Holger R. schrieb:> notwendig ist, das gerade durchgehende Kabel zu durchtrennen? Oder kann> das so bleiben wie es ist, und es muss lediglich abisoliert werden?
Hallo Holger,
wie möchtest du denn das zweite Kabel anklemmen, wenn du das erste nicht
durchtrennst???
nitraM
Wie es bei dieser Abzweigmuffe aussieht weiß ich nicht.
Aber normalerweise muss man das Hauptkabel nicht durchschneiden.
Das System welches ich kenne ist mit Madenschrauben die sich in die Ader
einschneiden. Das war allerdings bei großen Kabeln eines Stromversorgers
wo das Hauptkabel 4*150mm² und die Stichleitung 4*50mm² hatte. War
zumindest vor ca. 20 Jahren so. Was willst Du denn damit machen?
Kostenlos Strom abzapfen?
Peter Z. schrieb:> Was willst Du denn damit machen?> Kostenlos Strom abzapfen?
Nein das will ich nicht. Es geht darum, dem Erdkabel vom Haus zur Garage
(das ist hinter dem Zaehler und das Kabel gehoert mir!) eine Abzweigung
zur Holzhuette zu spendieren. Da sich das bereits verlegte Kabel
natuerlich nicht "nachziehen" laesst und ich solche Muffen noch nie
verarbeitet habe, daher meine Frage.
schoene Gruesse,
Holgi
Dieter B. schrieb:> Das Kabel muss nicht geschnitten werden.> Dafür gibt es spezielle Klemmen(Freileitungsklemmen) wie diese:
freileitungsklemmen im erdkabel? das dürfte spannend werden, im wahrsten
sinne des wortes...
> notwendig ist, das gerade durchgehende Kabel zu durchtrennen? Oder kann> das so bleiben wie es ist, und es muss lediglich abisoliert werden?
in der regel muss das kabel durchtrennt werden (so eine muffe kann aber
auch verlängern, d.h. du muss nicht kabel nachziehen weil du es sonst
nicht mehr zusammen bekommst) ich kenne auch kein system womit sich ein
abgang sicher auf ein kabel klemmen lässt ohne die alte leitung zu
durchtrennen.
aber hand aufs herz: wenn du davon keine ahnung hast, dann lass das
bitte einen elektriker machen, das wird nicht länger als eine stunde
dauern und wenn nach einem jahr wasser in die klemmstelle läuft kann der
elektriker nochmal anrücken.
__tom schrieb:> aber hand aufs herz: wenn du davon keine ahnung hast, dann lass das> bitte einen elektriker machen, das wird nicht länger als eine stunde> dauern und wenn nach einem jahr wasser in die klemmstelle läuft kann der> elektriker nochmal anrücken.>
Ich bin ja auch eher jemand der warnt und sagt: lass das mal jemand
machen der sich damit auskennt, das ist gefährlich. Aber..
Nur weil jemand noch nie mit dieser Art von nachträglichem Anschluss an
Kabel gearbeitet hat, heisst das noch lange nicht daß er keine Ahnung
von Elektrik hat.
Ich habe Elektrotechnik studiert und auch schon das eine oder andere
bzgl. Hausinstallation gemacht, aber mit Gießharzmuffen habe ich auch
noch nicht gearbeitet
Und wenn ich mir anschaue, was eine Elektrikfirma vor 8 Jahren bei uns
im Haus verbrochen hat, dann mach ichs lieber selber!!!!!
Gruß,
Udo
> Und wenn ich mir anschaue, was eine Elektrikfirma vor 8 Jahren bei uns> im Haus verbrochen hat, dann mach ichs lieber selber!!!!!
Das kenne ich leider nur zu gut ...
U.R. Schmitt schrieb:> Ich habe Elektrotechnik studiert und auch schon das eine oder andere> bzgl. Hausinstallation gemacht, aber mit Gießharzmuffen habe ich auch> noch nicht gearbeitet
naja, gerade im aussenbereich ist strom immer ein wenig schwierig. wenn
du dich an die anleitung der muffe hälst, die kabel richtig sauber sind
(fettfrei!), du die mechanische last während des aushärtens gering hälst
und dann noch die klemmen richtig fest machst, dann geht kaum(!) was
schief.
die idee das jemand anders machen zu lassen ist immer die gewährleistung
die eine firma erbringen muss, wenn was schief geht (und das passiert
dem elektriker genauso) dann kannst du ihn wieder antreten lassen, er
möchte seinen unsinn beseitigen - das wäre es mir die arbeitsstunde
wert...
> Und wenn ich mir anschaue, was eine Elektrikfirma vor 8 Jahren bei uns> im Haus verbrochen hat, dann mach ichs lieber selber!!!!!
ja, das ist leider ein leidiges thema...