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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ein neuer Anfang


Autor: Basti (Gast)
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Hallo, ich hoffe jetzt kommen nicht gleich übermässig viele Posts von 
wegen die Suche benutzten und Tutorials lesen. Das habe ich beides schon 
gemacht und auch schon einige wissenswerte und nützliche Sachen 
gefunden.
Aber ich habe trotzdem noch ein paar Fragen zu denen ihr vielleicht eine 
Antwort habt oder noch Anregungen oder Verbesserungen.

Also erstmal zur allgemeinen Situation, ich möchte gerne in die 
"Microcontoller-Welt" einsteigen und da dieses Forum in meinen Augen 
sehr aktiv ist und ich auch hier schon länger nur mitlese dachte ich 
mir, "hier kannste auch mal ne Frage stellen."

Also ich fange sozusagen ganz bei 0 (NULL) an. :)
Habe aber auch schon versucht mich ein wenig einzulesen und den 
Lötkolben schwingen, ein bissel URI und den leichten Kram werde ich wohl 
hinbekommen.


Jetzt stellt sich nur die Frage wie anfangen?
Ich dachte mir, ich werde erstmal versuchen das Tutorial hier 
durchzuarbeiten, denke das ist eine gute Grundlage.
Bei Reichelt wollte ich jetzt erstmal den Grundbedarf einkaufen: Chip, 
Kleinkram, ISP-Programmierer, etc.
- Denke der Programmer (AVR ISP mk2) ist recht sinnvoll für den Anfang 
oder? Weil hab hier schon von sovielen Fehlern durch Programmer gelesen.
- Als Controller wollte ich den ATmega16 holen, da zum einen der ATmega8 
gerade nicht lieferbar ist.

In dem Tutorial war ja eine Zeichnung der grundlegende Schaltung, die 
HAb ich mal versucht zu verstehen und dann mit EAGLE so gezeichnet wie 
ich mir meinen Aufbau vorstelle. Meine Zeichnung habe ich als PNG 
angehängt.

Wenn ich die ganzen Sachen habe werde ich erstmal versuchen die 
Spannungsversorgung zusammen zu bauen, dann die Schaltung wie in der 
Zeichnung und dann wohl versuchen die ersten LEDs zum blinken zu 
bringen.

- Macht das so Sinn oder hab ich irgendwo grobe Schnitzer drinne?
- Klappt das mit dem Quarzozillator so? HAbe nen 8Mhz genommen (Im 
Datenblatt stand irgendwas bis 8Mhz wenn... und max 16Mhz, das hab ich 
aber noch nicht zu 100% verstanden.)
Wie wird das ansonsten in der Regel gemacht? Quarzozillator oder eher 
Quarz mit Kondensatoren? Wollte den Quarzozillator nehmen, das dieser 
auch im Tutorial verwendet wird und für spätere Sachen ja wohl genauer 
sein soll.


So glaube das wers erstmal. Hoffentlich fühlt sich jetzt hier keiner auf 
den Schlips getretten, ich weiß sind nicht die höchsten Fragen, aer 
irgendwo muss ich ja mal anfangen.
Vielen Dank schon für eure Antworten und wenn mir noch was einfällt 
schreibe ich es mit dazu. :)

mfg Basti

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> Hallo, ich hoffe jetzt kommen nicht gleich übermässig viele Posts von
> wegen die Suche benutzten und Tutorials lesen. Das habe ich beides schon
> gemacht und auch schon einige wissenswerte und nützliche Sachen
> gefunden.

ah, hier schon ein paar rüpelige Kommentare gelesen, oder warum so 
vorsichtig?  :-)

Basti schrieb:
> Ich dachte mir, ich werde erstmal versuchen das Tutorial hier
> durchzuarbeiten, denke das ist eine gute Grundlage.

Sehr gut Idee.

Basti schrieb:
> Bei Reichelt wollte ich jetzt erstmal den Grundbedarf einkaufen: Chip,
> Kleinkram, ISP-Programmierer, etc.

Steckbrett würde ich dringend empfehlen.
Ich hatte ohne angefangen und jahrelang auf Lochrasterplatinen 
herumgelötet.
Im Nachhinein habe ich mich ziemlich geärgert, daß ich nicht gleich
Steckbretter genommen habe. Jetzt liebe ich sie.

Basti schrieb:
> - Denke der Programmer (AVR ISP mk2) ist recht sinnvoll für den Anfang
> oder? Weil hab hier schon von sovielen Fehlern durch Programmer gelesen.

Ist sicher ok.
Es gibt tausend andere Varianten, ich habe einen selbstgelöteten 
stk200-Ersatz. Aber AVR ISP mk2 ist nicht verkehrt und auch nicht zu 
teuer, passt schon.

Basti schrieb:
> - Klappt das mit dem Quarzozillator so? HAbe nen 8Mhz genommen (Im
> Datenblatt stand irgendwas bis 8Mhz wenn... und max 16Mhz, das hab ich
> aber noch nicht zu 100% verstanden.)

Das wird sicher mit 16 gehen, ist für den Anfang aber auch egal.

> Wie wird das ansonsten in der Regel gemacht? Quarzozillator oder eher
> Quarz mit Kondensatoren? Wollte den Quarzozillator nehmen, das dieser
> auch im Tutorial verwendet wird und für spätere Sachen ja wohl genauer
> sein soll.

Das ist Geschmacksache. Ich nehme immer Quarz und 2 C, aber das ist
nicht besser oder schlechter als ein Oszillator.
Der braucht nur etwas mehr Platz, aber was soll's.

Autor: avr (Gast)
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Über den Stabi noch eine Diode als Schutz.
Den ARef (wenn du keine externe Referenz einspeisen willst)
mit 100 nF auf GND.
AVCC direkt an VCC kann bei Messungen je nach weiterer Beschaltung
etwas stören.


Basti schrieb:
> - Klappt das mit dem Quarzozillator so? HAbe nen 8Mhz genommen (Im
>
> Datenblatt stand irgendwas bis 8Mhz wenn... und max 16Mhz, das hab ich
>
> aber noch nicht zu 100% verstanden.)

Das hängt mit der Versorgungsspannung zusammen.
Der MEGA mit L arbeitet z.B. auch bei 3,3 Volt, dann aber
max. mit 8 MHz. Die "neueren" mit A haben einen
entsprechenden Spannungs/Takt - Verlauf.
Steht im Datenblatt hinten drin ;)


Den ISP-Anschluß mit dem Programmierer abgleichen.

avr

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Zu der Schaltung:
Ich mache zum Probieren immer noch gerne einen Taster von Reset nach 
GND.
Dann muß man zum Neustarten nicht so oft den Stecker ziehen.

PS: Vielleicht noch eine LED mit Vorwiderstand, zum blinken lassen?

Autor: Basti (Gast)
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Erstmal danke für die Antworten

@ Klaus Wachtler:
Jo manchmal ist hier ein recht "rauer" Ton, aber zum glück nur von sehr 
wenigen.

Das mit den Steckbrettern hatte ich mir auch so gedacht. Wollte 
eigentlich die Schaltung die ich gezeichnet hatte auf ne Lochplatine 
löten und dann die zusätzlichen sachen immer auf nen Steckbrett. Oder 
nur die Spannungsversorgung auf Lochplatine und dann Chip und zu auch 
alles mit drauf.
Aber das überlege ich mir noch, wenn ich die Sachen dann vor mir liegen 
habe. :)
Und dann bleibts wohl erstmal bei dem AVR mk2 Programmer und dem 
Quarzozillator.

Mit dem Taster meintest du das so wie der Taster S1 in der Zeichnung 
oder?
Und jo LEDs kommen noch, das sollte nur erstmal so die Grundschaltung 
sein die man ja eigentlich immer braucht, oder?


@avr:
Ja das mit den Takten muss ich mir nochmal zu gemüte führen, aber das 
krieg ich schon noch hin. :)
So die Kondensator (C7) an ARef hab ich mal eingezeichnet.
Das AVCC direkt an VCC hängt bezieht sich auch darauf oder?

Nur mit "Über den Stabi noch eine Diode als Schutz." kann ich gerade nix 
anfangen. Wo soll noch eine Diode hin (ist ja alles zuper beschrifter 
;-) )? Im Tutorial war auch nur die eine Diode bei der 
Spannungsversorgung.


Der Pin "XTAL2" kann aber leer bleiben oder?

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

Für erste Experimente brauchst du noch keinen Quarz. Die AVRs haben 
einen internen Oszillator. Der reicht für den Anfang. Und Quarz auf 
einem Steckbrett ist auch nicht so prickelnd.

MfG Spess

Autor: avr (Gast)
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Die Diode über dem Stabi (Kathode an Vin Anode an Vout)
soll den Stabi vor Uin < Uout schützen. Nur sinnvoll
wenn auf der stabilisierten Seite große Elkos verbaut sind.
Selbst dann oft nicht eingesetzt (ohne das was passiert).
Ist eine "Angstschaltung".

Ähnlich ist der Pull-Up am Reset. Eigentlich reicht
(besonderst bei den aktuellen AVRs) der interne Pull-Up.

Der AVCC wird meist mit einer Drossel und einem Kondensator
von der VCC abgekoppelt. Wenn z.B. an VCC eine LED mit
PWM hängt ist das auch sinnvoll.

avr

Autor: MaWin (Gast)
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> Macht das so Sinn

Wolltest du (wegen Eagle) eine Platine machen oder die Teile nur ins 
Experimentiersteckbrett rammen ?

Diese Schaltung und noch viel mehr sinnvolles Zeugs ist auf der 
Experimentierplatine von Pollin drauf.
Also warum aufwändig bauen, was es billig fertig gibt ?

Wenn du erst mal spezielles brauchst, weil du schon eine
konkretere Anwendung vor Augen hast, z.B. Analogverstärker,
230V~ Halbleiterrelais, (Schritt-)Motortreiber, dann kannst
du immer noch eine Platine entwerfen (nachdem du die Teile
auf einem Steckbrett ausprobiert hast) auf der dann aber
auch möglichst alles drauf ist.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> @ Klaus Wachtler:
> Jo manchmal ist hier ein recht "rauer" Ton, aber zum glück nur von sehr
> wenigen.

Von mir zum Beispiel, wenn einer zu dreist ist :-)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> Mit dem Taster meintest du das so wie der Taster S1 in der Zeichnung
> oder?

ja, genau

> Und jo LEDs kommen noch, das sollte nur erstmal so die Grundschaltung
> sein die man ja eigentlich immer braucht, oder?

Als Grundschaltung vollkommen ok.

Nur siehst du halt nicht recht, ob irgendwas funktioniert. Deshalb der 
Vorschlag.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Spess53 schrieb:
> Hi
>
> Für erste Experimente brauchst du noch keinen Quarz. Die AVRs haben
> einen internen Oszillator. Der reicht für den Anfang.

Richtig.
Aber wenn im Tutorial einer ist, kann man es doch so nachbauen;
das macht den Anfang dann doch leichter als eigenmächtige Änderungen.

Letztlich geht natürlich beides: mit oder ohne.

> Und Quarz auf
> einem Steckbrett ist auch nicht so prickelnd.

Das mache ich mit 16 MHz eigentlich immer ohne Probleme.
Allerdings mache ich aus schlechtem Gewissen die Leitungen recht
kurz, also der Quarz steckt dicht an XTAL* und die C auch gleich
eng daneben.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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MaWin schrieb:
> Also warum aufwändig bauen, was es billig fertig gibt ?

Das ist Geschmackssache.
Wenn die Schaltung so einfach ist wie bei AVR, dann finde ich es schon 
schöner, alles selbst zu machen - gerade am Anfang.
Auf einem fertigen Board ist immer gleich soviel drauf, was man eh
nicht versteht und letztlich ist der Aha-Effekt nicht größer wie bei
einer Simulation am Bildschirm.

Selbst gebaut schwillt der Kamm doch gleich viel stärker, wenn dann
etwas blinkt.

Autor: Sam .. (sam1994)
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irre ich mich oder ist Quarzoszillator nicht die teurere Lösung?

Autor: Basti (Gast)
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@MaWin:
Jo Das Bord ist für 15€ wohl echt recht ordentlich, aber die paar Teile 
die ich für meine Schaltung brauche kosten auch unter 10€ und man hat 
halt noch den besagten "Bastel-Spaß" mit dabei, denke das gerade am 
Anfang auch wichtig. :-)

Und den Programmierer hole ich ja schon komplett fertig, hab auch kein 
nerv das es letztendlich dann daran scheitert.

@Klaus Wachtler:
Da hab ich ja Glück gehabt das hier noch nicht so ein rauher Ton ist :P

Und ja ich hab auch gelesen das man für die Anfänge keinen externen 
Quarz oder so nen Schnack braucht, aber im tutorial ist es so, also bau 
ich es erstmal so auf.
Wenn ich die Sachen nächste Woche habe werd ich mal nen Bild machen, was 
ich so geschafft habe zusmmen zu braten.

Und wie meinst du das mit der LED, sollte ich da bei Reset noch eine 
ranhängen die dann immer leuchtet oder nur wenn mal resetet wird?

@Samuel K.:
Teuer ist relativ.
Ob jetzt nen Euro für den Quarzozillator oder 50Cent für nen quarz + 2 
Kondensatoren ist doch fast Latte oder?
Zumindist ist es das im Moment bei mir. :-)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> Und wie meinst du das mit der LED, sollte ich da bei Reset noch eine
> ranhängen die dann immer leuchtet oder nur wenn mal resetet wird?

nein, ich meine nur eine low power-LED (2 mA) an einen freien Port
über einen passenden Vorwiderstand auf Masse.
Dann kann man den Port auf 0 oder 1 setzen per Programm und sieht
an der LED, ob es klappt.
Also gleich für das erste total tolle Blinkprogramm.

Apropos LED: ebenfalls nicht wirklich wichtig, aber ich mache an
den +5V-Zweig auch meist eine grüne LED, dann sehe ich ob Spannung
an ist. Wenn nicht, weiß man schon mal, in welcher Hälfte man den
Fehler suchen muß.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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@ Mr Wachtler
>> Ich mache zum Probieren immer noch gerne einen Taster von Reset nach
>> GND.

Das klingt gut, aber bei Bascom z.B gibt es auf dem PC einen Button für 
RESET.

@Basti
Als ich da vor ein paar Jahren mit den Atmels angefangen habe, habe ich
auch einigen Unfug zusammengekauft.
Da waren z.B auch Mega 16 und Mega32 dabei. Diese benutze ich zwar immer 
noch, aber mein Favorit ist eigentlich der M88. Der reicht für fast 
alles.

Deshalb will dir gerne mal den ATmega 88
ans Herz legen. Einen Quarz braucht man am Anfang auch nicht wirklich.

Wegen des Programmers kann ich vielleicht das "USB-Lab" von Ullihome 
empfehlen. Ich persönlich arbeite immer noch mit nem einfachen 
Parralelport Progger, da es mir besser gefällt.

Für das Board würde ich widerum von einem Steckbrett massiv abraten,
da man nie die richtig guten Verbindungen hat (rein persönliche Meinung)

Wenn du magst, mache ich morgen mal ein Foto von meinen Standard-M88
Lochrasterboards.

Was Du auch noch bedenken solltest, ist die Notwendigkeit einer
seriellen Schnittstelle am PC. Das hilft viel bei der Fehlersuche.

Wenn Du mal sagst, was Du für einen PC verwendest, könnte ich dir da
auch noch etwas empfehlen.

Den Spannungsregler würde ich in ein Separates Schächtelchen setzen,
damit du die 5V für verschiedene Sachen nehmen kannst.

Sag einfach bescheid, wenn ich dir mal ein paar Ideen per Foto
zeigen soll.

Gruss Klaus

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Klaus De lisson schrieb:
> Das klingt gut, aber bei Bascom z.B gibt es auf dem PC einen Button für
> RESET.

geht es hier um Bascom?

Klaus De lisson schrieb:
> Deshalb will dir gerne mal den ATmega 88
> ans Herz legen. Einen Quarz braucht man am Anfang auch nicht wirklich.

Klaus De lisson schrieb:
> Den Spannungsregler würde ich in ein Separates Schächtelchen setzen,
> damit du die 5V für verschiedene Sachen nehmen kannst.

Lass ihn doch erstmal am Tutorial entlanghangeln...
Es gibt in jedem Punkt viele Varianten, aber erstmal braucht
er eine Kombination von allem.

Klaus De lisson schrieb:
> Ich persönlich arbeite immer noch mit nem einfachen
> Parralelport Progger, da es mir besser gefällt.

ja, ich auch.
Aber die Druckerschnittstelle stirbt langsam aus.
Laß ihm ruhig das AVRISP mkII.

Klaus De lisson schrieb:
> Für das Board würde ich widerum von einem Steckbrett massiv abraten,
> da man nie die richtig guten Verbindungen hat (rein persönliche Meinung)

Das kann ich nicht bestätigen.
Es gibt sicher gute und schlechte, aber ich habe da keinen Ärger.

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Hallo Klaus wachtler,

ich wollte dich nicht nerven und es ging auch nicht explizit um Bascom.

also bitte.. Nix für Ungut

Gruss Klaus

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Ich habe doch gar nicht rumgerüpelt, hoffe ich.

Autor: Entwickler (Gast)
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Einen Anfänger kann man ja gut mit zu vielen Ratschlägen erschlagen.
Dennoch: wenn Du schon einen fertigen ISP nehmen möchtest, könntest Du 
gleich einen Schritt weiter gehen.

Der AVR Dragon bietet nicht nur Programmierung aller Bausteine sondern 
auch debugging. Gerade für einen µC Neuling ist es wichtig, dem 
Prozessor auf die Bits sehen zu können.

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Dragon

Autor: Basti (Gast)
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Hi, ich habe diese Woche meine Sachen bekommen und gleich mal ein 
bisschen drauf los gebastelt. Stehe nun aber vor dem ersten Problem vor 
dem aber wohl die meisten schon einmal standen und zwar das ich den 
Controller nicht programmieren kann. Dazu aber gleich mehr.

Der Aufbau sieht im Moment wie folgt aus:
Auf einer Lochplatine habe ich separat die Spannungsversorgung mit dem 
7805er aufgebaut. Wenn ich da am Eingang ne 9V Blockbatterie anschließe 
messe ich auch am Ausgang 5V mit dem Multimeter und die LED welche ich 
dort zur Kontrolle eingebaut habe leuchtet auch.
Daher gehe ich mal davon aus das hier soweit alles richtig ist.

Dann habe ich auf eine weiteren Lochplatine versucht eine einfache 
Schaltung für den Controller aufzubauen. (Schaltplan ist angehängt).

Zur Programmierung wollte ich jetzt Bascom nehmen, habe mir davon die 
Testversion gezogen und dann folgendes Programm benutzt:

$regfile = "m16def.dat"
 $framesize = 32
 $swstack = 32
 $hwstack = 32
 $crystal = 10000000
 $baud = 9600
  do
    Print "Hello World"
    wait 1
  loop

Wenn ich jetzt auf Kompilieren gehe zeigt er keine Fehler an. Dann geh 
ich in dne Programmiermodus wo das ganze als Hex-Werte angezeigt wird 
und wenn ich dort dann auf übertragen Drücke kommt immer eine Meldung 
„Chip nicht gefunden, Autoerkennung fehlgeschlagen“ (den genauen 
Wortlaut kann ich heute abend noch einmal posten.)

Am AVR ISP mk2 Programmierer leuchtet die LED rot wenn ich die Schaltung 
nicht angeschlossen habe und grün wenn ich ihn an die Schaltung 
anstöpsel.

Nun zu meinen Fragen:
1. Kann das ganze mit der angehängten Schaltung überhaupt funktionieren 
oder liegt dort der Fehler (ein paar mehr Kondensatoren etc. können 
bestimmt nicht schaden, aber fehlt irgendwas grundsätzliches das es gar 
nicht funktioniert)?
2. Hab ich den Programmierer richtig angeschlossen? In den Datenblättern 
hab ich es nicht 100%ig verstanden. Ich habe die Anschlüsse (von oben 
auf den Anschluss auf den Board gesehen) jetzt so wie im Tutorial(6Pins)
[http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_Sys...]
[http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:Avr-...] 
angeschlossen. Ist das korrekt?

Ansonsten werde ich heute Abend noch Bilder von dem Aufbau posten und 
auch noch mal alles durchmessen, hatte gestern Abend leider noch keinen 
Fehler finden können.

mfg Basti

Autor: Thomas K. (thkusch)
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Hai!

Das kann so nicht funktionieren.. Du hast GND mit Vcc und GND mit AVcc 
verbunden.

Gruss
thomas

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Der Schaltplan ist dein Ernst?

Da ist Reset vom ISP mit +5V verbunden, das auch gleich mit GND
von IC11.

Bin ja nur Maschinenbauer, aber das kommt mir doch fragwürdig vor.

Autor: Basti (Gast)
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Ohje, da verändert man nur seine Zeichnung ein bissel und haut massig 
fehler rein. :)

So sollte der Aufbau jetzt aussehen, bei dem Plan oben hab ich mich 
einfach verhauen. Sorry dafür.

mfg Basti

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Der Vorwiderstand der LED ist übrigens relativ hoch, d.h. sie
wird nur ziemlich schwach funzeln.
Eine grüne LED hat mind. 2.2 V Flußspannung, bleiben also für
den Widerstand max. 2.8 V.
Mit R=U/I und 2 mA macht das 1.4 kOhm.

Grüne low power LED haben aber meines Wissens nicht 2 mA,
sondern 4 mA.
Dann wären das 700 Ohm.

Mehr Widerstand und weniger Strom geht natürlich auch.
Das schont die Umwelt, aber nicht die Augen.

Außerdem brennt die LED natürlich, wenn du den Pin auf 0
setzst, nicht auf 1.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Sieht schon besser aus, fast so gut wie dein ursprünglicher :-)

An GND steht ein merkwürdiges +, in R1 ist ebenfalls eines zu finden.

Am C1 ist ein komischer Strich; Minus soll es wohl nicht heißen,
dazu wäre er auf der falschen Seite und ein Kerko, der es
vermutlich werden wird, hat eh kein + und -.

An Reset macht man meist noch einen C, den ich aber zum Spielen
auch schon mal weglasse.

AVCC bekommt in Edelschaltungen einen eigenen C und evtl. ein
L davor, aber das geht auch ohne, wenn du nicht zu genau
AD machen willst.

Autor: Basti (Gast)
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Jo der Vorwiderstand ist ein bischen höher als er muss, aber ich hatte 
sonst nix passenderes zur Hand und dann hab ich mir gedacht lieber zu 
hoch als zu niedrig. :)

Und Laut Datenblatt haben die wirklich nur 2mA.
Aber auf dem Brettchen für die Spannungsversorgung leuchtet die LED auch 
mit nem 3.3kOhm Widerstand. Muss ja nicht immer super hell sein.

Und den Pin hab ich einfach mal nach dem Tutorial angeschlossen, aber 
soweit kam ich ja noch nicht einmal, da es ja noch mit dem Programmieren 
hapert.

mfg Basti

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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In deinem ursprünglichen Plan hattest du noch einen externen
Oszillator.
Jetzt willst den internen nehmen?
Das ist in Ordnung. Aber bei einem externen müsstest du die
Fuses anders setzen, mit dem jetzigen Plan geht der
Auslieferungszustand des AVR.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> sonst nix passenderes zur Hand

kannst ja zwei parallel schalten.

Autor: Basti (Gast)
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Editieren geht als Gast ja leider nicht.

Die Plus-Zeichen sind eigentlich nur Kreuze vom Bauteilmittelpunkt, ka 
wieso die da drin sind. liegt wohl am Bildschirmfoto direkt aus Eagle 
heraus.
Also kann man aber ansonsten die Schaltung für einen Testaufbau als OK 
bezeichnen? Dann kann ich das ja schonmal abhacken.

Bleibt noch die offene Frage bezüglich der Anschaltung des 
Programmierers?

Asonsten hoffe ich das ich den Fehler heute abend noch finde oder ihr 
anhand meiner Bilder die ich dann poste.

mfg Basti

Autor: Basti (Gast)
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@Klaus: Ui bei dir kommt man ja echt nicht hinterer. :)

@Paralle Wiederstände:
Jo könnte man, aber hat so ja auch geklappt. zumal müssen die nicht in 
Reihe!?

@Oszillator:
jo der kommt später noch rein. Aber zum test wollte ich erstmal ohne, 
zumal ich dann auch erstmal die Fuses in ruhe lassen kann. --> weniger 
Fehler (so erhoffe ich es mir zumindist.)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> @Paralle Wiederstände:
> Jo könnte man, aber hat so ja auch geklappt. zumal müssen die nicht in
> Reihe!?

bei Widerständen in Reihe vergrößert sich ihr Gesamtwert, die LED wird 
also dunkler: R_gesamt = R1 + R2

Bei Parallel: 1/R_gesamt = 1/R1 + 1/R2
Sonderfall R1==R2: R_gesamt = 1/2 R1

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Zum ISP kann ich nicht viel sagen.
In deinem Plan hast du die Belegung genommen, die Atmel
vorschlägt.
Irgendwo im Tutorial war mal eine andere verwendet worden.

Es muß halt zu deinem Programmer passen, den ich nicht kenne.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Basti schrieb:
> @Oszillator:
> jo der kommt später noch rein. Aber zum test wollte ich erstmal ohne,
> zumal ich dann auch erstmal die Fuses in ruhe lassen kann. --> weniger
> Fehler (so erhoffe ich es mir zumindist.)

Ist ok. Du kannst halt dann nur keinen AVR nehmen, bei dem
du evtl. schon mal die Fuses für deinen ursprünglichen Plan
gesetzt hast.

Autor: Basti (Gast)
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Ok jetzt versteh ich das mit den Widerständen.
Hatte das so verstanden 750 Ohm + 750 Ohm = 1.5 KOhm
Das mit dem Parallelschalten war mir gerade gar nicht mehr so bewusst.

Als Programmierer benutz ich den AVR ISP mk2 von Atmel.
Im Datenblatt ist da ne beschaltung drin 
[http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...].

Wenn ich jetzt bei mir aufs Board von oben drauf schaue, dann hab ich 
die Pinbelegung wie auf Seite 26 gezeigt.
Oder ist das jetzt genau falschrum und aus der Sicht auf den Stecker!?

Weil die LED am Programmierer leuchtet grün und ich ging davon aus das 
wenn ich das falsch beschalte dann die Lampe Rot leuchtet oder blinkt. 
VErstand ich zumindist so aus der Anleitung.

mfg Basti

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Am Stecker ist doch am roten Streifen zu sehen, wo Pin 1 ist;
manchmal ist auch am Stecker selbst nochmal ein Dreieck
oder sowas eingeprägt.

Hast du auf deiner Schaltung eine ordentliche Buchse? Dann ist da
auch Pin 1 markiert oder gleich alle klein beschriftet.

Autor: Basti (Gast)
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Nein habe keine Buchse, sondern nur eine Stiftleise. Wobei ich das 
vertauschen da nicht als das Problem ansehe, ich weiß ja wie ich ihn 
aufstecken muss wenn es denn klappt.

Ich bin mir eher nicht sicher ob ich die Stiftleiste richtig herum 
angelötet habe, weil ich nicht verstehe ob die Beschreibung die 
BEschaltung des Steckers am Programmierer oder die Beschaltung der 
Stiftleiste auf den Board zeigt. Weil daraus ergeben sich ja dann 2 
möglichkeiten oder?

1-2
3-4
5-6

2-1
4-3
6-5

Bei beiden wäre die 1 auf der Seite mit der roten Leitung, oder hab ich 
jetzt nen Gedankenfehler?

mfg Basti

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Deinen vermutlichen Stecker habe ich leider nicht greifbar, nur die
Gegenseite dazu.
Musst du halt umdenken.

Ja, Pin 1 ist immer auf der Seite mit dem meist roten Streifen
und wird also auf die 6 Stifte so aufgesteckt, daß der Streifen
im obigen Bild nach links oben kommt.

Autor: Basti (Gast)
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Aus dem Kopf heraus würde ich sagen das hab ich auch alles so angelötet.
Aber ich werd das nachher nochmal prüfen und die Schaltung nochmal 
durchmessen. Dann gibts auch Bilder.

Bis dann. Basti

Autor: Thomas K. (thkusch)
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Hallo!

Nehme mal den 6-poligen Stecker des avrispmk2 in die Hand und zwar so, 
dass Du den RÜCKEN siehst (also mit den Löchern nach unten) und der rote 
Streifen des Flachbandkabels LINKS ist.
Wenn du jetzt so auf den Stecker draufschaust ist die Belegung:

VTG MOSI GND
MISO SCK RST
^
rot

So sollte also auch die Belegung deiner Stiftleiste aussehen :)

Gruss
Thomas

Autor: Basti (Gast)
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Hi, hier sind die Bilder, ich hoffe man kann was darauf erkennen.

Soweit ich das überprüft habe ist die Schaltung ok und der Programmer 
auch richtig angeschlossen.

In Bascom kann ich folgendes Programm kompilieren:
 $regfile = "m16def.dat"
 $framesize = 32
 $swstack = 32
 $hwstack = 32
 $crystal = 10000000
 $baud = 9600

 Config Pind.6 = Output

  Do
     Portd.6 = 1
     Waitms 1000
     Portd.6 = 0
     Waitms 1000
  Loop

Wenn ich dann auch "program chip" gehe steht bei chip aber nur ??? und 
wenn ich auf "erase and program chip" klicke meldet er "could not detect 
chip, auto program failed".

Wenn ich das kompilierte hex-file in AVR Studio lade und versuche damit 
auf den chip zu schreiben sag er:

Getting isp parameter.. SD=0x3e .. OKOK
Reading FLASH input file.. OK
Setting mode and device parameters.. OK!
Entering programming mode.. OK!
Erasing device.. OK!
Programming FLASH ..      OK!
Reading FLASH ..      OK!
FLASH contents is equal to file.. OK
Leaving programming mode.. OK!

Denke mal das es eigentlich nen gute Zeichen oder?

Hat viellicht jemand ne Idee was ich nochmal probieren kann?

Autor: Basti (Gast)
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Ok in dem Code da oben ist nen Fehler, soll natürlich port 7 sein.
Mit dem läuft das programm auch, wenn ich es in Bascom kompiliere und 
dann mit AVR Studio auf den chip packe.

Aber wieso geht das nicht direkt aus Bascom heraus?

Autor: snowfly (Gast)
Datum:

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hast du denn auch den richtigen programmer in den Bascom Optionen 
eingestellt?
villeicht mal ein bischen rumprobieren mitden einstellungen

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