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Forum: PC Hard- und Software Ultra 320 an SCA 80


Autor: Christian (Gast)
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Hi,

ich hab hier ein Intel SDS2 Server Board. Es verbindet die SCSI 
Laufwerke über SCA80. Als Terminator hab ich den AIC-7899.

Problem....ich hab hier eine Festplatte mit Ultra320 Anschluss.

Jetzt hab ich einen solchen Adapter SCA 80 Pin HD Interface zu SCSI I / 
II / III (UW) HD 50 / 68 Pin gekauft.

Irgendwie bekomm ich mein Laufwerk nicht verbunden. Bin zwar in diesem 
Gebiet nicht der Fachmann, aber es müsste doch eig. funktionieren, 
oder??

Wie setz ich denn die Jumper / SCSI ID Nummer?? Muss ich das an der 
Festplatte gleich dem Adapter machen??

Also:
LED, SYN, DLY, MTR, ID3, ID2, ID1, ID0?

Festplatte: 
http://www.hitachigst.com/tech/techlib.nsf/product...

http://www.hitachigst.com/tech/techlib.nsf/techdoc...


http://www.seagate.com/staticfiles/support/disc/ig...

Gibt es eine Anleitung wie SCSI funktioniert und was man beachten 
müsste?? Bislang check ich es nicht wieso hinten und vorne Jumper sind?!

MFG
Christian

Autor: Icke ®. (49636b65)
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SCSI ist die hohe Schule der Laufwerksanschlüsse. Ich habe schon Server 
von professionellen PC-Herstellern gesehen, die so falsch konfiguriert 
waren, daß es eigentlich gar nicht hätte funktionieren dürfen.

Der AIC-7899 ist kein Terminator, sondern der Controller. Terminatoren 
(Abschlußwiderstände) gehören an beide Enden des SCSI-Kabels. An einem 
Ende macht das normalerweise der Controller selbst, die entsprechende 
Einstellung sollte man auf "AUTO" stehen lassen. Am anderen Ende wird 
auf den letzten Stecker ein Terminator gesteckt, sofern nicht bereits 
einer auf das Kabel gepresst ist. Seit LVD-SCSI sind nur noch aktive 
Terminatoren zulässig. Das Kabel selbst muß natürlich für U-320 geeignet 
sein, dies erkennt man (wenn es nicht drauf steht) z.B. daran, daß die 
Adern zwischendurch in regelmäßigen Abständen verdrillt sind. Ältere 
Kabel (UW-SCSI) haben zwar die gleichen Stecker, sind aber nicht 
verdrillt und verursachen Störungen.

Jedes Gerät auf dem SCSI-Bus muß eine eigene ID haben. Bei älteren 
SCSI-versionen liegt die zwischen 0 und 7, bei den neueren zwischen 0 
und 15. Zur Einstellung dienen die vier Jumper "SCSI-ID". Die ID ist 
binär codiert, d.h. die Jumper repräsentieren die logischen Bits 0-3. 
Beispiel:

- ohne Jumper -> ID "0"
- ein Jumper auf "SCSI-ID 0" -> ID "1"
- ein Jumper auf "SCSI-ID 1" -> ID "2"
- ein Jumper auf "SCSI-ID 1" und einer auf "SCSI-ID 0" -> ID "3"
- ein Jumper auf "SCSI-ID 2" -> ID "4"

Der Controller ist normalerweise fest auf die höchste ID "15" 
eingestellt, es macht auch keinen Sinn, das zu ändern. Die Platten 
werden in aufsteigender Reihenfolge ihrer IDs vom Betriebssystem 
behandelt. Die IDs sind prinzipiell frei wählbar, man muß also nicht bei 
"0" anfangen und muß auch nicht fortlaufend vergeben. Es macht aber 
trotzdem durchaus Sinn, das zu tun. Wichtig ist auf jeden Fall, daß 
keine ID mehrfach vorkommt. An den vorderen Pins der Festplatte (neben 
Stromanschluß) wird im Normalfall nix gejumpert, die sind für 
Spezialfälle vorgesehen, z.B. in RAID-Gehäusen, wo man die ID per 
BCD-Schalter einstellen kann.

Der Unterschied zwischen 80-poligem SCA und 68-poligem "Normal-SCSI" 
besteht nur in den zusätzlichen Stromversorgungsanschlüssen bei SCA. 
Sofern dein Adapter geeignet ist, sollte es damit funktionieren.

Ansonsten hilft auch Google weiter, etwa mit "SCSI Grundlagen".

http://www.tecchannel.de/storage/komponenten/40137...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian schrieb:

> Irgendwie bekomm ich mein Laufwerk nicht verbunden.

Erkennt sie denn das BIOS im Controller?  Die reine Erkennung erfolgt
ja noch mit geringer Datenrate.

> Bin zwar in diesem
> Gebiet nicht der Fachmann, aber es müsste doch eig. funktionieren,
> oder?

Ich habe zumindest eine 320er Platte mit SCA-Adapter am Laufen:

da1 at ahd0 bus 0 target 4 lun 0
da1: <SEAGATE ST336607LW 0007> Fixed Direct Access SCSI-3 device
da1: 320.000MB/s transfers (160.000MHz DT, offset 63, 16bit)
da1: Command Queueing Enabled
da1: 35003MB (71687372 512 byte sectors: 255H 63S/T 4462C)

Man braucht natürlich ein ordentliches Kabel, um die 160 MHz da
drüber zu schicken.

> Wie setz ich denn die Jumper / SCSI ID Nummer?? Muss ich das an der
> Festplatte gleich dem Adapter machen??

An der Platte setzt du da gar nichts.  Die Idee hinter SCA ist, dass
die ID vom Einbauplatz vorgegeben wird, wenn man die Teile (wie
eigentlich gedacht) in ein Backplane-Setup einbaut.  Bei deinem
SCA-Adapter hast du statt der Backplane dann den Adapter, der die
ID vorgibt.

> LED, SYN, DLY, MTR, ID3, ID2, ID1, ID0?

LED ist klar, da kann man eine Aktivitäts-LED anklemmen.  Macht
man normalerweise nicht.

Mit SYN kann man mehrere (identische) Platten in der Drehzahl
synchronisieren.

Mit DLY startet die Platte verzögert, wobei die Verzögerungszeit
von der SCSI-ID abhängt.  Damit soll der Einschaltstrom reduziert
werden, indem alle Platten eines großen Systems nacheinander
hochfahren.

Mit MTR startet der Plattenmotor gar nicht von selbst, sondern es
wird auf ein START STOP UNIT-Kommando vom Host gewartet.

Wenn du den Verdacht hast, dass das Kabel zu schlecht ist, kannst
du dem Controller im BIOS auch mitteilen, dass er die Kommunikation
mit geringerer Rate machen soll.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Man braucht natürlich ein ordentliches Kabel, um die 160 MHz da
> drüber zu schicken.

Und einen ordentlichen Adapter.
Es sind auch welche im Umlauf, die taugen nicht die Bohne.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Jörg Wunsch schrieb:

> An der Platte setzt du da gar nichts.  Die Idee hinter SCA ist, dass
> die ID vom Einbauplatz vorgegeben wird, wenn man die Teile (wie
> eigentlich gedacht) in ein Backplane-Setup einbaut.  Bei deinem
> SCA-Adapter hast du statt der Backplane dann den Adapter, der die
> ID vorgibt.

Er hat aber ne normale Platte mit 68-poligem Anschluß, also muß er die 
ID manuell setzen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Icke ®. schrieb:

> Er hat aber ne normale Platte mit 68-poligem Anschluß, also muß er die
> ID manuell setzen.

Ach, in dieser Richtung transformieren?  Hmm, auf die Idee wäre ich
allerdings nie und nimmer gekommen, das passt doch schon mechanisch
nicht (zumindest nicht, wenn das Board entsprechend eingebaut ist).

OK, dann hängt es einfach vom Adapter ab.  Wenn der Adapter die
ID-Leitungen durchreicht (alle Wide-SCSI-Platten haben ja dieses
genormte Jumperfeld direkt neben dem 68poligen Anschluss, an dem
man die ID setzen kann), dann braucht man an der Platte nichts tun,
ansonsten muss man natürlich an der Platte eine ID jumpern, klar.

Ich habe einen Adapter in dieser Richtung noch nie gesehen.  Ich
kenne das immer nur in der anderen Richtung, da es offenbar genügend
gebrauchte Platten aus Servern mit SCA-80-Anschluss gibt, die man gern
mal im normalen PC-Umfeld mit einem 68er Kabel + separater Spannungs-
versorgung betreibt.

Klaus Wachtler schrieb:
>> Man braucht natürlich ein ordentliches Kabel, um die 160 MHz da
>> drüber zu schicken.
>
> Und einen ordentlichen Adapter.

Das einzige Problem, was ich mal erlebt hatte, war offenbar ein
Billigadapter, der die differenziellen Datenleitungen nicht
beschaltet hatte, sondern SE-mäßig auf Masse geklemmt hat.  Sowie
man den in der Kette drin hatte, war der ganze Bus dann single-ended.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Jörg Wunsch schrieb:

> Ich habe einen Adapter in dieser Richtung noch nie gesehen.

Ich ehrlich gesagt auch noch nicht. Sehr ungewöhnlich. Wahrscheinlich 
irrt der TE oder er hat ein Backplane-Gehäuse, denn nach allem was man 
findet, hat das SDS2 offensichtlich 68-polige Anschlüsse.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Vielleicht hat er ja einen Adapter für die andere Richtung erwischt?

Autor: Michael_ (Gast)
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Du hast sicher so einen Adapter:
Ebay-Artikel Nr. 140415531517
oder
Ebay-Artikel Nr. 140415531517

Bei mir läuft er, wenn nur SYN gesetzt ist.
Wenn kein weiterer Jumper gesetzt ist, ist es das Laufwerk 0.
Überprüfe mal die Terminierung und das Kabel.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Aber das sind doch auch welche für SCA-Platten an 68-pol.-Controller, 
oder nicht?
Wozu brauchen die sonst einen Stromanschluß?

Falls ja: ich weiß nicht, ob das funktioniert.

Autor: Michael_ (Gast)
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Ich habe mir erdt mal das Board angeschaut.
Ebay-Artikel Nr. 360279643532
Natürlich braucht man dann so einen Adapter, wenn man direkt anschließen 
will. Und auch den Stromanschluß.
Am Kontroller mal alles auf Standard und die Terminierung auf 
automatisch.
Mit einem geflochtenem LVD-SE Kabel mit Terminierung müßte es gehen.
Dann aber auf der HD keine Terminierung.
Was für Kabel ist das?
Häng doch mal eine andere Festplatte an.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> Dann aber auf der HD keine Terminierung.

LVD-Platten besitzen meiner Meinung nach keine Onboard-Terminierung
mehr.

Autor: Michael_ (Gast)
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Angewendet habe ich es noch nicht. Aber auf meinem gerade geerbten 
Stück, einer IBM DGHS 18GB steht Active TERM (enable NAR Mode FOR 68 & 
80 PIN) und TERM PWR EN (ONLY 50 & 68 SE).
Bei einer 32GB steht nichts mehr davon.
Die HD war mit einem Adapter direkt an ein Adaptec 29160 angeschlossen.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Michael_ schrieb:
> IBM DGHS 18GB

Das ist eine Single-Ended Ultrawide Platte, kein LVD.

@topic
Vielleicht meldet sich der Thread-Ersteller mal, was er da nun wirklich 
vor sich hat. Das Board hat jedenfalls normale 68-polige Anschlüsse 
drauf.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> TERM PWR EN (ONLY 50 & 68 SE)

Genau: SE, d. h. diese Funktion wird nur bein single-ended interface
unterstützt.

Autor: Michael_ (Gast)
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Hier steht fast alles:
http://www.tu-chemnitz.de/informatik/RA/news/stack...
Auf alle Fälle haben wir hier mehr (bessere?) Hinweise als:
http://forum.chip.de/hw-basteleien/ultra-wide-scsi...
>Das ist eine Single-Ended Ultrawide Platte, kein LVD.
Bei dieser Platte V.: 18Y mit SCA-Anschluß ist es sicher nur symbolisch 
mit aufgedruckt, da es diese Platte auch mit 50 u. 68-pol. Anschluß 
gibt.
Ich kann den TERM PWR EN - Jumper nicht finden. Macht ja auch keinen 
Sinn.
Sie ist ja nicht für den Einsatz mit Kabel vorgesehen.

Autor: Christian (Gast)
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Vielleicht meldet sich der Thread-Ersteller mal

Jap hier bin ich :)

Also DANKE erstmal für EURE vielen Antworten.

Also ich hab genau genommen eine Ultra Wide 320 Festplatte (Hitachi 
UltraStar) vor mir. Die mit dem länglichen Schlitz ohne PowerConnector, 
weil die ja für HotPlug Boards gedacht sind.

So diese Festplatte möchte ich gerne an meinem SDS2 Mainboard 
anschließen. Nur hat dies einen SCA80 (soweit ich weiß), also hab ich 
mir den besagten Adapter gekauft (der Ebay Link war schon richtig) und 
wollte die Festplatte anschließen. Im BIOS kommt der Error, dass der 
SCSI Befehl falsch ist und er es nochmal versuchen wird. In die 
Controller Einstellungen komm ich zu dem Zeitpunkt nicht rein.

Den genauen Fehler poste ich hier...wenn ich wieder bei meinem Server 
bin :)


MFG
Christian

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian schrieb:

> Also ich hab genau genommen eine Ultra Wide 320 Festplatte (Hitachi
> UltraStar) vor mir. Die mit dem länglichen Schlitz ohne PowerConnector,
> weil die ja für HotPlug Boards gedacht sind.

Das ist ein SCA80-Verbinder ("single connector attachment with 80
pins").

> So diese Festplatte möchte ich gerne an meinem SDS2 Mainboard
> anschließen. Nur hat dies einen SCA80 (soweit ich weiß),

Nein, das hat einen gewöhnlichen 68poligen Verbinder.  Wird zuweilen
auch als HD68 bezeichnet, für "high density" -- zur Unterscheidung
vom alten 50poligen Steckverbinder.  50polig gab es in beiden
Ausführungen, 68polig gibt es nur mit diesem (bzw. dann noch kleiner
als VHDC-Stecker).  Außerdem hat dein Computer ein separates
Stromversorgungskabel, das ebenfalls an den Adapter geht.

> Den genauen Fehler poste ich hier...wenn ich wieder bei meinem Server
> bin :)

OK, tu das.

Aber nochmal: dein SCSI-Bus im Computer ist auf beiden Seiten
terminiert, ja?  Auf einer Seite erledigt das normalerweise der
Controller selbst (sofern man ihn nicht gerade in der Mitte des
Kabels anklemmt), aber auf der anderen Seite muss das Kabel einen
Abschlusswiderstand besitzen.  Außerdem sollte dein Kabel aus
einzeln verdrillten Adernpaaren bestehen.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Jetzt ergibt die Sache einen Sinn, das Eingangspost war etwas 
mißverständlich. Die IDs müssen in diesem Fall am Adapter gejumpert 
werden, nicht an der Platte. Wenn nur eine Platte dran hängt, muß kein 
Jumper gesetzt werden, sie bekommt dann die ID "0". Bei mehreren Platten 
müssen natürlich verschiedene IDs eingestellt werden. Und, ich kann es 
auch nur nochmal vorbeten, die Terminierung MUSS korrekt sein.
In das Menü des Adaptec kommst du mit der Tastenkombination "<STRG>+A". 
Bei manchen Mainboards kann man aber das Controller-BIOS im CMOS-Setup 
des Boards deaktivieren. Möglicherweise ist das bei dir der Fall.

Autor: Christian (Gast)
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Hi,

sodele ich hab mal alle Jumper an der Platte entfernt und ihm eine 
eindeutige Nummer gejumpert (am Adapter) (ID0). Hat leider auch nix 
geholfen.

Es kommt immer dieser Fehler:
Time-out Failure During SCSI Inquiry Command!
Rescanning For SCSI Devices....

In der Zeit funktioniert die STR + A Methode nicht um in das Menü des 
Adaptec zu kommen.

Wenn ich die ULTRA 320 abklemme und nur meine SCA80 Festplatte laufen 
lasse, erkennt Adaptec diese und startet das Betriebssystem.

Sobald ich die Ultras dazu klemme geht gar nichts mehr.

Was mach ich falsch?? Liegt es evtl. doch am Kabel. Ich hab diesen 
Kabeltyp  und er is in sich gedrillt!
Amphenol Spectra Strip AWM 80C LL31941 CSA.


Mir is noch ne Idee gekommen, ich hab die Festplatte mal auf MTR 
gestellt, sodass diese nicht mehr automatisch startet. Dies funkz auch 
soweit, aber der Controller kann die Festplatte nicht per Befehl 
starten, obwohl dies  in den Einstellungen des Adaptec eingestellt ist 
(UNIT-Kommandos alle auf START)

Wenn ich jetzt meine SCA80 Festplatte anhänge, dann erkennt der 
Controller diese (nicht wie vorher, wo er überhaupt keine Festplatte 
erkannt hat) jedoch beim Versuch die Ultra zu starten häng er sich auf 
und schaff dann gar nichts mehr außer zu Blinken.

Wo liegt hier der Fehler?!? Gibt es noch andere simplere Lösungen?? 
Blödes SCSI!

Vielen Dank schonmal!!


MFG
Christian

Autor: Michael_ (Gast)
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Wo kommt denn nun die "ULTRA 320" her? Hab ich was verpasst?
Was ist denn da eingestellt?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Netzteil zu schlapp?

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Christian schrieb:

> Wenn ich die ULTRA 320 abklemme und nur meine SCA80 Festplatte laufen
> lasse, erkennt Adaptec diese und startet das Betriebssystem.

Was passiert, wenn du nur die 320er ranhängst? Wird sie vom 
Controller-BIOS gefunden?

Deine Config ist immer noch etwas unklar. Also wieviele und welche 
Festplatten hast du nun genau? Die exakten Typbezeichnungen wären sehr 
hilfreich. Das Kabel ist 68-polig und steckt mit einem Ende direkt auf 
dem Mainboard? Befindet sich am anderen Ende ein Terminator (siehe Bild 
im Anhang, kann auch etwas anders aussehen)? Ein Foto von deinem System 
wäre auch nicht schlecht.

Autor: oszi40 (Gast)
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Bilder sagen mehr als Worte. Hier die Wiki Scsi-Stecker-Bilder
http://de.wikipedia.org/wiki/Small_Computer_System...

Evtl. ist auch der Controller-SW-Stand zu alt für Deine neue HD?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian schrieb:

> Wenn ich die ULTRA 320 abklemme und nur meine SCA80 Festplatte laufen
> lasse, erkennt Adaptec diese und startet das Betriebssystem.

Du schreibst reichlich konfus.  Was bitte ist deine "ULTRA 320"
und welche ist deine "SCA80"?  Ich dachte, die "ULTRA 320" hätte
einen SCA80-Verbinder.

Steckst du beide (offenbar verschiedene) Platten an den gleichen
SCA80-Adapter?

> Sobald ich die Ultras dazu klemme geht gar nichts mehr.

Hmm, und jetzt sind es gleich noch mehrere?

> Time-out Failure During SCSI Inquiry Command!

Ist die Platte überhaupt vertrauenswürdig, also bist du dir ganz
sicher, dass die nicht auch vielleicht defekt sein könnte?

Das INQUIRY-Kommando wird mit nur minimalen Anforderungen an die
Parameter des Busses geschickt, also da ist noch nichts mit
160 MHz oder sowas.  Wenn das schon den Bus aufhängt, dann ist
da mit der Platte was oberfaul (oder dem SCA80-Adapter, an dem
sie hängt).
> Mir is noch ne Idee gekommen, ich hab die Festplatte mal auf MTR
> gestellt, sodass diese nicht mehr automatisch startet. Dies funkz auch
> soweit, aber der Controller kann die Festplatte nicht per Befehl
> starten, obwohl dies  in den Einstellungen des Adaptec eingestellt ist
> (UNIT-Kommandos alle auf START)

Ja, klar. Wenn er schon nicht mal das INQUIRY los wird, wie sollte
er dann erfahren, dass sie sich noch nicht dreht, geschweige denn
ein START STOP UNIT-Kommando absetzen?

> Wo liegt hier der Fehler?!?

Ich würde sagen: Platte völlig im Ar***.

> Blödes SCSI!

Als ob andere Standards besser gegen kaputte Hardware gewappnet wären...

Solange die Hardware in Ordnung ist (was bei parallelem SCSI natürlich
eine ordentliche Terminierung des Busses einschließt, da stecken 98 %
aller Probleme), ist SCSI der beste "plug & play"-Standard, den ich
je erlebt habe.

oszi40 schrieb:
> Evtl. ist auch der Controller-SW-Stand zu alt für Deine neue HD?

SCSI ist verdammt gut rückwärtskompatibel.  Ich würde mal behaupten,
dass du eine fuktionierende U320-Platte selbst noch an einem
AHA1540 zum Laufen bekommst, wenn du das unbedingt willst, also
zumindest die Erkennung sollte noch funktionieren (höchstens
das BIOS wird dann aussteigen, weil es mit der schieren Größe der
Platte nichts anfangen kann ;-).

Autor: oszi40 (Gast)
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> Wenn ich die ULTRA 320 abklemme und nur meine SCA80 Festplatte laufen
> lasse, erkennt Adaptec diese und startet das Betriebssystem.

Glaskugel meint:
1. Terminierung prüfen !!! 2. ID + Reihenfolge prüfen!
Solange nur eine HD funktioniert ist oft die Terminierung faul.

Autor: Michael_ (Gast)
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Besorge dir einen PCI-Adapter, die werden dir wie Sauerbier 
hinterhergeworfen.
Ebay-Artikel Nr. 180557302927
Damit kannst du erst alles schön austesten.
Ich denke auch, das evtl. die Platte defekt ist.
Und solche Platten ziehen im Einschaltmoment einen hohen Strom.
Mit einer Strom-Verlängerung von 30 cm ging es bei mir mal nicht. Erst 
bei direkten Anschluß am NT lief es problemlos.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> Und solche Platten ziehen im Einschaltmoment einen hohen Strom.

Daher ja der MTR-Jumper, damit kann man dieses Problem ausschließen.

Nochwas:

Christian schrieb:
> und ihm eine
> eindeutige Nummer gejumpert (am Adapter) (ID0).

Damit hat diese Platte die ID 1 bekommen (2^0 ist gesetzt, alle
anderen nicht).  Die sollte natürlich dann keine andere Platte am
Bus mehr haben.

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

sry für die vielen Fehlleitungen, die ich durch meine Unwissenheit 
verursacht habe.

Daher nochmal klar Text und in Stickpunkten:

Festplatten:
1x Segate Barracuda ST318437LW
2x Hitachi UltraStar HUS157336EL3800 (Links im StartBeitrag)
      beide funktionieren, habe es mit einem SuperServer mit Hotplug 
getestet

Mainboard:
Intel SDS2

SCSI - Controller:
SCA 80 Pin HD Interface zu SCSI I /
II / III (UW) HD 50 / 68 Pin gekauft.

Wunsch:
Hitachi UltraStar mit Mainboard connecten

Problem:
UltraWide passt nicht an SCA80

Vorhaben:
I
Adapter gekauft.
Jumper an Festplatten entfernt
Hitachi an Ultra320 Seite angeschlossen (siehe Bild UltraCon)
SCSI - Kabel mit Adapter verbunden (siehe Bild SCA80 / Kabel)
Strom angeschlossen
PC gestartet

Ergebnis:
SCSI Controller hängt sich auf.

II
Segate Barracuda angeschlossen an SCSI Kabel

Adapter Jumper auf ID0 /MTR gestellt
Hitachi an Ultra320 Seite angeschlossen (siehe Bild UltraCon)
SCSI - Kabel mit Adapter verbunden (siehe Bild SCA80 / Kabel)
Strom angeschlossen
PC gestartet

Ergebnis:
Segate wird angezeigt.
Hitachi wird nicht gestartet

Ich habe die Test immer nur mit einer Hitachi ausgetestet.

Evtl. hab ich den falschen Adapter :(

MFG
Christian

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian schrieb:

(Danke für die Bilder.  Sie waren ein bisschen groß, ich hab' sie
mal halbieren lassen.)

> Segate wird angezeigt.
> Hitachi wird nicht gestartet

Hmm.  Im Prinzip passt dein Setup schon.  Also entweder sind aus
irgendeinem Grunde wirklich die Adapter so schlecht (äußerlich kann
ich erstmal nichts erkennen), oder das Kabel ist tatsächlich nicht
für diese Platten tauglich.  Von diesem Kabeltyp gibt es mehrere
Revisions, deren Specs sich geringfügig unterscheiden.  Keine
Ahnung, welche du da hast und ob das einen Einfluss hat...  Bei
all den Kabeln, die ich in letzter Zeit (für höhere Geschwindigkeiten)
benutzt habe, geht der verdrillte Bereich jeweils bis an die
Steckverbinder heran.

Bringt es was, wenn du die Geschwindigkeitsverhandlung für die
SCSI-ID 1 (die du ja gejumpert hast, wenn du bei "ID 0" einen
Jumper steckst) mal runtersetzt?  Sei ruhig erstmal konservativ,
80 MB/s vielleicht.

Ach, nur weil's mir auch schon passiert ist: die Pins dieser
68poligen Stecker verbiegen sich schnell mal, wenn man den Stecker
irgendwie leicht verkantet aufsetzt.  Guck ihn dir nochmal genau
an, ich habe schon mehr als einen wieder gerichtet (mit einer
stabilen Pinzette geht das schon).  Wenn natürlich ein Pin nicht
kontaktiert ist, dann wäre das beschriebene Verhalten kein Wunder.

Autor: Michael_ (Gast)
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Dumme Frage, läuft die Hitachi überhapt an, wenn du Strom anschließt?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
> Dumme Frage, läuft die Hitachi überhapt an, wenn du Strom anschließt?

Dazu darf ich zitieren:

Christian schrieb:
> 2x Hitachi UltraStar HUS157336EL3800 (Links im StartBeitrag)
>       beide funktionieren, habe es mit einem SuperServer mit Hotplug
> getestet

Dass sie mit gesetztem MTR-Jumper nicht automatisch anläuft, ist dagegen
"expected behaviour". ;-)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jörg Wunsch schrieb:
> Also entweder sind aus
> irgendeinem Grunde wirklich die Adapter so schlecht (äußerlich kann
> ich erstmal nichts erkennen)

mit der Hand an die Stirn klopf

Jetzt, da ich mir die Adapter bei mir ansehe, fällt es mir wie
Schuppen aus den Haaren.  Vergiss die Teile, die noch einen 50poligen
Steckverbinder dran haben, darüber wirst du kein LVD-SCSI (low-voltage
differential) vernünftig drüber bekommen.  Das ist hornaltes Zeug.

Ich hänge dir mal zwei (miserable, dank schlechter Lichtverhältnisse)
Fotos meiner aktuellen Adapter an.  Irgendwann mal vor einiger Zeit
bei ebäh gekauft, mit denen ist U160 oder U320 jedenfalls kein Problem.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Das hier sind die, die ich gekauft habe (zumindest der gleiche
Händler):

http://cgi.ebay.de/SCA-80-pin-Festplatte-SCSI-III-...

Autor: Michael_ (Gast)
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>mit der Hand an die Stirn klopf

Ich habe das Scenario nachgestellt, und es ist die Lösung. Der Motor 
läuft nicht an.
Die Frage ist nur, warum? Die Leitungsführung auf dem Kombiadapter ist 
genau so simpel.
Unter Ultra funktioniert es aber.
Zur Ehrenrettung der Anbieter kann man aber sagen, das beim Kombiadapter 
nirgend etwas von LVD steht! Wohl aber bei den 80/68-poligen steht es 
gelegentlich dabei.
Ebay-Artikel Nr. 200362307631
Fazit, anderen Adapter zulegen.

Autor: Christian (Gast)
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Hallo

>Fazit, anderen Adapter zulegen.

Hartes Urteil!

Gut ich werde mit dem Verkäufer sprechen, ob er die Dinger zurück nimmt 
und ich dageben diese 
http://cgi.ebay.de/SCA-80-pin-Festplatte-SCSI-III-... 
haben.

Aber was is an den Dinger so anders?? Liegt es daran, dass nicht die 
richtigen Pins zum SCA80 abgeführt werden (bei meinen Adaptern)??

MFG
Christian

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian schrieb:
> Aber was is an den Dinger so anders?

Keine Ahnung.  Vielleicht sind am 50poligen Stecker doch gleich mal
alle Massepins zusammengeklemmt worden, denn das gab es nur als
single-ended.  Andererseits sollte es dann den ganzen Bus auf
single-ended runterziehen, funktionieren müsste er trotzdem noch.
Vielleicht ist es einfach so, dass die Impedanzsprünge da drauf zu
groß werden oder sowas.

Wenn's ein kommerzieller Händler ist, dann müsstest du doch ohnehin
noch Rückgaberecht haben.

Autor: Christian (Gast)
Datum:

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Ich denke auch....


Hab nochmal den Satz vom Verkäufer durchgelesen.

>Mit diesem Adapter können Sie Ihre Wide und Ultra Wide SCSI Laufwerke
>mit SCA80 Anschluss an den SCSI Anschluss Ihres PC's anschließen!

Er ist etwas blöde formuliert und für Anfänger keinesfall einleuchtend. 
Dank Eurer Hilfe...hab ich den Satz aber jetzt völlig neu verstanden :) 
und ich könnte mir an den Kopf greifen.

Auf gut Deutsch heißst der Satz:

Mit diesem Adapter können Sie Ihre Wide / Ultra Wide SCSI Laufwerke 
zusammen mit einem SCA80 Laufwerk an einen SCSI Anschluss Ihrers Server 
anschließen.

Was das für ein Sinn ergibt, darüber möge man sich streiten.

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und Fortbildung in diesem 
Bereich....ich werde mir jetzt mal andere Adapter bestellen und die 
Dinger zurückgeben.

Ebay-Artikel Nr. 200362307631

Mfg
Christian

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Christian schrieb:

> Auf gut Deutsch heißst der Satz:

Nein, er heißt genau das, wie er geschrieben ist.

Was bei dir die Konfusion verursacht ist, dass die SCA80-Adapter
den Schriftzug "SCA80" auf der Seite gedruckt haben, die nicht
SCA80 ist, sondern auf der der "normale" HD68-Stecker ist.  Der
Aufdruck beschriftet gewissermaßen die Kontakte der (auf der
gegenüberliegenden Seite angeordneten) SCA80-Fassung.

Du kannst mit dem Adapter folglich eine SCA80-Platte (wie du auch
hast) in einem Computer montieren, der nicht die typische SCA80-
Backplane hat.

> Was das für ein Sinn ergibt, darüber möge man sich streiten.

Naja, Platten mit SCA80-Verbinder gab's halt auch schon lange vor
den schnellen Standards U80/U160/U320.  Für solche Platten passt
der Adapter schon noch.

Dazu muss man noch ein bissel zur Geschichte des parallelen
SCSI-Busses ausholen.  Ursprünglich gab es diesen Bus in zwei
elektrisch nicht kompatiblen Ausführungen: single-ended (SE) und
differenziell.  Bei single-ended werden die Signale übertragen wie bei
normalem TTL, wobei jeder Datenleitung physisch gegenüber eine
Masseleitung angeordnet ist.  Dafür gab es dann jeweils maximale
Buslängen, die von der (verhandelbaren) Übertragungsrate abhängen.
Differenzielle Übertragung konnte schon immer 25 m maximale Buslänge
ab, da die differenzielle Auswertung sehr viel störsicherer ist.  Als
Pegel hat man relativ hochvoltige Pegel gewählt, wie sie seinerzeit in
solchen Bussen durchaus üblich waren, die Signale werden mit
entgegengesetzter Polarität auf je einem (physisch gegenüberliegenden)
Drahtpaar übertragen.

Beide Bussysteme sind inkompatibel.  Da sie (teilweise) gleiche
Stecker benutzen, hat man eine Leitung, die bei single-ended auf Masse
liegt, bei differenziellen Geräten als "diffsense" definiert.  Wenn
ein differenzielles Gerät auf dieser Leitung Massepotenzial vorfindet,
muss es seine Ausgangstreiber abschalten, um den angeschlossenen Bus
zu schützen.

Differenzielle Übertragung war damit der Standard in (räumlich)
größeren Installationen, bei denen großvolumige Datenschränke oder
Tape-Anlagen abgesetzt von der eigentlichen Maschine installiert
werden.

Als man mit der Datenrate höher gehen wollte, als in den ersten
Versionen des Standards vorgesehen war, kam man auch für kleinere
Installationen nicht mehr umhin, auch dort differenziell zu
übertragen.  Mittlerweile war aber die Technik weiter entwickelt, und
man kann gleiche Kabellängen auch bereits rein durch die
differenzielle Technik erreichen, ohne dabei aber auf die höheren
Spannungen der ursprünglichen differenziellen Übertragung zurück
greifen zu müssen.  Stattdessen benutzt man nun einfach die gleichen
Pegel wie bei single-ended.  Im Unterschied zum ursprünglichen
differenziellen Übertragungsstandard bezeichnet man den neuen daher
als "low-voltage differential" (LVD), den ursprünglichen mittlerweile
zur Unterscheidung dann oft als HVD.  Beim erkennen eines single-ended
Busses am diffsense-Pin können LVD-Geräte dann alternativ auf
single-ended zurück schalten, da sie ja ohnehin gleiche Pegel
benutzen.  Dann reduziert sich die maximale Busgeschwindigkeit zwar,
aber erstens geht nichts kaputt, und zweitens konnte man auf diese
Weise eine gleitende Migration von single-ended auf LVD beim Anwender
realisieren.  Die entsprechenden Geräte werden dabei oft als LVD/SE
bezeichnet, weil sie beides realisieren können.

Marketingfritzen haben natürlich noch nie nach sinnvollen Begriffen
gesucht, daher wurde das Zeug dann als "Ultra", "Ultra-Wide", "Ultra2"
usw. verkauft.  Mittlerweile sind ihnen aber zum Glück die Begriffe
ausgegangen :), und die Interfaces werden nach der maximal erzielbaren
Datenrate bezeichnet (wobei diese auf Bytes bezogen ist, bei 16-bit-
Interfaces ist die eigentliche Rate nur die Hälfte davon).

> 
Ebay-Artikel Nr. 200362307631

Sieht gut aus, denke ich.

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