Problem mit dem NE555

Gast #1880120
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Nein es ist kein Schaltungsfehler diese Fehler wurde von mir absichtlich 
produziert indem ich den Widerstand so berechnet habe das dieser den 
Kondensator innerhalb des LOW-Signals auch wieder entlädt. Wähle ich den 
Widerstand größer entlädt der Kondensator im HIGH signal und alles ist 
in ordnung. Mir geht es nur darum ob es einen Begriff für diesen Fehler 
gibt.

Hänge nochmal zwei Bilder mit und ohne den Fehler an.
Wie gesagt es geht mir nur darum wie dieser Fehler heisst.

mfg pitti0815
Angehängte Dateien:
#1880129
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Man nennt es "dein Fehler" ;-)

Der Baustein tut, was er tun soll und wie es im Datenblatt beschrieben 
ist. Das ist kein Fehler.

Das Signal am Trigger-Eingang muss zu diesem Zweck kürzer sein als das 
Ausgangssignal. Das hast du nicht beachtet. Erreichen kann man das z.B. 
durch einen Kondensator am Eingang. Da müsste eigentlich sogar im 
Datenblatt eine entsprechende Schaltung zu finden sein, im Web auf jeden 
Fall. Fehlt er, ist es halt eine fehlerhafte Schaltung.
Gast #1880148
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Vielen Dank für die Antworten.

Es ist immer noch kein Fehler ohne den Kondensator am Triggereingang bei 
der monostabilen Schaltung. Es wurde lediglich der Widerstand (mit 
Absicht)
falsch berechnet um von euch zu wissen wie man diesen FEHLER den nennt.

pitti0815
Gast #1880189
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Hallo pitti0815

den Begriff den du suchst würde ich mal
Nachtriggern nennen.

- Der Triggerimpuls wird gesetzt
- Der 555 startet die Aufladung von C3
- Die Aufladung von C3 ist abgeschlossen
- Pin7 wird auf Gnd geschaltet (C3 entladen)
- Der 555 stellt fest das der Trigger noch anliegt
- also C3 wieder aufladen

Nur verhällt sich der 555 wirklich so ?
oder wird beim schalten von Pin7 nach Gnd
nicht bis 1/3 UB entladen
#1880757
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pitti0815 schrieb:
> Warhscheinlich werd ich es mal bei dem Begriff Nachtriggern belassen.

Dann ist es schön falsch.

Nachtriggerbar heißt, daß wenn innerhalb der Verzögerungszeit eine neue 
Triggerflanke kommt, die Verzögerung von vorne beginnt.


Der 555 ist aber weder nachtriggerbar noch überhaupt triggerbar, weil er 
keine Flankenerkennung hat. Die muß man nachrüsten, z.B. mit einem 
Differenzierglied.

Deshalb nimmt man heutzutage echte Monoflops, die das intern haben und 
keine riesen Zusatzbeschaltung benötigen.
Oder gleich nen Mikrocontroller, wo man die Verzögerungszeit bequem im 
Quellcode eintragen kann und die dann auch genauer ist, als bei einem 
Kondensator mit 10% Toleranz.


Deine Schaltung ist auch deshalb schlecht, weil diese Oszillationen auch 
auf den Ausgang durchschlagen können.
Das dann je nach Hersteller und Typ (CMOS/TTL) und Dimensionierung und 
Temperatur und VCC und ...


Peter

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