Quarzoszillator mit HCF4060

OP Persönliche Seite #1869386
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Hallo,
für eine Binäruhr brauche ich einen Quarzoszillator, den ich nur mit
"Logik-Bausteinen" aufbauen kann, also 74xx und diese Art von ICs.
Dazu habe ich mir den HCF4060 heraus gepickt.
Im Datenblatt zum HCF4060 sind zwei Widerstände  eingezeichnet.
Ich frage mich, wozu diese da sind. Ein AVR mit Quarz braucht die ja 
nicht oder hat der die intern?
Könnt ihr mir da helfen?
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
OP Persönliche Seite #1869400
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Danke für den Tipp!
Der Widerstand zwischen den beiden Anschlüssen sorgt also dafür, dass 
der Ausgang des Inverters ordnungsmaäß auf den Eingang kommt.
Der Widerstand in Serie zum Quarz begrenzt einfach nur den 
Ausgangsstrom.
Kann ich also einfach für den Rückkoplungswiderstand 1MOhm nehmen und 
für den anderen 1 kOhm, oder muss ich 15MOhm und 330kOhm nehmen?
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Gast #1869408
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Der Widerstand vom Aus- zum Eingang bringt das Gatter in den 
Multivibratorbetrieb und erleichtert das Anschwingen auf der 
Quarzfrequenz.

Valentin Buck schrieb:
> Kann ich also einfach für den Rückkoplungswiderstand 1MOhm nehmen und
> für den anderen 1 kOhm, oder muss ich 15MOhm und 330kOhm nehmen?

Das wirst Du einfach testen müssen, da das je nach Hersteller variieren 
kann. Der von-bis-Bereich ist aber groß genug, so daß sich gewisse Werte 
etabliert haben. Ich sehe es unkritisch.
OP Persönliche Seite #1869413
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Ok, danke!
Dann probier ich es einfach mal aus.
Das mit dem AVR ist auch interessant.
Genug Platz auf der Platine, um möglicherweise eine Endlötaktion zu 
starten ist auch noch.
Eine Frage noch:
Der HCF4060 im SOIC-Gehäuse hat keine Einkerbung und keine abgeflachte 
Gehäuseseite.
Ich nehme mal an, dass ich den einfach so einlöten muss, dass die 
Schrift lesbar ist, also Pin 16-9 oben sind oder irre ich mich?
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Buck
Gast #1869449
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Den Längswiderstand (1-10k) brauchst Du nur bei niedrigen 
Quarzfrequenzen (32768Hz). Im MHz-Bereich reicht der Querwiderstand 
(1-10M) den Quarz und die beiden Kondensatoren. Evtl schwingt er sogar 
ohne die beiden letztgenannten, dann aber garantiert einige PPM zu hoch 
in der Frequenz.
mfG ingo
Gast #1871547
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>Naja, ich verwende ja einen 32,768 kHz Uhrenquarz bei 5V.

Motorola hat für diese Frequenz in einem Datenblatt mal folgende 
Bauteile empfohlen:

18M, 750k, 82p und 20p. Der äquivalente Serienwiderstand Rs des 
Uhrenquarz wurde dabei zu 6k2 angenommen.

Uhrenquarze verkraften in der Regel nur sehr kleine Leistungen, da sie 
auf minimalen Stromvberbrauch getrimmt sind. Ohne den Serienwiderstand 
wirst du den Uhrenquarz schrotten!

Der 750k Widerstand macht aber noch etwas anderes, er dreht mit dem 82p 
Cap die Phase so, daß der Pierce-Oszillator überhaupt schwingen kann.

Kai Klaas
#2324563
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www.kpsec... : funktionieren tuts ja, aber ich hätte Angst um den Quarz.

Mit einem Verstärkerstufe bei 12V Betriebsspannung kann man mit 
Serienresonanz einen 32-kHz-Quarz zum Platzen bringen. (selbst 
"ausprobiert", wahrscheinlich gehts auch bei 5V)

Deshalb sollte der Quarz entweder mit kapazitiver Last arbeiten oder dem 
Logikgatter muss ein Widerstand in reihe geschaltet werden. In der 
Schaltung mit  www.kpsec....kann es bei falschen Werten von R1 und R2 
dazu kommen. Es fehlt nämlich die kapazitive Komponente bei der 
Beschaltung des Quarzes.

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