Atmega32 - Bootloader - Windows 7

Gast #1876312
Hallo!
Wenn ich es richtig verstehe, muss einerseits der Bootloader selbst am 
Atmega vorhanden sein, und am PC eine Software, um die Daten per RS232 
an den uC zu senden.

Da meine serielle Schnittstelle (USB-seriell Adapter) zu langsam ist, 
möchte ich es nun per Bootloader probieren.
Falls relevant: Ich arbeite mit AVR Studio und PonyProg auf Windows 7 
(64).

Meine Frage:
Welcher Bootloader/Software ist für Windows 7 ausgelegt?

mfg
Gast
Was hast du überhaupt vor? Flashen? Stell doch erstmal die ISP Frequenz 
höher. Schneller bekommst du die Daten in der Regel auch nicht durch 
einen Bootloader drauf.
Gast
Ja, will flashen.

Mit langsam meine ich, dass ich für ein winziges Programm (Taster 
gedrückt --> LED leuchtet) 40 Minuten fürs flashen benötige. Die Zeit 
für "Verifying..." ist dabei nicht berücksichtigt.

Wie/Wo kann ich die ISP Frequenz ändern?


mfg
Gast
"um die Daten per RS232
an den uC zu senden"

"Da meine serielle Schnittstelle (USB-seriell Adapter) zu langsam ist"

Finde den Denkfehler.
ISP-Frequenz wenn du das AVRStudio benutzt in dem Dialog nach dem 
Auswählen des COM-Ports. Unter Main.

Es liegt NICHT an der Hardware und ein Bootloader bringt dich da auch 
nicht weiter.

Beim AVR Studio brauchst du KEIN Pony. Ich gehe davon aus, dass du einen 
Billig-ISP hast. Der kann genug. Du machst bei den Einstellungen und 
oder beim Vorgehen was grundsätzlich falsch.
Doch, er hat schon recht. Durch das Bitgewackel mit PonyProg ist das 
über USB extrem langsam. Mit einem BootLoader, der die serielle 
Schnittstelle so verwendet, wie sie gedacht ist, gehts dann viel 
schneller. Da das dann ganz normal über die serielle geht, ist es völlig 
egal, auf welchem Windows du arbeitest. Musst halt einen passenden 
BootLoader suchen und dann die Datei übertragen, meist geht das ja per 
Z-Modem Protokoll oder sowas.
Testfall schrieb:
> Es liegt NICHT an der Hardware und ein Bootloader bringt dich da auch
> nicht weiter.

Doch, der Bootloader empfängt ja nicht einzelne Bits, sondern Blöcke von 
Bytes und das geht auch über nen USB-UART Umsetzer ganz schnell:
ATmega2561: 261120 Byte in 32,75s.

Ich hab allerdigns kein 64Bit, kann also nicht sagen, ob da die 
Programme für meinen Bootloader laufen.


Peter
Testfall schrieb:
> Finde den Denkfehler.
> ISP-Frequenz wenn du das AVRStudio benutzt in dem Dialog nach dem
> Auswählen des COM-Ports. Unter Main.
>
> Es liegt NICHT an der Hardware und ein Bootloader bringt dich da auch
> nicht weiter.
>
> Beim AVR Studio brauchst du KEIN Pony. Ich gehe davon aus, dass du einen
> Billig-ISP hast. Der kann genug. Du machst bei den Einstellungen und
> oder beim Vorgehen was grundsätzlich falsch.

Es wurd schon erwähnt, wenn auch nicht direkt, dass er über einen 
Pony-ISP programmiert. Der geht absolut nicht im AVRStudio. Dafür 
braucht man zwingend Ponyprog oder avrdude. Allerdings ist die 
Performance abartig, wenn man keine echte serielle Schnittstelle hat. 
Vorrausgesetzt es geht überhaupt mit dem USB-Krempel. Mit einem 
RS232-Bootloader könnte man sehr wohl was erreichen. Sogar immens viel. 
Der kriegt seine Daten nämlich über RS232-Standard-Protokoll und dafür 
sind die USB-Seriellwandler gebaut worden.
Gruß Skriptkiddy

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