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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Batteriebetriebenes Gerät (12V) mit 220V evtl. auch 24V betreiben


Autor: Acrobatixx (Gast)
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Hallo,

vorneweg erstmal, ich habe wenig Ahnung von Batterien und Ladetechnik. 
;)
Ich möchte mehrere Geräte (ca. 30W insgesamt) mit einer 12V Batterie 
versorgen um mobil zu sein. Dies funktioniert auch wunderbar.

Sollte die Batterie aber leer sein, wäre es nützlich wenn man als Backup 
das ganze mit 220V (vielleicht sogar auch mit 24V, wir arbeiten oft bei 
Schaltschränken) versorgen könnte.

Was ich mir bisher überlegt habe für 220V alleine schaut wie folgt aus.

Geräte <-- DC/DC Wandler (12V/12V-30V) <-- Batterie(Bleiakku) <-- 
Ladegerät für Bleiakkus(50W) <-- 220V Netzeingang

Haut dies hin für den Fall, dass die Batterie leer ist und ich das Ganze 
am Netz betreiben möchte.

Hat jemand eine Idee wie man das ganze zusätzlich für 24V DC ergänzen 
könnte. Im Notfall baue ich nach dem DC Wandler einen Schalter ein um 
das Ganze an 24V zu betreiben und die Batterieversorgung abzukappen. Die 
Batterie würde dann zwar nicht geladen aber darauf könnte ich auch 
verzichten.
Wichtig ist eigentlich nur, dass ich nix umschalten muss wenn das Gerät 
autonom bzw. an 220V betrieben wird. An das umschalten zwischen 220V und 
24V könnte ich mich wie gesagt gewöhnen.

Danke schon mal für eure Hilfe.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Acrobatixx schrieb:
> Haut dies hin für den Fall, dass die Batterie leer ist und ich das Ganze
> am Netz betreiben möchte.
Nur, wenn das Ladegerät den Strom zum Laden der Batterie + den 
Betriebsstrom des Geräts aufbringen kann.

Am Rande:
> Was ich mir bisher überlegt habe für 220V alleine
Seit etlichen Jahren (1987) gibt es bei uns keine 220V mehr...
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung im Abschnitt Normung
http://www.soundlight.de/techtips/netzspg.htm

Autor: Acrobatixx (Gast)
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Vielen Dank,

das Ladegerät wird dann praktisch als Netzteil missbraucht. Wenn dies 
mit einem normalen Ladegerät für Bleiakkus hinhaut werde ich es so 
lösen. Werd dann ein etwas größeres Ladegerät nehmen.
Scheint mir die einfachste Lösung zu sein.

Sorry, 240V, die Ausbildung an der Uni ist auch nicht mehr das was sie 
früher einmal war. ;)

Autor: Acrobatixx (Gast)
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230 natürlich

Jetzt reichts aber

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Hallo  Acrobatixx ,

ich würde das ja so machen, wie ich es dir in anhängender Skizze zeige.

Da brauchst garnix mehr umschalten oder umstecken.
Durch die Dioden versorgt sich ganze immer aus der Quelle, die gerade
eine höhere Spannung hat als die andere bzw. aus der, die verfügbar ist.

Der Elv Bausatz ist natürlich nur ein Vorschlag. Allerdings kann ich aus
Erfahrung (mehrere Jahre) sagen, dass das sehr robust und 
kurzschlussfest
ist.

Als Netzteil würde ich eher ein Netzteil als einen Batterielader 
verwenden,
da die Batterielader je nach Aufbau doch sehr hohe Brummspannung haben 
können.

evt. nützt dir da ja ein Netzteilblock von einem alten Notebook.

Gruss Klaus

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Acrobatixx schrieb:
> Geräte <-- DC/DC Wandler (12V/12V-30V) <-- Batterie(Bleiakku) <--
>
> Ladegerät für Bleiakkus(50W) <-- 220V Netzeingang
>
>
>...
>
> Hat jemand eine Idee wie man das ganze zusätzlich für 24V DC ergänzen
>
> könnte.



ein einfacher Schalter zwischen

"DC/DC Wandler (12V/12V-30V)"  und "Batterie(Bleiakku)"


ermöglicht Dir das Umschalten auf eine Steckverbindung die Deine 
externen 24V DC zuführt.

Das sollte genügen.

Wenn Du nix von Hand umschalten willst, nimmst du statt des einfachen 
Schalters ein Relais. Dessen Spule hängst du an die 230V Zuführung oder 
die Spannungsquelle die automatisch Priorität habe nsoll. Dann entfällt 
der manuelle Eingriff.

Autor: Acrobatixx (Gast)
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Anstelle des Ladegerätes werde ich wie vorgeschlagen sicher ein Netzteil 
nehmen.

Vielen Dank für eure Vorschläge.

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