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Forum: Haus & Smart Home Jetter SPS für Zuhause


Autor: Heiko (Gast)
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wer von euch hat schonmal von der jetter SPS gehört?

ich finde es super aber es hat halt keine normale SPS Sprache eher was 
wie C, sobald sich das mit dem hauskauf entschieden hat möchte ich auch 
umbauen und das eben mit SPS!

Mich würde interessieren:
was ihr von einer solchen steuerung erwartet und was ihr so bis jetzt 
für eure SPS lösungen ausgegeben habt und was diese können?

Wie habt ihr die 24 auf 230V umgesetzt mit Relays?
Welche und wie teuer?

gruß Heiko

Autor: Matthias D. (marvin42)
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Hallo Heiko,

an einer SPS - egal ob Jetter oder Siemens oder ... -  würde ich immmer 
Feldbusgeräte anschliessen, zB die Busklemmen von Beckhoff oder Wago - 
da gibts ne Menge Auswahl auch an 230V Technik. Du musst nur eine 
Entscheidung treffen, welches Bussystem du nehmen willst (Profibus, 
Interbus, CANopen etc)

matthias

Autor: Ulli B. (ulli-b)
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Hallo Heiko,

die Programmiersprache bei Jeter ist doch "Strukturierte Text", oder ?

Hast Du die Jetter schon vor liegen oder müsstes Du sie erst kaufen ?

Wenn Du sie noch nicht hast, dann würde ich Dir besser einen 
Hutschienen-SPS von Wago, Beckhoff, Phoenix, ... empfehlen.
An diese kannst Du (fast) Endlos E/A-Module anstecken. Und da eben auch 
230V-Technik.

Letztendlich ist es kein Unterschied, ob Wago, Beckhof, ... usw usw
Die kosten am Ende alle nahezu das Selbe.
Da ist es wichtiger, dass Du einen guten Dealer hast, falls mal etwas 
kaputt gehen sollte oder etwas spezielles an zu schliessen ist.

Allerdings fällt mir in der Haustechnik nichts wirklich spezielles ein, 
was man da machen könnte.
TCP/IP zB ist da heutzutage Standard. Somit sind alle erdenklichen 
modernen Geräte zu verbinden. Von anderen Bus-Systemen mal ganz 
abgesehen, die könne die SPSen eh alle.
Auch (Heizungs)-Steuerung von anderen Ende der Welt (über Internet) ist 
Standard.

Ach ja, weshalb Hutschienen-SPS ?
Wegen dem Stromverbrauch.

MfG
ulli-b

Autor: Morpheus (Gast)
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Hallo Heiko,

also Jetter ist eigentlich das Non plus Ultra in der Steuerungstechnik. 
Einfach zu programmieren, ausbaufähig ohne Ende, Ethernet ist schon 
drin, kannst sogar vom Händy dein Haus steuern, Also beim Heimfahren von 
der Arbeit schon mal die Badewanne füllen lassen und dir die Füllmenge 
und Wassertemperatur gleich wieder per SMS oder direkt über Web 
zurückmelden lassen. Ich mache daheim und im Maschinenbau alles nur noch 
mit jetter, preislich unschlagbar, kombinierbar mit was Du willst, also 
wenn Du zb. Beckhoffmodule einbinden willst. Aber bei der neuen 
JetControl 3xx ist das eh nicht nötig, die bringt alles an Modulen mit, 
was man so braucht, kannst also so zusammen stellen wie Du möchtest. 
Einfach mal bei Jetter anfragen, da bekommst Du immer Auskunft und 
Hilfe.
Ab und an bekommt man die Teile auch gebraucht bei Ebay zu günstigen 
Preisen

Gruß
Michael

Autor: Christian Kreuzer (christian_rx7) Benutzerseite
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Also ich hab die Jetta Homepage jetzt nur mal kurz überflogen und nichts 
weltbewegendes gefunden.
Im Gebäudebereich würde ich eher zu Beckhoff raten, da die sehr viele an 
die Gebäudeautomatisierung angepasste Komponenten und Software haben.
Preislich dürfte es warscheinlich wurscht sein, was man nimmt.

Christian

Autor: TK2011 (Gast)
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Hallo Heiko,

ich mache beruflich ab und zu mal Projekte mit der Jetter-SPS JC-241-W.
Bei der Programmiersprache gibt es drei Generationen:
- JetSym (verwende ich) Eigenschaft: Hardware wird direkt adressiert, 
ähnlich wie das bei der Siemens-S5-Programmierung war.
- JetSym-ST (so funktionieren alle moderne SPS-Programmiersprachen nach 
IEC 61131) Eigenschaft: Programmiert wird nicht mit Hardwareadressen 
sondern mit Variablen, die Hardwareadressen werden den Variablen 
zugeordnet.
- JetSym-STX: (Wie IEC 61131 nur noch mehr in Richtung C, also 
objektorientierte Programmierung) Das ist gut für wiederverwendbare, in 
sich gekapselte Softwaremodule bei sehr großen Projekten, also die 
Zukunft der Steuerungsprogrammierung.

Eine Jetter-Steuerung ist dann vorteilhaft, wenn folgende Bedingungen 
vorliegen:
- wenig Geld
- SPS-Funktionalität nötig
- Ethernet-Anschluss (Programmierung über Ethernet)
- einfache Visualisierung nötig (eingebauter Webserver) oder Textdisplay
- Antriebssteueerung nötig
Bei anderen SPS-Herstellern benötigt man teilweise verschiedene 
Programmiertools und diverse Zusatzkomponenten und es wird meistens sehr 
viel teurer.
Jetter ist aber ein kleinerer Hersteller und deckt auch nicht alle 
Bedürfnisse des Marktes ab, bei Siemens bekommt man für viel Geld 
einfach alles (wie bei einem Multifunktionsgerät, welches alles kann und 
dafür teuer und sehr kompliziert zu bedienen ist).

Für den Heimbedarf sollte man bedenken, daß möglichst jeder 
Elektroinstallateur in die Lage versetzt werden sollten, die 
Installation zu reparieren.
Sobald ein klassischer Elektroinstallateur eine SPS-Steuerung erblickt, 
wird er sich voll Grausen abwenden und jegliche Tätigkeit an der 
Installation kategorisch ablehnen (hoffentlich ändert sich das in 
Zukunft mal).

Für den Heimbedarf eignet sich die Klasse der kleinen 
"Logiksteuerungen", die fast jeder der großen Hersteller im Programm hat 
gut.
Ich favorisiere dafür die Siemens "Logo!", aber aufgepasst, es gibt 
verschiedene Generationen, die BA06 ist die neueste und komfortabelste, 
die BA05 war auch schon weit fortgeschritten, ältere Steuerungen 
verbrauchen teils erheblich mehr Energie und haben eine deutlich 
kleinere Funktionalität.

Hier noch ein interessanter Beitrag:
Beitrag "Siemens Logo"

Viele Grüße
TK2011

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