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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Solar Pflanzenlampe


Autor: Marco H-punkt (beatmachine)
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Ich möchte folgende Schaltung realisieren:

Das ganze ergibt eine LOWCOST (~20-30EUR) solarbetriebene 
Pflanzenaufzuchtshilfe

Ich möchte ein LED Panel mit 10 LEDs (parallel mit Vorwiderstand) mit 
einem durch Solarenergie aufgeladenem Akku betreiben.

Aber die Freiheit haben das ganze auf 3 Panel a 10 LEDs zu erweitern, je 
nach dem viel dann die Mehrkosten sind

d.H. min 10LEDs bei 3,2V a 20mA= Imin=200mA
Imax=600mA


Jetzt wäre es gut wenn das Ganze Nachts mind. 4 Stunden durchhält
Also benötige ich einen Akku mit mind. 800mAh und max 2400mAh
Richtig? (nehme zur Absicherung natürlich dann einen Akku mit ein 
bisschen höheren Werten, sind 1000mAh für EIN Panel okay?)


Stellt sich die Frage welcher Akku am besten geeignet ist, meine 
Recherchen ergaben Blei/Bleigel oder NimH da diese keinen Memory-Effekt 
haben (falls es ihn gibt) und eine lange Lebensdauer haben.
Aber irgendwie gibt es da sehr viele Meinungen...
Hat jemand aus eigener Erfahrung einen Tipp für mich, der auch in den 
Budgetplan passt?

Angenommen ich habe einen 3.6V Akku und kaufe ein Solarmodul bei ebay 
für 10EUR (eingebaute Skottydiode) mit:

(Pmax): 10W
Leerlaufspannung (Voc): 18,8V
Kurzschlußstrom (Isc): 0,72A
Maximalspannung (Vmp): 15V
Maximalstrom (Imp): 0,67A

Hat jemand einen besseren Vorschlag für das Modul?

da ich mit LEDs, Akku und Solarmodul wohl shon auf 20 EUR komme bleibt 
für die Absicherung des Akkus  und Spannungsanpassung Solarmodul->Akku 
nicht mehr so viel übrig (5-10EUR), daher die Frage was ist wirklich 
nötig?
Ich werde nicht die besten Lichtverhältnisse haben und der Akku wird ja 
jede Nacht entladen...

Für Hilfe und Vorschläge bin ich sehr dankbar.

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Kauf Dir das Gras doch lieber. Mit 10 LEDs kommst Du nicht weit, da 
kannste es auch dunkel lassen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Ich würde auch sagen, daß alleine wegen der Akkus der Aufwand
nicht lohnt und 10 LEDs ein Witz sind.
Das Zeug ist schneller wegeraucht, als du es hochziehst.

Aber falls du es doch machen willst: Pflanzen brauchen nur
bestimmte Frequenzen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:En...

Umgekehrt haben selbst weiße LEDs kein besonders kontinuierliches
Spektrum.

Man tut also gut daran, sich gut zu überlegen, welche LEDs man nimmt.

Es gibt auch Energiesparlampen für 220V, bei denen das passen soll.

Autor: Marco H-punkt (beatmachine)
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Also wenn ihr es genau wissen wollt habe ich mit dem Gras rauchen vor 2 
Jahren aufgehört.
Hier geht es zum einen ja nur um eine Aufzuchtshilfe für kleine Ableger 
von Orchideen also keine ganzen Büsche und zum anderen um 
Erfahrungssammlung mit Solartechnik.
Jetzt kommt mir bitte nicht mit Baumarkt-Gartenlampen oder LED einfach 
an Solarmodul anschließen.


Wen es interessiert (ja mir ist aufgefallen dass hier mind. 50 LEDs 
verwendet werden):
http://www.ledhilfe.de/viewtopic.php?f=37&t=429

Hat jemand konstruktive Antworten zu meinen Fragen?

Autor: Anja (Gast)
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Marco H-punkt schrieb:
> sind 1000mAh für EIN Panel okay?

Hallo,

das reicht nie und nimmer. Die 1000mAh sind für einen neuen Akku. Und 
wenn dort 1000mAh draufsteht sind dies im Neuzustand real irgendwas 
zwischen 900 und 1050mAH. (Ist eine reine Werbeangabe wie die effektiven 
MHz beim Rechner, die genauen Werte und Toleranzen stehen im 
Datenblatt).

Nach einem halben Jahr kannst Du je nach Qualität des Akkus noch mit ca. 
50-80% der aufgedruckten Kapazität rechnen.
-> ich würde 3xSanyo ENELOOP Größe AA = 2000mAH je Panel verwenden wenn 
es zuverlässig funktionieren soll.
Allerdings brauchst Du auch eine Schaltung die den Akku vor 
Tiefentladung schützt. Sonst ist auch der Beste Akku schnell hinüber.

Gruß Anja

Autor: Marco H-punkt (beatmachine)
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Danke schon mal für die Antwort Anja.
Wie ist das dann mit der Spannungsdifferenz zwischen Solarmodul und 
Akkus ich muss ja theoretisch auf 4.8Volt runter kommen oder? wie mache 
ich das am Besten?

Grüße

Autor: Hellseher (Gast)
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Schau mal im Forum in den Artikeln unter
Solarregler ATTiny13 mit Überlade- und Entladeschutz
Das ist doch genau was Du willst

Autor: Hellseher (Gast)
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Apropo:

Marco H-punkt schrieb:
> eingebaute Skottydiode

Wieviel Warp schafft die? :-))

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