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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wenn Arbeit krank macht


Autor: aspie (Gast)
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bei mir will es nicht so recht klappen im Berufsleben.

Habe eine Elektroniker Ausbildung und danach Elektrotechnik studiert.

Aber ich Ecke immer wieder an, weil ich mit den Mitarbeitern nicht klar 
komme.
Habe seit dem Sommer jetzt die Diagnose Asperger Syndrom 
(de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom), Auszug aus Wiki "... vor allem 
... Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und 
Kommunikation ...".

Fachlich denke ich, habe ich schon was drauf, aber da ich meist als 
Einzelkämpfer alles erarbeiten muss, bin ich nicht so effektiv wie 
Kolllegen die gut im Team arbeiten.

Mich läßt man allein wursteln und wenn ich einen Kollegen um Rat frage, 
werde ich von oben herab behandelt, so dass ich eingeschüchtert bin und 
mich zurück ziehe.

Ich werde so langsam mit der ganzen Situation nicht mehr feritg und habe 
starke Depressionen.
Denke ich bin zu blöd und zu nichts zu gebrauchen, würde am liebsten 
Alles hinschmeißen.
Aber dann denke ich wieder, für was hab ich mir im Studium so den Arsch 
aufgerissen, dass würde denen jetzt so passen dass die mich erfolgreich 
rausmobben.

Liegt es nur am miesen Betriebsklima oder bin ich im falschen Betrieb, 
flaschen Job?

Hoffe auf ein paar Antworten.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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aspie schrieb:
> Aber ich Ecke immer wieder an, weil ich mit den Mitarbeitern nicht klar
> komme.

Wie macht sich das bemerkbar?

aspie schrieb:
> Asperger-Syndrom

Habe ich jetzt genau nicht gelesen um völlig Urteilsfrei an dein Problem 
heranzugehen.

aspie schrieb:
> bin ich nicht so effektiv wie
> Kolllegen die gut im Team arbeiten.

Das hat man dir nur erzählt - stimmt so nicht.


aspie schrieb:
> Mich läßt man allein wursteln und wenn ich einen Kollegen um Rat frage,
> werde ich von oben herab behandelt, so dass ich eingeschüchtert bin und
> mich zurück ziehe.

Das ist das Kernproblem - ich kenne Leute die nichts leisten und hofiert 
werden und hochleister die ignoriert werden - hat mit der Leistung gar 
nichts zu tun.

Es hat was damit zu tun wie du dich verkaufen kannst..

Autor: Kehrchau (Gast)
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Hallo Aspie,

ich weiß um deine Probleme, bin ich doch selbst Asperger.

Das Problem bist nicht du, nicht du hast Problem, Teamarbeit zu machen, 
sondern die anderen. Warum? Asperger sind die besten Teamarbeiter, weil 
sachlich, wahrheitsliebend, hilfsbereit und ohne Hinterfotzigkeit. Du 
wirst kein Smalltalk mögen und das nehmen die anderen persönlich. Die 
einen nennen dich arrogant, die anderen bescheinigen dir geringes 
Selbstvertrauen.

Autor: MaWin (Gast)
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Nicht du bist krank, du bist nur ein individueller Mensch.
Die anderen haben Defizite, weil sie mit Menschen nicht
klar kommen, die nicht genau in ihre Schablone passen.
Du bist sicher im falschen Betrieb, aber 99% der Betriebe
sind falsch. Es sind nicht deine Freunde, wenn sie dir
dein Leben schwer machen und nicht Nutzen aus deiner
Begabung ziehen, aber daran sind sie selber schuld.
Leg deine Depression ab, geh offensiver um. Wenn jemand
dumm guckt, sagst du Asperger, denn erst wenn Leute
verstehen (die Chance haben zu verstehen) können sie
akzeptieren.
Wenn du aber eines Tages eine Beschäftigung siehst,
die dir interessanter vorkommt, dann kündige einfach
und geh dort hin, wo du dich besser wahrgenommen
fühlst.
Wenn dir im aktuellen Betrieb was nicht gefällt,
ob die rote Tapete, der hinter die sitzende
Mitarbeiter in deinem Raum, dein Lohn, dann sag das
demjenigen, der darüber entscheiden kann. Du wirst
dann sehen, wie weit man dich angemessen behandelt.

Autor: Alex : E-Tech. Studi (Gast)
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Lass dich bloß nich unterkriegen von irgendwelchen "Spastikern", die 
meinen etwas Besseres zu sein oder was Besseres zu können. Es gibt 
verschiedene Persönlichkeiten, die einen arbeiten lieber im Team und die 
anderen genießen eben ihre Arbeit wenn sie diese allein verrichten. 
Diese Persönlichkeit hast du dir jahrelang erarbeitet und du darfst dich 
selbst nicht auf so eine Art und Weise wie in deinem Beitrag in Frage 
stellen, denn dann ist man kurz davor zu verlieren.
Die Diagnose Asperger Syndrom ist häufig anzutreffen bei Hochbegabten 
und solchen, die sich derart einigen wenigen "Hobbys" oder Sachthemen 
widmen, dass sie alles andere um sich herum vernachlässigen, wie z.B. 
soziale Kontakte. Wenn du schon, wie du selbst sagst, Einzelkämpfer 
bist, dann bist du meiner Meinung nach höher qualifiziert als jemand, 
der ständig nur im Team arbeiten kann.
Dein Beitrag hört sich für mich an nach Mobbing am Arbeitsplatz. Gemobbt 
werden meistens die besseren. Eines der häufigsten Ursachen dafür ist 
der klassische Neid, die innere Zerfressenheit, dass jemand tatsächlich 
besser ist, als man selbst. Und wie war das doch gleich: Neid ist die 
höchste Form der Anerkennung!!?!!
Also immer schön zurücklächeln oder sich eventuell auch aussprechen so 
ganz nach dem Motto "DU MICH AUCH" oder "TOLL, WARST N`GROßE HILFE". Es 
ist vielleicht etwas heftig ausgedrückt, aber dein Gegenüber wird dir 
beim nächsten mal ganz bestimmt nicht mehr verächtlich entgegentreten. 
Was ich damit sagen will ist, dass du auf gar keinen Fall 
eingeschüchtert sein darfst, denn dies wird meistens ausgenutzt.

Autor: Harald (Gast)
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Auch wenn bei Dir der LNA für soziale Signale nicht besonders stark ist, 
sollte eine sachliche Teamarbeit funktionieren. In der Regel müssen 
bestimmte Arbeitsvorgänge immer alleine erledigt und dann anschließend 
zusammen getragen werden. Deshalb denke ich nicht, dass die anderen 
schneller sind, weil sie im Team arbeiten.

Deine Reaktion auf überhebliches Verhalten auf vermeindliche dumme 
Fragen ist vollkommen richtig. Ich würde mich da auch zurück ziehen. Du 
musst Dir auch klar machen, dass Arroganz in bezug auf Fachwissen meist 
auch nur eine Abschirmung für komplexe ist. Richtig gute Leute machen so 
was nicht, sondern versuchen Ihr wissen zu erweitern und zu teilen. 
Stelle Deine Fragen einfach in so einem Forum wie hier. Bei 
Projektbezogenen Fragen ist das natürlich ein Problem.

Mein Fazit und die Antwort auf Deine Frage: Du arbeitest mit 
Arschlöchern.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Kehrchau schrieb:
> Das Problem bist nicht du, nicht du hast Problem, Teamarbeit zu machen,
> sondern die anderen. Warum? Asperger sind die besten Teamarbeiter, weil
> sachlich, wahrheitsliebend, hilfsbereit und ohne Hinterfotzigkeit.

Falsch. Zumindest teilweise.

Kognitive Intelligenz haben Menschen mit Asperger genug, sogar sehr 
viel. Die hilft aber im zwischenmenschlichen Bereich nur sehr begrenzt 
weiter. Es gibt dumme Menschen (im Sinne von keine großartige Bildung 
vorhanden), die hervorragend mit anderen Menschen umgehen können.

Menschen mit Asperger-Syndrom zeichnen sich leider dadurch aus, dass es 
ihnen an emotionaler und sozialer Intelligenz mangelt. Sie können 
meinetwegen nichts dafür dass sie so sind wie sie sind, aber sie sollten 
ihr Defizit kennen und daran arbeiten. Ansonsten werden sie bei anderen 
Menschen durch ihr oftmals ungeschicktes Verhalten im 
zwischenmenschlichen Bereich immer wieder anecken. Menschen sind nun mal 
keine Maschinen, die nach den Regeln der Logik funktionieren.

Autor: Harald (Gast)
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> Sie können
> meinetwegen nichts dafür dass sie so sind wie sie sind, aber sie sollten
> ihr Defizit kennen und daran arbeiten.

Witzig. Das Vielen auch ohne Asperger die Antennen fehlen. Es handelt 
sich hierbei um ein Krankheitsbild, bei dem GERADE so ein Bewusstsein 
nicht existiert. Wie soll man daran bitte schön arbeiten? Du könntest 
dann auch gleich von einem Blinden verlangen, dass er sich gefälligst 
eine Brille kaufen soll.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Harald schrieb:
> Witzig. Das Vielen auch ohne Asperger die Antennen fehlen. Es handelt
> sich hierbei um ein Krankheitsbild, bei dem GERADE so ein Bewusstsein
> nicht existiert. Wie soll man daran bitte schön arbeiten? Du könntest
> dann auch gleich von einem Blinden verlangen, dass er sich gefälligst
> eine Brille kaufen soll.

Ein intelligenter Mensch besitzt sehr wohl die Fähigkeit zur 
Selbstreflexion. Wenn man sich dieser verweigert, dann wird natürlich 
nie etwas besser.

Und wer Depressionen hat, der geht zur nächsten Beretungsstelle bzw. zum 
nächsten Psychotherapeuten. Leider gilt das in Deutschland als etwas 
Schlechtes, aber genau das Gegenteil ist richtig: Nur indem man etwas 
unternimmt, wird etwas besser. In Amerika ist man auf diesem Gebiet 
schon viel weiter.

Autor: Harald (Gast)
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@Mark

>Ein intelligenter Mensch besitzt sehr wohl die Fähigkeit zur
>Selbstreflexion. Wenn man sich dieser verweigert, dann wird natürlich
>nie etwas besser.

Ja. Aber nicht ein kranker, intelligenter Mensch.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Harald schrieb:
> Ja. Aber nicht ein kranker, intelligenter Mensch.

Zumindest manche von ihnen schon.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Ich denke, mit "Du bist nicht krank" oder "lass Dich nicht unterkriegen" 
ist ihm wenig geholfen.

Ob man das Asperger-Syndrom jetzt als (leichte?) Erkrankung ansieht oder 
nicht: Fakt ist, dass Du in diesem Punkt eben anders bis als andere.

Man kann dann nicht einfach den anderen die Schuld zuweisen - damit 
macht man es sich zu einfach.

Andersartigkeit ist für viele erstmal abschreckend, insbesondere, wenn 
es dafür keine Erklärung gibt.
Kommunikation unter Menschen beschränkt sich auch im technischen Bereich 
nicht nur auf Technisches, sondern wird durchaus mal privat. Wir sind 
schließlich keine Roboter sondern soziale Wesen. Wenn Du diesbezüglich 
Probleme hast, bringt Dir das "Minuspunkte".

Aber - ich bin mir ziemlich sicher, dass andere Dir mehr Verständnis 
entgegenbringen, wenn Du sie aufklärst. Ich würde den Kollegen sagen, 
was Du hast und was deswegen für Dich schwierig ist.
Wenn das Klima dort schon zu festgefahren ist, würde ich wechseln und 
dann aber direkt den neuen Kollegen reinen Wein einschenken.

Wenn man weiss, warum jemand so und so ist, dann kann man damit deutlich 
besser umgehen.

Das wäre jetzt mein Tipp - ich bin aber kein Spezialist :-)

Ansonsten ist es ja auch schon positiv, dass Du jetzt weisst, was Du 
hast - dass es einen Grund für Deine Probleme gibt und Du daran keine 
Schuld trägst.

Chris D.

Autor: IGBT (Gast)
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Asberger wird von einem Psychater so definiert:

Mein Name ist *** und ich bin nun hier im Institut
als Psychiater engagiert! Ich arbeite seit einiger Zeit an der
Erforschung einer, meiner Meinung nach vollkommen unterschätzten
Geistes-und Persönlichkeitsstörung, nämlich der Humorlosigkeit!
Die Humorlosigkeit ist eine sehr ernstzunehmende psychische
Erkrankung, die sowohl von Betroffenen selbst, als auch von
deren Angehörigen selten bis nie als solche wahrgenommen wird,
schließlich hat sie keinerlei bionegativen Auswirkungen, anders
als die Depression! Ähnlich wie bei der Depression jedoch lassen
sich Anghörige oft in Mitleidenschaft ziehen. So ist ja bekannt,
dass Partner von Depressiven nach vielen Jahren oft selbst
therapiebedürftig sind; gleiches trifft auf die Humorlosigkeit zu!
Mitleidige, aufopferungsbereite Menschen, die sich bereiterklären
einem solchen Kranken auf seinem Leidensweg zu begleiten müssen
sehr stark sein!
Sympthome der Krankkeit:

Humorlose Menschen haben zumeist einen überaus schlechten
Musikgeschmack, lachen immer an den falschen Stellen oder
gar nicht, verbreiten überhaupt keine Lebensfreude, können
nicht gut und genußvoll kochen, haben keinen Spaß am Sex und
sind von daher als gefährlicher und ernstzunehmder einzustufen, als
man es auf den ersten Blick für möglich halten. Sie sind ein
gesellschaftliches Problem, dass Wurzel vielen Übels auf der
Welt ist und als solches verdrängt bis unerkannt beiläufig
akzeptiert wird! Warum wird es akzeptiert?
Genau!
Weil die Aufklärung auch in dieser Frage bisher vollkommen versagt
hat!

Manchen kann durch Alkohol und verordneten Drogenkonsum geholfen
werden die Krankheit für einige Stunden zu überwinden: Sie lachen,
tanzen und freuen sich des Lebens. Die übrige Zeit jedoch beutelt
sie ihre Krankheit und sie richten schleichend immensen Schaden an
ihrer Umwelt an!

----
Ich habe hier auch einen Humorlosen und schon ab und an überlegt ihn 
kündigen zu lassen - solche Menschen sind von Übel.
Aber er leistet gute Arbeit - daher wird das noch toleriert.

Autor: Backflow (Gast)
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>Ich habe hier auch einen Humorlosen und schon ab und an überlegt ihn
>kündigen zu lassen

Verhaltensbedingte Kündigung wegen Humorlosigkeit - da lacht jeder 
Rechtsanwalt.

Du solltest als Abteilungsleiter (?!) Deine Kenntnisse in Arbeitsrecht 
vielleicht etwas ausbauen.

Von Toleranz hast Du schon etwas gehört? Nicht jeder der Deinen 
Humor/Geschmack nicht teilt ist humorlos.

Autor: IGBT (Gast)
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Backflow schrieb:
> Verhaltensbedingte Kündigung wegen Humorlosigkeit - da lacht jeder
> Rechtsanwalt.
>
> Du solltest als Abteilungsleiter (?!) Deine Kenntnisse in Arbeitsrecht
> vielleicht etwas ausbauen.
>
> Von Toleranz hast Du schon etwas gehört? Nicht jeder der Deinen
> Humor/Geschmack nicht teilt ist humorlos.

Deswegen wird er ja toleriert und nicht gekündigt.

Das wäre der wahre Kündigungsgrund, der vorgeschobene sind dann 
unzureichende Leistungen, die sich natürlich belegen lassen.

Und einen faulen Mitarbeiter darf ich ja diskriminieren.

(Was aus meiner Sicht übrigens das ganze AGG ad abdurdum führt.)

Autor: Backflow (Gast)
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>Aber er leistet gute Arbeit - daher wird das noch toleriert.

Du bemerkste den Widerspruch zu:

>der vorgeschobene sind dann unzureichende Leistungen, die sich natürlich
>belegen lassen.

Offenbar hast Du wirklich absolut keine Erfahrungen als Vorgesetzter. 
Kündigungen wegen unzureichenden Leistungen sind praktisch fast 
unmöglich, von Arbeitsverweigerung und Ähnlichem mal abgesehen.

Was ich von Deiner Bereitschaft halte, Dir unliebsame Mitarbeiter durch 
vorgeschobenen Gründe loszuwerden, möchte ich hier öffentlich nicht 
äußern.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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IGBT schrieb:
> Das wäre der wahre Kündigungsgrund, der vorgeschobene sind dann
> unzureichende Leistungen, die sich natürlich belegen lassen.
>
> Und einen faulen Mitarbeiter darf ich ja diskriminieren.

Humorlosigkeit mit Asberger gleichzusetzen und solche Leute dann aber 
wegen Faulheit zu kündigen halte ich aber auch für extrem.
Dann den Mitarbeiter besser an eine andere Stelle versetzen - vielleicht 
in ein Team aus Leuten die so ticken wie er - wäre das nicht die besste 
Lösung?

Backflow schrieb:
> Kündigungen wegen unzureichenden Leistungen sind praktisch fast
> unmöglich,

"Die verhaltensbedingte Kündigung gegenüber einem leistungsschwachen 
Arbeitnehmer kann nach § 1 Abs. 2 KSchG gerechtfertigt sein, wenn der 
Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten dadurch vorwerfbar 
verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet."

Das ist zwar unsozial aber machbar.

Autor: Backflow (Gast)
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@Juri,

Es geht um die Kündigung in der Realität und nicht um die Zitierung 
irgendwelcher Paragraphen.

Und im richtigen Leben ist die leistungsbezogene Kündigung nun mal nur 
sehr schwer durchzusetzen.

Siehe z.B. hier

http://karriere-journal.monster.de/Beruf-Recht/Kun...

Ich finde es schon erstaunlich, wie gering die arbeitsrechtlichen 
Kenntnisse der angeblich so genialen "Was-auch-immer"-Leiter hier im 
Forum so sind.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Naja, es reicht ja schon, den Paragraphen zu lesen.

Da steht was von "fehlerhaft" und "vorwerfbar", also schon ein etwas 
heftigerer Fehler, der offensichtlich vermeidbar gewesen wäre. Typisch 
wäre z. B. dass man häufiger Dinge liegengelässt, Termine permanent 
verpennt und solche Dinge.

Allerdings wundert mich die Reaktion der Kollegen schon. Aber vielleicht 
hatte ich bisher nur Glück. Ich habe zwar schon mehrfach erlebt, dass MA 
gekündigt wurde, weil sie nicht ins Team passten, allerdings noch nie, 
weil sie zu duckmäuserisch waren. Die waren eher zu vorlaut und wollten, 
dass alle nach ihrer Pfeife tanzen.

>bin ich nicht so effektiv wie Kolllegen die gut im Team arbeiten.
Das ist naürlich ein Problem. Das solltest Du schon irgendwie 
kompensieren.

>Mich läßt man allein wursteln
Also nimmt man durchaus Rücksicht. Das würde ich nicht unterschätzen.

> und wenn ich einen Kollegen um Rat frage,
>werde ich von oben herab behandelt, so dass ich eingeschüchtert bin und
>mich zurück ziehe.
Hmm, eine fehlerhafte Interpretation der Behandlung durch Kollegen 
scheint mir ja Teil der Krankheit zu sein. es muss also gar nicht so 
sein, dass die Dich schlecht behandeln, evtl.kommt ees Dir nur so vor.

Vielleicht mal folgender Vorschlag: Mach doch mal eine Liste der Dinge, 
bei denen man Dich Deiner Meinung nach schlecht behandelt hat und eine 
Liste der Dinge, bei denen man nett zu Dir war. Hier vor allem die 
kleinen Dinge (Türe aufgehalten, Werkzeug gereicht, "Guten Morgen" 
gewünscht, etc.). Wen man mobbt, dem wünscht man keinen "Guten Morgen". 
Wichtig: Aufschreiben.

Häufig fällt dann auf, dass ersteres eher selten vorkommt, aber von Dir 
sehr stark bewertet wird während letzteres häufiger ist, von dir aber 
schnell vergessen ist.

Wenn die Dich tatsächlich permanent schlecht behandeln, bist Du in der 
falschen Firma.

Gruss
Axel

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Ich finde es schon erstaunlich, wie gering die arbeitsrechtlichen
> Kenntnisse der angeblich so genialen "Was-auch-immer"-Leiter hier im
> Forum so sind.

Da will ich dir gar nicht widersprechen, aber Kündigungen sind an der 
Tagesordnung.

Und da steht ja auch das 2/3 ausreichen.

Es stellt sich die Frage ob der Mitarbeiter das ganze vor Gericht bringt 
- dann kriegt er noch ne Abfindung aber ein zurück ist unwahrscheinlich.

Die wenigsten gehen aber vor Gericht weil die Gleichung Abfindung - 
Nervenkrieg = Stress oft nicht positiv ausgeht.

Backflow schrieb:
> Was ich von Deiner Bereitschaft halte, Dir unliebsame Mitarbeiter durch
> vorgeschobenen Gründe loszuwerden, möchte ich hier öffentlich nicht
> äußern.

Das ist aber auch Realität. Schön ist das nicht - aber beantworte mir 
eine Frage: Wie werde ich legal und sagen wir anständig einen 
Mitarbeiter los der uneinsichtig ist und die Leistung des Teams so 
schwächt das er untragbar ist?

Sowas passiert ja auch nicht von jetzt auf gleich sndern erst wenn alle 
Lösungsversuche intern schon gescheitert sind.

Was bleibt mir da übrig als ihm irgendwas unterzuschieben?

Ich kenne auch ein konkretes Beispiel:
Mitarbeiter soll eine komplexe Modellbildung machen und scheitert an der 
Aufgabe intelektuell - obwohl er im Einstellungsgespräch so erschien als 
könne er das. Ein Jahr hat man das mitangesehen und dann erkannt das der 
MA abgelöst werden muss. Der Nachfolger hat das Problem in 6 Monaten 
gelöst.
Er war fleißig und pünktlich und auch ein netter Typ, aber der Aufgabe 
als Experte nicht gewachsen.
Hat sich nichts zu Schulden kommen lassen außer keine Leistung zu 
erbringen und damit im marktwirtschaftlichen Kontext leider überflüssig 
zu sein.

Autor: Backflow (Gast)
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>... aber Kündigungen sind an der Tagesordnung.

Das ist für Deine Verhältnisse jetzt aber sehr banal dargestellt.

>Mitarbeiter soll eine komplexe Modellbildung machen und scheitert an der
>Aufgabe intelektuell ...und damit im marktwirtschaftlichen Kontext leider
>überflüssig zu sein.

Warum habe ich bei allen Deinen Beiträgen immer das Gefühl, sie dienen 
einzig und allein der Zur-Schau-Stellung Deiner einzigartigen 
Genialität?

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Warum habe ich bei allen Deinen Beiträgen immer das Gefühl, sie dienen
> einzig und allein der Zur-Schau-Stellung Deiner einzigartigen
> Genialität?

Weil es gaenau so ist.

Autor: Backflow (Gast)
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>Weil es gaenau so ist.

Du hast es also nötig Deine Genialität zur Schau zu stellen?! Nun ja, 
das erklärt so einiges.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Du hast es also nötig Deine Genialität zur Schau zu stellen?! Nun ja,
> das erklärt so einiges.

Ich sehe das eher anders. Ich kann im Rahmen der Dialektik einen 
Standpunkt auch extrem vertreten um Argumente pro und kontra zu 
diskutieren.
Ich selbst habe zu den meissten Themen eine relativ moderate Meinung - 
aber es macht mir auch Spass Dinge extrem zu diskutieren um so 
Erkenntnisse zu gewinnen. Man kann so seine eigene Sichtweise gut 
hinterfragen und sozusagen an eher konventionellen Sichtweisen 
skalieren.

Beim Beispiel von Humorlosen Mitarbeiter z.B. Ich kannte auch mal einen 
der wurde von allen als Spinner bezeichet und war quasi eine Labertasche 
und ging damit allen auf die Nerven und wurde dann wegen sexueller 
Belästigung gekündigt. Für meine Begriffe war das übertrieben, weil er 
eben einen eigenartigen Humor hatte den viele nicht verarbeiten konnten.
Sagte z.B. mal in einer Schulung zur Schulungsleiterin die gerade eine 
Änderung im Warenverfolgungssystem erklären wollte, bei Speichern unter 
(save as) - kennen Sie jack ass? Und lachte sich kaputt.
Ich konnte ihm folgen und mein lachen unterdrücken wegen 
Unangemessenheit - aber die anderen sahen ihn nur verstört an.
Aber er hat gute Arbeit geleistet. Irgendwann im Einkauf angeblich 
Frauenfeindliche Witze erzählt - was durchaus so verstanden worden sein 
kann und deswegen die Kündigung bekommen. Aber das war auch nur 
vorgeschoben.

Autor: Backflow (Gast)
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>Ich kann im Rahmen der Dialektik einen Standpunkt auch extrem vertreten um
>Argumente pro und kontra zu diskutieren.

Wenn Du eine lebhafte kontroverse Dikussion möchtest, warum diese 
geschwollene Ausdrucksweise? Es geht doch anscheinend auch anders:

>es macht mir auch Spass Dinge extrem zu diskutieren um so Erkenntnisse >zu 
gewinnen.

Ein Vorteil von Intelligenz ist, daß man sich dumm stellen kann. Von 
daher sollte es Dir doch möglich sein, Dich Deinem Umfeld anzupassen, um 
Deinem Gegenüber zumindest die Illusion zu geben, auf Augenhöhe zu 
diskutieren.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Ein Vorteil von Intelligenz ist, daß man sich dumm stellen kann. Von
> daher sollte es Dir doch möglich sein, Dich Deinem Umfeld anzupassen, um
> Deinem Gegenüber zumindest die Illusion zu geben, auf Augenhöhe zu
> diskutieren.

Gelingt mir in der Realität in den meissten Fällen auch ganz gut.

Hier wo man praktisch nur schreiben kann und das Risiko für 
Missverständnisse höher ist, oft nicht so gut - wie du ja auch bemerkt 
hast.

Geschwollene Ausdrucksweise? Das ist meine Standardsprache und hier hab 
ich ja immer nur den Text und keine reale Person - vielleicht ist das 
der Fehler - ich unterstelle dem Gegenüber zunächst einen hohen 
Intellekt - bis man mich vom Gegenteil überzeugt, was eine Diskussion 
aber dann langweilig macht. Daher wirst du in meinen Beiträgen kaum 
(absichtliche) Beleidigungen oder Antworten auf (versuchte) 
Beleidigungen finden.

Autor: Backflow (Gast)
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>ich unterstelle dem Gegenüber zunächst einen hohen Intellekt

Vielleicht sollte man mit der Unterstellung eine "normalen" Intellekts 
beginnen und dann, wenn der Andere sich ebenfalls als Hochbegabter zu 
erkennen gibt, das intellektuelle Niveau entsprechend erhöhen.

Andernfalls besteht die Gefahr als "Besserwisser" eingeordnet zu werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Besserwisser

Autor: super (Gast)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Juri Parallelowitsch

hier haben wir ein gutes Beispiel für einen Asperger, der sich gerade 
unbeliebt macht, ohne es zu merken oder vielleicht interessiert es ihn 
nicht, was andere von ihm halten.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Andernfalls besteht die Gefahr als "Besserwisser" eingeordnet zu werden.

Das passiert mir eher nicht, da ich ja gerade an einer Diskussion von 
verschiedenen Standpunkten interessiert bin und daher auch ständig 
Ansichten hinterfrage und zur Diskussion stelle und veraltete Ansichten 
gegen weiter entwickelte austausche. Es gibt für mich keine universelle 
Wahrheit (von der Mathematik mal abgesehen) sondern immer nur die für 
den Fall gültige Sichtweise, bei eben dem was man darüber weiss zu 
diesem Zeitpunkt.

Das ändert sich ja auch nach Stand der Erkenntnisse eigentlich ständig 
und die Einen erkennen das eher und die Anderen später und in 
irgendeinem Fachgebiet hat sicher jeder völlig veraltete und damit 
ungültige Wahrheiten - wie bei der Milch - lange hieß es Milch ist 
gesund und man soll Milch trinken und heute (die FDA seit 10 Jahren) 
wissen wir das Milch die Knochen entmineralisiert und Krebs verursacht.

Wenn man das nun mit Jemandem diskutiert der nur sein Schulwissen von 
vor 20 Jahren besitzt und sich für das Thema einfach sonst nicht 
interessiert, hat man zwei Wahrheiten die sich völlig widersprechen.

Das ist die Grundlage für eine Diskussion und wenn alle bereit sind zu 
lernen haben wir den optimalen Fall.

Autor: Kehrchau (Gast)
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IGBT schrieb:
> Ich habe hier auch einen Humorlosen und schon ab und an überlegt ihn
> kündigen zu lassen - solche Menschen sind von Übel.
> Aber er leistet gute Arbeit - daher wird das noch toleriert.

Es gibt keine humorlosen Menschen. Meiner Beobachtugn zufolge wird der 
Vorwurf der Humorlosigkeit meistens von jenen erhoben, die dem Flachwitz 
anhängen. Kann sein, dass man mich der Humorlosigkeit bezichtigt, obwohl 
ich der Meinung bin, dass ich viel lache. Ich kann viel über Freudsche 
Fehlleistungen lachen (gerade über die eigenen), ungewollet 
Schüttelreime, auf Sprache basierende Witze. Gar nicht lachen kann ich 
über Marion Barth. Dessen Anhänger bezeichnen mich als humorlos. Meiner 
einer sagt: Der Mario-Barth-Fan hat einfach einen anderen Humor. Der 
Mario-Barth-Fan ist wahrscheinlich nicht so intelligent, um sich in 
andere hineinzusetzen.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Kehrchau schrieb:
> Es gibt keine humorlosen Menschen. Meiner Beobachtugn zufolge wird der
> Vorwurf der Humorlosigkeit meistens von jenen erhoben, die dem Flachwitz
> anhängen.

Stimme ich überein - Flachhumor hat nicht jeder. Aber Asberger 
bezeichnet nach diesem Psychater den IGBT nennt eben die völlige 
Humorlosigkeit als psychische Störung und die gibt es wirklich.
Es gibt sogar eine Internetseite Humorlose e.V. oder so ähnlich - die 
sind wirklich humorlos und bekennen sich dazu und sehen auch so aus.

Autor: Backflow (Gast)
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>Das passiert mir eher nicht,...

Kann ich auch nach den Reaktionen hier im Forum kaum glauben.

>Es gibt für mich keine universelle Wahrheit (von der Mathematik mal
>abgesehen)

Was soll dieses Statement? Möchtest Du mir unmißverständlich klar 
machen,  daß ich in Mathematik nicht mit Dir mithalten kann?
Nein, wir müssen jetzt keine mathematischen Modelle diskutieren.

>... und heute (die FDA seit 10 Jahren) wissen wir das Milch die Knochen
>entmineralisiert und Krebs verursacht.

Was soll jetzt das Faß mit der krebserregenden Wirkung von Milch?

>... nur sein Schulwissen von vor 20 Jahren besitzt und sich für das Thema
>einfach sonst nicht interessiert,

Also jeder, der Deine Ansicht zu diesem Thema nicht teilt, hat sein 
Schulwissen von vor 20 Jahren?! Ohne die Studien zu kennen (nein, ich 
will jetzt keine Links), halte ich es für sehr verwegen, die 
"multifaktorielle" Erkrankung von Krebs allein auf den Verzehr von Milch 
zurückzuführen.

>Das ist die Grundlage für eine Diskussion und wenn alle bereit sind zu
>lernen haben wir den optimalen Fall.

Allein Dein letztes Posting zeigt, daß Dazulernen für Dich heißt, andere 
müssen Deine Meinung übernehmen.

Falls Du das nciht so gemeint haben solltest, solltest Du Dir Gedanken 
machen, wieso das bei einigen, zumindest bei mir, hier im Forum so 
ankommt.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> "multifaktorielle" Erkrankung von Krebs allein auf den Verzehr von Milch
> zurückzuführen.

Nein, sicher nicht, aber Milch ist ein Faktor wenn man sie nicht abkocht 
und damit das IGF zerstört. Ist aber nur ein Beispiel gewesen.

Backflow schrieb:
> Allein Dein letztes Posting zeigt, daß Dazulernen für Dich heißt, andere
> müssen Deine Meinung übernehmen.

Ich dachte ich hätte erklärt das dem genau nicht so ist.

Und zum letzten Punkt - ja, ich mache mir Gedanken darüber - kann aber 
auch damit leben missverstanden zu werden - das kommt eben vor.

Autor: Backflow (Gast)
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>...kann aber auch damit leben missverstanden zu werden - das kommt
>eben vor.

In diesem Sinne EOT.

Autor: Altenpfleger (Gast)
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sach ma, juri, kann's sein, dass du irgendwie mit Onko Kapotto alias 
Muttchen Kaputtchen, alias .... verwandt bist? Genannte Person war auch 
so eine Laberbüchse wie du und hörte sich selbst gerne reden.

Juri Parallelowitsch schrieb:
> Nein, sicher nicht, aber Milch ist ein Faktor wenn man sie nicht abkocht
> und damit das IGF zerstört. Ist aber nur ein Beispiel gewesen.

Wer will sowas wissen? Hilft es dem OT bei genanntem Problem weiter?
Echt, was für ein Gesülze hier.

Schönen Abend noch.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Kehrchau schrieb:
> Du
> wirst kein Smalltalk mögen und das nehmen die anderen persönlich.

Dumm nur, dass die meisten Kollegen keine Maschinen sondern Menschen 
sind. Und Menschen sind nun mal an sich kommunikative Wesen. Wer es als 
besonders toll empfindet, über das absolut für die Arbeit Notwendige 
hinaus wenig oder gar nicht zu kommunizieren, kann einem einfach nur 
leid tun.
Insofern ist ein Asperger-Syndrom eine echte Einschränkung, die man 
nicht schönreden muss, sondern als Störung anerkennen muss. Mit der 
müssen die Betroffenen bewusst leben und es hilft auch rein gar nichts, 
wenn man die Fehler bei anderen sucht.
Man kann natürlich zum Beispiel Fehlsichtigkeit auch schönreden, indem 
man "Normalsichtigen" unterstellt, zu eitel für eine Brille zu sein. 
Aber es sollte einleuchten, dass so was einfach nur blöde ist.

Autor: Gastino G. (gastino)
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Harald schrieb:
> Witzig. Das Vielen auch ohne Asperger die Antennen fehlen. Es handelt
> sich hierbei um ein Krankheitsbild, bei dem GERADE so ein Bewusstsein
> nicht existiert. Wie soll man daran bitte schön arbeiten? Du könntest
> dann auch gleich von einem Blinden verlangen, dass er sich gefälligst
> eine Brille kaufen soll.

Kann man so nicht vereinfachen. Leuten mit solchen oder vergleichbaren 
Einschränkungen kann durchaus bewusst sein, dass sie solche 
Einschränkungen haben. Warum auch nicht? Ich kenne zum Beispiel Leute 
(eigene Familie), die ich als autistisch einstufen würde und die von 
selber später schon über sich selbst auch diese Einschätzung getroffen 
haben (sehr zu meiner Überraschung).

Oder um es einfacher auszudrücken:
Dass man irgendwas nicht gut oder überhaupt nicht kann, kann man in 
vielen Fällen durchaus gut erkennen.

Diese Leute sind übrigens ein guter Test für die emotionale Intelligenz 
der anderen. Wer sich weitestgehend problemlos auf solche Leute 
einstellen kann, den würde ich als emotional intelligent einschätzen.

Autor: Gastino G. (gastino)
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aspie schrieb:
> Mich läßt man allein wursteln und wenn ich einen Kollegen um Rat frage,
> werde ich von oben herab behandelt, so dass ich eingeschüchtert bin und
> mich zurück ziehe.
>
> Ich werde so langsam mit der ganzen Situation nicht mehr feritg und habe
> starke Depressionen.
> Denke ich bin zu blöd und zu nichts zu gebrauchen, würde am liebsten
> Alles hinschmeißen.
> Aber dann denke ich wieder, für was hab ich mir im Studium so den Arsch
> aufgerissen, dass würde denen jetzt so passen dass die mich erfolgreich
> rausmobben.
>
> Liegt es nur am miesen Betriebsklima oder bin ich im falschen Betrieb,
> flaschen Job?

Ohne die Umstände zu kennen ist die Antwort wirklich schwierig.

Wenn Du Dein E-Technik-Studium passabel abgeschlossen hast, bist Du 
nicht zu blöd, sondern für die allermeisten Aufgaben durchaus gut zu 
gebrauchen.

Da Du nun weißt, dass Du unter dem Asperger-Syndrom leidest, kannst Du 
wahrscheinlich einen guten Teil Deiner Probleme auf diese Ursache 
zurückführen (Obacht: Ferndiagnose eines Laien!). Ganz ehrlich? Ich 
würde offen damit umgehen. Nach dem Ende der Probezeit wäre es meiner 
Meinung nach keine schlechte Idee, auch den Kollegen und Vorgesetzten 
"vorsichtig" mitzuteilen, dass Du unter diesem Syndrom leidest. Denen 
ist - jedenfalls ist das Deiner Erzählung zu entnehmen - schon 
aufgefallen, dass Du etwas "wunderlich" bist. Ist mit diesem 
"wunderlich" eine plausible Erklärung (Einschränkung) transparent 
verbunden, können die meisten Leute damit umgehen. Du wirst sicher 
weiter als etwas "wunderlich" gelten, aber Du bist dann "entschuldigt".
Meiner Erfahrung nach können die allermeisten Leute durchaus mit 
"schwierigeren" Leuten umgehen, wenn sie die Ursache kennen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Falls sich aspie als Threadersteller nochmal melden will, würde ich ihm 
ein paar Tipps geben. Gerne auch per email. Ich denke als jemand mit 
ähnlicher Diagnose kann ich mir das erlauben.

So im Groben:
1. Schritt: Erkennen, das man ein Problem hat
2. Sich beim (Haus-)Arzt eine Diagnose holen. Die kann bei diesen 
Krankheiten ziemlich daneben liegen. Die wenigsten Ärzte sind dafür 
kompetent genug. Das ist aber erstmal egal, weil:
3. Mit der Diagnose läßt man sich krankschreiben und geht in ne 
stationäre Therapie
4. Dort lernt man, das es viele verschiedene Störungen gibt, weil man 
andere Betroffene erlebt. Die eigene 'Behinderung' wird enger 
eingegrenzt. Es werden Strategien fürs tägliche Leben erarbeitet. Man 
kommt aus dem belastenden Alltagstrott raus. Findet eventuell auch 
mögliche Ursachen oder Krankheitsverstärker (meist im persönlicher 
Lebensgeschichte) durch das Arbeiten mit dem Therapeuten. Das ist kein 
Zuckerschlecken!
5. So gewappnet, geht man nach Hause und beginnt lange drüber 
nachzudenken. Eventuell kann man parallel dazu auch wieder arbeiten 
gehen.
6. Optional kommt eine ambulante Weiterführung der Therapie in Frage

Letztendlich hat man mehr vom eigenen Leben, wird weniger belastend für 
die Angehörigen, bekommt mehr Anerkennung unter Arbeitskollegen.

Probiers aus!

Autor: MaWin (Gast)
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> 3. Mit der Diagnose läßt man sich krankschreiben und geht in ne
> stationäre Therapie

So ein Schwachsinn.

Wenn jeder, der 'ne Diagnose hat, sich gleich aus der Gesellschaft 
verabschiedet, blieben nicht viele übrig, denn nach Psychologenmeinung 
sind mehr als 50% der Bevölkerung behandlungsbedürftig.

Hat man etwa die selbstüberheblich jeglichen Bodenkontakt verlorenen 
Investmentbankter aus der Gesellschaft ausgegrenzt und in Therapie 
geschickt ? Nein, die waren ja "normal" weil erfolgreich ? Sorry, nichts 
ist kranker als deren Tun.

Sein Problem ist nicht Asperger, sondern Depression. Daß er anders ist 
als andere und nicht normal durchschnittlich ist ein Vorteil, denn die 
Durchschnittlichen werden in ihrem Leben nichts herausragendes 
hervorbringen, um etwas besonderes leisten zu können muß man anders als 
der Durchschnitt sein.

Schau dir all die Künstler an, wer ist von denen schon 'normal'? Kein 
Grund für Depressionen. Ob schwul, ob ADHS, ob als Schwarzer unter 
Weissen, wir müssen froh sein, daß es noch unterschiedliche Menschen 
gibt, und nicht alle mit Arschgeweih volltrunken tiefergelegtem Gehirn 
im Konsumrausch bei H&M shoppen, die, wenn die Nase nicht genau 
durchschnittlich ist, gleich zum Chirurgen gehen, oder wenn sie Cindy 
aus Marzahn nicht toll finden sich das gleich beim Psychiater richten 
lassen.

Lass ihm seinen Aspie, nur depressiv sollte er halt nicht werden.

Autor: Salzle (Gast)
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hier sind mal wieder einige auf Onkel Kapotto aka Susi Susanti usw. 
reingefallen. Vielleicht der Sohn von Zuckerle? hahaha

Autor: Psychotherapy (Gast)
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MaWin schrieb:
> Wenn jeder, der 'ne Diagnose hat, sich gleich aus der Gesellschaft
> verabschiedet, blieben nicht viele übrig, denn nach Psychologenmeinung
> sind mehr als 50% der Bevölkerung behandlungsbedürftig.

Behandlung != Stationäre Behandlung

Autor: aspie (Gast)
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Abdul K. schrieb:
> Falls sich aspie als Threadersteller nochmal melden will, würde ich ihm
> ein paar Tipps geben. Gerne auch per email. Ich denke als jemand mit
> ähnlicher Diagnose kann ich mir das erlauben.

Hallo Abdul, wie erreicht man dich am Besten?
finde hier keine Email Adresse, muss man da registriert sein?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ach MaWin. Erst wollte ich dazu lieber nix schreiben, aber da ich selbst 
erleben durfte wie ich Leute durch wenige Worte (für mich überraschend, 
in der Klinik) total aufbauen konnte, hab ichs versucht. Natürlich kamst 
du dann! Liest du eigentlich jeden Thread?
Wenn ich dich beobachte, dann hast du aber auch ne Macke. Wenn ich das 
mal so offen wie ich bin, sagen darf!

Klar, Asperger ist ansich kein Problem. Die Probleme kommen dann aber im 
Umgang mit anderen eher normalen Menschen. Was immer man da drunter 
versteht. Normativ eben.
Die Depression kommt dann vom Verstehen, das man 'behindert' ist. Nicht 
die gewünschten eigenen Ziele erreicht, glücklich wird, der Familie kein 
Stein am Bein... Sobald da persönlich irgendwas mit JA beantwortet 
werden muß fängt die Einschränkung an, und man muß untersuchen welche 
Aspekte ok sind und welche korrigiert werden könnten.

-
Selbst wenn der Thread hier ein Fake ist, kann er anderen ähnlichen 
'Kranken' helfen!
-

Aber warum schreibe ich so viel? Hinterher wird das hier eventuell alles 
gelöscht. Und nur weil ein paar Deppen hier voll reinhauen!

Meine Akte werde ich hier nicht breittreten.

-
@aspie:
Wenn du mails empfangen willst, mußte dich anmelden. Ist schmerzlos und 
kriegst auch keine Waschmaschine oder so.
Oder du mailst einem angemeldeten User (Wie ich es immer bin), indem du 
auf den Link in der Klammer hinterm Autor klickst.

Hm. Lieber mal ausprobieren moment. Ah ja, geht nicht als Gast.

Also melde dich bitte einfach an!
-

Ach, da fallen mir auch die vielen Gäste in diesem Thread auf. Wenn das 
kein Zufall ist. Muffensausen, oder?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Backflow schrieb:
>> "multifaktorielle" Erkrankung von Krebs allein auf den Verzehr von Milch
>> zurückzuführen.
>
> Nein, sicher nicht, aber Milch ist ein Faktor wenn man sie nicht abkocht
> und damit das IGF zerstört. Ist aber nur ein Beispiel gewesen.
>

Hast du dazu einen Link? Würde mich mal interessieren. Danke!

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Abdul K. schrieb:
> Hast du dazu einen Link? Würde mich mal interessieren. Danke!

Ja, lies einfach die Ergebnisse der Studien auf den Seiten der FDA.

Autor: egal (Gast)
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Mich würde interessieren, ob deine Kollegen über deine Krankheit 
informiert sind? Wenn sich jemand arrogant verhält ist das nicht 
angenehm für die Anderen, wenn man aber weiss, dass es sich dabei um 
eine Krankheit handelt und keine Absicht ist, steigt sicher auch die 
Akzeptanz deiner Arbeitskollegen.

Ich kann dir nur raten, zieh dein Ding durch, sei wie du bist und stehe 
dazu. Wenn du keinen Smalltalk magst, dann spiele nichts vor, stehe zu 
deinen Stärken und deine Schwächen.

Es gibt übrigens genügend Menschen die sehr gerne Ihre Geschichten 
erzählen wollen, so kann man auch als eher passiver Zuhörer punkten.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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egal schrieb:
> Es gibt übrigens genügend Menschen die sehr gerne Ihre Geschichten
> erzählen wollen, so kann man auch als eher passiver Zuhörer punkten.

Wobei ein Mensch mit Asperger wohl eher ein geringes Interesse daran 
hat, anderer Leute Smalltalk zuzuhören. Es sei denn vielleicht, es ginge 
um die Programmiersprache :-)

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Was soll dieses Statement? Möchtest Du mir unmißverständlich klar
> machen,  daß ich in Mathematik nicht mit Dir mithalten kann?
> Nein, wir müssen jetzt keine mathematischen Modelle diskutieren.

Sowas will ich dir nicht unterstellen.
Oft sind es die einfachen Sachen, wie mal eben eine Studie auf 
Stichhaltigkeit zu prüfen.

Damit hab ich recht viel zu tun.
Mal ein Beispiel aus der täglichen Arbeit:

Eine Messreihe mit 6 Werten und dazu 6 Vorhersagewerten besitzt nach der 
Studie eine Korrelation von 72% - wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit 
für einen zufälligen Treffer?
Nur die Größenordnung.

A – 0.01 %
B – 0.1 %
C – 1.0 %
D – 10 %

Zwischen A und D liegen Welten ob ein Verfahren nun relativ sicher ist 
oder nicht.
Risikoabschätzung ist mit Pi*Daumen nicht machbar und die schönen 
Graphiken – ja, was sagen die eigentlich aus?

Autor: Backflow (Gast)
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>Mal ein Beispiel aus der täglichen Arbeit:

Suchst Du jemand zum Spielen?

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
>>Mal ein Beispiel aus der täglichen Arbeit:
>
> Suchst Du jemand zum Spielen?

Nur ein Beispiel, kein Problem wenn es nicht dein Thema ist.

Gibt ja hier Einige die denken ich hätte keine Ahnung von nix - das 
stimmt aber so nicht.

Autor: Backflow (Gast)
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>Gibt ja hier Einige die denken ich hätte keine Ahnung von nix

Und Du bist ernsthaft der Ansicht, Du könntest diese Meinung mit 
Denksportaufgaben ändern?!

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Backflow schrieb:
> Und Du bist ernsthaft der Ansicht, Du könntest diese Meinung mit
> Denksportaufgaben ändern?!

Womit sonst?

Autor: Der WiXXer (Gast)
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Juri Parallelowitsch schrieb:

> Backflow schrieb:
>> Und Du bist ernsthaft der Ansicht, Du könntest diese Meinung mit
>> Denksportaufgaben ändern?!
> Womit sonst?

Ok. Aptzeptiert. Aber nur, wenn Du uns die Lösung verrätst. ;-)

Gruß: Der WiXXer, auch mit erheblichen sozialen und kognitiven 
Defiziten.



EINES TAGES WERDEN ALLE MENSCHEN WIXXER SEIN!

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
Datum:

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Der WiXXer schrieb:
> Ok. Aptzeptiert. Aber nur, wenn Du uns die Lösung verrätst. ;-)

D - also ca. 10 % ist Richtig.

Es ist tatsächlich so schlimm, dass man eine Statistik nicht mal 
fälschen muss um das Gegenteil (angeblich) zu beweisen.
Man muss nur günstige Klassierungen vornehmen oder Korrelationen ohne 
'law of large numbers' ... man lässt die Zahl einfach weg - wer weiß 
schon, das es genau daran hängt..

Daher ist die 1. Frage grundsätzlich: Ich brauch die Rohdaten!
Wenn man die nicht veröffentlicht - ist die Statistik zu 99% getürkt.
(Und nur nebenbei, man wendet Verfahren an die zeigen ob die Daten 
bereits 'Artefaktbereinigt' sind - ist ein sehr beliebter Trick.)

Eine Korrelation von 99% bedeutet bei:

A-10 Messwerten 1:14 Millionen
B-6  Messwerten 1:4000

 - für einen zufälligen Treffer - das ist ein großer Unterschied!

Der Zusammenhang ist exponentiell.

Grüße an den WiXXer

Autor: Stimmy (Gast)
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Also erstmal: Ich habe selbst Asperger.

Gastino G. schrieb:

> Nach dem Ende der Probezeit wäre es meiner
> Meinung nach keine schlechte Idee, auch den Kollegen und Vorgesetzten
> "vorsichtig" mitzuteilen, dass Du unter diesem Syndrom leidest. Denen
> ist - jedenfalls ist das Deiner Erzählung zu entnehmen - schon
> aufgefallen, dass Du etwas "wunderlich" bist.

Das ist eine schwierige Sache. Einerseits gilt man damit natürlich als 
behindert (es ist möglich, wegen Asperger einen Schwerbehindertenausweis 
zu bekommen, es sei denn man ist (nach Ansicht des 
Neurologen/Psychiaters) nur sehr leicht "betroffen"). Und viele 
Arbeitgeber wollen Behinderte nicht einstellen oder möglichst schnell 
wieder loswerden, weil sie der Meinung sind, der "Behinderte" wäre mit 
dem Job eh überfordert und würde ihn bald hinschmeißen.
Andererseits ist es vielen Menschen mit Asperger auf Dauer nicht 
möglich, dem Mitmenschen und Arbeitskollegen immer etwas vorzuspielen, 
um für sie halbwegs "normal" zu wirken. Man kann sich das vorstellen, 
als müsste ein Schauspieler täglich 8 Stunden eine Rolle spielen, die 
ihm gar nicht liegt...

In der Schule ging es bei mir noch einigermaßen. Ich habe eben überhaupt 
kein Interesse gehabt, etwas gemeinsam mit anderen zu machen. Für die 
anderen war ich damit praktisch Luft, und das war mir nur recht: Wenn 
ich in Ruhe gelassen wurde, war mir das am liebsten.

Leider habe ich momentan eine gewisse Perspektivlosigkeit: Ich sehe 
einfach keinen Sinn darin, über 40...45 Jahre hinweg (von den paar Tagen 
Urlaub mal abgesehen) jeden Tag 8 Stunden zu arbeiten, auch wenn es gut 
bezahlt ist: Was will ich mit dem ganzen Geld, wenn ich eh ein recht 
sparsamer Mensch bin und wegen der vielen Arbeit kaum noch Zeit für 
Hobbys habe?
Eine Teilzeitstelle wäre da viel interessanter, aber bei qualifizierten 
Berufen sind die sehr rar und außerdem oft mit miesen Stundenlöhnen 
bezahlt :(

Trotzdem habe ich ein Mechatronik-Studium angefangen. Bisher (also die 
ersten zwei Wochen) ist es sehr langweilig.

Autor: ASPERGER Ingenieur FH (Gast)
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Ich verstehe deinen Frust.
Auch lernte zu erst ein Beruf, danach El .Techniker. Berufsmatur bzw. 
techn. Fachhochschulreife und Ingenieur Informatik FH gemacht. Den FH 
und die Berufsmatur schloss ich im Fernstudium ab. Als Asperger wird mal 
schneller um Autodidakten als andere sogenannte normal Neural denkende 
Menschen.
Ich kann sehr gut telefonieren, relativ guter small Talk und dann bei
Langzeit Gesprächen, Partys, Kontakten autsch. Augenblickkontakt Horror.
Alle Witze und Metapher zu verstehen ebenfalls Horror. Viele habe ich 
auswendig gelernt und trotzdem kann ich da in die Falle hineingeraten. 
Viele Pocker Gesichter zu sehen. Es ist manch mal wie in einem 
Bärenkäfig zu leben. Gesichter interpretieren geht bei nur Ansatzweise, 
wenn es immer die gleichen  Muster sind. Ansonsten kann ich nur noch Wut 
als Lärmbeschallung vor allem bei ADSH Personen als Schlussresultat 
empfangen.
Jedes mal geht es auch bei mir schief. Die Leute denken halt, der denkt 
und spricht anders.

Einstein, Mozart, vermutlich Bill Gates und vermutlich Zuckerberg
hatten,haben das Gleiche. Die Leute fragen da auch nicht wer Ihre Werke, 
Forschungen und Produkte erstellte. Sie geniessen, konsumieren deren
Resultate ohne nachzudenken. Wenn man weiss, man kann den Job. Man 
bekommt
einen guten Job nicht oder kann in nur solange halten bis man wegen den 
sogenannten Defiziten abgelehnt,abgeschoben wird.
Das stresst und macht vor allem langfristig krank.


Viele Grüsse und Mut wünscht dir ein
Mitleidgenosse

Autor: Inventor (Gast)
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ASPERGER Ingenieur FH schrieb:
> Ich kann sehr gut telefonieren, relativ guter small Talk und dann bei
> Langzeit Gesprächen, Partys, Kontakten autsch. Augenblickkontakt Horror.
> Alle Witze und Metapher zu verstehen ebenfalls Horror. Viele habe ich
> auswendig gelernt und trotzdem kann ich da in die Falle hineingeraten.
> Viele Pocker Gesichter zu sehen. Es ist manch mal wie in einem
> Bärenkäfig zu leben. Gesichter interpretieren geht bei nur Ansatzweise,
> wenn es immer die gleichen  Muster sind. Ansonsten kann ich nur noch Wut
> als Lärmbeschallung vor allem bei ADSH Personen als Schlussresultat

das geht mir leider auch so. Mit Dingen wie "Austrahlung" kann ich gar 
nichts anfangen. Wenn Leute sagen "der hat aber Charisma" kann ich dem 
meist nichts abgewinnen. Bei mir zählen WAS jemand sagt, welche Fakten 
er nennt und nicht wie er es sagt.

Wenn z.B. Kollegen sagen, der neue Bereichsleiter war aber sehr nervös, 
merke ich das nicht. Wenn die sagen "der hat aber Ausstrahlung" kann ich 
das meist auch nicht so sehen. Solang man mir mir auf Faktenebene 
spricht ist alles in Ordnung.

Autor: schon immer krank (Gast)
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Mal ein anderer Ansatz: Kann es nicht auch die Krankheit sein, die die 
Berufswahl beeinflusst? - Und dann sieht es so aus, als sei die Arbeit 
daran schuld.

Es gibt Menschen mit Zufriedenheit und Gelassenheit also 
Grundeinstellung. Sie machen eine Lehre und ein für sie angenehme Arbeit 
ohne über das was wäre/hätte/könnte nachzudenken.

Dann gibt es Menschen, wie ich, die nie zufrieden sein können. Es muss 
schon mindestens ein Studium sein und das an einer Uni, denn FH ist zu 
leicht und zu wenig Wert. Das wäre verschwendete Zeit. Eine Note von 1,3 
bedeutet persönliches Versagen, denn irgendwo hat man doch falsch oder 
unsauber geantwortet. Eine 1,0 beim ersten Anlauf ist normal. Ein 
Überziehen der Regelstudienzeit gilt als Versagen. Und dann hat man nur 
ein bisschen Papier wo draufsteht man sei jetzt Master. Zurückblickend 
war es verschwendete Zeit, nichts erreicht, außer paar Prüfungen 
geschrieben, chronische Prüfungsangst, Alpträume und Aufschrecken statt 
aufwachen am Morgen, weil man etwas versäumt haben könnte. Dann nochmal 
auf den Wecker schauen und feststellen, es ist noch gar nicht so weit...

Autor: ASPERGER Ingenieur FH (Gast)
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Da bin ich anderer Meinung. Ich schrieb Software die lief nach Jahren 
noch fehlerfrei. Ich wurde in dieser Firma wegen meiner sprachlichen 
Ausdrucksweise in schriftlichen angenehm freigestellt. Ich denke, du 
hast nicht verstanden warum es geht.
Asperger sind eine genetische Notwendigkeit, damit sich die Menschen 
intern
in der Gesellschaft verbessern können. Die Impulse kommen von innen, die 
Ideen und Gedanken arbeiten damit. Bei ADHS von aussen. Etwa 5 % haben 
ADHS. Jeder 250 hat vermutlich Asperger.
Asperger werden vielfach mit ADHS verwechselt, da in der Medizin 
ähnliche Symptome noch zusammen gefasst sind.
Die Natur gab diese Begabungen der Menschheit mit. Auf HARZ in DE und 
andere ethische, soziale Vergleiche zu sehen bringt nichts. Wenn du alle 
gesunde lebende Menschen betrachtet, sind die Gene trotzdem versteckt 
und werden trotzdem der nächsten Generationen dann vererbt.
Wenn du alle Leute auf mögliche zu vererbende Gendefekte untersuchen 
würdest, dann dürfe vermutlich niemand  mehr Kinder haben dürfen. jeder 
denkt was nicht normal ist will ich loswerden anstatt etwas anzunehmen.

Ich würde mal sagen 10% irgendwie anders. 10% Harz daraus zu machen ist 
absolute Verschwendung. Die DE Genauigkeit müsst sich eigentlich 
Asperger
stürzen, tun sie nicht.
Leider tun es teilweise eingewanderten DE indirekt dasselbe wie in Ihrer 
Heimat. Würde jeder Betrieb z. Bsp. bei 30 Personen einen Frick ab, 
ASPI, ADHS oder andere genetische Defekte beschäftigen wäre diese 
Auseinandersetzung hinfällig. Das war das alte CH Betriebsmodel

Menschen mit Asperger können länger und genauer Aufgaben lösen. Es muss
im Interessebereich und Spezialgebiet des Asperber sein. Man muss Ihnen 
diese Welt mehr lassen bei der Arbeit und dann wird die Geschwindigkeit 
sogar schneller als bei den sogenannten normal neuralen Menschen.
Asperger sind keine Mutanten. Ein Rollstuhlfahrer ist auch kein Mutant, 
hat aber mehr Akzeptanz als ein Asperger. Die Natur der menschlichen 
Genetik verlangt auch andere Begabungen. Das Ingenieurstudium kommt den 
ASPERGER sicherlich viel mehr entgegen als Betriebswirtschaft oder 
andere hyper dynamisch verlangte Interaktionsfähigkeit. Kommunizieren 
und Körpersprache zusammen wird im täglichen Leben für Asperger 
schwierig. Man passt sich an. Lernt die Muster
später die wichtigsten. Tanzt zum Bsp. ein neue Person mit ADHS, 
Borderliner, Alkoholiker, etc. aus der Reihe in der Gruppe ist mit 
Asperger der Konflikt sicher vorprogrammiert. Die wollen die Betriebe 
doch auch nicht behalten, einstellen?
Diese können auf Asperger herumtrampen um von Ihrem Problem abzulenken.

Autor: Inventor (Gast)
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@Asperger: erinnert mich alles an mich. Darf ich fragen wie dein 
Privatleben so aussieht? hast du wie ich auch Probleme mit Frauen? also 
solche für dich zu gewinnen?

Autor: ASPERGER Ingenieur FH (Gast)
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Nein, ich bin verheiratet und habe eine 8 Jährige Tochter.
Ich lerne die Muster mit den Menschen. Kenne ich diese
kann ich mit jedem normalen Menschen auskommen.

Autor: ASPERGER Ingenieur FH (Gast)
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Ich suche leider auch wieder einen Job.

Autor: ASPERGER Ingenieur FH (Gast)
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Wenn ich nochmals ein Frau als Lebenspartnerin suchen müsste, hätte ich
vermutlich auch Probleme. Sorry ich musste deine Frage genau verstehen.
Ich war in allen Beziehungen einfach ehrlich. Bei den ich dies nicht 
sein, wurden meinerseits meistens beendet.

Autor: ASPERGER Ingenieur FH (Gast)
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Eigentlich wollte ich dir noch viele andere Gedanken mitteilen,
will aber mein Privatleben, vor allem meine Tochter aus dem Spiel 
lassen. Ich habe gelernt in einer festen Beziehung zu leben und habe die
Aspberger Diagnose erst sehr spät bekommen nach 16 Jahre Partnerschaft.
1)
Das Gegenteil ist gemeint. Asperger werden von sogenannten Normalen
falsch behandelt, eingeschätzt, nicht angestellt oder wieder 
freigestellt.
Die Schwäche wird ausgenutzt und nicht Ihre Stärke benutzt.
2)
Diesen Eindruck wollte ich sicher nicht erreichen.
3)
Bin selbst halber DE und meine Frau war ursprünglich früher DE.
Wir leben in CH und wollen kein Harz System adaptieren. Hier geht es um
gesellschaftliche Veränderungen in der CH und den Einfluss von DE davon
zur sozialen Umgebung mit Leute die anders ticken von aussen betrachtet.
4)
Es gibt verschiedene Formen von ASPERGER Stufen.
Gehe davon aus, dass ich dies sehr gründlich vom Arzt und einer 
empfohlen Fachstelle der Tochter von Asperber, abgeklärt wurde.
Ich erfülle sicherlich nicht die klassische vorstellenden ASPERGER 
Verhaltensweise von aussen gesehen, betrachtet.
Vermutlich erwartest du ein anderes Bild.
Autismus ist nicht ASPERGER. ASPERGER und hat verschiedene 
Schwierigkeitsstufen.

Ich hoffe mit diesen Betrag kann ich diesen schweren Vorwurf und
von aussen betrachtete Beleidigung ausser Kraft setzen.
Bitte nicht einschnappen.
Gutes Wissen entsteht im Inneren bevor man es nach aussen tragen kann.
Es wird mein letzter Betrag sein.

Autor: yup (Gast)
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ASPERGER Ingenieur FH schrieb:
> Es wird mein letzter Betrag sein.

Das ist eine sehr gute Nachricht, vielen Dank und alles Gute!

Autor: Hardi (Gast)
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ASPERGER Ingenieur FH schrieb:
> Die Schwäche wird ausgenutzt und nicht Ihre Stärke benutzt.
Das ist aber de defacto Standart in deutschen Betrieben.

Firmen nutzen Mitarbeiter aus, in dem sie ihnen weniger bezahlen, als 
sie mit ihnen verdienen.

Vorgesetzte nutzen Untergebene aus, indem sie sich mit auf die 
Patentschrift setzen lassen, ihnen die Sauarbeit zuschieben und auf ihre 
Kosten Karriere machen, da sie sie ja erfolgreich geführt haben

Kollegen nutzen Kollegen aus, indem sie sich vor der Arbeit drücken und 
sich auf der breiten Masse ausruhen

Man muss ganz oben oder ganz unten sein, und sich auch vor allem drücken 
- gfs mal die Firma wechseln.

Grundregeln damit die Arbeit einen NICHT krank macht:

keine Überstunden
genug Freizeit zwischendrin
kein Terminstress akzeptieren
Probleme meiden

und dann kommt noch:

viel schlafen
gut essen
gesund leben
sport treiben

Mein grösstes Problem auf der Arbeit sind der Scheiss-Stuhl und die 
Klimaanlage. Ich habe es im Rücken und im Nacken. Gegenmassnahmen: 
Wärmekissen in die Mikrowelle und einen dicken Pulli zum wechseln, sowie 
alle 10min aufstehen und Gymnastik machen, entweder aufs Klo oder zum 
Kaffee holen oder einfach was ins Labor schleppen und eine Stunde später 
wieder holen.

Immer rennen und aktiv sein. Das sieht auch beim Chef nach Aktivität 
aus.

Autor: Abteilungsleiter (Gast)
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Hardi schrieb:
> keine Überstunden
>...
> kein Terminstress akzeptieren
> Probleme meiden

Das ist aber schon übertrieben. Überstunden und Terminstress kann man 
durchaus ertragen und Probleme sind das Hauptgeschäft eines Ingenieurs. 
Es muss nur alles in Maßen bleiben.

Autor: Hardi (Gast)
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Du solltest Dir die Bedeutung des Wortes Stress verdeutlichen. Wir reden 
nicht vom Terminmanagment, sonder eben genau davon, dass das Hetzen von 
einem überlaufenden Meeting zum anderen keine Zeit zum Arbeit lässt, den 
Feierabend verschiebt und zu Oberfächlichkeit, Fehlern und unerldeigten 
Themen führen, die dann wieder negativ aufschlagen.

Wieso sollte man Überstunden ertragen? Es gibt eine sinnvolle Zeit in 
der man fit ist und wenn man mehr macht wird man unproduktiv. Je mehr 
Überstunden desto schlechter. Hat dieselbe Wirkung wie das miese 
Zeitmanagment oben.

UND:

ES IST EIN TRUGSCHLUSS, DASS DIE, DIE MEHR ARBEITEN UND HETZEN MEHR 
OUTPUT LIEFERN. DAS GEHETZE FÜHRT NUR ZU SEHR UNPRODUKTIVEM OUTPUT UND 
LEERLAUF.

Autor: Ich (Gast)
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Hardi schrieb:
> Grundregeln damit die Arbeit einen NICHT krank macht:
>
> keine Überstunden

Lassen sich selten völlig vermeiden,
> genug Freizeit zwischendrin

indem man Überstunden abfeiert

> kein Terminstress akzeptieren

Nicht möglich, etwas Stress gehört dazu

> Probleme meiden

Probleme lösen ist doch unser Job

> und dann kommt noch:
>
> viel schlafen

aber nicht zu viel (Rückenschmerzen)

> gut essen
> gesund leben

also nicht zu viel Tiefkühlpizza, Pommes rot/weiss etc.

> sport treiben

muss ja nicht ausarten.


Zwischen 35h/Woche und keine Sekunde länger und diese Woche nur 60 
Stunden gibt es einige Abstufungen.

Autor: D.I. (Gast)
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Hardi schrieb:
> ES IST EIN TRUGSCHLUSS, DASS DIE, DIE MEHR ARBEITEN UND HETZEN MEHR
> OUTPUT LIEFERN. DAS GEHETZE FÜHRT NUR ZU SEHR UNPRODUKTIVEM OUTPUT UND
> LEERLAUF.

Was schreist Du hier so rum? Ich bin nicht taub.

Autor: Abteilungsleiter (Gast)
Datum:

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Hardi schrieb:
> Du solltest Dir die Bedeutung des Wortes Stress verdeutlichen. Wir reden
> nicht vom Terminmanagment, sonder eben genau davon, dass das Hetzen von
> einem überlaufenden Meeting zum anderen keine Zeit zum Arbeit lässt, den
> Feierabend verschiebt und zu Oberfächlichkeit, Fehlern und unerldeigten
> Themen führen, die dann wieder negativ aufschlagen.

So etwas ist aber zu 90% selbst gemacht und nicht extern getrieben. Eben 
genau deswegen:

Hardi schrieb:
> ES IST EIN TRUGSCHLUSS, DASS DIE, DIE MEHR ARBEITEN UND HETZEN MEHR
> OUTPUT LIEFERN. DAS GEHETZE FÜHRT NUR ZU SEHR UNPRODUKTIVEM OUTPUT UND
> LEERLAUF.

Dort stimme ich voll zu. Verlangt wird aber eben Output und wer schlecht 
organisiert wird, stresst sich selbst.

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