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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik TEA5767 Vorverstärker nötig?


Autor: Martin S. (maklin)
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Hallo,

ich habe mir eine Platine mit einem TEA 5767 Radio-IC bei Ebay gekauft 
und damit herumexperiementiert. Es ist soweit auch alles in Ordnung, 
allerdings steht in diesem PDF: 
http://www.rockbox.org/wiki/pub/Main/DataSheets/ap...
dass ein Verstärker zwischen Ausgang und Kopfhörer/Lautsprechen nötig 
ist. Ich habe bereits Versuche mit dem sehr empfindlichem Line-In meines 
PCs gemacht, dies hat soweit gut geklappt. Kann ich wohl auch den TEA 
direkt an Aktivboxen anschließen, oder ist dort doch noch der genannte 
Verstärker nötig?
Wenn ja, hat zufällig jemand hier noch weitere, vielleicht auch sehr 
einfache, Lösungen parat, als der im PDF genannte IC?

Vielen Dank für eure Hilfe

Autor: mhh (Gast)
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Eine Seitenangabe wäre schön gewesen...

OPV als Puffer wird für Aktivlautsprecher reichen, es muss nicht dieser 
spezielle sein.

Autor: Martin S. (maklin)
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Ah ja stimmt, das wäre hilfreich gewesen: Es ist Seite 41.
Soll der OPV einfach als Verstärker-Grundschaltung betrieben werden oder 
muss man noch zusätzliche Bauteile verwenden?

Autor: Mitlesender (Gast)
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Als Spannungsfolger (v=1) sollte für Aktivboxen reichen. Es gibt 
Aktivboxen mit einigen 100 Ohm bis 10 kOhm Eingangswiderstand. Da gibt 
der OPV Sicherheit.

Autor: holger (Gast)
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>Kann ich wohl auch den TEA direkt an Aktivboxen anschließen,

Ja.

>oder ist dort doch noch der genannte
>Verstärker nötig?

Nein.

>Es gibt Aktivboxen mit einigen 100 Ohm Eingangswiderstand

Die würde ich gleich entsorgen.

Autor: Mitlesender (Gast)
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holger schrieb:
> Die würde ich gleich entsorgen.

Wie lustig, andere würden einfach den parallel zum Eingang liegenden 
Widerstand entfernen.

Da es müßig ist, erst jedesmal die Boxen aufzuschrauben und 
nachzuschauen, ist ein OPV das kleinere Übel.

Autor: holger (Gast)
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>Da es müßig ist, erst jedesmal die Boxen aufzuschrauben und
>nachzuschauen, ist ein OPV das kleinere Übel.

Oder man probiert es einfach mal so aus.
Wenns klappt ist gut (sehr wahrscheinlich), wenn nicht OPs kaufen.

Autor: Martin S. (maklin)
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An dem Preis der OPVs sollte es nicht scheitern, ich habe neulich 
10Stück LM324 bei Ebay für einen Euro gekauft. Und da einer dieser 
4-fach-OPVs eh in meiner Schaltung verwendet wird und noch 2 OPVs frei 
sind ist das kein Problem.

Zitat: Oder man probiert es einfach mal so aus.
Wenns klappt ist gut (sehr wahrscheinlich), wenn nicht OPs kaufen.

->Naja ich will den TEA 5767 nicht schrotten, daher ja dieser Thread.

Autor: Martin S. (maklin)
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Mitlesender schrieb:
> Als Spannungsfolger (v=1) sollte für Aktivboxen reichen. Es gibt
> Aktivboxen mit einigen 100 Ohm bis 10 kOhm Eingangswiderstand. Da gibt
> der OPV Sicherheit.

Sehe ich es richtig, dass die negative Versorgungsspannung wie sonst 
auch bei OPVs auch hier kleiner als GND sein muss, um das auch negative 
Audiosignal richtig zu verarbeiten? Ich hätte damit meine Probleme...

Autor: Mitlesender (Gast)
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Nein, muss nicht. Arbeitspunkt auf Ub/2 einstellen und über Kondensator 
einkoppeln.

Aber:
Vom Prinzip her bietet der TEA schon UB/2 an seinem Ausgang, wenn ich 
das Datenblatt richtig (auf die schnelle) interpretiert habe. Also 
kannst Du mit dem +Eingang des OPV über einen kleinen Serienwiderstand 
direkt rangehen (ohne irgendeinen Kondensator). Also minimaler Aufwand 
für Dich.

Autor: holger (Gast)
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>Vom Prinzip her bietet der TEA schon UB/2 an seinem Ausgang, wenn ich
>das Datenblatt richtig (auf die schnelle) interpretiert habe.

Auf dem Board sind Kondensatoren an seinen Ausgängen
angeschlossen. Also nix Ub/2 am Ausgang des Boards.

> Also
>kannst Du mit dem +Eingang des OPV über einen kleinen Serienwiderstand

Falsch. Du nimmst einen Serienwiderstand von 10k am Ausgang
und lässt den OP einfach weg! Schon kann dem TEA nix mehr passieren.

Autor: Mitlesender (Gast)
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holger schrieb:
> Auf dem Board sind Kondensatoren an seinen Ausgängen
> angeschlossen. Also nix Ub/2 am Ausgang des Boards.

Ahhh, Du hast keinen Lötkolben zum entfernen oder überbrücken. Schade.

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