Hallo,
ich hab eine Frage zur Antenne. Es geht um Monopulsradr, ich würde gerne
wissen, wie man eine Antenne für Senden und Empfangen verwenden kann?
Ein Zirkulator ist teuer zu kaufen, kann man sonst benutzen, was man
auch selber baut oder preiswert kaufen kann?
Das Signal sollte vom Sender zur Antenne und das Echosignal zunächst am
Osziloskop dargestellt werden?
ich freue mich auf die Antworten.
Gruß
Ganz ehrlich, meinst du ernsthaft, man würde in Radargeräten teure
Zirkulatoren oder Nulloden benutzen, wenn man den gleichen Effekt
sehr viel einfacher und billiger auf andere Weise erreichen könnte?
Für geringe Leistungen könnten noch klassische Schalt- oder Pin-
Dioden-Systeme funktionieren, aber 1 ns Schaltzeit sind halt 15 cm
(hin und zurück) an Weg.
Mir gehts zunächst um das Testen? Deswegen will die teuere Zirkulatoren
umgehen?
Wie funktionieren diese Pin-Dioden? und welche Schlatzeit meinst du?
zwischen dem Sender und Empfänger?
Hans schrieb:> Wie funktionieren diese Pin-Dioden?
Suchmaschinen sind bereits erfunden...
> und welche Schlatzeit meinst du?> zwischen dem Sender und Empfänger?
Ja. Du musst ja während des Sendens den Empfängereingang sicher
abschalten. Wenn du ihn dann freigibst, braucht er eine gewisse
Zeit, bis er wirklich etwas empfangen kann.
Da braucht man keine Pindiodenumschaltung oder ähnliches.
In den Sendezweig zur Antenne legt man eine Schottky-Diode (
Durchblasemischer ) Was zurück kommt wird mit der Diode gemischt. So
funktionieren z. B. am Waschbecken die Sensoren. Ich find gerade meine
Kamera nicht, sonst könnte ich ein Bild von einem Siemens -Sensor
liefern.
Martin Althaus
Martin Althaus schrieb:> In den Sendezweig zur Antenne legt man eine Schottky-Diode (> Durchblasemischer ) Was zurück kommt wird mit der Diode gemischt.
Dürfte aber nur für relativ kleine Leistungen funktionieren.
Der TE ist uns allerdings die Antworten auf
Beitrag "Re: Mit einer Antenne Senden und Empfangen (Radar)"
ohnehin noch schuldig.
Was macht die Schottky-Diode denn beim Senden? Ich würde mal
vermuten, dass sie Oberwellen ohne Ende macht...
> Frequenz ? Sende-Leistung ? Empfangsleistung ?
Hi Leute, Was meint ihr denn genau mit Frequenz? die Bandbreite des
Impulses oder die Wiederholrate zweier Impulsen??
Hans schrieb:>> Frequenz ? Sende-Leistung ? Empfangsleistung ?>> Hi Leute, Was meint ihr denn genau mit Frequenz? die Bandbreite des> Impulses oder die Wiederholrate zweier Impulsen??
Willst du einen UWB-Impuls senden?
Wenn nicht, dann sendest du typischerweise eine kurze Zeit auf einer
dedizierten Frequenz.
Bei UWB sollte die Trennung von Sender und Empfänger das kleinste
deiner Probleme sein.
>> Frequenz ? Sende-Leistung ? Empfangsleistung ?>>Hi Leute, Was meint ihr denn genau mit Frequenz? die Bandbreite des>Impulses oder die Wiederholrate zweier Impulsen??
Sag doch einfach irgendwas ... Ja. Bei einem Einzelpuls waere die
Pulslaenge und die Amplitude interessant. Bei mehreren die
wiederholrate.
Nein, abgehoben. Ein Puls von 1-2ns ueberstreicht wahrscheinlich mehr
als Oktavband. Zirkulatoren, die was taugen sind ueblicherweise
schmalbandig. Ich hab um ein GHz rum auch noch keine Zirkulatoren
gesehen. die kommen ein Stueck obendran. So gut sind die Zirkulatoren
uebrigens auch nicht irgendwo zwischen 20 und 30dB. Dh auch mit
Zirkulator muss man den Empfaenger noch schuetzen. Ueblicherweise hat
man einen Schalter (Pinschalter, oder Mixer) vor dem Empfaenger, den man
waehrend dem Sendepuls schliesst.
Also ei uebliches Setup : Ein paar Seriedioden im Sendepfad
unterdruecken das Senderrauschen waehrend dem Empfang. Dann hat man bei
Festfrequenzanwendungen einen Lambdaviertel von der Antennenbuchse einen
Satz Paralleldioden (Limiter), die einen Kurzschluss fuer den Sendepuls
darstellen. Hinter diesen Paralleldioden kommt der Empfaengerschalter,
dann ein Vorverstaerker, dann der Empfaenger. Bei UWB gibt es keinen
Lambdaviertel mehr... genuegt da nun ein Leitungsstueck, das laeger wie
ein Puls ist ?
@ Hä-jetzt Noch (Firma: Oha)
Zunächst danke für die ausführliche Erklärung. Aber paar fragen hätte
ich noch.
> Bei einem Einzelpuls waere die Pulslaenge und die Amplitude interessant.
Zählt hier dann die Pulslänge als Festrequnez (also bei 2ns Puls 500MHz)
> Bei mehreren diewiederholrate.
wie ist denn Hier die Frequnez zu berechnen? der Abstand zwischen 2
Impulsen?
> Also ei uebliches Setup : Ein paar Seriedioden im Sendepfad unterdruecken> das Senderrauschen waehrend dem Empfang...
Hättest du hier eine Schaltung dafür, auch handgezeichnet? wäre echt
cool
Jörg Wunsch schrieb:
> Bei UWB sollte die Trennung von Sender und Empfänger das kleinste deiner> Probleme sein.
kannst mir bitte verraten wie du das meinst?
Danke euch
Ein Setup koennte etwa so sein. Die Dioden im Sendepfad unterdruecken
das Rauschen waehrend dem Empfang. Die Empfangsdioden limitieren auf
1Vpp, und transformieren auf Hochohmig im Festfrequenzfall. Hier wuerde
man das LambdaViertel hinreichd lang gestalten, sodass der zweite Puls
die Applikation nicht stoert.
Bei kleiner gleich 100MHz haben wir 1N4148 als Limiterdioden verwendet.
Bei hoeheren Frequenzen etwas Passenderes. Der Switch muss auch auf die
Frequenz passen. Bei 100MHz kann man einen mixer verwenden, bei hoeheren
Frequenzen gibt es pin-switches. Wichtig dabei : Die Dioden muessen
waehrend dem Pulses entweder leiten oder sperren. Keinen
Zwischenzustand. Die halten so auch 100W pulse.
Bei hoeheren Frequenzen muss man sich was anderes einfallen lassen. Wir
haben zb Wanderfeldroehren, denen wir die Spannung wegnehmen, um das
Rauschen waehrend des Empfanges abzusenken. Die LambdaViertel sind durch
einen Zirkulator ersetzt. Die Limiterdioden bleiben, mit einem Pinswitch
blockiert man den Empfaenger waehrend dem Senden. Hier auch : Keine
Zwischenzustaende. Wir haben Pindioden, die halten 1kW Pulse, im
geschlossenen Zustand(= kurzschluss nach Masse). Im offenen Zustand
(RF-leitend) waere der Empfaenger weggeblasen.
Also die vorgeschlagene Schaltung ist als Schutz gedacht und nicht
ersatz für einen Umschalter (Switch)? Mein Problem derzeit ist das
Umschalten? (Doch trotzdem danke für die Schaltung, brauche sicher auch
:))
Zirkulatoren sind teuer wie du auch sahst, sind schmalbandig?
Was übrig bleibt wären Pindioden Switches.
Doch der Martin Althaus (Firma: www.althaus-hemer.de) rät von Pindioden
ab und empfiehlt Schottky-Diode??? (weiter oben)
> Da braucht man keine Pindiodenumschaltung oder ähnliches.
Ausserdem sind die Pindiode-Switches auch nicht preiswert, es sei denn
man baut die schaltung selbst auf, würd das bei diesen Frequenzen auf
eine FR4-Platte gehen?
Die vorgeschlagene Schaltung kann Senden und Empfangne ueber die gleiche
Antenne, aber nicht aufs Mal. Erst einen Puls senden, dann etwas
empfangen. Es gibt dabei zwei Aspekte. Der Sender laesst waehrend dem
Nicht-Senden Rauschen raus. Man moechte nicht mit dem Senderrauschen den
Empfang aussteuern. Zweitens geht waehrend dem Senden der Empfaenger in
die Saettigung. Diese Erholzeit moechte man nicht. Daher moechte man den
Empfaenger waehrend dem Senden am Eingang kurzschliessen. Ja man kann
auch irgend eine andere Diode als Kurzschlussschalter verwenden. Einfach
satt Stom durchlassen, so dass sie einen HF-Kurzschluss darstellt. Ein
Schalter ist charakterisiert durch die Durchlassdaempfung, durch die
Isolation, und durch die Schaltgeschwindigkeit. Was moechte man denn da
haben ?
Hans schrieb:> Zählt hier dann die Pulslänge als Festrequnez (also bei 2ns Puls 500MHz)
Nein, natürlich nicht. Hast du schon mal was von einer Fourieranalyse
gehört?
Im wesentlichen entscheidet die Anstiegszeit des Impulses über das
erzeugte Frequenzspektrum.
>> Bei UWB sollte die Trennung von Sender und Empfänger das kleinste deiner>> Probleme sein.>> kannst mir bitte verraten wie du das meinst?
Dass du meines Wissens ziemlich spezielle Anforderungen an das zu
erzeugende Spektrum hast (um gesetzeskonform zu sein), als dass du
nicht einfach so einen unbearbeiteten Impuls von 2 ns Periode in
die Gegend entlassen kannst. Soweit ich gehört habe, stellt die
Erreichung des geforderten Spektrums das größte technische Problem
bei UWB dar, im Vergleich dazu ist die Trennung von Sender und
Empfänger an einer gemeinsamen Antenne "Peanuts".
Hallo Jörg Wunsch,
Zunächst entschuldige ich mich, wenn ich zu viele Fragen stelle bzw.
welche stelle, die für dich selbsverständlich sind. Doch ich bin
Anfänger in dem Bereich und möchte gerne lernen und Ihr alle tragt schon
dazu bei.
Im Anhang sind zwei Bilder meines Signals, einmal im Zeitbereich und ein
anderes mal das FFT davon. beim FFT hab ich versucht, das Spektrum zu
messen, ob ich richtig tat, weiß ich nicht genau.
Laut meiner Messung:
Pulsbreite : 700 ps
Amstiegzeit: 440 ps
Frequenzspektrum : 1.48 Ghz
hans schrieb:> Frequenzspektrum : 1.48 Ghz
Diese 1,5 GHz sind die gesamte Breite, oder? Das wäre ja (im Vergleich
zu dem, was man sonst als UWB bezeichnet) noch recht gemäßigt.
Kannst du die Y-Achse mal noch bemaßen (in dBm beispielsweise)?
Hallo Jörg Wunsch,
> Kannst du die Y-Achse mal noch bemaßen (in dBm beispielsweise)?
Ich hoffe, du kommst bald dazu dir Messung von der Y-Achse anzuschauen
und mir eine Antwort geben.
Danke
Naja, mir ist dein Spektrum noch nicht völlig klar, ehrlich gesagt.
Beide Bilder passen nicht zusammen, und es fehlen immer noch Angaben.
Beim zweiten Bild sieht man zwar nun einen Wert von 19 dBm, aber
es ist nicht klar, wie viel die Absenkung pro Teilstrich danach ist.
Die genannte Leistung liegt aber schon in einem Bereich, wo man das
mit PIN-Dioden schalten können sollte.
Hallo Jörg,
ich bin auch dabei einen PIN-Dioden Schalter aufzubauen. Mir ist aber
eine Sache nicht ganz klar, wonach ich auch wirklich gesucht habe, doch
nich fündig gewesen?
Und zwar wie soll die Schlatspannung sein? empfohlen wird -5/+12V,
sollte das eine TTL bzw.CMOS sein, oder zwei getrennte Spannungenm die
jeweil gegen Masse einmal -5V und einmal +12V aufweisen soll?
Hat die Schaltfrequenz einen Enfluß auf die Schaltzeit?
Ich bitte jeden, der eine Ahnung von dem Thema hat, mir einen Tipp zu
geben.
Danke
Hans
Hans schrieb:> Und zwar wie soll die Schaltspannung sein?
Das hängt wohl von den verwendeten Dioden und deren Eigenschaften
ab.
Kannst du denn nicht einfach mal ein wenig experimentieren?
> Kannst du denn nicht einfach mal ein wenig experimentieren?
ich tue ja das, aber läuft nicht so wie ich will bzw. wie beschreiben
ist?
meine Frage war nicht, wieviel die Spannung sein soll, sonderen ob sie
differenziell sein soll oder zwei Sapnnungen gegen Masse? Im Datenblatt
steht das nicht
Hans schrieb:>> Bauteil ?>> 5082-3081> http://www.farnell.com/datasheets/308208.pdf
Eine bedrahtete Diode für den Gigahertzbereich? Hmm. Du weißt,
dass 1 mm Draht mit einer Induktivität von 1 nH zu Buche schlägt?
Wie du deine Spannungen schaltest, hängt von deiner konkreten
Schaltung ab. Du musst halt von einem (nicht zu geringen, damit
der Widerstand klein wird) Flussstrom zu einer hohen Sperrspannung
kommen, damit die Ladungsträger schnell ausgeräumt werden.
Die Schaltzeit ist die Speicherzeit plus die Transition zwischen leitend
und sperrend. Leitend bedeutet ein paar mA durchlassen, sperrend
bedeutet die Sperrspannung liegt an.
Ist die ganze Fragestellung nicht eher ein mathematisches Problem? Auch
eine Antenne, die "sendet", empfängt ja gleichzeitzig Signale. Die
Aufgabe wäre dann die, hiervon die gesendete Welle wieder "abzuziehen" -
sonst empfängt man ja "sich selber".
Dies kann mathematisch z. b. durch Fourier-Synthese und -Analyse
geschehen.
Theoretisch ja, aber überleg dir mal wie genau die Analyse sein müßte
bei dem Dynamikbereich zwischen Senden und Empfangen!!
Es gibt Schaltungen, die nach deiner Idee funzen. Allerdings sind die
für Kabel.