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Forum: Markt OSZI fürs Basteln gesucht


Autor: Peter Pan (peterpan222)
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Hallo,

ich bin seit vielen Monaten auf der Suche nach einem bezahlbaren 
digitalen Oszi für meine Bastelarbeiten. Perfekt wären min 2 Kanäle, 
50Mhz Bandbreite und eine Schnittstelle für den Anschluss an den PC.

Ich weiß es erscheint zunächst utopisch, aber als Studi will und kann 
ich nich mehr als 300€ ausgeben. Irgendwo da draussen muss es doch ein 
ungenutztes oder herrenloses Skop geben, dass auf mich wartet. Habt ihr 
Empfehlungen, Tipps oder gar einen heißen Kontakt?

Dank und Gruß
peterle

: Verschoben durch Moderator
Autor: Иван S. (ivan)
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Warum unbedingt digital und ist der PC-Anschluss ein Muss? Für Deinen 
Etat würdest Du bestimmt ein schönes analoges Gebrauchtgerät bekommen, 
das alle Stücke spielt. Mit dem gespartem Geld würde ich mir dann einen 
Selbstbau-Logicanalyzer (MiniLA z.ß.) zulegen.
Mit dieser Kombi wärst Du praktisch unschlagbar.

Eventuell 'mal in /markt versuchen.

Lieber Gruß aus Österreich, Iwan
(Kontakt oder Tipp hab' ich leider keinen, würde Dir sonst gerne 
helfen.)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Kiek mal hier:
http://www.shop-016.de/CLMT-p8h2s8-Tektronix-2335-Oszil.html
Alle deine Wünsche hab ich jetzt aber nicht berücksichtigt.
Es gibt noch andere Händler wie der hier:
http://www.helmut-singer.de/

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Eine von den billigen Chinakisten. Hersteller stehen im Wiki. Mit etwas 
suchen kommt man mit 300e hin. Viel erwarten sollte man nicht, man 
bekommt das wofür man bezahlt hat.

Autor: Michael H. (ripper)
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Rigol DS1052, ist ein 50MHz-Digitaloszilloskop, gibts aus China und oder 
USA um etwa 300€. Hier hab ichs um ca. 480€ gesehen. Ich werd mir 
demnächst so eines zulegen.

mfg Michael

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Bei ebay gibts ab und zu gebrauchte DSOs mit Kathodenstrahlröhre für 
unter 200€.

Autor: Hinweis (Gast)
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Dieses ist aus China aber völlig ok(ebay Artikel 110581214562 )
Der Dollarkurs ist momentan günstig. Bei C.-elektr. kosten diese Teile 
wesentlich mehr.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Es gibt mehrere Gründe, die gegen PC-Oszilloskope sprechen.

Wie auch immer: Für 300€ kriegst du glaub ich nur allerbilligstes (Uni 
Trend glaube ich gibts in dem Bereich).
Ich habe mir letztens ein DS1102E geholt (also das DS1052E in 100MHz 
Variante, da ich auch schnelle Flankensteilheiten messen möchte) und bin 
sehr zufrieden.
Das Oszilloskop ist von Batronix aus Deutschland und hat 535€ (zzgl. 
MwSt!) gekostet.

Man findet im Internet und in dem Forum eigentlich relativ viel zu 
diesem (und zum DS1052E) Oszilloskop.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Peter Pan schrieb:
> ich bin seit vielen Monaten auf der Suche nach einem bezahlbaren
>
> digitalen Oszi für meine Bastelarbeiten.

Und?
Dann weißt du ja inzwischen  das 300 euro zu niedrig angesetzt sind .-)

> Perfekt wären min 2 Kanäle,
>
> 50Mhz Bandbreite und eine Schnittstelle für den Anschluss an den PC.
>
>
>
> Ich weiß es erscheint zunächst utopisch, aber als Studi will und kann
>
> ich nich mehr als 300€ ausgeben. Irgendwo da draussen muss es doch ein
>
> ungenutztes oder herrenloses Skop geben, dass auf mich wartet.

Bei dem Budget:

Ein anloges Scope sicher,
ein analoges Speicherscope eventuell,
ein DSO mit Schnittstelle sehr wahrscheinlich nicht.

Autor: ... (Gast)
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Andrew Taylor (marsufant) schrieb:

> ein DSO mit Schnittstelle sehr wahrscheinlich nicht.

http://www.progshop.com/versand/oszilloskope/digit...

Ist wohl die absolute Billigklasse. Ob's was taugt für den Preis? Keine 
Ahnung. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Owon gemacht??

Eines der Rigol wäre da eher auch mein Favorit. Die Sampletiefe klasse. 
Was mir nicht so gefällt ist die niedrige Pixelzahl des Bildschirms. Die 
Bilder die man so auf den Webseiten sieht wirken arg pixelig. Wäre schön 
wenn Rigol hier mal was neues rausbrächte, ohne den Preisrahmen merklich 
zu überschreiten.

Wie sieht es da eigentlich mit Alternativen aus die was taugen in dieser 
Preiskathegorie?

Autor: guest (Gast)
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Die Auflösung des Displays ist bei 8 bit Samples eh nicht so irre 
wichtig. Ob die 256 möglichen Werte jetzt auf ~200 oder auf ~400 Zeilen 
dargestellt (im letzten Fall wohl eher interpoliert) werden macht den 
Kohl nicht fett.
Dann lieber auf ein schnelle TFT (wie im Rigol) setzen als auf ein 
langsames STN mit miesem Kontrast und geringem Blickwinkel. Hast du mal 
vor einem STN Farbdisplay gesessen? Das ist eine Qual! Besonders bei 
sich bewegenden Bilder, was beim DSO ja durchaus auch üblich ist ;).

Vergleich doch einfach mal die Handbücher. Schau dir an wie die 
Bedienung abläuft und welche Funktionen zur Verfügung stehen.
Ich möchte Rigol jetzt nicht in den Himmel loben aber in der Preisklasse 
wirst du kaum mehr DSO/€ bekommen.

Autor: DSO-5200A (Gast)
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Zum DSO-5200A:   V O R S I C H T   ! ! !

Hersteller: Hantek - http://www.hantek.com.[c][n]/english/

(die eckigen Klammern um "CE-EN" entfernen - aber ohne diese "scheppert" 
der neunmalkluge Forumsbot hier einen Vortrag zu "SPAM" herunter)

Im Betrieb: Siehe Filmsequenz (*) - ein Rechteck und ein Sinus bei 1 
MHz.

Was bleibt von der vertikalen Auflösung übrig? Geschätzte 4 bis 5 Bit?

Ein Trigger-Jitter jenseits von gut und böse.

Dabei ist die Schaltung des Gerätes - vom Prinzip wie auch von Aufbau 
und Verarbeitung - nicht einmal so schlecht.

Aber wenn offensichtlich der allerbilligste Abfall an Bauteilen 
verwendet wird, deren Parameter nicht einmal zu 20 Prozent die 
spezifizierten Mindestwerte erfüllen, und zugleich noch der Takt der 
Analog-/Digital-Wandler "so sportlich hochgedreht" wird, daß nicht nur 
die ADC-Chip-interne Verarbeitung darunter leidet, sondern auch das 
folgende Buffer-RAM mangels eingehaltener Timings kaum noch 
"hinterhecheln" kann, darf man nicht mehr erwarten.

(*) ffdshow - MPEG4 Video (H264) 888x678 48.00fp

Sorry wegen der vergleichsweise riesigen Filmdatei, aber ich finde daß 
jeder davor gewarnt werden sollte, ein paar Hundert Euro für derartigen 
Müll in die Tonne zu werfen!

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Äh.

Bist du dir sicher, dass das Problem am Oszilloskop liegt? Weil meiner 
Meinung nach bereits das Eingangssignal sehr rauscht. Wenn dann der 
Trigger ungünstig positioniert ist, ist es absolut kein Wunder, dass das 
angezeigte Signal jittert.

Wie kommst du jetzt auf die 4-5 Bits?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hier sieht man ein anderes Video des Oszilloskops:

http://www.youtube.com/watch?v=aHsEUc7H6Zc

Da jittert nix.

Also kann deine Aussage so pauschal schon mal gar nicht richtig sein.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Auch eventuell ein wenig aufschlussreich (auch wenn der Typ irgendwie 
ein an der Ratsche hat):
Youtube-Video "EEVblog #13 Part 2 of 2 - Comparison of PC Based Oscilloscopes"

Autor: DSO-5200A (Gast)
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>Äh.

>Bist du dir sicher, dass das Problem am Oszilloskop liegt? Weil meiner
>Meinung nach bereits das Eingangssignal sehr rauscht. Wenn dann der
>Trigger ungünstig positioniert ist, ist es absolut kein Wunder, dass das
>angezeigte Signal jittert.


öh:

Wie die Einstellungen im Scope-Dialog des DSO-5200A.avi zeigen, wird auf 
die Spannungmitte der steigenden Flanke des Rechtecks in Bildschirmmitte 
getriggert. Das sollte eigentlich jede mit "Bleidraht" zusammengeflickte 
Brettschaltung bei 1 MHz beherrschen. ;-)

Aber selbstverständlich rauscht jede Signalquelle. Solange ich das der 
für meine Demonstration Verwendeten aber nicht ganz ausdrücklich 
"befehle" ;-), nicht mehr, als hier angefügte Video zeigt.

Der gleiche Generator, die gleichen "Strippen" und nichts geändert, als 
letztere auf die BNC-Eingänge eines LeCroy-WaverRunner-6100A gesteckt 
(Und keinerlei "signalaufhübschenden" Extras zugeschaltet - wie auch 
bereits beim DSO-5200A nicht. Averaging, ERes usw. verstellt nur den 
Blick für das wesentliche: eine katastrophale oder eine brauchbare 
Signalverarbeitung).

Den Desktop des LeCroy (Windows XP, 800x600) habe ich übrigens per 
Real-VNC auf den PC geholt, und dort das neue Video "gedreht".


>Wie kommst du jetzt auf die 4-5 Bits?

Oh ja, das habe ich schlecht geschätzt.

Korrekt wäre gewesen, daß von den angeblichen 8 Bit Vertikalauflösung 
ganze 4 bis 5 FEHLEN!

Das Rechteck ist 2,4 DIVs hoch, aber alleine der "Wellengang" am Boden 
des Rechtecks beträgt bereits 0,2 DIVs. Der Quotient (2,4/0,2) ergibt 
12.

Mehr als diese 12 Stufen sind nachdem die Signalverarbeitung "ganze 
Arbeit geleistet hat" nicht mehr vertrauenwürdig. Jede feinere Abstufung 
kann genauso gut ein Rauschen der Signalquelle sein, das das DSO-5200A 
aber nicht mehr sicher von den eigenen Verfälschungen zu trennen vermag.

Dieses 12 Stufen sind bereits mit ca. 3,5 Bit abbildbar (2^3,59 = 
12,04).

Bezogen aus das Rechtecksignal in der Demo ist das DSO-5200A also ein 
Scope mit echten 3 Bit Auflösung. Aber immerhin mit "beruhigenden" gut 
0,5 Bit Reserve. ;-)

Ach ja: Bei der vertikalen Empfindlichkeitswahl (1-2-5-10 usw.) ändert 
sich übrigens der Rauschpegel des DSO-5200A ganz erheblich. Anfangs 
hatte ich daher den Verdacht, daß ein großer Teil des Rauschens im 
Verstärker vor den ADCs ensteht.

Das ist aber nicht so - im PreAmp werden nur die groben Stufen 
geschaltet (1-10-100 usw.), während die Feinabstufung (1-2-5) durch 
symmetrische Änderung der unteren und oberen Referenzspannungen des ADCs 
vorgenommen wird.

Ob wohl dem "verhinderten Genie", das diese Sparmaßnahme ersonnen hat, 
jemals in den Sinn gekommen ist, auf diese Weise den Rauschabstand (*) 
des ohnehin bereits "taktvoll gequälten" ADCs bei zwei Dritteln der 
Eingangsteiler-Stellungen unnötig zu verringern?

(*) bspw. weil den Komparatoren weniger Eingangsspannungshub, als 
möglich wäre, zur Verfügung steht.

MfG

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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... schrieb:
> Andrew Taylor (marsufant) schrieb:
>
>> ein DSO mit Schnittstelle sehr wahrscheinlich nicht.
>
> http://www.progshop.com/versand/oszilloskope/digit...
>
> Ist wohl die absolute Billigklasse. Ob's was taugt für den Preis? Keine
> Ahnung. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Owon gemacht??


Das von Dir genannte ist aber ein 25MHz Gerät.
Der TO fragte jedoch nach einem 50MHz Gerät

>
> Wie sieht es da eigentlich mit Alternativen aus die was taugen in dieser
> Preiskathegorie?


Die diversen Threads im Forum sind darüber was die Tauglichkeit angeht 
sehr geteilter Meinung .-)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Andrew Taylor schrieb:
> Bei dem Budget:
...
> ein DSO mit Schnittstelle sehr wahrscheinlich nicht.

Nu ja, ich habe letztens für geringfügig mehr ein HP54512B erstanden,
4 Kanäle, 250/300 MHz Bandbreite, 1 GSa/s, GPIB.  War ein netter Deal,
allerdings hätte ich nicht die Luft anhalten wollen, bis sowas mal
klappt. ;-)

Autor: monnemer (Gast)
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Peter Pan schrieb:
> Hallo,
>
> ich bin seit vielen Monaten auf der Suche nach einem bezahlbaren


z.B. Rigol DS1052

http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.30573

mit Steuer ca 325 Euro.

Gibt es Erfahrungen mit der globalen Ramschbude ?

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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OWON kann ich nicht so recht empfehlen:
Ich darf mich ab und an mit dem zweikanaligen 100MHz-Gerät rumschlagen 
(Ca. 600€ auf eBay wenn ich mich recht erinnere). Auf den ersten Blick 
macht es einen guten Eindruck, dahinter steckt aber leider nicht so viel 
Tolles.
- Self cal. ist beim Verstellen des Y-Gain immer mal wieder notwendig, 
da sonst ein Offset von bis zu 0.5div üblich ist.
- Der Trigger löst teilweise aus, ohne dass eine Flanke dargestellt 
werden kann.
- Beim Invertieren eines Kanals wird das Signal manchmal mitten im 
Bildschirm abgeschnitten.
- Horizontales scrollen geht nur mühsam und langsam, zudem springt der 
Cursor immer mal wieder.
- Das Netzteil pfeift recht stark.
- ...

Alles in Allem kann man damit arbeiten, aber eine Freude ist es nicht 
wirklich. Gut daran ist aber das Display, es reagiert schnell, ist klar 
und gross. PC-Export habe ich noch nie probiert.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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monnemer schrieb:

> Gibt es Erfahrungen mit der globalen Ramschbude ?

Nur mit Kleinkram. Da aber gute.

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