mikrocontroller.net

Forum: PC Hard- und Software moderne ebook reader endlich brauchbar für PDF?


Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Würde gerne mal eruieren ob es aktuelle Gerätschaften gibt die einen 
beim Durcharbeiten von PDF Dokumenten unterstützen können. Fürs Lesen 
von Romanen also nur Text scheinen die Geräte mit e-ink Display ja 
bereits erstaunliches zu leisten (lange Akkuzeit, schönes Schriftbild 
usw.). Aber wie sieht das mit ebooks in PDF Format aus? Kann man da ein 
Gerät empfehlen? Nutzt das jemand bereits im besagten Sinne?

Hier mal die beiden Sony Reader PRS-505 und das neuere Modell PRS-600

http://www.lesen.net/wp-content/gallery/prs-600-test/1.jpg

die Darstellung gefällt mir (soweit beurteilbar nach Bild) auf Anhieb 
sehr gut

hier der Testbericht
http://www.lesen.net/ereader/sony-reader-prs-600-t...

Ein anderes Gerät was mir aufgefallen ist ist der "iRiver - Story eBook 
Reader"
http://www.amazon.de/iRiver-Story-eBook-Reader-2GB...

hier im Video zu sehen
Youtube-Video "iRiver Story eReader"

der iriver reader hat mir spontan ebenfalls recht gut gefallen

Asus hat bislang nur einen Prototypen namens DR-900 vorgestellt. Ein 
mächtiges Teil mit 9" Screen aber eben noch nicht erhältlich

Youtube-Video "ASUS E-Reader DR-900 Hands-On"

Und dann gibt es natürlich auch noch die reader von Kindle (momentan 
Kindle 3), wobei mir deren "Geschlossenneit" nicht so gefällt (eigenes 
Format etc.).

Was mir bei allen Geräten mit e-ink nicht so gefällt ist das langsame 
Seitenumschalten mit Geflacker, aber das ist wohl Technologie bedingt.

Wichtig wäre mir primär eine brauchbare Darstellung des PDF Inhaltes. Da 
würde ich bei der Bedienung auch Abstriche für in Kauf nehmen. Ich 
brauche kein GPS, kein WLAN, keinen neuen MP3 spieler und auch nicht 
unbedingt Touchscreen, nur eine Möglichkeit per USB die PDFs zu laden 
und natürlich gute Speicherausbaumöglichkeit.

Preislich wäre meine bescheidene Schmerzgrenze bei um die +/- 200 EUR. 
Also 400 oder mehr Euro für ein iPAD (als Alternative) fällt flach. Da 
würde ich dann eher einfach meine PDFs auf dem alten Notebook und dessen 
TFT weiterlesen, was ja auch geht ;). Aber so ein reader wäre schon mal 
gewichtsmäßig leichter im Umgang und somit eine feine (flexible) Sache - 
falls man mit der Darstellung u. Geschwindigkeit eines 
durchschnittlichen ebook PDF leben kann, was ich nicht weiß??

Bitte eure Erfahrungen, eure Meinungen dazu!

Gruß

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
5"er und 6"er haben zu wenig Aufloesung fuer A4-PDFs. Der Rest ist 
ausserhalb deines Preisrahmens. Abgesehen davon sind diese Geraete 
aufgrund des Displays sehr langsam - alles ausser linear lesen ist sehr 
zaeh. Durchblaettern, suchen, ueberfliegen - das macht keinen Spass mit 
einem eBook.

Die "Geschlossenheit" des Kindle ist auch nicht groesser als die von 
anderen Readern - nur heissen beim Einen die Formate AZW und Mobi, beim 
anderen ePub mit und ohne Verschluesselung. Welche sich uebrigens in 
beiden Faellen entfernen laesst.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Würde gerne mal eruieren ob es aktuelle Gerätschaften gibt die einen
> beim Durcharbeiten von PDF Dokumenten unterstützen können.

Apple iPad.

Alles mit e-Ink kannste vergessen, kann nicht sinnvoll scrollen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der PRS-505 ist ja nun schon deutlich angestaubt, hat den neueren 
Sony-Modellen gegenüber aber einen Vorteil - er ist durch SDHC-Karten 
und MemoryStick gleichermaßen erweiterbar.

Man kann eBooks auch ohne zusätzliche Software auf die Speicherkarten 
kopieren; per USB angeschlossen ist der PRS-505 ein Kartenleser mit drei 
Slots (einer repräsentiert den eingebauten Speicher, einer den SDHC- und 
einer den Memorystickslot). Dann allerdings funktioniert die 
hierarchische Verwaltung von Dokumenten nach Kategorien, Autoren etc. 
nicht.

Damit das funktioniert, müssen die eBooks entweder mit der Sony-eigenen 
Software oder der Alternative "Calibre*" aufgespielt werden. Letzteres 
hat zwar eine grässliche Oberfläche, ist aber ansonsten praktisch, da es 
auch zwischen verschiedenen Formaten konvertieren kann.


Einige der Lästigkeiten des PRS-505 sind durch Firmwareanpassungen 
(PRSCustomizer** oder besser noch PRS+***) zu beseitigen, andere aber 
nicht, und dazu gehört das ziemlich langsame Umblättern, das nicht nur 
durch das e-Ink-Display begründet ist.

PDF-Dokumente kann man mit dem PRS-505 durchaus lesen, in Abhängigkeit 
der Art des Dokumentes geht das unterschiedlich gut.

Reine Textdokumente (also keine Datenblätter mit Graphiken und Tabellen) 
können auch vergrößert dargestellt werden, dann wird nicht die 
PDF-Darstellung gezoomt, sondern der Text neu umgebrochen.

Wenn aber die Formatierung des Dokumentes wichtig ist, wie eben bei 
Datenblättern, dann ist nur eine 100%-Darstellung nutzbar, d.h. die 
gesamte Seite wird auf dem 800x600-Display angezeigt.
Das ist bei etlichen Dokumenten nicht praktikabel, zwar ist die 
Textausgabe dank des Antialiasing auch bei erstaunlich kleinen 
ppem-Werten noch lesbar, aber viele Leute haben Schwierigkeiten damit, 
Schrift mit einem Zeilenabstand von vielleicht 2mm zu lesen.

Ein kleines Gadget für Bahnfahrten: Der PRS-505 ist auch ein einfacher 
mp3-Player, man muss nur einen Kopfhörer anschließen und kann die 
passende Musik zum Buch lesen. Das wirkt sich allerdings negativ auf die 
Akkulaufzeit aus.

Das iPad ist als eBook-Leser eher ungeeignet, das Lesen auf einem 
beleuchteten Display strengt mehr an als das auf einem eInk-Display. 
Auch ist die Akkulaufzeit des iPads nicht mit der eines Gerätes mit 
eInk-Display vergleichbar. Und es ist deutlich größer als ein 
eBook-Reader, also auch deutlich größer als ein Taschenbuch.

Wenn man so ein Ding sowieso hat, dann kann man natürlich auch dessen 
eBook-Reader-Funktionen nutzen, die sind erheblich komfortabler als das, 
was ich bislang auf "echten" Readern gesehen habe.

Allein, das Teil muss halt täglich ans Ladegerät ...


*) http://calibre-ebook.com/
**) http://www.prscustomizer.com/, deutsche Anleitung auf 
http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=27519
***) http://code.google.com/p/prs-plus/

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
E-Ink ist dunkel und hat einen extrem niedrigen Kontrast.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Blah...

Autor: g457 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Da [1] wird einer (im speziellen der Kindle3) glaubhaft begrabscht, ich 
denke da kann man sich ganz gut ein Bild davon machen, wie E-Tinte 
aussieht. Und vielleicht wird er bald zerlegt, dann kann man sich auch 
ein Bild vom Innenleben machen :-)

HTH

[1] Youtube-Video "Amazon Kindle 3 3G GSM/WiFi Review - EEVblog #108"

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das da kommt der Realität schon näher - man beachte den Unterschied zum 
amazon-Schriftzug im Hintergrund:
Youtube-Video "Kindle DX -- Extended demo"

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beweise anhand von YouTube-Videos sind doch Unsinn. Ich lese seit Wochen 
Buecher mit einem Cybook und habe heute einen Kindle DX in der Hand 
gehabt. Das Schriftbild des Cybook fand ich zufriedenstellend, aber 
verbesserungswuerdig. Das des DX ist superb auch wenn natuerlich immer 
noch mehr geht - aber das geht bei den Buchern, die ich im Schrank habe, 
auch.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zwie Blum schrieb:
> E-Ink ist dunkel und hat einen extrem niedrigen Kontrast.

E-Ink hat einen Kontrast, der mit einem S/W-Tintenstrahldrucker 
bedrucktem Recyclingpapier entspricht. Das ist zwar nicht perfekt, aber 
zum Lesen ist es allemal deutlich besser geeignet als ein 
hintergrundbeleuchtetes TFT-Display. US-amerikanische Taschenbücher sind 
oft nicht besser gedruckt.

Man kann sich die Dinger auch in vielen Buchläden selbst ansehen, 
üblicherweise steht so etwas bei Ketten wie Thalia oder Hugendubel 
herum.

Die älteren Sony-Ebook-Reader mit Touchscreen sind wegen des matt 
spiegelnden Touchscreens schlechter zu lesen als die Geräte ohne 
Touchscreen, die jüngst vorgestellten Geräte sollen diesbezüglich 
besser sein, gesehen habe ich so etwas aber noch nicht.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ g457

Vielen Dank für deinen Link, genau sowas habe ich gesucht. Hätte nicht 
gedacht das Dave Jones in seinem EEVblog auch mal den Kindle vorstellt 
und was soll ich sagen, ich teile die Begeisterung die Dave hier selbst 
zum Ausdruck bringt.

Youtube-Video "Amazon Kindle 3 3G GSM/WiFi Review - EEVblog #108"

Ich finde die Darstellung ausgezeichnet und auch die Geschwindigkeit hat 
mich positiv überrascht. Gäbe es das Gerät im hiesigen Elektronikmarkt, 
ich würde es mir sofort kaufen.

Danke auch Rufus für den ausführlichen Kommentar zum Sony PRS-505. 
Momentan bin ich von dem abgekommen, da er mir im Gegensatz zum Kindle 3 
jetzt zu teuer erscheint (utopische Gebote in der Bucht) bzw. man ihn 
neu nicht mehr so leicht bekommt und der Nachfolger Modell 600 hat 
leider Dank der Touch Screen Schicht ein schlechter ausschauendes 
Display, was in den Blogs nachzuvollziehen ist.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einen PRS-505 würde ich auch nicht mehr kaufen, der ist nun wirklich arg 
angestaubt. Aber auch der PRS-600 hat mittlerweile Nachfolger bekommen:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-E-Book...

Diesem Artikel zufolge soll sowohl der Kontrast des eInk-Displays 
verbessert als auch die Störungen durch den Touchscreen reduziert worden 
sein. Das 6"-Modell verfügt zudem wie der PRS-505 über Slots für 
Speicherkarten.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Einen PRS-505 würde ich auch nicht mehr kaufen, der ist nun
> wirklich arg angestaubt.

Also ich hab das Teil und bin damit sehr zufrieden. Der Kontrast ist 
wirklich sehr gut. Genauer gesagt er ist perfekt!
Die Geschwindigkeit beim umblaettern ist genauso schnell wie man selber 
von Hand ein Buch umblaettert. Das ist sogar noch besser wie perfekt. 
Das sorgt naemlich dafuer das so ein Geraet auch nur zum lesen verwendet 
wird und nicht fuer den ganzen geistlosen Firlefanz wie man ihn 
mittlerweile auf jeder Internetseite findet wo immer irgendetwas 
quietscht, huepft flackert oder sonstwie ablenkt.
Das Dingen behauptet von sich ein Buch zu sein und das ist es auch, ohne 
jede Einschraenkung.

Aber fuer A4 PDFs, wie z.B Datenblaetter ist er nicht geeignet. Nicht 
weil er keine PDFs darstellen kann, sondern weil man dafuer einfach ein 
groesserer Geraet braeuchte.

BTW: Es gibt mittlerweile eine andere Firmware die ein paar 
Kleinigkeiten verbessert:

http://code.google.com/p/prs-plus/

Olaf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Also ich hab das Teil und bin damit sehr zufrieden. Der Kontrast ist
> wirklich sehr gut. Genauer gesagt er ist perfekt!

Ich habe selber einen, aber als perfekt würde ich das Ding nicht 
bezeichnen. Einerseits sind die Knöpfe zum Umblättern ziemlich 
suboptimal, andererseits kann ich dieser Aussage ganz und gar nicht 
zustimmen:

> Die Geschwindigkeit beim umblaettern ist genauso schnell wie man selber
> von Hand ein Buch umblaettert.

Ich blättere deutlich schneller um, was möglicherweise auch mit meiner 
Lesegeschwindigkeit zu tun hat. Beim Lesen mit dem PRS-505 muss ich etwa 
beim Erreichen des unteren Viertels der Seite auf die Umblättertaste 
drücken, um einen halbwegs flüssigen Leseablauf zu haben.

Der Umblättervorgang besteht nämlich merkwürdigerweise aus drei Phasen:

- Untätigkeit
- Löschen des Displays durch Invertieren aller Pixel
- Neuaufbau des Displayinhaltes

Die erste Phase der Untätigkeit dauert fast eine ganze Sekunde. Keine 
Ahnung, was das Ding in der Zeit anstellt.

Auf PRS+ habe ich übrigens weiter oben schon verwiesen, diese Firmware 
ist in der Tat eine deutliche Verbesserung.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich habe selber einen, aber als perfekt würde ich das Ding nicht
> bezeichnen.

Ich bezog mich damit auf den Kontrast den hier ja jemand bemaengelt hat. 
Das ist ein Punkt wo ich Kritik wirklich in keinster Weise 
nachvollziehen kann. Ich glaube nicht das man da noch irgendwas 
verbessern muesste.
Ich sollte allerdings hinzufuegen das ich privat immer auf 
Recyclingpapier schreibe. Nicht weil ich so ein oekologischer 
Sandalentraeger bin, sondern weil ich den leichten Grauton mag. Das 
Display ist da absolut gleichwertig.

> Einerseits sind die Knöpfe zum Umblättern ziemlich
> suboptimal,

Hm..das ist mir noch nicht so aufgefallen. Und dabei bin ich 
Linkshaender. :-) Benutzt du nicht die Knoepfe links unten in der Ecke?

> Ich blättere deutlich schneller um, was möglicherweise auch mit
> meiner Lesegeschwindigkeit zu tun hat.

Ich halte es fuer sehr wahrscheinlich das ich mindestens so schnell lese 
wie du. .-) Was ich meinte ist folgendes:

1. Die Zeit die das Geraet zum umblaettern braucht duerfte aehnlich 
schnell sein wie du von Hand ein Buch umblaetterst.

2. Man (also jedenfalls ich) drueckt die Umblaettertaste ja bereits 
waehrend man den letzten Satz liesst. Mit anderen Worten man liesst also 
nahtlos ohne jede Verzoegerung in der Textaufnahmegeschwindigkeit.

In der Praxis sieht es ja so aus. Du liesst ein Buch und bist nach einer 
Stunde damit fertig. Du kannst dich dann aber nicht mehr darin erinnern 
wie es war die Seiten umzublaettern oder Saetze zu lesen. Das Wissen ist 
einfach da. Der Sony leistet dasselbe.

Wo er natuerlich schlecht ist wenn man viel in einem Buch hin und 
herblaettern muss. Selbst wenn man damit also zum Beispiel ein 
Datenblatt lesen koennte, es wuerde nervig sein. Das wuerde man damit 
nicht wollen.

> Der Umblättervorgang besteht nämlich merkwürdigerweise aus drei Phasen:

Ich habe noch nie mit der Stopuhr daneben gesessen. Aber so lahm wie du 
das beschreibst ist es bei mir nicht. Zumindest nicht bei normalen 
Buechern oder Texten. Auch nicht bei selbst eingescannten Buechern aus 
denen ich PDFs gemacht habe.
Allerdings kann man ja auch aus Internetseiten PDFs machen. Da bin ich 
auch schon auf Seiten getroffen die lahm bis unglaublich langsam sind. 
Also locker mal 10s zum umblaettern. Das hat seine Ursache aber dann 
eher an einer falschen Aufbereitung des Textes.

Ueberhaubt sehe ich da den wichtigsten Kritikpunkt. Ich halte den Reader 
fuer gut, aber das ganze drumherum also Buchformate und Erzeugung fuer 
sehr unausgereift. Es hat mich einiges an Zeit gekostet bis ich mir 
scripte geschrieben habe die das was aus meinem Scanner kommt so 
umwandeln konnten und bis es meinen Vorstellungen entsprach. Wenig 
optimal sind auch Dinge an denen man selber nur schlecht was aendern 
kann, also z.B mehrspaltiger Druck.

Aber ich denke man muss den Sony auch im Vergleich zu den anderen 
Moeglichkeiten sehen!

1. Es waere sicher schoener wenn das Display schneller waere. Aber
   herkoemmliche LCDs sind in keinster Weise akzeptabel wegen ihres
   Kontrastverhaltens und ihres enormen Strombedarfs.

2. Es waere manchmal netter wenn die CPU im Sony etwas schneller waere.
   Aber niemand moechte ein Buch mit laecherlichen 3-7h Laufzeit wie 
mein
   Laptop. Und es moechte auch niemand etwas so schweres wie meinen
   Laptop dauerhaft zum lesen in der Hand halten.

3. Er hat zwei Kartenslots und laesst sich als Massenspeicher am PC
   anschliessen. Kuck dir mal an was die Leute sich alles bieten
   lassen die Apple den Arsch kuessen. Keinerlei connectivitaet.
   Alles wird zensiert, bebachtet und kommerzialisiert.
   Geradezu absurd laechlerlich die Vorstellung ein Ipad zu kaufen!

Das hier ist im uebrigen mein Laptop:

http://www.kohjinsha.com.sg/prod_outline-sc.htm

Der ist also fast genauso gross wie der Sony, hat ein drehbares und 
umklappbares LCD. Er hat ein Touchscreen. Er hat eine bessere Aufloesung 
wie der Sony, mehr Rechnenleistung und ist sicherlich leichter als fast 
alle eurer Laptops. Mit anderem Worten laesst sich gut mit dem Sony
vergleichen.
Es wuerde mir wirklich im Traum nicht einfallen darauf etwas zu lesen 
seitdem ich den Sony habe!

Olaf

Autor: Jonny (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kauft euch nen WeTab!!!!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Ich bezog mich damit auf den Kontrast den hier ja jemand
> bemaengelt hat. Das ist ein Punkt wo ich Kritik wirklich
> in keinster Weise nachvollziehen kann.

Abgesehen davon, daß man "kein" nicht steigern kann (weniger als nichts 
geht nicht), sehe ich beim Display keinen übermäßigen 
Verbesserungsbedarf. Der Kontrast könnte höher sein, dann ließe sich 
auch bei schlechteren Beleuchtungsbedingungen noch damit lesen, aber das 
war es dann auch schon.

Anders sieht es mit der Geschwindigkeit aus, die --wie ich bereits 
darlegte-- aus zwei Komponenten besteht, der inhärenten Trägheit des 
eInk-Displays und der Trägheit des Prozessors im Reader.

Und da ist Deine Schlussfolgerung verfehlt:

> 2. Es waere manchmal netter wenn die CPU im Sony etwas
> schneller waere. Aber niemand moechte ein Buch mit
> laecherlichen 3-7h Laufzeit

Warum sollte die Akkulaufzeit darunter leiden, wenn die CPU schneller 
wird? Selbst wenn die CPU eine höhere Leistungsaufnahme hat, als die 
bislang verbaute, leidet die Akkulaufzeit nicht darunter -- denn die CPU 
benötigt diese Leistung nur, wenn sie aktiv ist. Wenn sie aber schneller 
ist, ist sie beim Umblättern weniger lange aktiv. Das ist ja schließlich 
kein Notebook, bei dem die CPU immer läuft und Däumchen dreht, sie liegt 
normalerweise im stromsparenden Tiefschlaf und wird nur zum Umblättern 
kurz aufgeweckt.

Angenommen, sie hätte die doppelte Leistungsaufnahme, wäre aber auch 
doppelt so schnell - dann würde ein Umblättervorgang (genauer: der 
CPU-abhängige Teil) nur halb so lang dauern wie bei der langsameren CPU, 
also auch nur halb so lang der Akku belastet werden.

Und wie die Entwicklung bei CPUs gezeigt hat, nimmt die Rechenleistung 
i.d.R. stärker zu als der elektrische Leistungsbedarf.


Olaf schrieb:
> Ich halte es fuer sehr wahrscheinlich das ich mindestens so schnell lese
> wie du. .-)

Hmm. Ein diesbezüglicher Schwanzlängenvergleich ist nicht erforderlich.

> Was ich meinte ist folgendes:
>
> 1. Die Zeit die das Geraet zum umblaettern braucht duerfte aehnlich
> schnell sein wie du von Hand ein Buch umblaetterst.

Nein. Eben nicht. Das Gerät blättert langsamer um als ich.
Und damit meine ich nicht das Umblättern suboptimaler Dokumente, die 
womöglich noch Abbildungen enthalten, daß bei denen das Umblättern 
langsam ist, ist klar.

> 2. Man (also jedenfalls ich) drueckt die Umblaettertaste ja bereits
> waehrend man den letzten Satz liesst. Mit anderen Worten man liesst also
> nahtlos ohne jede Verzoegerung in der Textaufnahmegeschwindigkeit.

Der letzte Satz genügt nicht, wenn ich erst da die Umblättertaste 
drücke, wird der Lesefluss durch das Umblättern noch etwas stärker 
unterbrochen als wenn ich die Umblättertaste zu Beginn des letzten 
Viertels der Seite betätige. Nein, ich nutze nicht die größte 
Schriftdarstellung.


"Liesst"? Was ist das?


Olaf schrieb:
>    Kuck dir mal an was die Leute sich alles bieten
>    lassen die Apple den Arsch kuessen. Keinerlei connectivitaet.
>    Alles wird zensiert, bebachtet und kommerzialisiert.
>    Geradezu absurd laechlerlich die Vorstellung ein Ipad zu kaufen!

Wenn man keine Ahnung hat, dann kann man auch die blöden Gerüchte 
abtippen, die andere, die auch keine Ahnung haben, so verbreiten. Gerade 
beim Betrieb als eBook-Reader ist das iPad nicht ansatzweise so 
verkrüppelt wie von Dir und den anderen Verschwörungstheoretikern 
wahrgenommen.

Dagegen steht der Kindle von Amazon ganz deutlich schlechter da.

Macht nichts, wer Applebashing betreibt hat ja sowieso immer recht.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

> Kuck dir mal an was die Leute sich alles bieten
> lassen die Apple den Arsch kuessen. Keinerlei connectivitaet.
> Alles wird zensiert, bebachtet und kommerzialisiert.
> Geradezu absurd laechlerlich die Vorstellung ein Ipad zu kaufen!

Das gleiche koennte ich jetzt ueber deinen Sony sagen. Geradezu absurd 
laecherlich den Sony fuer perfekt zu halten - er ist in jeder Hinsicht 
schlechter als der Kindle 3. Gerade, wenn es um Konnektivitaet geht, 
bietet der Sony bitte was?

Bringt uns dieser Diskussionsstil weiter?

Der Kindle hat nur einen Nachteil - er setzt auf's falsche Format. Fuer 
einen Poweruser aber kein Problem.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Stegemann schrieb:
> Gerade, wenn es um Konnektivitaet geht, bietet der Sony bitte was?

Nun, er kann ohne spezielle Software mit Büchern befüllt werden, 
entweder, in dem er selbst als "Kartenleser" verwendet wird, oder, indem 
die Bücher mit einem Kartenleser auf eine SDHC-Karte oder einen 
Memorystick kopiert werden. Unterstützt werden die üblichen DRM-freien 
Formate; nur für das Sony-eigene DRM-Format ist die Nutzung der zum 
Gerät gehörenden Verwaltungssoftware erforderlich.

Über eine WLAN/UMTS-Anbindung verfügt das Gerät hingegen nicht. Damit 
ist es aber eben auch nicht möglich, daß Amazon nachträglich eBooks 
löscht, wie es beim Kindle bereits geschehen ist.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Gerade beim Betrieb als eBook-Reader ist das iPad nicht ansatzweise
> so verkrüppelt wie von Dir und den anderen Verschwörungstheoretikern
> wahrgenommen.

Dann kann ich da also einfach meine SD-Karten reinstecken und meine 
Buecher als pdf und txt lesen?

> Geradezu absurd laecherlich den Sony fuer perfekt zu halten -

Er ist nicht perfekt. Es laesst sich immer etwas verbessern. Bloss gibt 
es das noch nicht. Auch ich wuerde mehr Rechenleistung besser finden 
wenn das ohne Verlust an Laufzeit machbar waere.
Aber es gibt auch Sachen die man niemals perfekt hinbekommt. So waere 
dasselbe Geraet mit doppelt so grossem Display sicher nett um damit 
Magazine oder Datenblaetter zu lesen. Aber ich moechte nicht dauernd 
draussen mit so einem fetten Teil rumlaufen. Der Sony ist also sozusagen 
das Taschenbuch und man braucht noch ein zweites Geraet als Tageszeitung 
oder fuer die C't.

> er ist in jeder Hinsicht schlechter als der Kindle 3. Gerade, wenn es
> um Konnektivitaet geht, bietet der Sony bitte was?

Ganz einfach. Ich kann ihn an meinem Computer anstecken und seine drei 
Laufwerke einfach so mounten und meine Daten drauf kopieren. Ich kann 
auch eine SD-Karte in einen Slot stecken und in dem anderen eine microSD 
Karte. (ich habe einen Memorystick-microSD Adapter dauerhaft dadrin)

Das halte ich fuer ziemlich perfekt. Besonder da sichergestellt ist das 
keine Firma einen wie auch immer gearteten Zugriff auch meine Buecher 
hat. Das ist Grundvorraussetzung!



Das perfekte Geraet wuerde IMHO so aussehen:

1. Dieselbe Bildqualitaet wie der Sony, aber zusatzlich noch
   in Farbe und die Geschwindigkeit eines LCDs

2. Dieselbe Verarbeitungsqualitaet wie der PRS-505!

3. Mehr Rechenleistung bei gleicher Laufzeit.

4. Zwei SD-Slots

5. Ein genormter weltweiter Standard fuer Datenformate, Configdateien 
usw
   auf der Speicherkarte.
   Es muss moeglich sein die Speicherkarte aus einem defekten
   Geraet rauszunehmen und in einem neu gekauften (auch von einer
   anderen Firma) einfach so weiterzuverwenden.
   Es muss moeglich sein meine ganzen Buecher und alle Einstellungen
   als Backup von einer Karte auf eine andere zu kopieren. (Ausgleich
   von Totalverlusten)
   Auf keinen Fall bin ich bereit Geld fuer Buecher auszugeben wenn
   die Gefahr besteht das ich sie bei einem Schaden verliere!

6. Es darf keine firmenmaessige Bindung an irgendwelche Shops andere
   Verarschungsmoeglichkeiten geben!

7. Ein Internetzugang ist okay, aber mit einem Schalter (in Hardware!)
   eindeutig abschaltbar. Kein HTML-Firlefanz fuer Buecher.
   Sonst sehen unsere Buecher bald so aus wie das Internet heute,
   also eine grosse unbrauchbare Werbeveranstaltung.
   Keine Hardware die dauerhaft im Netz rumhaengt, nach Hause 
telefoniert,
   sich heimlich updatet, meine Buecher loescht oder gar kontrolliert
   was ich lese!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Dann kann ich da also einfach meine SD-Karten reinstecken und meine
> Buecher als pdf und txt lesen?

Nein. Aber Du kannst damit übers WLAN oder UMTS, so vorhanden, auf einen 
beliebigen Dateiserver zugreifen und von dem aus Deine Dokumente 
draufkopieren.

Dabei sind Dateizugriffe sowohl auf im Internet als auch nur lokal im 
WLAN vorhandene Server möglich, ein Internetzugang ist dafür also nicht 
erforderlich.

> 2. Dieselbe Verarbeitungsqualitaet wie der PRS-505!

Nö. Knöpfe, die schief im Gehäuse hängen und eher schwergängig sind, 
möchte ich nicht. Das Gerät sollte schon besser verarbeitet sein. Was 
die Haptik angeht, hat Sony da noch viel Verbesserungspotential.

> 3. Mehr Rechenleistung bei gleicher Laufzeit.

Das sollte bei aktuellen Geräten gegeben sein.

> 4. Zwei SD-Slots

Wenn Du meinst, so etwas zu brauchen. Mir reicht einer. Ich könnte auch 
gut und gerne auf den geräteinternen Speicher verzichten.

>    Auf keinen Fall bin ich bereit Geld fuer Buecher auszugeben wenn
>    die Gefahr besteht das ich sie bei einem Schaden verliere!

Mein Bücherregal kann bei einem Wohnungsbrand draufgehen, und ich kaufe 
mir trotzdem Bücher.
DRM-verseuchte eBooks allerdings würde ich mir nicht anschaffen, nur 
eBooks, die ein beliebiges Backupkonzept erlauben.

> 6. Es darf keine firmenmaessige Bindung an irgendwelche Shops andere
>    Verarschungsmoeglichkeiten geben!

Also keine Möglichkeit vorsehen, eBooks zu kaufen?

>    Keine Hardware die dauerhaft im Netz rumhaengt, nach Hause
> telefoniert,
>    sich heimlich updatet, meine Buecher loescht oder gar kontrolliert
>    was ich lese!

Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Nö. Knöpfe, die schief im Gehäuse hängen und eher schwergängig sind,
> möchte ich nicht.

Hm..langsam Frage ich mich ob Sony irgendwann mal was am Geraet 
veraendert hat und wir zwei verschiedene 505 haben. Ich habe an der 
Verarbeitungsqualitaet nichts auszusetzen.

Auszusetzen habe ich nur etwas an der Plastikhuelle die mitgeliefert 
wuerde. Beim PRS-500 bestand die noch aus Leder und machte einen 
erheblich besseren Eindruck.
Ich habe das Problem aber geloesst indem ich meine Mutti gebeten habe 
mir eine genau passende Lederhuelle zu naehen die an der Vorderseite 
noch ein eingeklebte 0.4mm Messingblech hat. Sieht gut aus und schuetzt 
das Display sehr gut.

Das heisst ich habe beim lesen auch nur den Reader in der Hand. 
Vielleicht kommt daher auch die Unterschiedliche Beurteilung der 
Nutzbarkeit? Mit der Originalhuelle dran wuerde ich den Reader auch 
nicht gerne halten wollen.

> Wenn Du meinst, so etwas zu brauchen. Mir reicht einer.

Ein Slot fuer die eigene Buchsammlung die man halt immer drin hat, und 
ein weiterer fuer mal eben zwischendurch was beistecken. Klar, man 
koennte auch irgendwie mit einem leben. Aber es ist schon schoner und 
der Platz ist ja vorhanden.

> Ich könnte auch gut und gerne auf den geräteinternen Speicher verzichten.

Stimmt. Den nutze ich garnicht.

> Mein Bücherregal kann bei einem Wohnungsbrand draufgehen, und ich
> kaufe mir trotzdem Bücher.

Natuerlich. Aber das sind doch ganz andere Wahrscheinlichkeiten. Wie oft 
brennt deine Wohnung ab? Was kann alles so einem Reader passieren? 
(Diebstahl, runterfallen beim einschlafen weil ein Buch so langweilig 
war, eine grosse Welle am Strand, dein Hund beisst rein, usw)

Im ernst, ich denke man muss sich von dem Gedanken lossmachen das ein 
Buch aus einem bestimmten Geraet besteht. Ein Buch sind die Daten. Das 
Geraet sollte austauschbar sein.

> DRM-verseuchte eBooks allerdings würde ich mir nicht anschaffen, nur
> eBooks, die ein beliebiges Backupkonzept erlauben.

Klar. Ich moechte schliesslich meine Buecher auch noch in 20Jahren lesen 
wenn es die Firma zum freischalten garnicht mehr gibt.

> Also keine Möglichkeit vorsehen, eBooks zu kaufen?

Doch. Aber es muss dafuer Standards geben. Wenn ich mir einen VW kaufe 
dann soll der auch mit Benzin von jeder Tankstelle laufen.

> Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Das ist es auf Computern mittlerweile nicht mehr. Hast du schonmal 
darueber nachgedacht wieviel Programme auf deinem PC mittlerweile immer 
mal wieder im Netz rumhaengen und dein Geld verschwenden?

Olaf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Hm..langsam Frage ich mich ob Sony irgendwann mal was am Geraet
> veraendert hat und wir zwei verschiedene 505 haben. Ich habe an der
> Verarbeitungsqualitaet nichts auszusetzen.

Entweder bin ich anspruchsvoller als Du oder Deine These trifft zu. Bei 
meinem sind die Bedienelemente unterhalb des Displays, also die beiden 
großen runden Knöpfe und die drei kleineren, etwa einen halben bis 
ganzen Millimeter verschoben. Die großen runden Knöpfe sind äußerst 
schwergängig.

> Auszusetzen habe ich nur etwas an der Plastikhuelle die mitgeliefert
> wuerde. Beim PRS-500 bestand die noch aus Leder und machte einen
> erheblich besseren Eindruck.

Die Hülle meines 505 ist aus "Kunstleder", das ist dieses bräunliche 
Kunststoffzeug, aus dem manche minderwertigen Schuhe gefertigt werden.
Beeindruckend sind die im 505 eingebauten Magnete, die die in die Hülle 
eingearbeiteten Gegenstücke fixieren.

Olaf schrieb:
> Hast du schonmal
> darueber nachgedacht wieviel Programme auf deinem PC mittlerweile immer
> mal wieder im Netz rumhaengen und dein Geld verschwenden?

Ja, da ist exakt keines. Allerdings nutze ich auch kein Windows, 
jedenfalls nicht auf meinem privaten System.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Bei
> meinem sind die Bedienelemente unterhalb des Displays, also die beiden
> großen runden Knöpfe und die drei kleineren, etwa einen halben bis
> ganzen Millimeter verschoben.

http://www.criseis.ruhr.de/knopf.jpg

Vergleich mal. :-)

> Die großen runden Knöpfe sind äußerst schwergängig.

Ich habs gerade mal getestet. Der linke Knopf mit den beiden Tasten zum 
umblaettern geht ganz normal. Das sind die Knoepfe die ich immer 
verwende!

Die rechten mit dem Steuerkreuz muss man wirklich etwas fester druecken. 
Allerdings benutze ich die auch fast nie. Vielleicht sind die einfach 
noch zu neu.

Kritisieren wuerde ich vielleicht die beiden Knoepfe neben dem Display 
zum umblaettern. Dadurch das sie im Radius versenkt sind kommt man etwas 
schlechter dran. Ist mir aber egal. Endlich mal ist es ein Vorteil 
Linkshaender zu sein.

> Die Hülle meines 505 ist aus "Kunstleder", das ist dieses bräunliche
> Kunststoffzeug, aus dem manche minderwertigen Schuhe gefertigt werden.

Ja richtig. Minderwertig! Vor allem wenn du mal einen 500er gesehen 
hast. Da ist das noch echtes Leder und fast noch wichtiger, der haelt 
sich nicht ueber so einen popeligen Plastikrahmen sondern ueber einen 
Knopf an der Rueckseite.
Aber nicht das ihr euch jetzt alle alte 500er kauft! Bei dem ist das 
Display deutlich schlechter und lahmer als beim 505er.

> Ja, da ist exakt keines. Allerdings nutze ich auch kein Windows,
> jedenfalls nicht auf meinem privaten System.

Och komm..ich nutze auch zu 95% Linux aber auch da muss man den 
Distributionen nach der Installation so einiges abgewohnen damit die 
nicht dauernd im Netz rumhaengen. Und was ist mit Eagle? Der Adler 
schaut auch bei jedem Start mal kurz zuhause vorbei.
Wenn es bei Linux noch nicht ganz so schlimm ist dann nur weil es nicht 
das Standardsystem bei jederman ist. Was ist denn mit den Androidteilen?

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator) schrieb:

> Über eine WLAN/UMTS-Anbindung verfügt das Gerät hingegen nicht. Damit
> ist es aber eben auch nicht möglich, daß Amazon* nachträglich eBooks
> löscht, wie es beim Kindle bereits geschehen ist.

Verstehe ich jetzt nicht. Wo soll denn das mit dem aktuellen Kindle 3 
WiFi ein Problem sein? Das Gerät hat doch eine USB Anbindung über die 
man problemfrei seine ebooks auf den Kindle übertragen kann. Die WiFi 
Schnittstelle lässt sich doch mit Sicherheit abschalten und tritt somit 
gar nicht in Erscheinung. Ich persönlich brauche nur ein Gerät das MEINE 
PDF Dateien brauchbar darstellt. Ich habe nicht vor bei irgendwelchen 
Shop Geschichten mitzumachen oder mich dort anzumelden. Wenn der Kindle 
sich nicht komplett offline nutzen lässt dann werde ich mir so ein Gerät 
NIEMALS zulegen, aber das ist doch soweit ich das mitbekommen habe 
gewährleistet oder? Ich habe notfalls nichts gegen eine einmalige 
Anmeldung bei Amazon z.B. zu Beginn, aber sobald ich meine PDF Dateien 
dort drauf kopiert habe ist Schluss mit dem "nachhause telefonieren", 
d.h. die Verbindung ist gekappt. Ich brauche auch nicht unbedingt 
externe Slots bzw. externe(n) Speicher. Wenn der im Gerät eingebaute 
Speicher ausreichend groß ist (meine Erwartungen sind da nicht so 
extrem, bin bescheiden ;) brauche auch keine Hörbücher) und eine gewisse 
Anzahl ebooks aufnehmen kann bin ich zufrieden. All das scheint der 
Kindle 3 (die kleinste Variante) zu erfüllen bzw. für den Preis würde 
ich einen Kauf wagen. Jedoch bin ich nicht mit Kreditkarten 
ausgestattet, mir wäre ein Kauf im ganz normalen Geschäft lieber (wegen 
mir auch medialer Blödmarkt) oder eben online bei Voelkner, Conrad, 
Reichelt etc. Aber so wie es aussieht muss man wohl noch warten.

Die neuen Sonys würde ich mir gerne mal näher anschauen. Ich denke da 
besteht eher die Chance (gegenüber einem Kindle das nur über Amazon 
vertrieben wird) eines im Promarkt oder eben wie gesagt beim MM (Conrad 
hat erfahrungsgemäß nicht so viele Auslagen diesbezüglich) sich mal 
etwas näher zu betrachten. Oder vielleicht gibt es was bei Hugendubel 
ö.ä.???

(gerade mal nachgeschaut, die ganz neuen Geräte haben sie wohl noch 
nicht, das braucht scheints noch etwas Zeit)

Gruß und bitte nicht streiten ;)

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich persönlich brauche nur ein Gerät das MEINE PDF Dateien brauchbar
> darstellt.

Dann kann ich dir nur sagen das PDF nicht das beste Format fuer die 
Reader ist! Wegen der kleinen Bildschirmgroesse waere es wichtig das die 
Texte umgebrochen werden koennen, oder beschnitten.
Man kann das nun immer irgenwie mehr oder weniger gut mit verschiedenem 
Aufwand hinbekommen. Aber mal eben so draufkopieren ist nicht!

Nimm doch mal eines deiner PDFs und bearbeite das so das der Text ohne 
jeden Rand bei dir auf im PDF-Reader auf dem PC dargestellt wird. Danach 
hast du eine Vorstellung was auf dich zukommt.

> Die neuen Sonys würde ich mir gerne mal näher anschauen.

Das wuerde ich auch fuer sehr wichtig halten. Nichts kaufen das man 
nicht vorher gesehen hat. Das Display des 505 ist wirklich beindruckend 
gut. Zum einen wegen des Kontrast, zum anderen weil absolut flimmerfrei. 
Das sieht eben wirklich aus wie Papier. Der Nachfolger (700?) hatte ja 
ein Touchdisplay und wegen der Touchoberflaeche eine deutlich 
schlechtere Qualitaet. Da wurde viel drueber gelaestert. Also vor dem 
kauf unbedingt anschauen!

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
>> Ich persönlich brauche nur ein Gerät das MEINE PDF Dateien brauchbar
>> darstellt.
>
> Dann kann ich dir nur sagen das PDF nicht das beste Format fuer die
> Reader ist! Wegen der kleinen Bildschirmgroesse waere es wichtig das die
> Texte umgebrochen werden koennen, oder beschnitten.
> Man kann das nun immer irgenwie mehr oder weniger gut mit verschiedenem
> Aufwand hinbekommen. Aber mal eben so draufkopieren ist nicht!
>
> Nimm doch mal eines deiner PDFs und bearbeite das so das der Text ohne
> jeden Rand bei dir auf im PDF-Reader auf dem PC dargestellt wird. Danach
> hast du eine Vorstellung was auf dich zukommt.

Das wird dann natürlich die Frage auf, ob man damit RTF oder HTML 
schauen kann bzw. ob es einen pdf-to-HTML Konverter gibt.


>
>> Die neuen Sonys würde ich mir gerne mal näher anschauen.
>
> Das wuerde ich auch fuer sehr wichtig halten. Nichts kaufen das man
> nicht vorher gesehen hat. Das Display des 505 ist wirklich beindruckend
> gut. Zum einen wegen des Kontrast, zum anderen weil absolut flimmerfrei.
> Das sieht eben wirklich aus wie Papier. Der Nachfolger (700?) hatte ja
> ein Touchdisplay und wegen der Touchoberflaeche eine deutlich
> schlechtere Qualitaet. Da wurde viel drueber gelaestert. Also vor dem
> kauf unbedingt anschauen!
>

Ich bin am hin und her überlegen, welches Gerät nun das Beste wäre und 
wo nun außer der Batterielaufzeit dir wirkliche Abgrenzung zum 
Schlepptop ist - wenn der Preis teils bereits den eines Laptops 
erreicht. Hmmmm.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das wird dann natürlich die Frage auf, ob man damit RTF oder HTML

Die Sonys koennen rtf. Ausserdem epub und das ist so eine Art Container 
der
xhtml enthaelt. Wie schon gesagt es geht immer irgendwie. Aber das ganze 
drumherum ist noch nicht ausgereift. Schau dir mal calibre an. Das ist 
ein Programm zum convertieren und derzeit wohl am weitesten entwickelt.

> schauen kann bzw. ob es einen pdf-to-HTML Konverter gibt.

Von Pixelbildern nach Text?

> dir wirkliche Abgrenzung zum Schlepptop ist

Das angenehme Lesegefuehl des Displays. Darum ist es wichtig das selbst 
in der Hand zu halten und sich einen Eindruck zu verschaffen. Und das 
Gewicht natuerlich. Haelst du dein Laptop eine Stunde in der Hand?

Olaf

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

>> Geradezu absurd laecherlich den Sony fuer perfekt zu halten -
> Er ist nicht perfekt. Es laesst sich immer etwas verbessern. Bloss gibt
> es das noch nicht.

Na sicher gibt es das. Da Cybook Opus ist z.B. deutlich schneller in der 
Bedienung, das Display ist einen Tacken besser (das vom Kindle ist um 
Welten besser), die Bedienung ist wesentlich flexibler (z.B. 
grosszuegige Auswahl von Schriften und Schriftgroessen) und es ist 
deutlich leichter. Dazu gibt es auch noch einen schnellen Standby-Mode.

>> er ist in jeder Hinsicht schlechter als der Kindle 3. Gerade, wenn es
>> um Konnektivitaet geht, bietet der Sony bitte was?
...
> Das halte ich fuer ziemlich perfekt. Besonder da sichergestellt ist das
> keine Firma einen wie auch immer gearteten Zugriff auch meine Buecher
> hat. Das ist Grundvorraussetzung!

Nun, es steht dir frei beim Kindle auf die Netzanbindung zu verzichten 
und die Inhalte von Hand zu verwalten. Also von der Konnektivitaet 
deutlich besser.

> Das perfekte Geraet wuerde IMHO so aussehen:
>
> 1. Dieselbe Bildqualitaet wie der Sony, aber zusatzlich noch in Farbe und die 
Geschwindigkeit eines LCDs

Entschuldige, aber wenn es um die Bildqualitaet geht, ist der Sony 
schlicht von gestern. Da bist du einfach nicht auf dem aktuellen Stand.

> 4. Zwei SD-Slots

Ich brauche nicht mal den einen Slot, den ich habe. Aber gut, da hat 
jeder Andere vorlieben.

> 5. Ein genormter weltweiter Standard fuer Datenformate, Configdateien
> usw auf der Speicherkarte.

Standards sind schoen, aber wenn sie zu weit gehen, wuergen sie die 
Entwicklung ab. Ein Format fuer Buecher waere schoen, mit zweien, die 
ich konvertieren kann, kann ich auch leben. Das man die Buecher immer 
erst knacken muss, ist nervig. Und ob ich die Position im Buch verliere, 
an der ich zuletzt war, wenn ich die Buecher auf ein anderes System 
mitnehme, ist mir eigentlich egal.

>    Auf keinen Fall bin ich bereit Geld fuer Buecher auszugeben wenn
>    die Gefahr besteht das ich sie bei einem Schaden verliere!

Ich kenne kein System, bei dem das ein Problem ist - immer davon 
ausgehend, dass wenn man die Buecher selbst verwaltet, man auch Backups 
von seinem Reader macht.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
>> Das wird dann natürlich die Frage auf, ob man damit RTF oder HTML
>
> Die Sonys koennen rtf. Ausserdem epub und das ist so eine Art Container
> der
> xhtml enthaelt. Wie schon gesagt es geht immer irgendwie. Aber das ganze
> drumherum ist noch nicht ausgereift. Schau dir mal calibre an. Das ist
> ein Programm zum convertieren und derzeit wohl am weitesten entwickelt.

Mal ne vielleicht lächerliche Frage:
Wozu gibt es ebook-Standard? Tuts pdf nicht? Hat das was mit DRM zu tun?


>
>> schauen kann bzw. ob es einen pdf-to-HTML Konverter gibt.
>
> Von Pixelbildern nach Text?

Ich glaube die meisten hier verstehen da als Anwendung eher 
Datenblatt-lesen und das besteht aus echtem Text und Grafiken/Bildern.

Was ist eigentlich mit djvu?


>
>> dir wirkliche Abgrenzung zum Schlepptop ist
>
> Das angenehme Lesegefuehl des Displays. Darum ist es wichtig das selbst
> in der Hand zu halten und sich einen Eindruck zu verschaffen. Und das
> Gewicht natuerlich. Haelst du dein Laptop eine Stunde in der Hand?
>

Ein Laptop würde auf dem Tisch stehen oder auf dem Kopfkissen ruhen.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wozu gibt es ebook-Standard? Tuts pdf nicht? Hat das
> was mit DRM zu tun?

Ein pdf ist dazu gedacht die Form eines Dokumentes moeglichst fest zu 
beschreiben damit es auf jedem Medium (Drucker, LCD) immer gleich 
aussieht. Das macht jede Form der Bearbeitung sehr schwer oder sogar 
unmoeglich.

Bei den Reader ist es aber sinnvoll das die das Format selber erzeugen 
koennen um es so an ihren Bildschirm anzupassen. Aber selbst wenn der 
Reader DIN/A4 gross waere, so waere das immer noch praktisch wenn der 
Reader darauf einfluss nehmen koennte. Zum Beispiel um die 
Schriftgroesse einstellen zu koennen.

> Ein Laptop würde auf dem Tisch stehen oder auf dem Kopfkissen ruhen.

Bist du sicher das dies eine ergonomische Leseposition fuer laengere 
Zeit ist? Liest du auch ein Buch auf dem Tisch liegend? Dauernd?
Oh und noch eine technische Anmerkung, ein Laptop auf dem Kopfkissen 
kann schnell das zeitliche segnen weil die Unterseite dann eine gute 
Waermeisolierung hat und die Luftschlitze verdeckt sind.

> Was ist eigentlich mit djvu?

Habe ich keine praktische Erfahrung mit. Man wird es sicher irgendwie 
umwandlen koennen und man wird da sicher wieder einiges an Zeit 
investieren koennen bis es den eigenen Vorstellungen entspricht. Wie 
schomal gesagt, installier die Calibre und spiel etwas damit rum.

> Da bist du einfach nicht auf dem aktuellen Stand.

Das kann durchaus sein! Ich habe auch nicht vor mir alle paar Jahre 
einen neuen Reader zu kaufen. Das Teil soll bitte schoen auch 5-10Jahre 
halten!

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

>> Ein Laptop würde auf dem Tisch stehen oder auf dem Kopfkissen ruhen.

> Bist du sicher das dies eine ergonomische Leseposition fuer laengere
> Zeit ist? Liest du auch ein Buch auf dem Tisch liegend? Dauernd?

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, nämlich das bequeme und 
ermüdungsfreihe Lesen. Der Laptop bzw. das Notebook ist "ortsfest" 
aufgrund seines Gewichts. Ähnlich ist das übrigens auch mit dicken, 
schweren Fachbüchern. Abhilfe schafft da erst ein iPad, vielleicht auch 
bereits ein leichtes Netbook. Da ergibt sich dann aber wieder die Frage, 
wie lange man zum lesen auf das Display schauen kann.

Es scheint so als ob ein paar interessante neue Geräte zur IFA die 
gerade begonnen hat vorgestellt werden (gerade kleinen Filmbericht 
gesehen). Darunter auch ein iPad-Clone mit brilliantem Display, der 
schneller als das Original sein soll, Schnittstellen besitzt die Apple 
weggelassen hat und zu dem auch noch deutlich günstiger sein wird. Auch 
einige neue ebook reader wird es geben. Darunter welche bei denen das 
Display nicht von eInk stammt, sondern von einem anderen Hersteller.

Überhaupt scheint das Thema ebook reader (aber auch Tablet-PCs) ein 
Markt zu sein bei dem es noch kräftig Geld zu verdienen gibt und mein 
Eindruck ist, das es DER MARKT der nächsten Jahre sein wird. Das wird 
die Preise denke ich nach unten treiben ähnlich wie das beim Boom der 
Handys war.

Was ich nicht verstehe ist warum Kindle ebooks nur über Amazon 
erhältlich sind. Da wären die hiesigen Buchhandlungen doch der 
Absatzmarkt schlecht hin. Wollen die etwa nicht verkaufen oder woran 
liegts?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm. Ich verstehe die Einwände. Möchte allerdings genauso wenig ein 
schweres Buch oder einen empfindlichen Reader ständig irgendwie mit den 
Händen hochhalten.
Ehrlich gesagt, minimiere ich Lesen ansich auch immer mehr. Die meisten 
Texte überfliege ich nur noch und picke mir die interessanten Stellen 
raus. Im Sinne von klassischem Lesen bin ich also Analphabet.

So sitzt man also doch weiter vorm klassischen PC.

Der ganze Markt scheint noch arg in Bewegung. Warten!?!


Bei Wiki steht, das der Kindle nicht in DE vertrieben wird weil man sich 
nicht mit den Inet-Providern einigen konnte. hm.

Andererseits tendiere ich nach lesen obiger Beiträge dann doch zum 
Kindle als das momentan kleinste Übel.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. (ehydra) schrieb:

> Der ganze Markt scheint noch arg in Bewegung. Warten!?!

Es sind eine ganze Reihe Geräte für den Oktober angekündigt. Die neuen 
Sony's sind ja beispielsweise auch noch nicht verfügbar insofern spricht 
viel fürs momentane Abwarten.


> Bei Wiki steht, das der Kindle nicht in DE vertrieben wird weil man sich
> nicht mit den Inet-Providern einigen konnte. hm.

Daran sieht man dass das Kundeninteresse nicht im Vordergrund steht 
sondern das eigene Geschäftsmodell. Blöd sowas.

> Andererseits tendiere ich nach lesen obiger Beiträge dann doch zum
> Kindle als das momentan kleinste Übel.

Der 6" Kindle WiFi wird bei Amazon mit einem Dollarpreis von 139.- 
angegeben. Das sind 109 Euro netto für das Gerät (ohne Versand, Steuern 
??). Das ist für so ein tolles Gerät eigentlich sehr günstig, wenn man 
mal vergleicht, dass die anderen je nach dem schnell 249 EUR für ihr 
Modell haben möchten. Insofern würde mich das Teil bereits glücklich 
machen, wäre es einfach verfügbar. ;)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sicherlich ist der Kindle wie die anderen primär auch nichts anderes als 
eine Plattform für Bezahl-ebooks. Wie damals die Petroleumlampe eben...

Deswegen bin ich ja auch so mißtrauisch, ob ich damit gescheit eigene 
pdfs lesen kann.

Eventuell kann man den modden?

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. (ehydra) schrieb:

> Deswegen bin ich ja auch so mißtrauisch, ob ich damit gescheit eigene
> pdfs lesen kann.

Der Kindle kann das und ich denke er kann das auch gescheit. Schau dir 
den Beitrag von Dave Jones an.

Youtube-Video "Amazon Kindle 3 3G GSM/WiFi Review - EEVblog #108"

Ab der 18. Minute hat Dave "Art of Electronics" mit immerhin über 1000 
Seiten als PDF übertragen und was man dort kurz sieht gefällt mir schon 
mal und sieht interessant aus. Also ich denke das funktioniert 
grundsätzlich, wird aber womöglich auch mal hakeln. Kann mir z.B. 
vorstellen, dass ein PDF einer Elektor mit großen Grafiken eher 
Schwierigkeiten macht. Aber das muss man dann sehen.

Ich denke "modden" muss man da eher das ein oder andere PDF. ;)

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

> Das kann durchaus sein! Ich habe auch nicht vor mir alle paar Jahre
> einen neuen Reader zu kaufen.

Das verlangt auch keiner. Aber du preist deinen Sony an, als sei der die 
spitze der eBook-Technologie - und das ist er einfach nicht. Da entsteht 
ein voellig falscher Eindruck.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Darunter auch ein iPad-Clone mit brilliantem Display

Man will aber gerade kein brilliantes Display sondern eins das wie 
Papier aussieht.

> Das wird die Preise denke ich nach unten treiben ähnlich wie
> das beim Boom der Handys war.

Abwarten. Du darfst nicht vergessen das den ganzen Verlagen der Arsch 
komplett auf Grundeis liegt weil die sich, natuerlich nicht ganz 
unberechtigt, Sorgen machen das es so enden koennte wie bei MP3s.
Ausserdem haben wir in Deutschland soetwas die Buchpreisbindung und die 
Witzbolde glauben doch tatsaechlich jemand wuerde fuer ein Buch das er 
selber auf eigene kosten runterladen muss und auf eigener Hardware lesen 
muss dasselbe bezahlen wie fuer die Papierversion. Und es gibt nicht nur 
Geld zu verdienen, es gibt auch welches zu verlieren. Schliesslich 
brauchst du einiges an Drucktechnik weniger.


> Was ich nicht verstehe ist warum Kindle ebooks nur über Amazon*
> erhältlich sind.

Bist du wirklich so naiv? :-o
Amazon ist der Konkurrent der normalen Buchlaeden. Seitdem es Amazon 
gibt habe ich einen Buchladen nicht mehr betreten. Schliesslich kann ich 
da einfach etwas durch klicken bestellen. Einen Buchladen muss man 
zweimal aufsuchen, einmal zum bestellen und einmal zum abholen und 
laenger dauert es auch noch. Und ich erfahre in einem Buchladen noch 
nichtmal was es alles an Buechern gibt. Buchladen war Mittelalter und 
ist jetzt ausgestorben, bzw die letzten halten sich noch solange wie es 
Buergertumssenioren gibt.

Ausserdem moechte Amazon natuerlich seinen fetten Fuss auf deine 
Geldboerse stellen und dafuer sorgen das nur sie da noch drankommen. Da 
ist eine Bindung an einen Reader den es nur bei Amazon gibt und fuer den 
man nur dort Futter kaufen kann die perfekte Loesung. Die Frage ist nur 
ob die Leute dumm genug sind soetwas mitzumachen.

> Aber du preist deinen Sony an, als sei der die
> spitze der eBook-Technologie - und das ist er einfach nicht.

Ich arbeite weder fuer Sony noch verkaufe ich Ebooks. Von daher sollte 
klar sein das ich lediglich meine subjetive Meinung wiedergeben. Und ich 
bin mit dem Sony sehr zufrieden. Und ich sehe absolut keinen Grund mir 
einen neuen Reader zu kaufen solange nicht die Aufbereitung von Buechern 
fuer die Reader nich wesentlich besser und einfacher klappt. Jede Form 
von Verbesserung der Technik ist weniger bedeutend als der desolate 
Softwarestand.
BTW: Ich habe uebrigens gestern beim lesen extra mal auf die 
Geschwindigkeit geachtet. Wie schon gesagt die Zeit beim umblattern 
halte ich fuer belangslos weil man automatisch vorher die Taste drueckt.
Er ist aber zugegeben erstaunlich lahm beim wechseln von Menuebenen. Es 
wuerde mich nicht wundern wenn der in interpretiertem Java oder 
aehnlichem Unsinn programmiert ist. Allerdings ist das im praktischen 
Einsatz auch nicht so schlimm da man ja ein Buch nur einmal oeffnet und 
dann sehr lange liesst. Er ist da also schlecht, aber man kann damit 
leben.
Oh..und ich habe gestern beim oeffnen eines Buches auch schonmal 1min 
warten muessen. Das lag aber daran das es ueber 5000Seiten hatte. 
Schlimmer ist aber das dieses Buch 5000Seiten hatte weil Calibre bei der 
konvertierung was vergurgt hat und aus jedem Absatz eine neue Seite 
gemacht hat. Aber wie schon gesagt die Software auf dem PC zu 
konvertierung ist Problem nummer eins!

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Was ich nicht verstehe ist warum Kindle ebooks nur über Amazon*
>> erhältlich sind.

> Bist du wirklich so naiv? :-o
> Amazon* ist der Konkurrent der normalen Buchlaeden. Seitdem es Amazon*
> gibt habe ich einen Buchladen nicht mehr betreten. Schliesslich kann ich
> da einfach etwas durch klicken bestellen. Einen Buchladen muss man
> zweimal aufsuchen, einmal zum bestellen und einmal zum abholen und
> laenger dauert es auch noch. Und ich erfahre in einem Buchladen noch
> nichtmal was es alles an Buechern gibt. Buchladen war Mittelalter und
> ist jetzt ausgestorben, bzw die letzten halten sich noch solange wie es
> Buergertumssenioren gibt.

Da habe ich wohl etwas missverständlich formuliert. Ich meinte natürlich 
nicht die ebooks sondern den bzw. die Kindle reader, also die Hardware. 
Die Buchhandlungen bieten bereits ebook reader an, nur den Kindle nicht. 
Das kann natürlich aus Angst vor der Konkurrenz Amazon sein. Aber die 
Geräte gibt es ja auch sonst nirgendwo, weder im MM noch Conrad, noch 
sonstwo, sondern nur bei Amazon und dort auch nichtmal über die deutsche 
Seite amazon.de. Deswegen noch mal mein Eindruck, sie wollen anscheinend 
nicht verkaufen, denn so erschließt man sich hierzulande nicht den 
Massenmarkt.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alfredlein (Gast) schrieb:

> Buchladen war Mittelalter und
> ist jetzt ausgestorben, bzw die letzten halten sich noch solange wie es
> Buergertumssenioren gibt.

Da liegst du komplett falsch mit deiner Einschätzung, übrigens genau so 
wie Leute, die das Aussterben des herkömmlichen Buchs schon vor Jahren 
vorausgesagt haben (glaubten sie jedenfalls). Solange es Laufkundschaft 
in Städten gibt werden dort auch Bücher verkauft. Die Buchläden wissen 
genau was momentan im Trend liegt und was sich verkaufen lässt. Das 
Problem sind dabei eher die Fachbücher. Da sieht es immer schlechter aus 
bzw. gibt es nur noch wenige Eckchen (spezielle Fachbuchhandlungen) wo 
sich ein Vorbeischauen vielleicht mal lohnt. Aber auf der anderen Seite 
brauchen gewitzte Leute auch dein umjubeltes amazon nicht mehr. Ein 
bisschen Recherche im Netz dazu genügt. Das hat die Branche nur noch 
nicht richtig begriffen.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Solange es Laufkundschaft in Städten gibt werden dort auch
> Bücher verkauft.

Also in meiner Stadt gab es seit ewigen Zeiten zwei Buchlaeden. Der eine 
hat vor zwei Jahren zugemacht der andere verkauft zu 50% jetzt Kalender, 
oder anderen Tand und macht auch schon einen kraenklichen Eindruck.

Die Kundschaft darin sind jetzt ueberwiegend alte Leute die vom Internet 
noch nie gehoert haben oder mal jemand der einen Bogen Geschenkpapier 
braucht. Ausserdem hoffen sie vermutlich auf das grosse 
Schulanfaengergeschaeft einmal im Jahr.

Ich sag mal noch 5 Jahre und da ist ein Handyladen drin.

> Da sieht es immDa sieht es immer schlechter aus
bzw. gibt es nur noch wenige Eckchen (spezielle Fachbuchhandlungen) wo
sich ein Vorbeischauen vielleicht mal lohnt.er schlechter aus bzw. gibt 
es nur noch wenige
> Eckchen (spezielle Fachbuchhandlungen) wo sich ein Vorbeischauen
> vielleicht mal lohnt.

Fachbuecher sowieso. Aber auch alles andere was nicht auf der Top50 
Liste der meistverkauften Buecher steht. Fachbuecher haben nur noch 
zusaetzlich das Problem das ihre Auflage so gering geworden sind das es 
sich kaum noch lohnt sie zu drucken. (zumindest in der Etechnik)

> auch dein umjubeltes amazon* nicht mehr.

Hat dir die Wahrheit wehgetan? :-) Ich habe nicht den Eindruck das ich 
Amazon umjubel. Es ist einfach praktischer im Internet zu kaufen. Und 
wenn du dich besser fuehlst, kannst du auch gerne bei einem anderen 
Versand kaufen. Nur bei dem Billigversand der hier immer Buecher 
verschenkt wuerde ich nichts kaufen weil du unmittelbar danach einen 
Eintrag in deine procmailrc brauchst damit deren Spam zuverlassig 
gekillt wird.

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

> Also in meiner Stadt gab es seit ewigen Zeiten zwei Buchlaeden. Der eine
> hat vor zwei Jahren zugemacht der andere verkauft zu 50% jetzt Kalender,
> oder anderen Tand und macht auch schon einen kraenklichen Eindruck.

> Die Kundschaft darin sind jetzt ueberwiegend alte Leute die vom Internet
> noch nie gehoert haben oder mal jemand der einen Bogen Geschenkpapier
> braucht. Ausserdem hoffen sie vermutlich auf das grosse
> Schulanfaengergeschaeft einmal im Jahr.

> Ich sag mal noch 5 Jahre und da ist ein Handyladen drin.

Dann solltest du dir mal 'ne bessere Stadt suchen. ;) In meiner Stadt 
gibt es Buch Habel, Lehmanns Fachbuchhandlung und nicht weit entfernt 
Hugendubel (um mal die großen zu nennen). Alle sind stets gut besucht 
(bin öfters dort) und alle haben auch ein Internet Portal. Übrigens habe 
ich vor kurzem eine Lektüre (Taschenbuch) vorbei an der Käsetheke und 
gegenüber dem Schnittbrotregal gekauft. Dort stand wieder mein Erwarten 
ein Werk von Richard David Precht über die Liebe mit einem hübschen 
Cover (war ein Geschenk). Spontankauf gewissermaßen und ganz ohne 
Buchhandlung, sowie ganz Offline. :)

> Hat dir die Wahrheit wehgetan? :-)

Mit "DER Wahrheit" ist das so eine Sache, Olaf, die einen nehmen sie 
gerne für sich in Anspruch und die anderen zweifeln stets daran. ;)

> Ich habe nicht den Eindruck das ich
> Amazon umjubel. Es ist einfach praktischer im Internet zu kaufen. Und
> wenn du dich besser fuehlst, kannst du auch gerne bei einem anderen
> Versand kaufen. Nur bei dem Billigversand der hier immer Buecher
> verschenkt wuerde ich nichts kaufen weil du unmittelbar danach einen
> Eintrag in deine procmailrc brauchst damit deren Spam zuverlassig
> gekillt wird.

Ich sehe das ganz unidelogisch, sonst hätte ich nicht so ein großes 
Interesse an dem Kindle reader. Ich versuche Dinge die ich vor Ort 
kaufen kann auch vor Ort zu kaufen, weil ich so am besten beitragen kann 
deren Arbeitsplätze zu erhalten. Es beklagen immer alle das immer mehr 
Handyläden (und ähnlicher Ramsch) die Oberhand gewinnen. Nur dass das 
auch mit dem geänderten Käuferverhalten der Bürger einhergeht, weil 
jeder sein Zeug nur noch Online kauft, daran denkt wohl kaum einer. Wenn 
ich beispielsweise den Kindle im Elektronikmarkt für 20 Euro über dem 
Amazonpreis bekommen würde, ich würde ihn vor Ort kaufen. Was den 
Billigversand hier aus dem Forum betrifft da teile ich deine Erfahrungen 
nicht. Ich habe dort schon eingekauft bzw. bin der Empfehlung des 
Forenadmin gefolgt (bin dankbar für die Hinweise hier auf dieser Domain) 
und es ging alles tadellos glatt. Ich habe auch kein Problem damit ab 
und an einen Hinweise als E-Mail zu bekommen, was an Büchern zum Verkauf 
oder zum verschenken steht.

Freue mich aber insgesamt, dass dieser Thread hier einiges an guter Info 
ans Tageslicht befördert hat. Natürlich auch u.A. Dank deiner Postings, 
Olaf. Also weiter so. ;)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Prognose über Bücher stimmt langfristig doch! Sie werden 
verschwinden. Nur dauert das sehr lange. Es gilt als chick auch mal im 
Buchlanden vorbeizuschauen. Und diese Lände verkaufen nun auch immermehr 
Billigware, Fremdartikel und Restposten. Der Druck des Buches kostet 
wenig, teuer sind die Lizenzen und vor allem das Marketing, z.B. durch 
bekannte Zaubererfilme...

Andererseits kann man die wichtigsten Bücher schwarz downloaden oder die 
Autoren stellen den Inhalt sowieso kostenlos online bzw. man kann sich 
die Inhalte zusammensuchen und macht das Stichwortverzeichnis und Links 
auf der eigenen Platte anstatt es fertig im Inhaltsverzeichnis auf totem 
Baum zu finden.

Da gibts bei jedem doch sehr große unterschiedliche Bedürfnisse.
Meine Fraue geht gerne shoppen, während ich möglichst schnell durch die 
Stadt fahre und aufatme wenn deren letzte Ampel zu sehen ist.


Der Verfall ist überall. Am Ende frißt der Kapitalismus seine eigenen 
Kinder.

Die Gleichschaltung allen Wissens einfach durch eine Identitäts-URL ist 
ein Phänomen was die Bibliothek von Alexandria weit in den Schatten 
stellt.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich versuche Dinge die ich vor Ort
> kaufen kann auch vor Ort zu kaufen,

Buecher kann man aber nicht vor Ort kaufen. Wenn ich in einen Buchladen 
gehe und dem sage das ich ein Buch will ist die Antwort in 95% der 
Faelle die das sie es bestellen muessen. Aber bestellen kann ich auch 
alleine!

> Die Prognose über Bücher stimmt langfristig doch! Sie werden
> verschwinden. Nur dauert das sehr lange.

Das Beduerfniss Buecher im lokalen Handel zu kaufen wird sicher sehr 
langsam verschwinden, aber es wird passieren. Allerdings gibt es 
irgendwo eine Grenze wo es sich nicht mehr lohnt einen Buchladen zu 
haben und dann kommt der scharfe Knick in der Kurve.
Und dann noch eins, wir haben in Deutschland das Phaenomen der 
Buchpreisbindung. Sobald eBooks zum Standard geworden sind ist es damit 
natuerlich auch vorbei weil ich im Zweifel meine Buecher einfach im 
Ausland kaufen werde. Das wird das sterben der Buecher nochmal kraeftig 
beschleunigen.

Davon trennen muss man das Beduerfnis ueberhaubt Buecher zu kaufen, also 
auch online. Da wird es Buecher sicher noch eine Weile laenger geben 
auch wenn es dann weniger wird.

Aber ganz verschwinden werden Buecher nie. Selbst wenn jeder mit einem 
elektronischen Reader rumlaeuft, dann wird es immer ein paar Leute geben 
die es voll cool und exzentrisch finden ein Buch aus Papier zu haben. Es 
gibt ja auch heute noch Leute die ein Pferd haben obwohl es dazu keinen 
nachvollziehbaren Grund fuer gibt. :-)

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:
> Buecher kann man aber nicht vor Ort kaufen. Wenn ich in einen Buchladen
> gehe und dem sage das ich ein Buch will ist die Antwort in 95% der
> Faelle die das sie es bestellen muessen. Aber bestellen kann ich auch
> alleine!

Ja. Du hast dich einfach in die Vertriebskette eingeklinkt. Und im 
Gegensatz zum Laden bekommst du praktisch keine Provision.

Im Prinzip sagten es die Läden doch selbst: "Wir können Ihnen jedes 
lieferbares Buch in 24h beschaffen!" (Satz lesbar in einem Dresdener HBf 
Buchladen)
Man muß so eine Aussage nur zwischen den Zeilen lesen (können).


>
>> Die Prognose über Bücher stimmt langfristig doch! Sie werden
>> verschwinden. Nur dauert das sehr lange.
>
> Das Beduerfniss Buecher im lokalen Handel zu kaufen wird sicher sehr
> langsam verschwinden, aber es wird passieren. Allerdings gibt es
> irgendwo eine Grenze wo es sich nicht mehr lohnt einen Buchladen zu
> haben und dann kommt der scharfe Knick in der Kurve.
> Und dann noch eins, wir haben in Deutschland das Phaenomen der
> Buchpreisbindung. Sobald eBooks zum Standard geworden sind ist es damit
> natuerlich auch vorbei weil ich im Zweifel meine Buecher einfach im
> Ausland kaufen werde. Das wird das sterben der Buecher nochmal kraeftig
> beschleunigen.

Schon längst begonnen!


>
> Davon trennen muss man das Beduerfnis ueberhaubt Buecher zu kaufen, also
> auch online. Da wird es Buecher sicher noch eine Weile laenger geben
> auch wenn es dann weniger wird.

Oben lasen wir bereits, das pdf als 'Festseitenformat' ungeeignet sei.


>
> Aber ganz verschwinden werden Buecher nie. Selbst wenn jeder mit einem
> elektronischen Reader rumlaeuft, dann wird es immer ein paar Leute geben
> die es voll cool und exzentrisch finden ein Buch aus Papier zu haben. Es
> gibt ja auch heute noch Leute die ein Pferd haben obwohl es dazu keinen
> nachvollziehbaren Grund fuer gibt. :-)
>

Man kann ja notfalls Gründe schaffen: Gut für die psychomotorische 
Entwicklung - bezahlt von der Krankenkasse.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

> Das Beduerfniss Buecher im lokalen Handel zu kaufen wird sicher sehr
> langsam verschwinden, aber es wird passieren.

Olaf das ist dein Wunschdenken hat aber mit der Realität nichts zu tun. 
Du hast scheints gar nicht bemerkt dass Bücher immer mehr zum spontanen 
Mitnahmeartikel geworden sind. Wie "spontan" ist denn dein Onlinekauf? 
Denk mal über den Unterschied nach, zwischen vielen auf Tischen 
ausgelegten Neuerscheinungen zu schlendern, diese in die Hand zu nehmen, 
mal kurz darin zu blättern und der Recherche am Rechner im Onlinestore. 
Das eine ist ein sinnliches Erlebnis und das andere ein nüchterner Akt. 
Wie erklärst du dir denn, dass mittlerweile sogar in Supermärkten Bücher 
verkauft werden? Glaubst du die werden dort nur als Dekoration 
hingestellt? Es gibt auch Leute, die froh sind mal eine Zeitlang KEINEN 
Bildschirm vor der Nase zu haben und einfach nur den Geruch von neuem 
Papier, sowie das bunte Treiben der Leute im Bookshop wahrzunehmen. Fahr 
mal in die größeren Städte und schau es dir selber an. Das ist gelebte 
Stadtkultur und nicht die schlechste, wenn man an die Gestalten denkt 
die sich gerne in und um Handyläden herumtreiben.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Woran Olaf übrigens auch nicht denkt, im Buchladen herrscht (zum Glück 
noch) Datenschutz! Wenn du mal in die Lage kommst dir ein paar Bücher 
zum Thema "Wie bewältige ich mein Krebsleiden" o.ä. zu beschaffen, dann 
möchte ich mich jedenfalls nicht einem Anbieter gegenüber sehen der 
JEDERZEIT GENAU darüber informiert ist was ich lese und dieses Wisssen 
womöglich in die falschen Hände gerät. Da interessiert sich bestimmt 
jede Versicherung und jeder potentielle Arbeitgeber dafür. Je mehr 
"Online" deste transparenter der Bürger und ich gehöre noch zu den 
Leuten, die ganz bewusst mit Bargeld an der Kasse bezahlen und eben 
nicht ihre Kreditkarte jedem Datensammler-Dödel hinstreckt und nach 
Treuepunkten hascht. Ne Danke!

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Gut für die psychomotorische
> Entwicklung - bezahlt von der Krankenkasse.

http://www.welt.de/multimedia/archive/01073/konzen...

Du meinst sowas? :-)
Haben doch angeblich die Toechter aus vornehmen Hause immer gemacht 
damit sie so aufrecht liefen....

> Wie "spontan" ist denn dein Onlinekauf?

Sehr!

> Das eine ist ein sinnliches Erlebnis und das andere ein nüchterner Akt.

Also nein! Das mag bei Photobuechern oder aehnlichem gelten, aber bei 
Buechern die erstmal nur Buchstaben enthalten ist beim rumblaettern im 
Laden nichts sinnliches zu merken.

> Wie erklärst du dir denn, dass mittlerweile sogar in Supermärkten Bücher
> verkauft werden?

Du meinst die 'preisreduzierten Maengelexemplare' (umgehen der 
Buchpreisbindung)? Die gab es doch schon vor 20Jahren im Supermarkt.
Klar, sollte ich jemals ein Buch zum Film brauchen....

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

>> Wie "spontan" ist denn dein Onlinekauf?

> Sehr!

Olaf ab hier wirst du in deiner Argumentation unehrlich. 
Onlinebestellungen haben mit Spontankäufen nichts aber auch gar nichts 
gemein. Dein Onlineeinkauf ist nichts anderes als die Bestellung die der 
Buchladen für dich ausrichtet.

> Du meinst die 'preisreduzierten Maengelexemplare'

Nein, es ist ausschließlich Neuware. Du sitzt zu oft und lange vor dem 
Rechner und weißt nicht mehr wie die Wirklichkeit ausschaut.

>> Das eine ist ein sinnliches Erlebnis und das andere ein nüchterner Akt.

> Also nein! Das mag bei Photobuechern oder aehnlichem gelten, aber bei
> Buechern die erstmal nur Buchstaben enthalten ist beim rumblaettern im
> Laden nichts sinnliches zu merken.

Du gehst zu sehr von dir aus Olaf. Versuche doch mal ein wenig über den 
(eigenen) Tellerrand zu blicken. Wenn dir der Sinn dafür fehlt, andere 
besitzen ihn, glaube mir. ;)

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Olaf ab hier wirst du in deiner Argumentation unehrlich.

Also wenn du in einem Buchladen gehst und da ein Buch siehst und das 
einfach so kaufst ist das spontan. Wenn ich bei Amazon die 
Neuerscheinungen durchblaetter und ein Buch einfach so kaufe dann ist 
das was?

> Du sitzt zu oft und lange vor dem Rechner und weißt nicht mehr
> wie die Wirklichkeit ausschaut.

Findest du es nicht etwas bizarr wie du dir die Wirklichkeit 
zurechtbiegst?

> Wenn dir der Sinn dafür fehlt, andere
> besitzen ihn, glaube mir. ;)

Also ich bin der Meinung das Buchlaedern aussterben, du glaubst das 
nicht, womit ich kein Problem habe. Aber wieso musst du andere 
beleidigen wenn sie deine Meinung nicht teilen?

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

> Also ich bin der Meinung das Buchlaedern aussterben, du glaubst das
> nicht, womit ich kein Problem habe. Aber wieso musst du andere
> beleidigen wenn sie deine Meinung nicht teilen?

Jetzt sei mal nicht so mimosenhaft. Niemand hat dich beleidigt. Aber das 
was du hier als "spontan" darstellst ..

> Wenn ich bei Amazon* die
> Neuerscheinungen durchblaetter und ein Buch einfach so kaufe dann ist
> das was?

.. hat mit der Spontanität eines Vor-Ort-Kaufs nichts aber auch gar 
nichts gemein. Spontan ein Buch kaufen heißt es vom Stapel zu nehmen, 
zur Kasse zu gehen und es binnen weniger Minuten im Besitz zu haben. 
Scheinbar geht dieses Wissen langsam verloren bei der Generation "always 
online", die irgendwann nicht mehr weiß, was ein Stadtbummel ist, bei 
dem man ein Buch kauft und sich anschließend damit ins nächste Kaffee 
begibt, um darin zu blättern. Da lobe ich mir die Wiener 
Kaffeehaustradition, das war wenigstens noch Lebenskultur.

Und was die Wirklichkeit anbetrifft, mit etwas mehr Lebenserfahrung 
wirst auch du noch (hoffentlich) merken, dass es gelinde gesagt nicht 
von Vorteil für eine Gesellschaft ist, wenn es bald nur noch eine 
einzige große Vertriebsadresse für Bücher gibt die noch dazu jederzeit 
nachvollziehen kann wer welches Buch gekauft hat.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> .. damit ins nächste Kaffee
> begibt ..

hätte besser schreiben sollen ins Café begeben ;)

Autor: BZ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schade, dass die Leute mit "Lebenserfahrung" leider selten ihre Arroganz 
ablegen. Schade vor Allem um diesen Thread, der ohne rotzfrech 
ausgedrueckte Lebenserfahrung gut ausgekommen waere.

Btw: Wer so belesen ist, sollte den Unterschied zwischen "spontan 
kaufen" und "spontan mitnehmen" verstehen koennen.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und schade das sich jetzt mal wieder bisher völlig Unbeteiligte als 
Richter aufspielen. Ein "Spontankauf online" mit anschließender 
Wartezeit auf den Postboten gleicht schon einer Begriffsvergewaltigung. 
Das ist so als ob man sich in der Stadt "spontan" zum Verzehr einer 
Currywurst entscheidet und anschließend darauf warten muss, dass der 
Imbissstand erst eingerichtet und vom Gesundheitsamt abgenommen werden 
muss. :)

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Besser wir kehren wieder zum Ausgangsthema zurück. Falls es in 
Vergessenheit geraten ist, das waren die ebook reader.

Gutes Nächtle!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja genau. Wie unterscheiden sich z.B. die verschiedenen 
Kindle-Versionen?

Außerdem habe ich gerade mal über die notwendige Rechenleistung für pdf 
nachgedacht und das mit meinem PC verglichen. Hm. Da muß die CPU doch 
ordentlich Dampf haben, oder?

Autor: sebastians (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Rechenleistung für pdf... Da muß die CPU doch ordentlich Dampf haben, oder?

Glaub ich nicht. Postscript konnten Drucker schon im letzten Jahrhundert 
in Hardware rendern und PDF ist ja auch nicht viel anders. Für eine 
Seite hat man ausserdem ettliche Millisekunden Zeit, es gibt keine 
Animationen (kein scrollen, nur umblättern) und man kann die nächste 
Seite auch schon vor-rendern, dann hat man sogar 1 oder 2 Sekunden Zeit 
(so dass es halt noch akzeptabel bleibt wenn man mal auf ein Bookmark 
springt)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der PS-Drucker hatte doch eine halbe Ewigkeit Zeit dafür! Keiner hat 
sich gewundert, wenn die Seite erst nach 20 Sekunden oder auch mal einer 
Minute erst rauskam. Die Zeit wurde durch die parallele Aufwärmphase des 
Fusers schmackhaft gemacht.

Klar, manche pdf-Reader wie SumatraPDF rendern im Hintergrund die 
nächste Seite.

Ich meinte allerdings das Scrollen quer durch das Buch! Das möchte ich 
fliegend sehen!!

Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich möchte mir nun auch mal einen ebook reader zulegen und da hier eine 
rege Diskussion erfahrener Anwender im Gange ist, wollte fragen ob 
jemand die Geräte von OYO kennt und wie die Meinung dazu ist. Meine 
Mutter will mir einen schenken und der Preis von 139,- scheint mir sehr 
gut zu sein. Der kommt im Oktober erst raus und ich möchte auch die hier 
diskutierte Umblätterei möglichst zügig haben, aktuellere Geräte müssten 
da ja fitter sein, oder?
Hier die Angaben: (Oder der Link zu dem Teil: 
http://www.bol.de/shop/home/rubrikartikel/oyo/EAN4...)

Ich würde mich über Antworten freuen.

Formate/Multimedia
* eBooks: TXT, ePub, PDF, HTML
* Bildbetrachter: JPEG, PNG, BMP (in Graustufen)
* MP3-Audiobooks & MP3-Musik

Schrift
* 6-fach verstellbare Schriftgröße
* 4 Schriftarten

Anschlüsse
* MicroUSB
* MicroSD
* 3,5 mm Kopfhöreranschluss

Technische Daten
* 15,2 cm / 6" kapazitives Touchscreen Display
* Schwarz-Weiß Display mit 16 Graustufen und 800 x 600 Pixel
* Li-Ionen 1200 mAh Akku
* 2GB interner Speicher (erweiterbar auf bis zu 32 GB)

Abmessungen/Gewicht
* 150 x 118 x 10 mm/ ca. 240g

Lieferumfang
* eBook Reader, Netzteil-Adapter, USB Kabel und Kurzanleitung inkl. 
Garantiekarte

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wieso sollte hier jemand ein Geraet kennen das man noch garnicht kaufen
kann?

> diskutierte Umblätterei möglichst zügig haben, aktuellere Geräte
> müssten da ja fitter sein, oder?

Das wuerde ich so nicht sagen wollen. Es ist denkbar, natuerlich. Aber 
es koennte auch genauso gut lahmer sein. Nimm dir lieber ein pdf mit in 
den Laden und probiere das selber aus.

Mich wuerde ja an dem Teil stoeren das es aussieht wie ein haessliches 
weisses Fruehstuecksbretchen von Apple und das die Tasten auf der 
falschen Seite sind. Aber das ist natuerlich Geschmacksache.

Olaf

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas schrieb:

> Der kommt im Oktober erst raus und ich möchte auch die hier
> diskutierte Umblätterei möglichst zügig haben, aktuellere Geräte müssten
> da ja fitter sein, oder?

Da die Verzoegerung nach wie vor groesstenteils vom Display kommt, wird 
das Blaettern auch mit dem Oyo nicht schneller sein.

> * 6-fach verstellbare Schriftgröße

Finde ich nach meiner Erfahrung zu wenig.

> * Li-Ionen 1200 mAh Akku

Fuer's Lesen reicht so ein Akku lange - fuer's MP3 hoeren wohl eher 
nicht.

> Abmessungen/Gewicht
> * 150 x 118 x 10 mm/ ca. 240g

Grenzwertig, IMO.

Lustig ist, dass wie ueblich schon vorab Bewertungen abgegeben wurden - 
den Anbieter kuemmert's leider wenig.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Da die Verzoegerung nach wie vor groesstenteils vom Display kommt,
> wird das Blaettern auch mit dem Oyo nicht schneller sein.

Man muss da unterscheiden. Es gibt eine gewisse Basislahmheit die vom 
Display kommt. Damit koennte ich bei einem Buch leben. Diese 
Umschaltzeit liegt in etwa in der Zeit die man braucht um auch die Seite 
in einem Holzbuch umzublaettern. Dazu kommt eine gewisse Zeit die das 
Geraet braucht um die Seite aufzubereiten. Da koennte man sich schon 
vorstellen das dies von der Implementierung abhaengig ist. Es haengt 
aber auch extrem stark von der Aufbereitung des Ebooks ab. Diese Zeit 
schwankt zwischen nicht wahrnehmbar (bei einem textbasierten Epub,txt) 
und gefuehlten 10-20s bei einem schlecht generierten PDF mit 
unguenstiger Aufloesung und Groesse.

Des weiteren gibt es zumindest bei dem Sony manchmal eine gewisse 
Langsamkeit bei der Nutzeroberflaeche. (z.B Verzeichniswechsel) Das 
koennte die Konkurrenz sicher besser machen.

> > * 6-fach verstellbare Schriftgröße

> Finde ich nach meiner Erfahrung zu wenig.

Warum? Willst du irgendwann nur noch einen Buchstaben auf dem Display 
haben? :)

Mir wuerden eigentlich schon die drei Groessen des Sonys ausreichen. 
Aber man sollte sich klarmachen das dies nicht fuer selbsteingescannte 
PDFs gilt! Das Problem ist also das man das bei den meisten Ebooks nicht 
nutzen kann.

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas (Gast) schrieb:

> Hallo,

> ich möchte mir nun auch mal einen ebook reader zulegen und da hier eine
> rege Diskussion erfahrener Anwender im Gange ist, wollte fragen ob
> jemand die Geräte von OYO kennt

Ist allein aufgrund des Preises ein interessantes Gerät.

http://www.netzwelt.de/news/83951-ifa-2010-thalia-...

mal ein etwas größeres Bild
http://media.buch.de/img-adb/23941270-00-00/oyo.jpg

Ist aber noch nicht verfügbar bzw. ab Oktober. Ich warte momentan noch 
auf die neuen Sony's. Den Sony reader mit Touchscreen beispielsweise 
habe ich mir im Media Markt angesehen. Der fällt für mich durch, kommt 
also nicht in Frage, wegen seines eher schlechten Displays.

Stiftung Warentest hat in der Oktober Ausgabe auch einige reader unter 
die Lupe genommen inkl. Apple iPAD (allerdings viel zu kurz angetestet, 
nix über PDF). Tenor des ganzen, insgesamt alle gut, die eInk reader 
eher schlecht lesbar im faden Licht, das iPad schlecht lesbar bei sehr 
hellem Licht (wer würde anderes erwarten).

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

> Mir wuerden eigentlich schon die drei Groessen des Sonys ausreichen.

6 Zoll scheint mir ideal zu sein, 7 ginge auch, 5 scheint mir etwas zu 
knapp.

> Aber man sollte sich klarmachen das dies nicht fuer selbsteingescannte
> PDFs gilt! Das Problem ist also das man das bei den meisten Ebooks nicht
> nutzen kann.

Ich hab neulich in einem Geschäft mal ein dickes technisches PDF (ca. 60 
MB) auf einem dieser günstigen Intel Atom Netbooks laufen lassen. 
Ernüchternde Erfahrung, nerviges Ruckeln und stocken beim Scrolling was 
ich von meinem Desktop PC nicht gewohnt bin. Ich hatte sogar den 
Eindruck mein uralttes Notebook mit PIII hat da weniger Schwierigkeiten. 
Also ich schätze es wird vom Nutzungsgrad her gesehen sehr auf das PDF 
ankommen, was auf so einem ebook reader gerade noch erträglich läuft.

Autor: Andreas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,


mir ist klar, dass keiner das teil getestet haben kann, ich wollte von 
den Erfahrungen mit ebooks der Leute hier profitieren. Die Reaktionen 
helfen mir scho sehr gut, danke!

- da ich keine mp3 damit hören werde, komme ich mit der Akkuleistung 
wohl gut lang
- mit den Schriftgrössen sehe ich auch kein Problem
-ein pdf test ist vorab nicht möglich, ausser man bekommt das ding auch 
woanders als bei bol.de - ich denke es kann nicht verkehrt sein, das OYo 
Teil zu wählen, ich wollte ja nur wissen, ob ich damit etwas schäbiges 
anschaffe.Da meine mom glaube ich, einen 20 Euro Gutschein hat, werde 
ich mal zustimmen.

Besten Dank in die Runde

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> -ein pdf test ist vorab nicht möglich, ausser man bekommt das ding auch
> woanders als bei bol.de

Im Link von eben steht das er auch bei Buch.de zu bekommen sein wird.

Wenn du ihn dir wirklich kaufst, dann berichte hier bitte mal von deinen 
Erfahrungen.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> 6 Zoll scheint mir ideal zu sein, 7 ginge auch, 5 scheint mir etwas zu
> knapp.

Wenn ich eine Schriftgroesse von 6Zoll benoetigen wuerde, dann wuerde 
ich wohl auf Hoerbuecher umsteigen. :-D

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> 6 Zoll scheint mir ideal zu sein, 7 ginge auch, 5 scheint mir etwas zu
>> knapp.

> Wenn ich eine Schriftgroesse von 6Zoll benoetigen wuerde, dann wuerde
> ich wohl auf Hoerbuecher umsteigen. :-D

Ich meinte die Displaygröße und von der hängt doch auch maßgeblich die 
verwendete Schriftgröße ab.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

> Dazu kommt eine gewisse Zeit die das
> Geraet braucht um die Seite aufzubereiten. Da koennte man sich schon
> vorstellen das dies von der Implementierung abhaengig ist. Es haengt
> aber auch extrem stark von der Aufbereitung des Ebooks ab.

Ich habe noch kein langsames eBook (ePub) gefunden. Beim Cybook Opus 
gibt es einen Schnellblaettermodus, in dem er auf den ordentlichen 
Screenrefresh verzichtet - da merkt man deutlich, dass die Aufbereitung 
des Inhalts beim Blaettern keine grosse Rolle spielt.

> Des weiteren gibt es zumindest bei dem Sony manchmal eine gewisse
> Langsamkeit bei der Nutzeroberflaeche. (z.B Verzeichniswechsel) Das
> koennte die Konkurrenz sicher besser machen.

Das macht die Konkurrenz in der Tat schon besser :-)

>> > * 6-fach verstellbare Schriftgröße
>> Finde ich nach meiner Erfahrung zu wenig.
> Warum? Willst du irgendwann nur noch einen Buchstaben auf dem Display
> haben? :)

Ich will die Schrift passend haben. Wenn du nur 3 Schriften hast, wirst 
du dich mit einer groben Naeherung an deine Lieblingsschriftgroesse 
zufrieden geben muessen. Und da die Schriftgroesse bei eBooks sehr stark 
schwankt, wird das mal so, mal so daneben sein.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ich meinte die Displaygröße und von der hängt doch auch maßgeblich die
> verwendete Schriftgröße ab.

Nein. Die Schriftgroesse haengt von deinen Augen ab. Wenn du ein kleines 
Display hast dann bringt es nichts wenn du die Schrift kleiner machst 
und alles super drauf passt, aber sich leider nicht mehr lesen laesst.

> Ich habe noch kein langsames eBook (ePub) gefunden.

Dann 'finde' nicht nur, sondern erzeuge auch mal selber. Wenn du pdfs 
hast die ein unguenstiges Format haben muss der Reader sie selber 
anpassen. Das kann Zeit kosten.
Aber natuerlich gilt das nicht fuer Buecher im txt, oder davon 
abgeleitete Formate. Da braucht der Reader das Format nicht anzupassen 
weil er den Text als ASCII hat und umbrechen kann.

Mit anderen Worten das ist eine Problematik auf die man vor allem 
stossen wird wenn man selber was einscannt!

Olaf

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

>> Ich habe noch kein langsames eBook (ePub) gefunden.
> Dann 'finde' nicht nur, sondern erzeuge auch mal selber. Wenn du pdfs
> hast die ein unguenstiges Format haben muss der Reader sie selber
> anpassen. Das kann Zeit kosten.

PDF ist nicht ePub. Fuer PDF ist alles <= 6" sowieso Mist. Die 
Umformatiererei, die die Sony machen, ist auch nur ein Notbehelf.

> Mit anderen Worten das ist eine Problematik auf die man vor allem
> stossen wird wenn man selber was einscannt!

Wenn du was einscannst, hast du nachher Bilder. Wenn du die in ein PDF 
stopfst, sind es immer noch Bilder. Auf die Tour kann man natuerlich 
schon ein Dokument bauen, das jeden eBook-Reader schlecht aussehen 
laesst.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf (Gast) schrieb:

>> Ich meinte die Displaygröße und von der hängt doch auch maßgeblich die
>> verwendete Schriftgröße ab.

> Nein. Die Schriftgroesse haengt von deinen Augen ab. Wenn du ein kleines
> Display hast dann bringt es nichts wenn du die Schrift kleiner machst
> und alles super drauf passt, aber sich leider nicht mehr lesen laesst.

Auch nicht korrekt. Die verwendete Schriftgröße hängt in erster Linie 
von der Auflösung und Qualität des Displays ab. Die eingestellte 
Schriftgröße hängt dann von der eigenen Sehschärfe ab, die wiederum aber 
maßgeblich vom Augenabstand zum Display. Ist das Display größer kann ich 
mir auch erlauben eine größere Schrift einzustellen, natürlich nur unter 
Verlust von etwas Übersicht. Dafür wirkt die Schrift dann leserlicher. 
Auf einem großen Computermonitor sieht bei gleicher (feiner) Auflösung 
eine größere Schrift sehr viel exakter aus, als eine Schrift die an die 
Auflösungsgrenze heranreicht. Das wollte ich damit ausdrücken.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alfredlein schrieb:
> Andreas (Gast) schrieb:
>
>> Hallo,
>
>> ich möchte mir nun auch mal einen ebook reader zulegen und da hier eine
>> rege Diskussion erfahrener Anwender im Gange ist, wollte fragen ob
>> jemand die Geräte von OYO kennt
>
> Ist allein aufgrund des Preises ein interessantes Gerät.

Finde ich auch!


>
> 
http://www.netzwelt.de/news/83951-ifa-2010-thalia-...
>
> mal ein etwas größeres Bild
> http://media.buch.de/img-adb/23941270-00-00/oyo.jpg

Wenn das keine gefakte reinkopierte Aufnahme ist, dann würde mir 
zumindest dieses Display völlig reichen.


>
> Ist aber noch nicht verfügbar bzw. ab Oktober. Ich warte momentan noch
> auf die neuen Sony's. Den Sony reader mit Touchscreen beispielsweise
> habe ich mir im Media Markt angesehen. Der fällt für mich durch, kommt
> also nicht in Frage, wegen seines eher schlechten Displays.

Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität, 
dafür protzige Preise.


>
> Stiftung Warentest hat in der Oktober Ausgabe auch einige reader unter
> die Lupe genommen inkl. Apple iPAD (allerdings viel zu kurz angetestet,
> nix über PDF). Tenor des ganzen, insgesamt alle gut, die eInk reader
> eher schlecht lesbar im faden Licht, das iPad schlecht lesbar bei sehr
> hellem Licht (wer würde anderes erwarten).

Ich glaube, ich kenne keinen einzigen Test von denen der was getaugt 
hätte. Nix über PDF, ha ha.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alfredlein schrieb:
>> -ein pdf test ist vorab nicht möglich, ausser man bekommt das ding auch
>> woanders als bei bol.de
>
> Im Link von eben steht das er auch bei Buch.de zu bekommen sein wird.
>
> Wenn du ihn dir wirklich kaufst, dann berichte hier bitte mal von deinen
> Erfahrungen.

Leider steht Thalia drauf! Die wollen doch sicher in erster Linie damit 
Bücher verkaufen. Da bin ich auf die Frage der eigenen Dateien doch sehr 
gespannt.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. (ehydra) schrieb:

>> mal ein etwas größeres Bild
>> http://media.buch.de/img-adb/23941270-00-00/oyo.jpg

> Wenn das keine gefakte reinkopierte Aufnahme ist, dann würde mir
> zumindest dieses Display völlig reichen.

Glaub' es eigentlich eher nicht, dass das ein fake ist, aber letzte 
Sicherheit darüber hat man doch nicht.

> Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,
> dafür protzige Preise.

Das nicht so schöne Schriftbild liegt an der Schicht für den Touchscreen 
die Sony dem Teil verpasst hat. Wurde schon mehrfach berichtet. Leider 
konnte ich es nicht mal richtig ausprobieren, reagierte irgendwie 
komisch und auf Nachfrage dann hieß es Akku leer. Der nette Verkäufer 
(war wirklich nett, hat mir meine Fragen beantwortet obwohl er mitten in 
einem Verkaufsgespräch war) hat auf mein Stichwort 'neue Sony Geräte 
kommen raus' bestätigt und auf den Januar verwiesen. Hoffe mal es geht 
schneller.

> Ich glaube, ich kenne keinen einzigen Test von denen der was getaugt
> hätte. Nix über PDF, ha ha.

Sag das man nicht, bei Haushaltsgeräten ziehe ich die immer zurate. Bei 
diesem Test jetzt haben sie sich auf die Akkulaufzeit und die 
Darstellungsqualität der Displays beschränkt. Für mich zu wenig aber was 
solls.

Blöd halt das der Kindle nur über die USA erhältlich ist. Ich mag diese 
Zoll+Kreditkarten käufe nicht eingehen. Brauche ein ordentliches Konto 
für Inlandsüberweisungen und eine ordentliche Garantieabwicklung 
hierzulande. Mist.

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mal ein Bild vom neuen PRS 350 (Sony), dem kleinsten der neuen Geräte

http://www.netzwelt.de/images/thumb/9/2010/3356/24...

Sieht doch vom Display her gesehen eigentlich gar nicht schlecht aus 
oder?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weiß nicht. Stelle mir gerade ein Datenblatt auf dem Display vor. Werden 
die Grafiken da nicht a bisserl sehr klein und pixelig?

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Werden die Grafiken da nicht a bisserl sehr klein und pixelig?

Gut möglich, ist halt nur 5".

Dann mal schnell 1" draufgepackt und den 6 inch Medion P6101 in 
"Äkktschen" :) betrachtet

Youtube-Video "Medion P6101 Hands On @ Ifa 2010 (german/deutsch)"

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und damit die Werbung nicht zu einseitig wird, hier ist der Oyo von 
Thalia

Youtube-Video "Thalia Oyo Hands-On @ Ifa 2010 (german/deutsch)"

PDF soll der können, das Video erlaubt eher nur "Ferndiagnose" ;)

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und noch eines, der Acer LumiRead mit auffäillg großem Gehäuse

Youtube-Video "Acer LumiRead Hands On @ Ifa 2010 (german/deutsch)"

weiß nicht ob das so wirklich das wahre ist ??

Das Video ist eher schlecht und flackert.

Dazu der passende Bericht

http://www.lesen.net/ereader/acer-lumiread-angefasst-3908/

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alfredlein schrieb:
> Und damit die Werbung nicht zu einseitig wird, hier ist der Oyo von
> Thalia

Und man sieht schoen, wie wenig realistisch die Werbefotos sind...

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Stegemann (pst) schrieb:

> Und man sieht schoen, wie wenig realistisch die Werbefotos sind...

Du meinst weíl der Hintergrund doch etwas dunkler als auf dem Bild 
erscheint?

Autor: Jan Schulz (Firma: GSG-Elektronik.de) (chopper925)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
<ironie> Nein, wie kommst du nur darauf?</ironie>

Das sieht auch für mich etwas nach Bildbearbeitung aus.

Ich selber suche auch nach einem für mich passenden E-Bookreader und 
klinke mich hier mal ein wenig in die Diskussion ein.

Ich dachte an eine Anschaffung so gegen Weihnachten und werde demnach 
noch das Weihnachtsgeschäft mit Angeboten oder hoffentlich auch 
Neuerscheinungen bei Geräten abwarten.
Auf ein bezahlbares Gerät mit Farb E-Ink Display glaube ich innerhalb 
der nächsten 2-3 Jahre nicht und das wäre für mich sowieso die ungefähre 
Zeitspanne nach der ich anfange nach einem neuen Gerät zu suchen.

Den Kindle 3 durfte ich selber schon in Händen halten und auch 
ausprobieren, ich muss sagen das ich begeistert war von dem Gerät, 
klein, sehr leicht, unglaublich flach und die neuen Pearl Displays 
aktualisieren sich sehr angenehm schnell.
Das einzige was mich davon abhält solch einen Reader zu kaufen ist die 
Tatsache das er keinen microSD-Slot hat und ich keine Geräte leiden kann 
die an einen Laden gebunden sind.
Es gibt in Amerika eine recht rege E-Bookreader Community die auch 
munter an Hacks am entwickeln sind, unter anderem gibt es beim Kindle 
eine sehr gut versteckte Serielle Schnittstelle, anscheinend zu 
Supportzwecken rausgeführt ist.


Zum Oyo, ich war ganz erstaunt als ich die ersten Pressemeldungen 
gelesen habe und dachte, das ist er, der Reader den du gesucht hast. Die 
Ernüchterung folgte auf dem Fuß, grabbeliges Gehäuse, das ganze Teil 
wird von Medion hergestellt und ein veraltetes, langsames Display ist 
verbaut.
Ansonsten ist der Preis natürlich heiß, wobei Amazon angeblich beim 
Verkaufspreis seines Kindles von 139$ noch gut 70$ drauflegt.

Guts Nächtle, Jan

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Zum Oyo, ich war ganz erstaunt als ich die ersten Pressemeldungen
> gelesen habe und dachte, das ist er, der Reader den du gesucht hast. Die
> Ernüchterung folgte auf dem Fuß, grabbeliges Gehäuse, das ganze Teil
> wird von Medion hergestellt und ein veraltetes, langsames Display ist
> verbaut.

Woher weißt du das alles? Auf der IFA gewesen? Das Gerät ist doch noch 
gar nicht erhältlich. Und was hast du gegen den Hersteller Medion?

Zumindest der reader hier von Medion schaut doch gar nicht so schlecht 
aus.

Youtube-Video "Medion P6101 Hands On @ Ifa 2010 (german/deutsch)"

Autor: Jan Schulz (Firma: GSG-Elektronik.de) (chopper925)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der IFA war ich leider nicht, beim Gehäuse meinte ich eher das 
Design, was ganz passend von jemandem weiter oben als 
Frühstücksbrettchen bezeichnet wurde.
Was mich beim Display stört ist, dass das Umblättern zu langsam 
geschieht, die Pearl Displays sind da einfach angenehmer und fixer.
Den von dir angesprochenen Reader von Medion kannte ich noch gar nicht, 
macht auf den ersten Blick gar keinen schlechten Eindruck. So ein Reader 
würde mir voll und ganz reichen, auf solchen Schnick Schnack wie 
Touchscreen kann ich verzichten, die Displays reagieren ja eh nicht in 
Echtzeit.
Aber ich hätte doch gerne ein Display der neuesten Generation, der 
Kontrast und der Bildaufbau sind wirklich genial, kommt in Videos leider 
nicht immer gut rüber, sowas hat man am Besten vor dem Kauf mal in 
Händen gehalten.

Im Übrigen habe ich nichts gegen Medion an sich, nur kenne ich genügend 
ihrer Geräte von Innen um mir ein Bild ihrer Qualitätsansprüche machen 
zu können...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jan Schulz schrieb:
> Im Übrigen habe ich nichts gegen Medion an sich, nur kenne ich genügend
> ihrer Geräte von Innen um mir ein Bild ihrer Qualitätsansprüche machen
> zu können...

Du sprichst mir aus der Seele. Eigentlich herrscht hier auch ne 
Medion-Sperre!

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> PDF ist nicht ePub.

Das weiss ich. Aber wir haben hier ja auch nicht ueber ePub sondern 
ueber eBooks geredet. Und unter eBook scheint man zumindest derzeit 
einen Oberbegriff zu verstehen unter dem man epub, lrf und pdf versteht. 
Und in der Praxis findet man wohl meist pdfs. Und wenn du bedenkst wo 
wir uns hier aufhalten, dann wohl sogar zu 100%. (Datenblaetter!)
Daher auch mein Hinweiss fuer jeden potentiellen Kaeufer das genau zu 
unterscheiden weil das grosse Auswirkungen in der Praxis hat.

> Fuer PDF ist alles <= 6" sowieso Mist.

Jain. Fuer Taschenbuecher ist das kein Problem wenn man die Sachen auf 
dem PC vernuenftig vorbereitet. Fuer alles was DinA4 gross ist, ist das 
richtig.

> Die Umformatiererei, die die Sony machen, ist auch nur ein Notbehelf.

Richtig. Daher gilt es dies zu vermeiden und dies auf dem PC selber zu 
machen.

> Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,
> dafür protzige Preise.

Sony hatte schon immer Geraete in guter Qualitaet zu angemessenen 
Preisen. Es ist aber kein chinesischer Billigladen und darum schlecht 
fuer Leute die nur gut finden was billig ist. Sony ist aber dreist teuer 
was Zubehoer angeht und hat bizarre Vorstellungen was eigene Standards 
angeht.

[PRS-350]
> Sieht doch vom Display her gesehen eigentlich gar nicht schlecht aus
> oder?

Wegen der Groesse aber nur fuer ePub und aehnliches brauchbar. Fuer pdfs 
sicherlich nicht. Und auch wenn pdfs sicherlich die schlechteste Loesung 
des Problems ist, man wird sie verwenden wollen.

> auf solchen Schnick Schnack wie Touchscreen kann ich verzichten,
> die Displays reagieren ja eh nicht in Echtzeit.

Bei einem kleinen Geraet, also 6" sehe ich das genauso. Wenn man einen 
grossen Reader haette der auch DIN-A4 PDFs darstellen koennte (vor allem 
also Datenblaetter) wuerde ich es sehr gut finden wenn man auch 
Anmerkungen in sein Dokument malen koennte. Aber wie du schon sagst, 
reagieren die Displays dafuer nun wirklich zu langsam.

Ausserdem und das ist wohl noch schlimmer, gibt es keinen vernuenftigen 
Standard wie dann diese Daten mit dem Dokument verknuepft abgelegt 
werden. Und da liegt das Hauptproblem. Die ganzen Firmen werden wie 
immer durch geldgeile Wirtschaftheinis gefuehrt die am liebsten Sklaven 
heranzuechten wollen die immer nur bei ihrer Firma Geld abliefern. Was 
man auf keinen Fall moechte ist das die Hardware beliebig austauschbar 
wird.
Wie ich schon zweimal sagte, das Problem ist nicht an erster Stelle die 
Hardware, das Problem ist die Software!

Olaf

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alfredlein schrieb:
> Peter Stegemann (pst) schrieb:

>> Und man sieht schoen, wie wenig realistisch die Werbefotos sind...
> Du meinst weíl der Hintergrund doch etwas dunkler als auf dem Bild
> erscheint?

Ja. Ich habe sowieso noch keinen eBook-Reader mit wirklich weissem 
Hintergrund und schwarzer Schrift gesehen. Mal abgesehen davon, dass das 
auf Taschenbuecher meist auch nicht zutrifft. Nicht mal der Kindle 3, 
der das Beste ist, was ich bisher gesehen habe, sieht so aus.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

>> PDF ist nicht ePub.
> Das weiss ich. Aber wir haben hier ja auch nicht ueber ePub sondern
> ueber eBooks geredet. Und unter eBook scheint man zumindest derzeit
> einen Oberbegriff zu verstehen unter dem man epub, lrf und pdf versteht.
> Und in der Praxis findet man wohl meist pdfs.

Du irrst. Ich habe dutzende eBooks gekauft - alle als ePub. Stimmt, es 
gibt eBooks als PDF - aber das ist eine aussterbende Gattung.

> Und wenn du bedenkst wo
> wir uns hier aufhalten, dann wohl sogar zu 100%. (Datenblaetter!)

Datenblaetter sind keine eBooks. Du schliesst hier einfach, eBooks seien 
PDFs, Datenblaetter sind auch PDFs, also sind Datenblaetter eBooks.

Und ich traue den Leuten hier durchaus zu, keine Fachidioten zu sein, 
die nur Datenblaetter lesen.

Abgesehen davon ist das Thema Datenblaetter laengst abgehakt - solange 
kein Hersteller die auf A5 formatiert, sind Datenblaetter und Reader <= 
6" inkompatibel. Voellig egal, welche technische Revolution da noch 
kommt.

>> Sony deckelte doch immer! Und stark schwankende Fertigungsqualität,
>> dafür protzige Preise.
> Sony hatte schon immer Geraete in guter Qualitaet zu angemessenen
> Preisen.

Ueber Sony kann man offensichtlich geteilter Meinung sein. Ich war noch 
von Jedem Sony-Geraet, was ich hatte, ueber kurz oder lang enttaeuscht. 
Spaetestens beim Support patzt Sony immer.

> Es ist aber kein chinesischer Billigladen und darum schlecht
> fuer Leute die nur gut finden was billig ist. Sony ist aber dreist teuer
> was Zubehoer angeht und hat bizarre Vorstellungen was eigene Standards
> angeht.

Die Sony-Reader gehoerten lange zu den guenstigsten.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ja. Ich habe sowieso noch keinen eBook-Reader mit wirklich weissem
> Hintergrund und schwarzer Schrift gesehen. Mal abgesehen davon, dass das
> auf Taschenbuecher meist auch nicht zutrifft.

Aeltere Taschenbuecher die man einscannt sehen sogar weisser aus als im 
vergilbten Original. :-)

> Du irrst. Ich habe dutzende eBooks gekauft - alle als ePub. Stimmt, es
> gibt eBooks als PDF - aber das ist eine aussterbende Gattung.

Nein, tue ich nicht. Liess doch bitte mal erstmal das Subject dieses 
Threads!
Und dann zeige mir mal ein Datenblatt eines beliebigen Bauteils als 
epub. Ich denke auch das epub das vernuenftigere Format ist, aber es 
gibt eine riesige Menge an Altlasten die dargestellt werden muss!

Oh..und hast du schonmal probiert ein epub komplett selbst zu erzeugen? 
Dagegen ist pdf-Generierung geradezu einfach und selbst die hat so ihre 
Tuecken.

> Datenblaetter sind keine eBooks. Du schliesst hier einfach, eBooks seien
> PDFs, Datenblaetter sind auch PDFs, also sind Datenblaetter eBooks.

Nein, ich schliesse einfach das ein Reader fuer alle ueblichen Dokumente 
geeignet sein muss. Und ganz besonders fuer pdf weil das der derzeit 
verbreiteste Standard ist. Und weil nicht nur ich dieser Meinung bin 
gibt es einen Thread mit genau diesem Subject. .-)

> Die Sony-Reader gehoerten lange zu den guenstigsten.

Ich dachte sie waren die ersten. :-)
Auf jedenfall gibt es an der Verarbeitungsqualitaet und 
erstaunlicherweise fuer Sony sogar an den Schnittstellen, nichts 
auszusetzen. Waeren wir hier ein Forum technikferner Deutschlehrerinnen 
muesste man vielleicht kritisieren das die Akkus nicht wechselbar sind. 
Da wir aber hier alle mit Loetkolben und Schraubendreher umgehen 
koennen, gilt noch nichtmal das.

> Spaetestens beim Support patzt Sony immer.

Hm..wie schon gesagt Sony ist teuer wenn es um Zubehoer und auch 
Ersatzteile geht. Aber es gibt sie. Ich habe z.B ein Laptop Baujahr 
2001. Da habe ich vor 2-3Jahren problemlos einen Mausknopf gekauft. Was 
meinst du was wuerde dir Medion da erzaehlen?

Olaf

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Olaf schrieb:

> Nein, tue ich nicht. Liess doch bitte mal erstmal das Subject dieses
> Threads!

Man kann auch jede Diskussion zerstoeren, indem man immer wieder auf den 
gleichen, laengst abgehandelten Punkt zurueckkehrt.

> Und dann zeige mir mal ein Datenblatt eines beliebigen Bauteils als
> epub. Ich denke auch das epub das vernuenftigere Format ist, aber es
> gibt eine riesige Menge an Altlasten die dargestellt werden muss!

Dann nimm eben einen Kindle DX, der ist gross genug. Alternativ kannst 
du natuerlich auch noch 50 Jahre lang jammern, dass A4-Dokumente auf A5 
schlecht lesbar sind.

>> Datenblaetter sind keine eBooks. Du schliesst hier einfach, eBooks seien
>> PDFs, Datenblaetter sind auch PDFs, also sind Datenblaetter eBooks.
> Nein, ich schliesse einfach das ein Reader fuer alle ueblichen Dokumente
> geeignet sein muss.

Dann muesste er auch noch Word-Dokumente koennen. Und Excel. Und da 
heute sowieso lieber Videos konsumiert werden, als zu lesen, geht ohne 
YouTube ja mal gar nichts.

>> Die Sony-Reader gehoerten lange zu den guenstigsten.
> Ich dachte sie waren die ersten. :-)

Und?

>> Spaetestens beim Support patzt Sony immer.
> Hm..wie schon gesagt Sony ist teuer wenn es um Zubehoer und auch
> Ersatzteile geht. Aber es gibt sie. Ich habe z.B ein Laptop Baujahr
> 2001. Da habe ich vor 2-3Jahren problemlos einen Mausknopf gekauft.

Da hast du Glueck gehabt. Fuer meinen Sony Vaio 505 gab es, kaum war er 
aus den Laeden, schon keine Akkus mehr. Auch nicht zum absurd hohen 
Sony-Preis.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jan Schulz schrieb:

> Das einzige was mich davon abhält solch einen Reader zu kaufen ist die
> Tatsache das er keinen microSD-Slot hat und ich keine Geräte leiden kann
> die an einen Laden gebunden sind.

Die Bindung ist relativ - du kannst ja freie AZW drauf machen, ohne 
irgendwelche Hacks. Die kann man aus freien ePubs generieren. Und freie 
ePubs kann man aus verschluesselten leicht erzeugen - das ist dann 
allerdings ein Hack. Da ich schon aus Prinzip alle ePubs, die ich kaufe, 
anschliessen "befreie", ist der Unterschied nur eine Zeile im Script. 
Fuer Leute, die die ePubs nicht knacken, ist der Mehraufwand natuerlich 
gross.

Autor: Jan Schulz (Firma: GSG-Elektronik.de) (chopper925)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was mich mehr stört ist die Tatsache das ich den Speicher nicht 
erweitern kann, mit Musik oder ähnlichem wird es dann doch schnell knapp 
auf dem internen Flash. Eine andere Sache ist es das man den Flash nur 
schwer tauschen könnte wenn er ausfällt. Und defekten Falsh habe ich in 
meiner näheren Umgebung schon oft genug erlebt um eingebautem nichtmehr 
zu vertrauen.
Aber auch das man die Möglichkeit hätte eine alternative Software 
aufzuspielen, über einen SD-Slot ist das wesentlich einfacher als bei 
einem gedeckelten Gerät wie dem Kindle.


Das man die Formate umbrechen kann wie man möchte weiß ich, Calibre ist 
da glaube ich kein schlechtes Programm.

Autor: funky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hmmm...also nachdem was ich so gelesen habe, geht das lesen von 
mehrspaltigen PDFs also nur dürftig...

Hat jemand mal probiert, den Spiegel als PDF auf seinem eBook-reader zu 
lesen? Das wird direkt vom Verlag angeboten als TextPdf...also ich kann 
den Text im PDF markieren usw. und das ganze ist nicht gescannt. Layout 
ist wie der normale Spiegel in Papierform...also mehrspaltig
Die Chancen, das vernünftig auf einem eBookReader lesen zu können stehen 
also eher schlecht?

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> hmmm...also nachdem was ich so gelesen habe, geht das lesen von
> mehrspaltigen PDFs also nur dürftig...

Darueber denke ich auch gerade nach....

Richtig ist das Hefte wie der Spiegel wegen ihrer Groesse nur schwer 
hochkannt lesbar sind. Jetzt koennte man natuerlich auf die Idee kommen 
den Text auf dem Reader um 90Grad zu drehen. Das ist aber natuerlich 
gerade bei mehrspaltigen Sachen echt abtoernend!

Andererseits koennte man ein Dokument auch vertikal teilen. (pdftk) Mit 
einem geschickten Script koennten die Ergebnisse dann sogar sehr gut 
werden. Allerdings gerade bei soetwas wie dem Spiegel nicht, weil dort 
ja auch Text um Bilder herumfliesst. Bei zweispaltigen Buechern hingegen 
koennte es brauchbar sein.

Auf jedenfall fuehlt man sich wie ein Buchdrucker bis man sein 
Ausgangsdokument so bearbeitet hat wie man sich das vorstellt.

Aber das kann ja auch jeder vor dem Kauf mal selber ausprobieren. Man 
nimmt sich einfach mal ein Dokument das einem wichtig ist, und 
bearbeitet es so das es in einem Fenster mit 600x800 lesbar ist. Dabei 
wird man eine Menge praegender Erfahrungen machen. .-)


Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Interessant!

Vielleicht möchte ich meine Vorstellung repräsentativ für viele andere 
hier hier nochmals besprechen:
Ich möchte die tagsüber angesammelten primär pdfs abends im Bett 
genüßlich reinziehen. Wenn man stundenlang am PC saß, brauch man auch 
mal ne andere Umgebung und Position!
Das sind nicht nur Datenblätter sondern auch Papers von IEEE usw. Da 
kommen jeden Tag bestimmmt 5 Stück zusammen.
Also muß das Ding A4 und eventuell Letter-Format darstellen können. 
Mehrspaltig ist wohl erstmal nicht möglich.
Farbige Bilder sollten anständig als Graustufenbild dargestellt sein. 
Bildausschnitt muß vergrößerbar sein (Viele pdf-Bilder sind eh kaputt 
und unlesbar im Original bei Standardgröße).
Schnelles Scrollen (mir wegen mit verminderter Auflösung).

Natürlich sollte der Akku mehrere Stunden halten und das Teil für 
unterwegs für die Kinners MP3 spielen können.

Und wenn er dann noch HTML, simple-doc usw. darstellt, fein.

Außerdem WLAN oder USB. Speicher intern groß für einige Hundert 
Dokumente bzw. SD-Karte.


Also doch nur Kindle DX ?

Achja und der Preis kann natürlich nicht dem eines leichten flachen 
Notebooks oder Netbooks entsprechen. Denn dann könnte ich das gleich 
nehmen!

Das wären meine Mindestanforderungen. Mag sein, daß die Deutshlehrerin 
das anders sieht und lieber den Woyzeck erörtern will.

Autor: funky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ok, also normale Bücher zu lesen scheint mit den Dingern kein Problem zu 
sein weil automatisch umgebrochen werden kann...aber PDFs(was mich am 
meisten interessiert) geht nur beschissen

und 279€ + x für ein Kindle DX ist auch schon wieder ne Ausgabe die zu 
wehtut, um die Kohle mal einfach so zu versenken. Wie kann das Ding in 
Deutschland eigentlich betankt werden? Ist die "Global Wireless 
Coverage" hier kostenlos?

Und anscheinend muss man schon ein wenig eBook-o-phil veranlagt 
sein...ich hätte jedenfalls keine Lust, mir meine Bücher selbst zu 
erstellen und da ewig rumzufummeln & rumzuhacken. Desweiteren habe ich 
mir mal die Preise von eBooks bei Libri usw angeschaut...hola die 
Waldfee...Da kostet ein eBook 18€ und die gedruckte Version 23€...also 
die 5€ mehr sind mir die Haptik dann doch Wert.

Und beim Spiegel sehe ich gerade das das e-Paper (wie es da heißt) 
3,70€!!!!! kostet...genausoviel wie die Printausgabe...ich lach mich 
schlapp. Immer werden Preiserhöhungen mit teureren Druckkosten usw 
entschuldigt und nun soll das da genauso viel kosten obwohl der Posten 
sowie der Vertrieb komplett wegfällt??? Ne sorry, aber verarschen kann 
ich mich alleine. Warum soll ich mir den Stress antun, wenn ich dabei 
noch nicht mal sparen kann?

Naja, ...von daher hat sich das Thema schon wieder für mich erledigt :(

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
funky schrieb:

> und 279€ + x für ein Kindle DX ist auch schon wieder ne Ausgabe die zu
> wehtut, um die Kohle mal einfach so zu versenken.

Ich versenke auch viel weniger Geld nicht einfach so :-)

> Wie kann das Ding in
> Deutschland eigentlich betankt werden? Ist die "Global Wireless
> Coverage" hier kostenlos?

USB, Wifi, Mobilfunk - geht alles.

> Und anscheinend muss man schon ein wenig eBook-o-phil veranlagt
> sein...ich hätte jedenfalls keine Lust, mir meine Bücher selbst zu
> erstellen und da ewig rumzufummeln & rumzuhacken.

Muss man ja in den meissten Anwendungsfaellen nicht.

> Desweiteren habe ich
> mir mal die Preise von eBooks bei Libri usw angeschaut...hola die
> Waldfee...Da kostet ein eBook 18€ und die gedruckte Version 23€...

In Deutschland ist das Verlagswesen durch die jahrzehntelange 
Hochpreispolitik extrem verwoehnt. Die Preise sind oft absurd, besonders 
fuer Neuerscheinungen. Aber es gibt auch viele aeltere Buecher die man 
noch lesen sollte und den englischsprachigen Buchmarkt, der wesentlich 
guenstiger ist.

> also die 5€ mehr sind mir die Haptik dann doch Wert.

Wenn's mir um die Haptik geht, kaufe ich mir die Deluxe-Ausgabe im 
Ledereinband (Sehr zu empfehlen: Herr der Ringe Anniversairy Edition bei 
amazon.com).

Wenn's um praktisch geht: eBook-Reader mit 150g ist immer dabei und ich 
muss mir nie Gedanken machen, welches Buch ich schonmal einpacken muss, 
falls das Aktuelle gerade ausgeht, waehrend ich unterwegs bin. Und ich 
habe ein Buch, das ich jetzt bestelle in Minuten, nicht Tagen.

> Naja, ...von daher hat sich das Thema schon wieder für mich erledigt :(

Man kann sich Dinge extrem schoen reden, man kann sie sich aber auch 
extrem schlecht reden.

Autor: funky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Stegemann schrieb:
> ich versenke auch viel weniger Geld nicht einfach so :-)

ich eigentlich auch nicht ;)

achso...weil bei der Amazon Übersicht steht nicht, dass der Kindle DX 
WiFi hat...hatte mich schon gewundert
http://www.amazon.com/Kindle-DX-Wireless-Reader-3G...

Peter Stegemann schrieb:
> Man kann sich Dinge extrem schoen reden, man kann sie sich aber auch
> extrem schlecht reden.

Arbeitest Du bei nem eBook-Reader Hersteller oder warum bist du so 
verbissen pro? ;)

Wenn du zufrieden bist und es Deinen Ansprüchen genügt dann ist es doch 
super.
Aber ich für mich bin auf der Suche nach einem Gerät mit dem eben z.B. 
Spiegel und andere Zeitschriften lesen gut möglich ist. Bücher sind mir 
nicht soo wichtig und scheinen ja aber auch nicht das Problem zu sein. 
Das ist nunmal meine Priorität. Evtl. werde ich mir den Kindle DX mal 
anschauen wenn ich bischen Kohle habe. Aber sonst scheint es so ein 
Gerät ja momentan nicht auf dem Markt zu geben...also ist das für mich 
mehr oder weniger erstmal gegessen.

Und die Preisgestaltung finde ich momentan einfach noch 
zum...naja...denk Dir hier paar Fäkalausdrücke. Ich möchte eigentlich 
das lesen was mich interessiert und nicht das Zeug bei dem ich 
ausnahmsweise mal keine PMondpreise zahle. Sorry, aber mehr als 10€ für 
ein eBook würde ICH nicht zahlen(ich geb dafür sicherlich mehr Geld für 
andere Sachen aus bei denen andere Menschen nichtmal einen Cent ausgeben 
würden...also jetzt nicht die 10€ Preisgrenze als Diskussionsgrund 
betrachten)

Oder eben der Spiegel...3,70 dafür ist einfach nur lächerlich...vor 
allem in Anbetracht der Tatsache, das ich mir die Zeitschrift auch 
"druckfrisch" jeden Samstag von mehreren WarezSeiten für lau runterladen 
könnte...ich mache soetwas eigentlich kaum noch da in der Hinsicht bei 
mir schon ein umdenken stattgefunden hat...aber bei der Preisgestaltung 
komme ich mir als potentieller Kunde einfach nur verarscht vor.

Autor: funky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
funky schrieb:
> http://www.amazon.com/Kindle-DX-Wireless-Reader-3G...

hehe, dafür steht das mit dem Wireless dick&fett im Link ggg ok, habs 
verrafft :P

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meiner Meinung nach, müssen wir noch mindestens bis Weihnachten 2011 
warten. Vermutlich eher länger.
Und bis der Preis interessant ist, sicherlich nochmals 2 Jahre.
Auf lange Sicht sicherlich sowas wie ein Ersatz des Mobilfunkgeschäftes. 
Also der neue Hoffnungsträger für Umsatz und Beschäftigung.

Vorhin meinte ich natürlich anstatt mehrere Spalten mehrere Seiten.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Und anscheinend muss man schon ein wenig eBook-o-phil veranlagt
> sein...

Naja, so ein eBook hat schon einen gewissen Charme. Naemlich den das man 
halt 1000buecher mit sich rumtragen kann und keinen krummen Ruecken 
bekommt. Allerdings macht man dann vielleicht einen bildungsfernen 
Eindruck wenn das Wohnzimmer nicht mehr aussieht wie die Aussenstelle 
der Stadtbibliothek. :-)

> ich hätte jedenfalls keine Lust, mir meine Bücher selbst zu
> erstellen und da ewig rumzufummeln & rumzuhacken.

Da kann ich nur zustimmen! Das ganze Software und das ganze drumherum 
ist einfach noch nicht ausgereift genug. Es ist aber fuer Leute die des 
Programmierens maechtig sind nicht ganz so schlimm. Ich hab mir z.B ein 
Script geschrieben und aendere nur jeweils ein paar Parameter darin und 
verwurste dann das Book automatisch. Aber man muss sich mehr damit 
abgeben als man eigentlich will!

> Desweiteren habe ich
> mir mal die Preise von eBooks bei Libri usw angeschaut...hola die
> Waldfee...Da kostet ein eBook 18€ und die gedruckte Version 23€...
> also die 5€ mehr sind mir die Haptik dann doch Wert.

Ohne jeden Zweifel. Es wuerde mir auch im Traum nicht einfallen soetwas 
zu kaufen. Da muessen sich die Preise mindestens noch halbieren. Aber 
ich denke das werden sie auch sobald die Verlage erstmal anfangen zu 
sterben.
Ich wuerde auch wetten das grosse Firmen, wie z.B Amazon, bald auf die 
Idee kommen das Verlagsgeschaeft zu uebernehmen.
Stell dir doch mal vor du als Autor wuerdest ein Buch an Amazon schicken 
und die verkaufen es dann fuer dich. Amazon kassiert dann fuer jeden 
Verkauf 1-5Euro und du als Autor etwa dasselbe. Der Kunde wuerde dann 
ein sehr billiges Buch bekommen. Allerdings in schlechterer Qualitaet. 
Wenn der Autor denkt das sein Kundenkreis hoehere Ansprueche stellt dann 
kauft er noch die Dienstleistung eines Lektors oder Setzers hinzu. Dann 
sieht das Buch besser aus, ist aber etwas teurer.
Ich bin mir ziemlich sicher das es so kommen wird.

Allerdings hat das ganze aber auch Nachteile. Verlage uebernehmen ja 
eine gewisse Vorauswahl die dann wegfaellt. Es wird dann also unsere 
Aufgabe sein aus einem riesigen Berg von Schund die wenigen guten Sachen 
rauszupicken.
Aber die Leute wollen ja immer billig und sie werden es bekommen...

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Genau so wirds kommen. Die Leute haben auch die Wartung ihrer EDV 
übernommen, genauso wie vorher der Schreibkram von der Sekretärin 
gemacht wurde. Zur Erinnerung: Früher hatte ein Ingenieur ne 
Schreibkraft und Zuarbeiter...

Autor: Blackbird (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich finde, bei den Preisen und Anforderungen erfüllt ein kleines Netbook 
alle Forderungen bis es mal brauchbare eBooks gibt.

Blackbird

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Blackbird schrieb:
> Ich finde, bei den Preisen und Anforderungen erfüllt ein kleines Netbook
> alle Forderungen bis es mal brauchbare eBooks gibt.

Ein Netbook ist wie die meisten anderen Notebooks auch zum Lesen von 
PDF-Dokumenten sehr schlecht geeignet - das Layout der Dokumente ist 
hochkant, der Bildschirm aber ist im Querformat.

Eine Ganzseitenanzeige ist bei der lächerlichen* Vertikalauflösung von 
Netbook-Displays nicht benutzbar, und so können immer nur Ausschnitte 
des Dokuments angezeigt werden.
Das stört beim Lesen und auch beim Suchen von Informationen erheblich.

Ein Hochkantbetrieb ist einerseits mechanisch nicht vorgesehen und 
andererseist wegen der starken Blickwinkelabhängigkeit der in Netbooks 
und den meisten Notebooks verbauten TN-Displays auch nicht brauchbar.

Etwas anders sieht das bei Tablet-PCs aus; Asus stellt mit dem Eee PC 
T91MT ein "convertible" her, das zwischen klassischem Netbook- und 
Tablet-Betrieb wechseln kann. Möglicherweise ist bei dem das Display so 
gut, daß es auch im Hochkant- (Portrait-) Modus benutzbar ist.

Dann sollten sich darauf PDF-Dokumente ganzseitig darstellen lassen.


*) üblicherweise 600, nur in Ausnahmefällen 768 Pixel. Zum Vergleich: 
eBook-Reader verwenden hochkant angeordnete Displays mit einer 
Vertikalauflösung von i.d.R. 800 Pixeln.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
funky schrieb:
> Peter Stegemann schrieb:

> achso...weil bei der Amazon Übersicht steht nicht, dass der Kindle DX
> WiFi hat...hatte mich schon gewundert

Du hast Recht, der hat kein Wifi. Aber 3G geht auch in Deutschland.

> Peter Stegemann schrieb:
>> Man kann sich Dinge extrem schoen reden, man kann sie sich aber auch
>> extrem schlecht reden.
> Arbeitest Du bei nem eBook-Reader Hersteller oder warum bist du so
> verbissen pro? ;)

Nein, aber mir scheint als einer der Wenigen hier habe ich praktische 
Erfahrung. Ist aber in allen eBook-Diskussionen so: Ein grossteil der 
Leute, die erklaeren wie wenig die Dinger taugen, haben mal einen 
benutzt.

> Wenn du zufrieden bist und es Deinen Ansprüchen genügt dann ist es doch
> super.

Es genuegt nicht meinen Anspruechen. Das ist nicht so einfach :-)

> Aber ich für mich bin auf der Suche nach einem Gerät mit dem eben z.B.
> Spiegel und andere Zeitschriften lesen gut möglich ist.

Sagen wir's mal so: In dem Bereich hat noch keiner das Ei des Kolumbus 
gefunden. Im Gegenteil, die Versuche, solche Printmedien auf 
elektronische Medien zu bringen, sind IMO eher kuemmerlich.

>  Ich möchte eigentlich
> das lesen was mich interessiert und nicht das Zeug bei dem ich
> ausnahmsweise mal keine PMondpreise zahle.

Ich kaufe Buecher auch nicht, weil sie guenstig sind. Aber es gibt 
genuegend Buecher, die mich interessieren und guenstig sind. Die lese 
ich erst Mal und dann sehe ich weiter.

> Sorry, aber mehr als 10€ für ein eBook würde ICH nicht zahlen

Verstehe ich voellig :-) Fuer den Herrn der Ringe habe ich allerdings 
mehr gezahlt. $16.69 um genau zu sein.

> Oder eben der Spiegel...3,70 dafür ist einfach nur lächerlich...vor
> allem in Anbetracht der Tatsache, das ich mir die Zeitschrift auch
> "druckfrisch" jeden Samstag von mehreren WarezSeiten für lau runterladen
> könnte...

Das spielt ja nun keine Rolle fuer den Wert einer Sache, ob man sie auch 
klauen kann :-/

Autor: funky (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sicherlich nicht, aber im Hinterkopf habend, dass ich mir bei der 
Preisgestaltung verarscht vorkomme würde mir das klauen da doch 
erheblich weniger Gewissensbisse bereiten.

Ist zufällig mal jemand über eine Preiszusammensetzung bei Büchern 
gestolpert? Also wieviel der Autor bekommt, der Vertrieb ausmacht, die 
Druckkosten etc. Für Musik hatte ich so etwas vor Urzeiten mal gesehen. 
Würde mich mal interessieren. Evtl. belaufen sich z.B. die Druckkosten 
auf einen viel kleineren Teil als ich denke...wenn man heutzutage Tonnen 
für paar Cent über den Atlantik schippern kann würde es mich ja auch 
nicht wundern wenn ich dort auch daneben liege :P

Nunja, also ich habe einen eBookreader noch nie in der Hand 
gehabt...muss wohl mal in den nächsten Laden marschieren der soetwas 
haben könnte(wobei mir da aus dem Stehgreif nur Mediamarkt einfällt?!) 
und mir einen anschauen...evtl. sind meine Augen ja doch noch scharf 
genug für A4 Seiten auf A6 :D Aber die interessanteren Reader scheint es 
ja meist nur online zu geben :/

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Etwas anders sieht das bei Tablet-PCs aus; Asus stellt mit dem Eee PC
> T91MT ein "convertible" her,

Wie weiter oben schon irgendwo erwaehnt besitze ich ja einen Laptop der 
das kann. (Kohjinsha SC) Aber das ist zum Buecher lesen unsinn.

Wir erwarten von einem PC eine gewisse Rechenleistung. Das fuehrt 
zwangslaeufig zu einen gewissen Gewicht, einer Groesse und einer 
Akkulaufzeit die verhindert das du damit in der Hand ein Buch lesen 
willst. Und ich bin mir sicher das mein Kohjinsha schon das kleinste und 
leichteste ist was man kaufen kann. (vom Sony UX50 mal abgesehen :-)

Von der Displayproblematik ganz abgesehen. Selbst das beste und edelste 
LCD wirkt ermuedend und irgendwie schlecht im Vergleich zu einem eBook 
oder einem wBook.

Es gibt sicher irgendwo eine kleine Schnittmenge, aber ich bin mir auch 
sicher das ein eBook seine Berechtigung hat.


> *) üblicherweise 600, nur in Ausnahmefällen 768 Pixel. Zum Vergleich:
> eBook-Reader verwenden hochkant angeordnete Displays mit einer
> Vertikalauflösung von i.d.R. 800 Pixeln.

Dazu kommt noch das die eInk-Displays bei gleicher Aufloesung wie ein 
LCD besser darstellen. Fuer dieselbe Darstellungqualitaet eines eInk bei 
600x800 wuerde IMHO ein LCD so 1024x786 benoetigen.

Olaf

Autor: Alfredlein (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thread eingeschlafen? Mitnichten! ;)

Es gibt neues zu berichten

"Sony PRS-650 im Großmutter Test"

http://www.newgadgets.de/19513/sony-prs-650-im-gro...

Das Dingens sieht ja mal nur gut aus. Was für ein Kontrast! Yeah!!

Wollte mir fast schon den Kindle bestellen aber jetzt warte ich 
definitiv auf den Sony. Klasse Teil!

Peter Stegeman (du bist ja bereits reader vorbelastet ;)), Abdul, Olaf, 
Rufus was sagt ihr dazu?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul sagt:
Sein Hirn hatte gespeichert, daß nur der Kindle DX ihm groß genug sei, 
denn Datenblätter sind numal A4. Das Teil ist aber so teuer, das man 
dann gleich einen Laptop wie den Eee PC T91MT (ein "Cabrio") oben 
erwähnt kaufen kann.
Abdul sitzt am Feuer mit LTspice, simuliert einen unkonventionellen 
Teiler, raucht die Pfeife, wartet auf neuen Weißen mit ebooks anstatt 
Gewehren... HUG!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> Das Teil ist aber so teuer, das man
> dann gleich einen Laptop wie den Eee PC T91MT (ein "Cabrio") oben
> erwähnt kaufen kann.

Das trifft zwar zu, aber die Abbildungseigenschaften eines eInk-Displays 
und eines TFT-Displays unterscheiden sich recht dramatisch.

Längere Texte lesen sich auf eInk erheblich besser.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alfredlein schrieb:

> http://www.newgadgets.de/19513/sony-prs-650-im-gro...
>
> Das Dingens sieht ja mal nur gut aus. Was für ein Kontrast! Yeah!!

Schlecht sieht das nicht aus, aber wie gut der Kontrast wirklich ist, 
ist in Videos nur schwer zu beurteilen. Am Besten siehst du dir mal ein 
paar Geraete live an. Mir kommt die Menufuehrung der Sonys immer recht 
schwerfaellig vor. Touch-Bedienung ist ja ganz nett - aber auf einen 
betatschten Bildschirm kann ich wirklich verzichten.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich muss diese alte Diskussion mal wieder aufwaermen. :-)

Es gibt was neues, einen Reader der wohl endlich in der Lage ist 
Fachbuecher und Datenblaetter vernuenftig darzustellen.

http://www.lesen.net/pocketbook-pro-902-903/

In dem Film sieht man sogar ein Etechnik Buch.

Und hier gibt es noch einen Film der auch zeigt wie der Digitizer
arbeitet:

Youtube-Video "PocketBook 903 Pro"

Ausserdem laeuft darauf Linux und es unterstuetzt viele Formate und es 
wird wohl (oder gibt es schon?) die Moeglichkeit geben auch eigene 
Programme darauf laufen zu lassen.

Derzeit sehe ich nur einen Nachteil. Der Preis ist mit 330/400Euro nicht 
ganz ohne.

Ich habe aber gestern auch mal eine Stunde lang mit einem Archos 101 
rumgespielt um zu pruefen in wieweit sowas als Reader geeignet ist. 
Diese Androidkisten sind aber einfach absurd schlecht. Bildqualitaet 
unterirdisch, Display reflektiert mehr als es anzeigt, 16/10 format ist 
zum lesen ein Witz, ueber den Stromverbrauch brauchen wir garnicht erst 
zu reden. Taegliches aufladen! Und nicht alle paar Wochen mal wie bei 
einem Ebook.


Olaf

Autor: someone (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich beschäftige mich auch mit der thematik, ich bin für mich zu dem 
schluss gekommen, das auch 5-7 zoll geräte ausreichen, wenn man das pdf 
in das epub format konvertiert.
wie seht ihr das bzgl format-konvertierung zwecks besserer darstellung?

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> das auch 5-7 zoll geräte ausreichen, wenn man das pdf
> in das epub format konvertiert.

Ich hab schon ein PRS-505. Ich waer mit dem Teil eigentlich sehr 
zufrieden. Zum lesen von Buechern bin ich das auch heute noch!

Aber das lesen von DIN-A4 Sachen wie z.B Datenblaettern kann man meist 
vergessen. Ja, man kann es irgendwie konvertieren, beschnibbeln und 
sonstwie anpassen. Aber das ist im schlimmstenfall suboptimal und 
nervig, bestenfalls zeitaufwendig.

Mit anderen Worten, mir ist meine Zeit wertvoller als ein paar hundert 
Euro fuer einen Reader mit groesserem Bildschirm.

Derzeit bin ich noch am gruebeln ob der preiswertere 902er ausreicht, 
oder ob die Stifteingabe des 903er den Aufpreis wert ist. Wie man in dem 
zweiten Video sieht kann man nicht erwarten wie ein aehem... Kuenstler 
auf Papier malen zu koennen weil die Verzoegerung durch das Display noch 
zu gross ist. Wenn man fuer das Teil aber Graffity programieren wuerde 
um damit schnell ein paar Anmerkungen in den Text schreiben zu koennen 
waere es MEGAGENIAL.

Olaf

Autor: Frank (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich möchte mal auf einen Aspekt der EBooks und der dazugehörigen Reader 
hinweisen, der bisher garbicht erwähnt wurde:
In der Praxis hat sich längst herausgestellt, dass PDF für EBook-Reader 
viel zu starr ist. Durch die Displays in geringer Größe und mit geringer 
Auflösung, kann man die von Drucksachen gewohnten Layouts nicht adequat 
"rüberbringen" oder man ist gezwungen, ständig zu zoomen und zu 
scrollen.
Es wird also eine Art "flüssiges" Layout gebraucht, nicht so starr wie 
PDF und nicht ganz so frei wie HTML (ein wenig Typografie wollen die 
Herausgeber dann doch) - also gibt es zahlreiche auf XML basierende 
EBook-Formate, z.B. EPub.

Frank

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> "noch gar nicht erwähnt wurde"

Ja, der ist gut! Auf dem Fakt hacken die Kenner doch schon die ganze 
Zeit rum!

Das Problem bleibt aber denoch, dass möglicherweise viele "Altlasten" 
als PDF vorliegen und eben auch die oft angesprochenen Datenblätter.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Frank schrieb:
> In der Praxis hat sich längst herausgestellt, dass PDF für EBook-Reader
> viel zu starr ist.

Das ist zwar korrekt, die Erkenntnis ist aber wertlos, wenn Datenblätter 
und vergleichbares Material genutzt werden soll. Das nämlich liegt 
nunmal im PDF-Format vor, da hier neben streng formatierten Tabellen 
auch beschriftete Graphiken etc. verwendet werden. Ob das mit z.B. ePub 
überhaupt sinnvoll nachzubilden ist?

Meine Urlaubslektüre (Romane etc.) ist im ePub-Format gut untergebracht, 
das kann mein alter PRS505 und auch mein Telephon brauchbar anzeigen, 
und für den Firefox gibt es mit dem epubreader ein ganz anständiges 
Plugin.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt, 
gedongelt oder so? Mag sein, das Ipad vormals auftauchte. Hab den Thread 
nicht nochmals durchgelesen. Aber wenn die Kiste 400 Euro kostet und die 
bekannte Apple-Qualität hat, dann wäre das doch was. 
email-lesen/schreiben/surfen ginge dann auch.

(Ich habe noch nie ein Ipad in Händen gehabt. Wohne auf dem Dorf)


Nee, Rufus, nix sagen!


Schlimmer als die pdf-Datenblätter sind meineserachtens viele 
wissenschaftliche Paper, die typografisch manchmal sagen wir suboptimal 
gestaltet wurden. Da gibts Bilder im Container die riesig sind, andere 
dagegen unentzifferbar weil gnadenlos dezimiert wurde.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,
> gedongelt oder so?

Haben die Teile nicht schon einen ernsten Mangel an SD-Slots?
http://www.benm.at/2010/06/19/review-zoomit-sd-car...

Das ist doch einfach nur laecherlich!

> (Ich habe noch nie ein Ipad in Händen gehabt. Wohne auf dem Dorf)

Das ist schlecht. :-)

Man kann auf einem Ipad nicht vernuenftig lesen weil auch dort der 
Bildschirm spiegelt und eine zu geringe Aufloesung hat. Der von mir 
angesprochene PRO902/903 hat 1200x825pixel.

Ebook-Reader sind darauf optimiert Buecher darzustellen. 
Internettabletten sind darauf optimiert das pickelige Jugendliche darauf 
Filme kucken koennen und ein Statussymbol haben. Beides in einem Geraet 
ist derzeit technisch nicht moeglich. Ich koennte mir aber vorstellen 
das die Geraete in eine paar Jahren zusammen wachsen.

Olaf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,
> gedongelt oder so?

Das iPad kann PDF-Dokumente darstellen, sehr gut sogar. Je nach 
verwendeter Leseapplikation aber ist es nicht einfach, die Dokumente auf 
das iPad heraufzubekommen. Bei iBooks (das ist die von Apple 
mitgelieferte Anwendung) ist eine Übertragung nur per iTunes möglich.

Das ist dann aber eine simple Drag&Drop-Operation, aus dem 
Explorer/Finder heraus in das iTunes-Fenster ziehen, wenn das gerade die 
Buchliste des iPads darstellt.

Es gibt auch andere eBook-Reader für das iPad, die ihre Inhalte aktiv 
übers Internet beziehen können, auch kann Safari (der iPad-eigene 
Webbrowser) PDF-Inhalte auf Webseiten darstellen.

Olaf schrieb:
> Man kann auf einem Ipad nicht vernuenftig lesen weil auch dort der
> Bildschirm spiegelt und eine zu geringe Aufloesung hat. Der von mir
> angesprochene PRO902/903 hat 1200x825pixel.

Das iPad hat 1024x768 Pixel, was bei Darstellung im Hochformat sehr gut 
für das Lesen geeignet ist - wenn man mit dem spiegelnden Display leben 
kann.
Die Auflösung üblicher eBook-Lesegeräte ist geringer, die meisten mit 
eInk-Display arbeitenden Geräte haben eine Auflösung von nur 800x600 
Pixeln; das von Olaf genannte Gerät ist neben dem großen Kindle eine 
Ausnahmeerscheinung.

Olaf schrieb:
> Ebook-Reader sind darauf optimiert Buecher darzustellen.
> Internettabletten sind darauf optimiert das pickelige Jugendliche darauf
> Filme kucken koennen und ein Statussymbol haben.

Das Problem, das das iPad im Vergleich zu einem mit eInk-Display 
arbeitenden eBook-Reader hat, ist die verhältnismäßig kurze 
Akkulebensdauer von "nur" 10 Stunden.

Dafür ist das iPad beim Umblättern schneller, und man kann damit eben 
noch andere Dinge tun als Dokumente lesen.

Die weitere Einschätzung von Olaf lässt annehmen, daß er noch nichts mit 
einem iPad gemacht hat und seine Vorurteile wiedergibt. Vorurteile sind 
eine klasse Sache; niemand soll mir meine nehmen, ich habe lange dran 
gearbeitet. Nur ist das iPad allen Vorurteilen zum Trotz was anderes als 
die "wir-können-das-auch"-Geräte der anderen Hersteller, die versuchen 
auf Android- oder gar Windows-Basis was hinzubekommen.

Das iPad hat klar erkennbare Beschränkungen, die ganz klar damit zu tun 
haben, daß Apple damit Geld verdienen will (Kein Speicherkartenslot, 
kein Zugriff auf das Dateisystem von außen ohne "Jailbreak", keine 
Möglichkeit, selbstgebastelte Peripherie anzuschließen etc.).

Aber dafür funktioniert das, was man mit dem Ding machen kann, die 
Bedienung ist durchdacht und aus einem Guss. Wenn man ein "offenes" 
Gerät will, das einem keine künstlichen Beschränkungen auferlegt, dann 
ist das iPad nicht das richtige Gerät, wenn man aber ein 
Anforderungsprofil hat, das mit den Möglichkeiten des iPads abdeckbar 
ist, dann ist das Ding deutlich sein Geld wert.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Wie sieht denn pdf auf dem Ipad aus? Ist das irgendwie gedeckelt,
>> gedongelt oder so?
>
> Das iPad kann PDF-Dokumente darstellen, sehr gut sogar. Je nach
> verwendeter Leseapplikation aber ist es nicht einfach, die Dokumente auf
> das iPad heraufzubekommen. Bei iBooks (das ist die von Apple
> mitgelieferte Anwendung) ist eine Übertragung nur per iTunes möglich.
>

> Es gibt auch andere eBook-Reader für das iPad, die ihre Inhalte aktiv
> übers Internet beziehen können, auch kann Safari (der iPad-eigene
> Webbrowser) PDF-Inhalte auf Webseiten darstellen.
>

Äh. Ich dachte das Ipad ist eine ganz normale MacOS-Maschine!? Kommt man 
dort nicht ans Dateisystem ran? Natürlich dachte ich, das Ipad kann über 
WLAN oder Ethernet einfach Dateien von einem HTTP oder FTP laden.

Was du andeutest, klingt nach gedeckelt als Verkaufsmaschine für 'Apps'. 
Hast du eines?


> Olaf schrieb:
>> Man kann auf einem Ipad nicht vernuenftig lesen weil auch dort der
>> Bildschirm spiegelt und eine zu geringe Aufloesung hat. Der von mir
>> angesprochene PRO902/903 hat 1200x825pixel.
>
> Das iPad hat 1024x768 Pixel, was bei Darstellung im Hochformat sehr gut
> für das Lesen geeignet ist - wenn man mit dem spiegelnden Display leben
> kann.
> Die Auflösung üblicher eBook-Lesegeräte ist geringer, die meisten mit
> eInk-Display arbeitenden Geräte haben eine Auflösung von nur 800x600
> Pixeln; das von Olaf genannte Gerät ist neben dem großen Kindle eine
> Ausnahmeerscheinung.

1024x768 reicht bei vertikaler Ausrichtung. Nicht super, aber geht.

Ich vergleiche sozusagen eben gerade mit Kindle.


>
> Olaf schrieb:
>> Ebook-Reader sind darauf optimiert Buecher darzustellen.
>> Internettabletten sind darauf optimiert das pickelige Jugendliche darauf
>> Filme kucken koennen und ein Statussymbol haben.
>
> Das Problem, das das iPad im Vergleich zu einem mit eInk-Display
> arbeitenden eBook-Reader hat, ist die verhältnismäßig kurze
> Akkulebensdauer von "nur" 10 Stunden.
>

Das reicht doch! Wer guckt schon länger als 10h auf das Gerät? Ist 
natürlich nicht üppig. Und man muß wohl mal nachrechnen, wie lange der 
Akku dann wohl halten wird... Klingt nicht gut!


> Dafür ist das iPad beim Umblättern schneller, und man kann damit eben
> noch andere Dinge tun als Dokumente lesen.
>

Genau mein Ansatz.


> Die weitere Einschätzung von Olaf lässt annehmen, daß er noch nichts mit
> einem iPad gemacht hat und seine Vorurteile wiedergibt. Vorurteile sind
> eine klasse Sache; niemand soll mir meine nehmen, ich habe lange dran
> gearbeitet. Nur ist das iPad allen Vorurteilen zum Trotz was anderes als
> die "wir-können-das-auch"-Geräte der anderen Hersteller, die versuchen
> auf Android- oder gar Windows-Basis was hinzubekommen.
>
> Das iPad hat klar erkennbare Beschränkungen, die ganz klar damit zu tun
> haben, daß Apple damit Geld verdienen will (Kein Speicherkartenslot,
> kein Zugriff auf das Dateisystem von außen ohne "Jailbreak", keine
> Möglichkeit, selbstgebastelte Peripherie anzuschließen etc.).
>

Na jetzt wirds interessant...


> Aber dafür funktioniert das, was man mit dem Ding machen kann, die
> Bedienung ist durchdacht und aus einem Guss. Wenn man ein "offenes"
> Gerät will, das einem keine künstlichen Beschränkungen auferlegt, dann
> ist das iPad nicht das richtige Gerät, wenn man aber ein
> Anforderungsprofil hat, das mit den Möglichkeiten des iPads abdeckbar
> ist, dann ist das Ding deutlich sein Geld wert.

Software wollte ich selbst nicht schreiben, aber wenn man nicht einmal 
Dateien hin- und herschieben kann, was sol das Teil dann noch? Wäre dann 
ja nur noch ein besseres Handy.

-
Betreffend SD-Slot: Ist nicht wirklich wichtig. Ethernet-Buchse schon 
eher.

Da werde ich wohl mal das Datenblatt ziehen...

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Die weitere Einschätzung von Olaf lässt annehmen, daß er noch nichts mit
> einem iPad gemacht hat und seine Vorurteile wiedergibt. Vorurteile sind
> eine klasse Sache; niemand soll mir meine nehmen, ich habe lange dran
> gearbeitet.

Ich habe mit so einem Teil kurz im Geschaeft rumgespielt nachdem ich mir 
vorher den Archos 101 angeschaut habe. Ich habe das deshalb gemacht weil 
ueberrall in allen Testberichten das Display des 101 total schlecht 
gemacht wird und der iPad als am Himmel strahlende Referenz zitiert 
wird.
Gefunden habe ich das der 101 wirklich total schlimm ist, das aber das 
iPad nur unwesentlich besser ist.
Und dabei meine ich jetzt explizit die Nutzung als ebook. Die 
Moeglichkeit Filme zu kucken interessiert mich nicht!

> Das iPad hat klar erkennbare Beschränkungen, die ganz klar damit zu tun
> haben, daß Apple damit Geld verdienen will (Kein Speicherkartenslot,
> kein Zugriff auf das Dateisystem von außen ohne "Jailbreak", keine
> Möglichkeit, selbstgebastelte Peripherie anzuschließen etc.).

Also unbrauchbar. Schliesslich moechte ich einen potentiellen 
zukuenftigen Reader an meinem PC anschliessen koennen um da meine 
Buecher draufzukopieren. Und zwar ohne irgendein Betriebssystem zu 
installieren auf dem ich dann noch irgendwelche Apple Software 
installieren kann. Ich meine selbst Sony, eine Laden der auch nicht ganz 
ohne ist, hat es doch geschaft sowas zu bauen.

> Anforderungsprofil hat, das mit den Möglichkeiten des iPads abdeckbar
> ist, dann ist das Ding deutlich sein Geld wert.

Das ist sicherlich richtig. Deshalb sagte ich ja das ein ipad oder 
andere Tabletten (also die mit Android) nicht zum buecherlesen geeignet 
sind. (kurze Akkulaufzeit und schlecht weil reflektives Display)
Fuer andere Anwendungen mag so ein Dingen aber okay sein.

Meine Hoffnung war ja eigentlich das ihr mir noch irgendwas negatives 
ueber den 902/903 sagen koennt damit ich mein Geld spare. :-D
Alles was ich bisher ueber die beiden Teile gelesen habe sieht sehr 
positiv aus, aber in der Hand hab ich sie noch nicht gehalten.

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Thread ist alt, die Zeit offensichtlich immer noch nicht reif.

Autor: Michael U. (amiga)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

bin hier geradde reingeraten...

Ich benutze ein
http://www.golem.de/0006/8080.html

Das Ding ist alt (10 Jahre), kann nichts (etwas HTNL und Plain-Text), 
hat dafür ein auch heute noch brauchbares s/w Display, daß ich sowohl 
mit Hintergrundbeleuchtung als auch bei Sonnenschein gut lesen kann.
Der Akku hält(hielt) die vesprochenen 20-40 Stunden, ich mußte den jetzt 
aber doch wechseln. Er hielt "nur" noch 2-3 Stunden durch und die 
Ladeautomatk verzweifelte wohl am Akkuzustand.

Naja, ich glaube, ich werde es einfach noch ein paar Jahre weiter meine 
Literatur von PDF in Text konvertieren und es einfach weiter benutzen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hä hä. Das mit dem Verzweifeln bei nachlassendem Akku scheint sehr 
gängig zu sein. Wie könnte ein Entwickler auch auf die Idee kommen, sein 
Konzept mit schlechten Akkus oder schlechter Netzstromversorgung zu 
testen? Da wären wir ja wieder on-topic angekommen.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das Ding ist alt (10 Jahre), kann nichts (etwas HTNL und Plain-Text),

Wow! Das Dingen ist wirklich gut abgehangen. :)

> Literatur von PDF in Text konvertieren und es einfach weiter benutzen.

Das stelle ich mir sehr aufwendig vor?

> Wie könnte ein Entwickler auch auf die Idee kommen, sein
> Konzept mit schlechten Akkus oder schlechter Netzstromversorgung zu
> testen?

Nach 10Jahren? Ich finde da darf ein Geraet schonmal neue Akkus 
brauchen.

BTW: Soweit ist gelesen habe kann man den Akku beim 902/903 selber 
wechseln. Okay, wir hier koennen jeden Akku selber wechseln, aber halt 
auch andere Leute. Das macht die Dinger doch sympatischer oder?

Olaf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> Äh. Ich dachte das Ipad ist eine ganz normale MacOS-Maschine!?

Nein. Das iPad ist ein iOS-System, das wiederum mit OS X verwandt ist. 
Technisch ist das iPad ein großer iPod Touch (oder ein großes iPhone, 
aber ohne Telephoniefunktion).

Und daher weist das iPad auch so ziemlich die gleichen Einschränkungen 
auf, die ein iPhone resp. iPod aufweisen.

Diese Einschränkungen lassen sich zwar leicht mit einem Jailbreak aus 
der Welt schaffen, aber das sollte man für einen ehrlichen Vergleich der 
Fähigkeiten des Gerätes an sich nicht heranziehen.

Ein iPad besitze ich derzeit nicht (ich kenne es aber ausreichend gut), 
allerdings bin ich mit einem iPhone schon Apple-"Opfer".

Olaf schrieb:
> Also unbrauchbar. Schliesslich moechte ich einen potentiellen
> zukuenftigen Reader an meinem PC anschliessen koennen um da meine
> Buecher draufzukopieren. Und zwar ohne irgendein Betriebssystem zu
> installieren auf dem ich dann noch irgendwelche Apple Software
> installieren kann.

Das hängt eben von den persönlichen Anforderungen ab. Wenn man nichts 
außer Linux akzeptieren kann, dann ist ein iPad definitiv nicht das 
geeignete Gerät. Wenn man damit leben kann, daß nicht nur Hardware, 
sondern auch Software Geld kosten darf, dann spielt das iPad am besten 
mit iTunes unter OS X zusammen; iTunes für Windows ist ziemlich ... 
schrecklich.

Natürlich gibt es auch alternative Nutzungskonzepte, mit einem Jailbreak 
kann man beliebige nicht offiziell vorgesehene Software auf einem iPad 
installieren, so ist ssh kein Problem, und damit sind natürlich auch 
Zugriffe auf das Dateisystem möglich. Schließlich ist der Unterbau von 
iOS ein Unix-Derivat.

Olaf schrieb:
> Gefunden habe ich das der 101 wirklich total schlimm ist, das aber das
> iPad nur unwesentlich besser ist.
> Und dabei meine ich jetzt explizit die Nutzung als ebook. Die
> Moeglichkeit Filme zu kucken interessiert mich nicht!

Prinzipiell sind aktive hinterleuchtete Displays zum Lesen längerer 
Texte kritisch, nicht nur wegen des erhöhten Leistungsbedarfs, sondern 
weil es anstrengender erscheint. Das Display des iPad ist in der Klasse 
der Tablett-Rechner schon eines der besten, weil es ein IPS-Display ist, 
also recht geringe Blickwinkelabhängigkeit aufweist.
Wenn ich an das in der Presse arg gehypte "WePad" denke ... Brr!

Zum entspannten Lesen ist ein eInk-Display erheblich besser, allerdings 
kann man mit einem Gerät mit eInk-Display wegen dessen Einschränkungen 
nur wenig anderes machen. Bereits das Surfen im Internet dürfte kaum 
möglich sein, denn Scrollen ist mit so einem Display nicht möglich.

Und so muss man bei der Auswahl eines solchen Gerätes genau überlegen, 
was alles man damit anstellen will. Wenn es ausschließlich ein 
eBook-Reader sein soll, dann ist auf jeden Fall ein Gerät mit 
eInk-Display zu bevorzugen.
Wenn aber auch andere Funktionen dazukommen (auch wenn es nicht um das 
Ansehen von Videomaterial geht), dann aber scheidet so etwas aus, dann 
ist enteder gleich ein Notebook o.ä. oder eben ein Tablet zu wählen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das PocketBook ist ja schonmal sehr kurz hier aufgetaucht. Bin gerade 
wieder drüber gestolpert. Klingt für ein ebook recht brauchbar. Vom Ipad 
bin ich von diesem erstmal enttäuscht!

PocketBook kann neben anderen einfachen Formaten unser beliebtes pdf und 
sogar djvu! Das Display sieht im Wiki-Artikel brauchbar aus. Software 
OpenSource, nicht wie bei Apple seit Jahren eine sektenhafte 
Gemeinschaft (Ich war mal als Entwickler gemeldet). Für den der 
entwickeln möchte. Technisch wird es mit Ipad nicht mithalten können. 
Man merkt eben ob eine Firma milliardenschwer ist.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Toll, wenn das eigene Posting weg ist!!

Also nochmal in Kurzform: PocketBook ansehen.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> Toll, wenn das eigene Posting weg ist!!

Wie meinen? Gelöscht hat hier niemand was, und Dein Beitrag ist da.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Das PocketBook ist ja schonmal sehr kurz hier aufgetaucht.

Guten morgen. :-)
Das Pocketbook war der Grund weshalb ich diesen Thread erneut aus dem 
Sumpf gezogen habe weil es mir so scheint als wenn es der erste Reader 
ist der das kann was das Subject dieses Threads fordert. Also uebliche 
PDFs und daher gerne auch mal mit DIN-A4 anzuzeigen.

> Technisch wird es mit Ipad nicht mithalten können.
> Man merkt eben ob eine Firma milliardenschwer ist.

Die eine Firma kommt halt aus Amerika und die andere aus 
Russland(Ukraine). Was ist dir lieber mit einer Rakete zum Mond zu 
fliegen wo alles total bunt und cool ist, die aber auf halber Strecke 
explodiert weil einer die Umrechung von feet nach Meter vergessen hat, 
oder eine rostige Blechdose wo man einmal am Tag eine Schraube mit dem 
70er Schluessel nachziehen muss, die aber dafuer ankommt? :-D

Olaf

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> PocketBook kann neben anderen einfachen Formaten unser beliebtes pdf

Das kann schon der alte PRS505 von Sony. Der stellt entweder die gesamte 
Seite mit ihrem Original-Layout dar, oder aber extrahiert den Text, um 
den mit neuen Zeilenumbrüchen versehen in verschiedenen 
Vergrößerungsstufen darzustellen.

So umständlich das erscheinen mag, aufgrund der Tatsache, daß sich 
eInk-Displays absolut nicht zum Scrollen eignen, ist das besser, als 
einen Ausschnitt mühsam und äußerst langsam über den Text zu schieben.

Sicher, das eInk-Display des PRS505 ist kein Maßstab für das, was 
heutige eInk-Displays hinbekommen (die aktuellen Geräte von Sony, die 
eInk einsetzen, sind ganz erheblich schneller als der PRS505), aber auch 
mit diesen neueren Displays ist ein Scrollen, was bei der 
Ausschnittsvergrößerung von PDF-Dokumenten erforderlich wird, nicht 
praktikabel, allein das Geflacker durch die Bildschirmaktualisierung 
würde mich zum Wahnsinn treiben.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
800x600 ist zwar sehr knapp - sollte aber für die meisten Dokumente 
reichen.

Ich dachte, ich bin für meine oftmals russische Methodik bekannt??


Mein Beitrag war definitiv bei der ersten Seitenaktualisierung nach dem 
Abschicken weg! Dann habe ich den Schritt zurück gemacht, was den 
eigenen Edittext zugänglich macht, der war aber auch weg, neu 
geschrieben und abgeschickt, 2 Beiträge da. Kam mir bislang nicht unter.


Gute Nacht!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> 800x600 ist zwar sehr knapp - sollte aber für die meisten Dokumente
> reichen.

Ein typisches mit Tabellen angereichertes Datenblatt ist damit trotz 
Antialiasing kaum sinnvoll lesbar, zumal in Datenblättern gerne Fußnoten 
in noch kleineren Schriftarten verwendet werden.

Ich werd' wohl mal ein Photo davon hier einstellen, wie der PRS505 ein 
beliebiges Datenblatt darstellt.

Ach, besser noch: Ich werde hier auf Vorschläge für ein Datenblatt 
warten, und dessen Darstellung auf dem PRS505 hier posten.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Ach, besser noch: Ich werde hier auf Vorschläge für ein Datenblatt
> warten, und dessen Darstellung auf dem PRS505 hier posten.

Da ihr ja hier total versagt habt und mir die Sache nicht ausreden 
wolltet, werde ich wohl morgen meinen 903er bekommen. Ich hatte auch 
schon gedacht mal ein Bild von einem Datenblatt hier reinzustellen damit 
man vergleichen kann.
Aus traditionellen Gruenden hatte ich ja an das Datenblatt eines LM741 
gedacht. :-)

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
'sehr knapp' heißt bei mir, das manche<selten> Details per Zoom 
anzuschauen sind.

DB:
Dazu müßten wir uns aber einigen. Wann war das das letzte Mal? Kann mich 
nicht erinnern.

Aus dem Kopf fällt mir kein ideales Datenblatt ein. Wie wäre es mit 
einem WOM?
www.national.com/rap/Story/WOMorigin.html

Ich finde es übrigens super, das National die Größe besitzt auch solche 
Sachen auf deren Servern zu hosten. Das ist so ganz anders, als diese 
geschniegelt glatten BWLer, die einem 300 Euro Ersparnis beim Handykauf 
versprechen, nein sogar vorrechnen.

Noch witziger wäre es geworden, hätte man der beliebten Metrikangabe der 
Speichergröße von z.B. 1024x8 gefolgt und den Speicher dann so 
angegeben: 8191x31

(8191 ist eine Primzahl! Die läßt sich nicht codieren)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> 'sehr knapp' heißt bei mir, das manche<selten> Details per Zoom
> anzuschauen sind.

Gewiss, nur bei einem Display, das interaktives Auswählen des 
Ausschnittes oder gar Scrollen trägheitsbedingt nicht zulässt, wird es 
schwierig.

Heute abend werde ich mir einige der DB-Vorschläge ansehen, dann gibts 
mehr.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe jetzt mein Pocketbook 903. Daher hier mal einen absolut 
subjektiven Testbericht. (im Vergleich zum Sony PRS-505)

Fangen wir mal mit dem negativen Dingen an:

1. Es gibt keinen eigenen Anschluss zum aufladen wie beim Sony. Es
   wird nur ueber den USB-Anschluss geladen. Dadurch ist der maximal
   moegliche Ladestrom natuerlich beschraenkt. Das Handbuch redet von
   8h.

2. Es wird keine SD-Karte sondern eine microSD Karte verwendet und die
   steckt wirklich sehr tief im Gehaeuse. Ohne einen Stift zum druecken
   kann man sie nicht wechseln.

3. Verarbeitungsqualitaet ist nicht ganz so gut wie beim Sony. 
Allerdings
   ist der Sony da auch die absolute Referenz. Das Pocketbook ist nicht
   schlecht verarbeitet, aber an das Metallgehaeuse des 505 reicht es
   nicht ran.

Und nun alles gute:

1. Das 9.7" Display ist wirklich eine RIESEN Verbesserung. Man kann
   einfach seine ganzen Daten vom PC draufkopieren und nutzen. Kein
   konvertieren, rumbasteln, Raender beschneiden oder aehliches mehr.
   Etwa 95% aller PDFs sind einfach so und SEHR GUT lesbar.
   Hier und da gibt es nochmal ein kleines Problem. Ein Beispiel dafuer
   sind z.B die PDFs von Heise mit den alten Elrads. Die sind teilweise
   so kontraschwach und schlecht gescannt das sie auch auf dem PC schon
   schlechter lesbar sind. Auf dem Reader wird es dann grenzwertig.
   ICh denke das kann man den Reader nicht anlassten.

2. Da Betriebsystem ist sehr offen und einfach zu nutzen. Man kann
   also einfach seine gewohnte Verzeichnisstruktur rueberkopieren und 
der
   Reader kommt damit klar und man findet alles an gewohnter Stelle.
   Nicht dieses Favoriten Gehampel wie bei Sony. Der Sony wendet sich
   eher an technikferne Deutschlehrerinnen fuer die alles mit Computer
   Ihhbaehh ist.
   Das Pocketbook ist gewohnte Umgebung fuer Computernutzer. Fehlt
   eigentlich nur noch eine Bash die sich mit Graffity bedienen laesst. 
:-)

3. Pocketbook liefert nicht nur ein offenes Betriebsystem, sie liefern
   sogar gleich einen Schraubendreher mit. :-D Der wird wohl gebraucht
   um den Akku zu wechseln. Aber es hat einen coolen Symbolcharakter.

4. Im Reader ist ein Wacom-Tablett integriert. Viel besser als resistive
   oder kapazitive Touchscreens! Man kann mit einem schoen kleinen Stift
   sehr praezise zeichen. Hat eigentlich schonmal jemand so einen Stift
   nachgebaut?

5. Man hat Wlan, Bluetooth und UMTS integriert. Habe ich aber alles noch
   nicht genutzt. Scheint mir auch etwas uebertrieben. Es reicht
   eigentlich das Teil ueber USB anzustecken. Es wird auch keine
   Knebel-SpezialCD mitgeliefert. Einfach anstecken und die Daten
   aufs Laufwerk kopieren.

6. Das Gewicht von 500Gram ist eine sehr theoretische Angabe. In der
   Praxis fuehlt sich das Tablett akzeptabel schwer an. Ich bin damit
   also zufrieden, aber viel schwerer haette es nicht mehr sein duerfen.
   Von daher ist es vermutlich okay wenn das Gehaeuse nicht ganz so edel
   verarbeitet ist wie beim Sony.

7. Der Reader ist ganz erheblich schneller wie der alte Sony. Ich stehe
   jetzt nicht mit der Stopuhr daneben, aber man merkt es wirklich.
   Beim oeffnen eines dicken PDFs (z.B 30-50MB) koennen schon ein paar
   Sekunden vergehen, aber danach geht das umblaettern schnell.

8. Beindruckt hat mich die eingebaute Vorlesung. Ich habe zwar nicht
   vor das zu nutzen, aber es ist interessant wie gut man sowas
   mittlerweile hinbekommt. Gelegentlich stimmt die Sprachmelodie nicht
   100% aber es ist sehr gut verstaendlich! Wenn ich blind waer dann
   wuerde ich den Reader vermutlich deshalb lieben.

Auf jedenfall kann ich sagen das der Reader zum lesen von Datenblaettern 
und Applikationen absolut geeignet ist! Wenn ich es nicht vergesse setze 
ich heute Abend nochmal ein Photo rein.

Ich bin jedenfalls sehr zufrieden. Ich darf garnicht daran denke das ich 
mir fast so einen doofen Androiden gekauft haette. (schauder)

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Netter Bericht. Die Wacoms arbeiten nach einem eigenen Prinzip. Die 
Patente kann man einsehen.
Ich dachte, da läuft Androids drauf?

Was kostet es?

zum Kontrast bei alten pdf: Versuche sie mal zu djvu zu konvertieren. 
Meiner Erfahrung nach wird dabei der Kontrast erhöht. djvu kann er ja 
wohl auch lesen. Allein das schon ist die Sache wert. Deutlich zu 
spüren, das er aus Russland kommt ;-)

Bitte Bild!

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Die Wacoms arbeiten nach einem eigenen Prinzip.

Ja ich weiss. Ich denke mal da braucht man nur eine Spule mit einem 
Kondensator die irgendwo eine Resonanzfrequenz haben. Ich dachte nur 
sowas hat vielleicht schonmal einer nachgebastelt. Ich hab auch nicht 
vor da jetzt gross ein Project aufzuziehen, es ist ja ein Stift dabei. 
Aber es hat mich nur mal so interessiert.

> Ich dachte, da läuft Androids drauf?

Noe. Da laeuft Linux mit einer eigenen Oberflaeche. Das gilt im uebrigen 
auch fuer den Sony, aber in beiden Geraeten steckt schon eine deutlich 
andere Designphilophie.

> Was kostet es?

400Neu-Kroets

> Versuche sie mal zu djvu zu konvertieren.

Ich kann auch die PDFs konvertieren. Der Punkt ist nur bei den kleinen 
Sonys musst du da immer irgendwas machen. Bei dem 903er vielleicht in 5% 
der Faelle.

Oh und noch was..obwohl ich das Teil schon mit bergeweise 
unterschiedlichen Dateien geloechert habe, es ist noch nicht einmal 
abstuerzt. Lediglich einmal war ein PDF drunter das ich mal aus einer 
Webseite erzeugt habe da braucht er mehrere Minuten um das zu oeffnen. 
Das hat auch den Sony ernsthaft verwirrt. Da muss irgendein Fehler im 
PDF sein. Bisher laeuft das Geraet also sehr stabil.

Olaf

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was haltet ihr vom epad?
Das benutze ich, auch wenn ich einen schönen großen Monitor (21"+) für 
Datenblätter vorziehe.
Bevor ihr jetzt die China-Nummer startet, das Teil hat's in sich!
Android, also auch Adobe Reader und Opera.
Bildschirm etwa so groß wie das ipad (also 10.2").
Datenblätter werden gut dargestellt, selbst die manchmal MBs großen von 
Atmel.
Nur der Bildschirm nervt, das ist nämlich kein epaper.
Ansonsten aber super!

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab auf die Schnelle jetzt nur diesen gemischte Gefühle erzeugenden Link 
gefunden:
http://www.thorstengoerke.de/epad-das-tablet.html

Wiki scheint das Ding noch nicht zu kennen. Oder Apple hat bereits bei 
Wiki interveniert? Wäre ja sehr leicht.


Der Bericht jedenfalls klingt nach zu billich.


Um noch mal auf Wacom zurückzukommen: Wir haben so ein Ding zum Malen. 
Außer das man den Stift gerne verlegt ist es saugut. Das ist auch genau 
der Punkt für mich persönlich beim Ipad: Es hat leider keine 
Stifteingabe und ewig fette Baaatzen auf dem Display will ich nicht. Für 
mich muß ein Display sauklar sein.

Autor: Olaf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was haltet ihr vom epad?

1.3kg? Argh!

> Bevor ihr jetzt die China-Nummer startet, das Teil hat's in sich!

Ja sicher, 1.3kg. :-)


Na, ich denke mal das haengt davon ab was man damit macht. Zum rumtragen 
waer mir das aber zu fett. Und ueber Akkulaufzeit haben wir ja noch 
garnicht geredet. Wenn man bereit ist so einen Klotz zu tragen dann kann 
man doch gleich den Laptop nehmen.

Olaf

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das sind die Wacom-Patente und nächstliegende, soweit ich sie vor 
einiger Zeit fand:
pat6353433.pdf
pat6473073.pdf
pat6689965.pdf
pat5793360.pdf
pat5768492.pdf
pat6118437.pdf
pat6160539.pdf
pat5587559.pdf
pat5497176.pdf

Google Patents oder so benutzen. Vielleicht baue ich mal sowas.

Autor: pst (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Valentin Buck schrieb:
> Nur der Bildschirm nervt, das ist nämlich kein epaper.
> Ansonsten aber super!

Nur der wesentliche Teil des Produkts nervt. Aber sonst super.

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja,
es ist nicht unmenschlich schwer und hat einen resitiven Touchscreen.
Natürlich keine Apple-"Qualität", aber ganz sauber verarbeitet.

@:pst
Vom wesentlichen Teil kann auch kaum die Rede sein,
da ich damit meinte, dass es eben ein hintergrundbeleuchtetes TFT ist,
also tut das auf Dauer den Augen nicht gut.
Epaper kannst du besser lesen!

Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Valentin Buck schrieb:

> Vom wesentlichen Teil kann auch kaum die Rede sein,

Das Display ist nicht der wesentliche Teil eine eBook-Readers? Was denn 
dann?

Autor: Valentin Buck (nitnelav) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Valentin Buck schrieb:
> da ich damit meinte, dass es eben ein hintergrundbeleuchtetes TFT ist,

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.