Wir brauchen ein günstiges 3D CAD Programm.
Für eine erste Abschätzung würde ich gerne die ca. Kosten erfahren,
finde online aber keine Preise.
Tendenziell kosten die Großen in Richtung 10000 Euro. Es gibt häufig
auch verschiedene Ausstattungen und Wartungsoptionen. Gibt es da eine
Übersicht?
Die ersten, die in den Sinn kommen, sind
Pro|Engineer
SolidWorks
Inventor
Catia
Wie steht es mit Datenaustausch zwischen den Systemen (mit
Bearbeitungsschritten)?
Kenne mich selber zwar mit 3D Programmen nicht aus, aber habe bei einem
kleinen Industriepartner aufgeschnappt, dass dieser mit ALIBRE DESIGN
sehr gute Erfahrungen gesammelt hat.
http://www.alibre.com/http://www.alibre.ch/
Das Programm soll relativ kostengünstig sein, schnell erlernbar und sehr
gute Ergebnisse liefern.
Hi,
für die aktuelle Version von Inventor hab ich gefunden:
standard: 5300$
mit Wartung: 6400$
Ich persönlich empfehle Inventor, vorallem gibt noch viele Optionen wie
eine FEM oder ein Versions/Datenverwaltungstool, alles in Inventor
integrierbar. Weiterhin kann man Inventorlizenzen zentral auf einem
Server verwalten. Hierdurch kann man z.b. nur 10 Lizenzen für 20 Rechner
haben, es können dann aber nur immer 10 Leute gleichzeitig arbeiten.
Tip: Zum Testen kann man sich ja mal die Studentenversion installieren
;)
Erlernbarkeit: die Grundlagen sind recht intuitiv, manche Dinge doch
sehr komisch gelöst, die Hilfe ist jedoch eine gute Hilfe ;) Und online
findet man auch sehr viel.
Gruß Simon
Solid Works, Intventor und Pro Engineer kosten in etwa alle das gleiche.
Catia wird sicher einiges teuerer sein.
Eine Preisübersicht wirst du so nicht finden. Ich nehme mal an, dass
große Firmen wie VW andere Preise bekommen als eine mittelständige
Firma.
Der Preis spielt eigentlich eher eine untergeordnete Rolle, was nützt es
wenn ihr ein billiges Programm kauft, damit aber nicht effizient
arbeiten könnt.
Was wollt ihr denn mit dem CAD-System konstruieren?
die Preise von Simon L sind schon ganz treffend für die drei genannten.
Ich nehme mal an Alibre Design wird in etwa das gleiche kosten, bei
gleicher Ausstattung versteht sich.
Vielleicht rückt er nochmal heraus, was so in etwa konstruiert werden
soll.
Für 2D-Schneiden braucht man ein anderes Programm als wie bei
Plastspritzteilen.
Und ganz wichtig ist auch, das ein Kollege schon CAD-Erfahrung hat. Wenn
es nur zur allgemeinen Verwendung im Maschinenbau ist, reicht auch ein
altes AUTOCAD14 mit GENIUS oder höhere Versionen.
Die Kosten sind eigentlich nicht die Hauptsache. Wenn man sich die
Schulungskosten anschaut, wird das nebensächlich. Und Schulung muß sein.
Ich gehe mal von 100EUR (150SF) pro Stunde aus.
Für die primitivsten Kenntnisse setzen wir mal 5 Tage a' 6 Stunden an.
Das macht schon 3000 EUR! Dazu kommen noch Unterkunft und Spesen.
Ein effektives Konstruieren kann man nicht in einer Woche im stillen
Kämmerlein erlernen.
Ohne einer erfahrenen Fachkraft wird so ein CAD-Programm zu einem teuren
Spielzeug.
Ich habe noch einen Billigtip. :-)
Ich nutze das Programm ViaCAD. Ich habe dafuer entweder 50$ oder 50Euro
bezahlt. Weiss ich nicht mehr so genau.
Ich finde es von der Leistungsfaehigkeit her okay. Aber jeder kann es
sich beim Hersteller downloaden und testen. Ich finde auch die Bedienung
und die Anleitung sehr gut.
Es hat aber einen Nachteil. Man braucht zum registrieren eine Nummer die
man per Email anfordern muss. Dafuer ist es zwingend notwendig eine
Emailadresse zu verwenden die man hinterher loeschen kann.
Der Drecksladen schickt einem hinterher naemlich locker 100 Email im
Jahr um einen aufzufordern noch mehr zu kaufen.
Ich bin mit der Software wirklich zufrieden, aber deren Salesdroiden
sind der letzte Dreck unter der Sonne!
Olaf
Ich hab mir auf einen Rat hin fuer ein paar hundert Euro/Dollar das
Alibre gekauft. Das war voll in die Hosen. Ich kann damit nicht
arbeiten. Ist absolut nicht-intuitiv, obwohl es genau das sein sollte.
Inventor kenn ich, das geht auch.
Hatte mal ein FelixCAD. Gibt's leider nicht mehr.
Catia kenn ich auch. Das ist so richtig teuer. Eine Zahl, die ich mal
hoerte liegt bei 30k Euro pro Jahr. Damit kann man aber auch wirklich
produktiv arbeiten. Ich nicht, hab's aber gesehen. Ein Tool, da sollte
man mind. 50% der Arbeitszeit davorsitzen, dann geht es richtig ab. Um
so mal eben was zu zeichnen ist es nichts. Bis man da die optionen
zusammengesucht hat...
Inventor, Solidworks und PRO/E liegen Feature und Preismäßig etwa auf
Augenhöhe. Pro/E hat (für mich) subjektiv eine etwas weniger intuitive
Bedienung, Solidworks und Inventor gleichen sich da stark, empfinde ich
als sehr Einsteigerfreundlich. Dateiimport und Export sind bei Inventor
immer so ne Sache, das kann Solidworks definitiv besser (frisst fast
alles) Pro/E kann das auch brauchbar.
Pro/E und Solidworks importieren alles übliche (Inventor, sich selbst
untereinander, Catia, etc) Catia weiß ich nicht, Inventor je nach
Wetterlage in Indien mal dies, mal das. Mit Solidworks ist es möglich,
ein Inventor-Projekt mit Inventor-Dateien komplett zu übernehmen. DAS
nen ich Import.
CATIA ist gnadenlos teuer, wird nur mit lizenzierter Hardware gekoppelt,
usw. Die Bedienung ist ne Sache für sich, die 3 oben genannten Systeme
kann man durchaus in 30 Minuten so erklären, das Jemand saubere 3D Parts
und Zeichnungen von einfachen Teilen hinbekommt, und in 1 Woche kann
man schon sehr viel vermitteln. Dann schöpft man zwar noch nicht als dem
Vollen, bekommt aber so gut wie alles sicher gezeichnet. Bis man "drin"
ist und weiß wie das Programm tickt und wie man etwas angehen effizient
muss, dauert es durchaus einige Monate. Ich benutze jetzt seit 6 Jahren
Inventor, und beschäftige mich nebenher seit ~1,5 Jahren mit Solidworks
und 1 Jahr mit PRO/E. Wenn ich etwas schnell zeichnen möchte, nutze ich
Inventor. Der "Skizzierer" von PRO/E ist allerdings schneller, wenn man
damit umgehen kann.
Alibre ist deutlich günstiger, für 799€ bekommt man eine Version, die
durchaus an die Liga Inventor/Solid/PRO/E herankommt. Wird in letzter
Zeit viel empfohlen, ich hab mich noch nicht sehr intensiv damit
beschäftigt. Alibre bietet eine 30 Tage Testversion, das sollte die
Entscheidung erleichtern.
Für Inventor bietet Autodesk ein "Quickstart" Heftchen von ~200 Seiten,
das man völlig alleine durcharbeiten kann. Das ist ziemlich
Crashkursmäßig, man sollte sich nach so etwas für die Alibre-Testversion
suchen, ich weiß nicht ob Alibre so etwas bietet.
Wenn das CAD von wenigen Personen invensiv genutzt werden soll, kann man
sich auch was komplexes kaufen. Sollen möglichst viele Leute das auch
mal gelegentlich nutzen, sollte man auf die Einarbeitungszeit achten.
Es gibt dann noch Unigraphics, was einige renommierte TUs einsetzen. Hab
ich mir noch nicht angeschaut. Solidedge sollte man auch noch erwähnen.
Solidworks und Inventor sind so die obere Mittelklasse im Maschinenbau,
recht weit verbreitet, können viel, (inkl. FEM usw) und sind noch
relativ erschwinglich (4-5k für Firmenlizenzen). PRO/E würde ich in die
selbe Ecke packen, Unigraphics auch. CATIA ist etwas abgehoben, wenn
mans nicht braucht, würde ich das lassen. Alibre kommt etwas "von
unten".
Ist jedenfalls mein Eindruck der Lage.
Ganz wichtig sind die Ansprüche, sprich was will man zeichnen.
In einer Firma würde ich allerdings immer ein modernes, parametrisches
CAD guter Bedienbarkeit einsetzen. Dazu gehören Inventor, Solidworks,
Pro/E und Alibre.
TurboCAD, ViaCAD etc sind zwar günstig in der Anschaffung, das rächt
sich dann aber später.
Achso. Wenn du im CAD Forum fragst, die Leute dort sind etwas komisch.
Ohne lizenzierte, zertifizierte Hardware (0815 Zeug mit speziellem
Aufkleber drauf das das 27 fache kostet) ist natürlich sowies überhaupt
nichts anzufangen. Das stimmt bei CATIA, beim Rest nicht. Ich vertrete
daher die Ansicht, das CATIA Murks ist ;) Wenn man dem Installer zu
sieht, wie er da 30 einzelne Hilfsprogramme installiert, die CATIA
unbedingt braucht, da kann einem schon leicht schlecht werden. Habs nie
zum laufen bekommen.
Unternehmer schrieb:> CAD-Forum umsehen
ist eine gute Tat, aber Teststellung zum Vergleich wäre noch besser.
Ich habe mit einigen CAD-Programmen gearbeitet. Autocad war das
Billigste davon. Erkenntnis daraus: Der Preis des Programms ist das
kleinere Übel, die Schulung, der Service und die HANDHABBARKEIT
bestimmen den Erfolg.
Je nach Aufgabe muß jeder selbst prüfen, ob er viel in der Manufaktur
arbeiten will oder mit etwas mehr Geld schneller zum Ziel kommt.
Hi,
aus persönlicher Erfahrung kann ich nur raten noch Geld in gute Hardware
zu stecken. Für mich stört nichts mehr die Produktivität als ein
klappriger Rechner. Und Workstation-Grafikkarten haben ihre Berechtigung
und sind für tägliches CAD ein sollte (muss), für mich. Zum Vergrleich
meine FireGL V5200 mobile steht in CAD einer bis zwei GTX260 in nichts
nach.
Der Prozessor ist hier ab etwa einem Core2Dou 2,2Ghz doch recht
"gelangweilt".
Beim Einsatz von Win7 auf den Rechner: Genug RAM haben! Mein Win7
braucht leer ca. 1GB-1,5GB. Inventor an sich nochmal 500MB-1GB, die
Normteildatenbank bis 1GB, ->6GB RAM sollte man schon haben.
Gruß Simon
P.S. Alle hier genannten Werte sind persönliche Eindrücke,.... ;)
Ich habe gute Erfahrungen mit der Software von Solidworks gemacht:
http://www.mbcad.de/solidworks-kaufen/
Das Programm ist sehr einfach zu lernen und sehr übersichtlich.
Allerdings gibt es bezüglich des Preises im Internet leider keine
Veröffentlichungen. Dies liegt daran, dass der Preis immer vom Käufer
und dessen jeweiliger Kaufsituation abhängt, also z.B welche Lizenz er
kauft, Standard, Premium, etc. Preise werden also individuell je nach
Kunde ermittelt. Allerdings gibt es beim obigen Anbieter auf jedenfall
auch Paketpreise, wodurch du dir einiges sparen kannst.
Außerdem bieten die auch einen Live-Support an und unterstützen dich
wirklich bei allen Fragen rund um SOLIDWORKS.
Gruß