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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Seltene Verwendung der Einheit Nano in amerikanischer Literatur


Autor: Falk Brunner (falk)
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Hallo Mitleser,

ich bin gerade mal wieder am Studium von amerikansischer Fachliteratur, 
Datenblätter und zwei Bücher. Was mir schon lange aufgefallen ist, aber 
jetzt wieder besonders, dass die Amis scheinbar die Einheit Nano bei 
Bauteilen nicht kennen. Man findet immer solche "ingenieursuntypischen" 
Angaben wie 0.001µF anstatt 1nF etc. Warum ist das so?

MFG
Falk

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Im übrigen gab es bei den Amis auch solche seltsamen Konstrukte wie 
millimicro, micromicro oder kilomega :O (in alten Tek Katalogen 
gefunden) Mit SI-Präfixen hatten es die über dem großen Teich 
tatsächlich nie wirklich.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Exakt wie Lukas es beschreibt trifft das zu.

z.B. auch die "uralten" Heathkit Schaltpläne enthalten häufig solche 
schönen Bezeichnungen, die uns heute ungewohnt erscheinen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Ach ja, ich hab letztens auf meinem LeCroy Oszi ein Tastverhältnis 
gemessen, da kam mal 450m% raus, tatsächlich so angezeigt ;-)

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Falk Brunner schrieb:
> Ach ja, ich hab letztens auf meinem LeCroy Oszi ein Tastverhältnis
> gemessen, da kam mal 450m% raus, tatsächlich so angezeigt ;-)
Hätte ich genauso gemacht. Alles andere wäre inkonsequent, auch wenn % 
mit SI-Präfix auf den ersten Blick ein wenig seltsam aussieht :)

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> ... Man findet immer solche "ingenieursuntypischen"
> Angaben wie 0.001µF anstatt 1nF etc. Warum ist das so?

Hallo,

SI-konform ist ja beides, und amerikanisch ist das auch nicht: auch bei 
urdeutschen Herstellern steht auf Kondensatoren je nach Baureihe 0.001 
oder 1n oder 1000. Und es ist ja nicht so dumm, wenn ein Ingenieur das 
im Schaltplan so schreibt, wie es auf dem Bauteil steht. Ein Anspruch 
auf "optimale" Schreibweise, wie immer die aussehen soll, ist nirgends 
definiert.

Eine Umrechnungshilfe habe ich dafür bisher auch nicht gebraucht, aber 
man wird ja älter, wer weiss.

Gruss Reinhard

PS warum auch immer, auch hier im durchgenormten Europa werden Elkos mit 
4700 µF geliefert, sehr selten mit 4,7 F.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Reinhard Kern schrieb:
> PS warum auch immer, auch hier im durchgenormten Europa werden Elkos mit
> 4700 µF geliefert, sehr selten mit 4,7 F.

Was vielleicht daran liegt, dass letztere recht selten eingesetzt 
werden. Sind immerhin verhältnismäßig groß und teuer... ;-)

Autor: Mine Fields (Gast)
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Christoph Budelmann schrieb:
> Reinhard Kern schrieb:
>> PS warum auch immer, auch hier im durchgenormten Europa werden Elkos mit
>> 4700 µF geliefert, sehr selten mit 4,7 F.
>
> Was vielleicht daran liegt, dass letztere recht selten eingesetzt
> werden. Sind immerhin verhältnismäßig groß und teuer... ;-)

Vermutlich meinte er mF.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Stefan L. schrieb:
> Vermutlich meinte er mF.

Das ist mir schon klar, daher auch der ;-) am Ende.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Wer für das Widerstandssymbol kranke Zickzacklinien verwendet, benutzt 
eben auch kein n.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Bürovorsteher schrieb:
> Wer für das Widerstandssymbol kranke Zickzacklinien verwendet, benutzt
> eben auch kein n.

Stammt aus der Zeit der Plotter.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Seid doch froh, dass sie wenigstens 10-er Potenzen benutzen und nicht 
auf die imperialen Masseinheiten adaptiert haben.
Eine fluid ounce Farad :-)

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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Abdul K. schrieb:
> Bürovorsteher schrieb:
>> Wer für das Widerstandssymbol kranke Zickzacklinien verwendet, benutzt
>> eben auch kein n.
>
> Stammt aus der Zeit der Plotter.

Genau, das amerikanische Widerstandsymbol kein ein Stiftplotter ohne 
absetzen und Leerfahrten zeichnen beim europäischen/Deutschen 
Widerstandsymbol sieht das schon anders aus.
OT: Nano ist keine Einheit sondern ein SI-Präfix :>

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Stammt aus der Zeit der Plotter.

Nein, diese Heizspirale gibt es schon viel länger, da war an irgenwelche 
Plotter noch gar nicht zu denken. Das ist genauso krank wie diese ganzen 
zölligen Klosettdeckelgewinde.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Das ist genauso krank wie diese ganzen
> zölligen Klosettdeckelgewinde.

Gibts da schon Klodeckel?

Autor: Reinhard Kern (Gast)
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Christoph Budelmann schrieb:
> Reinhard Kern schrieb:
>> PS warum auch immer, auch hier im durchgenormten Europa werden Elkos mit
>> 4700 µF geliefert, sehr selten mit 4,7 F.
>
> Was vielleicht daran liegt, dass letztere recht selten eingesetzt
> werden. Sind immerhin verhältnismäßig groß und teuer... ;-)

Streiche das "wer weiss" im Absatz davor.

Gruss Reinhard

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Bürovorsteher schrieb:
>> Stammt aus der Zeit der Plotter.
>
> Nein, diese Heizspirale gibt es schon viel länger, da war an irgenwelche
> Plotter noch gar nicht zu denken. Das ist genauso krank wie diese ganzen
> zölligen Klosettdeckelgewinde.

Du meinst wohl eher die Frage der Steigung bzw. des Gewindewinkels? Ich 
meine, mit metrischem Gewinde wäre es einfach zu steif in der Montage.

Autor: HildeK (Gast)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Seid doch froh, dass sie wenigstens 10-er Potenzen benutzen und nicht
> auf die imperialen Masseinheiten adaptiert haben.
> Eine fluid ounce Farad :-)
>
Ich weiß jetzt nicht, ob es die fluid Unze gibt, aber die Angaben zu 
Kupferdicken von Platinenkaschierungen in Unzen pro Quadratzoll gibt es 
wirklich.
Die spinnen, die Ami ...

Autor: dave (Gast)
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>Ich weiß jetzt nicht, ob es die fluid Unze gibt

Klaro, sogar doppelt. Einmal imperial und einmal US. Genau wie die 
gallon.
Schon übersichtlich, gell? :-)

Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Du meinst wohl eher die Frage der Steigung bzw. des Gewindewinkels? Ich
> meine, mit metrischem Gewinde wäre es einfach zu steif in der Montage.


Jetzt werden wir aber langsam off-topic.....macht aber Spass.

Und als Zusatzleckerli:

1/2" - Installationsgewinde in Europa ist NICHT gleich
1/2" - Installationsgewinde in America


Aber mir wird auch in Deutschland schon uebel, wenn ich die Ausgeburt 
des Teufels, genannt "SCHUKOSTECKDOSE" sehe.......so ziemlich die 
duemmste Erfindung auf der Welt  technisch und oekonomisch!!



Gruss

Michael

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nein! Die Edisonlampenfassung ist der Größte aller Miste! Bei passender 
Lage des Netzsteckers der elektrische Stuhl. Vor allem für kleine 
Kinderhände. Und sowas darf ganz offiziell in DE mit VDE-Kennzeichnung 
verkauft werden. Übrigens vom gleichen Mann, der auch Elefanten 
hinrichtete - nur damit er geschäftlich noch eins draufsetzen kann. Er 
bekam natürlich als großer Erfinder sein Denkmal...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Nein! Die Edisonlampenfassung ist der Größte aller Miste!

Da musst du ihm allerdings zugute halten, dass damals wohl die Gefahr,
die von elektrischem Strom ausging, noch nicht so in den Köpfen
präsent war wie heute.  Ich kann mich als Kind dran erinnern, bei
meiner Oma noch einen Gasanzünder gesehen zu haben, der nur einen
Draht hatte.  Da ich elektrotechnisch schon bewandert genug war zu
wissen, dass man für einen Stromfluss zwei Drähte benötigt, hat mir
das Teil natürlich ein Rätsel aufgegeben.  Die Lösung war ganz einfach:
im Holzgriff war ein kleiner Vorwiderstand, das hinten rausguckende
Drähtchen wurde in der Steckdose an den Außenleiter geklemmt, und mit
der vor befindlichen Spitze zog man am Gasherd einen Funken.  Ist doch
ganz einfach, nicht?  Anno 1920, also weit nach Edisons Glühobst...

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Wenn man sich mal die gebräuchlichsten Einheiten der Amerkaner anschaut, 
wie hier schön gezeigt

http://de.wikipedia.org/wiki/Angloamerikanisches_M...

merkt man tatsächlich, daß die Amis lieber eine neue Einheit verwenden, 
als eine Standardeinheit einmal oder mehrmals um den Faktor 1000 zu 
vergrößern oder zu verkleinern, so wie wir das tun.

Wir tun das übrigens auch, bei Sekunden, Minuten und Stunden. Kein 
Mensch käme auf die Idee von Kilominuten oder Microstunden zu reden. Nur 
dort, wo es keine andere Einheit gibt, verwenden wir Millisekunden, 
Mikrosekunden und so weiter.

Das so fortschrittliche Amerika ist in dieser Hinsicht nicht aus dem 
Mittelalter herausgekommen. Glücklicherweise ist die Einheit der 
Wissenschaft das SI-System und wenn man einmal mit Amerikanern 
zusammenarbeitet, stellt man fest, daß sie die amerikanischen Einheiten 
peinlichst vermeiden. Und ja, sie haben Schwierigkeiten mit µ, n, p und 
verwenden lieber µ für alles, was kleiner als 1 ist.

Kai Klaas

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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alleine die Definition des Kabelquerschnitts nach AWG ist schon ein 
Brüller für sich. Für den Hersteller vielleicht eine relevante Größe, 
aber sobald das fertige Kabel jemandem angeboten wird, interessiert es 
niemanden mehr, wie oft ein Kupferdraht gezogen werden musste.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Wissen tue ich es auch nicht, aber es reduziert natürlich mögliche 
Fehlerquellen. Wie leicht wird in dem zum fünften Mal kopierten 
Schaltplan ein "u" zu einem "n".

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Detlev T. (detlevt)

>Wissen tue ich es auch nicht, aber es reduziert natürlich mögliche
>Fehlerquellen. Wie leicht wird in dem zum fünften Mal kopierten
>Schaltplan ein "u" zu einem "n".

Dann hast du den Schaltplan um 180 Grad verdreht ;-)
Und die Zeiten von 5fachen schlechten Kopien sollten auch vorbei sein. 
Und selbst DAMALS gab es dagegen sehr sinnvolle und wirksame Mittel.

4k7 statt 4.7K (Wenn der Punkt beim Kopieren verloren geht, kommen 47k 
raus, uups)

Dito mit allen anderen Präfixen

1n5
4u7
1p0
1m5

Whatever.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Kevin K. schrieb:
> alleine die Definition des Kabelquerschnitts nach AWG ist schon ein
> Brüller für sich. Für den Hersteller vielleicht eine relevante Größe,
> aber sobald das fertige Kabel jemandem angeboten wird, interessiert es
> niemanden mehr, wie oft ein Kupferdraht gezogen werden musste.

Ah. Gerade eben geht mir ein Licht auf. Das habe ich sonst noch nie 
irgendwo gelesen!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Kai Klaas schrieb:
> Das so fortschrittliche Amerika ist in dieser Hinsicht nicht aus dem
> Mittelalter herausgekommen. Glücklicherweise ist die Einheit der
> Wissenschaft das SI-System und wenn man einmal mit Amerikanern
> zusammenarbeitet, stellt man fest, daß sie die amerikanischen Einheiten
> peinlichst vermeiden. Und ja, sie haben Schwierigkeiten mit µ, n, p und
> verwenden lieber µ für alles, was kleiner als 1 ist.
>

Die Amis haben mit sich ja kein Problem. Treffen sie aber auf 
Andersgläubige, dann gibts kuriose Ergebnisse:
1. Passen Module im Weltraum nicht zusammen, weil metrisch mit zöllisch 
verwechselt
2. Können Satellitenverbindungen nicht funzen, weil die rechtsdrehend 
mit linksdrehend durcheinander gebracht wurde.

usw.

Autor: A. K. (prx)
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Und man kann auch in den Genuss eines ungewöhnlich ruhigen Fluges 
kommen. Zugegeben, man hat es als Pilot nicht leicht, denn das Triebwerk 
verbraucht Kilos oder Pfund, tanken tut man aber Liter oder Gallonen und 
das hängt dann auch noch davon ab wo man grad tankt. Rechnen muss man 
also sowieso. Aber bitte richtig: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Air-Canada-Flug_143#F...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ja lustig zu lesen. Ich darf zitiereren:
"Dort wurde erneut die Spritmenge gemessen, bevor man wieder in Richtung 
Edmonton abhob."

Ich bin zwar kein Pilot, aber ist das nicht bedenklich? Hatten die Sprit 
an Bord? Ich meine vorne im Cockpit?

Und traurig auch, das die davonkamen. Andere zahlen ein Leben lang für 
wesentlich kleinere Fehler.

Autor: A. K. (prx)
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Abdul K. schrieb:

> Und traurig auch, das die davonkamen.

Ich hoffe du meinst es nicht so wie es klingt.

> Andere zahlen ein Leben lang für wesentlich kleinere Fehler.

Immerhin wurde der Pilot für ein halbes Jahr degradiert. Dass er für 
seine auf den Fehler folgende unzweifelhafte fliegerische Glanzleistung 
eine Art Orden bekam, geht aber irgendwie auch in Ordnung.

Schaden gab es fast keinen und wenn man Piloten für sämtliche 
potentiellen Folgen ihres Handelns in voller Höhe persönlich finanziell 
haftbar machen würde, dann müssten wir über den Atlantik heute noch 
selber rudern.

Man beachte übrigens auch die abschliessende Anekdote zu den 
Mechanikern.

Autor: A. K. (prx)
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PS: Dass der Pilot - wie so oft - nicht der einzige Depp in diesem 
Histörchen ist lässt sich hier nachlesen:
http://www.casa.gov.au/fsa/2003/jul/22-27.pdf

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Kevin K. schrieb:
> alleine die Definition des Kabelquerschnitts nach AWG ...

Es gibt auch hier noch andere Relikte ähnlicher Qualität.

Dachrinnen gibt es in verschiedenen Breiten, bzw. die Fallrohre
mit verschiedenen Durchmessern.
Der Dachdecker kennnt jetzt aber nicht Rohre mit einem
bestimmten Durchmesser oder Rinnen mit einer bestimmten Breite,
sondern nur "7-teilige", "8-teilige" etc..
Wie kommt es? Ein gewalztes Blech mit immerhin runden 2 m Breite
wird in 7 oder 8 Streifen geschnitten.
Mit Überstand beim Rohr zum Zulöten bzw. etwas Falz bei der Rinne
ergibt sich dann irgendein Fertigmaß.
Wird schon passen.

Autor: A. K. (prx)
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Amerikanischer Hausbau ist auch recht abenteuerlich. Denn eine 2x4 
Leiste hat natürlich keineswegs 2x4 Zoll. Jedenfalls nicht zu dem 
Zeitpunkt zu dem man sie verbaut. Möglicherweise aber in ungetrocknetem 
frischen Holz, was vielleicht die Diskrepanz erklärt. Siehe 
http://en.wikipedia.org/wiki/Dimensional_lumber

Autor: aha (Gast)
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Autor: Michael Roek (mexman) Benutzerseite
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Hallo Abdul,

> Nein! Die Edisonlampenfassung ist der Größte aller Miste!


ich verstehe Deine Bedenken, aber ich freue mich himmlisch, wenn eine 
E10-Fassung-Birne aus Deutschland in China wie USA in die Steckdose 
passt!

Uebrigens gibt es hier bei Mir in China Steckdosenleisten, in die passt 
ALLES rein:
Hong-Kong (= GB)-Monster- Stecker, US-Flachstecker mit und ohne Erde, 
Eurostecker, Deutsche Stecker, Chinesische Dreiecks-Schukostecker......

Gruss

MIchael

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
>> Wer für das Widerstandssymbol kranke Zickzacklinien verwendet...
> Stammt aus der Zeit der Plotter.
Da möchte ich aber behaupten, Schaltpläne mit Zickzack-Widerständen in 
der Hand gehabt zu haben, die aus einer Zeit stammen, als man das Wort 
Plotter noch nicht mal buchstabieren konnte...
ZB. aus 1954: 
http://www.thereminworld.com/pics/articles/moog195...
oder 1920: 
http://www.electrotherapymuseum.com/2009/Oscillocl...

Es ist sogar so, dass die europäischen Dioden (ausgefülltes Dreieck) und 
Spulen (schwarzer Klotz) im Zuge der Plottereinführung abgeändert werden 
mussten...

Luk4s K. schrieb:
> Genau, das amerikanische Widerstandsymbol kein ein Stiftplotter ohne
> absetzen und Leerfahrten zeichnen beim europäischen/Deutschen
> Widerstandsymbol sieht das schon anders aus.
Ich hätte genau das Gegenteil behauptet  :-/
Und ich muß zugeben: so ein amerikanischer Widerstand lässt sich auch 
von Hand einfacher zeichnen. Da male ich eine Linie, dann ohne 
abzusetzen ein paar Zacken, dann wieder eine Linie. Fertig.

Autor: Arno H. (Gast)
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Lothar Miller schrieb:
> Und ich muß zugeben: so ein amerikanischer Widerstand lässt sich auch
> von Hand einfacher zeichnen. Da male ich eine Linie, dann ohne
> abzusetzen ein paar Zacken, dann wieder eine Linie. Fertig.

Wie unterscheidest du dann 100 Ohm von Parkinson? :)

Apropo Edisonfassung: Toaster in der gängigen Bauart würden als heutige 
Neuentwicklung vermutlich auch nicht mehr in Serie gefertigt werden.

Arno

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Arno H. schrieb:
> Wie unterscheidest du dann 100 Ohm von Parkinson? :)
Sieh dir mal ein paar Videos von Bob Pease an.
Dann stellst du diese Frage nicht mehr... ;-)

> Toaster in der gängigen Bauart würden als heutige
> Neuentwicklung vermutlich auch nicht mehr in Serie gefertigt werden.
Und auch sowas wie ein Auto dürfte heute nicht mehr auf die Straße... 
:-o

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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aha schrieb:
> Jungs, Rettung naht!
> http://cache.gawker.com/assets/images/io9/2009/11/...

ha ha. Aber mit NANO ist dort der Modebegriff für Nano-Beschichtung, 
usw. genannt. Vermute weniger als 5% werden dort für die SI-Definition 
verwendet!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Michael Roek-ramirez schrieb:
> Hallo Abdul,
>
>> Nein! Die Edisonlampenfassung ist der Größte aller Miste!
>
>
> ich verstehe Deine Bedenken, aber ich freue mich himmlisch, wenn eine
> E10-Fassung-Birne aus Deutschland in China wie USA in die Steckdose
> passt!

???


>
> Uebrigens gibt es hier bei Mir in China Steckdosenleisten, in die passt
> ALLES rein:
> Hong-Kong (= GB)-Monster- Stecker, US-Flachstecker mit und ohne Erde,
> Eurostecker, Deutsche Stecker, Chinesische Dreiecks-Schukostecker......
>

Beiträge ohne Bild wurden gerade verboten. Bedenke auch, das ein 
zunehmender Teil der Bevölkerung bei uns nicht nur nicht mehr halbwegs 
verständlich schreiben kann, nein, sie können auch nicht mehr lesen...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Lothar Miller schrieb:
> Arno H. schrieb:
>> Wie unterscheidest du dann 100 Ohm von Parkinson? :)
> Sieh dir mal ein paar Videos von Bob Pease an.
> Dann stellst du diese Frage nicht mehr... ;-)

Der arbeitet ja auch in einer Firma, bei deren Designs typischerweise 
der Unterschied zwischen Leiterbahn und Widerstand nicht so krass ist 
wie bei uns Boardlevel-Designern. Also wat solls.

(Ich finde ihn eh überbewertet. Scheint mir eher ein amerikanisches 
Maskottchen)


>
>> Toaster in der gängigen Bauart würden als heutige
>> Neuentwicklung vermutlich auch nicht mehr in Serie gefertigt werden.
> Und auch sowas wie ein Auto dürfte heute nicht mehr auf die Straße...
> :-o

Eigentlich war mein Beitrag zur Edisonfassung in Richtung 
Chemikalienverordnung gemünzt. Hat nur keiner von euch gemerkt.

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