Detlev T. schrieb:
> Johann L. schrieb:
>> Für AVR geht das prima mit nicht-initialisiertem RAM-Inhalt.
>
> Naja. Der Inhalt hängt von den Fertigungs- und Temperaturschwankungen
> der konkreten Hardware ab. Der ist damit zwar undefiniert, aber alles
> andere als "zufällig". Ich würde da befürchten, das dieser Inhalt auf
> demselben Chip beim Start auch immer dieselben Werte haben könnte.
Für AVR und den genannten Anwendungsfall reicht das locker -- hab ich
schon mehrfach verwendet. Auch ein und das selbe AVR-Exemplar hat nach
dem Einschalten nicht-nachvollziehbare Inhalte (RAM+GPRs). Wenn die
Spannung nur sehr kurz wegfällt, nimmt die Streuung der Werte ab, aber
da der gesamte RAM verwendet wird, ist selbst das kein Problem. Der Wert
wird natürlich nur zur Init-Zeit einmal bestimmt und dient als Startwert
für nen Pseudozufalls-Generator. Die Beispiel-Anwendung ober nimmt ein
XOR über alle Zellen, was freilich keine sonderlich ausgefeilte
Hash-Funktion darstellt. Aber das ist ein reines Software-Thema.
So spart man jedenfalls einiges an Hardware, und es ist fix angetestet,
ob das für die konkrete Anwendung gut genug ist oder nicht.