachfolger Modell 600 hat
leider Dank der Touch Screen Schicht ein schlechter ausschauendes
Display, was in den Blogs nachzuvollziehen ist.
Einen PRS-505 würde ich auch nicht mehr kaufen, der ist nun wirklich arg
angestaubt. Aber auch der PRS-600 hat mittlerweile Nachfolger bekommen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-E-Book-Reader-von-Sony-Update-1070667.html
Diesem Artikel zufolge soll sowohl der Kontrast des eInk-Displays
verbessert als auch die Störungen durch den Touchscreen reduziert worden
sein. Das 6"-Modell verfügt zudem wie der PRS-505 über Slots für
Speicherkarten.
> Einen PRS-505 würde ich auch nicht mehr kaufen, der ist nun> wirklich arg angestaubt.
Also ich hab das Teil und bin damit sehr zufrieden. Der Kontrast ist
wirklich sehr gut. Genauer gesagt er ist perfekt!
Die Geschwindigkeit beim umblaettern ist genauso schnell wie man selber
von Hand ein Buch umblaettert. Das ist sogar noch besser wie perfekt.
Das sorgt naemlich dafuer das so ein Geraet auch nur zum lesen verwendet
wird und nicht fuer den ganzen geistlosen Firlefanz wie man ihn
mittlerweile auf jeder Internetseite findet wo immer irgendetwas
quietscht, huepft flackert oder sonstwie ablenkt.
Das Dingen behauptet von sich ein Buch zu sein und das ist es auch, ohne
jede Einschraenkung.
Aber fuer A4 PDFs, wie z.B Datenblaetter ist er nicht geeignet. Nicht
weil er keine PDFs darstellen kann, sondern weil man dafuer einfach ein
groesserer Geraet braeuchte.
BTW: Es gibt mittlerweile eine andere Firmware die ein paar
Kleinigkeiten verbessert:
http://code.google.com/p/prs-plus/
Olaf
Olaf schrieb:> Also ich hab das Teil und bin damit sehr zufrieden. Der Kontrast ist> wirklich sehr gut. Genauer gesagt er ist perfekt!
Ich habe selber einen, aber als perfekt würde ich das Ding nicht
bezeichnen. Einerseits sind die Knöpfe zum Umblättern ziemlich
suboptimal, andererseits kann ich dieser Aussage ganz und gar nicht
zustimmen:
> Die Geschwindigkeit beim umblaettern ist genauso schnell wie man selber> von Hand ein Buch umblaettert.
Ich blättere deutlich schneller um, was möglicherweise auch mit meiner
Lesegeschwindigkeit zu tun hat. Beim Lesen mit dem PRS-505 muss ich etwa
beim Erreichen des unteren Viertels der Seite auf die Umblättertaste
drücken, um einen halbwegs flüssigen Leseablauf zu haben.
Der Umblättervorgang besteht nämlich merkwürdigerweise aus drei Phasen:
- Untätigkeit
- Löschen des Displays durch Invertieren aller Pixel
- Neuaufbau des Displayinhaltes
Die erste Phase der Untätigkeit dauert fast eine ganze Sekunde. Keine
Ahnung, was das Ding in der Zeit anstellt.
Auf PRS+ habe ich übrigens weiter oben schon verwiesen, diese Firmware
ist in der Tat eine deutliche Verbesserung.
> Ich habe selber einen, aber als perfekt würde ich das Ding nicht> bezeichnen.
Ich bezog mich damit auf den Kontrast den hier ja jemand bemaengelt hat.
Das ist ein Punkt wo ich Kritik wirklich in keinster Weise
nachvollziehen kann. Ich glaube nicht das man da noch irgendwas
verbessern muesste.
Ich sollte allerdings hinzufuegen das ich privat immer auf
Recyclingpapier schreibe. Nicht weil ich so ein oekologischer
Sandalentraeger bin, sondern weil ich den leichten Grauton mag. Das
Display ist da absolut gleichwertig.
> Einerseits sind die Knöpfe zum Umblättern ziemlich> suboptimal,
Hm..das ist mir noch nicht so aufgefallen. Und dabei bin ich
Linkshaender. :-) Benutzt du nicht die Knoepfe links unten in der Ecke?
> Ich blättere deutlich schneller um, was möglicherweise auch mit> meiner Lesegeschwindigkeit zu tun hat.
Ich halte es fuer sehr wahrscheinlich das ich mindestens so schnell lese
wie du. .-) Was ich meinte ist folgendes:
1. Die Zeit die das Geraet zum umblaettern braucht duerfte aehnlich
schnell sein wie du von Hand ein Buch umblaetterst.
2. Man (also jedenfalls ich) drueckt die Umblaettertaste ja bereits
waehrend man den letzten Satz liesst. Mit anderen Worten man liesst also
nahtlos ohne jede Verzoegerung in der Textaufnahmegeschwindigkeit.
In der Praxis sieht es ja so aus. Du liesst ein Buch und bist nach einer
Stunde damit fertig. Du kannst dich dann aber nicht mehr darin erinnern
wie es war die Seiten umzublaettern oder Saetze zu lesen. Das Wissen ist
einfach da. Der Sony leistet dasselbe.
Wo er natuerlich schlecht ist wenn man viel in einem Buch hin und
herblaettern muss. Selbst wenn man damit also zum Beispiel ein
Datenblatt lesen koennte, es wuerde nervig sein. Das wuerde man damit
nicht wollen.
> Der Umblättervorgang besteht nämlich merkwürdigerweise aus drei Phasen:
Ich habe noch nie mit der Stopuhr daneben gesessen. Aber so lahm wie du
das beschreibst ist es bei mir nicht. Zumindest nicht bei normalen
Buechern oder Texten. Auch nicht bei selbst eingescannten Buechern aus
denen ich PDFs gemacht habe.
Allerdings kann man ja auch aus Internetseiten PDFs machen. Da bin ich
auch schon auf Seiten getroffen die lahm bis unglaublich langsam sind.
Also locker mal 10s zum umblaettern. Das hat seine Ursache aber dann
eher an einer falschen Aufbereitung des Textes.
Ueberhaubt sehe ich da den wichtigsten Kritikpunkt. Ich halte den Reader
fuer gut, aber das ganze drumherum also Buchformate und Erzeugung fuer
sehr unausgereift. Es hat mich einiges an Zeit gekostet bis ich mir
scripte geschrieben habe die das was aus meinem Scanner kommt so
umwandeln konnten und bis es meinen Vorstellungen entsprach. Wenig
optimal sind auch Dinge an denen man selber nur schlecht was aendern
kann, also z.B mehrspaltiger Druck.
Aber ich denke man muss den Sony auch im Vergleich zu den anderen
Moeglichkeiten sehen!
1. Es waere sicher schoener wenn das Display schneller waere. Aber
herkoemmliche LCDs sind in keinster Weise akzeptabel wegen ihres
Kontrastverhaltens und ihres enormen Strombedarfs.
2. Es waere manchmal netter wenn die CPU im Sony etwas schneller waere.
Aber niemand moechte ein Buch mit laecherlichen 3-7h Laufzeit wie
mein
Laptop. Und es moechte auch niemand etwas so schweres wie meinen
Laptop dauerhaft zum lesen in der Hand halten.
3. Er hat zwei Kartenslots und laesst sich als Massenspeicher am PC
anschliessen. Kuck dir mal an was die Leute sich alles bieten
lassen die Apple den Arsch kuessen. Keinerlei connectivitaet.
Alles wird zensiert, bebachtet und kommerzialisiert.
Geradezu absurd laechlerlich die Vorstellung ein Ipad zu kaufen!
Das hier ist im uebrigen mein Laptop:
http://www.kohjinsha.com.sg/prod_outline-sc.htm
Der ist also fast genauso gross wie der Sony, hat ein drehbares und
umklappbares LCD. Er hat ein Touchscreen. Er hat eine bessere Aufloesung
wie der Sony, mehr Rechnenleistung und ist sicherlich leichter als fast
alle eurer Laptops. Mit anderem Worten laesst sich gut mit dem Sony
vergleichen.
Es wuerde mir wirklich im Traum nicht einfallen darauf etwas zu lesen
seitdem ich den Sony habe!
Olaf
Olaf schrieb:> Ich bezog mich damit auf den Kontrast den hier ja jemand> bemaengelt hat. Das ist ein Punkt wo ich Kritik wirklich> in keinster Weise nachvollziehen kann.
Abgesehen davon, daß man "kein" nicht steigern kann (weniger als nichts
geht nicht), sehe ich beim Display keinen übermäßigen
Verbesserungsbedarf. Der Kontrast könnte höher sein, dann ließe sich
auch bei schlechteren Beleuchtungsbedingungen noch damit lesen, aber das
war es dann auch schon.
Anders sieht es mit der Geschwindigkeit aus, die --wie ich bereits
darlegte-- aus zwei Komponenten besteht, der inhärenten Trägheit des
eInk-Displays und der Trägheit des Prozessors im Reader.
Und da ist Deine Schlussfolgerung verfehlt:
> 2. Es waere manchmal netter wenn die CPU im Sony etwas> schneller waere. Aber niemand moechte ein Buch mit> laecherlichen 3-7h Laufzeit
Warum sollte die Akkulaufzeit darunter leiden, wenn die CPU schneller
wird? Selbst wenn die CPU eine höhere Leistungsaufnahme hat, als die
bislang verbaute, leidet die Akkulaufzeit nicht darunter -- denn die CPU
benötigt diese Leistung nur, wenn sie aktiv ist. Wenn sie aber schneller
ist, ist sie beim Umblättern weniger lange aktiv. Das ist ja schließlich
kein Notebook, bei dem die CPU immer läuft und Däumchen dreht, sie liegt
normalerweise im stromsparenden Tiefschlaf und wird nur zum Umblättern
kurz aufgeweckt.
Angenommen, sie hätte die doppelte Leistungsaufnahme, wäre aber auch
doppelt so schnell - dann würde ein Umblättervorgang (genauer: der
CPU-abhängige Teil) nur halb so lang dauern wie bei der langsameren CPU,
also auch nur halb so lang der Akku belastet werden.
Und wie die Entwicklung bei CPUs gezeigt hat, nimmt die Rechenleistung
i.d.R. stärker zu als der elektrische Leistungsbedarf.
Olaf schrieb:> Ich halte es fuer sehr wahrscheinlich das ich mindestens so schnell lese> wie du. .-)
Hmm. Ein diesbezüglicher Schwanzlängenvergleich ist nicht erforderlich.
> Was ich meinte ist folgendes:>> 1. Die Zeit die das Geraet zum umblaettern braucht duerfte aehnlich> schnell sein wie du von Hand ein Buch umblaetterst.
Nein. Eben nicht. Das Gerät blättert langsamer um als ich.
Und damit meine ich nicht das Umblättern suboptimaler Dokumente, die
womöglich noch Abbildungen enthalten, daß bei denen das Umblättern
langsam ist, ist klar.
> 2. Man (also jedenfalls ich) drueckt die Umblaettertaste ja bereits> waehrend man den letzten Satz liesst. Mit anderen Worten man liesst also> nahtlos ohne jede Verzoegerung in der Textaufnahmegeschwindigkeit.
Der letzte Satz genügt nicht, wenn ich erst da die Umblättertaste
drücke, wird der Lesefluss durch das Umblättern noch etwas stärker
unterbrochen als wenn ich die Umblättertaste zu Beginn des letzten
Viertels der Seite betätige. Nein, ich nutze nicht die größte
Schriftdarstellung.
"Liesst"? Was ist das?
Olaf schrieb:> Kuck dir mal an was die Leute sich alles bieten> lassen die Apple den Arsch kuessen. Keinerlei connectivitaet.> Alles wird zensiert, bebachtet und kommerzialisiert.> Geradezu absurd laechlerlich die Vorstellung ein Ipad zu kaufen!
Wenn man keine Ahnung hat, dann kann man auch die blöden Gerüchte
abtippen, die andere, die auch keine Ahnung haben, so verbreiten. Gerade
beim Betrieb als eBook-Reader ist das iPad nicht ansatzweise so
verkrüppelt wie von Dir und den anderen Verschwörungstheoretikern
wahrgenommen.
Dagegen steht der Kindle von Amazon ganz deutlich schlechter da.
Macht nichts, wer Applebashing betreibt hat ja sowieso immer recht.
Olaf schrieb:> Kuck dir mal an was die Leute sich alles bieten> lassen die Apple den Arsch kuessen. Keinerlei connectivitaet.> Alles wird zensiert, bebachtet und kommerzialisiert.> Geradezu absurd laechlerlich die Vorstellung ein Ipad zu kaufen!
Das gleiche koennte ich jetzt ueber deinen Sony sagen. Geradezu absurd
laecherlich den Sony fuer perfekt zu halten - er ist in jeder Hinsicht
schlechter als der Kindle 3. Gerade, wenn es um Konnektivitaet geht,
bietet der Sony bitte was?
Bringt uns dieser Diskussionsstil weiter?
Der Kindle hat nur einen Nachteil - er setzt auf's falsche Format. Fuer
einen Poweruser aber kein Problem.
Peter Stegemann schrieb:> Gerade, wenn es um Konnektivitaet geht, bietet der Sony bitte was?
Nun, er kann ohne spezielle Software mit Büchern befüllt werden,
entweder, in dem er selbst als "Kartenleser" verwendet wird, oder, indem
die Bücher mit einem Kartenleser auf eine SDHC-Karte oder einen
Memorystick kopiert werden. Unterstützt werden die üblichen DRM-freien
Formate; nur für das Sony-eigene DRM-Format ist die Nutzung der zum
Gerät gehörenden Verwaltungssoftware erforderlich.
Über eine WLAN/UMTS-Anbindung verfügt das Gerät hingegen nicht. Damit
ist es aber eben auch nicht möglich, daß Amazon nachträglich eBooks
löscht, wie es beim Kindle bereits geschehen ist.
> Gerade beim Betrieb als eBook-Reader ist das iPad nicht ansatzweise> so verkrüppelt wie von Dir und den anderen Verschwörungstheoretikern> wahrgenommen.
Dann kann ich da also einfach meine SD-Karten reinstecken und meine
Buecher als pdf und txt lesen?
> Geradezu absurd laecherlich den Sony fuer perfekt zu halten -
Er ist nicht perfekt. Es laesst sich immer etwas verbessern. Bloss gibt
es das noch nicht. Auch ich wuerde mehr Rechenleistung besser finden
wenn das ohne Verlust an Laufzeit machbar waere.
Aber es gibt auch Sachen die man niemals perfekt hinbekommt. So waere
dasselbe Geraet mit doppelt so grossem Display sicher nett um damit
Magazine oder Datenblaetter zu lesen. Aber ich moechte nicht dauernd
draussen mit so einem fetten Teil rumlaufen. Der Sony ist also sozusagen
das Taschenbuch und man braucht noch ein zweites Geraet als Tageszeitung
oder fuer die C't.
> er ist in jeder Hinsicht schlechter als der Kindle 3. Gerade, wenn es> um Konnektivitaet geht, bietet der Sony bitte was?
Ganz einfach. Ich kann ihn an meinem Computer anstecken und seine drei
Laufwerke einfach so mounten und meine Daten drauf kopieren. Ich kann
auch eine SD-Karte in einen Slot stecken und in dem anderen eine microSD
Karte. (ich habe einen Memorystick-microSD Adapter dauerhaft dadrin)
Das halte ich fuer ziemlich perfekt. Besonder da sichergestellt ist das
keine Firma einen wie auch immer gearteten Zugriff auch meine Buecher
hat. Das ist Grundvorraussetzung!
Das perfekte Geraet wuerde IMHO so aussehen:
1. Dieselbe Bildqualitaet wie der Sony, aber zusatzlich noch
in Farbe und die Geschwindigkeit eines LCDs
2. Dieselbe Verarbeitungsqualitaet wie der PRS-505!
3. Mehr Rechenleistung bei gleicher Laufzeit.
4. Zwei SD-Slots
5. Ein genormter weltweiter Standard fuer Datenformate, Configdateien
usw
auf der Speicherkarte.
Es muss moeglich sein die Speicherkarte aus einem defekten
Geraet rauszunehmen und in einem neu gekauften (auch von einer
anderen Firma) einfach so weiterzuverwenden.
Es muss moeglich sein meine ganzen Buecher und alle Einstellungen
als Backup von einer Karte auf eine andere zu kopieren. (Ausgleich
von Totalverlusten)
Auf keinen Fall bin ich bereit Geld fuer Buecher auszugeben wenn
die Gefahr besteht das ich sie bei einem Schaden verliere!
6. Es darf keine firmenmaessige Bindung an irgendwelche Shops andere
Verarschungsmoeglichkeiten geben!
7. Ein Internetzugang ist okay, aber mit einem Schalter (in Hardware!)
eindeutig abschaltbar. Kein HTML-Firlefanz fuer Buecher.
Sonst sehen unsere Buecher bald so aus wie das Internet heute,
also eine grosse unbrauchbare Werbeveranstaltung.
Keine Hardware die dauerhaft im Netz rumhaengt, nach Hause
telefoniert,
sich heimlich updatet, meine Buecher loescht oder gar kontrolliert
was ich lese!
Olaf schrieb:> Dann kann ich da also einfach meine SD-Karten reinstecken und meine> Buecher als pdf und txt lesen?
Nein. Aber Du kannst damit übers WLAN oder UMTS, so vorhanden, auf einen
beliebigen Dateiserver zugreifen und von dem aus Deine Dokumente
draufkopieren.
Dabei sind Dateizugriffe sowohl auf im Internet als auch nur lokal im
WLAN vorhandene Server möglich, ein Internetzugang ist dafür also nicht
erforderlich.
> 2. Dieselbe Verarbeitungsqualitaet wie der PRS-505!
Nö. Knöpfe, die schief im Gehäuse hängen und eher schwergängig sind,
möchte ich nicht. Das Gerät sollte schon besser verarbeitet sein. Was
die Haptik angeht, hat Sony da noch viel Verbesserungspotential.
> 3. Mehr Rechenleistung bei gleicher Laufzeit.
Das sollte bei aktuellen Geräten gegeben sein.
> 4. Zwei SD-Slots
Wenn Du meinst, so etwas zu brauchen. Mir reicht einer. Ich könnte auch
gut und gerne auf den geräteinternen Speicher verzichten.
> Auf keinen Fall bin ich bereit Geld fuer Buecher auszugeben wenn> die Gefahr besteht das ich sie bei einem Schaden verliere!
Mein Bücherregal kann bei einem Wohnungsbrand draufgehen, und ich kaufe
mir trotzdem Bücher.
DRM-verseuchte eBooks allerdings würde ich mir nicht anschaffen, nur
eBooks, die ein beliebiges Backupkonzept erlauben.
> 6. Es darf keine firmenmaessige Bindung an irgendwelche Shops andere> Verarschungsmoeglichkeiten geben!
Also keine Möglichkeit vorsehen, eBooks zu kaufen?
> Keine Hardware die dauerhaft im Netz rumhaengt, nach Hause> telefoniert,> sich heimlich updatet, meine Buecher loescht oder gar kontrolliert> was ich lese!
Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
> Nö. Knöpfe, die schief im Gehäuse hängen und eher schwergängig sind,> möchte ich nicht.
Hm..langsam Frage ich mich ob Sony irgendwann mal was am Geraet
veraendert hat und wir zwei verschiedene 505 haben. Ich habe an der
Verarbeitungsqualitaet nichts auszusetzen.
Auszusetzen habe ich nur etwas an der Plastikhuelle die mitgeliefert
wuerde. Beim PRS-500 bestand die noch aus Leder und machte einen
erheblich besseren Eindruck.
Ich habe das Problem aber geloesst indem ich meine Mutti gebeten habe
mir eine genau passende Lederhuelle zu naehen die an der Vorderseite
noch ein eingeklebte 0.4mm Messingblech hat. Sieht gut aus und schuetzt
das Display sehr gut.
Das heisst ich habe beim lesen auch nur den Reader in der Hand.
Vielleicht kommt daher auch die Unterschiedliche Beurteilung der
Nutzbarkeit? Mit der Originalhuelle dran wuerde ich den Reader auch
nicht gerne halten wollen.
> Wenn Du meinst, so etwas zu brauchen. Mir reicht einer.
Ein Slot fuer die eigene Buchsammlung die man halt immer drin hat, und
ein weiterer fuer mal eben zwischendurch was beistecken. Klar, man
koennte auch irgendwie mit einem leben. Aber es ist schon schoner und
der Platz ist ja vorhanden.
> Ich könnte auch gut und gerne auf den geräteinternen Speicher verzichten.
Stimmt. Den nutze ich garnicht.
> Mein Bücherregal kann bei einem Wohnungsbrand draufgehen, und ich> kaufe mir trotzdem Bücher.
Natuerlich. Aber das sind doch ganz andere Wahrscheinlichkeiten. Wie oft
brennt deine Wohnung ab? Was kann alles so einem Reader passieren?
(Diebstahl, runterfallen beim einschlafen weil ein Buch so langweilig
war, eine grosse Welle am Strand, dein Hund beisst rein, usw)
Im ernst, ich denke man muss sich von dem Gedanken lossmachen das ein
Buch aus einem bestimmten Geraet besteht. Ein Buch sind die Daten. Das
Geraet sollte austauschbar sein.
> DRM-verseuchte eBooks allerdings würde ich mir nicht anschaffen, nur> eBooks, die ein beliebiges Backupkonzept erlauben.
Klar. Ich moechte schliesslich meine Buecher auch noch in 20Jahren lesen
wenn es die Firma zum freischalten garnicht mehr gibt.
> Also keine Möglichkeit vorsehen, eBooks zu kaufen?
Doch. Aber es muss dafuer Standards geben. Wenn ich mir einen VW kaufe
dann soll der auch mit Benzin von jeder Tankstelle laufen.
> Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Das ist es auf Computern mittlerweile nicht mehr. Hast du schonmal
darueber nachgedacht wieviel Programme auf deinem PC mittlerweile immer
mal wieder im Netz rumhaengen und dein Geld verschwenden?
Olaf
Olaf schrieb:> Hm..langsam Frage ich mich ob Sony irgendwann mal was am Geraet> veraendert hat und wir zwei verschiedene 505 haben. Ich habe an der> Verarbeitungsqualitaet nichts auszusetzen.
Entweder bin ich anspruchsvoller als Du oder Deine These trifft zu. Bei
meinem sind die Bedienelemente unterhalb des Displays, also die beiden
großen runden Knöpfe und die drei kleineren, etwa einen halben bis
ganzen Millimeter verschoben. Die großen runden Knöpfe sind äußerst
schwergängig.
> Auszusetzen habe ich nur etwas an der Plastikhuelle die mitgeliefert> wuerde. Beim PRS-500 bestand die noch aus Leder und machte einen> erheblich besseren Eindruck.
Die Hülle meines 505 ist aus "Kunstleder", das ist dieses bräunliche
Kunststoffzeug, aus dem manche minderwertigen Schuhe gefertigt werden.
Beeindruckend sind die im 505 eingebauten Magnete, die die in die Hülle
eingearbeiteten Gegenstücke fixieren.
Olaf schrieb:> Hast du schonmal> darueber nachgedacht wieviel Programme auf deinem PC mittlerweile immer> mal wieder im Netz rumhaengen und dein Geld verschwenden?
Ja, da ist exakt keines. Allerdings nutze ich auch kein Windows,
jedenfalls nicht auf meinem privaten System.
> Bei> meinem sind die Bedienelemente unterhalb des Displays, also die beiden> großen runden Knöpfe und die drei kleineren, etwa einen halben bis> ganzen Millimeter verschoben.http://www.criseis.ruhr.de/knopf.jpg
Vergleich mal. :-)
> Die großen runden Knöpfe sind äußerst schwergängig.
Ich habs gerade mal getestet. Der linke Knopf mit den beiden Tasten zum
umblaettern geht ganz normal. Das sind die Knoepfe die ich immer
verwende!
Die rechten mit dem Steuerkreuz muss man wirklich etwas fester druecken.
Allerdings benutze ich die auch fast nie. Vielleicht sind die einfach
noch zu neu.
Kritisieren wuerde ich vielleicht die beiden Knoepfe neben dem Display
zum umblaettern. Dadurch das sie im Radius versenkt sind kommt man etwas
schlechter dran. Ist mir aber egal. Endlich mal ist es ein Vorteil
Linkshaender zu sein.
> Die Hülle meines 505 ist aus "Kunstleder", das ist dieses bräunliche> Kunststoffzeug, aus dem manche minderwertigen Schuhe gefertigt werden.
Ja richtig. Minderwertig! Vor allem wenn du mal einen 500er gesehen
hast. Da ist das noch echtes Leder und fast noch wichtiger, der haelt
sich nicht ueber so einen popeligen Plastikrahmen sondern ueber einen
Knopf an der Rueckseite.
Aber nicht das ihr euch jetzt alle alte 500er kauft! Bei dem ist das
Display deutlich schlechter und lahmer als beim 505er.
> Ja, da ist exakt keines. Allerdings nutze ich auch kein Windows,> jedenfalls nicht auf meinem privaten System.
Och komm..ich nutze auch zu 95% Linux aber auch da muss man den
Distributionen nach der Installation so einiges abgewohnen damit die
nicht dauernd im Netz rumhaengen. Und was ist mit Eagle? Der Adler
schaut auch bei jedem Start mal kurz zuhause vorbei.
Wenn es bei Linux noch nicht ganz so schlimm ist dann nur weil es nicht
das Standardsystem bei jederman ist. Was ist denn mit den Androidteilen?
Olaf
Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator) schrieb:
> Über eine WLAN/UMTS-Anbindung verfügt das Gerät hingegen nicht. Damit> ist es aber eben auch nicht möglich, daß Amazon* nachträglich eBooks> löscht, wie es beim Kindle bereits geschehen ist.
Verstehe ich jetzt nicht. Wo soll denn das mit dem aktuellen Kindle 3
WiFi ein Problem sein? Das Gerät hat doch eine USB Anbindung über die
man problemfrei seine ebooks auf den Kindle übertragen kann. Die WiFi
Schnittstelle lässt sich doch mit Sicherheit abschalten und tritt somit
gar nicht in Erscheinung. Ich persönlich brauche nur ein Gerät das MEINE
PDF Dateien brauchbar darstellt. Ich habe nicht vor bei irgendwelchen
Shop Geschichten mitzumachen oder mich dort anzumelden. Wenn der Kindle
sich nicht komplett offline nutzen lässt dann werde ich mir so ein Gerät
NIEMALS zulegen, aber das ist doch soweit ich das mitbekommen habe
gewährleistet oder? Ich habe notfalls nichts gegen eine einmalige
Anmeldung bei Amazon z.B. zu Beginn, aber sobald ich meine PDF Dateien
dort drauf kopiert habe ist Schluss mit dem "nachhause telefonieren",
d.h. die Verbindung ist gekappt. Ich brauche auch nicht unbedingt
externe Slots bzw. externe(n) Speicher. Wenn der im Gerät eingebaute
Speicher ausreichend groß ist (meine Erwartungen sind da nicht so
extrem, bin bescheiden ;) brauche auch keine Hörbücher) und eine gewisse
Anzahl ebooks aufnehmen kann bin ich zufrieden. All das scheint der
Kindle 3 (die kleinste Variante) zu erfüllen bzw. für den Preis würde
ich einen Kauf wagen. Jedoch bin ich nicht mit Kreditkarten
ausgestattet, mir wäre ein Kauf im ganz normalen Geschäft lieber (wegen
mir auch medialer Blödmarkt) oder eben online bei Voelkner, Conrad,
Reichelt etc. Aber so wie es aussieht muss man wohl noch warten.
Die neuen Sonys würde ich mir gerne mal näher anschauen. Ich denke da
besteht eher die Chance (gegenüber einem Kindle das nur über Amazon
vertrieben wird) eines im Promarkt oder eben wie gesagt beim MM (Conrad
hat erfahrungsgemäß nicht so viele Auslagen diesbezüglich) sich mal
etwas näher zu betrachten. Oder vielleicht gibt es was bei Hugendubel
ö.ä.???
(gerade mal nachgeschaut, die ganz neuen Geräte haben sie wohl noch
nicht, das braucht scheints noch etwas Zeit)
Gruß und bitte nicht streiten ;)
> Ich persönlich brauche nur ein Gerät das MEINE PDF Dateien brauchbar> darstellt.
Dann kann ich dir nur sagen das PDF nicht das beste Format fuer die
Reader ist! Wegen der kleinen Bildschirmgroesse waere es wichtig das die
Texte umgebrochen werden koennen, oder beschnitten.
Man kann das nun immer irgenwie mehr oder weniger gut mit verschiedenem
Aufwand hinbekommen. Aber mal eben so draufkopieren ist nicht!
Nimm doch mal eines deiner PDFs und bearbeite das so das der Text ohne
jeden Rand bei dir auf im PDF-Reader auf dem PC dargestellt wird. Danach
hast du eine Vorstellung was auf dich zukommt.
> Die neuen Sonys würde ich mir gerne mal näher anschauen.
Das wuerde ich auch fuer sehr wichtig halten. Nichts kaufen das man
nicht vorher gesehen hat. Das Display des 505 ist wirklich beindruckend
gut. Zum einen wegen des Kontrast, zum anderen weil absolut flimmerfrei.
Das sieht eben wirklich aus wie Papier. Der Nachfolger (700?) hatte ja
ein Touchdisplay und wegen der Touchoberflaeche eine deutlich
schlechtere Qualitaet. Da wurde viel drueber gelaestert. Also vor dem
kauf unbedingt anschauen!
Olaf
Olaf schrieb:>> Ich persönlich brauche nur ein Gerät das MEINE PDF Dateien brauchbar>> darstellt.>> Dann kann ich dir nur sagen das PDF nicht das beste Format fuer die> Reader ist! Wegen der kleinen Bildschirmgroesse waere es wichtig das die> Texte umgebrochen werden koennen, oder beschnitten.> Man kann das nun immer irgenwie mehr oder weniger gut mit verschiedenem> Aufwand hinbekommen. Aber mal eben so draufkopieren ist nicht!>> Nimm doch mal eines deiner PDFs und bearbeite das so das der Text ohne> jeden Rand bei dir auf im PDF-Reader auf dem PC dargestellt wird. Danach> hast du eine Vorstellung was auf dich zukommt.
Das wird dann natürlich die Frage auf, ob man damit RTF oder HTML
schauen kann bzw. ob es einen pdf-to-HTML Konverter gibt.
>>> Die neuen Sonys würde ich mir gerne mal näher anschauen.>> Das wuerde ich auch fuer sehr wichtig halten. Nichts kaufen das man> nicht vorher gesehen hat. Das Display des 505 ist wirklich beindruckend> gut. Zum einen wegen des Kontrast, zum anderen weil absolut flimmerfrei.> Das sieht eben wirklich aus wie Papier. Der Nachfolger (700?) hatte ja> ein Touchdisplay und wegen der Touchoberflaeche eine deutlich> schlechtere Qualitaet. Da wurde viel drueber gelaestert. Also vor dem> kauf unbedingt anschauen!>
Ich bin am hin und her überlegen, welches Gerät nun das Beste wäre und
wo nun außer der Batterielaufzeit dir wirkliche Abgrenzung zum
Schlepptop ist - wenn der Preis teils bereits den eines Laptops
erreicht. Hmmmm.
> Das wird dann natürlich die Frage auf, ob man damit RTF oder HTML
Die Sonys koennen rtf. Ausserdem epub und das ist so eine Art Container
der
xhtml enthaelt. Wie schon gesagt es geht immer irgendwie. Aber das ganze
drumherum ist noch nicht ausgereift. Schau dir mal calibre an. Das ist
ein Programm zum convertieren und derzeit wohl am weitesten entwickelt.
> schauen kann bzw. ob es einen pdf-to-HTML Konverter gibt.
Von Pixelbildern nach Text?
> dir wirkliche Abgrenzung zum Schlepptop ist
Das angenehme Lesegefuehl des Displays. Darum ist es wichtig das selbst
in der Hand zu halten und sich einen Eindruck zu verschaffen. Und das
Gewicht natuerlich. Haelst du dein Laptop eine Stunde in der Hand?
Olaf
Olaf schrieb:>> Geradezu absurd laecherlich den Sony fuer perfekt zu halten -> Er ist nicht perfekt. Es laesst sich immer etwas verbessern. Bloss gibt> es das noch nicht.
Na sicher gibt es das. Da Cybook Opus ist z.B. deutlich schneller in der
Bedienung, das Display ist einen Tacken besser (das vom Kindle ist um
Welten besser), die Bedienung ist wesentlich flexibler (z.B.
grosszuegige Auswahl von Schriften und Schriftgroessen) und es ist
deutlich leichter. Dazu gibt es auch noch einen schnellen Standby-Mode.
>> er ist in jeder Hinsicht schlechter als der Kindle 3. Gerade, wenn es>> um Konnektivitaet geht, bietet der Sony bitte was?
...
> Das halte ich fuer ziemlich perfekt. Besonder da sichergestellt ist das> keine Firma einen wie auch immer gearteten Zugriff auch meine Buecher> hat. Das ist Grundvorraussetzung!
Nun, es steht dir frei beim Kindle auf die Netzanbindung zu verzichten
und die Inhalte von Hand zu verwalten. Also von der Konnektivitaet
deutlich besser.
> Das perfekte Geraet wuerde IMHO so aussehen:>> 1. Dieselbe Bildqualitaet wie der Sony, aber zusatzlich noch in Farbe und die
Geschwindigkeit eines LCDs
Entschuldige, aber wenn es um die Bildqualitaet geht, ist der Sony
schlicht von gestern. Da bist du einfach nicht auf dem aktuellen Stand.
> 4. Zwei SD-Slots
Ich brauche nicht mal den einen Slot, den ich habe. Aber gut, da hat
jeder Andere vorlieben.
> 5. Ein genormter weltweiter Standard fuer Datenformate, Configdateien> usw auf der Speicherkarte.
Standards sind schoen, aber wenn sie zu weit gehen, wuergen sie die
Entwicklung ab. Ein Format fuer Buecher waere schoen, mit zweien, die
ich konvertieren kann, kann ich auch leben. Das man die Buecher immer
erst knacken muss, ist nervig. Und ob ich die Position im Buch verliere,
an der ich zuletzt war, wenn ich die Buecher auf ein anderes System
mitnehme, ist mir eigentlich egal.
> Auf keinen Fall bin ich bereit Geld fuer Buecher auszugeben wenn> die Gefahr besteht das ich sie bei einem Schaden verliere!
Ich kenne kein System, bei dem das ein Problem ist - immer davon
ausgehend, dass wenn man die Buecher selbst verwaltet, man auch Backups
von seinem Reader macht.
Olaf schrieb:>> Das wird dann natürlich die Frage auf, ob man damit RTF oder HTML>> Die Sonys koennen rtf. Ausserdem epub und das ist so eine Art Container> der> xhtml enthaelt. Wie schon gesagt es geht immer irgendwie. Aber das ganze> drumherum ist noch nicht ausgereift. Schau dir mal calibre an. Das ist> ein Programm zum convertieren und derzeit wohl am weitesten entwickelt.
Mal ne vielleicht lächerliche Frage:
Wozu gibt es ebook-Standard? Tuts pdf nicht? Hat das was mit DRM zu tun?
>>> schauen kann bzw. ob es einen pdf-to-HTML Konverter gibt.>> Von Pixelbildern nach Text?
Ich glaube die meisten hier verstehen da als Anwendung eher
Datenblatt-lesen und das besteht aus echtem Text und Grafiken/Bildern.
Was ist eigentlich mit djvu?
>>> dir wirkliche Abgrenzung zum Schlepptop ist>> Das angenehme Lesegefuehl des Displays. Darum ist es wichtig das selbst> in der Hand zu halten und sich einen Eindruck zu verschaffen. Und das> Gewicht natuerlich. Haelst du dein Laptop eine Stunde in der Hand?>
Ein Laptop würde auf dem Tisch stehen oder auf dem Kopfkissen ruhen.
> Wozu gibt es ebook-Standard? Tuts pdf nicht? Hat das> was mit DRM zu tun?
Ein pdf ist dazu gedacht die Form eines Dokumentes moeglichst fest zu
beschreiben damit es auf jedem Medium (Drucker, LCD) immer gleich
aussieht. Das macht jede Form der Bearbeitung sehr schwer oder sogar
unmoeglich.
Bei den Reader ist es aber sinnvoll das die das Format selber erzeugen
koennen um es so an ihren Bildschirm anzupassen. Aber selbst wenn der
Reader DIN/A4 gross waere, so waere das immer noch praktisch wenn der
Reader darauf einfluss nehmen koennte. Zum Beispiel um die
Schriftgroesse einstellen zu koennen.
> Ein Laptop würde auf dem Tisch stehen oder auf dem Kopfkissen ruhen.
Bist du sicher das dies eine ergonomische Leseposition fuer laengere
Zeit ist? Liest du auch ein Buch auf dem Tisch liegend? Dauernd?
Oh und noch eine technische Anmerkung, ein Laptop auf dem Kopfkissen
kann schnell das zeitliche segnen weil die Unterseite dann eine gute
Waermeisolierung hat und die Luftschlitze verdeckt sind.
> Was ist eigentlich mit djvu?
Habe ich keine praktische Erfahrung mit. Man wird es sicher irgendwie
umwandlen koennen und man wird da sicher wieder einiges an Zeit
investieren koennen bis es den eigenen Vorstellungen entspricht. Wie
schomal gesagt, installier die Calibre und spiel etwas damit rum.
> Da bist du einfach nicht auf dem aktuellen Stand.
Das kann durchaus sein! Ich habe auch nicht vor mir alle paar Jahre
einen neuen Reader zu kaufen. Das Teil soll bitte schoen auch 5-10Jahre
halten!
Olaf
Olaf (Gast) schrieb:
>> Ein Laptop würde auf dem Tisch stehen oder auf dem Kopfkissen ruhen.> Bist du sicher das dies eine ergonomische Leseposition fuer laengere> Zeit ist? Liest du auch ein Buch auf dem Tisch liegend? Dauernd?
Das ist ein ganz wichtiger Punkt, nämlich das bequeme und
ermüdungsfreihe Lesen. Der Laptop bzw. das Notebook ist "ortsfest"
aufgrund seines Gewichts. Ähnlich ist das übrigens auch mit dicken,
schweren Fachbüchern. Abhilfe schafft da erst ein iPad, vielleicht auch
bereits ein leichtes Netbook. Da ergibt sich dann aber wieder die Frage,
wie lange man zum lesen auf das Display schauen kann.
Es scheint so als ob ein paar interessante neue Geräte zur IFA die
gerade begonnen hat vorgestellt werden (gerade kleinen Filmbericht
gesehen). Darunter auch ein iPad-Clone mit brilliantem Display, der
schneller als das Original sein soll, Schnittstellen besitzt die Apple
weggelassen hat und zu dem auch noch deutlich günstiger sein wird. Auch
einige neue ebook reader wird es geben. Darunter welche bei denen das
Display nicht von eInk stammt, sondern von einem anderen Hersteller.
Überhaupt scheint das Thema ebook reader (aber auch Tablet-PCs) ein
Markt zu sein bei dem es noch kräftig Geld zu verdienen gibt und mein
Eindruck ist, das es DER MARKT der nächsten Jahre sein wird. Das wird
die Preise denke ich nach unten treiben ähnlich wie das beim Boom der
Handys war.
Was ich nicht verstehe ist warum Kindle ebooks nur über Amazon
erhältlich sind. Da wären die hiesigen Buchhandlungen doch der
Absatzmarkt schlecht hin. Wollen die etwa nicht verkaufen oder woran
liegts?
Hm. Ich verstehe die Einwände. Möchte allerdings genauso wenig ein
schweres Buch oder einen empfindlichen Reader ständig irgendwie mit den
Händen hochhalten.
Ehrlich gesagt, minimiere ich Lesen ansich auch immer mehr. Die meisten
Texte überfliege ich nur noch und picke mir die interessanten Stellen
raus. Im Sinne von klassischem Lesen bin ich also Analphabet.
So sitzt man also doch weiter vorm klassischen PC.
Der ganze Markt scheint noch arg in Bewegung. Warten!?!
Bei Wiki steht, das der Kindle nicht in DE vertrieben wird weil man sich
nicht mit den Inet-Providern einigen konnte. hm.
Andererseits tendiere ich nach lesen obiger Beiträge dann doch zum
Kindle als das momentan kleinste Übel.
Abdul K. (ehydra) schrieb:
> Der ganze Markt scheint noch arg in Bewegung. Warten!?!
Es sind eine ganze Reihe Geräte für den Oktober angekündigt. Die neuen
Sony's sind ja beispielsweise auch noch nicht verfügbar insofern spricht
viel fürs momentane Abwarten.
> Bei Wiki steht, das der Kindle nicht in DE vertrieben wird weil man sich> nicht mit den Inet-Providern einigen konnte. hm.
Daran sieht man dass das Kundeninteresse nicht im Vordergrund steht
sondern das eigene Geschäftsmodell. Blöd sowas.
> Andererseits tendiere ich nach lesen obiger Beiträge dann doch zum> Kindle als das momentan kleinste Übel.
Der 6" Kindle WiFi wird bei Amazon mit einem Dollarpreis von 139.-
angegeben. Das sind 109 Euro netto für das Gerät (ohne Versand, Steuern
??). Das ist für so ein tolles Gerät eigentlich sehr günstig, wenn man
mal vergleicht, dass die anderen je nach dem schnell 249 EUR für ihr
Modell haben möchten. Insofern würde mich das Teil bereits glücklich
machen, wäre es einfach verfügbar. ;)
Sicherlich ist der Kindle wie die anderen primär auch nichts anderes als
eine Plattform für Bezahl-ebooks. Wie damals die Petroleumlampe eben...
Deswegen bin ich ja auch so mißtrauisch, ob ich damit gescheit eigene
pdfs lesen kann.
Eventuell kann man den modden?
Abdul K. (ehydra) schrieb:
> Deswegen bin ich ja auch so mißtrauisch, ob ich damit gescheit eigene> pdfs lesen kann.
Der Kindle kann das und ich denke er kann das auch gescheit. Schau dir
den Beitrag von Dave Jones an.
http://www.youtube.com/watch?v=VYtuk98vuMg
Ab der 18. Minute hat Dave "Art of Electronics" mit immerhin über 1000
Seiten als PDF übertragen und was man dort kurz sieht gefällt mir schon
mal und sieht interessant aus. Also ich denke das funktioniert
grundsätzlich, wird aber womöglich auch mal hakeln. Kann mir z.B.
vorstellen, dass ein PDF einer Elektor mit großen Grafiken eher
Schwierigkeiten macht. Aber das muss man dann sehen.
Ich denke "modden" muss man da eher das ein oder andere PDF. ;)
Olaf schrieb:> Das kann durchaus sein! Ich habe auch nicht vor mir alle paar Jahre> einen neuen Reader zu kaufen.
Das verlangt auch keiner. Aber du preist deinen Sony an, als sei der die
spitze der eBook-Technologie - und das ist er einfach nicht. Da entsteht
ein voellig falscher Eindruck.
> Darunter auch ein iPad-Clone mit brilliantem Display
Man will aber gerade kein brilliantes Display sondern eins das wie
Papier aussieht.
> Das wird die Preise denke ich nach unten treiben ähnlich wie> das beim Boom der Handys war.
Abwarten. Du darfst nicht vergessen das den ganzen Verlagen der Arsch
komplett auf Grundeis liegt weil die sich, natuerlich nicht ganz
unberechtigt, Sorgen machen das es so enden koennte wie bei MP3s.
Ausserdem haben wir in Deutschland soetwas die Buchpreisbindung und die
Witzbolde glauben doch tatsaechlich jemand wuerde fuer ein Buch das er
selber auf eigene kosten runterladen muss und auf eigener Hardware lesen
muss dasselbe bezahlen wie fuer die Papierversion. Und es gibt nicht nur
Geld zu verdienen, es gibt auch welches zu verlieren. Schliesslich
brauchst du einiges an Drucktechnik weniger.
> Was ich nicht verstehe ist warum Kindle ebooks nur über Amazon*> erhältlich sind.
Bist du wirklich so naiv? :-o
Amazon ist der Konkurrent der normalen Buchlaeden. Seitdem es Amazon
gibt habe ich einen Buchladen nicht mehr betreten. Schliesslich kann ich
da einfach etwas durch klicken bestellen. Einen Buchladen muss man
zweimal aufsuchen, einmal zum bestellen und einmal zum abholen und
laenger dauert es auch noch. Und ich erfahre in einem Buchladen noch
nichtmal was es alles an Buechern gibt. Buchladen war Mittelalter und
ist jetzt ausgestorben, bzw die letzten halten sich noch solange wie es
Buergertumssenioren gibt.
Ausserdem moechte Amazon natuerlich seinen fetten Fuss auf deine
Geldboerse stellen und dafuer sorgen das nur sie da noch drankommen. Da
ist eine Bindung an einen Reader den es nur bei Amazon gibt und fuer den
man nur dort Futter kaufen kann die perfekte Loesung. Die Frage ist nur
ob die Leute dumm genug sind soetwas mitzumachen.
> Aber du preist deinen Sony an, als sei der die> spitze der eBook-Technologie - und das ist er einfach nicht.
Ich arbeite weder fuer Sony noch verkaufe ich Ebooks. Von daher sollte
klar sein das ich lediglich meine subjetive Meinung wiedergeben. Und ich
bin mit dem Sony sehr zufrieden. Und ich sehe absolut keinen Grund mir
einen neuen Reader zu kaufen solange nicht die Aufbereitung von Buechern
fuer die Reader nich wesentlich besser und einfacher klappt. Jede Form
von Verbesserung der Technik ist weniger bedeutend als der desolate
Softwarestand.
BTW: Ich habe uebrigens gestern beim lesen extra mal auf die
Geschwindigkeit geachtet. Wie schon gesagt die Zeit beim umblattern
halte ich fuer belangslos weil man automatisch vorher die Taste drueckt.
Er ist aber zugegeben erstaunlich lahm beim wechseln von Menuebenen. Es
wuerde mich nicht wundern wenn der in interpretiertem Java oder
aehnlichem Unsinn programmiert ist. Allerdings ist das im praktischen
Einsatz auch nicht so schlimm da man ja ein Buch nur einmal oeffnet und
dann sehr lange liesst. Er ist da also schlecht, aber man kann damit
leben.
Oh..und ich habe gestern beim oeffnen eines Buches auch schonmal 1min
warten muessen. Das lag aber daran das es ueber 5000Seiten hatte.
Schlimmer ist aber das dieses Buch 5000Seiten hatte weil Calibre bei der
konvertierung was vergurgt hat und aus jedem Absatz eine neue Seite
gemacht hat. Aber wie schon gesagt die Software auf dem PC zu
konvertierung ist Problem nummer eins!
Olaf
>> Was ich nicht verstehe ist warum Kindle ebooks nur über Amazon*>> erhältlich sind.> Bist du wirklich so naiv? :-o> Amazon* ist der Konkurrent der normalen Buchlaeden. Seitdem es Amazon*> gibt habe ich einen Buchladen nicht mehr betreten. Schliesslich kann ich> da einfach etwas durch klicken bestellen. Einen Buchladen muss man> zweimal aufsuchen, einmal zum bestellen und einmal zum abholen und> laenger dauert es auch noch. Und ich erfahre in einem Buchladen noch> nichtmal was es alles an Buechern gibt. Buchladen war Mittelalter und> ist jetzt ausgestorben, bzw die letzten halten sich noch solange wie es> Buergertumssenioren gibt.
Da habe ich wohl etwas missverständlich formuliert. Ich meinte natürlich
nicht die ebooks sondern den bzw. die Kindle reader, also die Hardware.
Die Buchhandlungen bieten bereits ebook reader an, nur den Kindle nicht.
Das kann natürlich aus Angst vor der Konkurrenz Amazon sein. Aber die
Geräte gibt es ja auch sonst nirgendwo, weder im MM noch Conrad, noch
sonstwo, sondern nur bei Amazon und dort auch nichtmal über die deutsche
Seite amazon.de. Deswegen noch mal mein Eindruck, sie wollen anscheinend
nicht verkaufen, denn so erschließt man sich hierzulande nicht den
Massenmarkt.
Alfredlein (Gast) schrieb:
> Buchladen war Mittelalter und> ist jetzt ausgestorben, bzw die letzten halten sich noch solange wie es> Buergertumssenioren gibt.
Da liegst du komplett falsch mit deiner Einschätzung, übrigens genau so
wie Leute, die das Aussterben des herkömmlichen Buchs schon vor Jahren
vorausgesagt haben (glaubten sie jedenfalls). Solange es Laufkundschaft
in Städten gibt werden dort auch Bücher verkauft. Die Buchläden wissen
genau was momentan im Trend liegt und was sich verkaufen lässt. Das
Problem sind dabei eher die Fachbücher. Da sieht es immer schlechter aus
bzw. gibt es nur noch wenige Eckchen (spezielle Fachbuchhandlungen) wo
sich ein Vorbeischauen vielleicht mal lohnt. Aber auf der anderen Seite
brauchen gewitzte Leute auch dein umjubeltes amazon nicht mehr. Ein
bisschen Recherche im Netz dazu genügt. Das hat die Branche nur noch
nicht richtig begriffen.
> Solange es Laufkundschaft in Städten gibt werden dort auch> Bücher verkauft.
Also in meiner Stadt gab es seit ewigen Zeiten zwei Buchlaeden. Der eine
hat vor zwei Jahren zugemacht der andere verkauft zu 50% jetzt Kalender,
oder anderen Tand und macht auch schon einen kraenklichen Eindruck.
Die Kundschaft darin sind jetzt ueberwiegend alte Leute die vom Internet
noch nie gehoert haben oder mal jemand der einen Bogen Geschenkpapier
braucht. Ausserdem hoffen sie vermutlich auf das grosse
Schulanfaengergeschaeft einmal im Jahr.
Ich sag mal noch 5 Jahre und da ist ein Handyladen drin.
> Da sieht es immDa sieht es immer schlechter aus
bzw. gibt es nur noch wenige Eckchen (spezielle Fachbuchhandlungen) wo
sich ein Vorbeischauen vielleicht mal lohnt.er schlechter aus bzw. gibt
es nur noch wenige
> Eckchen (spezielle Fachbuchhandlungen) wo sich ein Vorbeischauen> vielleicht mal lohnt.
Fachbuecher sowieso. Aber auch alles andere was nicht auf der Top50
Liste der meistverkauften Buecher steht. Fachbuecher haben nur noch
zusaetzlich das Problem das ihre Auflage so gering geworden sind das es
sich kaum noch lohnt sie zu drucken. (zumindest in der Etechnik)
> auch dein umjubeltes amazon* nicht mehr.
Hat dir die Wahrheit wehgetan? :-) Ich habe nicht den Eindruck das ich
Amazon umjubel. Es ist einfach praktischer im Internet zu kaufen. Und
wenn du dich besser fuehlst, kannst du auch gerne bei einem anderen
Versand kaufen. Nur bei dem Billigversand der hier immer Buecher
verschenkt wuerde ich nichts kaufen weil du unmittelbar danach einen
Eintrag in deine procmailrc brauchst damit deren Spam zuverlassig
gekillt wird.
Olaf
Olaf (Gast) schrieb:
> Also in meiner Stadt gab es seit ewigen Zeiten zwei Buchlaeden. Der eine> hat vor zwei Jahren zugemacht der andere verkauft zu 50% jetzt Kalender,> oder anderen Tand und macht auch schon einen kraenklichen Eindruck.> Die Kundschaft darin sind jetzt ueberwiegend alte Leute die vom Internet> noch nie gehoert haben oder mal jemand der einen Bogen Geschenkpapier> braucht. Ausserdem hoffen sie vermutlich auf das grosse> Schulanfaengergeschaeft einmal im Jahr.> Ich sag mal noch 5 Jahre und da ist ein Handyladen drin.
Dann solltest du dir mal 'ne bessere Stadt suchen. ;) In meiner Stadt
gibt es Buch Habel, Lehmanns Fachbuchhandlung und nicht weit entfernt
Hugendubel (um mal die großen zu nennen). Alle sind stets gut besucht
(bin öfters dort) und alle haben auch ein Internet Portal. Übrigens habe
ich vor kurzem eine Lektüre (Taschenbuch) vorbei an der Käsetheke und
gegenüber dem Schnittbrotregal gekauft. Dort stand wieder mein Erwarten
ein Werk von Richard David Precht über die Liebe mit einem hübschen
Cover (war ein Geschenk). Spontankauf gewissermaßen und ganz ohne
Buchhandlung, sowie ganz Offline. :)
> Hat dir die Wahrheit wehgetan? :-)
Mit "DER Wahrheit" ist das so eine Sache, Olaf, die einen nehmen sie
gerne für sich in Anspruch und die anderen zweifeln stets daran. ;)
> Ich habe nicht den Eindruck das ich> Amazon umjubel. Es ist einfach praktischer im Internet zu kaufen. Und> wenn du dich besser fuehlst, kannst du auch gerne bei einem anderen> Versand kaufen. Nur bei dem Billigversand der hier immer Buecher> verschenkt wuerde ich nichts kaufen weil du unmittelbar danach einen> Eintrag in deine procmailrc brauchst damit deren Spam zuverlassig> gekillt wird.
Ich sehe das ganz unidelogisch, sonst hätte ich nicht so ein großes
Interesse an dem Kindle reader. Ich versuche Dinge die ich vor Ort
kaufen kann auch vor Ort zu kaufen, weil ich so am besten beitragen kann
deren Arbeitsplätze zu erhalten. Es beklagen immer alle das immer mehr
Handyläden (und ähnlicher Ramsch) die Oberhand gewinnen. Nur dass das
auch mit dem geänderten Käuferverhalten der Bürger einhergeht, weil
jeder sein Zeug nur noch Online kauft, daran denkt wohl kaum einer. Wenn
ich beispielsweise den Kindle im Elektronikmarkt für 20 Euro über dem
Amazonpreis bekommen würde, ich würde ihn vor Ort kaufen. Was den
Billigversand hier aus dem Forum betrifft da teile ich deine Erfahrungen
nicht. Ich habe dort schon eingekauft bzw. bin der Empfehlung des
Forenadmin gefolgt (bin dankbar für die Hinweise hier auf dieser Domain)
und es ging alles tadellos glatt. Ich habe auch kein Problem damit ab
und an einen Hinweise als E-Mail zu bekommen, was an Büchern zum Verkauf
oder zum verschenken steht.
Freue mich aber insgesamt, dass dieser Thread hier einiges an guter Info
ans Tageslicht befördert hat. Natürlich auch u.A. Dank deiner Postings,
Olaf. Also weiter so. ;)
Die Prognose über Bücher stimmt langfristig doch! Sie werden
verschwinden. Nur dauert das sehr lange. Es gilt als chick auch mal im
Buchlanden vorbeizuschauen. Und diese Lände verkaufen nun auch immermehr
Billigware, Fremdartikel und Restposten. Der Druck des Buches kostet
wenig, teuer sind die Lizenzen und vor allem das Marketing, z.B. durch
bekannte Zaubererfilme...
Andererseits kann man die wichtigsten Bücher schwarz downloaden oder die
Autoren stellen den Inhalt sowieso kostenlos online bzw. man kann sich
die Inhalte zusammensuchen und macht das Stichwortverzeichnis und Links
auf der eigenen Platte anstatt es fertig im Inhaltsverzeichnis auf totem
Baum zu finden.
Da gibts bei jedem doch sehr große unterschiedliche Bedürfnisse.
Meine Fraue geht gerne shoppen, während ich möglichst schnell durch die
Stadt fahre und aufatme wenn deren letzte Ampel zu sehen ist.
Der Verfall ist überall. Am Ende frißt der Kapitalismus seine eigenen
Kinder.
Die Gleichschaltung allen Wissens einfach durch eine Identitäts-URL ist
ein Phänomen was die Bibliothek von Alexandria weit in den Schatten
stellt.
> Ich versuche Dinge die ich vor Ort> kaufen kann auch vor Ort zu kaufen,
Buecher kann man aber nicht vor Ort kaufen. Wenn ich in einen Buchladen
gehe und dem sage das ich ein Buch will ist die Antwort in 95% der
Faelle die das sie es bestellen muessen. Aber bestellen kann ich auch
alleine!
> Die Prognose über Bücher stimmt langfristig doch! Sie werden> verschwinden. Nur dauert das sehr lange.
Das Beduerfniss Buecher im lokalen Handel zu kaufen wird sicher sehr
langsam verschwinden, aber es wird passieren. Allerdings gibt es
irgendwo eine Grenze wo es sich nicht mehr lohnt einen Buchladen zu
haben und dann kommt der scharfe Knick in der Kurve.
Und dann noch eins, wir haben in Deutschland das Phaenomen der
Buchpreisbindung. Sobald eBooks zum Standard geworden sind ist es damit
natuerlich auch vorbei weil ich im Zweifel meine Buecher einfach im
Ausland kaufen werde. Das wird das sterben der Buecher nochmal kraeftig
beschleunigen.
Davon trennen muss man das Beduerfnis ueberhaubt Buecher zu kaufen, also
auch online. Da wird es Buecher sicher noch eine Weile laenger geben
auch wenn es dann weniger wird.
Aber ganz verschwinden werden Buecher nie. Selbst wenn jeder mit einem
elektronischen Reader rumlaeuft, dann wird es immer ein paar Leute geben
die es voll cool und exzentrisch finden ein Buch aus Papier zu haben. Es
gibt ja auch heute noch Leute die ein Pferd haben obwohl es dazu keinen
nachvollziehbaren Grund fuer gibt. :-)
Olaf
Olaf schrieb:> Buecher kann man aber nicht vor Ort kaufen. Wenn ich in einen Buchladen> gehe und dem sage das ich ein Buch will ist die Antwort in 95% der> Faelle die das sie es bestellen muessen. Aber bestellen kann ich auch> alleine!
Ja. Du hast dich einfach in die Vertriebskette eingeklinkt. Und im
Gegensatz zum Laden bekommst du praktisch keine Provision.
Im Prinzip sagten es die Läden doch selbst: "Wir können Ihnen jedes
lieferbares Buch in 24h beschaffen!" (Satz lesbar in einem Dresdener HBf
Buchladen)
Man muß so eine Aussage nur zwischen den Zeilen lesen (können).
>>> Die Prognose über Bücher stimmt langfristig doch! Sie werden>> verschwinden. Nur dauert das sehr lange.>> Das Beduerfniss Buecher im lokalen Handel zu kaufen wird sicher sehr> langsam verschwinden, aber es wird passieren. Allerdings gibt es> irgendwo eine Grenze wo es sich nicht mehr lohnt einen Buchladen zu> haben und dann kommt der scharfe Knick in der Kurve.> Und dann noch eins, wir haben in Deutschland das Phaenomen der> Buchpreisbindung. Sobald eBooks zum Standard geworden sind ist es damit> natuerlich auch vorbei weil ich im Zweifel meine Buecher einfach im> Ausland kaufen werde. Das wird das sterben der Buecher nochmal kraeftig> beschleunigen.
Schon längst begonnen!
>> Davon trennen muss man das Beduerfnis ueberhaubt Buecher zu kaufen, also> auch online. Da wird es Buecher sicher noch eine Weile laenger geben> auch wenn es dann weniger wird.
Oben lasen wir bereits, das pdf als 'Festseitenformat' ungeeignet sei.
>> Aber ganz verschwinden werden Buecher nie. Selbst wenn jeder mit einem> elektronischen Reader rumlaeuft, dann wird es immer ein paar Leute geben> die es voll cool und exzentrisch finden ein Buch aus Papier zu haben. Es> gibt ja auch heute noch Leute die ein Pferd haben obwohl es dazu keinen> nachvollziehbaren Grund fuer gibt. :-)>
Man kann ja notfalls Gründe schaffen: Gut für die psychomotorische
Entwicklung - bezahlt von der Krankenkasse.
Olaf (Gast) schrieb:
> Das Beduerfniss Buecher im lokalen Handel zu kaufen wird sicher sehr> langsam verschwinden, aber es wird passieren.
Olaf das ist dein Wunschdenken hat aber mit der Realität nichts zu tun.
Du hast scheints gar nicht bemerkt dass Bücher immer mehr zum spontanen
Mitnahmeartikel geworden sind. Wie "spontan" ist denn dein Onlinekauf?
Denk mal über den Unterschied nach, zwischen vielen auf Tischen
ausgelegten Neuerscheinungen zu schlendern, diese in die Hand zu nehmen,
mal kurz darin zu blättern und der Recherche am Rechner im Onlinestore.
Das eine ist ein sinnliches Erlebnis und das andere ein nüchterner Akt.
Wie erklärst du dir denn, dass mittlerweile sogar in Supermärkten Bücher
verkauft werden? Glaubst du die werden dort nur als Dekoration
hingestellt? Es gibt auch Leute, die froh sind mal eine Zeitlang KEINEN
Bildschirm vor der Nase zu haben und einfach nur den Geruch von neuem
Papier, sowie das bunte Treiben der Leute im Bookshop wahrzunehmen. Fahr
mal in die größeren Städte und schau es dir selber an. Das ist gelebte
Stadtkultur und nicht die schlechste, wenn man an die Gestalten denkt
die sich gerne in und um Handyläden herumtreiben.
Woran Olaf übrigens auch nicht denkt, im Buchladen herrscht (zum Glück
noch) Datenschutz! Wenn du mal in die Lage kommst dir ein paar Bücher
zum Thema "Wie bewältige ich mein Krebsleiden" o.ä. zu beschaffen, dann
möchte ich mich jedenfalls nicht einem Anbieter gegenüber sehen der
JEDERZEIT GENAU darüber informiert ist was ich lese und dieses Wisssen
womöglich in die falschen Hände gerät. Da interessiert sich bestimmt
jede Versicherung und jeder potentielle Arbeitgeber dafür. Je mehr
"Online" deste transparenter der Bürger und ich gehöre noch zu den
Leuten, die ganz bewusst mit Bargeld an der Kasse bezahlen und eben
nicht ihre Kreditkarte jedem Datensammler-Dödel hinstreckt und nach
Treuepunkten hascht. Ne Danke!
> Gut für die psychomotorische> Entwicklung - bezahlt von der Krankenkasse.http://www.welt.de/multimedia/archive/01073/konzentration_DW_W_1073348p.jpg
Du meinst sowas? :-)
Haben doch angeblich die Toechter aus vornehmen Hause immer gemacht
damit sie so aufrecht liefen....
> Wie "spontan" ist denn dein Onlinekauf?
Sehr!
> Das eine ist ein sinnliches Erlebnis und das andere ein nüchterner Akt.
Also nein! Das mag bei Photobuechern oder aehnlichem gelten, aber bei
Buechern die erstmal nur Buchstaben enthalten ist beim rumblaettern im
Laden nichts sinnliches zu merken.
> Wie erklärst du dir denn, dass mittlerweile sogar in Supermärkten Bücher> verkauft werden?
Du meinst die 'preisreduzierten Maengelexemplare' (umgehen der
Buchpreisbindung)? Die gab es doch schon vor 20Jahren im Supermarkt.
Klar, sollte ich jemals ein Buch zum Film brauchen....
Olaf
Olaf (Gast) schrieb:
>> Wie "spontan" ist denn dein Onlinekauf?> Sehr!
Olaf ab hier wirst du in deiner Argumentation unehrlich.
Onlinebestellungen haben mit Spontankäufen nichts aber auch gar nichts
gemein. Dein Onlineeinkauf ist nichts anderes als die Bestellung die der
Buchladen für dich ausrichtet.
> Du meinst die 'preisreduzierten Maengelexemplare'
Nein, es ist ausschließlich Neuware. Du sitzt zu oft und lange vor dem
Rechner und weißt nicht mehr wie die Wirklichkeit ausschaut.
>> Das eine ist ein sinnliches Erlebnis und das andere ein nüchterner Akt.> Also nein! Das mag bei Photobuechern oder aehnlichem gelten, aber bei> Buechern die erstmal nur Buchstaben enthalten ist beim rumblaettern im> Laden nichts sinnliches zu merken.
Du gehst zu sehr von dir aus Olaf. Versuche doch mal ein wenig über den
(eigenen) Tellerrand zu blicken. Wenn dir der Sinn dafür fehlt, andere
besitzen ihn, glaube mir. ;)
> Olaf ab hier wirst du in deiner Argumentation unehrlich.
Also wenn du in einem Buchladen gehst und da ein Buch siehst und das
einfach so kaufst ist das spontan. Wenn ich bei Amazon die
Neuerscheinungen durchblaetter und ein Buch einfach so kaufe dann ist
das was?
> Du sitzt zu oft und lange vor dem Rechner und weißt nicht mehr> wie die Wirklichkeit ausschaut.
Findest du es nicht etwas bizarr wie du dir die Wirklichkeit
zurechtbiegst?
> Wenn dir der Sinn dafür fehlt, andere> besitzen ihn, glaube mir. ;)
Also ich bin der Meinung das Buchlaedern aussterben, du glaubst das
nicht, womit ich kein Problem habe. Aber wieso musst du andere
beleidigen wenn sie deine Meinung nicht teilen?
Olaf
Olaf (Gast) schrieb:
> Also ich bin der Meinung das Buchlaedern aussterben, du glaubst das> nicht, womit ich kein Problem habe. Aber wieso musst du andere> beleidigen wenn sie deine Meinung nicht teilen?
Jetzt sei mal nicht so mimosenhaft. Niemand hat dich beleidigt. Aber das
was du hier als "spontan" darstellst ..
> Wenn ich bei Amazon* die> Neuerscheinungen durchblaetter und ein Buch einfach so kaufe dann ist> das was?
.. hat mit der Spontanität eines Vor-Ort-Kaufs nichts aber auch gar
nichts gemein. Spontan ein Buch kaufen heißt es vom Stapel zu nehmen,
zur Kasse zu gehen und es binnen weniger Minuten im Besitz zu haben.
Scheinbar geht dieses Wissen langsam verloren bei der Generation "always
online", die irgendwann nicht mehr weiß, was ein Stadtbummel ist, bei
dem man ein Buch kauft und sich anschließend damit ins nächste Kaffee
begibt, um darin zu blättern. Da lobe ich mir die Wiener
Kaffeehaustradition, das war wenigstens noch Lebenskultur.
Und was die Wirklichkeit anbetrifft, mit etwas mehr Lebenserfahrung
wirst auch du noch (hoffentlich) merken, dass es gelinde gesagt nicht
von Vorteil für eine Gesellschaft ist, wenn es bald nur noch eine
einzige große Vertriebsadresse für Bücher gibt die noch dazu jederzeit
nachvollziehen kann wer welches Buch gekauft hat.
Schade, dass die Leute mit "Lebenserfahrung" leider selten ihre Arroganz
ablegen. Schade vor Allem um diesen Thread, der ohne rotzfrech
ausgedrueckte Lebenserfahrung gut ausgekommen waere.
Btw: Wer so belesen ist, sollte den Unterschied zwischen "spontan
kaufen" und "spontan mitnehmen" verstehen koennen.
Und schade das sich jetzt mal wieder bisher völlig Unbeteiligte als
Richter aufspielen. Ein "Spontankauf online" mit anschließender
Wartezeit auf den Postboten gleicht schon einer Begriffsvergewaltigung.
Das ist so als ob man sich in der Stadt "spontan" zum Verzehr einer
Currywurst entscheidet und anschließend darauf warten muss, dass der
Imbissstand erst eingerichtet und vom Gesundheitsamt abgenommen werden
muss. :)
Ja genau. Wie unterscheiden sich z.B. die verschiedenen
Kindle-Versionen?
Außerdem habe ich gerade mal über die notwendige Rechenleistung für pdf
nachgedacht und das mit meinem PC verglichen. Hm. Da muß die CPU doch
ordentlich Dampf haben, oder?
> Rechenleistung für pdf... Da muß die CPU doch ordentlich Dampf haben, oder?
Glaub ich nicht. Postscript konnten Drucker schon im letzten Jahrhundert
in Hardware rendern und PDF ist ja auch nicht viel anders. Für eine
Seite hat man ausserdem ettliche Millisekunden Zeit, es gibt keine
Animationen (kein scrollen, nur umblättern) und man kann die nächste
Seite auch schon vor-rendern, dann hat man sogar 1 oder 2 Sekunden Zeit
(so dass es halt noch akzeptabel bleibt wenn man mal auf ein Bookmark
springt)
Der PS-Drucker hatte doch eine halbe Ewigkeit Zeit dafür! Keiner hat
sich gewundert, wenn die Seite erst nach 20 Sekunden oder auch mal einer
Minute erst rauskam. Die Zeit wurde durch die parallele Aufwärmphase des
Fusers schmackhaft gemacht.
Klar, manche pdf-Reader wie SumatraPDF rendern im Hintergrund die
nächste Seite.
Ich meinte allerdings das Scrollen quer durch das Buch! Das möchte ich
fliegend sehen!!
Hallo,
ich möchte mir nun auch mal einen ebook reader zulegen und da hier eine
rege Diskussion erfahrener Anwender im Gange ist, wollte fragen ob
jemand die Geräte von OYO kennt und wie die Meinung dazu ist. Meine
Mutter will mir einen schenken und der Preis von 139,- scheint mir sehr
gut zu sein. Der kommt im Oktober erst raus und ich möchte auch die hier
diskutierte Umblätterei möglichst zügig haben, aktuellere Geräte müssten
da ja fitter sein, oder?
Hier die Angaben: (Oder der Link zu dem Teil:
http://www.bol.de/shop/home/rubrikartikel/oyo/EAN4015625976421/ID23941269.html;jsessionid=fdc-85nd457c5y4.tc2)
Ich würde mich über Antworten freuen.
Formate/Multimedia
* eBooks: TXT, ePub, PDF, HTML
* Bildbetrachter: JPEG, PNG, BMP (in Graustufen)
* MP3-Audiobooks & MP3-Musik
Schrift
* 6-fach verstellbare Schriftgröße
* 4 Schriftarten
Anschlüsse
* MicroUSB
* MicroSD
* 3,5 mm Kopfhöreranschluss
Technische Daten
* 15,2 cm / 6" kapazitives Touchscreen Display
* Schwarz-Weiß Display mit 16 Graustufen und 800 x 600 Pixel
* Li-Ionen 1200 mAh Akku
* 2GB interner Speicher (erweiterbar auf bis zu 32 GB)
Abmessungen/Gewicht
* 150 x 118 x 10 mm/ ca. 240g
Lieferumfang
* eBook Reader, Netzteil-Adapter, USB Kabel und Kurzanleitung inkl.
Garantiekarte
Wieso sollte hier jemand ein Geraet kennen das man noch garnicht kaufen
kann?
> diskutierte Umblätterei möglichst zügig haben, aktuellere Geräte> müssten da ja fitter sein, oder?
Das wuerde ich so nicht sagen wollen. Es ist denkbar, natuerlich. Aber
es koennte auch genauso gut lahmer sein. Nimm dir lieber ein pdf mit in
den Laden und probiere das selber aus.
Mich wuerde ja an dem Teil stoeren das es aussieht wie ein haessliches
weisses Fruehstuecksbretchen von Apple und das die Tasten auf der
falschen Seite sind. Aber das ist natuerlich Geschmacksache.
Olaf
Andreas schrieb:> Der kommt im Oktober erst raus und ich möchte auch die hier> diskutierte Umblätterei möglichst zügig haben, aktuellere Geräte müssten> da ja fitter sein, oder?
Da die Verzoegerung nach wie vor groesstenteils vom Display kommt, wird
das Blaettern auch mit dem Oyo nicht schneller sein.
> * 6-fach verstellbare Schriftgröße
Finde ich nach meiner Erfahrung zu wenig.
> * Li-Ionen 1200 mAh Akku
Fuer's Lesen reicht so ein Akku lange - fuer's MP3 hoeren wohl eher
nicht.
> Abmessungen/Gewicht> * 150 x 118 x 10 mm/ ca. 240g
Grenzwertig, IMO.
Lustig ist, dass wie ueblich schon vorab Bewertungen abgegeben wurden -
den Anbieter kuemmert's leider wenig.
> Da die Verzoegerung nach wie vor groesstenteils vom Display kommt,> wird das Blaettern auch mit dem Oyo nicht schneller sein.
Man muss da unterscheiden. Es gibt eine gewisse Basislahmheit die vom
Display kommt. Damit koennte ich bei einem Buch leben. Diese
Umschaltzeit liegt in etwa in der Zeit die man braucht um auch die Seite
in einem Holzbuch umzublaettern. Dazu kommt eine gewisse Zeit die das
Geraet braucht um die Seite aufzubereiten. Da koennte man sich schon
vorstellen das dies von der Implementierung abhaengig ist. Es haengt
aber auch extrem stark von der Aufbereitung des Ebooks ab. Diese Zeit
schwankt zwischen nicht wahrnehmbar (bei einem textbasierten Epub,txt)
und gefuehlten 10-20s bei einem schlecht generierten PDF mit
unguenstiger Aufloesung und Groesse.
Des weiteren gibt es zumindest bei dem Sony manchmal eine gewisse
Langsamkeit bei der Nutzeroberflaeche. (z.B Verzeichniswechsel) Das
koennte die Konkurrenz sicher besser machen.
> > * 6-fach verstellbare Schriftgröße> Finde ich nach meiner Erfahrung zu wenig.
Warum? Willst du irgendwann nur noch einen Buchstaben auf dem Display
haben? :)
Mir wuerden eigentlich schon die drei Groessen des Sonys ausreichen.
Aber man sollte sich klarmachen das dies nicht fuer selbsteingescannte
PDFs gilt! Das Problem ist also das man das bei den meisten Ebooks nicht
nutzen kann.
Olaf
Andreas (Gast) schrieb:
> Hallo,> ich möchte mir nun auch mal einen ebook reader zulegen und da hier eine> rege Diskussion erfahrener Anwender im Gange ist, wollte fragen ob> jemand die Geräte von OYO kennt
Ist allein aufgrund des Preises ein interessantes Gerät.
http://www.netzwelt.de/news/83951-ifa-2010-thalia-praesentiert-ebook-reader-139-euro-update.html
mal ein etwas größeres Bild
http://media.buch.de/img-adb/23941270-00-00/oyo.jpg
Ist aber noch nicht verfügbar bzw. ab Oktober. Ich warte momentan noch
auf die neuen Sony's. Den Sony reader mit Touchscreen beispielsweise
habe ich mir im Media Markt angesehen. Der fällt für mich durch, kommt
also nicht in Frage, wegen seines eher schlechten Displays.
Stiftung Warentest hat in der Oktober Ausgabe auch einige reader unter
die Lupe genommen inkl. Apple iPAD (allerdings viel zu kurz angetestet,
nix über PDF). Tenor des ganzen, insgesamt alle gut, die eInk reader
eher schlecht lesbar im faden Licht, das iPad schlecht lesbar bei sehr
hellem Licht (wer würde anderes erwarten).
Olaf (Gast) schrieb:
> Mir wuerden eigentlich schon die drei Groessen des Sonys ausreichen.
6 Zoll scheint mir ideal zu sein, 7 ginge auch, 5 scheint mir etwas zu
knapp.
> Aber man sollte sich klarmachen das dies nicht fuer selbsteingescannte> PDFs gilt! Das Problem ist also das man das bei den meisten Ebooks nicht> nutzen kann.
Ich hab neulich in einem Geschäft mal ein dickes technisches PDF (ca. 60
MB) auf einem dieser günstigen Intel Atom Netbooks laufen lassen.
Ernüchternde Erfahrung, nerviges Ruckeln und stocken beim Scrolling was
ich von meinem Desktop PC nicht gewohnt bin. Ich hatte sogar den
Eindruck mein uralttes Notebook mit PIII hat da weniger Schwierigkeiten.
Also ich schätze es wird vom Nutzungsgrad her gesehen sehr auf das PDF
ankommen, was auf so einem ebook reader gerade noch erträglich läuft.
Hallo,
mir ist klar, dass keiner das teil getestet haben kann, ich wollte von
den Erfahrungen mit ebooks der Leute hier profitieren. Die Reaktionen
helfen mir scho sehr gut, danke!
- da ich keine mp3 damit hören werde, komme ich mit der Akkuleistung
wohl gut lang
- mit den Schriftgrössen sehe ich auch kein Problem
-ein pdf test ist vorab nicht möglich, ausser man bekommt das ding auch
woanders als bei bol.de - ich denke es kann nicht verkehrt sein, das OYo
Teil zu wählen, ich wollte ja nur wissen, ob ich damit etwas schäbiges
anschaffe.Da meine mom glaube ich, einen 20 Euro Gutschein hat, werde
ich mal zustimmen.
Besten Dank in die Runde
> -ein pdf test ist vorab nicht möglich, ausser man bekommt das ding auch> woanders als bei bol.de
Im Link von eben steht das er auch bei Buch.de zu bekommen sein wird.
Wenn du ihn dir wirklich kaufst, dann berichte hier bitte mal von deinen
Erfahrungen.
> 6 Zoll scheint mir ideal zu sein, 7 ginge auch, 5 scheint mir etwas zu> knapp.
Wenn ich eine Schriftgroesse von 6Zoll benoetigen wuerde, dann wuerde
ich wohl auf Hoerbuecher umsteigen. :-D
Olaf
>> 6 Zoll scheint mir ideal zu sein, 7 ginge auch, 5 scheint mir etwas zu>> knapp.> Wenn ich eine Schriftgroesse von 6Zoll benoetigen wuerde, dann wuerde> ich wohl auf Hoerbuecher umsteigen. :-D
Ich meinte die Displaygröße und von der hängt doch auch maßgeblich die
verwendete Schriftgröße ab.
Olaf schrieb:> Dazu kommt eine gewisse Zeit die das> Geraet braucht um die Seite aufzubereiten. Da koennte man sich schon> vorstellen das dies von der Implementierung abhaengig ist. Es haengt> aber auch extrem stark von der Aufbereitung des Ebooks ab.
Ich habe noch kein langsames eBook (ePub) gefunden. Beim Cybook Opus
gibt es einen Schnellblaettermodus, in dem er auf den ordentlichen
Screenrefresh verzichtet - da merkt man deutlich, dass die Aufbereitung
des Inhalts beim Blaettern keine grosse Rolle spielt.
> Des weiteren gibt es zumindest bei dem Sony manchmal eine gewisse> Langsamkeit bei der Nutzeroberflaeche. (z.B Verzeichniswechsel) Das> koennte die Konkurrenz sicher besser machen.
Das macht die Konkurrenz in der Tat schon besser :-)
>> > * 6-fach verstellbare Schriftgröße>> Finde ich nach meiner Erfahrung zu wenig.> Warum? Willst du irgendwann nur noch einen Buchstaben auf dem Display> haben? :)
Ich will die Schrift passend haben. Wenn du nur 3 Schriften hast, wirst
du dich mit einer groben Naeherung an deine Lieblingsschriftgroesse
zufrieden geben muessen. Und da die Schriftgroesse bei eBooks sehr stark
schwankt, wird das mal so, mal so daneben sein.
> Ich meinte die Displaygröße und von der hängt doch auch maßgeblich die> verwendete Schriftgröße ab.
Nein. Die Schriftgroesse haengt von deinen Augen ab. Wenn du ein kleines
Display hast dann bringt es nichts wenn du die Schrift kleiner machst
und alles super drauf passt, aber sich leider nicht mehr lesen laesst.
> Ich habe noch kein langsames eBook (ePub) gefunden.
Dann 'finde' nicht nur, sondern erzeuge auch mal selber. Wenn du pdfs
hast die ein unguenstiges Format haben muss der Reader sie selber
anpassen. Das kann Zeit kosten.
Aber natuerlich gilt das nicht fuer Buecher im txt, oder davon
abgeleitete Formate. Da braucht der Reader das Format nicht anzupassen
weil er den Text als ASCII hat und umbrechen kann.
Mit anderen Worten das ist eine Problematik auf die man vor allem
stossen wird wenn man selber was einscannt!
Olaf
Olaf schrieb:>> Ich habe noch kein langsames eBook (ePub) gefunden.> Dann 'finde' nicht nur, sondern erzeuge auch mal selber. Wenn du pdfs> hast die ein unguenstiges Format haben muss der Reader sie selber> anpassen. Das kann Zeit kosten.
PDF ist nicht ePub. Fuer PDF ist alles <= 6" sowieso Mist. Die
Umformatiererei, die die Sony machen, ist auch nur ein Notbehelf.
> Mit anderen Worten das ist eine Problematik auf die man vor allem> stossen wird wenn man selber was einscannt!
Wenn du was einscannst, hast du nachher Bilder. Wenn du die in ein PDF
stopfst, sind es immer noch Bilder. Auf die Tour kann man natuerlich
schon ein Dokument bauen, das jeden eBook-Reader schlecht aussehen
laesst.
Olaf (Gast) schrieb:
>> Ich meinte die Displaygröße und von der hängt doch auch maßgeblich die>> verwendete Schriftgröße ab.> Nein. Die Schriftgroesse haengt von deinen Augen ab. Wenn du ein kleines> Display hast dann bringt es nichts wenn du die Schrift kleiner machst> und alles super drauf passt, aber sich leider nicht mehr lesen laesst.
Auch nicht korrekt. Die verwendete Schriftgröße hängt in erster Linie
von der Auflösung und Qualität des Displays ab. Die eingestellte
Schriftgröße hängt dann von der eigenen Sehschärfe ab, die wiederum aber
maßgeblich vom Augenabstand zum Display. Ist das Display größer kann ich
mir auch erlauben eine größere Schrift einzustellen, natürlich nur unter
Verlust von etwas Übersicht. Dafür wirkt die Schrift dann leserlicher.
Auf einem großen Computermonitor sieht bei gleicher (feiner) Auflösung
eine größere Schrift sehr viel exakter aus, als eine Schrift die an die
Auflösungsgrenze heranreicht. Das wollte ich damit ausdrücken.
Alfredlein schrieb:> Andreas (Gast) schrieb:>>> Hallo,>>> ich möchte mir nun auch mal einen ebook reader zulegen und da hier eine>> rege Diskussion erfahrener Anwender im Gange ist, wollte fragen ob>> jemand die Geräte von OYO kennt>> Ist allein aufgrund des Preises ein interessantes Gerät.
Finde ich auch!
>> http://www.netzwelt.de/news/83951-ifa-2010-thalia-praesentiert-ebook-reader-139-euro-update.html>> mal ein etwas größeres Bild> http://media.buch.de/img-adb/23941270-00-00/oyo.jpg
Wenn das keine gefakte reinkopierte Aufnahme ist, dann würde mir
zumindest dieses Display völlig reichen.
>> Ist aber noch nicht verfügbar bzw. ab Oktober. Ich warte momentan noch> auf die neuen Sony's. Den Sony reader mit Touchscreen beispielsweise> habe ich mir im Media Markt angesehen. Der fällt für mich durch, kommt> also nicht in Frage, wegen seines eher schlechten Displays.
Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,
dafür protzige Preise.
>> Stiftung Warentest hat in der Oktober Ausgabe auch einige reader unter> die Lupe genommen inkl. Apple iPAD (allerdings viel zu kurz angetestet,> nix über PDF). Tenor des ganzen, insgesamt alle gut, die eInk reader> eher schlecht lesbar im faden Licht, das iPad schlecht lesbar bei sehr> hellem Licht (wer würde anderes erwarten).
Ich glaube, ich kenne keinen einzigen Test von denen der was getaugt
hätte. Nix über PDF, ha ha.
Alfredlein schrieb:>> -ein pdf test ist vorab nicht möglich, ausser man bekommt das ding auch>> woanders als bei bol.de>> Im Link von eben steht das er auch bei Buch.de zu bekommen sein wird.>> Wenn du ihn dir wirklich kaufst, dann berichte hier bitte mal von deinen> Erfahrungen.
Leider steht Thalia drauf! Die wollen doch sicher in erster Linie damit
Bücher verkaufen. Da bin ich auf die Frage der eigenen Dateien doch sehr
gespannt.
Abdul K. (ehydra) schrieb:
>> mal ein etwas größeres Bild>> http://media.buch.de/img-adb/23941270-00-00/oyo.jpg> Wenn das keine gefakte reinkopierte Aufnahme ist, dann würde mir> zumindest dieses Display völlig reichen.
Glaub' es eigentlich eher nicht, dass das ein fake ist, aber letzte
Sicherheit darüber hat man doch nicht.
> Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,> dafür protzige Preise.
Das nicht so schöne Schriftbild liegt an der Schicht für den Touchscreen
die Sony dem Teil verpasst hat. Wurde schon mehrfach berichtet. Leider
konnte ich es nicht mal richtig ausprobieren, reagierte irgendwie
komisch und auf Nachfrage dann hieß es Akku leer. Der nette Verkäufer
(war wirklich nett, hat mir meine Fragen beantwortet obwohl er mitten in
einem Verkaufsgespräch war) hat auf mein Stichwort 'neue Sony Geräte
kommen raus' bestätigt und auf den Januar verwiesen. Hoffe mal es geht
schneller.
> Ich glaube, ich kenne keinen einzigen Test von denen der was getaugt> hätte. Nix über PDF, ha ha.
Sag das man nicht, bei Haushaltsgeräten ziehe ich die immer zurate. Bei
diesem Test jetzt haben sie sich auf die Akkulaufzeit und die
Darstellungsqualität der Displays beschränkt. Für mich zu wenig aber was
solls.
Blöd halt das der Kindle nur über die USA erhältlich ist. Ich mag diese
Zoll+Kreditkarten käufe nicht eingehen. Brauche ein ordentliches Konto
für Inlandsüberweisungen und eine ordentliche Garantieabwicklung
hierzulande. Mist.
> Werden die Grafiken da nicht a bisserl sehr klein und pixelig?
Gut möglich, ist halt nur 5".
Dann mal schnell 1" draufgepackt und den 6 inch Medion P6101 in
"Äkktschen" :) betrachtet
http://il.youtube.com/watch?v=-hJOhHC2N1o&feature=related
Alfredlein schrieb:> Und damit die Werbung nicht zu einseitig wird, hier ist der Oyo von> Thalia
Und man sieht schoen, wie wenig realistisch die Werbefotos sind...
Peter Stegemann (pst) schrieb:
> Und man sieht schoen, wie wenig realistisch die Werbefotos sind...
Du meinst weíl der Hintergrund doch etwas dunkler als auf dem Bild
erscheint?
<ironie> Nein, wie kommst du nur darauf?</ironie>
Das sieht auch für mich etwas nach Bildbearbeitung aus.
Ich selber suche auch nach einem für mich passenden E-Bookreader und
klinke mich hier mal ein wenig in die Diskussion ein.
Ich dachte an eine Anschaffung so gegen Weihnachten und werde demnach
noch das Weihnachtsgeschäft mit Angeboten oder hoffentlich auch
Neuerscheinungen bei Geräten abwarten.
Auf ein bezahlbares Gerät mit Farb E-Ink Display glaube ich innerhalb
der nächsten 2-3 Jahre nicht und das wäre für mich sowieso die ungefähre
Zeitspanne nach der ich anfange nach einem neuen Gerät zu suchen.
Den Kindle 3 durfte ich selber schon in Händen halten und auch
ausprobieren, ich muss sagen das ich begeistert war von dem Gerät,
klein, sehr leicht, unglaublich flach und die neuen Pearl Displays
aktualisieren sich sehr angenehm schnell.
Das einzige was mich davon abhält solch einen Reader zu kaufen ist die
Tatsache das er keinen microSD-Slot hat und ich keine Geräte leiden kann
die an einen Laden gebunden sind.
Es gibt in Amerika eine recht rege E-Bookreader Community die auch
munter an Hacks am entwickeln sind, unter anderem gibt es beim Kindle
eine sehr gut versteckte Serielle Schnittstelle, anscheinend zu
Supportzwecken rausgeführt ist.
Zum Oyo, ich war ganz erstaunt als ich die ersten Pressemeldungen
gelesen habe und dachte, das ist er, der Reader den du gesucht hast. Die
Ernüchterung folgte auf dem Fuß, grabbeliges Gehäuse, das ganze Teil
wird von Medion hergestellt und ein veraltetes, langsames Display ist
verbaut.
Ansonsten ist der Preis natürlich heiß, wobei Amazon angeblich beim
Verkaufspreis seines Kindles von 139$ noch gut 70$ drauflegt.
Guts Nächtle, Jan
> Zum Oyo, ich war ganz erstaunt als ich die ersten Pressemeldungen> gelesen habe und dachte, das ist er, der Reader den du gesucht hast. Die> Ernüchterung folgte auf dem Fuß, grabbeliges Gehäuse, das ganze Teil> wird von Medion hergestellt und ein veraltetes, langsames Display ist> verbaut.
Woher weißt du das alles? Auf der IFA gewesen? Das Gerät ist doch noch
gar nicht erhältlich. Und was hast du gegen den Hersteller Medion?
Zumindest der reader hier von Medion schaut doch gar nicht so schlecht
aus.
http://il.youtube.com/watch?v=-hJOhHC2N1o&feature=related
Auf der IFA war ich leider nicht, beim Gehäuse meinte ich eher das
Design, was ganz passend von jemandem weiter oben als
Frühstücksbrettchen bezeichnet wurde.
Was mich beim Display stört ist, dass das Umblättern zu langsam
geschieht, die Pearl Displays sind da einfach angenehmer und fixer.
Den von dir angesprochenen Reader von Medion kannte ich noch gar nicht,
macht auf den ersten Blick gar keinen schlechten Eindruck. So ein Reader
würde mir voll und ganz reichen, auf solchen Schnick Schnack wie
Touchscreen kann ich verzichten, die Displays reagieren ja eh nicht in
Echtzeit.
Aber ich hätte doch gerne ein Display der neuesten Generation, der
Kontrast und der Bildaufbau sind wirklich genial, kommt in Videos leider
nicht immer gut rüber, sowas hat man am Besten vor dem Kauf mal in
Händen gehalten.
Im Übrigen habe ich nichts gegen Medion an sich, nur kenne ich genügend
ihrer Geräte von Innen um mir ein Bild ihrer Qualitätsansprüche machen
zu können...
Jan Schulz schrieb:> Im Übrigen habe ich nichts gegen Medion an sich, nur kenne ich genügend> ihrer Geräte von Innen um mir ein Bild ihrer Qualitätsansprüche machen> zu können...
Du sprichst mir aus der Seele. Eigentlich herrscht hier auch ne
Medion-Sperre!
> PDF ist nicht ePub.
Das weiss ich. Aber wir haben hier ja auch nicht ueber ePub sondern
ueber eBooks geredet. Und unter eBook scheint man zumindest derzeit
einen Oberbegriff zu verstehen unter dem man epub, lrf und pdf versteht.
Und in der Praxis findet man wohl meist pdfs. Und wenn du bedenkst wo
wir uns hier aufhalten, dann wohl sogar zu 100%. (Datenblaetter!)
Daher auch mein Hinweiss fuer jeden potentiellen Kaeufer das genau zu
unterscheiden weil das grosse Auswirkungen in der Praxis hat.
> Fuer PDF ist alles <= 6" sowieso Mist.
Jain. Fuer Taschenbuecher ist das kein Problem wenn man die Sachen auf
dem PC vernuenftig vorbereitet. Fuer alles was DinA4 gross ist, ist das
richtig.
> Die Umformatiererei, die die Sony machen, ist auch nur ein Notbehelf.
Richtig. Daher gilt es dies zu vermeiden und dies auf dem PC selber zu
machen.
> Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,> dafür protzige Preise.
Sony hatte schon immer Geraete in guter Qualitaet zu angemessenen
Preisen. Es ist aber kein chinesischer Billigladen und darum schlecht
fuer Leute die nur gut finden was billig ist. Sony ist aber dreist teuer
was Zubehoer angeht und hat bizarre Vorstellungen was eigene Standards
angeht.
[PRS-350]
> Sieht doch vom Display her gesehen eigentlich gar nicht schlecht aus> oder?
Wegen der Groesse aber nur fuer ePub und aehnliches brauchbar. Fuer pdfs
sicherlich nicht. Und auch wenn pdfs sicherlich die schlechteste Loesung
des Problems ist, man wird sie verwenden wollen.
> auf solchen Schnick Schnack wie Touchscreen kann ich verzichten,> die Displays reagieren ja eh nicht in Echtzeit.
Bei einem kleinen Geraet, also 6" sehe ich das genauso. Wenn man einen
grossen Reader haette der auch DIN-A4 PDFs darstellen koennte (vor allem
also Datenblaetter) wuerde ich es sehr gut finden wenn man auch
Anmerkungen in sein Dokument malen koennte. Aber wie du schon sagst,
reagieren die Displays dafuer nun wirklich zu langsam.
Ausserdem und das ist wohl noch schlimmer, gibt es keinen vernuenftigen
Standard wie dann diese Daten mit dem Dokument verknuepft abgelegt
werden. Und da liegt das Hauptproblem. Die ganzen Firmen werden wie
immer durch geldgeile Wirtschaftheinis gefuehrt die am liebsten Sklaven
heranzuechten wollen die immer nur bei ihrer Firma Geld abliefern. Was
man auf keinen Fall moechte ist das die Hardware beliebig austauschbar
wird.
Wie ich schon zweimal sagte, das Problem ist nicht an erster Stelle die
Hardware, das Problem ist die Software!
Olaf
Alfredlein schrieb:> Peter Stegemann (pst) schrieb:>> Und man sieht schoen, wie wenig realistisch die Werbefotos sind...> Du meinst weíl der Hintergrund doch etwas dunkler als auf dem Bild> erscheint?
Ja. Ich habe sowieso noch keinen eBook-Reader mit wirklich weissem
Hintergrund und schwarzer Schrift gesehen. Mal abgesehen davon, dass das
auf Taschenbuecher meist auch nicht zutrifft. Nicht mal der Kindle 3,
der das Beste ist, was ich bisher gesehen habe, sieht so aus.
Olaf schrieb:>> PDF ist nicht ePub.> Das weiss ich. Aber wir haben hier ja auch nicht ueber ePub sondern> ueber eBooks geredet. Und unter eBook scheint man zumindest derzeit> einen Oberbegriff zu verstehen unter dem man epub, lrf und pdf versteht.> Und in der Praxis findet man wohl meist pdfs.
Du irrst. Ich habe dutzende eBooks gekauft - alle als ePub. Stimmt, es
gibt eBooks als PDF - aber das ist eine aussterbende Gattung.
> Und wenn du bedenkst wo> wir uns hier aufhalten, dann wohl sogar zu 100%. (Datenblaetter!)
Datenblaetter sind keine eBooks. Du schliesst hier einfach, eBooks seien
PDFs, Datenblaetter sind auch PDFs, also sind Datenblaetter eBooks.
Und ich traue den Leuten hier durchaus zu, keine Fachidioten zu sein,
die nur Datenblaetter lesen.
Abgesehen davon ist das Thema Datenblaetter laengst abgehakt - solange
kein Hersteller die auf A5 formatiert, sind Datenblaetter und Reader <=
6" inkompatibel. Voellig egal, welche technische Revolution da noch
kommt.
>> Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,>> dafür protzige Preise.> Sony hatte schon immer Geraete in guter Qualitaet zu angemessenen> Preisen.
Ueber Sony kann man offensichtlich geteilter Meinung sein. Ich war noch
von Jedem Sony-Geraet, was ich hatte, ueber kurz oder lang enttaeuscht.
Spaetestens beim Support patzt Sony immer.
> Es ist aber kein chinesischer Billigladen und darum schlecht> fuer Leute die nur gut finden was billig ist. Sony ist aber dreist teuer> was Zubehoer angeht und hat bizarre Vorstellungen was eigene Standards> angeht.
Die Sony-Reader gehoerten lange zu den guenstigsten.
> Ja. Ich habe sowieso noch keinen eBook-Reader mit wirklich weissem> Hintergrund und schwarzer Schrift gesehen. Mal abgesehen davon, dass das> auf Taschenbuecher meist auch nicht zutrifft.
Aeltere Taschenbuecher die man einscannt sehen sogar weisser aus als im
vergilbten Original. :-)
> Du irrst. Ich habe dutzende eBooks gekauft - alle als ePub. Stimmt, es> gibt eBooks als PDF - aber das ist eine aussterbende Gattung.
Nein, tue ich nicht. Liess doch bitte mal erstmal das Subject dieses
Threads!
Und dann zeige mir mal ein Datenblatt eines beliebigen Bauteils als
epub. Ich denke auch das epub das vernuenftigere Format ist, aber es
gibt eine riesige Menge an Altlasten die dargestellt werden muss!
Oh..und hast du schonmal probiert ein epub komplett selbst zu erzeugen?
Dagegen ist pdf-Generierung geradezu einfach und selbst die hat so ihre
Tuecken.
> Datenblaetter sind keine eBooks. Du schliesst hier einfach, eBooks seien> PDFs, Datenblaetter sind auch PDFs, also sind Datenblaetter eBooks.
Nein, ich schliesse einfach das ein Reader fuer alle ueblichen Dokumente
geeignet sein muss. Und ganz besonders fuer pdf weil das der derzeit
verbreiteste Standard ist. Und weil nicht nur ich dieser Meinung bin
gibt es einen Thread mit genau diesem Subject. .-)
> Die Sony-Reader gehoerten lange zu den guenstigsten.
Ich dachte sie waren die ersten. :-)
Auf jedenfall gibt es an der Verarbeitungsqualitaet und
erstaunlicherweise fuer Sony sogar an den Schnittstellen, nichts
auszusetzen. Waeren wir hier ein Forum technikferner Deutschlehrerinnen
muesste man vielleicht kritisieren das die Akkus nicht wechselbar sind.
Da wir aber hier alle mit Loetkolben und Schraubendreher umgehen
koennen, gilt noch nichtmal das.
> Spaetestens beim Support patzt Sony immer.
Hm..wie schon gesagt Sony ist teuer wenn es um Zubehoer und auch
Ersatzteile geht. Aber es gibt sie. Ich habe z.B ein Laptop Baujahr
2001. Da habe ich vor 2-3Jahren problemlos einen Mausknopf gekauft. Was
meinst du was wuerde dir Medion da erzaehlen?
Olaf
Olaf schrieb:> Nein, tue ich nicht. Liess doch bitte mal erstmal das Subject dieses> Threads!
Man kann auch jede Diskussion zerstoeren, indem man immer wieder auf den
gleichen, laengst abgehandelten Punkt zurueckkehrt.
> Und dann zeige mir mal ein Datenblatt eines beliebigen Bauteils als> epub. Ich denke auch das epub das vernuenftigere Format ist, aber es> gibt eine riesige Menge an Altlasten die dargestellt werden muss!
Dann nimm eben einen Kindle DX, der ist gross genug. Alternativ kannst
du natuerlich auch noch 50 Jahre lang jammern, dass A4-Dokumente auf A5
schlecht lesbar sind.
>> Datenblaetter sind keine eBooks. Du schliesst hier einfach, eBooks seien>> PDFs, Datenblaetter sind auch PDFs, also sind Datenblaetter eBooks.> Nein, ich schliesse einfach das ein Reader fuer alle ueblichen Dokumente> geeignet sein muss.
Dann muesste er auch noch Word-Dokumente koennen. Und Excel. Und da
heute sowieso lieber Videos konsumiert werden, als zu lesen, geht ohne
YouTube ja mal gar nichts.
>> Die Sony-Reader gehoerten lange zu den guenstigsten.> Ich dachte sie waren die ersten. :-)
Und?
>> Spaetestens beim Support patzt Sony immer.> Hm..wie schon gesagt Sony ist teuer wenn es um Zubehoer und auch> Ersatzteile geht. Aber es gibt sie. Ich habe z.B ein Laptop Baujahr> 2001. Da habe ich vor 2-3Jahren problemlos einen Mausknopf gekauft.
Da hast du Glueck gehabt. Fuer meinen Sony Vaio 505 gab es, kaum war er
aus den Laeden, schon keine Akkus mehr. Auch nicht zum absurd hohen
Sony-Preis.
Jan Schulz schrieb:> Das einzige was mich davon abhält solch einen Reader zu kaufen ist die> Tatsache das er keinen microSD-Slot hat und ich keine Geräte leiden kann> die an einen Laden gebunden sind.
Die Bindung ist relativ - du kannst ja freie AZW drauf machen, ohne
irgendwelche Hacks. Die kann man aus freien ePubs generieren. Und freie
ePubs kann man aus verschluesselten leicht erzeugen - das ist dann
allerdings ein Hack. Da ich schon aus Prinzip alle ePubs, die ich kaufe,
anschliessen "befreie", ist der Unterschied nur eine Zeile im Script.
Fuer Leute, die die ePubs nicht knacken, ist der Mehraufwand natuerlich
gross.
Was mich mehr stört ist die Tatsache das ich den Speicher nicht
erweitern kann, mit Musik oder ähnlichem wird es dann doch schnell knapp
auf dem internen Flash. Eine andere Sache ist es das man den Flash nur
schwer tauschen könnte wenn er ausfällt. Und defekten Falsh habe ich in
meiner näheren Umgebung schon oft genug erlebt um eingebautem nichtmehr
zu vertrauen.
Aber auch das man die Möglichkeit hätte eine alternative Software
aufzuspielen, über einen SD-Slot ist das wesentlich einfacher als bei
einem gedeckelten Gerät wie dem Kindle.
Das man die Formate umbrechen kann wie man möchte weiß ich, Calibre ist
da glaube ich kein schlechtes Programm.
hmmm...also nachdem was ich so gelesen habe, geht das lesen von
mehrspaltigen PDFs also nur dürftig...
Hat jemand mal probiert, den Spiegel als PDF auf seinem eBook-reader zu
lesen? Das wird direkt vom Verlag angeboten als TextPdf...also ich kann
den Text im PDF markieren usw. und das ganze ist nicht gescannt. Layout
ist wie der normale Spiegel in Papierform...also mehrspaltig
Die Chancen, das vernünftig auf einem eBookReader lesen zu können stehen
also eher schlecht?
> hmmm...also nachdem was ich so gelesen habe, geht das lesen von> mehrspaltigen PDFs also nur dürftig...
Darueber denke ich auch gerade nach....
Richtig ist das Hefte wie der Spiegel wegen ihrer Groesse nur schwer
hochkannt lesbar sind. Jetzt koennte man natuerlich auf die Idee kommen
den Text auf dem Reader um 90Grad zu drehen. Das ist aber natuerlich
gerade bei mehrspaltigen Sachen echt abtoernend!
Andererseits koennte man ein Dokument auch vertikal teilen. (pdftk) Mit
einem geschickten Script koennten die Ergebnisse dann sogar sehr gut
werden. Allerdings gerade bei soetwas wie dem Spiegel nicht, weil dort
ja auch Text um Bilder herumfliesst. Bei zweispaltigen Buechern hingegen
koennte es brauchbar sein.
Auf jedenfall fuehlt man sich wie ein Buchdrucker bis man sein
Ausgangsdokument so bearbeitet hat wie man sich das vorstellt.
Aber das kann ja auch jeder vor dem Kauf mal selber ausprobieren. Man
nimmt sich einfach mal ein Dokument das einem wichtig ist, und
bearbeitet es so das es in einem Fenster mit 600x800 lesbar ist. Dabei
wird man eine Menge praegender Erfahrungen machen. .-)
Olaf
Interessant!
Vielleicht möchte ich meine Vorstellung repräsentativ für viele andere
hier hier nochmals besprechen:
Ich möchte die tagsüber angesammelten primär pdfs abends im Bett
genüßlich reinziehen. Wenn man stundenlang am PC saß, brauch man auch
mal ne andere Umgebung und Position!
Das sind nicht nur Datenblätter sondern auch Papers von IEEE usw. Da
kommen jeden Tag bestimmmt 5 Stück zusammen.
Also muß das Ding A4 und eventuell Letter-Format darstellen können.
Mehrspaltig ist wohl erstmal nicht möglich.
Farbige Bilder sollten anständig als Graustufenbild dargestellt sein.
Bildausschnitt muß vergrößerbar sein (Viele pdf-Bilder sind eh kaputt
und unlesbar im Original bei Standardgröße).
Schnelles Scrollen (mir wegen mit verminderter Auflösung).
Natürlich sollte der Akku mehrere Stunden halten und das Teil für
unterwegs für die Kinners MP3 spielen können.
Und wenn er dann noch HTML, simple-doc usw. darstellt, fein.
Außerdem WLAN oder USB. Speicher intern groß für einige Hundert
Dokumente bzw. SD-Karte.
Also doch nur Kindle DX ?
Achja und der Preis kann natürlich nicht dem eines leichten flachen
Notebooks oder Netbooks entsprechen. Denn dann könnte ich das gleich
nehmen!
Das wären meine Mindestanforderungen. Mag sein, daß die Deutshlehrerin
das anders sieht und lieber den Woyzeck erörtern will.
ok, also normale Bücher zu lesen scheint mit den Dingern kein Problem zu
sein weil automatisch umgebrochen werden kann...aber PDFs(was mich am
meisten interessiert) geht nur beschissen
und 279€ + x für ein Kindle DX ist auch schon wieder ne Ausgabe die zu
wehtut, um die Kohle mal einfach so zu versenken. Wie kann das Ding in
Deutschland eigentlich betankt werden? Ist die "Global Wireless
Coverage" hier kostenlos?
Und anscheinend muss man schon ein wenig eBook-o-phil veranlagt
sein...ich hätte jedenfalls keine Lust, mir meine Bücher selbst zu
erstellen und da ewig rumzufummeln & rumzuhacken. Desweiteren habe ich
mir mal die Preise von eBooks bei Libri usw angeschaut...hola die
Waldfee...Da kostet ein eBook 18€ und die gedruckte Version 23€...also
die 5€ mehr sind mir die Haptik dann doch Wert.
Und beim Spiegel sehe ich gerade das das e-Paper (wie es da heißt)
3,70€!!!!! kostet...genausoviel wie die Printausgabe...ich lach mich
schlapp. Immer werden Preiserhöhungen mit teureren Druckkosten usw
entschuldigt und nun soll das da genauso viel kosten obwohl der Posten
sowie der Vertrieb komplett wegfällt??? Ne sorry, aber verarschen kann
ich mich alleine. Warum soll ich mir den Stress antun, wenn ich dabei
noch nicht mal sparen kann?
Naja, ...von daher hat sich das Thema schon wieder für mich erledigt :(
funky schrieb:> und 279€ + x für ein Kindle DX ist auch schon wieder ne Ausgabe die zu> wehtut, um die Kohle mal einfach so zu versenken.
Ich versenke auch viel weniger Geld nicht einfach so :-)
> Wie kann das Ding in> Deutschland eigentlich betankt werden? Ist die "Global Wireless> Coverage" hier kostenlos?
USB, Wifi, Mobilfunk - geht alles.
> Und anscheinend muss man schon ein wenig eBook-o-phil veranlagt> sein...ich hätte jedenfalls keine Lust, mir meine Bücher selbst zu> erstellen und da ewig rumzufummeln & rumzuhacken.
Muss man ja in den meissten Anwendungsfaellen nicht.
> Desweiteren habe ich> mir mal die Preise von eBooks bei Libri usw angeschaut...hola die> Waldfee...Da kostet ein eBook 18€ und die gedruckte Version 23€...
In Deutschland ist das Verlagswesen durch die jahrzehntelange
Hochpreispolitik extrem verwoehnt. Die Preise sind oft absurd, besonders
fuer Neuerscheinungen. Aber es gibt auch viele aeltere Buecher die man
noch lesen sollte und den englischsprachigen Buchmarkt, der wesentlich
guenstiger ist.
> also die 5€ mehr sind mir die Haptik dann doch Wert.
Wenn's mir um die Haptik geht, kaufe ich mir die Deluxe-Ausgabe im
Ledereinband (Sehr zu empfehlen: Herr der Ringe Anniversairy Edition bei
amazon.com).
Wenn's um praktisch geht: eBook-Reader mit 150g ist immer dabei und ich
muss mir nie Gedanken machen, welches Buch ich schonmal einpacken muss,
falls das Aktuelle gerade ausgeht, waehrend ich unterwegs bin. Und ich
habe ein Buch, das ich jetzt bestelle in Minuten, nicht Tagen.
> Naja, ...von daher hat sich das Thema schon wieder für mich erledigt :(
Man kann sich Dinge extrem schoen reden, man kann sie sich aber auch
extrem schlecht reden.
Peter Stegemann schrieb:> ich versenke auch viel weniger Geld nicht einfach so :-)
ich eigentlich auch nicht ;)
achso...weil bei der Amazon Übersicht steht nicht, dass der Kindle DX
WiFi hat...hatte mich schon gewundert
http://www.amazon.com/Kindle-DX-Wireless-Reader-3G-Global/dp/B002GYWHSQPeter Stegemann schrieb:> Man kann sich Dinge extrem schoen reden, man kann sie sich aber auch> extrem schlecht reden.
Arbeitest Du bei nem eBook-Reader Hersteller oder warum bist du so
verbissen pro? ;)
Wenn du zufrieden bist und es Deinen Ansprüchen genügt dann ist es doch
super.
Aber ich für mich bin auf der Suche nach einem Gerät mit dem eben z.B.
Spiegel und andere Zeitschriften lesen gut möglich ist. Bücher sind mir
nicht soo wichtig und scheinen ja aber auch nicht das Problem zu sein.
Das ist nunmal meine Priorität. Evtl. werde ich mir den Kindle DX mal
anschauen wenn ich bischen Kohle habe. Aber sonst scheint es so ein
Gerät ja momentan nicht auf dem Markt zu geben...also ist das für mich
mehr oder weniger erstmal gegessen.
Und die Preisgestaltung finde ich momentan einfach noch
zum...naja...denk Dir hier paar Fäkalausdrücke. Ich möchte eigentlich
das lesen was mich interessiert und nicht das Zeug bei dem ich
ausnahmsweise mal keine PMondpreise zahle. Sorry, aber mehr als 10€ für
ein eBook würde ICH nicht zahlen(ich geb dafür sicherlich mehr Geld für
andere Sachen aus bei denen andere Menschen nichtmal einen Cent ausgeben
würden...also jetzt nicht die 10€ Preisgrenze als Diskussionsgrund
betrachten)
Oder eben der Spiegel...3,70 dafür ist einfach nur lächerlich...vor
allem in Anbetracht der Tatsache, das ich mir die Zeitschrift auch
"druckfrisch" jeden Samstag von mehreren WarezSeiten für lau runterladen
könnte...ich mache soetwas eigentlich kaum noch da in der Hinsicht bei
mir schon ein umdenken stattgefunden hat...aber bei der Preisgestaltung
komme ich mir als potentieller Kunde einfach nur verarscht vor.
Meiner Meinung nach, müssen wir noch mindestens bis Weihnachten 2011
warten. Vermutlich eher länger.
Und bis der Preis interessant ist, sicherlich nochmals 2 Jahre.
Auf lange Sicht sicherlich sowas wie ein Ersatz des Mobilfunkgeschäftes.
Also der neue Hoffnungsträger für Umsatz und Beschäftigung.
Vorhin meinte ich natürlich anstatt mehrere Spalten mehrere Seiten.
> Und anscheinend muss man schon ein wenig eBook-o-phil veranlagt> sein...
Naja, so ein eBook hat schon einen gewissen Charme. Naemlich den das man
halt 1000buecher mit sich rumtragen kann und keinen krummen Ruecken
bekommt. Allerdings macht man dann vielleicht einen bildungsfernen
Eindruck wenn das Wohnzimmer nicht mehr aussieht wie die Aussenstelle
der Stadtbibliothek. :-)
> ich hätte jedenfalls keine Lust, mir meine Bücher selbst zu> erstellen und da ewig rumzufummeln & rumzuhacken.
Da kann ich nur zustimmen! Das ganze Software und das ganze drumherum
ist einfach noch nicht ausgereift genug. Es ist aber fuer Leute die des
Programmierens maechtig sind nicht ganz so schlimm. Ich hab mir z.B ein
Script geschrieben und aendere nur jeweils ein paar Parameter darin und
verwurste dann das Book automatisch. Aber man muss sich mehr damit
abgeben als man eigentlich will!
> Desweiteren habe ich> mir mal die Preise von eBooks bei Libri usw angeschaut...hola die> Waldfee...Da kostet ein eBook 18€ und die gedruckte Version 23€...> also die 5€ mehr sind mir die Haptik dann doch Wert.
Ohne jeden Zweifel. Es wuerde mir auch im Traum nicht einfallen soetwas
zu kaufen. Da muessen sich die Preise mindestens noch halbieren. Aber
ich denke das werden sie auch sobald die Verlage erstmal anfangen zu
sterben.
Ich wuerde auch wetten das grosse Firmen, wie z.B Amazon, bald auf die
Idee kommen das Verlagsgeschaeft zu uebernehmen.
Stell dir doch mal vor du als Autor wuerdest ein Buch an Amazon schicken
und die verkaufen es dann fuer dich. Amazon kassiert dann fuer jeden
Verkauf 1-5Euro und du als Autor etwa dasselbe. Der Kunde wuerde dann
ein sehr billiges Buch bekommen. Allerdings in schlechterer Qualitaet.
Wenn der Autor denkt das sein Kundenkreis hoehere Ansprueche stellt dann
kauft er noch die Dienstleistung eines Lektors oder Setzers hinzu. Dann
sieht das Buch besser aus, ist aber etwas teurer.
Ich bin mir ziemlich sicher das es so kommen wird.
Allerdings hat das ganze aber auch Nachteile. Verlage uebernehmen ja
eine gewisse Vorauswahl die dann wegfaellt. Es wird dann also unsere
Aufgabe sein aus einem riesigen Berg von Schund die wenigen guten Sachen
rauszupicken.
Aber die Leute wollen ja immer billig und sie werden es bekommen...
Olaf
Genau so wirds kommen. Die Leute haben auch die Wartung ihrer EDV
übernommen, genauso wie vorher der Schreibkram von der Sekretärin
gemacht wurde. Zur Erinnerung: Früher hatte ein Ingenieur ne
Schreibkraft und Zuarbeiter...
Blackbird schrieb:> Ich finde, bei den Preisen und Anforderungen erfüllt ein kleines Netbook> alle Forderungen bis es mal brauchbare eBooks gibt.
Ein Netbook ist wie die meisten anderen Notebooks auch zum Lesen von
PDF-Dokumenten sehr schlecht geeignet - das Layout der Dokumente ist
hochkant, der Bildschirm aber ist im Querformat.
Eine Ganzseitenanzeige ist bei der lächerlichen* Vertikalauflösung von
Netbook-Displays nicht benutzbar, und so können immer nur Ausschnitte
des Dokuments angezeigt werden.
Das stört beim Lesen und auch beim Suchen von Informationen erheblich.
Ein Hochkantbetrieb ist einerseits mechanisch nicht vorgesehen und
andererseist wegen der starken Blickwinkelabhängigkeit der in Netbooks
und den meisten Notebooks verbauten TN-Displays auch nicht brauchbar.
Etwas anders sieht das bei Tablet-PCs aus; Asus stellt mit dem Eee PC
T91MT ein "convertible" her, das zwischen klassischem Netbook- und
Tablet-Betrieb wechseln kann. Möglicherweise ist bei dem das Display so
gut, daß es auch im Hochkant- (Portrait-) Modus benutzbar ist.
Dann sollten sich darauf PDF-Dokumente ganzseitig darstellen lassen.
*) üblicherweise 600, nur in Ausnahmefällen 768 Pixel. Zum Vergleich:
eBook-Reader verwenden hochkant angeordnete Displays mit einer
Vertikalauflösung von i.d.R. 800 Pixeln.
funky schrieb:> Peter Stegemann schrieb:> achso...weil bei der Amazon Übersicht steht nicht, dass der Kindle DX> WiFi hat...hatte mich schon gewundert
Du hast Recht, der hat kein Wifi. Aber 3G geht auch in Deutschland.
> Peter Stegemann schrieb:>> Man kann sich Dinge extrem schoen reden, man kann sie sich aber auch>> extrem schlecht reden.> Arbeitest Du bei nem eBook-Reader Hersteller oder warum bist du so> verbissen pro? ;)
Nein, aber mir scheint als einer der Wenigen hier habe ich praktische
Erfahrung. Ist aber in allen eBook-Diskussionen so: Ein grossteil der
Leute, die erklaeren wie wenig die Dinger taugen, haben mal einen
benutzt.
> Wenn du zufrieden bist und es Deinen Ansprüchen genügt dann ist es doch> super.
Es genuegt nicht meinen Anspruechen. Das ist nicht so einfach :-)
> Aber ich für mich bin auf der Suche nach einem Gerät mit dem eben z.B.> Spiegel und andere Zeitschriften lesen gut möglich ist.
Sagen wir's mal so: In dem Bereich hat noch keiner das Ei des Kolumbus
gefunden. Im Gegenteil, die Versuche, solche Printmedien auf
elektronische Medien zu bringen, sind IMO eher kuemmerlich.
> Ich möchte eigentlich> das lesen was mich interessiert und nicht das Zeug bei dem ich> ausnahmsweise mal keine PMondpreise zahle.
Ich kaufe Buecher auch nicht, weil sie guenstig sind. Aber es gibt
genuegend Buecher, die mich interessieren und guenstig sind. Die lese
ich erst Mal und dann sehe ich weiter.
> Sorry, aber mehr als 10€ für ein eBook würde ICH nicht zahlen
Verstehe ich voellig :-) Fuer den Herrn der Ringe habe ich allerdings
mehr gezahlt. $16.69 um genau zu sein.
> Oder eben der Spiegel...3,70 dafür ist einfach nur lächerlich...vor> allem in Anbetracht der Tatsache, das ich mir die Zeitschrift auch> "druckfrisch" jeden Samstag von mehreren WarezSeiten für lau runterladen> könnte...
Das spielt ja nun keine Rolle fuer den Wert einer Sache, ob man sie auch
klauen kann :-/
Sicherlich nicht, aber im Hinterkopf habend, dass ich mir bei der
Preisgestaltung verarscht vorkomme würde mir das klauen da doch
erheblich weniger Gewissensbisse bereiten.
Ist zufällig mal jemand über eine Preiszusammensetzung bei Büchern
gestolpert? Also wieviel der Autor bekommt, der Vertrieb ausmacht, die
Druckkosten etc. Für Musik hatte ich so etwas vor Urzeiten mal gesehen.
Würde mich mal interessieren. Evtl. belaufen sich z.B. die Druckkosten
auf einen viel kleineren Teil als ich denke...wenn man heutzutage Tonnen
für paar Cent über den Atlantik schippern kann würde es mich ja auch
nicht wundern wenn ich dort auch daneben liege :P
Nunja, also ich habe einen eBookreader noch nie in der Hand
gehabt...muss wohl mal in den nächsten Laden marschieren der soetwas
haben könnte(wobei mir da aus dem Stehgreif nur Mediamarkt einfällt?!)
und mir einen anschauen...evtl. sind meine Augen ja doch noch scharf
genug für A4 Seiten auf A6 :D Aber die interessanteren Reader scheint es
ja meist nur online zu geben :/
> Etwas anders sieht das bei Tablet-PCs aus; Asus stellt mit dem Eee PC> T91MT ein "convertible" her,
Wie weiter oben schon irgendwo erwaehnt besitze ich ja einen Laptop der
das kann. (Kohjinsha SC) Aber das ist zum Buecher lesen unsinn.
Wir erwarten von einem PC eine gewisse Rechenleistung. Das fuehrt
zwangslaeufig zu einen gewissen Gewicht, einer Groesse und einer
Akkulaufzeit die verhindert das du damit in der Hand ein Buch lesen
willst. Und ich bin mir sicher das mein Kohjinsha schon das kleinste und
leichteste ist was man kaufen kann. (vom Sony UX50 mal abgesehen :-)
Von der Displayproblematik ganz abgesehen. Selbst das beste und edelste
LCD wirkt ermuedend und irgendwie schlecht im Vergleich zu einem eBook
oder einem wBook.
Es gibt sicher irgendwo eine kleine Schnittmenge, aber ich bin mir auch
sicher das ein eBook seine Berechtigung hat.
> *) üblicherweise 600, nur in Ausnahmefällen 768 Pixel. Zum Vergleich:> eBook-Reader verwenden hochkant angeordnete Displays mit einer> Vertikalauflösung von i.d.R. 800 Pixeln.
Dazu kommt noch das die eInk-Displays bei gleicher Aufloesung wie ein
LCD besser darstellen. Fuer dieselbe Darstellungqualitaet eines eInk bei
600x800 wuerde IMHO ein LCD so 1024x786 benoetigen.
Olaf
Thread eingeschlafen? Mitnichten! ;)
Es gibt neues zu berichten
"Sony PRS-650 im Großmutter Test"
http://www.newgadgets.de/19513/sony-prs-650-im-grosmutter-test/
Das Dingens sieht ja mal nur gut aus. Was für ein Kontrast! Yeah!!
Wollte mir fast schon den Kindle bestellen aber jetzt warte ich
definitiv auf den Sony. Klasse Teil!
Peter Stegeman (du bist ja bereits reader vorbelastet ;)), Abdul, Olaf,
Rufus was sagt ihr dazu?
Abdul sagt:
Sein Hirn hatte gespeichert, daß nur der Kindle DX ihm groß genug sei,
denn Datenblätter sind numal A4. Das Teil ist aber so teuer, das man
dann gleich einen Laptop wie den Eee PC T91MT (ein "Cabrio") oben
erwähnt kaufen kann.
Abdul sitzt am Feuer mit LTspice, simuliert einen unkonventionellen
Teiler, raucht die Pfeife, wartet auf neuen Weißen mit ebooks anstatt
Gewehren... HUG!
Abdul K. schrieb:> Das Teil ist aber so teuer, das man> dann gleich einen Laptop wie den Eee PC T91MT (ein "Cabrio") oben> erwähnt kaufen kann.
Das trifft zwar zu, aber die Abbildungseigenschaften eines eInk-Displays
und eines TFT-Displays unterscheiden sich recht dramatisch.
Längere Texte lesen sich auf eInk erheblich besser.
Alfredlein schrieb:> http://www.newgadgets.de/19513/sony-prs-650-im-grosmutter-test/>> Das Dingens sieht ja mal nur gut aus. Was für ein Kontrast! Yeah!!
Schlecht sieht das nicht aus, aber wie gut der Kontrast wirklich ist,
ist in Videos nur schwer zu beurteilen. Am Besten siehst du dir mal ein
paar Geraete live an. Mir kommt die Menufuehrung der Sonys immer recht
schwerfaellig vor. Touch-Bedienung ist ja ganz nett - aber auf einen
betatschten Bildschirm kann ich wirklich verzichten.
Ich muss diese alte Diskussion mal wieder aufwaermen. :-)
Es gibt was neues, einen Reader der wohl endlich in der Lage ist
Fachbuecher und Datenblaetter vernuenftig darzustellen.
http://www.lesen.net/pocketbook-pro-902-903/
In dem Film sieht man sogar ein Etechnik Buch.
Und hier gibt es noch einen Film der auch zeigt wie der Digitizer
arbeitet:
http://www.youtube.com/watch?v=kQwWTR0kZ44
Ausserdem laeuft darauf Linux und es unterstuetzt viele Formate und es
wird wohl (oder gibt es schon?) die Moeglichkeit geben auch eigene
Programme darauf laufen zu lassen.
Derzeit sehe ich nur einen Nachteil. Der Preis ist mit 330/400Euro nicht
ganz ohne.
Ich habe aber gestern auch mal eine Stunde lang mit einem Archos 101
rumgespielt um zu pruefen in wieweit sowas als Reader geeignet ist.
Diese Androidkisten sind aber einfach absurd schlecht. Bildqualitaet
unterirdisch, Display reflektiert mehr als es anzeigt, 16/10 format ist
zum lesen ein Witz, ueber den Stromverbrauch brauchen wir garnicht erst
zu reden. Taegliches aufladen! Und nicht alle paar Wochen mal wie bei
einem Ebook.
Olaf
ich beschäftige mich auch mit der thematik, ich bin für mich zu dem
schluss gekommen, das auch 5-7 zoll geräte ausreichen, wenn man das pdf
in das epub format konvertiert.
wie seht ihr das bzgl format-konvertierung zwecks besserer darstellung?
> das auch 5-7 zoll geräte ausreichen, wenn man das pdf> in das epub format konvertiert.
Ich hab schon ein PRS-505. Ich waer mit dem Teil eigentlich sehr
zufrieden. Zum lesen von Buechern bin ich das auch heute noch!
Aber das lesen von DIN-A4 Sachen wie z.B Datenblaettern kann man meist
vergessen. Ja, man kann es irgendwie konvertieren, beschnibbeln und
sonstwie anpassen. Aber das ist im schlimmstenfall suboptimal und
nervig, bestenfalls zeitaufwendig.
Mit anderen Worten, mir ist meine Zeit wertvoller als ein paar hundert
Euro fuer einen Reader mit groesserem Bildschirm.
Derzeit bin ich noch am gruebeln ob der preiswertere 902er ausreicht,
oder ob die Stifteingabe des 903er den Aufpreis wert ist. Wie man in dem
zweiten Video sieht kann man nicht erwarten wie ein aehem... Kuenstler
auf Papier malen zu koennen weil die Verzoegerung durch das Display noch
zu gross ist. Wenn man fuer das Teil aber Graffity programieren wuerde
um damit schnell ein paar Anmerkungen in den Text schreiben zu koennen
waere es MEGAGENIAL.
Olaf
Ich möchte mal auf einen Aspekt der EBooks und der dazugehörigen Reader
hinweisen, der bisher garbicht erwähnt wurde:
In der Praxis hat sich längst herausgestellt, dass PDF für EBook-Reader
viel zu starr ist. Durch die Displays in geringer Größe und mit geringer
Auflösung, kann man die von Drucksachen gewohnten Layouts nicht adequat
"rüberbringen" oder man ist gezwungen, ständig zu zoomen und zu
scrollen.
Es wird also eine Art "flüssiges" Layout gebraucht, nicht so starr wie
PDF und nicht ganz so frei wie HTML (ein wenig Typografie wollen die
Herausgeber dann doch) - also gibt es zahlreiche auf XML basierende
EBook-Formate, z.B. EPub.
Frank
> "noch gar nicht erwähnt wurde"
Ja, der ist gut! Auf dem Fakt hacken die Kenner doch schon die ganze
Zeit rum!
Das Problem bleibt aber denoch, dass möglicherweise viele "Altlasten"
als PDF vorliegen und eben auch die oft angesprochenen Datenblätter.
Frank schrieb:> In der Praxis hat sich längst herausgestellt, dass PDF für EBook-Reader> viel zu starr ist.
Das ist zwar korrekt, die Erkenntnis ist aber wertlos, wenn Datenblätter
und vergleichbares Material genutzt werden soll. Das nämlich liegt
nunmal im PDF-Format vor, da hier neben streng formatierten Tabellen
auch beschriftete Graphiken etc. verwendet werden. Ob das mit z.B. ePub
überhaupt sinnvoll nachzubilden ist?
Meine Urlaubslektüre (Romane etc.) ist im ePub-Format gut untergebracht,
das kann mein alter PRS505 und auch mein Telephon brauchbar anzeigen,
und für den Firefox gibt es mit dem epubreader ein ganz anständiges
Plugin.
Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,
gedongelt oder so? Mag sein, das Ipad vormals auftauchte. Hab den Thread
nicht nochmals durchgelesen. Aber wenn die Kiste 400 Euro kostet und die
bekannte Apple-Qualität hat, dann wäre das doch was.
email-lesen/schreiben/surfen ginge dann auch.
(Ich habe noch nie ein Ipad in Händen gehabt. Wohne auf dem Dorf)
Nee, Rufus, nix sagen!
Schlimmer als die pdf-Datenblätter sind meineserachtens viele
wissenschaftliche Paper, die typografisch manchmal sagen wir suboptimal
gestaltet wurden. Da gibts Bilder im Container die riesig sind, andere
dagegen unentzifferbar weil gnadenlos dezimiert wurde.
> Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,> gedongelt oder so?
Haben die Teile nicht schon einen ernsten Mangel an SD-Slots?
http://www.benm.at/2010/06/19/review-zoomit-sd-cardreader-fur-iphone-und-ipad/
Das ist doch einfach nur laecherlich!
> (Ich habe noch nie ein Ipad in Händen gehabt. Wohne auf dem Dorf)
Das ist schlecht. :-)
Man kann auf einem Ipad nicht vernuenftig lesen weil auch dort der
Bildschirm spiegelt und eine zu geringe Aufloesung hat. Der von mir
angesprochene PRO902/903 hat 1200x825pixel.
Ebook-Reader sind darauf optimiert Buecher darzustellen.
Internettabletten sind darauf optimiert das pickelige Jugendliche darauf
Filme kucken koennen und ein Statussymbol haben. Beides in einem Geraet
ist derzeit technisch nicht moeglich. Ich koennte mir aber vorstellen
das die Geraete in eine paar Jahren zusammen wachsen.
Olaf
Abdul K. schrieb:> Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,> gedongelt oder so?
Das iPad kann PDF-Dokumente darstellen, sehr gut sogar. Je nach
verwendeter Leseapplikation aber ist es nicht einfach, die Dokumente auf
das iPad heraufzubekommen. Bei iBooks (das ist die von Apple
mitgelieferte Anwendung) ist eine Übertragung nur per iTunes möglich.
Das ist dann aber eine simple Drag&Drop-Operation, aus dem
Explorer/Finder heraus in das iTunes-Fenster ziehen, wenn das gerade die
Buchliste des iPads darstellt.
Es gibt auch andere eBook-Reader für das iPad, die ihre Inhalte aktiv
übers Internet beziehen können, auch kann Safari (der iPad-eigene
Webbrowser) PDF-Inhalte auf Webseiten darstellen.
Olaf schrieb:> Man kann auf einem Ipad nicht vernuenftig lesen weil auch dort der> Bildschirm spiegelt und eine zu geringe Aufloesung hat. Der von mir> angesprochene PRO902/903 hat 1200x825pixel.
Das iPad hat 1024x768 Pixel, was bei Darstellung im Hochformat sehr gut
für das Lesen geeignet ist - wenn man mit dem spiegelnden Display leben
kann.
Die Auflösung üblicher eBook-Lesegeräte ist geringer, die meisten mit
eInk-Display arbeitenden Geräte haben eine Auflösung von nur 800x600
Pixeln; das von Olaf genannte Gerät ist neben dem großen Kindle eine
Ausnahmeerscheinung.
Olaf schrieb:> Ebook-Reader sind darauf optimiert Buecher darzustellen.> Internettabletten sind darauf optimiert das pickelige Jugendliche darauf> Filme kucken koennen und ein Statussymbol haben.
Das Problem, das das iPad im Vergleich zu einem mit eInk-Display
arbeitenden eBook-Reader hat, ist die verhältnismäßig kurze
Akkulebensdauer von "nur" 10 Stunden.
Dafür ist das iPad beim Umblättern schneller, und man kann damit eben
noch andere Dinge tun als Dokumente lesen.
Die weitere Einschätzung von Olaf lässt annehmen, daß er noch nichts mit
einem iPad gemacht hat und seine Vorurteile wiedergibt. Vorurteile sind
eine klasse Sache; niemand soll mir meine nehmen, ich habe lange dran
gearbeitet. Nur ist das iPad allen Vorurteilen zum Trotz was anderes als
die "wir-können-das-auch"-Geräte der anderen Hersteller, die versuchen
auf Android- oder gar Windows-Basis was hinzubekommen.
Das iPad hat klar erkennbare Beschränkungen, die ganz klar damit zu tun
haben, daß Apple damit Geld verdienen will (Kein Speicherkartenslot,
kein Zugriff auf das Dateisystem von außen ohne "Jailbreak", keine
Möglichkeit, selbstgebastelte Peripherie anzuschließen etc.).
Aber dafür funktioniert das, was man mit dem Ding machen kann, die
Bedienung ist durchdacht und aus einem Guss. Wenn man ein "offenes"
Gerät will, das einem keine künstlichen Beschränkungen auferlegt, dann
ist das iPad nicht das richtige Gerät, wenn man aber ein
Anforderungsprofil hat, das mit den Möglichkeiten des iPads abdeckbar
ist, dann ist das Ding deutlich sein Geld wert.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,>> gedongelt oder so?>> Das iPad kann PDF-Dokumente darstellen, sehr gut sogar. Je nach> verwendeter Leseapplikation aber ist es nicht einfach, die Dokumente auf> das iPad heraufzubekommen. Bei iBooks (das ist die von Apple> mitgelieferte Anwendung) ist eine Übertragung nur per iTunes möglich.>> Es gibt auch andere eBook-Reader für das iPad, die ihre Inhalte aktiv> übers Internet beziehen können, auch kann Safari (der iPad-eigene> Webbrowser) PDF-Inhalte auf Webseiten darstellen.>
Äh. Ich dachte das Ipad ist eine ganz normale MacOS-Maschine!? Kommt man
dort nicht ans Dateisystem ran? Natürlich dachte ich, das Ipad kann über
WLAN oder Ethernet einfach Dateien von einem HTTP oder FTP laden.
Was du andeutest, klingt nach gedeckelt als Verkaufsmaschine für 'Apps'.
Hast du eines?
> Olaf schrieb:>> Man kann auf einem Ipad nicht vernuenftig lesen weil auch dort der>> Bildschirm spiegelt und eine zu geringe Aufloesung hat. Der von mir>> angesprochene PRO902/903 hat 1200x825pixel.>> Das iPad hat 1024x768 Pixel, was bei Darstellung im Hochformat sehr gut> für das Lesen geeignet ist - wenn man mit dem spiegelnden Display leben> kann.> Die Auflösung üblicher eBook-Lesegeräte ist geringer, die meisten mit> eInk-Display arbeitenden Geräte haben eine Auflösung von nur 800x600> Pixeln; das von Olaf genannte Gerät ist neben dem großen Kindle eine> Ausnahmeerscheinung.
1024x768 reicht bei vertikaler Ausrichtung. Nicht super, aber geht.
Ich vergleiche sozusagen eben gerade mit Kindle.
>> Olaf schrieb:>> Ebook-Reader sind darauf optimiert Buecher darzustellen.>> Internettabletten sind darauf optimiert das pickelige Jugendliche darauf>> Filme kucken koennen und ein Statussymbol haben.>> Das Problem, das das iPad im Vergleich zu einem mit eInk-Display> arbeitenden eBook-Reader hat, ist die verhältnismäßig kurze> Akkulebensdauer von "nur" 10 Stunden.>
Das reicht doch! Wer guckt schon länger als 10h auf das Gerät? Ist
natürlich nicht üppig. Und man muß wohl mal nachrechnen, wie lange der
Akku dann wohl halten wird... Klingt nicht gut!
> Dafür ist das iPad beim Umblättern schneller, und man kann damit eben> noch andere Dinge tun als Dokumente lesen.>
Genau mein Ansatz.
> Die weitere Einschätzung von Olaf lässt annehmen, daß er noch nichts mit> einem iPad gemacht hat und seine Vorurteile wiedergibt. Vorurteile sind> eine klasse Sache; niemand soll mir meine nehmen, ich habe lange dran> gearbeitet. Nur ist das iPad allen Vorurteilen zum Trotz was anderes als> die "wir-können-das-auch"-Geräte der anderen Hersteller, die versuchen> auf Android- oder gar Windows-Basis was hinzubekommen.>> Das iPad hat klar erkennbare Beschränkungen, die ganz klar damit zu tun> haben, daß Apple damit Geld verdienen will (Kein Speicherkartenslot,> kein Zugriff auf das Dateisystem von außen ohne "Jailbreak", keine> Möglichkeit, selbstgebastelte Peripherie anzuschließen etc.).>
Na jetzt wirds interessant...
> Aber dafür funktioniert das, was man mit dem Ding machen kann, die> Bedienung ist durchdacht und aus einem Guss. Wenn man ein "offenes"> Gerät will, das einem keine künstlichen Beschränkungen auferlegt, dann> ist das iPad nicht das richtige Gerät, wenn man aber ein> Anforderungsprofil hat, das mit den Möglichkeiten des iPads abdeckbar> ist, dann ist das Ding deutlich sein Geld wert.
Software wollte ich selbst nicht schreiben, aber wenn man nicht einmal
Dateien hin- und herschieben kann, was sol das Teil dann noch? Wäre dann
ja nur noch ein besseres Handy.
-
Betreffend SD-Slot: Ist nicht wirklich wichtig. Ethernet-Buchse schon
eher.
Da werde ich wohl mal das Datenblatt ziehen...
> Die weitere Einschätzung von Olaf lässt annehmen, daß er noch nichts mit> einem iPad gemacht hat und seine Vorurteile wiedergibt. Vorurteile sind> eine klasse Sache; niemand soll mir meine nehmen, ich habe lange dran> gearbeitet.
Ich habe mit so einem Teil kurz im Geschaeft rumgespielt nachdem ich mir
vorher den Archos 101 angeschaut habe. Ich habe das deshalb gemacht weil
ueberrall in allen Testberichten das Display des 101 total schlecht
gemacht wird und der iPad als am Himmel strahlende Referenz zitiert
wird.
Gefunden habe ich das der 101 wirklich total schlimm ist, das aber das
iPad nur unwesentlich besser ist.
Und dabei meine ich jetzt explizit die Nutzung als ebook. Die
Moeglichkeit Filme zu kucken interessiert mich nicht!
> Das iPad hat klar erkennbare Beschränkungen, die ganz klar damit zu tun> haben, daß Apple damit Geld verdienen will (Kein Speicherkartenslot,> kein Zugriff auf das Dateisystem von außen ohne "Jailbreak", keine> Möglichkeit, selbstgebastelte Peripherie anzuschließen etc.).
Also unbrauchbar. Schliesslich moechte ich einen potentiellen
zukuenftigen Reader an meinem PC anschliessen koennen um da meine
Buecher draufzukopieren. Und zwar ohne irgendein Betriebssystem zu
installieren auf dem ich dann noch irgendwelche Apple Software
installieren kann. Ich meine selbst Sony, eine Laden der auch nicht ganz
ohne ist, hat es doch geschaft sowas zu bauen.
> Anforderungsprofil hat, das mit den Möglichkeiten des iPads abdeckbar> ist, dann ist das Ding deutlich sein Geld wert.
Das ist sicherlich richtig. Deshalb sagte ich ja das ein ipad oder
andere Tabletten (also die mit Android) nicht zum buecherlesen geeignet
sind. (kurze Akkulaufzeit und schlecht weil reflektives Display)
Fuer andere Anwendungen mag so ein Dingen aber okay sein.
Meine Hoffnung war ja eigentlich das ihr mir noch irgendwas negatives
ueber den 902/903 sagen koennt damit ich mein Geld spare. :-D
Alles was ich bisher ueber die beiden Teile gelesen habe sieht sehr
positiv aus, aber in der Hand hab ich sie noch nicht gehalten.
Olaf
Hallo,
bin hier geradde reingeraten...
Ich benutze ein
http://www.golem.de/0006/8080.html
Das Ding ist alt (10 Jahre), kann nichts (etwas HTNL und Plain-Text),
hat dafür ein auch heute noch brauchbares s/w Display, daß ich sowohl
mit Hintergrundbeleuchtung als auch bei Sonnenschein gut lesen kann.
Der Akku hält(hielt) die vesprochenen 20-40 Stunden, ich mußte den jetzt
aber doch wechseln. Er hielt "nur" noch 2-3 Stunden durch und die
Ladeautomatk verzweifelte wohl am Akkuzustand.
Naja, ich glaube, ich werde es einfach noch ein paar Jahre weiter meine
Literatur von PDF in Text konvertieren und es einfach weiter benutzen.
Gruß aus Berlin
Michael
Hä hä. Das mit dem Verzweifeln bei nachlassendem Akku scheint sehr
gängig zu sein. Wie könnte ein Entwickler auch auf die Idee kommen, sein
Konzept mit schlechten Akkus oder schlechter Netzstromversorgung zu
testen? Da wären wir ja wieder on-topic angekommen.
> Das Ding ist alt (10 Jahre), kann nichts (etwas HTNL und Plain-Text),
Wow! Das Dingen ist wirklich gut abgehangen. :)
> Literatur von PDF in Text konvertieren und es einfach weiter benutzen.
Das stelle ich mir sehr aufwendig vor?
> Wie könnte ein Entwickler auch auf die Idee kommen, sein> Konzept mit schlechten Akkus oder schlechter Netzstromversorgung zu> testen?
Nach 10Jahren? Ich finde da darf ein Geraet schonmal neue Akkus
brauchen.
BTW: Soweit ist gelesen habe kann man den Akku beim 902/903 selber
wechseln. Okay, wir hier koennen jeden Akku selber wechseln, aber halt
auch andere Leute. Das macht die Dinger doch sympatischer oder?
Olaf
Abdul K. schrieb:> Äh. Ich dachte das Ipad ist eine ganz normale MacOS-Maschine!?
Nein. Das iPad ist ein iOS-System, das wiederum mit OS X verwandt ist.
Technisch ist das iPad ein großer iPod Touch (oder ein großes iPhone,
aber ohne Telephoniefunktion).
Und daher weist das iPad auch so ziemlich die gleichen Einschränkungen
auf, die ein iPhone resp. iPod aufweisen.
Diese Einschränkungen lassen sich zwar leicht mit einem Jailbreak aus
der Welt schaffen, aber das sollte man für einen ehrlichen Vergleich der
Fähigkeiten des Gerätes an sich nicht heranziehen.
Ein iPad besitze ich derzeit nicht (ich kenne es aber ausreichend gut),
allerdings bin ich mit einem iPhone schon Apple-"Opfer".
Olaf schrieb:> Also unbrauchbar. Schliesslich moechte ich einen potentiellen> zukuenftigen Reader an meinem PC anschliessen koennen um da meine> Buecher draufzukopieren. Und zwar ohne irgendein Betriebssystem zu> installieren auf dem ich dann noch irgendwelche Apple Software> installieren kann.
Das hängt eben von den persönlichen Anforderungen ab. Wenn man nichts
außer Linux akzeptieren kann, dann ist ein iPad definitiv nicht das
geeignete Gerät. Wenn man damit leben kann, daß nicht nur Hardware,
sondern auch Software Geld kosten darf, dann spielt das iPad am besten
mit iTunes unter OS X zusammen; iTunes für Windows ist ziemlich ...
schrecklich.
Natürlich gibt es auch alternative Nutzungskonzepte, mit einem Jailbreak
kann man beliebige nicht offiziell vorgesehene Software auf einem iPad
installieren, so ist ssh kein Problem, und damit sind natürlich auch
Zugriffe auf das Dateisystem möglich. Schließlich ist der Unterbau von
iOS ein Unix-Derivat.
Olaf schrieb:> Gefunden habe ich das der 101 wirklich total schlimm ist, das aber das> iPad nur unwesentlich besser ist.> Und dabei meine ich jetzt explizit die Nutzung als ebook. Die> Moeglichkeit Filme zu kucken interessiert mich nicht!
Prinzipiell sind aktive hinterleuchtete Displays zum Lesen längerer
Texte kritisch, nicht nur wegen des erhöhten Leistungsbedarfs, sondern
weil es anstrengender erscheint. Das Display des iPad ist in der Klasse
der Tablett-Rechner schon eines der besten, weil es ein IPS-Display ist,
also recht geringe Blickwinkelabhängigkeit aufweist.
Wenn ich an das in der Presse arg gehypte "WePad" denke ... Brr!
Zum entspannten Lesen ist ein eInk-Display erheblich besser, allerdings
kann man mit einem Gerät mit eInk-Display wegen dessen Einschränkungen
nur wenig anderes machen. Bereits das Surfen im Internet dürfte kaum
möglich sein, denn Scrollen ist mit so einem Display nicht möglich.
Und so muss man bei der Auswahl eines solchen Gerätes genau überlegen,
was alles man damit anstellen will. Wenn es ausschließlich ein
eBook-Reader sein soll, dann ist auf jeden Fall ein Gerät mit
eInk-Display zu bevorzugen.
Wenn aber auch andere Funktionen dazukommen (auch wenn es nicht um das
Ansehen von Videomaterial geht), dann aber scheidet so etwas aus, dann
ist enteder gleich ein Notebook o.ä. oder eben ein Tablet zu wählen.
Das PocketBook ist ja schonmal sehr kurz hier aufgetaucht. Bin gerade
wieder drüber gestolpert. Klingt für ein ebook recht brauchbar. Vom Ipad
bin ich von diesem erstmal enttäuscht!
PocketBook kann neben anderen einfachen Formaten unser beliebtes pdf und
sogar djvu! Das Display sieht im Wiki-Artikel brauchbar aus. Software
OpenSource, nicht wie bei Apple seit Jahren eine sektenhafte
Gemeinschaft (Ich war mal als Entwickler gemeldet). Für den der
entwickeln möchte. Technisch wird es mit Ipad nicht mithalten können.
Man merkt eben ob eine Firma milliardenschwer ist.
> Das PocketBook ist ja schonmal sehr kurz hier aufgetaucht.
Guten morgen. :-)
Das Pocketbook war der Grund weshalb ich diesen Thread erneut aus dem
Sumpf gezogen habe weil es mir so scheint als wenn es der erste Reader
ist der das kann was das Subject dieses Threads fordert. Also uebliche
PDFs und daher gerne auch mal mit DIN-A4 anzuzeigen.
> Technisch wird es mit Ipad nicht mithalten können.> Man merkt eben ob eine Firma milliardenschwer ist.
Die eine Firma kommt halt aus Amerika und die andere aus
Russland(Ukraine). Was ist dir lieber mit einer Rakete zum Mond zu
fliegen wo alles total bunt und cool ist, die aber auf halber Strecke
explodiert weil einer die Umrechung von feet nach Meter vergessen hat,
oder eine rostige Blechdose wo man einmal am Tag eine Schraube mit dem
70er Schluessel nachziehen muss, die aber dafuer ankommt? :-D
Olaf
Abdul K. schrieb:> PocketBook kann neben anderen einfachen Formaten unser beliebtes pdf
Das kann schon der alte PRS505 von Sony. Der stellt entweder die gesamte
Seite mit ihrem Original-Layout dar, oder aber extrahiert den Text, um
den mit neuen Zeilenumbrüchen versehen in verschiedenen
Vergrößerungsstufen darzustellen.
So umständlich das erscheinen mag, aufgrund der Tatsache, daß sich
eInk-Displays absolut nicht zum Scrollen eignen, ist das besser, als
einen Ausschnitt mühsam und äußerst langsam über den Text zu schieben.
Sicher, das eInk-Display des PRS505 ist kein Maßstab für das, was
heutige eInk-Displays hinbekommen (die aktuellen Geräte von Sony, die
eInk einsetzen, sind ganz erheblich schneller als der PRS505), aber auch
mit diesen neueren Displays ist ein Scrollen, was bei der
Ausschnittsvergrößerung von PDF-Dokumenten erforderlich wird, nicht
praktikabel, allein das Geflacker durch die Bildschirmaktualisierung
würde mich zum Wahnsinn treiben.
800x600 ist zwar sehr knapp - sollte aber für die meisten Dokumente
reichen.
Ich dachte, ich bin für meine oftmals russische Methodik bekannt??
Mein Beitrag war definitiv bei der ersten Seitenaktualisierung nach dem
Abschicken weg! Dann habe ich den Schritt zurück gemacht, was den
eigenen Edittext zugänglich macht, der war aber auch weg, neu
geschrieben und abgeschickt, 2 Beiträge da. Kam mir bislang nicht unter.
Gute Nacht!
Abdul K. schrieb:> 800x600 ist zwar sehr knapp - sollte aber für die meisten Dokumente> reichen.
Ein typisches mit Tabellen angereichertes Datenblatt ist damit trotz
Antialiasing kaum sinnvoll lesbar, zumal in Datenblättern gerne Fußnoten
in noch kleineren Schriftarten verwendet werden.
Ich werd' wohl mal ein Photo davon hier einstellen, wie der PRS505 ein
beliebiges Datenblatt darstellt.
Ach, besser noch: Ich werde hier auf Vorschläge für ein Datenblatt
warten, und dessen Darstellung auf dem PRS505 hier posten.
> Ach, besser noch: Ich werde hier auf Vorschläge für ein Datenblatt> warten, und dessen Darstellung auf dem PRS505 hier posten.
Da ihr ja hier total versagt habt und mir die Sache nicht ausreden
wolltet, werde ich wohl morgen meinen 903er bekommen. Ich hatte auch
schon gedacht mal ein Bild von einem Datenblatt hier reinzustellen damit
man vergleichen kann.
Aus traditionellen Gruenden hatte ich ja an das Datenblatt eines LM741
gedacht. :-)
Olaf
'sehr knapp' heißt bei mir, das manche<selten> Details per Zoom
anzuschauen sind.
DB:
Dazu müßten wir uns aber einigen. Wann war das das letzte Mal? Kann mich
nicht erinnern.
Aus dem Kopf fällt mir kein ideales Datenblatt ein. Wie wäre es mit
einem WOM?
www.national.com/rap/Story/WOMorigin.html
Ich finde es übrigens super, das National die Größe besitzt auch solche
Sachen auf deren Servern zu hosten. Das ist so ganz anders, als diese
geschniegelt glatten BWLer, die einem 300 Euro Ersparnis beim Handykauf
versprechen, nein sogar vorrechnen.
Noch witziger wäre es geworden, hätte man der beliebten Metrikangabe der
Speichergröße von z.B. 1024x8 gefolgt und den Speicher dann so
angegeben: 8191x31
(8191 ist eine Primzahl! Die läßt sich nicht codieren)
Abdul K. schrieb:> 'sehr knapp' heißt bei mir, das manche<selten> Details per Zoom> anzuschauen sind.
Gewiss, nur bei einem Display, das interaktives Auswählen des
Ausschnittes oder gar Scrollen trägheitsbedingt nicht zulässt, wird es
schwierig.
Heute abend werde ich mir einige der DB-Vorschläge ansehen, dann gibts
mehr.
Ich habe jetzt mein Pocketbook 903. Daher hier mal einen absolut
subjektiven Testbericht. (im Vergleich zum Sony PRS-505)
Fangen wir mal mit dem negativen Dingen an:
1. Es gibt keinen eigenen Anschluss zum aufladen wie beim Sony. Es
wird nur ueber den USB-Anschluss geladen. Dadurch ist der maximal
moegliche Ladestrom natuerlich beschraenkt. Das Handbuch redet von
8h.
2. Es wird keine SD-Karte sondern eine microSD Karte verwendet und die
steckt wirklich sehr tief im Gehaeuse. Ohne einen Stift zum druecken
kann man sie nicht wechseln.
3. Verarbeitungsqualitaet ist nicht ganz so gut wie beim Sony.
Allerdings
ist der Sony da auch die absolute Referenz. Das Pocketbook ist nicht
schlecht verarbeitet, aber an das Metallgehaeuse des 505 reicht es
nicht ran.
Und nun alles gute:
1. Das 9.7" Display ist wirklich eine RIESEN Verbesserung. Man kann
einfach seine ganzen Daten vom PC draufkopieren und nutzen. Kein
konvertieren, rumbasteln, Raender beschneiden oder aehliches mehr.
Etwa 95% aller PDFs sind einfach so und SEHR GUT lesbar.
Hier und da gibt es nochmal ein kleines Problem. Ein Beispiel dafuer
sind z.B die PDFs von Heise mit den alten Elrads. Die sind teilweise
so kontraschwach und schlecht gescannt das sie auch auf dem PC schon
schlechter lesbar sind. Auf dem Reader wird es dann grenzwertig.
ICh denke das kann man den Reader nicht anlassten.
2. Da Betriebsystem ist sehr offen und einfach zu nutzen. Man kann
also einfach seine gewohnte Verzeichnisstruktur rueberkopieren und
der
Reader kommt damit klar und man findet alles an gewohnter Stelle.
Nicht dieses Favoriten Gehampel wie bei Sony. Der Sony wendet sich
eher an technikferne Deutschlehrerinnen fuer die alles mit Computer
Ihhbaehh ist.
Das Pocketbook ist gewohnte Umgebung fuer Computernutzer. Fehlt
eigentlich nur noch eine Bash die sich mit Graffity bedienen laesst.
:-)
3. Pocketbook liefert nicht nur ein offenes Betriebsystem, sie liefern
sogar gleich einen Schraubendreher mit. :-D Der wird wohl gebraucht
um den Akku zu wechseln. Aber es hat einen coolen Symbolcharakter.
4. Im Reader ist ein Wacom-Tablett integriert. Viel besser als resistive
oder kapazitive Touchscreens! Man kann mit einem schoen kleinen Stift
sehr praezise zeichen. Hat eigentlich schonmal jemand so einen Stift
nachgebaut?
5. Man hat Wlan, Bluetooth und UMTS integriert. Habe ich aber alles noch
nicht genutzt. Scheint mir auch etwas uebertrieben. Es reicht
eigentlich das Teil ueber USB anzustecken. Es wird auch keine
Knebel-SpezialCD mitgeliefert. Einfach anstecken und die Daten
aufs Laufwerk kopieren.
6. Das Gewicht von 500Gram ist eine sehr theoretische Angabe. In der
Praxis fuehlt sich das Tablett akzeptabel schwer an. Ich bin damit
also zufrieden, aber viel schwerer haette es nicht mehr sein duerfen.
Von daher ist es vermutlich okay wenn das Gehaeuse nicht ganz so edel
verarbeitet ist wie beim Sony.
7. Der Reader ist ganz erheblich schneller wie der alte Sony. Ich stehe
jetzt nicht mit der Stopuhr daneben, aber man merkt es wirklich.
Beim oeffnen eines dicken PDFs (z.B 30-50MB) koennen schon ein paar
Sekunden vergehen, aber danach geht das umblaettern schnell.
8. Beindruckt hat mich die eingebaute Vorlesung. Ich habe zwar nicht
vor das zu nutzen, aber es ist interessant wie gut man sowas
mittlerweile hinbekommt. Gelegentlich stimmt die Sprachmelodie nicht
100% aber es ist sehr gut verstaendlich! Wenn ich blind waer dann
wuerde ich den Reader vermutlich deshalb lieben.
Auf jedenfall kann ich sagen das der Reader zum lesen von Datenblaettern
und Applikationen absolut geeignet ist! Wenn ich es nicht vergesse setze
ich heute Abend nochmal ein Photo rein.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden. Ich darf garnicht daran denke das ich
mir fast so einen doofen Androiden gekauft haette. (schauder)
Olaf
Netter Bericht. Die Wacoms arbeiten nach einem eigenen Prinzip. Die
Patente kann man einsehen.
Ich dachte, da läuft Androids drauf?
Was kostet es?
zum Kontrast bei alten pdf: Versuche sie mal zu djvu zu konvertieren.
Meiner Erfahrung nach wird dabei der Kontrast erhöht. djvu kann er ja
wohl auch lesen. Allein das schon ist die Sache wert. Deutlich zu
spüren, das er aus Russland kommt ;-)
Bitte Bild!
> Die Wacoms arbeiten nach einem eigenen Prinzip.
Ja ich weiss. Ich denke mal da braucht man nur eine Spule mit einem
Kondensator die irgendwo eine Resonanzfrequenz haben. Ich dachte nur
sowas hat vielleicht schonmal einer nachgebastelt. Ich hab auch nicht
vor da jetzt gross ein Project aufzuziehen, es ist ja ein Stift dabei.
Aber es hat mich nur mal so interessiert.
> Ich dachte, da läuft Androids drauf?
Noe. Da laeuft Linux mit einer eigenen Oberflaeche. Das gilt im uebrigen
auch fuer den Sony, aber in beiden Geraeten steckt schon eine deutlich
andere Designphilophie.
> Was kostet es?
400Neu-Kroets
> Versuche sie mal zu djvu zu konvertieren.
Ich kann auch die PDFs konvertieren. Der Punkt ist nur bei den kleinen
Sonys musst du da immer irgendwas machen. Bei dem 903er vielleicht in 5%
der Faelle.
Oh und noch was..obwohl ich das Teil schon mit bergeweise
unterschiedlichen Dateien geloechert habe, es ist noch nicht einmal
abstuerzt. Lediglich einmal war ein PDF drunter das ich mal aus einer
Webseite erzeugt habe da braucht er mehrere Minuten um das zu oeffnen.
Das hat auch den Sony ernsthaft verwirrt. Da muss irgendein Fehler im
PDF sein. Bisher laeuft das Geraet also sehr stabil.
Olaf
Was haltet ihr vom epad?
Das benutze ich, auch wenn ich einen schönen großen Monitor (21"+) für
Datenblätter vorziehe.
Bevor ihr jetzt die China-Nummer startet, das Teil hat's in sich!
Android, also auch Adobe Reader und Opera.
Bildschirm etwa so groß wie das ipad (also 10.2").
Datenblätter werden gut dargestellt, selbst die manchmal MBs großen von
Atmel.
Nur der Bildschirm nervt, das ist nämlich kein epaper.
Ansonsten aber super!
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Hab auf die Schnelle jetzt nur diesen gemischte Gefühle erzeugenden Link
gefunden:
http://www.thorstengoerke.de/epad-das-tablet.html
Wiki scheint das Ding noch nicht zu kennen. Oder Apple hat bereits bei
Wiki interveniert? Wäre ja sehr leicht.
Der Bericht jedenfalls klingt nach zu billich.
Um noch mal auf Wacom zurückzukommen: Wir haben so ein Ding zum Malen.
Außer das man den Stift gerne verlegt ist es saugut. Das ist auch genau
der Punkt für mich persönlich beim Ipad: Es hat leider keine
Stifteingabe und ewig fette Baaatzen auf dem Display will ich nicht. Für
mich muß ein Display sauklar sein.
> Was haltet ihr vom epad?
1.3kg? Argh!
> Bevor ihr jetzt die China-Nummer startet, das Teil hat's in sich!
Ja sicher, 1.3kg. :-)
Na, ich denke mal das haengt davon ab was man damit macht. Zum rumtragen
waer mir das aber zu fett. Und ueber Akkulaufzeit haben wir ja noch
garnicht geredet. Wenn man bereit ist so einen Klotz zu tragen dann kann
man doch gleich den Laptop nehmen.
Olaf
Das sind die Wacom-Patente und nächstliegende, soweit ich sie vor
einiger Zeit fand:
pat6353433.pdf
pat6473073.pdf
pat6689965.pdf
pat5793360.pdf
pat5768492.pdf
pat6118437.pdf
pat6160539.pdf
pat5587559.pdf
pat5497176.pdf
Google Patents oder so benutzen. Vielleicht baue ich mal sowas.
Valentin Buck schrieb:> Nur der Bildschirm nervt, das ist nämlich kein epaper.> Ansonsten aber super!
Nur der wesentliche Teil des Produkts nervt. Aber sonst super.
Naja,
es ist nicht unmenschlich schwer und hat einen resitiven Touchscreen.
Natürlich keine Apple-"Qualität", aber ganz sauber verarbeitet.
@:pst
Vom wesentlichen Teil kann auch kaum die Rede sein,
da ich damit meinte, dass es eben ein hintergrundbeleuchtetes TFT ist,
also tut das auf Dauer den Augen nicht gut.
Epaper kannst du besser lesen!
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Valentin Buck schrieb:> Vom wesentlichen Teil kann auch kaum die Rede sein,
Das Display ist nicht der wesentliche Teil eine eBook-Readers? Was denn
dann?
Hat schon jemand das neue Remarkable2 in Bezug zur Ausgangsfrage dieses
Threats genutzt? Also Datenblaetter/ingenieursmaessiges arbeiten.
Ich hab mir mal 1-2 Youtubevideos angeschaut und hab seitdem ein
komisches Gefuehl in meiner Geldboerse. :-)
Olaf