Frequenzgenaues Stroboskop

OP #1864458
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Hallo!

Ich möchte gerne ein LED Stroboskop aufbauen, das relativ genau sein 
soll (+/- 0.5 Hz)

Frequenzbereich: ~500 Hertz

Lässt sich das noch mit einem 555er realisieren - also ich mein, bleibt 
die Frequenz erhalten, wenn ich den einmal eingestellt habe? Oder 
driftet das mit der Zeit davon?
Gast #1864532
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Was ist bei dir "mit der Zeit"?
2 Sekunden oder 2 Jahre?

Nimm nen Mikrocontroller (z.B. attiny), häng nen Quarz dran, dann klappt 
es auf jeden Fall und das wird auch dauerhaft konstant bleiben.
Gast #1864551
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ein einfacher rechteckgenerator mit einem cmos ic läuft auf jeden fall 
auch stabil, selbst bei höheren frequenzen. versorgung mit zener o.ä. 
stabilisieren! frequenzen dann über jumper umschaltbar. es geht auch 
ohne uC.

Klaus.
Gast #1864570
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...die "5v eines uc" kann man per transistor auch auf 12v 
"verstärken"?!?! den transistor brauchst du eh, die zener soll nur den 
generator stabil versorgen, NICHT die led!!! ob du weißt, was du da 
machst? :)

Klaus.
Gast #1864646
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Oh weia!

Frequenz: 500 Hz; Genauigkeit: 0,5Hz = 1Promille Genauigkeit.

Beim NE555 brauchst du dann einen Kondensator, wesentlich besser als 0,5 
Promille vom Kapzitätswert, und einen Widerstand mit den gleichen 
Eigenschaften. Und das natürlich über den Temperaturbereich, über die 
Zeit. Nicht zu vergessen: Die Abweichung vom guten alten NE555.


Auf den ersten Blick sage ich: Ja, genau so würde ich es NICHT machen...
Gast #1864654
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Christian M. schrieb:
> ja, ich weiß was ich mache :) ich mags halt nur möglichst "billig"
> machen.

Sicher, sicher.... Du BRAUCHST einen QUARZ, sonst kannst du die 
Genauigkeit nicht erreichen.

Zur not kann man ja auch einen Quarz_Oszillator mit CMOS-Logik aufbauen. 
Dann mit einem Teiler auf die entsprechende Stroboskopfreuqenz teilen, 
wenn es schon kein yC sein darf.

Ach übrigrens: AT-Tiny oder PIC10F Prozessoren sind teilweise sogar 
billiger als ein NE555. Der restliche Schaltungsaufwand ist der gleiche.
#1865073
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Christian M. schrieb:
> Es sollte schon lange genau sein (Jahre)
> ..ich glaube nämlich, dass ich mit den 5v eines µc nicht auskomme

Na, dann nimm doch einfach einen CMOS 4060, der enthält gleich einen 
Oszillator für einen externen Quarz, und eine mehrstufigen Binärteiler.
So hast Du mit wenig Aufwand (Ok, einen Widerstand und 2 
Keramikkondnesatoren braucht es noch) eine stabile günstige 500Hz 
Quelle.
Einfach mal im Datenblatt zum 4060 unter Anwendungsbeispiele stöbern .-)

Und läuft gut zwischen 4 und 16V Betriebsspannung.
Gast #1865479
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>mit den 5v eines µc nicht auskomme (helligkeit). danke

Darauf würde ich nicht wetten. Ich habe vor, ähnliches zu bauen und 
betreibe gerade zum Test eine Flash-LED (LUW F65N) mit 1A bei 5ms 
Ein-Zeit. Reingucken sollte man da allerdings nicht.
Gast #1866501
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>Meinst du damit, das es mit 5V geht oder eben gerade nicht geht?

>Daher kommt so wie so ein FET hinten drann und dann kann die Spannung an
>der LED von 5V unterschiedlich sein.

Ich habe besagte LED an 5V  mit einem Vorwiderstand von 1,1 Ohm über 
einen IRLR7843 angesteuert. Geht bestens.

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