Ethernet PoE magnetics

Gast #1868156
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durchschleifen=verbinden

Also, ich möchte ein Y-Kabel bauen.

Deshalb benötige ich ethernet magnetics mit einem Windungsverhältnis von 
1.41:1, da ja das Verhältnis
 besteht. Sonst sie die Quelle den halben Wellenwiderstand wegen der 
Parallelschaltung.

Ich möchte die magnetics da quasi zu missbrauchen. Was meint ihr dazu?

Die PoE Fähigkeit will ich hier nun erstmal nicht berücksichtigen.
Moderator Persönliche Seite #1868839
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jan schrieb:
> Aber wenn die Kabelimpedanzen angepasst werden würden, würden doch
> Reflexionen vermieden werden?

Erstens kannst du die Kabelimpedanzen zwischen drei Wegen nur
mit zusätzlichen 3 dB an Verlust in jeder Richtung anpassen (zusätzlich
zu den ohnehin 3 dB durch die Aufteilung der Leistung).

Zweitens besteht Ethernet aus viel mehr denn nur einer angepassten
Leitung.  Wie ich schon schrieb, das ist auf Layer 2 eine peer-to-peer-
Kommunikation, kein Bus mehr, wie es das noch auf den Koaxialkabeln
war.
Gast #1869623
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Layer 2 interessiert mich hier nicht.Ich will die Impulse einfach 
reflexionsfrei, meinetwegen auch mit einer Dämpfung, zu den beiden 
Senken bekommen.
Durch den Trafo mit dem Widerstandsverhält 1.41:1  wird der Pegel 
dementsprechen ja auch angehoben.
#1871221
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Man glaubt eher, du willst nicht verstehen, warum das mal so entwickelt 
und von zigtausend Anwendern und Installateuren aber-millionen Mal ohne 
jegl. Probleme genutzt wird.
Wenn du was Neues erfinden willst, dann bemühe dich die Grundlagen erst 
mal zu erlernen und zu verstehen, und nicht Alles in Frage zu stellen, 
nur damit dir das jemand erklärt.
Spring aus dem Fenster und frag dich hinterher warum du dir weh getan 
hast!
Moderator Persönliche Seite #1871938
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jan schrieb:
> ..von falko kommt auch nur scheiße rüber,

Beherrsch deine Sprache, bitte.

> ich will halt wissen warum es
> nicht geht

Das habe nicht nur ich dir schon geschrieben: weil das layer-2
signalling von Ethernet auf TP-Kabeln eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung
zwischen den beiden Teilnehmern ist.  Die unterhalten sich dort
aktiv, und zwar bereits ohne Traffic.

Hast du dich jemals gefragt, warum ein Gigabit-Ethernet-Switch
problemlos (in der Regel jedenfalls) rausfindet, ob die Netzwerkkarte
gegenüber 10 Mbit/s, 100 Mbit/s oder 1 Gbit/s mit ihm reden will?

Hinweis: nein, das wird nicht über verschiedene Spannungen oder
Widerstände oder anderweitig analog gemacht, sondern das erfolgt auf
layer 2.  Aber layer 2 willst du natürlich gar nicht haben, ich weiß.
Gast #1872310
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Ich entschuldige mich für meine Wortwahl.

Eine der beiden Karten ist in meinem Fall ein FPGA mit einem Ethernet 
PHY Baustein ohne MAC Layer (2. Schicht). Mit dem Fmöchte ich den 
Datenverkehr mit hören. Es wird also nichts gesendet. Und ich höre auch 
nur auf der Sendeleitung mit. Es geht mir wirklich nur darum die 
Leitungen irgendwie aneinander anzupassen. Werde das wohl mal mit einem 
Transformer versuchen.

Ich versteh es aber auch immer noch nicht. Ich schildere einfach meine 
Gedanken und frage was ihr dazu meint, und dann kommen solche doofen 
Antworten..
Moderator Persönliche Seite #1872330
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jan schrieb:

> Eine der beiden Karten ist in meinem Fall ein FPGA mit einem Ethernet
> PHY Baustein ohne MAC Layer (2. Schicht). Mit dem Fmöchte ich den
> Datenverkehr mit hören. Es wird also nichts gesendet.

Dann müsstest du wohl zumindest die Verhandlungen zwischen den
beiden Partnern ebenfalls mithören.  Da du nur auf einem Leitungs-
paar hörst, weiß ich nicht, ob das ausreichend ist, um an alle dafür
notwendigen Informationen ranzukommen.  Du wirst wohl nicht umhin
kommen, dir die entsprechenden IEEE 802.1-Standards selbst anzusehen.
Mit "ich nehme mir mal schnell einen Ethernet-PHY-IP-Block, ohne zu
verstehen, was da drin abgeht" wird das vermutlich nichts werden (oder
ein Zufallstreffer).

> Es geht mir wirklich nur darum die
> Leitungen irgendwie aneinander anzupassen.

Dann probier's, ob ein 3-dB-Splitter genügt.  Die Dinger sind halt
relativ schmalbandig, was nicht zur Natur der digitalen Übertragung
passt.  Außerdem darfst du hoffen, dass die fehlenden 3 dB insgesamt
für das System noch akzeptabel sind.  Wenn die Bandbreite des 3-dB-
Splitters nicht reicht, dann s. o., ein 6-dB-Splitter auf Widerstands-
basis, der ist breitbandig, dafür hast du halt noch mehr das Problem,
dass viel weniger Signal beim Empfänger ankommt.

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