Gast
#1862548
Guten Tag, ich beschäftige mich derzeit hobby-technisch ein wenig mit RFID und dem ganzen Drumherum. Ich habe mir bereits das RFID-Handbuch durchgelesen. Weiterhin habe ich mir auch die Tools zum Antennendesign der Funker angeschaut wie NEC und dergleichen. Es werden ja diverse Beispiele für Antennen zu den Tools mitgeliefert, wie YAGI-Antennen etc. Dies sind jedoch immer Antennen für den HF-Bereich. Nun stelle ich mir jedoch die Frage, wie im niederfrequenteren RF-Bereich Antennen designed/entworfen, verifiziert und simuliert werden. Insbesondere geht es mir bei meiner Frage um den Bereich magnetischer Kopplung. Nehmen wir bspw. den Bereich 13,56MHz. Wie wird für diesen Bereich die perfekte Antenne entworfen und simuliert? Viele haben sicherlich schon mal einen RFID-Reader mit den Rahmenantennen/Rahmeninduktivitäten gesehen. Wenn es um sehr kurze Distanzen geht sieht man auch die berühmte Leiterplattenantenne als planare Spiralspule. Mir ist bisher nicht klar geworden wie diese ausgelegt sind. Wo setzt man die richtige Induktivität an? Schließlich gibt es viele L-C-Kombinationen nur die richtige Wahl wird sicherlich einen entscheidenen Einfluss auf die "Qualtität der Kommunikation" aufgrund des Kopplungsfaktors haben. Beim Backscattering ist es nach meinem Empfinden noch dramatischer. Ich kann die Antenne ja nicht beliebig groß machen, da die Induktivität nur einen Teil des magnetischen Flusses abbekommt, der Rest wird frei in den Raum gestrahlt. Ist die Antenne geometrisch zu groß, dann fällt der Fluss durch das Tag irgendwann ja gar nicht mehr ins Gewicht. Womit lässt sich die Kopplung zwischen der in Resonanz befindlichen Antenne und dem resonanten Tag simulieren? Gibt es da im Bereich freier Tools und OpenSource überhaupt Möglichkeiten? Viele Fragen und Fragezeichen. Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch und hoffe viele nützliche Informationen. Freundliche Grüße, Daniel