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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED Steuerung


Autor: Detlef Herrmann (loony)
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Hallo zusammen,

ich arbeitete zur Zeit an einem Design Casecon. Der PC wird 
wassergekühlt. Für einen optischen Gimmick benötige ich eine Schaltung,
die offensichtlich nicht diskret auszubauen ist.
Ich würde mich freuen, hier jemanden zu finden, der mir soetwas, 
natürlich gegen Kosten/ Aufwandsausgleich baut.


Spezifikation:

1.) Einleitung

Die beschriebene Schaltung dient ausschliesslich des optischen Effekts 
und hat keinerlei Anspruch auf eine meßtechnisch genaue Wiedergabe der 
darstellenden Werte.
Mögliche (vorhandene) Inputs sind:

- PWD Signal des Mobos
- Thermosensor (im Wasser)

2.) Aufgabenstellung

mehrere (max. 3) RGB LED's sollen gleichzeitig folgende Funktionen 
darstellen:
(alle genannten Werte sind circa Werte!!)

2.1) Die LED's sollen parallel blinken, je nach Auslastung der CPU. Im 
Idle Betrieb langsam blinkend (0,5x pro Sekunde). Bei steigender 
Auslastung immer schneller blinkend bis  Load Betrieb 2x pro Sekunde.

2.2) Gleichzeitig sollen die LED's über die Wassertemperatur gesteuert, 
die Farbe von "Blau" (25° Celsius) über alle darstellbaren 
Zwischenfarbtöne bis "Rot" (40° Celsius)

Casecon Projekt ist hier nachzulesen: 
http://www.meisterkuehler.de/forum/vorstellung-wak...


Fragen? Fragen!

Gruss loony

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Detlef Herrmann schrieb:
> - PWD Signal des Mobos

was ist ein PWD Signal des Mobos (=Motherboard?!)

Detlef Herrmann schrieb:
> - Thermosensor (im Wasser)

Weisst du schon den Typen bzw. bist du da eingeengt? Gibt es spezielle 
Vorgaben ? Ich nehme an es wird destilliertes Wasser + Kühlmittelzusatz 
verwendet oder ?
Was für ein Temperaturbereich soll denn dargestellt werden? Wo ist Bau 
und wo ist Rot ?

Detlef Herrmann schrieb:
> 2.1) Die LED's sollen parallel blinken, je nach Auslastung der CPU. Im
> Idle Betrieb langsam blinkend (0,5x pro Sekunde). Bei steigender
> Auslastung immer schneller blinkend bis  Load Betrieb 2x pro Sekunde.

Woher / wie kommt die Info über die CPU - Auslastung ? Gibt's da eine 
Schnittstelle oder sowas? Hier wird sich auch der "Preis" für das 
Projekt entscheiden. Wenn man noch aufwändig eine Schnittstelle auslesen 
muss wird's teurer. Kommt aber auf die Schnittstelle drauf an.

Wenn man da eine USB Schnittstelle nützen könnte (bräuchte man aber ein 
extra Programm dass dan auf Windows läuft) wäre es verhältnissmäßig 
einfach. Noch einfacher ist eine serielle Schnittstelle.

Alternativ könnte man auch die Festplatten-LED abgreifen und da die 
CPU-Auslastung drauflegen.

Detlef Herrmann schrieb:
> 2.2) Gleichzeitig sollen die LED's über die Wassertemperatur gesteuert,
> die Farbe von "Blau" (25° Celsius) über alle darstellbaren
> Zwischenfarbtöne bis "Rot" (40° Celsius)

Was für RGB-LEDs sind das denn genau? Müssen sie einzeln angesteuert 
werden können oder sollen alle 3 identlisch leutchten?

Also ganz grob zusammengefasst: Die Blinkfrquenz bestimmt die 
CPU-Auslastung und die Farbe in der die LEDs blinken bestimmt die 
Wassertemperatur aus der Wakü?

Autor: Detlef Herrmann (loony)
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- PWD Signal = Pulsweitenmodulation, wird auf einem PC Motherboard 
ausgegeben.

- Der Thermosensor ist vom Typ her noch völlig offen, sollte in einer 
weiteren Spec definiert werden. Es gibt einige in der 
Wasserkühlungshardware, die angeboten werden, es sind aber alle keine 
Präzisionsteile, muss er aber auch nicht sein!

-(interne) USB Schnittstelle kann genutzt werden, das Betriebssystem ist 
Windows 7 (64 bit).

-Den genauen Typ der RGB LED hab ich noch nicht genau definiert, welche 
wären denn in diesem Projekt am besten geeignet? Beide sollen aber 
parallel angesteuert werden.

Ich hoffe, etwas zur Klarheit beigetragen zu haben :-)

Autor: Frederik Krämer (n0ll4k)
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Und was wird über das Pulsweitenmodulierte Signal ausgegeben?

Ansonsten ja eher nicht sooo kompliziert.

Autor: Detlef Herrmann (loony)
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Das PWM Signal steuert im Normalfall Lüfter und wird vom Mainboard 
erzeugt. Hier die Spezifikation:
http://www.formfactors.org/developer/specs/4_Wire_...

Autor: Klaus2 (Gast)
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"Das PWM Signal steuert im Normalfall Lüfter"

Und, ist das prop zur CPU Last? Bei meinem Acer nicht.

Sowas könnte man, dem Lerneffekt halber, auch analog aufbauen - wenn man 
keine Couchpotato ist. Man benötigt "nur" drei einzeln abgestimmte U/I 
Wandler, die einen NTC auswerten. Das Ausgangssignal wird dann mit einem 
VCO getaktet, der seine Spg aus einem Tiefpass der PWM bezieht.

Mit Software ist man aber natürlich deutlich flexibler...wobei ich 
iregndwie ein paar Knöppe und ein Display vermisse, und sei es 
"unsichtbar".

Klaus.

Autor: Detlef Herrmann (loony)
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Ja, prop. zur CPU Last.
(Dein ACER Lüfter läuft also immer auf 100% ?... Könnte sein, dass die 
CPU schon im idle recht warm wird)

Hier noch die elektrischen Werte des PWM Signals:

Frequenzbereich:

25 kHz, acceptable operational range 21 kHz to 28 kHz

Spannung/Strom:

Maximum voltage for logic low: VIL = 0.8 V
Absolute maximum current sourced: Imax = 5 mA (short circuit current)
Absolute maximum voltage level: VMax = 5.25 V (open circuit voltage)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Detlef Herrmann schrieb:
> Ja, prop. zur CPU Last.

Das wäre aber die Ausnahmen. Normal hängt die PWM (nicht PWD) von der 
Temperatur ab.
Heiß -> Lüfter dreht schnell
Kalt -> Lüfter dreht langsam

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1503111.htm

Die PWM ist an die Temp gekoppelt nicht an die Auslastung!

Autor: mhh (Gast)
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Die Stromaufnahme der CPU sollte im brauchbarem Verhältnis zur 
Auslastung stehen. Also den Strom über dem 12V Kabel, was für die CPU 
vom Netzteil kommt, auswerten.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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mhh schrieb:
> Also den Strom über dem 12V Kabel, was für die CPU
> vom Netzteil kommt, auswerten.

Kriegt die CPU nicht die Spannung von den 3,3 oder 5V?

Vieleicht sollte der TE statt Computer optisch zu pimpen mal versuchen 
diese zu programmieren? Er kann ja mit Microcontrollern klein anfangen 
:-)
NeNe schon klar: jedem sein Hobby, war nur Spass.

Mich würde mal interessieren, was der TE denkt das das kosten wird.

Autor: Floh (Gast)
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U.R. Schmitt schrieb:
> Kriegt die CPU nicht die Spannung von den 3,3 oder 5V?

Das ist unterschiedlich. MAnn kann auch mehrere verschiedene Schienen 
benutzen, um die Corespannung zu erzeugen, aktuell ja 1,2 oder 0,8 Volt, 
so viel ich weiß.
:-)

Autor: mhh (Gast)
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U.R. Schmitt schrieb:
> Kriegt die CPU nicht die Spannung von den 3,3 oder 5V?

Nein, nicht mehr. Das war noch zu Athlon XP Zeiten so. Alle AMD 
Nachfolger und Intel bekommen jetzt 12V an den CPU-Spannungsregler.

Autor: mpl (Gast)
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zu 1. hab ich etwas ähnliches vor kurzem gesehen

http://hackaday.com/2010/09/03/the-spindicator/

Autor: Klaus2 (Gast)
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gähn

aber das ist auch nicht ~ cpu last!

Klaus.

Autor: mpl (Gast)
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jooo aber dann schließte das ding einfach an die cpu last led?

Autor: Detlef Herrmann (loony)
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Ja, das ist wohl die Temp nicht die Last! Sorry mein Fehler.
Es gibt aber Tools, wie Speedfan oder Everest zum Beispiel, die CPU 
Lastwerte anzeigen können (in %).
Also müssen diese Werte doch auslesbar sein, vielleicht über usb?

Mir fehlen leider zu viele elementare Kenntnisse um das selbst zu bauen, 
deswegen habe ich ja auch hier gepostet :-)

ich konzentriere ich auf das Casecon (btw, das ist sicher kein "Gehäuse 
pimpen" ;-), wie man unschwer im o.g. Link zum Projekt sehen kann.

Zur Frage, was ich für die Schaltung ausgeben will, so habe ich 100 - 
150 Euro budgetiert. Ist das in der Preisregion machbar?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Detlef Herrmann schrieb:
> Ja, das ist wohl die Temp nicht die Last! Sorry mein Fehler.
> Es gibt aber Tools, wie Speedfan oder Everest zum Beispiel, die CPU
> Lastwerte anzeigen können (in %).
> Also müssen diese Werte doch auslesbar sein, vielleicht über usb?

Du stellst dir das ein bischen zu naiv vor.
MAn kann nicht einfach von aussen an den USB anschluss gehen und dort 
eine Anfrage stellen: reich mal die CPU-Last (oder sonst irgendeinen 
andéren Parameter) rüber.

Auf dem PC muss ein Programm laufen, welches den USB bedient und mit 
diesem Programm kann sich deine externe Hardware unterhalten und mal 
höflich anfragen, ob man wohl den Wert bekommen könnte. Dieses Programm 
besorgt dann den Wert im Windows und reicht ihn an das anfragende Gerät 
weiter.

Oder das Programm besorgt ständig den Wert und reicht ihn an das externe 
Gerät mittels USB Verbindung weiter.

Der springende Punkt ist aber: Da braucht es auf dem PC ein Programm, 
welches mit Windows aushandelt, dass es diesen Wert gerne hätte.

Geben muss es so eine Software-Schnittstelle im Windows: Der 
Task-Manager kanns ja auch.

Autor: Detlef Herrmann (loony)
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Meine Naivität liegt in fehlendem Fachwissen begründet, deswegen hatte 
ich im Eröffnungsbeitrag auch klar gesagt, ich suche jemand, der das für 
mich baut.
Ich kann die Vorgaben machen, wie ich es mir letztlich vorstelle, kann 
aber sicher nicht sagen, wie ein Lösungsansatz oder dessen 
Herangehensweise sein sollte.

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