Widerstandseinstellung mit Hilfe eines Mosfets

Gast #1847025
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Hallo!

Ich benötige zur Einstellung des Skalierungsbereiches für einen LEM 
Spannungswandler einen eistellbaren Widersdtand.
Mein bisheriger Ansatz ist ein Widerstandsnetzwerk was theoretisch auch 
funktioniert, aber sehr viel Platz verbraucht. Eine andere Idee ist 
diesen variablen Widerstand mit Hilfe eines Mosfets zu realisieren. D.h. 
bei einer bestimmten Drain-Source Spannung sollen genau 10 mA fließen. 
Diesen Widerstand würde ich somit mit der Gate-Source Spannung 
einstellen.
Nun meine Frage: hat sich von euch schon mal jemand mit dieser 
Problematik befasst? Und wenn ja, ist es möglich den Widerstand genau 
einzustellen.
Gast #1847135
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> ist es möglich den Widerstand genau einzustellen.

Nein.


Der Widerstand der Drain-Source Strecke eines MOSFETs schwankt mit allem 
möglichen, der Temperatur, dem Strom, der Spannung, der 
Herstellungsschwankungen um weit mehr als dir lieb sien weir,d um mehr 
als den Faktor 1:2 und ist damit als Messwiderstand VOLLKOMMEN 
UNBRAUCHBAR.

Schalte präzise Widerstände um.

Vielleicht mit MOSFETs die voll durchgeschaltet werden, wenn deren 
Fehler den sie dadurch beitragen unterhalb deiner 
Genauigkeitsanforderungen liegt (z.B 1%).
Gast #1847146
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Die übliche Methode um einen aktiven Widerstand zu realsieren:
Die Spannung über dem Zweipol mit einem Fatktor multiplizieren (oder 
teilen, dafür reicht schon ein Spannungsteiler), mit diesem Sollwert 
eine Konstantstromquelle ansteuern.
Wenn Du den Widerstand (oder Leitwert) durch eine Spannung einstellen 
möchtest, brauchst Du also einen Hardwaremultiplizierer, bei manueller 
Einstellung ein Poti.
mfG ingo
Gast #1847148
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Wenn du einen Regler nimmt könnte gehen. Als Regler einfach nen 
Operationsverstärker. Einen Eingang für die Steuerspannung und die 
Rückkopplung auf den anderen Eingang. Der Ausgang des OPV Steuert die 
Gate-Spannung des Mosfet. Die Rückkopplung nimmst du von nem 
Messwiderstand der dir die 10mA in Spannung umsetzt.
Du kannst damit zwar nicht den Widerstand genau einstellen, aber den 
Strom. Aber laut dem Herr Ohm ist U=R*I

Gruß tom
Gast #1847154
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tom schrieb:
> Aber laut dem Herr Ohm ist U=R*I

Aber nur an einem konstanten Widerstand. Ein rückgekoppeltes System mit 
einem Operationsverstärker ist definitiv kein konstanter Widerstand und 
kann je nach Schaltung auch einen negativen differentiellen Widerstand 
haben!
Gast #1847176
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Wenn man die Referenzspannung der Konstantstromquelle in Abhängigkeit 
zur Spannung über dem nachzubildenden Widerstand bringt, hat man 
Konstantwiderstandsbetrieb. Der (umschaltbare) Teilungsfaktor dafür und 
einige verschieden große umschaltbare Shunts erlauben, mehrere Größen 
nachzubilden.

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