Ferrithülse bewickeln (Transformator?)

OP #1875916
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Hallo,

ich habe noch 5 Ferrithülse. Diese hatte ich damals bei rs gekauft. Habe 
leider nicht die genauen Werte da. Es handelte sich aber um eine sehr 
große mit ca. 130ohm bei 1Mhz.

Ähnlich dieser:
http://de.rs-online.com/web/search/searchBrowseAction.html?method=searchProducts&searchTerm=74270095&x=29&y=21

Nun zu der Frage:
Eine Ferrithülse ist normal nicht weiteres, als ein Materiel mit einer 
hohen Permeabilität und sehr großen magnetischen Verlusten.
Wenn ich auf eine Ferrithülse nun 2 Spulen wickel. Bildet sich dann ein 
Transformator? Oder ist der magnetische Fluss so gering, dass keine 
Spannung induziert wird?
#1875960
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@  A. R. (redegle)

>Eine Ferrithülse ist normal nicht weiteres, als ein Materiel mit einer
>hohen Permeabilität und sehr großen magnetischen Verlusten.

Ja.

>Wenn ich auf eine Ferrithülse nun 2 Spulen wickel. Bildet sich dann ein
>Transformator?

Ja.

> Oder ist der magnetische Fluss so gering, dass keine
> Spannung induziert wird?

Nein.

MFG
Falk
Moderator Persönliche Seite #1876581
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A. R. schrieb:
> Ich möchte meine Versorgungsspannung damit Filtern.
> Das heißt also ich muss 2 Ferritperlnen nehmen.

Nicht unbedingt, kommt drauf an, was du genau filtern willst.
Wenn man beide Pfade da drum wickelt, heben sich deren Magnetfelder
gegenseitig auf, sodass der Kern nicht gesättigt wird.  (Nennt
sich "stromkompensierte Drossel".)  Damit wird das Ganze sehr
effektiv für Störungen, die nicht im Strompfad selbst liegen,
sondern parallel zu diesem (asymmetrisch) eingekoppelt werden.
OP #1876988
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Ich habe eine Spannungsversorgung +/-5V aus einem Schaltnetzteil.
In ca. 2m Entfernung befindet sich eine Schaltung, welche von diesem 
Versorgt wird.

Ich wollte einmal hohe Frequenzen filtern, welche vom Schaltnetzteil 
kommen und zusätzlich sollen hochfrequenten Einkopplungen gefiltert 
werden.

Würde es Sinn machen, eine stromkompensierende Drossel in der +5V und 
der -5V Zuleitung zu platzieren?
Oder lieber 2 Stück.
5V 0V
0V -5V
#1877017
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A. R. schrieb:
> Kannst du mir noch erklären, wie die Ferrithülse dann zu bewickeln ist?
>
> Wenn ich auf die 0V-Leitung eine Ferrithülse anschließe. Dann erzeugt
> mir diese einen induktiven Spannungsabfall auf der 0V-Leitung. Dies
> möchte ich eigendlich vermeiden.

Wenn eine asymmetrische Störung kommt, soll ja genau dieser 
Spannungsabfall auftreten, sonst hast du die Störung drin. Du musstest 
eben alle_ Leitungen zum Netzteil _gemeinsam um einen Kern wickeln.

Ich denke aber inzwischen, du willst eher die Restwelligkeit und die 
Spikes deines Netzteiles unterdrücken (symmetrische Störungen).

Dazu brauchst du je 1 Drossel (nicht stromkompensiert) für +5V und 
-5V. Wegen der frühen Sättigung kannst du dann wahrscheinlich deine 
Hülsen nicht verwenden.

Suche Drosseln mit einigen µH, die den Strom können, den du brauchst.

Grüße, Peter

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