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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstände AVR-Tutorial


Autor: Antro (Gast)
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Hallo!

Ich werde mich in nächster Zeit an das AVR-Tutorial heranmachen und bin 
gerade dabei meine Einkaufsliste zu erstellen. Mein Board wird 
vermutlich das Starterkit vom mikrocontroller-shop.

Meine Frage lautet jetzt:
Beim Kaufen der Widerstände auf conrad.at habe ich gesehen, dass vor 
allem SMD-Widerstände angezeigt werden. Kann ich die auch verwenden, 
oder muss man die gleich löten. Sie sind ja anscheinend wesentlich 
kleiner, aber das ist für mich als Anfänger vermutlich nicht einmal ein 
Vorteil. :-)

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

MfG
Antro

: Verschoben durch Moderator
Autor: Antro (Gast)
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Oh,sorry.
Ich habe aus Versehen das falsche Unterforum gewählt.

MfG
Antro

Autor: Dirk (Gast)
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Nimm für deine Zwecke unbedingt bedrahtete Widerstände, z.B. aus

http://www.conrad.at/ce/de/overview/0241120/Kohles...

Autor: Antro (Gast)
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Dankeschön.

Das Problem beim Conrad ist nur, dass die Teile auch in größeren Mengen 
vom Stückpreis her fast gleich bleiben. Bei Reichelt zum Beispiel sinken 
die ja unglaublich. Nur muss ich um 150 Euro einkaufen damit sie 
exportieren. Weiß jemand von euch vielleicht einen anderen Shop der so 
Zeug auch nach Österreich versendet?

MfG
Antro

Autor: AVerr (Gast)
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Ich habe auch mit dem Starterkit aus dem Shop angefangen ... würde ich 
heute eigentlich nicht mehr empfehlen.
Das Olimex-Board, dass dabei ist, ist anfangs natürlich hilfreich, aber 
nach ca. 10 Mal habe ich es schon nicht mehr benutzt.
Mein Tipp wäre, du holst dir einen AVRisp mkII ( im Vergleich zum 
USBProg hat es auch ein Gehäuse, was nach einiger Zeit ein riesen 
Vorteil ist, und es kann PDI, also auch Xmega programmieren )
und ein nicht ganz so billiges Netzteil ( nach ca. einem halben Jahr 
kamen bei mir nur noch 0V raus ).
Dazu ein Steckbrett und du bist gerüstet für alle Arten von DIP-ATmegas, 
nicht nur die 28-poligen.

Autor: Antro (Gast)
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Ist der AVR MKII nicht unglaublich teuer? Ich will nämlich am Anfang 
lieber etwas vorsichtig sein.

Autor: AVerr (Gast)
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Je nach Laden gibts den für um die 30-35€. Wenn man vor hat, länger mit 
AVRs zu arbeiten, lohnt sich diese Anschaffung finde ich.
Zu den Widerständen ... SMD-Widerstände lohnen sich nur, wenn man auch 
Platinen dafür hat. Man kann sie zwar auch auf Lochraster löten, das 
hängt aber auch davon ab, wie viel Löterfahrung du hast.
Auf Steckbrettern funktionieren nur bedrahtete Wiederstände.

Ich selbst bin mittlerweile dazu übergegangen, Platinen selbst zu ätzen 
und benutze fast nur noch SMD Teile.
Aber wenn du keine Platinen selbst fertigen willst/kannst, solltest du 
bei bedrahteten Teilen bleiben.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Vieles gibt es bei Pollin deutlich günstiger (aber auch viel Müll).
Standardkram wie Widerstände findet sich dort allemal, wohl
auch als Sortimente mit einigem von verschiedenen Größen.
Ob die nach A versenden, weiß ich nicht.

Autor: Antro (Gast)
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Hmm...ja, das schaut ganz gut aus das Ding. Ich hoffe nur das ich damit 
zu recht komme. Programmiert habe ich schon recht viel (vor allem C). 
Aber ich bin ein echtes Hardware-Weichei. In diesem Forum sind aber ja 
anscheinend sehr kompetente Leute die einem helfen können. :-)
Meine Lötkenntnisse sind übrigens marginal. :-D

Dann habe ich also:

AVRisp mkII,
Netzteil (hast Vorschläge was für eins)
Steckbrett
Mikrokontroller (8bit, ATmel)

Was bräuchte ich denn sonst noch um ungefähr die gleiche ausrüstung wie 
beim Starterkit zu haben?

MfG
Antro

Autor: Antro (Gast)
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welchen ATMEGA 8 - DIP (gibt ja verschiedene) sollte ich da nehmen?

Autor: AVerr (Gast)
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Netzteil ist im Grunde egal, was für eines, hauptsache nicht das 
billigste vom Billigsten.
Was du noch so alles brauchst, hängt im Grunde davon ab, was du basteln 
willst ...
Ich denke mal, du willst mit LED-Spielereien anfangen ( da du das 
AVR-Tutorial durcharbeiten willst ).
Dafür reicht diese Ausrüstung eigentlich voll und ganz ( abgesehen von 
ein wenig Draht um das ganze auf dem Steckbrett verbinden zu können und 
den LEDs, Widerständen, Kondensatoren etc ).
Weisst du denn schon, was du auf lange Sicht bauen willst ? Da könnte 
man vielleicht bessere Tipps geben.

Autor: AVerr (Gast)
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Antro schrieb:
> welchen ATMEGA 8 - DIP (gibt ja verschiedene) sollte ich da nehmen?
Also, es gibt in der Tat mehrere, mögliche Formen sind da
ATmega8-16PU
ATmega8-8PU
ATmega8-16AI ( oder AU am Ende )

Die erste Zahl nach dem - gibt in dem Falle die maximale Taktfrequenz 
an, also der ATmega8-16PU läuft bis 16 Mhz.
PU steht für das DIP-Gehäuse, also bedrahtet.
AU oder AI wären für TQFP, also SMD-Gehäuse. Von denen würde ich an 
deiner Stelle noch Abstand halten ;-)

Also brauchst du einen ATmega8-xxPU. Für die meisten Anwendungen werden 
schon 8 Mhz Taktfrequenz reichen.

Autor: Antro (Gast)
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Auf längere Zeit hin würde ich gerne einen kleinen Roboter bauen, als 
Spielerei. Darüberhinaus weiß ich noch nicht was ich machen will. Aber 
ich denke dieses Ziel ist zur Zeit schon hoch genug gesteckt. :-)

Als "Steckbrett-Draht" nehme ich einen 0,5mm massiven, isolierten Draht 
oder?

MfG
Antro

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Zu den Widerständen:

Wenn du nicht nur Vorwiderstände für LEDs u.ä. brauchst (dafür genügen
einige wenige Werte), sondern auch Operationsverstärkerschaltungen u.ä.
bauen möchtest, ist ein E12-Sortiment von 10Ω bis 1MΩ empfehlenswert.

Conrad hat ein paar unterschiedlich sortierte Sortimente, die zwar nicht
ganz billig sind, dafür aber in einer Box geliefert werden.

Kessler hat recht günstige Sortimente, alledings gibt es nach Österreich
einen Mindestbestellwert von 100€.

CSD hat ebenfalls günstige Sortimente und hat keinen Mindestbestellwert
bei sehr humanen Versandkosten. Die Sortimente sind allerdings für den
Elektronikanfänger etwas groß und heißen nicht umsonst "Family-Packs".
Aber vielleicht hast du ja noch Geschwister, Eltern und Verwandte, mit
denen du so eine Packung teilen kannst ;-)

Autor: AVerr (Gast)
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Ein Roboter wird, je nach Komplexität, ein schönes Stück Arbeit. Dafür 
ist das Steckbrett aber schonmal eine gute Idee, da du darauf deine 
Schaltungen testen kannst.

Ich habe gerade mal nachgeschaut, der Draht den ich verwendet hatte, war 
isolierter Draht mit 0,5mm dicke und einem Querschnitt von 0,2mm².
Fürs Steckbrett war er schon in Ordnung, aber ich fand den immer ein 
wenig zu dünn ( insbesondere wenn du den Stecker vom AVRisp mit dem 
Steckbrett verbinden willst, rutschen die Drähte recht gern aus dem 
Stecker raus ).
Also würde ich dir raten, etwas dickeren Draht zu suchen.

Autor: Antro (Gast)
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Vielen Dank für die Tipps.
So ein Sortiment wäre vielleicht nicht schlecht. Mal sehen. Die kosten 
halt gleich einiges. Wäre es da nicht billiger sich selbst ein Set 
zusammenzustellen, oder findet man die Dinger einzeln gar nicht?

Autor: Antro (Gast)
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Ich werde mal schauen ob ich da einen dickeren Draht finde.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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In der c't war mal eine Serie von ein paar Artikeln über einen kleinen 
Roboter mit AVR.
War nett zu lesen, vielleicht willst du dir das mal anschauen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Antro schrieb:
> Wäre es da nicht billiger sich selbst ein Set
> zusammenzustellen, oder findet man die Dinger einzeln gar nicht?

Da braucht man keine Set für das Steckbrett, normaler isolierter
Draht reicht vollkommen (natürlich keine Litze).
Die Enden abisolieren kann man als Brutalo mit den Zähnen, auf
Dauer ist eine Abisolierzange keine Verschwendung.
Anstatt mir für viel Geld Patchkabel zu kauefen, würde ich
lieber Draht von der Rolle in vielen verschiedenen Farben nehmen.
Das erhöht den Überblick auf dem Steckbrett enorm!

Autor: Antro (Gast)
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Nochmals danke für die Tipps.
Ein paar c't-Ausgaben liegen noch bei mir rum, mal sehen welche es 
waren.
Die Drähte müsste ich ja vielleicht auch biem Conrad bekommen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Stichwort zur Suche: c't-bot

Antro schrieb:
> Ein paar c't-Ausgaben liegen noch bei mir rum,...

Die anderen habe ich.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Antro schrieb:
>> Wäre es da nicht billiger sich selbst ein Set
>> zusammenzustellen, oder findet man die Dinger einzeln gar nicht?
>
> Da braucht man keine Set für das Steckbrett, normaler isolierter
> Draht reicht vollkommen (natürlich keine Litze).

Ich glaube, Antros Frage bezog sich auf das Widerstandssortiment. Klar,
für die Steckbrücken besorgt man sich eine Rolle Schaltdraht, idealer-
weise verzinnt, weil bei reinem Kupferdraht oft Kontaktprobleme durch
Korrosion enstehen. Für mich hat sich dieser hier bewährt:

  http://www.conrad.at/ce/de/product/210793/SCHALTDR...

Der ist zwar nicht ganz billig, dafür halten die 100m ein ganzes Leben
lang :)

Als Widerstandssortiment habe ich einst dieses hier gekauft:

  http://www.kessler-electronic.de/proddetail.asp?ID...

Das sind 1,4 Cent/Widerstand, was üblicherweise der Preis für 50-100
gleiche Widerstände ist. Ein Sortiment selber zusammenzustellen lohnt
sich also nur, wenn man deutlich weniger als die 61 unterschiedlichen
Widerstandswerte oder deutlich weniger als 10 Widerstände/Wert braucht.

Ok, bei dir, Antro, fließt eben noch der Mindestbestellwert in die Kal-
kulation mit ein.

Autor: Antro (Gast)
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Ja, der Mindestbestellwert ist wirklich ärgerlich. Sonst hätte ich 
ohnehin fast alles bei reichelt gekauft. Conrad ist teuerer und nicht so 
übersichtlich.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Wenn man mit Basteln anfangen will, kommt man mit etwas Nachdenken
aber doch leicht über den Mindestwert.
Ein paar ordentliche Zangen, Pinzetten, Steckbrett, Lupe...

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Yalu X. schrieb:
> Ich glaube, Antros Frage bezog sich auf das Widerstandssortiment.

Sorry, habe ich verwürfelt.
Aber er wird es merken und sich nicht auf meinen Rat hin besonders
bunte Widerstände als Meterware kaufen, hoffe ich.

Autor: os (Gast)
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Antro schrieb:
> Bei Reichelt zum Beispiel sinken
> die ja unglaublich. Nur muss ich um 150 Euro einkaufen damit sie
> exportieren. Weiß jemand von euch vielleicht einen anderen Shop der so
> Zeug auch nach Österreich versendet?

Wenn dir gewichtsabhängige Mehrkosten von 3-7 EUR nichts ausmachen, dann 
heißt das Zauberwort "LogoiX" -> google.
die kleinen nachteile:
- du musst zweimal verankosten bezahlen (außer du holst das paket in 
salzburg oder freilassing ab)
- der versand dauert zwei bis drei tage länger
- du kannst das reichelt-bestellformular nicht verwenden sondern musst 
oer email bestellen (die haben den "bug" im bestellsystem noch nicht 
behoben)

---

ich bin mit dem laden (logoix) jedenfalls hochzufrieden - deutsche 
lieferadresse, daher kann ich auch bei verschiedenen firmen bestellen, 
die gar niicht nahc österreich liefern ;-)

Autor: Antro (Gast)
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Wow, die haben damit wohl eine Marktlücke gefüllt. Ziemlich cool, das 
werde ich mir mal anschauen.


Ich werde mir vermutlich aber zuerst doch das einsteigerboard kaufen. 
Der Rest ist für mich vielleicht noch etwas zu schwierig (das board 
selber bauen mit dem in-system-programmer usw.). Die Gefahr dass ich 
etwas verbrate ist doch recht hoch.

MfG
Antro

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