Patrick schrieb:
> Denn soviel ich weiss entsteht durch die
> Massefläche eine Spiegelung der Antennenleitung und ist somit im Grunde
> genommen wieder einen Dipol.
Heißt aber dann trotzdem Monopol, weil sie nur noch einen "Pfosten"
hat.
> Ich denke eine Gummiwendelantenne ist ziemlich genau das was ich
> brauche. So kann ich einen Bruchteil der sonst gebrauchten Höhe
> erreichen.
Mit entsprechenden Verlusten, versteht sich. Von nichts wird nichts.
> Was haltet ihr von Chip-Antennen? Denn mit so einer Antenne könnte ich
> noch viel mehr Platz sparen.
Und noch viel mehr Gewinn kannst du damit auch sparen. ;-)
Spaß beiseite: wenn dir der verbleibende Gewinn (der weit negativ
ist, also ein Verlust) noch genügt, dann kannst du da sicher nehmen.
Der Dreh ist: der Monopol hat erstmal den gleichen Gewinn wie der
Dipol, allerdings ist er real auch nicht wirklich kleiner: man ersetzt
eine der beiden lambda/4 langen Hälften durch eine Fläche mit einem
Radius von (mindestens) lambda/4. Man kann sich bildlich vorstellen,
dass man dabei den ursprünglichen zweiten lambda/4-Stab des Dipols
langsam aufweitet zu einem Kegel, bis er irgendwann eine Kreisfläche
ist. Dabei ändert sich der Gewinn nicht, sondern nur der Fußpunkt-
widerstand.
Alles, was man aber kleiner baut also diese Gebilde, hat logischer-
weise Verluste.