Bestimmung der Wolkenhöhe

Gast #1875712
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Hallo,

habe gerade in den News von Elektor folgenden Artikel gelesen.

http://www.elektor.de/elektronik-news/ihr-interesse-zahlt-digitales-multi-effektgerat.1552613.lynkx?referer=rss


> Die Bestimmung der Wolkenhöhe. Hierzu misst ein SMT11-Sensor die
> Lufttemperatur und -feuchte am Erdboden, ein ATmega führt die nötigen
> Berechnungen durch.

Nun bin ich mir nicht im Klaren, wie so eine Messung funktionieren soll 
und mit welchen Genauigkeiten man hier rechnen kann.
Und wofür man so eine Messunge eigentlich braucht.

Vielleicht habt ihr Links und oder Beschreibungen zu dem Thema/Methode.

Beste Grüße

LUPO
Persönliche Seite #1875727
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Wie das funktionieren soll ist mir auch nicht klar: Die Temperatur hat 
doch mit der Wolkenhöhe fast überhaupt nix zu tun, und die 
Luftfeuchtigkeit hängt auch davon ab, wie viel Feuchtigkeit vom Boden 
verdunstet.

Wenn man aber ein Infrarot-Thermometer auf den klaren Himmel richtet, 
zeigt es so -50°C an. Je tiefer die Wolken hängen, desto höher ist die 
angezeigte Temperatur (habe ich mal ausprobiert...).
Ob man daraus aber halbwegs sinnvoll die Wolkenhöhe berechnen kann, weiß 
ich nicht.
Persönliche Seite #1875745
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Das Messprinzip ist in dem elektor Artikel gut erklärt.

Am Boden wird die Temperatur und die rel. Luftfeuchte gemessen. Daraus 
wird die Taupunktstemperatur berechnet. Bereits diesen Wert kann man 
schon nehmen und davon abhängig z.B. eine Heizung oder einen Ventilator 
steuern um Kondensatbildung in Räumen etc. zu verhindern.

Der "Wolkenmeter" setzt auf die Grundmessung jetzt noch etwas drauf. 
Zusatznutzen ohne Zusatzkosten. Bei der Berechnung (nicht Messung!) der 
unteren Wolkengrenze geht man davon aus, dass aufsteigende Warmluft 
Feuchtigkeit nach oben transportiert und dabei abkühlt. Beim Abkühlen 
selbst wird irgendwann der oben berechnete Taupunkt unterschritten, 
schwupp die Feuchtigkeit kann kondensieren und eine Wolke kann sich 
bilden.

Wen interessiert die untere Wolkengrenze? Mich z.B. oder andere Leute 
die an der Fliegerei Spaß haben. Oder vielleicht Solarstromer? Oder 
Landwirte?
#1875759
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LUPO schrieb:
>
>> Die Bestimmung der Wolkenhöhe. Hierzu misst ein SMT11-Sensor die
>> Lufttemperatur und -feuchte am Erdboden, ein ATmega führt die nötigen
>> Berechnungen durch.
>
> Nun bin ich mir nicht im Klaren, wie so eine Messung funktionieren soll
> und mit welchen Genauigkeiten man hier rechnen kann.
> Und wofür man so eine Messunge eigentlich braucht.
>
> Vielleicht habt ihr Links und oder Beschreibungen zu dem Thema/Methode.
>
> Beste Grüße
>
> LUPO

Naja, mit der aktuellen Lufttemperatur und der Luftfeuchtigkeit
lässt sich errechnen(abschätzen ist treffender) in welcher Höhe
der Taupunkt liegt... Da beginnen die Wolken :-)

http://e-collection.ethbib.ethz.ch/eserv/eth:21069/eth-21069-02.pdf

nitraM
Gast #1875841
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ttl schrieb:
> exakte Wissenschaft wird bei Elektor ja schon lange nicht mehr geboten

Das Gerät hat sehr wohl einen ernsthaften Zweck: Beispielsweise kann ein 
Helipilot so abschätzen, ob er gefahrlos unter einer Wolkendecke fliegen 
kann, oder ob sich die Wolken soweit absenken könnten, dass er im Nebel 
verschwindet.
Gast #1875951
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karl schrieb:
> Das Gerät hat sehr wohl einen ernsthaften Zweck: Beispielsweise kann ein
> Helipilot so abschätzen, ob er gefahrlos unter einer Wolkendecke fliegen
> kann, oder ob sich die Wolken soweit absenken könnten, dass er im Nebel
> verschwindet.

Ach, und die Zukunft vorhersagen kann das Ding sogar auch noch?

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