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Forum: Markt Biete Software- und Hardwareentwicklung


Autor: Michael D. (michael_2001)
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Hallo,

ich biete Entwicklung von Software und Hardware.

Arbeitsplatz mit den gängigsten Messgeräten (u.a. Oszilloskop, 
Frequenzgenerator und Zähler) ist vorhanden.

Entwickle uC-/Embedded-Anwendungen, Peripherie- und Sensorinterfaces, 
uC-Boards und Prüfeinrichtungen.

Programmiere in Assembler (z.B. AVR) , C und C++

Auf Wunsch erstelle ich auch Layouts (Eagle 4) oder bestücke Platinen 
und nehme sie in Betrieb oder Ähnliches.

Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.


Bei Interesse bitte PN mit Beschreibung der Aufgabe.


Gruss
Michael

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Gibt es schon Referenzen?

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>Gibt es schon Referenzen?

Was tut das zur Sache? Dieses reflexartige "wo sind die Referenzen?" 
halte ich für ein wenig stupide nachgeplappert.

Ich habe auch manchmal neue Kunden. Trotz hervorragender Referenzen habe 
ich diese noch nie gebraucht. Denn im allgemeinen biete ich meinen 
Kunden beim Erstauftrag "Bezahlung nach Zufriedenheit" an. Sprich, es 
wird im Vorfeld keinerlei Preis vereinbart. Nach Fertigstellung des 
Projektes bietet der Kunde dann einen entsprechenden Preis, den er für 
angemessen hält. Das ist bislang noch nie schief gegangen. Der enorme 
Vorteil: der Kunde geht (sofern das Projekt nicht gerade unter massivem 
Zeitdruck steht) keinerlei Risiko ein. Da ist die Hemmschwelle für die 
Vergabe eines Erstauftrages auch dementsprechend niedrig ;-)

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Schön, dass es bei dir anders klappt als beim Rest der Welt.

Autor: C. H. (_ch_)
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Seltener Gast schrieb:
> ...Denn im allgemeinen biete ich meinen
> Kunden beim Erstauftrag "Bezahlung nach Zufriedenheit" an. Sprich, es
> wird im Vorfeld keinerlei Preis vereinbart...
gestatte mir eine Frage:
Wie finanzierst du diese Aktion(en)? Es muss ja einiges an Kapital 
vorhanden sein um die Projektlaufzeit zu überbrücken, wenn erst im 
Nachhinein bezahlt wird - oder verstehe ich da was falsch?

Wie sieht es mit der Schlagkraft aus, d.h. zu wieviel % könntest du dann 
einem möglichen Projekt dauerhaft arbeiten?

Gruß,
Christian

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>Schön, dass es bei dir anders klappt als beim Rest der Welt.

Was soll da nicht klappen? Nicht jeder Kunde ist nur darauf aus, einen 
über's Ohr zu hauen. Das könnten die Kunden ja auch von mir denken.
Oder denkst Du, die Kunden nehmen solche Angebote nicht an. Da wären sie 
schön blöde.

Ich verstehe nicht ganz, wo da das Problem liegt.

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>gestatte mir eine Frage:
>Wie finanzierst du diese Aktion(en)? Es muss ja einiges an Kapital
>vorhanden sein um die Projektlaufzeit zu überbrücken, wenn erst im
>Nachhinein bezahlt wird - oder verstehe ich da was falsch?

Erstens mal kommt es ja auf die Laufzeit an. Solche Erstprojekte spielen 
sich bei mir im Zeitraum von z.B. drei Monaten ab. Ich denke, ein 
gesundes Unternehmen sollte das locker brücken können, vor allem, wenn 
in dieser Zeit andere Außenstände reinkommen. Geldzufluss ist also da. 
Es bezahlen ja nicht alle nach eigenem Gusto. Aber es kommt in meinem 
Umfeld auch bei Stammkunden öfter vor, dass die Auftragsabwicklung nach 
folgendem Schema läuft:

Besprechung über die technischen Details - Erledigung des Auftrags - 
Erstellung des Angebots - Erhalt der Bestellung - Rechnungsstellung.

Ich sehe da eigentlich kein Problem.

>Wie sieht es mit der Schlagkraft aus, d.h. zu wieviel % könntest du dann
>einem möglichen Projekt dauerhaft arbeiten?

Ich verstehe die Frage nicht ganz.

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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Seltener Gast schrieb:
> Trotz hervorragender Referenzen

Wir hören.....   ( gespanntbin )

Autor: Matthias (Gast)
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Seltener Gast schrieb:
> Besprechung über die technischen Details - Erledigung des Auftrags -
> Erstellung des Angebots - Erhalt der Bestellung - Rechnungsstellung.

So einen Ablauf hätte ich auch gern mal.

Autor: Hans (Gast)
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Ich halte die Vorgehensweise von Seltener Gast für ziemlich riskant. Für 
einen Einsteiger halte ich Sie sogar für tödlich.
Quasi jeder Kunde möchte von mir im Vorfeld wissen, wieviel es ihn am 
Ende ungefähr kostet, denn Geld zu verschenken hat heute (fast) keiner 
mehr. Solche Kunden würde ich mir auch wünschen: "Machen Sie mal, 
schreiben Sie mir hinterher dann eine (fette) Rechnung!".
Ich erinnere mich, dass ich solche Kunden im Laufe der Zeit immer wieder 
mal gehabt habe. Da wurde der Auftrag natürlich mündlich und ohne Zeugen 
vereinbart und hinterher, als ich fertig war und den Preis genannt habe, 
wollte der Kunde plötzlich keinen Auftrag erteilt haben -> Lehrgeld! 
Solche Kunden habe ich später immer wieder mal kennengelernt, aber ich 
habe mich nie wieder darauf eingelassen und genau diese Kunden haben 
dann auch abgewunken, als ich die Sache konkret mit Preis fest machen 
wollte, obwohl der Preis doch vorher angeblich keine Rolle gespielt hat.

So eine Geschäftspolitik ist bei der heutigen Zahlungsmoral und der 
fehlenden Ehrlichkeit in der Gesellschaft einfach zu riskant. Wenn man 
dann auch noch zum ersten mal mit dem Kunden arbeitet, wird das Risiko 
nahezu unkalkulierbar.

Ich wäre auch schlecht beraten, wenn ich meinen Kunden die freie Wahl 
bei der Bezahlung ließe. Die können in der Regel doch gar nicht 
überblicken, wieviel Arbeit nun im Detail in so einem Projekt steckt. 
Der Kunde denkt sich meist: "Die paar Sachen, das kann doch nicht so 
teuer sein...". Für den Kunden ist das Produkt eine BlackBox, die er 
maximal nach der geforderten Funktion beurteilen kann, aber nicht nach 
dem Entwicklungs-Aufwand, der darin steckt.

Autor: X- Rocka (x-rocka)
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Seltener Gast schrieb:
...
> Ich habe auch manchmal neue Kunden. Trotz hervorragender Referenzen habe
> ich diese noch nie gebraucht. Denn im allgemeinen biete ich meinen
> Kunden beim Erstauftrag "Bezahlung nach Zufriedenheit" an. *Sprich, es
> wird im Vorfeld keinerlei Preis vereinbart.* Nach Fertigstellung des
> Projektes bietet der Kunde dann einen entsprechenden Preis, den er für
> angemessen hält. Das ist bislang noch nie schief gegangen. Der enorme
> Vorteil: der Kunde geht (sofern das Projekt nicht gerade unter massivem
> Zeitdruck steht) keinerlei Risiko ein. Da ist die Hemmschwelle für die
> Vergabe eines Erstauftrages auch dementsprechend niedrig ;-)

Äh, vorher kein Preis vereinbart?
Was machst du für Projekte?
Wenn das ein 100 Stunden Projekt ist + PCB und Bauteile, und der Kunde 
sagt dann: Bitte sehr, hier sind 1000€.
Hallo?
Zur Sicherheit beider Seiten braucht man ein vernünftig kalkuliertes 
Angebot, oder man vereinbart einen Stundensatz und der Kunde sagt "ich 
zahle alles, mach bis es fertig ist." (Das sind meine Lieblingskunden! 
:-) ).

Referenzen sind wichtig, aber wenn man zu Beginn noch keine hat auch 
nicht schlimm, muss man halt auf seinen bisherigen Arbeitgeber 
verweisen.

Autor: Seltener Gast (Gast)
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Hallo Leute,

also ich verstehe ehrlich die Aufregung nicht. So ungefähr weiß der 
Kunde ja schon, was auf ihn zukommt. Dumm sind meine Kunden auch nicht. 
Und später einigt man sich auf den konkreten Preis. Ich habe natürlich 
nicht nur Kunden, bei denen das so läuft, bei manchen Stammkunden man 
mit konkretem Auftrag und mal ohne. Bisher gab es absolut keine 
Probleme, und wir haben uns immer auf einen fairen Preis geeinigt. Aber 
vielleicht bin ich auch in einer Branche tätig, in der die Stundensätze 
noch nicht vollkommen am Boden sind.

Ich hatte nur einmal einen Ausfall, aber das lag daran, dass der Kunde 
in Insolvenz ging. Jetzt wurde ein neues Unternehmen gegründet, und wir 
haben vereinbart, meine Verluste in den nächsten Aufträgen teilweise mit 
einzupreisen. Und ich verlasse mich da auf meinen Kunden. Jetzt die 
Frage, warum mein Kunde mir die drohende Insolvenz nicht angekündigt 
hatte. Ganz einfach, weil er sonst evtl. andere Probleme bekommen hätte.

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>Wenn das ein 100 Stunden Projekt ist + PCB und Bauteile, und der Kunde
>sagt dann: Bitte sehr, hier sind 1000€.

Ich habe auf der einen Seite faire Kunden, die mich nicht über den Tisch 
ziehen, und auf der anderen Seite habe ich faire Preise, und versuche 
nicht, meine Kunden über den Tisch zu ziehen. Das funktioniert bislang 
(> 30 Aufträge, Umfang oft im fünfstelligen Bereich) prima.

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>So eine Geschäftspolitik ist bei der heutigen Zahlungsmoral und der
>fehlenden Ehrlichkeit in der Gesellschaft einfach zu riskant.

Dann sollten wir alle uns mal an die eigene Nase fassen und alles dafür 
tun, dass diese latente Unehrlichkeit (die ich natürlich auch aus den 
Medien erfahre) endlich mal ein Ende hat. Ich hasse es z.B., im 
Supermarkt als potentieller Dieb bahandelt zu werden. Fehlt nur noch, 
dass man an der Kasse eine Leibesvisitation und einen Ganzkörperscan 
über sich ergehen lassen muss!
Ich kenne auch Geschichten, z.B. bei uns in der Gegend, wo bei einem 
Elbstplück-und-Bezahl Blumenverkäufer nur ca. 50% der Leute, die Blumen 
holen, auch tatsächliczh korrekt bezahlen.

Diese verbreitete Unehrlichkeit macht unsere Gesellschaft zu einem 
verkommenen Haufen übler Subjekte! Ich schäme mich deshalb oft, zu 
diesem abartigen Haufen krimineller, egoistischer und egomaner 
Zeitgenossen zu gehören. Ich will mich damit nicht identifizieren.

Ich bezahle immer fair, auch ohne totale Kontrolle, klaue niemals etwas, 
versuche nicht, aus jeder Situation Profit zu schlagen und meine 
Zeitgenossen über's Ohr zu hauen, hinterziehe keinen Cent an Steuern 
etc. pp.
Und bisher fahre ich sehr gut damit! Jedenfalls kann ich mich über 
finanzielle Nöte nicht beklagen. Dafür verabscheue ich die deutschen 
Bürger, die ihre Energie täglich darauf verschwenden, um unehrlich zu 
sein und dadurch Vorteile zu erlangen.

Alle die diesen Beitrag lesen und selbst "Dreck am Stecken" haben, 
sollten sich mal einen kurzen Moment überlegen, ob eine derart asoziale 
Einstellung unserer Gesellschaft gerecht wird! Um es mal ein wenig 
vulgär auszudrücken: Mich kotzen solch asozialen Zeitgenossen ganz 
extrem an!

So, das musste mal sein, nachdem ich hier als naiver Depp dargestellt 
werde, nur weil ich meinen Kunden vertraue!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Es gibt Kunden die genau wissen was sie wollen, koennen jeden Transistor 
und jede Zeile nachvollziehen. Und dann gibt es die anderen, die wollen 
ein Problem geloest haben, von dem sie nicht mal eine Ahnung haben 
worum's denn geht. Denen geht es zu lange und ist eh viel zu teuer. Und 
nachdem sie den Preis gedrueckt haben wollen die Rechte daran und die 
Produktionsunterlagen.

Ich mach nur noch sehr selten Entwicklungsauftraege. Wenn das 
vereinbarte Budget aufgebraucht ist kommt das Projekt auf die lange 
Bank, wird noch beendet weil ich noch etwas lernen moechte. Aber eben 
nicht mehr so schnell. Wenn ich mal Zeit finde. Das kann dann schon mal 
ein Jahr verzoegern.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wenn Seltener Gast so arbeiten kann, finde ich das super!
Es fällt mir auch manchmal auf, das es immer noch Nischen oder neue 
Nischen gibt, in denen das funzt. Oftmals zu meinem Erstaunen.


Das Problem der heutigen Zeit für Elektronikentwickler ist die billige 
Konkurrenz aus China. Es ist keine direkte Konkurrenz für die hier 
üblichen Spezialentwicklungen, aber der unbedarfte Auftraggeber 
vergleicht den Funktionsumfang dortiger Geräte mit dem, was er dann von 
unsereins vorgesetzt bekommt.
Und ist er bedarft, gibt er nur selten einen Auftrag raus.
Damit hätte ich alle Möglichkeiten mathematisch korrekt abgeklappert ;-)

Ich hatte z.B. mal den Fall, das unsere Funkklingel nicht wirklich 
wollte. 100 Meter stehen vom Marketing drauf, der China-Entwickler 
versprach sich sicherlich 30 Meter, und dann hat die Fertigung ne 
falsche Antennenlänge bestückt und das Haus hat nunmal auch ne 
Außenmauer. Also was passiert, die Klingel geht nach 3 Metern nicht mehr 
zuverlässig. Frau sagt: Eyh, du bist doch so ein toller Entwickler mit 
Patent usw. Bau mal am WE ne neue Funkklingel...
Brauche wohl die Geschichte nicht weitererzählen. Ihr kennt das alles. 
Allein meiner Frau zu erklären, was man alles dabei beachten muß, würde 
den Thread füllen.
Ergo: Es wurde die nächste Funkklingel gekauft.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Und wieder sind Bedenkenträger dabei alles zu zerreden.

Entweder habt ihr für Michael D. einen Auftrag, dann gehts mit ner PN 
weiter.

Wenn ihr nur meckern wollt dann macht das Zuhause bei Frau und Kindern.

Lehrgeld wird Michael D. sowoeso zahlen, so wie wir alle ;-)

Allerdings: Vielleicht sollte der Betreiber dieses Forum hier im 
Unterforum 'Markt' Kommentar-gesperrte und kostenpflichtig 
Arbeitsangebote/Produktwerbung möglich machen. Ähnlich wie im Forum 
'Ausbildung & Beruf'.

Autor: C. H. (_ch_)
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Seltener Gast schrieb:
>>Wie sieht es mit der Schlagkraft aus, d.h. zu wieviel % könntest du dann
>>einem möglichen Projekt dauerhaft arbeiten?
>
> Ich verstehe die Frage nicht ganz.
Du wirst ja nicht vor dem PC sitzen und warten bis dir jemand per PN 
einen Auftrag 'vor die Füße wirft', sondern aktuelle Projekte am Laufen 
haben, die quasiparallel abgearbeitet werden.
Die Frage ist nun wieviel % deiner Arbeitskraft, oder Stunden pro Woche 
für ein neues Projekt aufgewendet werden könnten.

Gruß und schönen Sonntag,
Christian

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>Die Frage ist nun wieviel % deiner Arbeitskraft, oder Stunden pro Woche
>für ein neues Projekt aufgewendet werden könnten.

Das schwankt natürlich ganz erheblich, abhängig davon, wie realistisch 
ich meine Projekte einschätze und wie viel ich bereit bin zu arbeiten 
und wie viel Umsatz ich haben möchte ;-)

Die Anzahl der verfügbaren Stunden ist ja weit dehnbar. Wie heißt der 
schöne Spruch: Der Tag hat 24 Stunden, und wenn das nicht reicht, nimmt 
man halt die Nacht noch dazu ;-)

Im allgemeinen versuche ich, keine Leerlaufphasen zu haben. Das gelingt 
zumeist, und aus Angst davor habe ich dann eher zu viele Aufträge in 
Bearbeitung. Aber wie bereits gesagt: als Selbstständiger kann man ja 
die Arbeitszeit weit dehnen. Samstage und Sonntage sind ein prima 
Puffer.

Ich hoffe, ich habe Deine Frage nun richtig verstanden und einigermaßen 
sinnvoll beantwortetet.

Autor: Seltener Gast (Gast)
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Nachtrag:

Probleme gibt es dann, wenn man einen großen Auftrag an Land zieht, bei 
dem der Kunde 100% Verfügbarkeit erwartet (er sagt das zwar nicht 
direkt, aber geht dann davon aus). Ich hatte mal den Fall, dass ich für 
ein knappes Jahr in einem großen Projekt involviert war. Zwischendurch 
kamen aber meine Stammkunden mit kleineren Sachen. Da bekam ich dann 
ehrlich gesagt Probleme, das alles unter einen Hut zu bringen. Letzten 
Endes waren dann weder meine Stammkunden noch mein Großkunde mit der 
Verfügbarkeit zufrieden. Das war sehr unangenehm, und ich habe daraus 
gelernt, sofort klarzustellen, dass eine 100%-Verfügbarkeit für mich 
nicht möglich ist, da ich auch meine Stammkunden bedienen möchte. Die 
ziehen mich nämlich durch, wenn es mal wieder die große Krise gibt.

Autor: Martin (Gast)
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Wer postet ohne Ruh' und Rast
Es ist - der seltsame Gast

Die Wahrheit ist in großer Not
Noch ein Post und sie ist tot

[Krauses zum Wochenende]

Autor: Seltener Gast (Gast)
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@Martin:

???

Autor: C. H. (_ch_)
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Seltener Gast schrieb:
> Ich hoffe, ich habe Deine Frage nun richtig verstanden und einigermaßen
> sinnvoll beantwortetet.
Die Frage hast du wohl verstanden und um eine klare Antwort erfolgreich 
gedrückt.
Hört sich für mich an, als dass du nur auf der Suche nach Kleinprojekten 
für 'Lückenfüllen' bist, wenn dich dein Stammkunde nicht ganz auslastet.

Autor: Seltener Gast (Gast)
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>Hört sich für mich an, als dass du nur auf der Suche nach Kleinprojekten
>für 'Lückenfüllen' bist, wenn dich dein Stammkunde nicht ganz auslastet.

Also damit hier keine Verwechslung stattfindet: ich bin nicht der Thread 
Ersteller und suche aktuell auch nicht nach Aufträgen.

Klar ist auch, dass langfristige Auträge für Einzelunternehmer schon 
angenehmer sind: Planungssicherheit über mehrere Monate hinweg, nur 
wenige Rechnungen zu erstellen, gleiche Ansprechpartner.

Ich habe sowohl Kunden mit Großaufträgen als auch Kunden mit häufigeren 
Kleinaufträgen. Ich bediene beide Kundensorten gleich gerne und versuche 
immer, auch bei erhöhter Auslastung beiden optimale Dienstleistungen zu 
erbringen. Ob ein Kunde ein "Premiumkunde" ist oder nicht, hängt bei mir 
ehrlich gesagt mehr von "weichen" Faktoren ab.

Ich wundere mich inzwischen ein wenig über die Entwicklung des Threads, 
den ich gar nicht gestartet habe und in dem ich mich inzwischen ein 
wenig angegriffen fühle. Habe ich irgend etwas falsches gesagt?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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@ Seltener Gast

Ich habe einen Kunden, bei dem ich diese Methode auch anwende.
Er sagt, was er braucht, ich entwickle ihm das nach seinen 
Vorstellungen,
führe ihm die Prototypen vor und übergebe sie ihm.
Auf die Frage, was ihm die Sache wert ist, habe ich bis jetzt immer eine 
sehr positive Antwort bekommen.
Der Kunde ist vom Fach und weiß, was Ingenieursarbeit kostet. Die 
konkrete Realisierung interessiert ihn nicht, er möchte sein Problem 
gelöst haben.

Sollte man allerdings nicht mit Schwaben als Geschäftspartner machen.

Autor: Rooney Bob (rooney)
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@ Seltener Gast
@ Bürovorsteher

Angebot/Preisverhandlung nach Fertigstellung? Wie schwachsinnig ist das 
denn? Mag schon sein, dass das manchmal funktioniert, aber man sollte 
niemanden dazu raten das genauso zu machen. Für Hobbybastler okay, aber 
wer das professionell und selbstständig macht, der schießt sich damit 
nur selbst ins Knie. Eine Firma die vorher nicht wissen will wie viel 
eine Dienstleistung kostet soll einem schon sehr suspekt vorkommen. 
Heutzutage ist Geld eben mal ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von 
externen Dienstleistern und Lieferanten. Wer weiß ob die Firma überhaupt 
die Kohle hat einen zu bezahlen…
Kleine Schwankungen in den Kosten mag es geben, aber das ist eben 
Unternehmerrisiko. Je mehr Projekte man umgesetzt hat umso einfacher und 
besser wird die Kostenabschätzung. Ich habe sogar gehört, dass in 
manchen Branchen ein Angebot auch gesetzlich erforderlich ist. Ohne ist 
es Schwarzarbeit, unabhängig davon, ob später versteuert wird oder 
nicht.
Wie auch immer, kann es nur empfehlen vorab ein Angebot zu schreiben und 
sich mit Klauseln abzusichern, damit man auf den Mehrkosten durch 
nachträgliche Kundenwünsche nicht sitzen bleibt.
Bei Neukunden würde ich sogar eine Anzahlung von mindestens 30% 
vorschlagen. Ist bei Handwerkern ja auch so üblich. Ohne schriftliche 
Auftragserteilung geht sowieso nix, denn wenn’s hart auf hart kommt, 
dann muss man auch vor Gericht ziehen und da sollte man einen guten 
Ausgangspunkt haben. Wer nicht zahlt, von dem wird’s per Bescheid 
eingefordert.

Aber um auf das Thema zurückzukommen. Wir suchen externe Leute die C 
Programme für PIC24 schreiben und gegebenenfalls auch Layouts mit Eagle 
machen. Wir suchen jedoch nur Profis, keine Möchtegerns die unsere Zeit 
verschwenden oder miese Ergebnisse liefern.
Ist aber nur relevant wenn in Wien oder Wien Umgebung wohnhaft.

lg
Rooney

BTW: Referenzen sind wichtig, jedoch nicht die Firmen, sondern mehr die 
Projekte.

Autor: gewerblicher Verkäufer der hier nichts rein stellt (Gast)
Datum:

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@Michael-D.

Schau mal in de Kkopfzeile:
"Keine gewerblichen Angebote"

Ich finde es nicht richtig, dass ein solcher Trhead nicht gelöscht wird.
Ich denke ca. 40% der Leute im Forum würden -wenn man es dürfte- auch 
solche Anzeigen aufgeben.
Wenn es verboten ist, dann bitte auch für alle!

MODERATOR: Bitte löschen

Autor: Michael H. (michael_h45)
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gewerblicher Verkäufer der hier nichts rein stellt schrieb im Beitrag 
#1893131:
> Schau mal in de Kkopfzeile:
> "Keine gewerblichen Angebote"
Ich glaube eher, dass Michael D sein Taschengeld aufbessern und nicht 
seinen Lebensunterhalt finanzieren will =)

Außerdem bezweifle ich, dass hier auch nur ein Geschäft irgendeiner Art 
zusammenkommen wird.

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