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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Existenzgründung und Büro mieten!!


Autor: Alfredo (Gast)
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Hallo zusammen,

demächst werde ich eine Gewerbe nebenberuflich anmelden, Entwicklung von 
Steuerungen, ist es zu empfehlen ein kleines Büro dafür zu mieten, 
obwohl ich für die nächsten Monaten mit keinem Kunden rechne, nur 
entwicklung und Werbung?

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Hast du zu viel Geld? -> Mieten!

Autor: MaWin (Gast)
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> ist es zu empfehlen ein kleines Büro dafür zu mieten

Nein. Wenn du zu Hause genug Platz hast, ist das ja unnötig.

Aber eine WebSite. (wer nicht in Google ist, den gibt's nicht).

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Und bevor du gründest, klapper die örtlichen Gründungsinitiativen, IHK 
und ähnliches ab und frag nach Fördermöglichkeiten. Es gibt keinen 
moralischen Grund die nicht zu nehmen, sind ja deine Steuergelder die 
dort landen, die kann man sich auch zurückholen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich wuerd auch eine Webseite als wichtiger erachten. Wenn man zuhause 
nicht den schreienden Kindern entkommen muss, sollte man zuhause 
bleiben. Auf die andere Seite hat man den Webserver sinnvoller auch 
gleich da. Eine kleine NAS Einheit an einem DSL ist genuegend. Dann hat 
man wengstens die Flexibilitaet zu machen was man will.

Autor: Alfredo (Gast)
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genau das, Zuhause kein großes Büro und irgendwann mal wird es zu einem 
Treffen mit Kunden geben, ich glaube es ist professioneler wenn es ein 
Büro wäre! wenn ich für das ertse ahr kein Gewinn erziele, kann man die 
Miete von den Steuer (vom Hauptberuf) abziehen?

Autor: High Performer (Gast)
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@Alfredo:

Na logisch solltest Du einen Bürokomplex mieten. Und nicht vergessen, 
einen adäquaten Firmenwagen zu leasen! Am besten solltest Du gleich ein 
paar Mitarbeiter einstellen.

STOPP! Spaß beseite: bleibe auf dem Boden! Mein Tipp: keine unnötigen 
Kosten, schon gar keine laufenden verursachen. Nimm dein privates Auto, 
richte Dir Dein "Büro" irgend wie zu Hause ein. Wenn das Geschäft läuft, 
kannst Du jederzeit ein Büro mieten. Gewerberäume gibt es reichlich.
Und natürlich auch niemanden einstellen. Erst dann, wenn Du täglich 
mindestens 14h arbeitest und am Sonntag noch Bürokram erledigst, und 
eine stabile Kundenbasis hast, kannst Du mal über eine Mitarbeiter 
anchdenken.
Bleibe auf dem Boden und sei sparsam (außer beim Arbeitsmaterial, da 
solltest Du schon auf Qualität Wert legen), dann kannst Du auch noch 
ruhig schlafen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Aufpassen, bei einer selbständigen Tätigkeit in der Wohnung.
Wenn es ein Eigentumswohnung ist kann sich die Besteuerung
ändern. Bei Mietwohnungen muss man sich die Zustimmung des
Vermieters holen (möglichst schriftlich). Evtl. will man auch
ein Schild an die Fassade anbringen und das sollte rechtlich
schon geregelt sein. Gerade Mieter erfinden gern eine Minderung
des Wohnwertes oder der Wohnqualität in der törichten Annahme die
Miete zu mindern wegen irgend welcher fiktiven Nachteile(selbst
erlebt). Besser wäre einen Business-Service zu nutzen der für
kleines Geld die Kundenbetreuung unterstützt. Ein Büro kann man
dann stundenweise nutzen und zu Hause dann ganz diskret den Rest.
Ich selbst habe auch entsprechende Pläne und hab mal nach
Existenzgründungszentren recherchiert. Fazit - viel zu teuer und
dann kämen noch Nebenkosten dazu in einer Höhe wie man es vom
Wohnen kennt, manchmal noch schlimmer weil man da wohl der Meinung
ist Firmen kann man melken nach Herzenslust.
Und noch was: Finger weg von Krediten, Zuschüssen oder schnellen
Geldern aller Art. Das kann schnell der Anfang vom Ende sein.
Lieber dann Nebenberuflich mit Eigenkapital, evtl. mit einem
Kunden-Kontokorrentkredit als Puffer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontokorrentkredit
Es ist immer eine gute Idee erst mal einen Exitensgründerkurs mit/ohne
Mindestbuchhaltung z.B. bei der IHK zu besuchen. Man erfährt
da Sachen an die man im Leben nicht gedacht hätte und Wissen kann
nie schaden.(Hab ich auch gemacht).

Autor: High Performer (Gast)
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>genau das, Zuhause kein großes Büro und irgendwann mal wird es zu einem
>Treffen mit Kunden geben, ich glaube es ist professioneler wenn es ein
>Büro wäre! wenn ich für das ertse ahr kein Gewinn erziele, kann man die
>Miete von den Steuer (vom Hauptberuf) abziehen?

Könnte sein, dass diese Verrechnung nicht geht. Außerdem: wenn Du schon 
am Anfang solche Milchmädchenrechnungen aufstellst, solltest Du Deine 
Selbstständigkeit nochmal gründlich überdenken. Ich kenne ja Dein 
Einkommen nicht, aber Du solltest Dir darüber klar sein, dass ein Büro 
mindestens 500,-  pro Monat kostet. Kannst Du Dir das leisten?

Im Übrigen wird es seeehr selten vorkommen, dass Du Kundenbesuch hast. 
In den meisten Fällen wird es so sein, dass die Besprechungen etc. bei 
Deinen Kunden statt finden. Und die Kunden sind nicht blöde. Wenn die 
wissen, dass Du Einzelkämpfer bist und gerade erst angefangen hast mit 
der Selbstständigkeit, werden die nicht in Zehnergruppen Dein Wohnzimmer 
belagern. Ich würde das sehr gelassen sehen.

Autor: High Performer (Gast)
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>Bei Mietwohnungen muss man sich die Zustimmung des
>Vermieters holen (möglichst schriftlich).

Der Mieter muss allerdings im Allgemeinen zustimmen, wenn es nur wenig 
Kundenbesuche gibt. Und wozu soll er ein Schild an dem Haus anbringen? 
Das ist so unnötig wie sonstwas! Fangt doch mal mit den wirklich 
wichtigen Dingen an: Kundenakquise! Der Rest kommt von ganz allein. Ach 
ja, ganz wichtig: eine gute Betriebshaftpflichtversicherung. Kostet am 
Anfang zwischen 1000,- und 2000,- EUR/Jahr, muss aber unbedingt sein.

Was genau will der TE überhaupt anbieten?

Autor: High Performer (Gast)
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Ach ja, weil hier schon von Krediten die Rede ist: vermeide, wenn es 
irgend wie geht, Deine Firma auf Krediten aufzubauen.

Autor: High Performer (Gast)
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>Der Mieter muss ...

Vermieter natürlich.

Autor: Torsten K. (ago)
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Ich würde es gerade wenn noch keine Kunden da sind sein lassen.
Für Kundentermine würde ich dann empfehlen, in einem Hotel ggf. ein 
entsprechendes Tagungszimmer / Besprechungsraum für den Tag anzumieten.
Da gibt es dann meist auch gleich Büroausstattung (Beamer für 
Präsentationen usw.) gleich mit dabei.

Ggf. kannst du die Kosten dafür sogar absetzen (Werbungskosten?).

Autor: Floh (Gast)
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Alfredo schrieb:
> genau das, Zuhause kein großes Büro und irgendwann mal wird es zu einem
> Treffen mit Kunden geben, ich glaube es ist professioneler wenn es ein
> Büro wäre!

Wie wärs das Treffen beim Kunden zu machen? Kann man dann ganz gut als 
Nähe zum Kunden / Auftrag verkaufen. :-)

Autor: Thomas T. (knibbel)
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Hi!

Also als Auftrag-GEBER erwarte ich, dass der Auftrag-NEHMER bei mir in 
der Firma auftaucht... und nicht umgekehrt... Dann braucht er nur seinen 
Laptop mitbringen, Beamer (oder großen Monitor) und Besprechungsraum 
stelle ich dann ...

Insofern halte ich die Anmietung eines Büros erstmal für unnötig.

Gruß,
Thomas T.

Autor: Matthias (Gast)
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Falls du ein Büro in Berlin suchst, schau dir mal das Büro 2.0 ( 
http://www.buero20.org/ ) an.

Bis dann,
Matthias

Autor: gästle (Gast)
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Ich habe mir eine Ecke in der Wohnung eingerichtet: Zwei betagte 
Schreibtische, ein Regal, ein paar Kleinteilemagazine. Das kann dann 
ersetzt werden wenn der Laden läuft, das Geld besser in gutes Werkzeug 
investieren. Das gemietete Büro sorgt für hohe Fixkosten, die du am 
Anfang auf keinen Fall brauchen kannst! Falls doch mal Besuch kommt 
(meistens Lieferanten) habe ich in einem nur gelegentlich genutzten 
Zimmer einen großen Tisch und ein paar Stühle. Schau' dich doch mal bei 
ähnlichen Unternehmen um: Von Wohnzimmer über umfunktionierte Keller bis 
zur Garage findest du alles.

So lange du keinen großen Besucherverkehr hast und die Arbeit keine 
Belästigung für die Nachbarn/ andere Parteien im Haus darstellt kannst 
du das von deiner Wohnung aus machen. Ev. wohnst du sogar in einem sog. 
Gewerbemischgebiet, dann ist das noch einfacher.
Mit der Besteuerung gibt es keine Probleme so lange die gewerbliche 
Nutzung nur einen kleinen Teil der Wohnung umfasst.

Ein oft übersehener Nebeneffekt: Gesparte Wegezeit kann produktiv 
eingesetzt werden!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Also als Auftrag-GEBER erwarte ich, dass der Auftrag-NEHMER bei mir in
> der Firma auftaucht... und nicht umgekehrt...

Grosskotz.

Ja komisch, das scheint hier in Deutschland so Usus und Unsitte zu sein.
Allerdings: meinen wichtigsten Kunden aus Deutschland habe ich nie 
gesehen, weder war ich bei ihm, noch er bei mir.
Ein sehr nobler Kunde aus dem Ausland hat mich besucht und mir sein 
Problem in meinem Büro geschildert, möglicherweise wollte er auch meine 
Klitsche in Augenschein nehmen, bevor er Aufträge bei mir fallen lässt.

Manchmal kann es auch besser sein, wenn der Kunde kommt, weil man ihm 
dann sofort verschiedene Lösungsmöglichkeiten am lebenden Objekt 
vorführen kann.

Das Büro sollte man erst mieten, wenn man volle Kanne selbständig ist. 
Sooo teuer ist dann auch nicht mehr. Bei mir machen die Raumkosten laut 
aktueller BWA 4,4% des Umsatzes aus. Das sollte man sich leisten können.

Autor: High Performer (Gast)
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>Grosskotz.

Das ist noch großkotzig. Auch für mich ist es selbstverständlich, dass 
ich zu den Kunden komme, und nicht umgekehrt.

Aber in der Servicewüste Deutschland scheint inzwischen alles auf den 
Kopf gestellt worden zu sein.

Und wer jetzt glaubt, dass wir hier nicht in einer Servicewüste leben, 
der sollte mal im Alltag ein wenig die Augen aufmachen. Ich finde es 
erschreckend, mit welcher Arroganz, Oberflächlichkeit und Ignoranz bei 
uns viele Liferanten und Dienstleister mit ihren Kunden umgehen. Hier in 
Deutschland wird doch einem immer unterschwellig eingebleut, dass man 
doch froh sein soll, dass einem der Lieferant/Dienstleister überhaupt 
etwas verkauft. Das hat mich nicht nur einmal dazu veranlasst, 
unverrichteter Dinge ein Ladengeschäft zu verlassen.

Aktuelles Beispiel, gerade wenige Wochen her: wir gehen Samstag morgens 
um ca. 10:30 in die örtliche Bäckerei, um süße Stückchen (Kaffegebäck) 
zu kaufen für den Sonntag zum Frühstück. Alles ausverkauft. Auf meine 
Frage, ob schon alles ausverkauft sei, die forsche Antwort der 
Verkäuferin: "Samstags gibt's sowieso nur drei Sorten". Hallo, wo sind 
wir denn?! Das ist Planwirtschaft pur! Fünfzig Teile werden hergestellt, 
nicht mehr und nicht weniger. Wenn die ausverkauft sind, gibt's halt 
nichts mehr. Anstatt in Zukunft einfach ein paar Teile mehr zu backen, 
vergrault man Kunden mit dreisten Antworten.

Anderes Beispiel: ich kauf(t)e Haushaltsgeräte eigentlich wenn möglich 
im örtlichen Fachgeschäft. Aber auch dort greift eine derart üble Masche 
um sich, dass mir so langsam die Lust am Einkaufen vergeht. Beispiel:

Man kommt in das Geschäft, und sagt dem Verkäufer, dass man sich für 
einen Staubsauger interessiert. Nach zwei, drei Fragen des Verkäufers 
mit einem ein Modell präsentiert, das man gefälligst nehmen soll. Weiter 
Fragen werden eher ungern beantwortet. Man merkt einfach, dass der 
Verkäufer nur ein Ziel hat: möglichst schnell möglichst viel Ware 
loszuschlagen. Das hat mit Beratung aber nichts zu tun. Bei unserem 
letzten Einkauf, bei dem wir einen Staubsauger kauften, dauerte das 
Verkaufsgespräch gerade mal drei Minuten. OK, wir wussten schon in etwa, 
was wir wollten. Aber wir kamen uns trotzdem irgend wie abgefertigt vor. 
Und das, obwohl wir einen Miele-Sauger für immerhin deutlich über 200,- 
EUR kauften.

Weiteres Beispiel: ich wollte mir mal ein etwas bessere Armbanduhr 
kaufen. Also zum örtlichen Juwelier, ein paar Modelle angeschaut. Zeit: 
ca. 10 Minuten. Ich habe mir dann noch ein wenig Bedenkzeit erbeten. Am 
nächsten WE sind wir dann nochmal zum Juwelier, um die Uhr zu kaufen. Da 
ich noch zwischen zwei Modellen schwankte, lies ich mir nochmal die zwei 
in Frage kommenden Modelle zeigen. Und da musste ich mir schon eine 
süffisante Bemerkung anhören, weil wir die Uhren ja schonmal angeschaut 
hatten. Insgesamt musste der Juwelier ca. 20 Minuten seiner kostbaren 
Zeit für uns opfern. Die hat dann immerhin ca. 300,- EUR gekostet.

Überhaupt habe immer das extrem unangenehme Gefühl, dass ich deutlich 
zum Kauf eines Produkts gedrängt werde. Bei einer Bedenkzeit oder 
Rückfragen reagieren die Verkäufer oft ein wenig forsch.

Ach ja, und die Episoden mit unserer Autowerkstatt möchte ich lieber gar 
nicht erwähnen. Zeug getauscht, das nicht defekt war, wichtige 
Kontrollen vor der Reparatur weggelassen, worduch wenige Monate später 
eine erneute Reparatur fällig war, exorbitante Preise. Das ganze 
Programm. Jetzt, da wir vor einem Jahr die Werkstatt gewechselt haben 
und die das inzwischen wohl auch bemerkt haben, kommen die angekrochen 
mit Anrufen und Briefen.

Thema EnBW: wir waren jahrelang im Basistarif (ich weiß, schön blöde). 
Dann habe ich mal eine halbe Stunde geopfert, einen neuen Anbieter 
gesucht und gewechselt. Kaum zwei Monate später kam der erste Anruf von 
EnBW, dass sie uns einen guten Tarif anbieten könnten. Da habe ich denen 
zuerst einmal gesagt, dass der Anruf ein paar Monate früher wohl 
effektiver gewesen wäre.

Es gäbe noch zig weitere Beispiele, aber das würde hier wohl den Rahmen 
sprengen... ;-)

Autor: High Performer (Gast)
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nicht großkotzig muss es heißen...

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Ein oft übersehener Nebeneffekt: Gesparte Wegezeit kann produktiv
eingesetzt werden!

Genau. Wenn man zB nicht einschlafen kann und die tolle Idee um 1:30 
kommt, dann kann man aufstehen und die Loesung schnell umsetzen, im 
Nachthemd.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Großkotzig hin oder her, Servicewüste hin oder her...

Der betreffende Kunde war der erste in meiner fast zwanzigjährigen 
Laufbahn als Selbständiger, der mich als Menschen behandelt hatte.
Bis dato war ich auch immer beim leisesten Wink zu den Kunden 
gesprungen.
Das Ergebnis war unterschwellig immer folgendes: Du bekommst unser 
kostbares Geld, dafür hast du ein absolut fehlerfreies Produkt in 
Nullkommanichts zu entwickeln. Wenn es nicht so läuft wie wir wollen, 
bist du draußen, kriegst nie wieder einen Auftrag von uns und eine 
Vertragsstrafe, dass du nicht mehr aus den Augen gucken kannst. Du bist 
schließlich der Arsch und Neger, der das Problem zu lösen hat.

Irgendwann bekommt man von der Dauerarroganz der Geldbesitzer die Nase 
voll.
Ich habe es als hohe Wertschätzung meiner Arbeit und Qualifikation 
aufgefasst, dass der Kunde zu mir kam. Da macht das Arbeiten dann auch 
Freude und die Bindung an den Kunden ist eine ganz andere.

Vielleicht sollten sich die AG manchmal auch in die Rolle des AN 
hineinversetzen und umgekehrt. Ein gegenseitiger pfleglicher Umgang 
miteinander könnte manches Problem gar nicht erst entstehen lassen

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Dünner Zitterknilch schrieb:
>>Ein oft übersehener Nebeneffekt: Gesparte Wegezeit kann produktiv
> eingesetzt werden!

Ja, absolut!

> Genau. Wenn man zB nicht einschlafen kann und die tolle Idee um 1:30
> kommt, dann kann man aufstehen und die Loesung schnell umsetzen, im
> Nachthemd.

Hehe, ja, das kommt ab und zu vor. Und man kann, wenn der Kopf mal leer 
ist, schnell anderes erledigen, das auch getan werden muss.


Ansonsten zum OP:

Klein anfangen! Und Dich vor allem nicht größer machen, als Du bist.
Wer kein Verständnis für ein kleines Unternehmen ohne externes Büro hat, 
sollte Dir bereits suspekt sein.

Hier taten es damals gebrauchte Tische, Glasvitrinen und Möbel von ebay 
- für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Dazu noch ein 
geschenktes Sideboard und eine Schreibtischlampe von Tchibo - fertig war 
das Büro.

Und wie schon von anderen erwähnt: keine Kredite aufnehmen! :-)

Chris D.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ja. Dann gibt's auch noch jene Kunden, denen alles eh viel zu teuer ist. 
Die wollen absolute Tiefstspreise. Ok. Irgendwann hat man sich daran 
gewoehnt und bringt absolute Sparpreise. dH keine Lagerhaltung mehr fuer 
diesen Kunden auf gut Glueck. Wenn er bestellt rollt die Fertigung an. 
Da man kein Geld mehr draussen haben will, wird bei Bestelleingang 
bestellt. Aus Kostengruenden laesst man gesammelt liefern. Geht einmal 
zum Fertiger, macht einmal Endpruefung. Teillieferungen gibt's keine 
mehr. Das schlaegt dann auf die Zeit bis geliefert werden kann. Wenn 
gejammert wird, wieviel Verzoegerung dadurch ausgeloest wird, kann man 
rechtfertigen : alles Massnahmen fuer die tiefen Preise ... das naechste 
Mal frueher bestellen.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Und letztendlich sollten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
des Anbieters einer Leistung gelten, sonst macht es ja keinen
Sinn mehr.

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