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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hintergrundbeleuchtung für EA DOGM163E-A


Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Hallo, Leute!

Ich habe einen EA DOGM163E-A mit der Hintergrundbeleuchtung EA 
LED55X31-A gekauft.

Nun bin ich dabei zu verstehen, wie ich den Hintergrundbeleuchtung 
nutzen kann...
Mit dem Display gibt es ein Zettel wo es geschrieben ist, daß die PINs 
1, 2, 19 und 20 für den Display wären, also:
   PIN1  = A1 (A)
   PIN2  = C1 (R)
   PIN19 = C2 (G)
   PIN20 = A2 (B)

Nun, so wie ich verstanden hatte, sollte diese Beleuchtung nur eine 
Farbe haben, oder?

Also, wie soll ich denn es nutzen? PIN1 mit 3.3V und eine Farbe wählen 
und die passende PIN mit einem Widerstand nach GND schalten? Oder was?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: _M_ (Gast)
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Hat auch nur eine Farbe, aber dafür 2 LEDs (oder 2 LED Paare).
Die kannst Du entweder parallel oder in reihe schalten.

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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_M_ schrieb:
> Hat auch nur eine Farbe, aber dafür 2 LEDs (oder 2 LED Paare).
> Die kannst Du entweder parallel oder in reihe schalten.

Also, PIN1+20 an der Port des ATMega32 (mit einem Widerstand) und 
PIN2+19 an GND?
So daß ich beim Port aktivieren die beide LEDs einschalten?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Luca Bertoncello schrieb:

> Also, PIN1+20 an der Port des ATMega32 (mit einem Widerstand) und
> PIN2+19 an GND?

Das wird dein ATMega wohl nicht schaffen. Diese Hintergrundleds wollen 
schon ein bischen Strom sehen :-)

Häng sie doch zum Testen erst mal ganz einfach an +5V.

Von +5V über, sagen wir mal 200 Ohm an die jeweilige Anode und von der 
Kathode nach Masse. Dann siehst du schon, ob da was leuchtet und wie 
hell sie leuchtet. Mit 200 Ohm hab ich jetzt absichtlich ein wenig hoch 
gegriffen, damit man beim ersten Versuch nicht zuviel Strom durch die 
Beleuchtung jagt.

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Luca Bertoncello schrieb:
>
>> Also, PIN1+20 an der Port des ATMega32 (mit einem Widerstand) und
>> PIN2+19 an GND?
>
> Das wird dein ATMega wohl nicht schaffen. Diese Hintergrundleds wollen
> schon ein bischen Strom sehen :-)

Aha! Ich sehe eigentlich in dem kleinen Heft mit dem Display, daß es 
geschrieben ist, daß für den EA LED55xx31-A, wenn ich im parallel 
verbinden und 3.3V nutze, ich einen 11 Ohm-Widerstand nutzen soll.
Und das Ding sollte max 80mA saugen. Schafft der ATMega32 nicht 80mA zu 
geben? Soll ich lieber einen Transistor noch einbauen?

> Häng sie doch zum Testen erst mal ganz einfach an +5V.
>
> Von +5V über, sagen wir mal 200 Ohm an die jeweilige Anode und von der
> Kathode nach Masse. Dann siehst du schon, ob da was leuchtet und wie
> hell sie leuchtet. Mit 200 Ohm hab ich jetzt absichtlich ein wenig hoch
> gegriffen, damit man beim ersten Versuch nicht zuviel Strom durch die
> Beleuchtung jagt.

Ich habe probiert A1 mit 220Ohm an +3V zu verbinden und C1 an GND. 
Nichts leuchtet...

Grüße
Luca Bertoncello

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Luca Bertoncello schrieb:

> Ich habe probiert A1 mit 220Ohm an +3V zu verbinden und C1 an GND.
> Nichts leuchtet...

Korrektur! Ich habe PIN gewechselt...
Also, +3V mit 220 Ohm an A1 und GND an C1 und leuchtet.

Nun frage ich mich, ob ich doch lieber die 220 Ohm nutzen soll, oder ob 
reicht die 11 Ohm, was in dem Datenblatt geschrieben ist.

Und noch: soll ich lieber einen Transistor nutzen oder einfach an den 
ATMega32 verbinden?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Luca Bertoncello schrieb:

> Nun frage ich mich, ob ich doch lieber die 220 Ohm nutzen soll, oder ob
> reicht die 11 Ohm, was in dem Datenblatt geschrieben ist.


Ähm.
Mit 11 Ohm leuchtet der Hintergrund heller und es fliesst mehr Strom.

Die Frage ist daher nicht, ob 11 Ohm reichen, sondern ob dir 220 Ohm 
reichen oder ob du den Wert verringern sollst. Je kleiner du den Ohm 
Wert machst, desto heller wird das LCD leuchten.

>
> Und noch: soll ich lieber einen Transistor nutzen oder einfach an den
> ATMega32 verbinden?

Transistor.

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Karl heinz Buchegger schrieb:

> Ähm.
> Mit 11 Ohm leuchtet der Hintergrund heller und es fliesst mehr Strom.

Gut, du hast recht!

> Die Frage ist daher nicht, ob 11 Ohm reichen, sondern ob dir 220 Ohm
> reichen oder ob du den Wert verringern sollst. Je kleiner du den Ohm
> Wert machst, desto heller wird das LCD leuchten.

Mit 220 Ohm ist schon ziemlich hell, auch mit 3.3V

>> Und noch: soll ich lieber einen Transistor nutzen oder einfach an den
>> ATMega32 verbinden?
>
> Transistor.

OK!

Also, wie in den zwei Schaltung als Anhang?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

> oder ob reicht die 11 Ohm, was in dem Datenblatt geschrieben ist.

Aber 11R für jeden Led-Zweig.

MfG Spess

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Luca Bertoncello schrieb:

>> Wert machst, desto heller wird das LCD leuchten.
>
> Mit 220 Ohm ist schon ziemlich hell, auch mit 3.3V

Bist du dir da ganz sicher? Sicher dass du 220 Ohm genommen hast und 
nicht 22 Ohm?
Mit 220 Ohm sollte die Hintergrundbeleuchtung eigentlich sehr dunkel 
sein. Da fliessen gerade mal ein paar mA und nicht wie vom Hersteller 
vorgegeben 80 mA

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
> Luca Bertoncello schrieb:
>
>>> Wert machst, desto heller wird das LCD leuchten.
>>
>> Mit 220 Ohm ist schon ziemlich hell, auch mit 3.3V
>
> Bist du dir da ganz sicher? Sicher dass du 220 Ohm genommen hast und
> nicht 22 Ohm?

Ich habe gerade noch geprüft! Genau gesagt: 221.7 Ohm. Oder mein 
Multimeter spinnt... :D

> Mit 220 Ohm sollte die Hintergrundbeleuchtung eigentlich sehr dunkel
> sein. Da fliessen gerade mal ein paar mA und nicht wie vom Hersteller
> vorgegeben 80 mA

Keine Ahnung... Mindestens ist es so hell wie ich brauche!

Sind die Schaltungen (siehe mein letzte Post) in Ordnung mit dem 
Transistor so?

Danke
Luca Bertoncello

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Sollte Dir die Helligkeit bei 220R reichen, dann reicht auch ein Pin des 
ATmega.


Gruß

Jobst

Autor: Luca Bertoncello (lucabert)
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Jobst M. schrieb:
> Sollte Dir die Helligkeit bei 220R reichen, dann reicht auch ein Pin des
> ATmega.

Mmmm... Der eine sagt, ich muss einen Transistor nutzen, der andere 
sagt, es reicht der ATMega...
Was mache ich denn jetzt? :)

Also, von mir aus, würde ich einfach ein 11 Ohm Widerstand zwischen 
ATMega und Hintergrundbeleuchtung nutzen, ich will aber nicht, daß ich 
dann den ATMega kaputt mache...

Grüße
Luca Bertoncello

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Lies, was ich geschrieben habe!


Gruß

Jobst

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