Wenn du die Sicherung und den DC/DC- Wandler ein wenig nach rechts
schiebst sieht das Layout (beide) etwas besser ausgenutzt aus.
Auch kommen sich dann einige Leiterbahnen nicht so nah.
Das Zweite gefällt mir persönlich besser auch wenn es ein paar
Nachteile wie z.B. mit dem Löten hat. Dafür ist es
Hochstrombelastbarer. Führt der Netzfilter Netzspannung?
Wenn dem so ist würde ich lieber einen nehmen
den man irgendwo im Gehäuse verschrauben kann. Das man
Schutzleiter anschraubt(sofern elektrischer Kontakt zu
einem Metallgehäuse sicher ist) ist schon der richtige Weg.
Steckverbindungen sind da, glaub ich, nicht gestattet, außer
die sind ausdrücklich dafür konzipiert und zugelassen.
EMV-Problem sehe ich da nicht und wo ergibt sich durch fluten
der Leiterbahnen eine höhere Kapazität? Zur Erinnerung: Eine
Kapazität sind zwei parrallele Platten mit (in der Regel)
unterschiedlichem Potenzial. Die haste hier doch gar nicht
und die Flächen Leiterbahnen zwischen Leiterbahnen dürfen
unter 1pF haben, also nicht der Rede Wert.
Sollten schnelle Signale auf den breiten Leiterbahnen auftreten
wären lange Leiterbahnen eine schöne Antenne, aber dafür scheinen
mir die etwas zu kurz. Notfalls muss man das eben im EMV-Labor
prüfen.
Vergiss nicht dem Layout eine Beschriftung (gespiegelt)zu
gönnen damit man beim herstellen keinen Mist baut und das
ganze dann spiegelverkehrt ist.
Leider kann man auf den Bildern keine Leiterplattenkonturen erkennen.
Die braucht man aber wenn die Leiterplatte irgendwo rein passen soll.
Die Pads der Steckleiste kommen mir ein wenig mickrig vor.
Ich hoffe das der passende Steckverbinder, auch von der
Strombelastbarkeit entsprechend, sorgfältig ausgewählt wurde?
Ist der DC/DC- Wandler schwer? Wenn da Befestigungspunkte
dran sind sollte man die auch nutzen, denn Lötstellen sind
mechanisch nicht sehr belastbar.
Ansonsten ist das doch schon mal ein schöne Arbeit.
Ich hoffe, alles entdeckt zu haben, mehr ist mir nicht aufgefallen.