Mit welchem Programm macht man solche 3D Ansichten von Platinenaufbauten?

#1849866
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Im ganzen Bild sind die Dinge zu perfekt.

Die geraden Kanten sind einen Tick zu perfekt, genauso wie die Löcher.
Die Beleuchtung auf den Muttern ist zu gleichmässig und gleichzeitig 
nicht subtil genug. Die Kabel haben keinen einzigen Knick und sei er 
noch su klein. Alle Lötungen sind perfekt und vor allen Dingen sind sie 
geometrisch alle völlig identisch.

Die Basisplatte mit ihren Ausschnitten hat keine einzige Fertigungsspur. 
Dafür sind die Abstandsbolzen mitsamt den Muttern zu matt. Die Gewinde 
sind alle absolut identisch und zeigen keinerlei Bearbeitungsspuren.

Das ganze Bild ist viel zu perfekt und gleichzeitig in den Kleinigkeiten 
nicht subtil genug. Die Beleuchtung ist schon ganz ok und der 
Radiosity-Algorithmus hat gute Arbeit geleistet um die ambiente 
Beleuchtung zu simulieren.


Aber es ist eindeutig ein Rendering. Dieses Bild ist noch nicht mal in 
der Nähe dessen, wo man sagen könnte: ist zweifelhaft.
Nicht falsch verstehen, das Bild ist grundsätzlich gut. Aber es ist bei 
weitem noch nicht dort, wo man es nicht mehr als Rendering erkennen 
kann.

(Und ich arbeite seit nahezu 30 Jahren im Bereich Bilderzeugung. De 
Facto war das einer der Gründe warum ich zur EDV gekommen bin: Ich 
wollte wissen, wie man diese Bilder erzeugen kann; was die Mathe 
dahinter ist)
Gast #1849885
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Das bringt den Fragesteller zwar alles keinen millimeter weiter in 
Richtung mit was das ganze erzeugt wurde (weiß ich auch nicht) aber wenn 
schon off topic:

Kann man diese interessanten Langlochplatten irgenwo erwerben?
#1849886
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3ds Max von Autodesk? Damit bekommste so was auf jeden Fall hin. Stellt 
sich nur die Frage nach der Sinnhaftigkeit.

Ein Lieferant von uns macht so 3d Geschichten mit "Altium Designer" 
(oder so) Aber ob man so komplette zusammengebaute Sachen damit hin 
bekommt ist ne berechtigte Frage, die ich nicht beantworten kann.
Gast #1849888
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Im ganzen Bild sind die Dinge zu perfekt.

Stimmt, vor allem am Gewinde und den Muttern sieht man es deutlich.
Das Gewinde hat keine Steigung. Da wurde ein falsches Modell verwendet.
Und die Kanten der Muttern sind nicht angefast, die haben alle eine 
scharfe Kante ohne sich ändernde Reflektion/Helligkeit im Radius.
Aber das Verbindungskabel zwischen den beiden Platinen oben mit den 
unterschiedlich laufenden und sich wellenden Adern ist schon ziemlich 
genial!
Gast #1850084
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Mit Altium Desinger sind solche Aufbauten bedingt machbar:

- Platine und Leiterbahnen aus Altium
- Aufwendige Gehäuse und sonstige mechansichen Komponenten per STEP 
importiert

- Kabel müssten schon so fertig sein

deswegen vermute ich: the other way round:

- Platine als 3D exportieren und in beliebiges Renderprogramm laden
Gast #1854570
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Circuitworks, Solidworks, Altium, Integra odersowas, etwas was STEP, 
IGES usw. ausgeben kann.
Eben Programme, die eine enge Bindung von ECad zu MCad erlauben. Die 
Kollisionsprüfung macht die Sache erst sinnvoll und perfekt. Da spielt 
die Textur des Gewindes keine Rolle, absolut nicht.
Es soll ja immernoch Firmen geben, die drucken ihre Layouts auf Pappe 
und schieben diese Ausdrucke dann in den Schlitz des 
Kühlkörpergehäuses...

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