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Forum: Markt Bauteile aus China, Asien kaufen


Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Hallo!

Ich hätte mal eine Frage.

Kennt jemand Internet Shops in China, Asien wo man günstig Bauteile 
bestellen kann?

Den einzigen den ich gefunden habe ist ledsee.com dort gibt es aber fast 
nur LEDs.
Und als ich letztes mal auf dessen Seite war hatte ich danach einen 
riesen Virus auf meinem PC!

Gruss Michi

: Verschoben durch Moderator
Autor: Jakob B. (teddynator)
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es gibt diverse ebay shops. Habe dort einmal RGB LED Matrizen bestellt. 
Und in einem Anderen Shop RGB LEDs. Preise waren unschlagbar. Hat 
allerdings einige Wochen gedauert bis diese angekommen sind.

Autor: Thomas Kiss (Gast)
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Mich würde auch interessieren, auch standard Teile..

Klar LED - HongKong

LCD - Polen. (2x16 Blau ) super günstig, glaube 5 Stück um die 15 € mit 
Versand.echt gut

Autor: Anti-Apotheker (Gast)
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Selbst schuld, wer dort einkauft - oder das versucht.

Schau 'mal "in die Bucht", und suche bspw. nach

  ledmarket200888

  led-hk

  luckzdl2008

nur um einige von Dutzenden zu nennen. Zielführend ist es auch bei der 
Ebay-Suche bspw. direkt nach 100W-LEDs oder so zu suchen, dabei 
"weltweit" anzuklicken, und die Ergebnisse nach dem Preis zu sortieren.

Ich habe nur einmal die Preise für 20W-LEDs verglichen, und die gibt's 
es in den oben genannten Shops drei bis fünfmal günstiger, als bei 
ledsee.com.

Teilweise versandkostenfrei, nur 19% Wegelagerergebühr gilt es beim 
Passieren der "EU-Mauer" noch abzudrücken.

Viel Spaß!

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Zum Glück wohne ich in der Schweiz da ist der Zoll nicht so hoch :-).

Das mit ebay wusste ich schon, aber ich würde halt lieber bei einem 
einzelnen Shop bestellen. Und nicht bei ebay von 10 verschieden 
Anbietern, jenachdem kommt ja dann auch noch überall Porto drauf.

Kennt also noch jemand solche Shops?

Gruss Michi

Autor: Jakob B. (teddynator)
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Michael Sutter schrieb:
> jenachdem kommt ja dann auch noch überall Porto drauf.

Naja also bei meinen Beiden Bestellungen war kein Porto. Ich weiß zwar 
nicht von welchem LKW die LEDs gefallen sind aber ist mir auch egal (50 
steuerbare RGB LEDs incl 50? Vorwiderständen für 15€ und ohne Porto und 
auf dem Paket klebten 14 Dollar in Briefmarken) Haben funktioniert und 
waren günstig

Würde mich allerdings auch wohler fühlen wenn ich einen 
vertrauenswürdigen Shop hätte bei dem es alle möglichen Bauteile gibt.

Autor: Harald (Gast)
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Dealextreme hat in der DIY-Section einige interessante Bauteile, 
Lieferung dauert, ist aber ein sehr zuverlässiger Shop.
http://www.dealextreme.com

Sureeletronics hat auch interessante Sachen, die Seitennavigation auf 
Folgeseiten ist etwas versteckt. Versand klappt ebenfalls, hier HongKong 
Post wählen für Versandrechner.
http://www.sureelectronics.net/

Aliexpress ist der "Online"-Shop der alibaba.com Suchmaschine. Hier 
Versand nach Deutschland und evtl. FreeShipping anhaken.
http://www.aliexpress.com/

Ebenfalls ein paar interessante Beuteile hat:
http://www.seeedstudio.com/depot/

Autor: obacht (Gast)
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Obacht.

Ich habe schon gefälschte HighPower Leds bekommen.

Angeblich waren es 1W LED's in wirklichkeit war nur ein kleiner standard 
20 mA Chip drin und der Rest Plastik.

Autor: Klaus (Gast)
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Oder hier der gefälschte Kondensator

http://h-3.abload.de/img/fakecapacitord6w.jpg

Autor: Harald (Gast)
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obacht schrieb:
> Obacht

Immer.

Im Allgemeinen habe ich aber noch keine sonderlich negativen Erfahrungen 
gemacht. Man sollte chinesische Webshops stets als Flohmarkt betrachten, 
man kann sehr interessante Bauteile zum lukrativen Preis erhalten - man 
kann aber auch mal Pech haben. Auf jeden Fall sollte man seine Existenz 
nicht auf solchen Teilen basieren lassen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Klaus schrieb:
> Oder hier der gefälschte Kondensator
>
> http://h-3.abload.de/img/fakecapacitord6w.jpg

Mach weiter... eventuell ist es eine matrjoschka

(Jippi, gleich richtig geschrieben)

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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^^ das mit dem Kondensator ist ja wirklich übelst xD
Ob das nicht mehr aufwand ist einen kleinen reinlöten anstatt den 
grossen gleich richtig zu machen? Aber ich nehme mal an, dass selbst 
wenn sie nur  1 Cent pro St. sparen würden, sie es immernoch so machen 
würden :-D

Die angegebenen Links sind ja wirklich schon mal gut -> weiter so!!

Das finde ich z.B ganz interessant und zu dem Preis -.-
http://www.sureelectronics.net/goods.php?id=155

Gruss Michi

Autor: MaWin (Gast)
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> Oder hier der gefälschte Kondensator

Der mit ziemlicher Sicherheit ein Hoax ist,
d.h. extra gebaut wurde um angebliche Fälschungen behaupten zu können.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Das Bild kenne ich woanders her. Röhrenbastler oder so. Da war der 
Zusammenhang plausibler dargestellt.
Solche Bastler müssen auch oftmals Schrottelkos durch modernere Typen 
ersetzen, die dann sowieso ein kleineres Gehäuse haben. Aber es soll 
äußerlich nach dem Originalgerät aussehen...

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Okee es gibt also Leute die bauen extra solche Elkos um die Chinesen 
quasi in die Pfanne zu hauen. Nur damit Sie behaupten können China Ware 
sei schlecht oder wie?

Gruss Michi

Autor: china_besteller (Gast)
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Michael Sutter schrieb:
>
> Kennt jemand Internet Shops in China, Asien wo man günstig Bauteile
> bestellen kann?
>

was und wie viel möchtest du kaufen ? Evt. kann ich für dich 
mitbestellen.

Autor: Michael_ (Gast)
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>Solche Bastler müssen auch oftmals Schrottelkos durch modernere Typen
>ersetzen, die dann sowieso ein kleineres Gehäuse haben. Aber es soll
>äußerlich nach dem Originalgerät aussehen...
Da stimmen aber mindestens die elektrischen Daten!

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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china_besteller schrieb:
> was und wie viel möchtest du kaufen ? Evt. kann ich für dich
> mitbestellen.

Das weiss ich noch nicht so genau. Ich will au nicht unbedingt sofort 
bestellen, will mich einfach mal informieren was es so für shops giebt.

Wo bestellst du denn?

Gruss Michi

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Michael_ schrieb:
>>Solche Bastler müssen auch oftmals Schrottelkos durch modernere Typen
>>ersetzen, die dann sowieso ein kleineres Gehäuse haben. Aber es soll
>>äußerlich nach dem Originalgerät aussehen...
> Da stimmen aber mindestens die elektrischen Daten!

So gesehen, ist das nur ein Explosionsschutz...

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Weiss jemand noch andere Shops?
Eventuell gibt es ja so ähnliche wie z.B dealextreme.com wo auch überall 
der versand gratis ist.

Gruss Michi

Autor: El Jefe (bastihh)
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guck mal bei www.alibaba.com

da sind die meisten China Hersteller gelistet

Grüße

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Aber bei Alibaba sind ja nur die Hersteller aufgeführt, und die haben 
meist keinen eigenen Onlineshop und mann muss auch grosse Stückzahlen 
nehmen.

Vielleicht habe ich jetzt einfach nur am falschen Ort geschaut aber so 
auf den ersten Blick habe ich nur einzelne Hersteller gesehen.

Gruss Michi

Autor: El Jefe (bastihh)
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Na,

oft hab ich die Hersteller angeschrieben (bzw. mit denen dort gechattet) 
und Ihnen gesagt, dass ich nur die und die Stückzahl brauche und bislang 
ist man sich immer einig geworden ;)

Autor: Ulf (Gast)
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Habe schon mehrmals IGBTs usw. von
http://stores.ebay.de/Hyperfine-Store
erworben, ging immer reibungslos. Den Zoll haben die als Geschenk 
deklarierten kleinen Päckchen auch nie interessiert. Allerdings braucht 
die Post mindestens 2 Wochen.

ulf.

Autor: Smoker (Gast)
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http://stores.ebay.ch/Electronics-Salon

Hat viele einzelteile, oft ist der Versand kostenlos. Ist z.B. auch gut 
wenn du dein Lager aufbauen möchtest kannst du gleich ein Resistor-Kit 
etc. kaufen.
Viel spass

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Basti B. schrieb:
> Na,
>
>
>
> oft hab ich die Hersteller angeschrieben (bzw. mit denen dort gechattet)
>
> und Ihnen gesagt, dass ich nur die und die Stückzahl brauche und bislang
>
> ist man sich immer einig geworden ;)

Ist die Seite denn auch Vertrauenswürdig?
Ich habe mal mit ein paar Verkäufern gechattet, was ich aber lustig 
finde: die verlangen (z.T massiv) höhere Preise als in einem Shop xD.
Ich denke die Seite ist wirklich nur für sehr grosse Mengen geeignet.

Bin immer noch auf der suche nach solchen Internet Shops, wenn also wer 
noch einen weis, immer her damit ;-)

Gruss Michi

Autor: fragender (Gast)
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> Und als ich letztes mal auf dessen Seite war hatte ich danach einen
> riesen Virus auf meinem PC!

Selber schuld, wer seinen Rechner nicht konfigurieren kann. Wie kann es 
sein, dass ein Virus einfach so auf den Rechner kommt, also ohne dass du 
dummerweise eine Datei runtergeladen und ausgeführt hast? Oder warum 
erlaubst du deiner Software entsprechendes automatisch zu tun?

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Es gibt Viren, welche sich von selbst installieren ohne dass man was 
runterläd, da reicht es wenn man auf eine Verseuchte Webseite geht. -.-

Autor: Belustigter (Gast)
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Michael Sutter schrieb:
> Es gibt Viren, welche sich von selbst installieren ohne dass man was
> runterläd, da reicht es wenn man auf eine Verseuchte Webseite geht. -.-

Ganz gewiß. Aber nur wenn diese von einem (pardon!) sachverstandfrei 
konfigurierten System eingeladen werden. In jedem zeitgemäßen Browser 
kann die automatische Installation deaktiviert werden.

"Aktiven" Inhalten, Scriptingmüll oder anderem "embedded Dreck" kann 
durch die Browser-eigene Konfiguration oder durch Addons ein wirksames 
Schild "Wir müssen leider drausenbleiben" vor die Nase gehalten werden.

Eine seit Jahren bewährte Kombination: Ein gescheiter Router mit einem 
sicherem Firewall als "Schnittstelle an der Hauswand" (bei mir Lancom, 
es gibt aber auch andere brauchbare) ein Filterprogramm, bei mir 
"Proxomitron" als Torwächter auf dem PC, "Firefox" als Browser, 
"NoScript" als ein Addon dazu.

Die (meiner Erfahrung nach sehr wenigen) Seiten, die glauben in ihrem 
Überlebensk(r)ampf nicht ohne die oben angedeutenen Dreckselemente 
auskommen zu können, könnte man auch durch eine Abwehrkaskade der oben 
genannten Art durchschleussen, imdem man bestimmte Features bspw. 
URL-spezifisch freigibt.

Derartige "Unterschichten-Winkel" im Netz wie das Höllenfeuer zu meiden, 
ist jedoch eine durchaus gesunde Einstellung. ;-)

Mit einer Konstellation wie oben knapp beschrieben, bin ich bereits seit 
Jahren, mit einem Tagesschnitt von mehreren Stunden quer durch die Welt 
unterwegs, ohne daß irgendwelche Wegelagerer diesen Schutzschild 
durchbrechen konnten, oder ich auch nur Klopfzeichen von ihnen vernommen 
habe.

Wirklich gefährlich und "spannend" bleibt sicher, den Inhalt von 
Downloads zu ersten Mal zu starten. Alles aus dem Netz "importierte" 
sollte man VOR dem ersten wilden darauflosklicken oder Starten mit einem 
Virenscanner überprüfen. Neben für Privatgebrauch kostenlosen 
"Personal-Editions", Beispiele:

http://www.free-av.de/
http://www.avast.com/ger/download-avast-home.html

bieten sich dazu auch Online-Scanner an, die ermöglichen, auf einen 
Schlag die Meinung dutzender aktueller Virenscanner zu einer Datei 
einzuholen:

http://virusscan.jotti.org/en
http://virusscan.jotti.org/de
http://www.virustotal.com/

MfG

Autor: g+a+s+t (Gast)
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> Es gibt Viren, welche sich von selbst installieren ohne dass man was
> runterläd, da reicht es wenn man auf eine Verseuchte Webseite geht.

Das glaube ich die erst nachdem du eine solche Seite genannt hast, wo 
ich das dann mit meinem PC ausprobieren kann. Ich verwende dabei keine 
Adblock-Plugins oder Firewalls. Nur ein Linux mit Firefox in 
Standardinstallation.

Diese Märchen mit sich selbst installierenden Viren, werden doch nur von 
Dummköpfen verbreitet, die auf alles "OK" klicken, alles aus 
irgendwelchen unseriösen Quellen downloaden/installieren, gedankenlos 
auf Mail-Anhänge klicken, dem Mailprogramm die Ausführung von 
Mail-Anhängen erlauben und alle aktiven Inhalte, ActiveX-Schrott usw 
freischalten.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Dachte ich auch eine Zeit lang. Es scheint aber wirklich sehr 
gefährliche Sachen zu geben.
Mal als Einstieg das hier (Ist ungefährlich):
http://www.mikeonads.com/2008/07/13/using-your-bro...
http://whattheinternetknowsaboutyou.com/

Oder:
Ob das Auslesen der Zwischenablage bei aktuellen Browser noch geht, weiß 
ich nicht.


Daher behaupte ich mittlerweile, das man einen wirklich gezielten 
professionellen Angriff (zumindest mit Windoof) nicht allzuviel 
entgegenzusetzen hat. Irgendeine Lücke findet sich immer. Vor allem bei 
Drittprogrammen, die irgendwie für Internet benutzt werden.

Autor: goggel (Gast)
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Die History auszulesen ist ja ein ganz alter Hut und hat mit der 
unbemerkten Installation von Schadsoftware überhaupt nichts zu tun.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Na fein Goggel. Ich bin dafür kein Experte und sammle daher auch nicht 
diese extrem halbwertigen Links.
Ich bin schon froh, wenn ich über die Jahre mir keine diesbezüglichen 
Schädlinge einfange. Oder besser gesagt: Bislang keine Folgen zu spüren 
bekam. Vermutlich ging da schon einiges bei mir, was ich nicht weiß.

Gottseidank bin ich einfach uninteressant.

Ist jedenfalls sehr bedenklich, wenn man sich mal die logs des eigenen 
Webservers anschaut. Da wird gerne mal 20 Minuten lang nach allen 
möglichen Sicherheitsproblemen durchgeforstet. Die gängigen Wiki und 
Foren-Baukästen in allen Versionen werden systematisch nach allen 
gängigen Standard-Installationspfaden abgeklappert...

Die Sache, das ein Spammer genau zu 17 Uhr Dienstschluß aus China 
kommend, verschwand, hatte ich ja schonmal erwähnt.


Das hier war auch sehr unterhaltend. Zeigt auch, wo und wie und wie 
professionell da geforstet wird:
http://www.heise.de/security/artikel/know-how-1580.html

Autor: leo (Gast)
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Ich bin schon seit über 15 Jahren auf der Suche nach diesen ominösen 
Links, die heimlich und ohne Dummheiten des Nutzers irgendwelche 
Software installieren. Ständig wird in Foren davon berichtet. Liest man 
dann die sonstigen Beiträge derjenigen, die von solchen schlimmen Links 
erzählen, stellt sich oft heraus, dass sie absolute ComputerDAUs sind. 
Aber auch die kompetenteren Leute unter ihnen konnten noch nie einen 
besagten Link nennen. Daraus kann man nur schlussfolgern, dass es sich 
um einen Mythos handelt, der von DAUs erfunden wurde um die eigene 
Dummheit zu verdecken. Wer sich ans Netz hängt muss sich eben 
informieren um keine Dummheiten zu machen. Das Leben ist halt nicht 
einfach. Warum sollte das am Computer anders sein?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Naja, bin ich nun ein DAU? Ist nicht JEDER ein DAU, wenn er an einen 
Besseren gerät? Hm???!!

In den obigen Heise-Artikeln sind genug Beispiele für sehr versteckte 
Angriffe auf Sicherheitslücken. Da schreibt der Sicherheitsexperte ja 
auch, das die Richtung Flash heißt.

Ist doch lesenswert. Hast du es gelesen? 10min reichen.

Ich bin auch gegen Flash, aber Flash ist in. Mir selbst hat mal einer 
aus der BWL-Schiene gesagt, meine Seite wäre nicht sexy weil keine 
Animation. Tja, da überlegt man erstmal. Zumal meine Frau danach 
gefragt, der gleichen Meinung ist. BWLer brauch ich nicht? Frau brauch 
ich nicht? Hm.

Außerdem kommen immermehr Seiten auf, die uns hier betreffen und ohne 
Flash praktisch nicht mehr zu benutzen sind. Bsp: STM oder auch 
National.

Die Richtung ist ganz klar: Totale Kontrolle über Flash. Was neben der 
Animation meiner Meinung nach der eigentliche Grund ist. Die normalen 
Filter-Tools wirken eben bei Flash nicht. Es werden neue entstehen und 
Flash genauso wie HTML parsen. Dann wird eben wieder eine Runde 
aufgerüstet. Intel legt die GHz nach...

So, das nächste Kapitel wäre dann Ajax.

Man kann natürlich jetzt streiten, ob Skriptsprachen als Programme 
zählen. Oder eine jpg-Datei Code reinschleusen darf...


Aber ich will auch noch anderes machen...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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leo schrieb:
> Ich bin schon seit über 15 Jahren auf der Suche nach diesen ominösen
> Links, die heimlich und ohne Dummheiten des Nutzers irgendwelche
> Software installieren. Ständig wird in Foren davon berichtet.

Dann informiere dich mal richtig. Nicht in irgendwelchen Foren sondern 
in Fachzeitschriften.
Der englische Begriff ist Drive-by-Downloads.
Da hilft kein Virenscanner und keine Firewall.

Falls du mit Google nichts gefunden hast:
http://www.heise.de/security/artikel/know-how-1580.html

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Sorry, aber das eigentliche Thema dieses Threads ist:

Michael Sutter schrieb:
> Kennt jemand Internet Shops in China, Asien wo man günstig Bauteile
> bestellen kann?

Bitte also keine Virendiskussionen mehr!

Gruss Michi

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ja, die Viren sollte man abspalten.

Hier ist ein interessanter Bericht wie es so in China mit Einkaufen ist:
http://www.elexs.de/radio7.html

Gibt einen guten Einblick in die Art und Weise.

Autor: mein name (Gast)
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> Dann informiere dich mal richtig. Nicht in irgendwelchen Foren sondern
> in Fachzeitschriften.
> Der englische Begriff ist Drive-by-Downloads.
> Da hilft kein Virenscanner und keine Firewall.

Außer dummen Gelaber hast also auch du nichts konkretes beizutragen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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mein name schrieb:
>> Dann informiere dich mal richtig. Nicht in irgendwelchen Foren sondern
>> in Fachzeitschriften.
>> Der englische Begriff ist Drive-by-Downloads.
>> Da hilft kein Virenscanner und keine Firewall.
>
> Außer dummen Gelaber hast also auch du nichts konkretes beizutragen.

Wenn ich der deutschen Grammatik mächtig bin ist die Bedeutung, das hier 
also bislang kein einziger in deinen Augen substantieller Beitrag zum 
Sicherheitsproblem beigetragen wurde?

Wie kann man nur so überheblich sein? Noch nicht einmal die Arbeitszeit 
der Poster wurde gebührend berücksichtigt.

Natürlich anonym.
Auf so Leute kann ich echt verzichten. Vielleicht sollte man nochmals 
angestrengt über die Sperrung von Gästen sprechen.

Autor: mein name (Gast)
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> Wenn ich der deutschen Grammatik mächtig bin ist die Bedeutung, das hier
> also bislang kein einziger in deinen Augen substantieller Beitrag zum
> Sicherheitsproblem beigetragen wurde?

Was hat die Grammatik damit zu tun?

> Wie kann man nur so überheblich sein? Noch nicht einmal die Arbeitszeit
> der Poster wurde gebührend berücksichtigt.

Welche Arbeitszeit?
Welche Überheblichkeit?
Wo sind deine Quellen für sich selbst via Browser installierende 
Schadprogramme? Behaupten kann man immer viel.


> Natürlich anonym.
> Auf so Leute kann ich echt verzichten. Vielleicht sollte man nochmals
> angestrengt über die Sperrung von Gästen sprechen.

Du bist weder verpflichtet deine wertvolle Zeit zum Lesen aller Beiträge 
noch zum Antworten ohne sachdienliche Informationen zu verschwenden. 
Schon klar, dass du "Gäste" sperren willst, die dich durchschauen. Ich 
gestehe jedem Fehler zu, auch ich mache welche und bin ganz selten 
perfekt. Aber man sollte nicht so überheblich und kritikunfähig wie du 
sein.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ja, vielleicht hast du Recht.

Autor: Konrad (Gast)
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> In den obigen Heise-Artikeln sind genug Beispiele für sehr versteckte
> Angriffe auf Sicherheitslücken. Da schreibt der Sicherheitsexperte ja
> auch, das die Richtung Flash heißt.
>
> Ist doch lesenswert. Hast du es gelesen? 10min reichen.

Lesen reicht wohl nicht. Man muss auch verstehen. Da wird bestenfalls 
über einige Angriffsmöglichkeiten spekuliert. Aber es wird auch dort 
kein einziger Fall genannt, wo sich böse Software ohne Dummheiten des 
Nutzers durch den Browser automatisch und unbemerkt installiert hat.
D.h. möglich ist vielleicht einiges, in der Praxis hat es aber noch 
keiner gesehen.

Autor: Sam .. (sam1994)
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Alexander Schmidt schrieb:
> Der englische Begriff ist Drive-by-Downloads.
> Da hilft kein Virenscanner und keine Firewall.

Hilft nicht?
Hilft doch:
Schon wenn ich Testweise einen Virus selbst download, meckert mein 
Virenscanner sofort und löscht es.

Trotzdem könnte Norton mal fragen was es machen soll und nicht immer 
gleich handeln.

Und ich bin der gleichen Meinung. Wer einen Virus hat, kennt sich nicht 
in den meisten Fällen wirklich aus. Wenn man eine E-Mail, von einem den 
man nicht kennt und es ist eine Klickmich.exe drin, sollte man sie auch 
nicht starten! Ich selbst hatte noch nie einen Virus auf meinem PC.

Es ist doch dasselbe wie bei Vista: Alle sagen es ist ein Scheiß und 
sonst noch was. Wenn man ein bisschen Ahnung hat, kann man allerdings 
die meisten Probleme lösen (ich habe nur ein Problem noch, aber das 
liegt nicht an Vista sondern am 64bit OS).

Konrad schrieb:
> in der Praxis hat es aber noch
> keiner gesehen.

So hat man früher auch über eine Angriffsmethode gedacht:
Man legt einen Server lahm, der zu einem anderen besondere Rechte hat. 
Dann fälscht man Pakete die man zu dem anderen Server schickt.

So einfach ist es natürlich nicht (nur das Prinzip), aber damals dachte 
man das geht in der Praxis nicht, bis es plötzlich einer geschafft 
hatte.


Zu China:

Ich hab mal Teile aus Hongkong bestellt, hab da aber noch keine Probleme 
gehabt.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Im Allgemeinen sind gerade die Fachleute besonders überheblich. Ich 
schließe mich da nicht aus.
Meinereiner ist bereits glücklich, wenn er den Media Player endlich aus 
Windoof deinstalliert bekommt. Dafür kann ich eben andere Sachen.

Man ist als Anwender einfach nur über die Update-Orgien (auch von Vista) 
genervt. Ständig wird was am BS repariert unter dem Vorwand der Neuerung 
von Systemfunktionen.
Stellt euch vor ein Hammer würde ständig befeilt. Nur weil die Form noch 
nicht ganz so gelungen sei. HALT, vorm Nagel einschlagen bitte erst die 
Feile!!!

Und ist das BS dann auf dem neuesten Stand, wird garantiert ein neues 
File-Format auf den Markt gebracht. pdf ist ein gutes Beispiel. Ab 
Version 1.4 aufwärts gehts eigentlich nur noch um Marktbeherrschung.

Das verursacht Haß und der entlädt sich dann in solchen 
Thread-Nebenschauplätzen.

-
Was sagt ihr nun zum Reise(einkaufs)bericht?

Autor: Ralph Berres (rberres)
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fragender schrieb:
> Selber schuld, wer seinen Rechner nicht konfigurieren kann. Wie kann es
>
> sein, dass ein Virus einfach so auf den Rechner kommt, also ohne dass du
>
> dummerweise eine Datei runtergeladen und ausgeführt hast? Oder warum
>
> erlaubst du deiner Software entsprechendes automatisch zu tun?

Also wenn ich dich so höre, müßte man daür sorgen, das prinziepiell nur 
noch solche User ins Internet dürfen, die eine mindestens 1 Jährige 
Ausbildung in irgendeinen Computerclub absolviert haben, und 
selbstverständlich eine Prüfung abgelegt haben.

Ich zähle mich auch eher zu den DAUs und habe trotz Router ( bei welchen 
man auf Grund seines Alters keine Ports freigeben kann ) und einen 
Virenscanner sich schon Viren eingefangen hat. Nur durch anklicken einer 
Webseite.

Ich frage mich wirklich ernsthaft, ob man dem normalen User ( Ich denke 
jetzt einfach mal an eine Hausfrau ) wirklich erst 6 Semester Informatik 
studiert haben muss um sich sicher im Internet bewegen zu können.

Ist da nicht der Softwarehersteller , bzw der Anbieter der Webseiten 
nicht eher in die Pflicht zu nehmen?

Jedenfalls ist es nicht hilfreich mit einer solchen Arroganz auf die 
informatiktechnich weniger gebildeten User herab zu blicken, wie es in 
Foren immer mehr üblich wird.

Ralph Berres

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Hallo!

Ich finde wir sollten endlich wieder auf das eigentliche Thema dieses 
Threads zurückkommen!

Gruss Michi

P.S. Habe übrigens unterdessen bei http://www.sureelectronics.net/ was 
bestellt. Mal schauen ;-)

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Michael Sutter schrieb:
> Ich finde wir sollten endlich wieder auf das eigentliche Thema dieses
>
> Threads zurückkommen

Ich gebe dir recht. Nur musste ich das mal loswerden, weil ich mich 
schon öfters über die Überheblichkeit einiger Personen geärgert habe.

Ralph Berres

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich muß trotzdem noch was zu Ralph los werden:

Im Prinzip kann man es doch auf einen einfachen Satz reduzieren: Gäbe es 
keine Sicherheitsprobleme, würden Firmen wie M$ und Adobe ganz sicher 
keine aktuellen Sicherheitsupdates selbst für ältere Softwarekomponenten 
zur Verfügung stellen.


Sehe das auch so Ralph und würde diesen Aspekt gerne noch in dann einem 
anderen Thread weitererörtern. Meiner Meinung nach werden diese 
Sicherheitsaspekte immer nur aus der Sicht der Profis und 
Diensteanbieter betrachtet, aber viel weniger so wie es 
Otto-Normalverbraucher erlebt. Da steckt die typische deutsche 
Grundhaltung hinter: Tritt ein Problem auf, werden erstmal Schuldige 
gesucht anstatt eine Lösung zu finden.
Mir fehlt einfach nur der passende Thread-Titel. Einer der Sinn macht 
und nicht gleich eskaliert. Da soll es dann in erster Linie um Lösungen 
gehen!

Autor: blubber (Gast)
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Leute, Leute es hat doch keiner behauptet, dass es prinzipiell unmöglich 
ist, dass sich irgendwas unbemerkt via Browser installieren kann obwohl 
der Nutzer keine Dummheiten macht. Es wurden ja auch schon diverse 
Sicherheitslücken in unterschiedlicher Software gefunden.
Es geht doch nur darum, dass in der Praxis noch nie ein solcher Fall 
dokumentiert werden konnte. Keiner kann einen solchen bösen Link nennen. 
Deshalb liegt die Schlussfolgerung nahe, dass es einen solchen Fall noch 
nie gegeben hat. Dazu kommt, dass Behauptungen zur Existenz solcher 
Links immer nur von DAUs kommen. Da ist es doch klar, dass diese ihre 
Dummheit selber nicht zugeben wollen oder gar nicht erkennen können. Um 
seinen Rechner abzusichern braucht man nicht studiert haben, man muss 
sich nur damit befassen. Dazu gehört auch zu entscheiden, welche 
Software man benutzt und welche untaugliche Software man nicht benutzt. 
Ein Computer ist ein Werkzeug, dessen Benutzung man lernen muss wie bei 
jedem anderen Werkzeug auch. Fällt man auch Bäume mit einer Kettensäge 
ohne sich vorher zu informieren? Nein!! Und da man am Internet hängt, 
hat man auch eine gewisse Verantwortung bezüglich seiner Mitmenschen 
damit man seinen Rechner nicht als Bestandteil eines Bot-Netzes 
betreibt. Da einige Leute mit ihrer selbstständigen Lernfähigkeit 
überfordert zu sein scheinen, halte ich einen Computerführerschein oder 
ähnliches gar nicht mal so verkehrt. Im Straßenverkehr macht man es ja 
auch, da bräuchte man eigentlich auch keine Fahrschulen.

Erkläre einem Dummkopf, dass er ein Dummkopf ist. Das geht nicht.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Aha. Nun dann werde ich mal deiner Argumentation folgen:
Nenne mir einen Rechner der als Bot-Schleuder fungiert!

Ja, du siehst das ist nicht so einfach. Selbst die Provider gaben 
unlängst indirekt zu, daß ein Anschluß eines Rechners ohne extra Router 
das geradezu forciert.

Außerdem ist das immer so eine Hängepartie zwischen Nutzen für den User 
und dem krampfhaften Festhalten an der Maxime, das man überall Werbung 
reindrücken muß, damit der Laden läuft. Nur das die meisten Menschen 
längst werbeblind geworden sind.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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blubber schrieb:
> Ein Computer ist ein Werkzeug, dessen Benutzung man lernen muss wie bei
>
> jedem anderen Werkzeug auch.

Was einem der nicht mit der Materie bewandert ist schon genug 
Kopfzerbrechen bereiten kann.

blubber schrieb:
> Fällt man auch Bäume mit einer Kettensäge
>
> ohne sich vorher zu informieren?

Für den Gebrauch einer Kettensäge gibt es ganz klare 
Arbeitschutzrichtlinien die man nachlesen kann.

blubber schrieb:
> Und da man am Internet hängt,
>
> hat man auch eine gewisse Verantwortung bezüglich seiner Mitmenschen
>
> damit man seinen Rechner nicht als Bestandteil eines Bot-Netzes
>
> betreibt.

Der Ottonormalverbraucher ist überhaupt nicht in der Lage zu beurteilen, 
was gefährlich ist und was nicht. Ebenso ist er nicht in der Lage 
zwischen gute und schlechter Software zu unterscheiden. Da kommt auch 
wieder der Glaubenskrieg zwischen Linux und Windowsbenutzer zum 
Vorschein.

blubber schrieb:
> Es geht doch nur darum, dass in der Praxis noch nie ein solcher Fall
>
> dokumentiert werden konnte. Keiner kann einen solchen bösen Link nennen.
>
> Deshalb liegt die Schlussfolgerung nahe, dass es einen solchen Fall noch
>
> nie gegeben hat. Dazu kommt, dass Behauptungen zur Existenz solcher
>
> Links immer nur von DAUs kommen.

Wie soll der Normaluser den nachvollziehen können welcher Link das war? 
, wenn sich eine Schadsoftware beim blosen Anklicken einer Seite 
runterlädt.
Der User bekommt das in der Regel überhaupt nicht mit. Er merkt nur 
irgendwann sehr viel später, das sein Rechner sich anders verhält als 
gewohnt. Glaubst du er kann sich dann noch erinnern von welchen Link das 
gewesen sein könnte?

blubber schrieb:
> Da ist es doch klar, dass diese ihre
>
> Dummheit selber nicht zugeben wollen oder gar nicht erkennen können.

Sagen wir besser Unwissenheit. Zugeben kann man nur was , wenn man es 
auch erkannt hat. Aber dann weis man immer noch nicht woher der Angriff 
gekommen ist. Ich denke die Denkweise ist  zu kurz gegriffen.

Jetzt mal ganz im Ernst. Natürlich hat es derjenige leichter sich vor 
Schädlinge zu schützen , der sich damit auskennt.Aber ist es nicht die 
verdammte Pflicht, sowohl der Softwareund Betriebssystemhersteller, als 
auch der Internetanbieter dafür Sorge zu tragen, das der Rechner 
einigermasen geschützt ist? Wieso wurde von Telekom vertraglich lange 
Zeit sogar verboten einen Router zu benutzen? Der bietet ja schon einen 
gewissen Schutz da. Warum sind neu erhältliche Router oft alle Ports 
offen wie ein Scheunentor? Wieso kann man bei den handelsüblichen 
Brouser von ausen alle Ports erreichen? Sollte man nicht da mal 
anfangen?

Ist der User verpflichtet dafür Sorge zu tragen das sein rechner dicht 
ist? Ich glaube nein, In der Regel weis er von der Problematik nicht 
einmal.

Also den Ball schön flach halten.

Ralph Berres

Autor: Sam .. (sam1994)
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Ich wollte damit nicht überheblich klingen. Damit wollte ich nur sagen, 
wer einen Virus hat und nichts genaues weiß soll nicht behaupten eine 
Webseite hätte einen Virus auf seinen PC gedownloaded. Solche Mythen 
ohne irgendwelche Beweise werden dann irgendwo hingeschrieben als wäre 
es 100% wahr. Wenn die Leute sich einfach mal eingestehen würden, dass 
sie einfach nicht gut genug informiert waren, statt im Internet zu 
verbreiten diverse Webseiten würden Viren auf den PC downloaden und man 
hätte keine Chance dagegen... Ich habe wirklich schon viele solche 
Sachen gehört.

Jetzt mal zu den Schutz:

- Firewall
- Antiviren Prog
- aktueller Browser
- nicht im Router rumspielen (z.b. Ports nur freigeben wenn man weiß was 
man tut)

Damit sollte ein System schon relativ sicher sein (Wenn man natürlich 
die Software nimmt die eine Bewertung von 4 muss man sich nicht wundern, 
ist es nicht so effektiv (aber besser als nichts)).
Ich weiß nicht wie es mit IE zuzeit steht, aber nehmen würd ich es als 
Browser nicht.
Safari soll ja immer noch die Sicherheitslücke haben (korrigiert mich 
wenn sie geschlossen ist), aber sie soll ja ungefährlich sein (obwohl 
man einen Mac damit in 2 minuten hacken kann!).

Ich habe mal gelesen, dass ohne Schutz soll ein Computer in 
durchschnittlich 45 einen Virus haben (das glaub ich persönlich nicht, 
höchstens wenn man sich auf irgendwelchen illegalen Seiten rumtreibt).


Zurück zur Sicherheit, wenn sich einfach ein sicheres (und gutes) 
komplett Paket kauft, einen einigermaßen sicheren Browser benutzt und 
nicht in sicherheitseinstellungen rumpfuscht, sollte man selbst als 
normaler User so schnell keinen Virus einfangen. Wenn man etwas 
runtergeladen hat, was evtl. nicht seriös wirkt sollte man vielleicht 
virustotal.com nutzen.

Es ist nicht schwer einen PC zu schützen, aber man kann ihn auch leicht 
unsicher machen.


100% sicher ist ein PC nie (außer man hat keine Verbindung zu 
irgendwelchen Netzwerken), aber man kann sich entscheiden zwischen 0% 
(kein Schutz), etwas zwischendrin(Windows Firewall) oder 99% sicherheit 
(mit gescheitem Schutz).

Ralph Berres schrieb:
> Ist der User verpflichtet dafür Sorge zu tragen das sein rechner dicht
> ist? Ich glaube nein, In der Regel weis er von der Problematik nicht
> einmal.

Wer das Internet nutzt sollte davon etwas wissen. Man kann nicht immer 
in einer Firma einen Netzwerkadministrator haben, der das Netzwerk 
verwaltet und schützt.

Obwohl die auch nicht immer Ahnung haben.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Samuel

Ich erinnere mich noch auf der Dienststelle so um das Jahr 2000.

Da tauchte plötzlich ein Wurm auf. ( Ich weis nicht mehr wie der hieß).

Den hatte bei uns auf der Dienststelle jemand gefangen. Mit dem Ergebnis 
das der Rechner laufend gebootet hat und direkt wieder runtergefahren 
hat.

Wir haben dann den Rechner platt gemacht und das Betriebssystem neu 
aufgesetzt. Wir hatten den PC noch nicht richtig ans Netzwerk gestöpselt 
da war er wieder drauf. Letztendlich wurden an die 100 Rechner platt 
gemacht und der Server platt gemacht und neu aufgesetzt. Der 
Administrator war wochenlang mit diesem Problem  beschäftigt. Trotz 
Firewall und Virenscanner auf jeden Rechner. Es ist nie rausgekommen 
über welchen Weg der ins Netz gekommen war.
Ich hatte zu Hause ein paar Wochen später exakt das gleiche Problem 
gehabt. Zwischenzeitlich wurde von Mikrosoft ein Tool veröffentlicht, 
mit dem man diesen Wurm beseitigen konnte, und ein Windowsupdate, der 
dieses Problem beseitigt hat.

Es ist also nicht immer so das man ein Schädling sich erst einfängt, 
wenn man dubiose Internetseiten besucht hat , oder in dubiose Mails 
Anhänge geöffnet hat.

Aber was solls . Jetzt haben wir den Treed lange genug gekapert.

Ralph Berres

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Naja, die Bauteile in China wurden offensichtlich aufgegeben ;-)

Im obigen Heise-Link führt der Sicherheitsexperte seine eigene Infektion 
vor: Wenn ich mich recht erinnere (Ist schon 2-3 Wochen her), stellte er 
nachträglich fest das er infiziert wurde und hat dann ein Backup 
zurückgespielt.
Offensichtlich wurde also HIER obiger Link nicht durchgelesen.


Ein anderer Aspekt ist die Installation von Spezialsoftware gerade hier 
im Elektronikbereich:
Es herrscht ja ständig Not an guten Tools. Findet man eines, ist man 
gezwungen dieses 'unsicher' auszuführen. Man kann zwar vorher schauen um 
welche Quelle es handelt... Heise-Erwähnung, M$ generierter Link, 
Bereitsteller ist Amateurfunker... aber es bleibt doch ein erheblicher 
Unsicherheitsfaktor.
Eigentlich ist schlechte Software eine Vorstufe der Viren. Zumindest aus 
Sicht eines Anwenders: Sie führt zu Defekten am System.

Legendär wäre z.B. der Fehler Leerzeichen im Pfad. Oder falscher 
Installationspfad usw. Registry oh je, ich hör lieber auf.

Autor: jbjnjn (Gast)
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@ Samuel K.

Ist ja alles schön und gut was du da schreibst. Es bleibt aber etwas 
unklar für welche Zielgruppe du schreibt und ob du wirklich glaubst, 
dass die Leser hier so blöde sind, dass sie das nicht auch wissen. Dabei 
vermisse ich in deinem Beitrag allerdings die Erwähnung, dass du von 
Windows sprichst. Uns ist hoffentlich allen klar, dass es nie ein 100% 
sichereres System geben kann, egal welches und dass man sich immer vor 
dem Einsatz einer Software informieren muss, inwieweit diese ein 
Sicherheitsrisiko darstellen kann. Aber allein die Tatsache, dass man 
bei Windows offenbar Firewall, Virenscanner, einen ordentlichen Router 
usw braucht, zeigt doch eindeutig, dass dieses System fürs Netz absolut 
untauglich ist und eben ein Sicherheitsrisiko darstellt, besonders in 
Kombination mit IE. Wenn man soviel Software von Drittherstellern 
braucht, um die Lücken des Betriebssystems zu stopfen, so ist da was 
oberfaul. Bei richtigen Systemen werden die Lücken im System direkt 
gestopft und nicht durch Zusatzsoftware von anderen Herstellern.

Weitere Infos für diejenigen, die sich fahrlässigerweise noch nicht 
informiert haben und die google vielleicht nicht kennen:
http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html
http://wiki.hackerboard.de/index.php/Desktop_Firewall
http://www.ntsvcfg.de/

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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@jbjnjn:
Sicherlich ist Windoof ungeeignet, aber es ist mit Abstand vor allem im 
privaten Bereich das meistverwendete. Gerade bei Leuten die von PCs 
weniger Ahnung haben als von ihrer eigentlichen Profession.

Das Problem bei M$ ist einfach vielschichtig:
1. M$ interessiert sich primär für Firmenkunden, siehe Office-Reihe
2. Privatleute werden von M$ hauptsächlich als Werbeempfänger verwendet.

Also muß das System empfänglich bleiben! Methode Scheunentor offen! Hat 
doch seinen Grund, wenn der Media Player nicht deinstalliert werden 
soll. Er Infos nach Hause schickt. Suchanfragen gerne über M$ geroutet 
werden usw.

Das wird sich alles nie ändern!

Linux ist allenfalls mit einer fertig installierten VM für die 
Ausführung von Windoof-Software für Laien geeignet.


Es ist aber nicht ganz so schlimm wie es aussieht. Ich betreibe schon 
seit Jahren PCs ganz ohne Virenscanner. Diese Softwarepakete machten 
immer irgendwelche Probleme. Norton Antivirus ist ein immerwiederkehrend 
problememachender Gast meiner ganzen Laufbahn. Also weg mit dem Schrott!

Jetzt werden die PCs minimalistisch eingerichtet. Alles deinstalliert 
was eh nicht gebraucht wird. Updates installiert bevor irgendwas im 
Internet außer M$ besucht wird. Router davor mit NAT. Werbefilter. 
Active-X und ähnliches nur für sichere Seiten aktiviert usw.
Seitdem ist schlicht Ruhe und der PC entsprechend schnell. Mir bleibt 
eigentlich nur noch die Verantwortung für die Frage, ob ich eine EXE nun 
downloade und ausführe oder nicht. Dafür schaue ich vorher nach 
Referenzen und versuche die Software aus der sichersten Quelle zu 
beziehen. Das klappt gut!

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Abdul

Mit der Vorgehensweise ist der informatik unbedarfte Privatmann ( also 
der DAU, wenn man schon so will ) schon völlig überfordert.

Im Grunde ist gerade ein Neuling zwingend auf die Hilfe und 
langanhaltende Begleitung von jemanden der sich wirklich damit auskennt 
, angewiesen.

Solche Leute haben aber in der Regel keine Lust , Nerv usw, um sowas zu 
leisten. Professionelle Hilfe kann schnell sehr teuer werden.

Es ist ein Problem was offensichtlich solange nicht wirklich lösbar ist, 
solange Microsoft, Softwarehersteller, Routerhersteller usw nicht 
anfangen grundlegend umzudenken.

Ich meine Apple ist da schon sehr viel weiter.

Was Linux betrifft. Es wird noch Jahre dauern bis Linux ähnlich einfach 
zu installieren und einzurichten ist wie Windows.

Solange das noch do  ist, bleibt Linux ein Programm, welches  von 
Computerfreaks für Computerfreaks geschrieben ist. Es hat eigentlich 
seine
Domäne im Einsatz auf Server und Router, wo der normale User nicht in 
Berührung kommt.

Ich persöhnlich hatte vor 4 Jahren mal versucht Linux auf einen Rechner 
aufzusetzen. Nach vier Wochen habe ich entnervt aufgegeben und bin 
wieder zu Windows zurück gekehrt. Ich kenne viele Leute denen es genau 
so gegangen ist. Aber vielleicht ist Trier und Umgebeung ja ein Nest mit 
lauter Super DAU`s.

Ralph Berres

Autor: Sam .. (sam1994)
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Ralph Berres schrieb:
> Was Linux betrifft. Es wird noch Jahre dauern bis Linux ähnlich einfach
> zu installieren und einzurichten ist wie Windows.
>
> Solange das noch do  ist, bleibt Linux ein Programm, welches  von
> Computerfreaks für Computerfreaks geschrieben ist. Es hat eigentlich
> seine
> Domäne im Einsatz auf Server und Router, wo der normale User nicht in
> Berührung kommt.

Ich glaube du nicht auf dem Stand der Dinge. Linux ist inszwischen sehr 
einfach zu installieren.

Schon vor 2 Jahren habe ich versucht Linux zu installieren. Da klappte 
es ohne Probleme.

Apple soll weiter sein? Ich weiß nicht was ich von einer Firma halten 
soll, die Jahrelang eine bekannte Sicherheitslücke schließt mit der ein 
Mac innerhalb 2 Minuten gehackt werden kann!

Autor: Jürgen (Gast)
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> Im Grunde ist gerade ein Neuling zwingend auf die Hilfe und
> langanhaltende Begleitung von jemanden der sich wirklich damit auskennt
> , angewiesen.

Vollkommen richtig, solange es um Windows geht. Ich fühle mich absolut 
überfordert, ein Windows zu installieren und so zu konfigurieren damit 
es halbwegs sicher läuft.
Bei Linux ist das alles einfacher. Schon die Standardinstallation geht 
viel einfacher und ist schon hinreichend sicher. Dazu ist die 
Installation von weiterer Software dank Paketmanager ein klacks. Man 
muss nicht auf irgendwelchen Webseiten rumsuchen, mit der Gefahr, aus 
einer unseriösen Quelle etwas downzuloaden.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Drive-by-Downloads sind nun mal Realität und dagegen schützt auch kein 
aktueller Virenscanner, wenn die Malware den Antivirenherstellern noch 
nicht bekannt ist.
Was der Scanner nicht kennt kann er nicht als Malware zuordnen und lässt 
das Programm gewähren. Die Heuristiken sind noch viel zu schlecht um 
dagegen vorzugehen.

siehe z.B: 
http://www.heise.de/security/artikel/Tatort-Intern...

Autor: martin (Gast)
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> Was der Scanner nicht kennt kann er nicht als Malware zuordnen und lässt
> das Programm gewähren. Die Heuristiken sind noch viel zu schlecht um
> dagegen vorzugehen.

Ach.
Hat hier etwa jemand was anderes erwartet?

Autor: Sam .. (sam1994)
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Das mag stimmen. Aber ein Keylogger kann durch auffälliges Verhalten 
erkannt werden.

Dafür gibt es die versch. Rechte in Vista.

Mein PDF Reader hat keine Administratorrechte also kann es das Programm 
kein Startobjekt festlegen und selbst der Virus selber kann ohne 
Adminrechte fast nichts machen.

Außerdem was bringt denn der Temp-Ordner? Der wird bei mir nach jedem 
Neustart gelöscht.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jürgen schrieb:
> Vollkommen richtig, solange es um Windows geht. Ich fühle mich absolut
> überfordert, ein Windows zu installieren und so zu konfigurieren damit
> es halbwegs sicher läuft.
> Bei Linux ist das alles einfacher. Schon die Standardinstallation geht
> viel einfacher und ist schon hinreichend sicher. Dazu ist die
> Installation von weiterer Software dank Paketmanager ein klacks. Man
> muss nicht auf irgendwelchen Webseiten rumsuchen, mit der Gefahr, aus
> einer unseriösen Quelle etwas downzuloaden.

Mit deiner Sprache kommen wir ganz sicher nicht weiter!
Klar kann man Linux schnell installieren. Aber alleine zwei Punkte 
bringen den DAU dann zum Verzweifeln und er ist gaaaaaaaanz schnell 
wieder bei Windoof:
1. Ja, ich will Linux parallel zu meinem Windoof. Wie installiere ich 
das dazu?
2. Ich habe nun Linux und es läuft, klicke ich auf Ringkern-Rechner.exe, 
geht nix. Was nun?

Du siehst, deine Argumentation ist einfach sinnfrei.

Autor: Michael Sutter (suttermichi)
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Könntet ihr nicht bitte in einem neuen Thread über eure Virengeschichte 
weiterdiskutieren!!

Gruss Michi

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Sorry Michi. Es kam ja nix mehr zu Asien. China ist wohl einfach 
uninteressant.

Autor: xyz (Gast)
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> Mit deiner Sprache kommen wir ganz sicher nicht weiter!
> Klar kann man Linux schnell installieren. Aber alleine zwei Punkte
> bringen den DAU dann zum Verzweifeln und er ist gaaaaaaaanz schnell
> wieder bei Windoof:
> 1. Ja, ich will Linux parallel zu meinem Windoof. Wie installiere ich
> das dazu?

Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Das Installationsprogramm kann 
doch parallel zu Windows ein Linux installieren. Man muss sich nur mal 
bequemen, den Bildschirm zu lesen. Es ist ja nicht so, dass 
LinuxinstallationsCDs ungefragt ein Windows löschen.
Wenn man selbst damit überfordert ist, ist man mit Windows schon lange 
überfordert.

> 2. Ich habe nun Linux und es läuft, klicke ich auf Ringkern-Rechner.exe,
> geht nix. Was nun?

Windowsprogramme laufen auch nicht einfach so auf einem Apple. Wo genau 
siehst du jetzt ein Problem? Wenn ich Windowsprogramme verwenden will, 
dann nehme ich entweder Windows oder ich bemühe mich mit Emulatoren oder 
ähnlichen Notlösungen. Das ist ja kein Problem von Linux.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich bin sicherlich nicht auf dem neuesten Stand von Linux. Mir erging es 
vor Jahren wie Ralph.

Die aktuellen Installer können also auf einer Windoof-Festplatte 
platzmachen für eine weitere Partition, in die dann Linux kommt, und 
davor wird einem ein Auswahl-Bootprogramm gesetzt? Da hat sich ja dann 
doch was getan.

Die allermeisten Programme vor allem für Elektroniker sind nunmal in 
Windoof geschrieben.
Wenn Linux M$ das Wasser abgraben sollte, dann nur in dem es so 
installiert wird, das ein Doppelclick auf ne EXE diese korrekt startet 
und dieser dann irgendwie einen <möglicherweise begrenzten> Zugriff auf 
Teile der Festplatte ermöglicht.

Zu Apple:
Ich habe schon im Emulator Windows-Programme auf dem Mac laufen lassen.

Aber letztlich können die Viren dann eben im Emulator 'leben'. Sobald 
man die Daten irgendwie zwischen den Systemen transportiert, wirds 
trotzdem wieder gefährlich.

Um den Kreis zu schließen:
Vor lauter Suche nach Infos und Fehlerbehebungen, kommt man einfach 
nicht zum Arbeiten.
Da wird einem z.B. weißgemacht, das FileZilla supertoll wäre. Habs also 
installiert. Ein Jahr später merke ich, das der IE eine wesentlich 
besseres GUI für FTP-Zugriff hat und man gar kein Zusatzprogramm brauch. 
Nun ist FileZilla also wieder deinstalliert. Ist einfach nur krass.

Autor: NoName (Gast)
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Michael Sutter schrieb:
> Könntet ihr nicht bitte in einem neuen Thread über eure Virengeschichte
> weiterdiskutieren!!
>
> Gruss Michi

Eure? Huch? Auf einmal?

W E M  erschien denn wohl die "andere Fragestellung" alleine nicht 
knackig genug, so daß er bereits im Startposting über einen 
Riesenvorfall auf seinem offensichtlich völlig ungeschützt "Internet 
inhalierendem" PC jammern mußte?

Sämtliche Folgen abschätzende Überlegungen bez. "Die Geister, die ich 
rief", oder auch "hätte ich nur die Klappe gehalten", kann man bei der 
schriftlichen Kommunikation gar nicht früh genug anstellen...

;-)

Autor: p.j. (Gast)
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> Die aktuellen Installer können also auf einer Windoof-Festplatte
> platzmachen für eine weitere Partition, in die dann Linux kommt, und
> davor wird einem ein Auswahl-Bootprogramm gesetzt? Da hat sich ja dann
> doch was getan.

Das geht schon seit Jahren.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich hoffe du hast bei meinem Satz auch das Kleingedruckte gelesen? Also 
die alte einzige Partition wird entsprechend LIVE verkürzt ohne das 
Windoof ne defekte Partition-Table vorgesetzt bekommt?

Also vor ziemlich genau 5 Jahren ging es noch nicht. Zumindest nicht für 
mich und mit Hilfe diverser Linux-Foren. Da hatte ich einen DOS-like 
Installer mit Fehlermeldungen beim Booten von Linux, die den rechten 
Bildschirmrand überschritten (und somit weg waren).

"Das geht schon seit Jahren." hat natürlich viele Bedeutungen.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Ich hoffe du hast bei meinem Satz auch das Kleingedruckte gelesen? Also
> die alte einzige Partition wird entsprechend LIVE verkürzt ohne das
> Windoof ne defekte Partition-Table vorgesetzt bekommt?

Doch, das geht inzwischen. Allerdings würde ich das nicht machen wenn du 
kein Backup hast. Auch unter Windows würde ich das nicht machen.

Man muss schon sagen, dass die Qualität und Benutzbarkeit von Linux auf 
dem Desktop immer besser wird. Allerdings gibt es immer noch genügend 
Probleme. z.B. alle Treiber für ein Notebook zu bekommen.

Autor: frank (Gast)
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Ich kann dir kein absolutes Datum nennen, aber die Verschiebung von 
Partitionsgrenzen und das anlegen neuer Partitionen beim Linuxinstaller 
funktioniert schon seit Jahren.  Das ist doch wirklich nichts 
besonderes. Natürlich ist das alles abhängig der jeweiligen 
Distribution, weil "das Linux" gibt es nicht, aber bei den aktuellen 
großen Distributionen ist das heute Standard. Dazu muss natürlich Platz 
auf der Platte sein. Wenn du nur eine Windowspartition hast und diese 
ist voll, dann geht das natürlich nicht.
Vorteilhaft ist, die Windowspartition vorher mit Windows zu 
defrakmentieren, damit der hintere Teil der Windowspartition wirklich 
leer ist und die Partitionsgrenze somit im kompletten leeren Bereich 
verschoben werden kann.


Nur umgekehrt geht es nicht ohne tiefere Kenntnisse: Bei einem 
vorhandenen Linux ohne Windowspartition ein Windows installieren.

Es ist immer wieder lustig wie im Zusammenhang mit Linux immer Dinge von 
Linux gefordert werden, die es schon lange gibt, die es aber bei Windows 
nicht gibt. Dann kommen Vorurteile zu Linux, die teilweise aus 
Erfahrungen von vor über 5-15 Jahren stammen und das wird dann mit einem 
aktuellen Windows verglichen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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5 Jahre sind eine lange Zeit, wenn man nicht alle Woche mit irgendeinem 
speziellen Thema zu Gange ist. Ich kenne genauso wenig den letzten 
Schrei von Windows: Was alles so toll in Win7 geht, aber vorher 
undenkbar war. Aber um konkret zu sein: Ich höre fast jeden Tag einen 
Schrei das irgendwas in Vista nicht mehr geht, was vorher kein Problem 
war. Wieso das ein Gemeckere über Linux sein soll kann ich nicht 
nachvollziehen.

Allerdings muß der jeweils Neuling/Schwächere dem Platzhirsch schon 
irgendwie Paroili bieten. Er muß also in Vorleistung gehen. Und sei es 
nur gegenüber den diskret beobachtenden und dann auswählenden Kühen.

Das Beste ist wohl einfach ein zweiter Rechner daneben. Hardware ist der 
kleinste Kostenträger in dem ganzen Spiel.

Autor: grum (Gast)
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> 5 Jahre sind eine lange Zeit

Eben

> Ich höre fast jeden Tag einen
> Schrei das irgendwas in Vista nicht mehr geht, was vorher kein Problem
> war. Wieso das ein Gemeckere über Linux sein soll kann ich nicht
> nachvollziehen.

Wer sagt dass das ein Gemeckere über Linux sein soll? Wenn etwas unter 
Vista nicht mehr geht, was hat das mit Linux zu tun.


> Allerdings muß der jeweils Neuling/Schwächere dem Platzhirsch schon
> irgendwie Paroili bieten. Er muß also in Vorleistung gehen. Und sei es
> nur gegenüber den diskret beobachtenden und dann auswählenden Kühen.

Linux hat da schon sehr viel Vorleistung gebracht. Einfache Installation 
des Systems (selbst wenn schon ein anders OS auf der Platte ist), 
einfache Installation zusätzlicher Software aus den Repositories, 
einfaches Update aller Anwendungen (also nicht nur das System sondern 
auch die Anwendungen), flexible Konfigurierbarkeit und 
Automatisierbarkeit, gute Hardwareerkennung, zeitige Unterstützung neuer 
Hardwarefeatures (Intel-Hyperthreading, RAM-Ausbau - alles Dinge mit 
denen das zu dieser Zeit aktuelle Windows große Probleme hatte), 
automatische Erkennung von Festplatten auch wenn diese nicht im BIOS 
eingetragen waren etwa weil das alte BIOS solch große Platten nicht 
verwalten konnte, man muss sich nicht für jede Kleinigkeit einen Treiber 
suchen, USB funktioniert richtig,...

Deswegen ist Linux noch lange nicht perfekt und fehlerfrei, kommt dem 
aber näher als Windows.

Aber müssen tut Linux gar nix, denn Linux hat nicht die Zielsetzung wie 
Windows. Denn Linux ist nicht Windows, wird es auch nie sein und will es 
auch nicht sein:

http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/art...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich darf mal aus obigen Link zitieren. Weiter wollte ich es nach dem 
Satz dann nicht mehr reinziehen.

"Der 'typische' Linux-Nutzer ist ein Hobbyist: Er benutzt Computer, weil 
Computer Spaß machen, Programmierung Spaß macht, Hacking Spaß macht. Und 
Linux ist ein weitaus besseres Betriebssystem für einen Hobbyhacker: Er 
kann es nach Belieben bis zur untersten Ebene auseinander nehmen und 
wieder zusammensetzen."

Also was mich angeht:
- Computer machen keinen Spaß
- ich programmiere ungern und denke mal, der normale Benutzer will damit 
aber auch rein gar nix zu tun haben
- und Hacken naja. Schon als Straftat oder nur zu Forschungszwecken??

Ich will einen Hammer der immer trifft und keine Updates braucht. Wozu 
sollte ich einen Hammer auseinandernehmen und wieder zusammensetzen?


Da brauchen wir also nicht mehr weiter zu diskutieren. Das verschwendet 
nur Zeit.

Autor: Sam .. (sam1994)
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Abdul K. schrieb:
> und Hacken naja. Schon als Straftat oder nur zu Forschungszwecken??

Gut hacken allgemein ist illegal. Aber:

Weißt du den Unterschied zwischen Hacker und Cracker?
Hacker dringen in andere Systeme ein und untersuchen sie. Machen aber 
nichts kaputt! Cracker wollen Schaden anrichten.

Abdul K. schrieb:
> Zu Apple:
> Ich habe schon im Emulator Windows-Programme auf dem Mac laufen lassen.

Ohne ein Windows Betriebssystem geht das glaub ich nicht.

Zu Mac:
Zu teuer! Außerdem kann man sich seinen Computer nicht selber zusammen 
bauen!!!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Zu Mac:
Mitnichten. Macs sind billiger, wenn man die eigene Arbeitszeit 
einrechnet. Natürlich muß man ein Windoof lizenzieren für den Emulator.

Autor: Sam .. (sam1994)
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Abdul K. schrieb:
> Macs sind billiger, wenn man die eigene Arbeitszeit
> einrechnet.

kommt drauf an. Ich habe eigentlich kaum noch Probleme mehr unter 
Windows. Unter einem Mac müsste ich noch einmal von vorne anfangen.

Je mehr man Ahnung von dem Aufbau von Windows hat, desto weniger 
Probleme hat man (würde ich sagen).

Autor: ????????????????????????? (Gast)
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> Zu Mac:
> Mitnichten. Macs sind billiger, wenn man die eigene Arbeitszeit
> einrechnet. Natürlich muß man ein Windoof lizenzieren für den Emulator.

Na wenn du doch Windows nutzen willst, ist ein Mac doch ziemlich 
sinnfrei. Die teurere Hardware des Mac verursacht da keine geringere 
Arbeitszeit. Der Emulator verursacht eher höhere Arbeitszeit.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die ganze Benutzeroberfläche ist bei den Macs einfach effektiver. Ich 
habe halt Macs und Win-Rechner.
Guck dir doch einfach mal an wie ein pdf auf einem Mac erzeugt wird.

Aber machen wir hier Schluß.

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