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Forum: Offtopic PE / N nach Trennung erneut zusammengeführt bzw vermascht?


Autor: Linux Umsteiger (Gast)
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Hi.
Ich hab grad mal meinen Stromverteiler aufgemacht.

Die ganzen Kabel kommen als Einzelleitungen vom Hauptsicherungskasten an 
einen UP Kasten, wo eine Hutschiene mit Phönix Contact Reihenklemmen 
sitzt.

Da kommen die ganzen Stromkabel an, und werden durch diesen Kasten 
verlängert.
Sie wurde also nicht vom Sicherungskasten bis in die einzelnen Zimmer 
durch gezogen, sondern nur bis in den Flur, und vom Flur aus dann weiter 
verteilt.

Die ganzen PE's sind über die Hutschiene miteinander verbunden, weil die 
PE Klemmen leitend auf der Hutschiene montiert sind.
Die N Klemmen sind über eine Kupferschiene untereinander verbunden, so 
dass die N der verschiedenen Stromkeise auch miteinander verbunden sind.

Zusätzlich ist noch einmal extra PE mit 10 mm² an den Kasten ran 
geführt, da einige der Zu-Leitungen alt sind (2 Adrig bzw Herd 4 Adrig) 
Vom Verteiler-Kasten aus in Richtung Verbrauchsstelle ist jedoch alles 
neu.
Diese 1x10 mm² PE Leitung ist über eine Klemme einfach nur an die 
Hutschiene angeschlossen.

Ist das zulässig, N und PE nach der Aufteilung in einzelne Stromkreise 
später nochmal zu verbinden/zu vermaschen und neu aufzuteilen?

: Verschoben durch User
Autor: Thilo M. (Gast)
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Linux Umsteiger schrieb:
> Ist das zulässig, N und PE nach der Aufteilung in einzelne Stromkreise
> später nochmal zu verbinden/zu vermaschen und neu aufzuteilen?

Ob es zulässig ist oder nicht weiß ich jetzt auch nicht, solange kein FI 
dazwischen ist sehe ich kein größeres Problem.
Natürlich sollte die Herkunft der einzelnen Leitungen geklärt sein, 
nicht dass eine davon aus dem Nirvana kommt, sie solten schon ordentlich 
auf PE/N am Hausanschluss liegen. ;-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Als Normgerecht ist es nicht zu betrachten.
MfG

Autor: Ulrich E. (ulrich_e)
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Gefählrich klingt es jetzt nicht. Ich hoffe am Anfang des Gewurtels 
sitzt ein FI und der Funktionier tuahc ordentlich?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Mal sehen ob ich das verstanden habe.
Hört sich nach klassischer Nullung an. Im Altbau, wo noch
zwei-adrig verlegt wurde, geht das auch nicht anders.
Einen Fehlerstromschutzschalter könnte man da ohnehin nicht
betreiben. Da muss der Null über den FI und PE am FI vorbei
geschaltet werden und N und PE dürfen danach nicht mehr
verbunden sein/werden. Bei Neuanlagen wäre die klassische
Nullung nicht zulässig, allerdings ist eine Teilsanierung
bzw. Umbau davon ausgenommen. Ist eben nur eine Nachrüstung.
Besser wäre eine Komplettsanierung. Irrtum vorbehalten.

Autor: Mario K. (Gast)
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NEIN 

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Ist das zulässig, N und PE nach der Aufteilung in einzelne Stromkreise
>später nochmal zu verbinden/zu vermaschen und neu aufzuteilen?

Nein.

Bei einem Bruch (oder schlechter Kontaktstelle) der PE Leitung würde 
dann über den N Spannung an die Gehäuse sämtlicher angeschlossener 
Geräte gelangen. Und N ist durchaus nicht 0V.

Das ist auch das Risiko bei der klassischen Nullung.

Gruss
Axel

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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es ging nicht um wiederholte vermaschung von N mit PE,

Sondern die um die erneute zusammenfassung mehrerer Leiter jeweils für N 
oder PE und das ist schlicht nicht VDE konform.

MfG

Autor: Иван S. (ivan)
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Winfried J. schrieb:
> es ging nicht um wiederholte vermaschung von N mit PE,
> Sondern die um die erneute zusammenfassung mehrerer Leiter jeweils für N
> oder PE und das ist schlicht nicht VDE konform.

Das würde bedeuten, das Mischinstallationen de jure illegal wären. Das 
halte ich nicht für sehr praxisbezogen. Naja, VDE halt...

Gut, daß das hier niemanden interessiert.

Lieber Gruß aus Österreich, Iwan

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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>Das würde bedeuten, das Mischinstallationen de jure illegal wären. Das
>halte ich nicht für sehr praxisbezogen. Naja, VDE halt...
VDE hat keine Gesetzeskraft.


>Gut, daß das hier niemanden interessiert.
Doch, dann wenn der von mir beschriebene Fehlerfall eintritt.
Vorher interessiert es auch in Deutschland keinen.

Aber wenn der Leichenwagen dann weg ist, dürften die Unterschiede 
zwischen Deutschland und Österreich zu vernachlässigen sein. (ok, etwas 
überzogen, aber auch nicht auszuschliessen)

Gruss
Axel

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Axel Laufenberg schrieb:
> Bei einem Bruch (oder schlechter Kontaktstelle) der PE Leitung würde
> dann über den N Spannung an die Gehäuse sämtlicher angeschlossener
> Geräte gelangen.

Wie sollte es? Lies die eingängliche Beschreibung nochmal genau durch, 
da war nicht die Rede davon, dass N mit PE hinter der Verteilung 
nochmal leitend verbunden wird. Die Rede war von zwei Schienen, eine 
für die N-Leiter, und eine separate für die PE-Leiter. Von einer 
Verbindung zwischen den Schienen war nicht die Rede. Ist im 
Eingangsposting allerdings eher missverständlich formuliert.

Andreas

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