Gast
#1852433
Hallo! Es geht um einen Kupferleiter mit einer Kerbe/Einschnitt, die rotationsymmetrisch diesen Leiter an einer Stelle verengt. Durch den Leiter fließt ein konstanter Strom. Ich habe den Verlauf der Stromes simuliert und logischerweise festgestellt, dass in dem Bereich der Kerbe die Stromdichte steigt (kleinerer Querschnitt). Was mich verwundert ist, dass die durchschnittliche Stromdichte im Leiter mit tieferen Einschnitten sinkt. Stromdichte ist doch nur Strom/Fläche und der Strom ist konstant. Also hätte ich nicht erwartet, dass weiter weg von der engen Stelle die Stromdichte abnimmt. Denn das bedeutet doch, dass dort die Stromstärke sinkt. Fehler in der Simulation oder verstehe ich etwas falsch? Eine mögliche Analogie wäre ein Wasserschlauch, wenn ich den an einer Stelle enger mache, dann fließt das Wasser im gesamten Schlauch langsamer, aber das würde doch bedeuten, dass die Quelle nicht konstant ist (die Pumpe). Bin für jeden Tipp dankbar!