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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie schwer ist es einen ARM Prozessor zu programmieren?


Autor: Krisi K. (haxi)
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Ich möchte mal oder irgendwann versuchen einen ARM Prozessor zu 
programmieren. Aber wie schwer (könnte) das werden? Ist das wie mit 
einem AVR das man ein paar Pins an einen Programmer und Netzteil 
anschließt und losprogrammiert?

Und was für Programmierboards gibts da überhaupt weil so weit ich weiß 
gibts ARMs ja nicht im DIP Gehäuse zum experementieren.

Autor: Andi (Gast)
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Also wenn Du mit "programmieren" das flashen, meinst, das ist einfach 
mit Flashmagic möglich.
Mußt halt z.B.im Layout einen Max232 vorsehen für RX-TX und zwei 
Leitungen die RESET auf H und EINT0 auf L ziehen.
Guckst Du hier
www.flashmagictool.com

Autor: Andi (Gast)
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o.k. es gibt auch noch andere ARMe außer Philips-NXP
Anschlußbild für o.g. Möglichkeit hier
http://www.flashmagictool.com/assets/resources/ISP...

Autor: A. K. (prx)
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Krisi K. schrieb:

> Ich möchte mal oder irgendwann versuchen einen ARM Prozessor zu
> programmieren. Aber wie schwer (könnte) das werden?

Der reine Vorgang per Programmer ist einfach und DIL-artige 
Prototypplatinen sind in diversen Varianten erhältlich.

Weniger einfach ist das menschliche Beherrschen des Controllers, erste 
einfache Programme zu schreiben. Denn verglichen mit AVRs sind diese 
Teile sehr viel komplexer, muss viel mehr gelesen, verstanden und 
beachtet werden, zumal die Manuals weniger ausführlich sind als die der 
AVRs. Zum Ausgleich davon sind die Fehlerlisten wesentlich 
ausführlicher.

Autor: 900ss D. (900ss)
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A. K. schrieb:
> Denn verglichen mit AVRs sind diese
> Teile sehr viel komplexer,

Seh ich auch so. Selbst eine LED zum Blinken zu bekommen ist schon nicht 
mehr einfach im Vergleich zum AVR.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Es ist schon ne Herausforderung ne funktionierende Toolchain zusammen zu 
bekommen wenn man nicht richtig tief in die Tasche greifen möchte.
Bei den ARM ist natürlich dank der größeren Möglichkeiten auch die Masse 
an Stolperfallen größer.
Schon der Startupcode z.B. für AT91er, damit das Ding überhaupt anläuft 
kost meiner Meinung nach schon unnötig Nerven.

Autor: Kurt Bohnen (kurt)
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Hallo,
ich habe mir das LPC214x Blueboard von NGX Technologies bestellt. Siehe 
http://shop.ngxtechnologies.com/product_info.php?c...

Auch wenn der ARM7 wohl verhaltet ist hat das Board ein unschlagbares 
Preis/Leistungsverhältnis.

Mfg,
Kurt

Autor: Ralf (Gast)
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> Weniger einfach ist das menschliche Beherrschen des Controllers, erste
> einfache Programme zu schreiben. Denn verglichen mit AVRs sind diese
> Teile sehr viel komplexer, muss viel mehr gelesen, verstanden und
> beachtet werden,...
> ...
> Seh ich auch so. Selbst eine LED zum Blinken zu bekommen ist schon nicht
> mehr einfach im Vergleich zum AVR.
Ich steig da mal quer dazu, und würde gerne wissen ob ihr gute Seiten 
kennt, auf denen Tutorials, eBooks o.ä. geboten werden. Alles was für 
Anfänger eben hilfreich wäre :)

Ralf

Autor: XY (Gast)
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Also ich würde schauen wo ich ein lpc expresso mit Lpc13xx her bekomme, 
dafür gibts ne gute IDE mit Debuger und um das Startup File wird sich 
auch gekümmert, außer dem gibts ne großé Auswahl an Beispiel Code und 
dazu ist das Ding noch Breadboard tauglich für ca. 30 Euro.

Autor: Jens R. (Gast)
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Also was oben geschrieben wurde kann ich nicht ganz nachvollziehen...

Z.B.:
"Es ist schon ne Herausforderung ne funktionierende Toolchain zusammen 
zu
bekommen wenn man nicht richtig tief in die Tasche greifen möchte."

Ich habe für 60€ einen schönen USB Programmer bekommen (Segger JLink). 
Entwicklungsumgebungen gibt es auch kostenlos (allerdings mit 32kb debug 
Einschränkung). Installiert und gut ist. War eigentlich alles recht 
einfach :)

Und auch die Entwicklung selber ist recht easy. Da es schöne Libs für 
ALLES gibt hatte ich in <30 Minuten eine Funktionierende µC -> USB -> PC 
Anwendung am Laufen. Auch die berühmte Blink LED war nicht viel anders 
als am AVR zu realisieren.

Autor: Jens R. (Gast)
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Ach ich vergaß:Ich kann dir den STM32 Primer2 wärmstens empfehlen. Da 
ist ALLES drin (µC, Progger, Anschlüsse, Display, SDKarte etc.). Einfach 
an den PC anstecken, Entwicklungsumgebung installieren und loslegen. 
Einfacher gehts quasi nicht...

Autor: XY (Gast)
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Naja dafür muss man sich bei Primer erst mal mit einem OS 
rumschlagen....

Autor: Mathi (Gast)
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Als Tipp: Das neue STM32 Value-Line Discovery.
Hat einen Cortex M3 auf der Platine, gibt eine kostenlose und 
unbeschränkte Entwicklungsumgebung von Attolic und kostet nur 10$.

http://www.st.com/mcu/contentid-133-110-STM32VLDIS...

Autor: Jens R. (Gast)
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@XY:
"Naja dafür muss man sich bei Primer erst mal mit einem OS
rumschlagen...."

Musst du nicht. Du kannst ja auf den Chip flshen was du willst. Wenn du 
das OS nicht magst kannst dein programm einfach ohne selbiges 
compilieren. Ist für den Anfang ganz sinnvoll, da lernt man schneller 
die Basics ;-)

Autor: Andreas Kr (andyk)
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Was könnte man mit diesem Board machen?

Gibt es (nachbaubare) Beispiele für dieses Teil?

Autor: Jens R. (Gast)
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Welches meinst du?
Value-Line Discovery oder Primer 2?

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