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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Taktung vom ADC


Autor: typ (Gast)
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Hallo. Ich hab nur mal eine Frage bezüglich von einer Taktfrequenz. Und 
zwar hat der ADC "MAX106" eine Samplerate von 600MSps, das heißt ja, 
dass er 600 Millionen mal pro Sekunde die Spannung misst. Von der 
Frequenz her also 600Mhz. Wie kann man diesen Ansteuern, denn man muss 
die Werte ja in 500MHz auslesen und speichern, oder? Ein normaler µC 
schafft das ja nicht. Muss/Kann man dann schon einen Intel Pentium 3 
benutzen? Bei 600MSps speichert man ja 600MB/s. Ist das überhaupt 
machbar? Macht man das mit ner SATA-Platte? das hat ja ne maximal 
Geschwindigkeit von 3GB/s.

Oder hat man nur einen 500MHz Generator, der den ADC anspricht und der 
das mit Hilfe von einem Zähler in ein RAM speichert? Steuerung könnte 
man dann ja noch mit µC machen, der sagt "jetzt messen" und dann macht 
er x Samples.

Wie machen das neuere digitale Oszis?

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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derartige geschwindigkeiten schaffen nur RAM speicher. die schnellste 
festplatte derzeit hat da noch keine chance, ein raidverbund könnte 
500mbyte/s schaffen. 3gbyte/s schaffen aktuelle prozessoren bei 
mindestens dual-channel mit ihrem hauptspeicher.

der trick bei der sache ist, daß du oft gar keinen prozessor brauchst. 
du kannst z.b. einen AD-wandler verwenden, der nach einer fertigen 
wandlung einen impuls an einem seiner beinchen ausgibt. damit übernimmst 
du den wert vom ausgang des AD-wandlers ins RAM und zählst mit einem 
binärzähler die speicheradressen hoch. wenn die höchste adresse erreicht 
ist wird der AD-wandler gestoppt. entsprechend schnelle schaltkreise 
vorausgesetzt bzw. teilende kaskaden wenns selbst für SRAM zu schnell 
ist hast du danach alle AD-wandler-ergebnisse einer kurzen zeitspanne 
(für die das RAM eben reicht) im RAM zu liegen und kannst anfangen das 
auszuwerten.

eine dauerhafte aufzeichnung mit dieser frequenz ist ohne kompression 
oder andere datenreduktion aber so gut wie unmöglich weil eine immense 
datenmenge anfällt die nach kurzer zeit jeden speicher füllt.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Sinnvollerweise nimmt man ein schnelleres FPGA, das das RAM auch gleich 
mit enthaelt.

Autor: Peter (Gast)
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Ben _ schrieb:
> die schnellste
> festplatte derzeit hat da noch keine chance, ein raidverbund könnte
> 500mbyte/s schaffen. 3gbyte/s schaffen aktuelle prozessoren bei
> mindestens dual-channel mit ihrem hauptspeicher.

ist nur eine fage das geldes

Youtube-Video "Patriot RAID-System mit 50 SSDs"

Autor: micha (Gast)
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Ben _ schrieb:
> du kannst z.b. einen AD-wandler verwenden, der nach einer fertigen
> wandlung einen impuls an einem seiner beinchen ausgibt.

Das wäre natürlich nicht schlecht. Wenn der ADC aber nach dem 
Annäherungsverfahren arbeitet, das ja meineswissens das schnellste ist, 
muss doch im Chip auch ein Takt sein, dass diese 600MSps ermöglicht 
werden. 1 Sample -> 8 bit, 600MSps -> 4.800.000.000bit pro Sekunde. Dann 
muss der ADC intern ja einen 4,8GHz Generator haben, wenn bei jedem Takt 
ein Bit gewandelt wird (interne Bearbeitung wie Register setzen 
ausgenommen).



Ben _ schrieb:
> damit übernimmst
> du den wert vom ausgang des AD-wandlers ins RAM und zählst mit einem
> binärzähler die speicheradressen hoch.

so hatte ich mir das auch überlegt.

Autor: micha (Gast)
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ach und ich hab mich mal umbenannt, dass man mich nicht mit dem anderen 
"typ" verwechselt ;)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  typ (Gast)

>zwar hat der ADC "MAX106" eine Samplerate von 600MSps, das heißt ja,
>dass er 600 Millionen mal pro Sekunde die Spannung misst.

Das ist auch so.

>Von der
>Frequenz her also 600Mhz.

Ja.

>Wie kann man diesen Ansteuern, denn man muss
>die Werte ja in 500MHz auslesen und speichern, oder?

Warum plötzluich 500 MHz? Tippfehler?

>Ein normaler µC schafft das ja nicht.

Nicht ganz ;-)

> Muss/Kann man dann schon einen Intel Pentium 3
>benutzen?

Auch dr schafft das so direkt nicht.

> Bei 600MSps speichert man ja 600MB/s. Ist das überhaupt
>machbar?

Ja. Und das ist heute nicht mehr wirklich schnell.

>Macht man das mit ner SATA-Platte? das hat ja ne maximal
>Geschwindigkeit von 3GB/s.

Man hatt spezielle LogikICs, die genau dafür gebaut sind. Die kann man 
dann auch GHz schnell takten bzw. wenn man langsamer takten will/muss 
mit sehr breiten Datenbussen von 32-256 Bit.

>Oder hat man nur einen 500MHz Generator, der den ADC anspricht und der
>das mit Hilfe von einem Zähler in ein RAM speichert?

So in etwa.

>Steuerung könnte
>man dann ja noch mit µC machen, der sagt "jetzt messen" und dann macht
>er x Samples.

Das ist auch so.

@  micha (Gast)

>Das wäre natürlich nicht schlecht. Wenn der ADC aber nach dem
>Annäherungsverfahren arbeitet, das ja meineswissens das schnellste ist,

Dein Wissen ist falsch. Flash-Wandler sind die schnellsten.

MFG
Falk

Autor: micha (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Dein Wissen ist falsch. Flash-Wandler sind die schnellsten.

Oh ja richtig, ich vergas

Falk Brunner schrieb:
>>Oder hat man nur einen 500MHz Generator, der den ADC anspricht und der
>>das mit Hilfe von einem Zähler in ein RAM speichert?
>
> So in etwa.

Woher kann man denn einen 1GHz Generator bekommen, den man als Bauteil 
in ein Gerät machen könnte.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Gooogle Clockgenerator ?

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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FPGA mit PLL drinne.

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