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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Alternative Schaltung gesucht


Autor: Micha (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich bin kein Elektronik-Profi und benötige deshalb umsomehr eure Hilfe!

Folgendes Problem:

Im Datenblatt für einen Sensor ist die Schaltungsvorgabe für den "Test 
Ciuruit" abgedruckt (Siehe Anhang).
Diese Schaltung würde ich nun gerne mit einem "einfachen" FET und einem 
"normalen" OP realisieren (und natürlich mit Rs und Cs).
Die Steuerspannung von [0..2.5V] kann auch [0..3V] sein, sie soll später 
über µC gesteuert werden. Gut finde ich auch, dass man über den 12k 
Widerstand die Steuerspannung auch wieder am µC "einlesen" und somit 
kontrollieren kann.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann handelt es sich bei dem 
Sensor um einen elektrostatischen Antrieb (kapazitive Anordnung zweier 
beweglicher Elektroden), womit keine riesigen Ströme nötig sind 
(Datenblatt: electrostatic, 1nF load, <0.05µA leakage current).

Die Verstärkerschaltung mit dem OPA445 kann ich nachvollziehen, aber ich 
bin leider mit Transistorschaltung nicht so fit.

Danke für eure Hilfe!!!
Grüße
Micha

Autor: MaWin (Gast)
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> elektrostatischen Antrieb

Du hast also keinen Sensor, sondern einen Aktor.

Was stört dich jetzt am OPA445 ? Der Preis ? Daß er eine negative 
Versorgungsspannung braucht ? Das trotz 70V rein nur 60V raus kommen ?

Autor: Michael L. (micha2010)
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Stimmt fast ;)

Das ganze "Produkt" ist ein Sensor, der Teil der Bewegt wird ist 
natürlich ein Aktor.

Mich stört eigentlich "nur", dass ich keine OPA445 habe und nicht 
unbedingt einen ordern möchte (also Argument Preis, weil ich evtl. FETs 
eher noch finden könnte). Außerdem ist es auch Interesse.

Grüße

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael L. schrieb:
> Mich stört eigentlich "nur", dass ich keine OPA445 habe und nicht
> unbedingt einen ordern möchte
Klick mal auf "Get Free Samples"... kost nix

Autor: Michael L. (micha2010)
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Danke, habe ich schon geordert, kommen morgen an.

Ist das doch was "aufwendigeres"?

Grüße

Autor: Ulrich (Gast)
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Man könnte schon einen Transistorverstärker aufbauen, um von 5 V auf 
knapp 70 V zu kommen. Man hat da etwas die Wahl zwischen mehr Aufwand 
und  mehr Ruhestrom.

Autor: Michael L. (micha2010)
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Und wenn ich sage, ich bekomm die +70V von außen und benötige den 
Transistor nur als "Ventil". Nach dem Motto <<den Rest verbrate ich im 
FET>> ? Geht sowas? Quasi an Drain +70 V, das Gate mit einem Opamp 
ansteuern und den FET so mehr oder weniger leitfähig machen (Source an 
Masse)?

Grüße

Autor: Ulrich (Gast)
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Wenn man sich um die Verluste nicht viel sorgen muß, könnte man einen 
einefachen Klasse A Verstärker aufbauen:  Ein Widerstand von den 70 V 
zum Ausgang, und eine FET oder NPN-transistor zwischen Ausganag und GND.
Wenn es genau sein soll, dann halt eine "normaler" OP zur Rückkopplung. 
Wenn es nicht so sehr drauf ankommt, dann geht es ggf. auch ohne 
Rückkopplung.

Autor: Michael L. (micha2010)
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Könnte das dann so aussehen (Anhang)?

Am FET fällt doch dann die Verlustleistung als Wärme ab, oder (-> 
Kühlkörper?!)

Grüße

Autor: schickmehle (Gast)
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Was willst du denn mit dem Integrator/Hochpass anfangen?

Autor: Michael L. (micha2010)
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? Ich dachte es sei ein nichtinvertierender Verstärker ?

Autor: schickmehle (Gast)
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Michael L. schrieb:
> ? Ich dachte es sei ein nichtinvertierender Verstärker ?

die Schaltung mit dem eingezeichneten FET ist ein nichtinvertierender 
Verstärker. Im "Test Ciuruit" nicht. Will Dich nicht Verwirren von 
welcher Schaltung reden wir jetzt?

Autor: Michael L. (micha2010)
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Ah, okay...hatte ich flasch verstanden.
Die Schaltung im "Test Circuit" (dachte ich) auch ein Verstärker. 
Könnten die Kondensatoren in der Rückkopplung des Opamps nicht auch der 
Entstörung dienen?
Soweit ich weiß, sollte diese Schaltung "nur" Verstärken, wenn da jetzt 
ein Integrierer drin sitzt, hab ich kein Plan wozu das gut sein soll!?

Grüße

Autor: schickmehle (Gast)
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Michael L. schrieb:
> Ah, okay...hatte ich flasch verstanden.
> Die Schaltung im "Test Circuit" (dachte ich) auch ein Verstärker.
> Könnten die Kondensatoren in der Rückkopplung des Opamps nicht auch der
> Entstörung dienen?
Störungen werden immer nach Masse kurzgeschlossen.
> Soweit ich weiß, sollte diese Schaltung "nur" Verstärken, wenn da jetzt
> ein Integrierer drin sitzt, hab ich kein Plan wozu das gut sein soll!?
>
> Grüße

Der Sitzt da nicht drin, die ganze Schaltung als System entspricht einem 
Integrierer oder eben Tiefpass...ups hatte ich vorher Hochpass 
geschrieben!.
Wenn ich es richtig Verstanden habe willst du eine Verstärkerschaltung 
bauen mit der du den Aktor ansteuerst. Das könntest du mit der 2. 
Schaltung machen.
Oder willst du das Sensorsignal auswerten ?  Dazu kann unter anderem 
auch ein Integrierer zu Einsatz kommen. Kommt auf das Eingangssignal 
an....
 Wenn im Datenblatt solch ein Test Circuit vorhanden ist bedeutet es das 
damit Grenzfälle beschrieben werden, die dem Anwender die Möglichkeit 
verschafft nicht alles selber rausfinden zu müssen.

Autor: Michael L. (micha2010)
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Jepp, du hast das richtig verstanden. Eine Verstärkerschalung zur 
Steuerung des Aktors.
Die Signalauswertung wird separat erledigt.

Danke für die beiden Hinweise mit der Entstörung und dem "Test Circuit". 
Werd mir das nochmal genauer anschauen.
Solang die FET-Schaltung das macht, was ich gerne hätte g ist alles 
gut ;)

Grüße!

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