Dienstleister vielleicht doch das richtige für mich?

Gast #1883630
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Ich frage mich gerade, ob es wirklich das richtige ist, sämtliche 
Dienstleister bei der Arbeitssuche auszuschließen.

Ich suche einen Job, bei dem ich möglichst nah an der Technik bin. Ich 
habe Elektrotechnik studiert, weil ich elektronische Geräte entwickeln 
will und nicht für Verwaltungsaufgaben, Projektplanungen, Vorträge für 
die Firmenleitung zu halten, Aufträge und Pflichtenhefte schreiben 
etc...

Wird man als gemieteter Experte für ein bestimmtes Fachgebiet weniger 
für solche Aufgaben eingesetzt?
#1883642
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Bei Dienstleistern ist die Qualität der Vermittlung sehr 
unterschiedlich, selbst innerhalb ein- und derselben Firma. Es hängt 
viel davon ab, wie engagiert der Vermittler ist. Ich habe schon beides 
erlebt: Leute, die sich sehr ins Zeug legen und denen es tatsächlich 
etwas bedeutet, jemanden passend zu vermitteln - und auf der anderen 
Seite gibt es auch Vermittler, denen es scheißegal ist ob Stelle und 
Arbeitnehmer wirklich zusammenpassen oder nicht, "Hauptsache es wird 
Geld verdient".

Ein gewisses Maß an Verwaltungsaufgaben gehört übrigens dazu. Kein mir 
bekannter Ingenieur arbeitet zu 100% ausschließlich nur als Entwickler, 
das ist ein unrealistischer Anspruch. Aber so ca. 70-85% sind durchaus 
drin.
Gast #1883879
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Dieter schrieb:
> Ich frage mich gerade, ob es wirklich das richtige ist, sämtliche
> Dienstleister bei der Arbeitssuche auszuschließen.

Kategorisch ausschließen würde ich Dienstleister nicht generell. Aber es 
ist sicher sinnvoll, Festanstellungen vorzuziehen.

Dieter schrieb:
> Ich suche einen Job, bei dem ich möglichst nah an der Technik bin. Ich
> habe Elektrotechnik studiert, weil ich elektronische Geräte entwickeln
> will und nicht für Verwaltungsaufgaben, Projektplanungen, Vorträge für
> die Firmenleitung zu halten, Aufträge und Pflichtenhefte schreiben
> etc...

Das ist eher eine Frage große Firma/kleine Klitsche. Wobei der 
Verwaltungsaufwand in allen Bereichen zunimmt.

Und gerade Präsentationstechniken meiner Meinung nach für jeden 
Ingenieur extrem wichtig ist. Keiner wird mehr in einen Keller 
eingesperrt, in dem er einsam und allein sein Gerätchen entwickeln kann.

Dokumentation wird auch gerne zu den unliebsamen Verwaltungsaufgaben 
gezählt, diese ist aber für eine professionelle Entwicklung unbedingt 
erforderlich. Wenn man darauf keine Lust hat, sollte man lieber einen 
anderen Job suchen und lieber Hobbybastler bleiben.

Dieter schrieb:
> Wird man als gemieteter Experte für ein bestimmtes Fachgebiet weniger
> für solche Aufgaben eingesetzt?

Du klingst eher nach einem Berufseinsteiger als ein Experte mit 
mehrjähriger Berufserfahrung in einem gefragten Fachgebiet.
Gast #1884011
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Dieter schrieb:
> Wird man als gemieteter Experte für ein bestimmtes Fachgebiet weniger
> für solche Aufgaben eingesetzt?

Ist so wie du vermutest. Als gemieteter 'Experte' machst du Sachen die 
abgearbeitet werden müssen.

Anders ist das wenn du als PL verpachtet wirst oder als interims Manager 
arbeitest - was ich mal eine Zeit lang gemacht habe - dann hast du nur 
Meetings und den Papierkrieg am Hals bzw. auf dem Hals.

Als Anfänger bekommst du deine Arbeit 'portioniert' wie zum Fraß 
vorgeworfen.

Ich finde auch das nichts dagegen spricht mal 2-3 Jahre für einen 
Überlasser zu arbeiten - man lernt in der Zeit mehr kennen als Andere 
die 20 Jahre auf einer Stelle sitzen. Ich hab selbst 2 Jahre so meine 
ersten Erfahrungen gesammelt. Sicher sucht jeder eine Festanstellung 
aber auch da kann es dir passieren das die Firma neue Wege geht und 
Leute mal woanders arbeiten müssen, eine Zeit lang - das wird dann aber 
meist viel besser bezahlt.

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