Wellenlänge bei digitalen Signalen

Gast #1863065
Lesenswert?

Hallo,

ich habe eine Frage Wellenlänge digitaler Signale.

Bei sinusförmigen Signales errechtnet sich die Wellenlänge ja durch

Wie ist dies bei digitalen Signalen? Beträgt die Wellenlänge dort, die 
Bitdauer?

Definiert sich die Wellenlänge hier vielleicht durch die Steilheit der 
Flanken?

Als Beispiel vielleicht mal 100 BASE-TX.
->logische Geschwindigkeit: 100MBit/sec
->Durch die versch. Codierungen(4B/5B, MLT) wird eine phys. Bandbreite 
von 31,25MHz benötigt.

Wie groß ist nun die Wellenlänge?

Viele Grüße
Jan
#1863308
Lesenswert?

@jan (Gast)

>Es geht hier darum, dass ich eine lambda viertel Transformationsleitung
>bauen möchte

Für Digitalsignale?

> und nun muss ich irgendwie lambda wählen.

Dir ist schon klar, dass diese Transformation recht schmalbanding ist?

Sowas geht bestenfalls für Takte oder so.

MfG
Falk
#1863430
Lesenswert?

Die Wellenlaenge eines Digitalsignales ist nicht von einer Frequenz, 
daher ist die Laenge auch nicht konstant. Ein pseudozufaelliges Signal 
hat einen Frequenzbereich der durch ein Einzelbit am oberen Ende, und 
die maximale Anzahl gleicher bits am unteren Ende begrenzt ist.

Was soll denn transformiert werden ?
Gast #1863481
Lesenswert?

Ja also, ich baue ein Y-Kabel für Ethernet 100BASE-TX. (physiaklische 
Bandbreite durch 4B5B und MLT Codierung beträgt 31,25MHz)

An der Zweigstelle, an der ich das zweite Kabel anlöte, habe ich ja den 
halben Wellenwiderstand, da das eine Parallelschaltung der beiden  Kabel 
ist.

100Ohm parallel 100Ohm sind dann 50 Ohm und um die 100 an den 50Ohm 
Punkt anzupassen habe ich mir überlegt eine Impedanzanpassung mit Hilfe 
eines lambda/4 Transformators durchzuführen.

Ja, ich weiss, ich kann auch einen Hub benutzen, habe ich auch schon 
bestellt, aber mich interessierts halt trotzdem und ich würde es auch 
nochmal ausprobieren mit der Anpassung.
#1864357
Lesenswert?

@  jan (Gast)

>Ja also, ich baue ein Y-Kabel für Ethernet 100BASE-TX.

Was ja auch sehr "sinnvoll" ist.

>An der Zweigstelle, an der ich das zweite Kabel anlöte, habe ich ja den
>halben Wellenwiderstand, da das eine Parallelschaltung der beiden  Kabel
>ist.

Jo.

>100Ohm parallel 100Ohm sind dann 50 Ohm und um die 100 an den 50Ohm
>Punkt anzupassen habe ich mir überlegt eine Impedanzanpassung mit Hilfe
>eines lambda/4 Transformators durchzuführen.

Geht nicht, aus dem mehrfach beschriebenen Gründen.

>Ja, ich weiss, ich kann auch einen Hub benutzen,

Dann tu das.

>bestellt, aber mich interessierts halt trotzdem und ich würde es auch
>nochmal ausprobieren mit der Anpassung.

Es geht mit Widerständen, da die Leitungen unidirektional sind. Einfach 
zwischen den Abzweig der zwei Ausgänge einen 50 Ohm Widerstand löten, 
dann "sieht" der Sender 100 Ohm, keine Reflektionen. Die Empfänger 
gekommen dann zwar nur die halbe Spannung, aber das verkraften die.

MfG
Falk
Gast #1866240
Lesenswert?

da habe ich nochmal eine Frage und zwar habe ich mir den Folgenden Trafo 
mal ausgesucht..

http://www.tycoelectronics.com/commerce/DocumentDelivery/DDEController?Action=showdoc&DocId=Data+Sheet%7FMGH7S%7FS%7Fpdf%7FEnglish%7FENG_DS_MGH7S_S.pdf

Und dort habe ich mir den HB781 ausgesucht.

Denn, es ist doch korrekt, dass ich in meinem Fall bei RX UND TX ein
Übersetzungsverhältnis von 1.41:1 haben muss?


                    |
                    #
                    # Z2_1=100 Ohm
             1.41:1 #
                    |
 Z1=100 Ohm   #|#   |
---####-------#|#---*   <- An diesem Pkt 50 Ohm wegen parallel
              #|#   |
                    |
                    #
                    # Z2_2=100 Ohm
                    #
                    |

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren