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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bewerbung Abgelehnt! Notzizettel wurde in meiner Mappe vergessen. Frechheit was sich Firmen erlauben


Autor: Bewerber (Gast)
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Heute kam mit der Post die Absage
Ich hatte mich als Elektroniker auf eine Stelle bei einer 
Anlagenbaufirma beworben. Die haben schätzungsweise 20-25 Mitarbeiter am 
Firmensitz und eine mir unbekannte Anzahl auf Montage und auf den 
Baustellen.

Heute kam die Mappe mit einer Absage zurück.

Im Brief wird einem schön Honig um den Mund geschmiert und man wird 
besänftigt und es wird mit einer scheinheiligen wischi-waschi Begründung 
abgesagt.
Die Firma hat allerdings ihren internen Bewertungszettel in der Mappe 
vergessen.

Es ist schon interessant, was sich Firmen alles erlauben.
Da wird man jetzt schon wegen einer Gesinnung abgelehnt (ich bin Links 
und bin in der Linkspartei).
Und meine Freizeitaktivitäten gefallen denen auch nicht. Und eine 
Jugendsünde wird einem auch noch negativ angekreidet.
Alles Sachen, was man sonst nie gesagt bekommt.
Auf dem Notizzettel stehts aber drauf.

Echt unglaublich was die sich alles erlauben.

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Sebastian H (Gast)
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Was spielst du auch WOW!?

Sehr geil, vorallem was hat das bitte mit deiner Kompetenz zu tun??
Naja, mein Beileid, aber ich habe schon öfters gehört dass es so geht.

Autor: ... (Gast)
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tja deinen job hat nun ein inder bekommen den du befürwortet hast .... 
er is billiger

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Bewerber schrieb:

>Es ist schon interessant, was sich Firmen alles erlauben.
>Da wird man jetzt schon wegen einer Gesinnung abgelehnt
>(ich bin Links und bin in der Linkspartei).
>Und meine Freizeitaktivitäten gefallen denen auch nicht.
>Und eine Jugendsünde wird einem auch noch negativ
>angekreidet.
>Alles Sachen, was man sonst nie gesagt bekommt.
>Auf dem Notizzettel stehts aber drauf.

Ich glaube, du brauchst mal dringend einen Bewerbungskurs. Wenn du 
arbeitslos bist, frag mal deinen Betreuer beim Amt.

Nicht unbedingt, um Rechtschreibfehler oder die Gestaltung zu 
verbessern, aber um zu erfahren, was da hinein gehört, und was man 
besser für sich behält, was niemanden etwas angeht...

Vielleicht haben sie den Zettel absichtlich in den Unterlagen liegen 
lassen, als großen Wink mit dem Zaunpfahl...

Autor: Das (Gast)
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ist der Hammer ! Wirklich unverschämt. Wenn Du die Nerven (Zeit, Geld 
etc.) hast, könnest Du juristisch gegen die Firma vorgehen.
Andererseits, sei froh, daß Du die Stelle nicht gekriegt hast.

Und uns allen zur Mahnung, keine pers. Daten, Meinungen, Fotos, wenn wir 
nicht gerade Mitglied bei der Jungen Union sind, ins Netz zu stellen....

Autor: hmm (Gast)
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Naja, eigentlich dürfte man dann im Lebenslauf nicht sagen, dass man 
eine Reha gemacht hat. Und vor allem nicht den Namen der Reha Klinik 
nennen, denn sonst kann man über den Namen der Klinik schauen was das 
für ne Klinik ist.

Auf privaten Seiten, Wer-kennt-wen, face.book usw sollte man sich also 
mit seinen Hobbys (z.B. WoW) auch zurückhalten und lieber nur die 
"guten" Hobbys wie z.B. Modellbau schreiben.
Und die politische Gesinnung sollte man auch geheimhalten. Dumm nur, 
wenn man in der Partei Beisitzer des Ortsverbandes ist oder sowas, und 
man namentlich auf der Ortsverbandswebseite steht. Dank Google ist sowas 
schnell gefunden.

Autor: hmm (Gast)
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Wenn man es so nimmt, sind wir also von einer Meinungsfreiheit in 
Deutschland weit entfernt.
Wenn man sich schon selbst zensieren muss, um sich beruflich keine 
Steine in den Weg zu legen.
Eigentlich sollte das Privatleben den Firmen egal sein.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Schon interessant.

Aber immerhin bist du nicht ganz herausgefallen, sonst wäre der letzte 
Punkt angekreuzt worden.

Ansonsten kann ich auch nur sagen: du musst wohl dringend an deiner 
Bewerbung und an sonstigen zugänglichen Daten arbeiten.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Vielleicht haben sie den Zettel absichtlich in den Unterlagen liegen
>lassen, als großen Wink mit dem Zaunpfahl...
@ Bewerber
Um dann erfolgreich wegen Diskriminierung verklagt zu werden?
Die politische Meinung ist eine der geschützten Bestandteile des AGG.
Also nichts wie hin zum Anwalt und eine Entschädigung einklagen.
Ich habe von einer älteren (50+) Krankenschwester gehört der es
ähnlich erging und die eine Entschädigung im außergerichtlichem
Vergleich bekam. Tu dir und der Allgemeinheit einen Gefallen und
setz dein Recht durch. Nur dadurch kann man solche kriminellen
Machenschaften ausmerzen. Die sollen Stahl fressen.

>Aber immerhin bist du nicht ganz herausgefallen, sonst wäre der letzte
>Punkt angekreuzt worden.
Dem letzten Punkt im oberen Feld?
Quatsch, Absage ist Absage und das meist für immer bei dem Verschleiß.
Und das ist das Problem das es bald nichts mehr zum verschleißen gibt.

Allerdings ist die Veröffentlichung nur ein stumpfes Schwert wenn man
hier die Firma nicht nennt. Umgekehrt haben die Firmen nämlich keine
Skrupel sich über den Ruf eines Bewerbers sich zu erkundigen. Zeit
zurückzuschlagen.

Autor: ... (Gast)
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was ich auch lustig finde In bewerber db gespeichert => negativ eintrag 
!

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Datenschutz! Die Firma darf die Daten des Bewerbers nicht ohne dessen 
Zustimmung in ihre Datenbank aufnehmen. Allein deswegen könnte man sie 
am A* packen

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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... schrieb:
> was ich auch lustig finde In bewerber db gespeichert => negativ eintrag
> !

Sprich: wenn er sich nochmals bewerben sollte landet seine Bewerbung 
ungelesen mit Absage beim nächsten Postamt.

Nicht wirklich lustig.

Gruß,
Magnetus

Autor: Kasler L. (kasler_k)
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einfach nur der hammer mit absicht haben die den zettel bestimmt nicht 
liegen lassen.
Den Namen der Firma solltest du noch veröffentlichen

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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hmm schrieb:

>Auf privaten Seiten, Wer-kennt-wen, face.book usw sollte
>man sich also mit seinen Hobbys (z.B. WoW) auch
>zurückhalten und lieber nur die "guten" Hobbys wie z.B.
>Modellbau schreiben.

Man kann sich aus Selbstschutz auch etwas zurück halten, und muß sich 
nicht überall auf der Welt exhibitionieren. Ein Bier trinken, geht man 
am besten mal in ein Lokal, wo nicht gleich jemand ein Foto für die 
Webseite macht. Eine Seite in WKW ist mal ganz OK, da darf auch gerne 
mal ein Buchgeschmack aus alter deutscher Literatur drin stehen. Bei den 
anderen Rubriken, wie gehabt. Auch XING, aber nur mit beruflich seriösen 
Inhalten. Wenn da mal ein Foto von mir drin ist, dann so ähnlich wie in 
einer Bewerbung. Alles möglichst neutral und unauffällig. Alle 
Plattformen muß man nicht haben, und twittern erst recht nicht.

Über mich, findet man (ein Personaler) in Google eine Handvoll Einträge 
bei Keil Elektronik (Compilerhersteller) im Forum aus dem Jahr 2005. 
Damals gab ich in mittelmäßigem Englisch da Forenusern Tipps zu 
speziellen Problemen. Na, das ist noch nicht so ganz übel. Wenn ich Keil 
mal anschreibe, könnten sie eventuell noch diese Einträge entfernen. 
Wenn überhaupt. Denn das war rein fachlich, sonst nichts...

Autor: markusj (Gast)
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Ohne mich genauer auszukennen sieht das aus wie eine Steilvorlage für 
die Anwendung des Anti-Diskriminierungsgesetzes aus.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbeh...]

mfG
Markus

Autor: Gastino G. (gastino)
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Bewerber schrieb:
> Echt unglaublich was die sich alles erlauben.

Du solltest denen eher dankbar sein. Und das meine ich ernst!

Das, was Du an Informationen über Dich im Netz preisgibst, ist nun mal 
keineswegs förderlich bei Bewerbungen. Niemand will politisch besonders 
engagierte Leute in der Firma haben, insbesondere dann, wenn sie eher am 
Rand des politischen Spektrums angesiedelt sind. Das ist aus Sicht des 
Unternehmens durchaus verständlich. Und wenn dazu noch ein (altes) 
Suchtproblem hinzukommt, dann ist das Bild des Bewerbers in den Augen 
der Bewerbungsempfänger natürlich katastrophal.
Deine Kompetenz interessiert dann niemanden mehr, weil für die zu 
erwarten ist, dass man mit Dir als Mitarbeiter mit Schwierigkeiten zu 
rechnen ist.

Dieser Zettel gibt Dir die Möglichkeit, Deine Außendarstellung so zu 
verbessern, dass Du bei der nächsten Bewerbung erheblich mehr Chancen 
hast. Und diese Möglichkeit solltest Du nutzen und nicht Zeit damit 
verschwenden, Dich über angeblich unglaubliche Ablehnungsgründe 
aufzuregen.

Autor: hmm (Gast)
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Ich habe schon mal bei ner Firma eine Bewerbung gemacht, die wollten 
sogar polizeiliches Führungszeugnis und Schufa Selbstauskunft sehen.
Nicht beigelegt bei der Bewerbung, aber man sollte es beim 
"Eignungstest" mitbringen.

Nach der Vorauswahl anhand der Unterlagen wurden wohl ettliche zu diesem 
"Eigungstest" eingeladen. Im Wartezimmer waren ca 15 Bewerber.

Der Eignungstest war ein vorgefertigter Bogen mit multiple Choice, wo 
berufsfeldbezogene Fragen gestellt wurden.
Zum Beispiel der Elektrobogen: die 5 Sicherheitsregeln, ohmsches Gesetz 
usw.
Dann wurden noch gesetzliche Bestimmungen abgefragt, z.B. UVV 
Vorschriften.
Beim kaufmännischen Bogen wars Zeug zu Bilanzen, HGB usw.
Die hatten für mehrere Berufsfelder die Bögen da liegen.
Da wurden aber nur die elementarsten Sachen abgefragt, ein Fehler und 
man hat sich eigentlich schon blamiert.

Danach musste man einen Bogen über die persönlichen Verhältnisse 
ausfüllen.
Da wurde auch nach dem Vermögen gefragt, in der Form ob man Schulden 
hat, und wenn ja, ob man die Verbindlichkeiten problemlos begleichen 
kann.
Natürlich auch Sachen wie Herkunft der Eltern, Religion usw.

Türken und türkischstämmige Leute haben sie in der Firma nicht genommen.
Die haben eigentlich nur Leute aus dem "mitteleuropäischen Kulturkreis" 
genommen.
Gesundheitlich beeinträchtigte Menschen, Frauen für technische Berufe, 
alleinerziehende Väter, homosexuelle, wurde alles abgelehnt, wenn man es 
wusste.
Zugegeben hat man das natürlich nicht.

Autor: Gastino G. (gastino)
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markusj schrieb:
> Ohne mich genauer auszukennen sieht das aus wie eine Steilvorlage für
> die Anwendung des Anti-Diskriminierungsgesetzes aus.
> [http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbeh...]

Das ist das Allerdümmste, was man machen könnte. Solche Informationen 
helfen dem Bewerber ungemein, seine Außendarstellung und damit seine 
Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Klagt man wegen solcher 
Nichtigkeiten, werden die Firmen immer weniger solcher Informationen 
nach außen geben und der Bewerber erfährt nie, warum er abgelehnt wurde. 
Abgelehnt wird er aber trotzdem.

Autor: hmm (Gast)
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Intern werden die Firmen n

Gastino G. schrieb:
> Das ist das Allerdümmste, was man machen könnte. Solche Informationen
> helfen dem Bewerber ungemein, seine Außendarstellung und damit seine
> Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Klagt man wegen solcher
> Nichtigkeiten, werden die Firmen immer weniger solcher Informationen
> nach außen geben und der Bewerber erfährt nie, warum er abgelehnt wurde.
> Abgelehnt wird er aber trotzdem.

Das stimmt schon. Intern werden die Firmen sowas immer machen.

Ich denke mal dieser kleine Zettel war nur die Erste Auswahl-Runde der 
Bewerbundsunterlagen. Ber sogenannte erste Eindruck.
Je weiter man im der Rangfolge nach Vorne rückt, desto mehr und desto 
genauer wird da vermutlich "überprüft".

Dass Firmen Bewerberdatenbanken führen, ist wohl klar. Ich habe schon 
öfter von Firmen Absagen bekommen, wo in etwa drin stand, "wir haben Sie 
in unserer Kartei aufgenommen und wenn was frei ist melden wir uns". 
Dass man so eine Kartei auch für Negativeinträge nutzen kann, ist klar.

Autor: tom (Gast)
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Kann doch nicht wahr sein. Sowohl was sich die Firma geleistet hat, als 
auch was einige hier schreiben.
Ihr schlagt hier Selbstzensur wie in der DDR und Beschaffung des 
richtigen Parteibuches vor. Außerdem muss natürlich die Religion 
stimmen.
Klar man braucht heute keine Stasi mehr, um einen gewissen Einblick in 
das Privatleben zu bekommen. Trotzdem darf diese Information nicht von 
den Firmen benutzt werden!
--> auf jeden Fall klagen

Autor: netb (Gast)
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Gastino G. schrieb:
> markusj schrieb:
>> Ohne mich genauer auszukennen sieht das aus wie eine Steilvorlage für
>> die Anwendung des Anti-Diskriminierungsgesetzes aus.
>> [http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbeh...]
>
> Das ist das Allerdümmste, was man machen könnte. Solche Informationen
> helfen dem Bewerber ungemein, seine Außendarstellung und damit seine
> Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Klagt man wegen solcher
> Nichtigkeiten, werden die Firmen immer weniger solcher Informationen
> nach außen geben und der Bewerber erfährt nie, warum er abgelehnt wurde.
> Abgelehnt wird er aber trotzdem.

Es wäre das Allerdümmste, wenn der Bewerber diese Situation nicht 
ausnutzen würde. Ich würde dem Bewerber auch dazu raten einen Anwalt 
aufzusuchen und die Firma zu verklagen. Immerhin war einer der 
Ablehnungsgründe auch die politische Gesinnung und das ist ganz und klar 
ungesetzlich jemanden deswegen abzulehnen. Kommt der Bewerber vor 
Gericht damit durch, dann bekommt er einige Monatsgehälter von der Firma 
gezahlt.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Trotzdem darf diese Information nicht von den Firmen benutzt werden!

Wo steht das?
Ich finde es einfach nur peinlich von Seiten der Firma.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Schick den Zettel als Kopie an die Bildzeitung - dürfte mehr bringen, 
als ein Anwalt.

Autor: Terraner (Gast)
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Sebastian H schrieb:
> Was spielst du auch WOW!?

Eben, wenn schon bitte Starcraft II! Wäre ja noch schöner,..., tse, 
Warcraft!
Wo simma denn hier?!

Nun ja, wer so viel von sich preisgibt, ist selber schuld.


P.S.: Aber iss schon irgendwie geil, das WOW-Spieler als krank gelten 
;-)

Autor: Altenpfleger (Gast)
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netb schrieb:
> Immerhin war einer der
> Ablehnungsgründe auch die politische Gesinnung und das ist ganz und klar
> ungesetzlich jemanden deswegen abzulehnen.

Nö, wenn du rechtsradikal bist, darf die Firma das auf jeden Fall. Gibt 
sowas wie ein Diskriminierungsgesetz, und wer eine rechstradikale 
Gesinnung hat, ist diskriminierend. In diesem Fall darf dich die Firma 
auch wippen.

Also grundsätzlich kann man das nicht sagen. Die andere Frage ist aber, 
ob dich eine Firma danach im Bewerbungsgespräch fragen darf. Oder ob er 
freiwillig darauf hingewiesen hat?

Autor: Carsten (Gast)
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Hi,

Ich kann jetzt nicht beurteilen ob es neben dem reinen zusenden der 
Bewerbung an die Firma noch weiteren Kontakt gab bei dem es zu einem 
Meinugnsaustausch incl. politischer Meinung gab, genausowenig  wie ich 
beurteilen kann ob der TE in öffentlich zugänglichen Quellen "nur" über 
seine Parteimitgliedschaft bei den "Linken" geschrieben hat (was noch 
aktzeptabel sein sollte), oder ob da noch etwas an Meinungsäusserungen 
gab was noch deutlich radikaler war. Das was von einigen (bei weitem 
nicht allen) Anhängern dieser Partei so kommuniziert wird dürfte sciher 
ausreichen auch aufgeschlossene AG zu einer Ablehnung zu bewegen.

Auch bei einer Suchtvergangenheit kann ich einen vorsichtigen AG 
verstehen. Kommt aber sehr auf den Kontext und dem weiteren Lebenslauf 
an. Generell hat soetwas aber freiwillig nichts in den 
Bewerbungsunterlagen zu suchen!

Was mich aber wirklich an dem Bogen stört ist das unter anderem als 
Ablehnungsgrund: "HERKUNFT und RELIGION" zum Ankreuzen vorgesehen ist!
DAS sagt eigendlich schon viel aus und sollte ausreichen jegliche 
Glaubwürdigkeit des Arbeitgebers zu torpedieren.

(Natürlich ist verständlich das man Personen mit extrem 
Fundamentalistischen Ansichten -egal welcher Religion- die dann auch 
noch von diesen nach aussen getragen wird nicht unbedingt in der 
Belegschaft haben möchte. Aber das dies so häufig vorkommt das man dies 
als Vorlage aufführen müsste - von HERKUNFT mal ganz abgesehen!)

Gruß
Carsten

Autor: kyb (Gast)
Datum:

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Wer so blöd ist und trotz Antidiskrimininierungsgetz  mit solchen 
Formularen arbeitet, will förmlich verklagt werden. Insbesondere wenn er 
solche saublöden Mitarbeiter hat, die dir den Beweis auch noch schwarz 
auf weiß mitschicken.

Ansonsten musst du dringend professioneller vorgehen und diese unschönen 
Infos zurückhalten. So stellt dich auch kein anderer ein! Suchtklinik + 
WOW + Linker...was erwartest du?

Gegen das Gesetz verstoßen da eigentlich alle, die meisten machen das 
aber ausreichend subtil. Man kann schließlich alles legal unter 
"mangelnde charakterliche und persönliche Eignung => 
Internetpräsentation" zusammenfassen. Und dem Bewerber ohne Begründung 
mit Verweis auf bessere Kandidaten absagen.

Autor: Andreas (Gast)
Datum:

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Bewerber schrieb:
> Heute kam mit der Post die Absage
> Ich hatte mich als Elektroniker auf eine Stelle bei einer
> Anlagenbaufirma beworben.

Welche Firma? Das mindeste was die sich mit dieser Aktion verdient haben 
ist negative Publicity.

"Herkunft und Religion"... "Ja, ich möchte verklagt werden" hätte neben 
diesem Kästchen auch gepasst.

Autor: 21. Jahrhundert (Gast)
Datum:

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Haha, da haben sich zwei gesucht und gefunden: Bewerber und Unternehmen.

Als Bewerber schreib ich doch nicht in meinen Lebenslauf wo ich Pickel 
hab  oder dass ich Hemoriden hab etc.

Naja, und wie schon gesagt wurde, die politischen Ansichten der Linken 
decken sich so überhaupt gar nicht mit den Ansichten eines 
Wirtschaftsunternehmen. Von daher schon verständlich. So ist die Welt...

Aber dennoch: Bleib erstmal locker. Du hälst eine Bombe in der Hand. Das 
Unternehmen ist einfach nur saudämlich, so ein Formular intern zu 
benutzen und dann auch noch den Fehler zu machen diese Formular in den 
Unterlagen zurückzulassen.

Das schreit gerade zu danach, sich seine Entschädigung abzuholen.

Wirf die Suchmaschine an, und such einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. 
Aber einen guten, keine Klitsche die keine Ahnung hat. Die 200,- Euro 
für eine Erstberatung sollte das wert sein. Ideal ist es, wenn Du einen 
findest der sich aus irgendeinem Grund profilieren will.

Und die Lokalpresse gibts ja auch noch. Unternimm aber nichts ohne 
Anwalt, sonst schwimmen Dir die Felle davon.

Aber Achtung: Die Fristen sind bei Arbeitssachen glaub relativ kurz, 
wenn ich mich nicht irre, 4 Wochen.

Viel Spaß! Und das nächste mal bist Du schlauer!

Autor: Tom (Gast)
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Moin,

spuck doch mal den Namen der Firma aus und füg bitte gleich den Namen 
des Personalreferenten, der den Brief gezeichnet hat, hinzu. Danke!

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Die Logik des Personalers ist ganz einfach:
Linker="Sollen doch die anderen für mich arbeiten."
WoW="1 Stunde Schlaf pro Nacht reicht nicht aus für angemessene 
Berufliche Leistungsfähigkeit."
Suchtklinik="Gesundheitlich nicht in der Lage die Tätigkeit 
auszuführen."

Das Problem ist, dass nur die Tatsache aufgeführt wurde, nicht aber die 
Intesität. Es macht einen Unterschied, ob man Spieler oder spielsüchtig 
ist, ob man sich differenziert mit dem Kommunismus auseinandrsetzt oder 
reißerisch gröhlt und wie lange die Sucht her ist, bzw. was 
zurückgeblieben ist. Das geht aus den Notizen nicht hervor.

Autor: Bewerber (Gast)
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Tom schrieb:
> Moin,
>
> spuck doch mal den Namen der Firma aus und füg bitte gleich den Namen
> des Personalreferenten, der den Brief gezeichnet hat, hinzu. Danke!

Hi.
Den Namen verrate ich noch nicht. Wer weiß, was die sonst gegen mich 
machen.
Das mit dem Anwalt werde ich auf jeden Fall machen.

Ich habe mich in der Bewerbung sehr zurückgehalten.
Die haben das alles über das Internet rausgefunden.
Meine Homepage, wer-kennt-wen, Face.book, youtube usw.

In meinem Lebenslauf stand nur drin: Reha Maßnahme mit anschließendem 
Wiedereingliederungs-Praktikum von ... bis ...
Lücken im Lebenslauf sind ja unschön.
Aber hat man erst mal den Namen der Klinik, spuckt Google den Rest aus.
Über den Umweg Wer-kennt-wen konnte man mich in einer "ehemaligengruppe" 
finden und so da drauf kommen !

Das WoW Spielen: Ich hatte auf meiner Webseite einige WoW Screenshots 
und Links drauf. Unter anderem nach Youtube, wo man dann erkennen 
konnte, dass es mein Youtube Channel ist.

Partei: Ich wurde mal namentlich im Zusammenhang mit der Partei erwähnt. 
Über Google findet man das. Eine Wer-kennt-wen Gruppenzugehörigkeit gibt 
den Rest dazu.

Dazu kommen dann noch einige Partyfotos auf Communityseiten und meiner 
Homepage.


Naja ich werde jetzt anfangen, meine Profile auf den ganzen Seiten und 
meine eigene Webseite zu bereinigen und zu schönen.
Ich werde meine "produktiven Hobbys" Programmieren, Elektronik, 
Modellbau viel deutlicher erwähnen und breit treten.
Die "fun-sachen" wie z.B. WoW fliegen alle raus und ich werde aus den 
ungünstigen Communitys/wkw Gruppen austreten und mit nem Fakenamen wie 
Max Müller rein gehen.

Autor: wurstbonbon (Gast)
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verklagen! das ist ja mal eine steilvorlage..
scheue keine skrupel, hättest du ähnlichen bockmist gebaut, würdest du 
mit sicherheit auch verklagt werden..

mit dem veröffentlichen des firmennamens würde ich vorsichtig sein, wenn 
dann nur nach rücksprache mit deinem anwalt und erst wenn alles in 
trockenen tüchern ist

Autor: Bewerber (Gast)
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Pranger schrieb im Beitrag #1889831:
> Bewerber schrieb:
>> Hi.
>> Den Namen verrate ich noch nicht. Wer weiß, was die sonst gegen mich
>> machen.
>
> [...]



Vielleicht schicke ich das an RTL. Vielleicht interessierts die ja.


Das mit dem für ein Butterbrot schuften kommt wohl frühr als uns lieb 
ist. Wir sind auf dem Besten weg dahin. Niedriglohn, Zeitarbeit usw, 
haben wir alles schon, tendenz steigend.
Deutschland ist ja jetzt fast schon ein Niedriglohnland, zumindest in 
manchen Bereichen.

Autor: g. b. (gunb)
Datum:

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Bewerber schrieb:
> Tom schrieb:
>> Moin,
>>
>> spuck doch mal den Namen der Firma aus und füg bitte gleich den Namen
>> des Personalreferenten, der den Brief gezeichnet hat, hinzu. Danke!
>
> Hi.
> Den Namen verrate ich noch nicht. Wer weiß, was die sonst gegen mich
> machen.
> Das mit dem Anwalt werde ich auf jeden Fall machen.
>
> Ich habe mich in der Bewerbung sehr zurückgehalten.
> Die haben das alles über das Internet rausgefunden.
> Meine Homepage, wer-kennt-wen, Face.book, youtube usw.
>
> In meinem Lebenslauf stand nur drin: Reha Maßnahme mit anschließendem
> Wiedereingliederungs-Praktikum von ... bis ...
> Lücken im Lebenslauf sind ja unschön.
> Aber hat man erst mal den Namen der Klinik, spuckt Google den Rest aus.
> Über den Umweg Wer-kennt-wen konnte man mich in einer "ehemaligengruppe"
> finden und so da drauf kommen !
>
> Das WoW Spielen: Ich hatte auf meiner Webseite einige WoW Screenshots
> und Links drauf. Unter anderem nach Youtube, wo man dann erkennen
> konnte, dass es mein Youtube Channel ist.
>
> Partei: Ich wurde mal namentlich im Zusammenhang mit der Partei erwähnt.
> Über Google findet man das. Eine Wer-kennt-wen Gruppenzugehörigkeit gibt
> den Rest dazu.
>
> Dazu kommen dann noch einige Partyfotos auf Communityseiten und meiner
> Homepage.
>
>
> Naja ich werde jetzt anfangen, meine Profile auf den ganzen Seiten und
> meine eigene Webseite zu bereinigen und zu schönen.
> Ich werde meine "produktiven Hobbys" Programmieren, Elektronik,
> Modellbau viel deutlicher erwähnen und breit treten.
> Die "fun-sachen" wie z.B. WoW fliegen alle raus und ich werde aus den
> ungünstigen Communitys/wkw Gruppen austreten und mit nem Fakenamen wie
> Max Müller rein gehen.

Sorry  Kollege,

wie oft wird inzwischen in den Medien davor gewarnt,
so viele Details leichtsinnig in sozialen Netzwerken
offenzulegen? Ich habe mit dem Internet Anfang der 90er
begonnen, mir kam aber nie in den Sinn, mein Privatleben zu
veröffentlichen - bis heute nicht.

Du bist nicht unschuldig an dem Resultat. Die Firma zu verklagen
oder gar in den Medien anzuprangern ist riskant. Selbst wenn die
Medien Interesse zeigen, helfen müssen sie dir noch lange nicht.
Wenn die Firma aber mit Rufschädigung an dich rantritt, deine
Nichtanstellung durch die freiwillige Veröffentlichung deiner 
Privatdaten
als Grund nennt, wer will ihr ans Leder? Die Firma darf sowohl im Netz 
nach dir suchen, als auch einen Vermerk in der firmeneigenen Datenbank 
eintragen. Sie darf es nur nicht veröffentlichen oder gegen dich 
verwenden, sie darf dich aber aus o.g. Gründen ablehnen.
Es ist die Frage, was du freiwillig über dich ausgeplaudert hast.
Und du solltest bedenken, dass es Firmen genug gibt, die dir nichts mehr 
zurückschicken, die dich bei deinen Problemen der Vergangenheit erst gar 
nicht einladen.

Überlege dir gut, was du machst. Hier wird schnell irgendwas hingetippt, 
wenn's darauf ankommt, bist du alleine. Und Anwälte kosten erst einmal.

Wie du dich wirklich im Gespräch verhalten hast, kann auch keiner hier 
nachvollziehen.

Autor: Faktenschreiber (Gast)
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Sehr interessant das  - und im Grunde seit xx so üblich.

Du wirst bei C. In Hannover "zur gefährlichen Person erklärt, die auf 
die
Blacklist kommt" allein deswegen ,daß der gesuchte Ing mal rückanruft,
trotz/ob der Tatsache , daß man durchsetzungsfähig sein soll ( und btw
ALLE Jobkriterien in der FAZ Anzeige erfüllte ...)

Die Linke wird von einer gewissen Politikerklientel als undemokratisch
gesehen , obwohl eben nur demokratische Parteien unter die Top 5 
gekommen
sind

Die Grünen sind ja als Chaotenpartei über Jahre diffamiert worden und
mittlererweiel die bessere FDP ....

Wenn Du entsprechend engagiert bist ,würde ich mal den Gysi anfunken
und natürlich die Firma juristisch "behandeln" ......

Du und damit die akademische Gesellschaft kann dabei nur gewinnen.
RTL Monitor etc ist btw sehr gut !! - Machen !!!

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Wilhelm.

> Nicht unbedingt, um Rechtschreibfehler oder die Gestaltung zu
> verbessern, aber um zu erfahren, was da hinein gehört, und was man
> besser für sich behält, was niemanden etwas angeht...

????

Nee, das hilf ihm auch nicht wirklich weiter. Es mag ja noch logisch 
erscheinen, daß jemand wegen seiner sozialistischen Gesinnung abgelehnt 
wird. Kann ich auch gut verstehen.
Aber ich habe immer betont, das ich eine strikte antigewerkschaftliche 
Einstellung habe, und mehrmals bei einem Verleiher auch als 
Streikbrecher eingesetzt worden bin.
Geholfen hat es mir damals aber auch nix.

Das mit der Gesundheit und der Reha ist ein echtes Problem. Da kann er 
nun auch nichts dran machen. Wir haben uns hier in Deutschland mit 
unseren hohen Standarts in eine Situation manöveriert, die nur noch 
extrem leistungsfähige Leute am Arbeitsplatz zulässt. Fluch der "guten 
Tat". Darum sind mir Gewerkschaften ja auch so unsympatisch. Ein Zirkel 
von leistungsfähigen und gut organisierten, die für sich ein Optimum 
herauskitzeln und dadurch andere verdrängen. Ich hasse solche Eliten.
Verschweigen ist übrigens auch keine Lösung. Sinnvoll könnte es sein, 
für 2/3 oder gar halbes Gehalt zu arbeiten, und den Arbeitgeber dann 
nicht so hohe Anforderungen stellen zu lassen. Aber die Tarife und der 
Gesetzgeber lassen dafür kaum Spielraum.

Was an WoW für ein Problem ist, kann ich mir nun überhaupt nicht 
erklären.
Nasenfaktor vermutlich.....aber das dürfte sich rausmitteln.
Der eine mag halt Leberwurstbrötchen lieber als Käsebrötchen. Bei der 
nächsten Bewerbung kommt er vieleicht an einen Personalchef, der selber 
WoW spielt (ich kenne einen solchen)
WoW ist nun überhaupt nicht meine Kragenweite, aber immerhin muss ich 
WoW Spielern zugestehen, das sie vermutlich weit mehr Sozialkompetenz 
und Teamfähigkeit haben als ich mit meinen "Einzelkämpferhobbys".

Meine Erfahrung mit Bewerbungstrainings war die, das sie sinnlos sind.
Ich hab nach dem Bewerbungstraining damals das Bewerbungsschreiben 
komplett eingestellt. Mir ist dabei klargeworden, das ich eigentlich auf 
keine Stelle passe, für die extra in der Zeitung geworben werden muss. 
Ich bin schön beim Verleiher geblieben, bis mir was von selber über den 
Weg gelaufen ist, was besser passte, weil es dort jedem egal war, wie 
ich aussah und was ich dachte, solange ich nur meine Schaltungen auf die 
Reihe bekam.


> Vielleicht haben sie den Zettel absichtlich in den Unterlagen liegen
> lassen, als großen Wink mit dem Zaunpfahl...

Leider zeigt der Wink keine eindeutige Richtung ausser "So nicht".
Und selbst dann hätte das nur Aussage auf eine einzige Firma....oder 
Gruppe von Firmen.
Desweiteren: Er kann an seiner Persönlichkeit und seiner Vergangenheit 
eh nichts ändern.

Es sind übrigens die Personalchefs, die nebenher einen schnellen Euro 
machen und Bewerbungstrainings als Seminar anbieten, wobei sie erzählen, 
das man bitteschön seine Hobbys auch erwähnen sollte.

Das Problem dabei:
Der eine sieht aktives Fussballspielen als hervorragendes Teamtraining 
an, der nächste schaut nur noch auf die Verletzungsgefahr und den 
Krankenstand, und für den dritten ist jeder ein Sünder, der in der 
Freizeit was anderes als beten macht. Dem vierten Personalchef ist das 
alles schnuppe, weil er selber Modellbahner ist, und mit Fussballspielen 
nichts anfangen kann....
Persönlich finde ich auch, es sollte einem Personalchef egal sein, was 
ich privat mache. Das dumme ist nur, wenn man dazu schweigt, gerät man 
unter Garantie an jemanden, der das auch als gefährlich einstuft........

Letztlich läuft es darauf hinaus, das man schon den fraglichen 
Personalchef gut kennen müsste, um ihm eine passende Bewerbung zu 
schreiben. Vieleicht ist das ja auch Sinn und Zweck der 
Angelegenheit......

Interessant ist übrigens der letzte Eintrag: Negativeintrag in DB. DB 
meint wohl Bewerberdatenbank. Vermutlich ist das der "Pool", von dem im 
Ablehnungsschreiben gesagt wird, das man in diesen Aufgenommen wird, um 
darauf zurückgreifen zu können, falls man eine freie Stelle mit 
passendem
Profil hat. ;-)
Das ist also nicht nur eine Ablehnung von einer Firma, sondern auch eine 
Ablehnung von einem dutzend anderer Firmen, die noch gar nicht alle 
überblickt sind, aber bei denen jetzt schon sicher ist, daß von dort 
eine Ablehnung kommt, soltest er sich je dort bewerben.

Solche Datenbanken existieren aber schon lange, und sie existieren vor 
allem nicht in Deutschland, weil hier die Gesetzgebung zu strikt ist. 
Aber sie existieren im Ausland (Paraguay z.B.), und ein Anruf dahin kann 
eine teure Fehlbesetzung vermeiden. Und sie existieren in den 
Gedächnissen der Personalchefs selber, wo noch nicht einmals ein 
Durchsuchungsbefehl der Staatsanwaltschaft hinlangt.

Ich kenne jemanden, der eine Stelle nicht bekommen hat, weil sein Onkel 
im Betriebsrat einer anderen Firma eine bekannte Größe ist. Er selber 
hat mit diesem Onkel seit ewig Streit und wohl seit Jahren weder gesehen 
noch gesprochen.....hätte er diese schmutzige Wäsche öffentlich 
gewaschen, hätte  er die Stelle möglicherweise bekommen. ;-)
Anderen wiederum hätte dieses öffentlich schmutzige Wäsche waschen nicht 
gefallen.

Es ist nicht möglich, sinnvolle Regeln für Bewerbungen aufzustellen. Und 
wenn Du wirklich einen Satz Regeln zusammen bekommst, dann stellt der 
bestenfalls ein Optimum, und kein Ideal dar. Und er ist eine 
Momentaufnahme für einen kurzen Zeitraum in einer bestimmten Branche 
oder Gegend. Andere Branche, 150 km weg, und die Welt sieht anders aus. 
Und ein halbes Jahr später sowieso.

Der nächste Punkt ist, das er ohne Urkundenfälchung nichts an seiner 
Vergangenheit ändern kann. Da wird ein Bewerbungstraining auch nichts 
verbessern.

Bewerbungstraining wäre desweiteren nur eine Anleitung/Übung, 
Personalchefs zu veräppeln. Die Leute haben schon Ihre Erfahrungen und 
Gründe, so und nicht anders zu entscheiden. Und sie wissen genau, das da 
etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, wenn jemand mit einer langen 
Liste von Ablehnungen kommt, aber sich perfekt vorstellt.
Und sie wissen, das sich Menschen zwar theoretisch zum "besseren" (was 
immer das auch meint) verändern können, aber tatsächlich nur selten tun. 
So selten, daß es für sie besser ist, davon auszugehen, das es keiner 
macht. Die paar Ausnahmen haben dann halt Pech.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: Bernd Wiebus (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Gun.

> wie oft wird inzwischen in den Medien davor gewarnt,
> so viele Details leichtsinnig in sozialen Netzwerken
> offenzulegen? Ich habe mit dem Internet Anfang der 90er
> begonnen, mir kam aber nie in den Sinn, mein Privatleben zu
> veröffentlichen - bis heute nicht.

Ich glaube auch nicht, daß das wirklich schädlich ist. :-)
Weil sich der positive Effekt mit dem negativen rausmittelt, zumindest 
was Hobbys oder sexuelle Präferenzen angeht. ;-)

Die politische Betätigung und die Krankheitsgeschichte ist eine andere 
Klamotte. Aber darüber wurden auch schon in der vor Internetzeit 
schwarze Listen geführt (Mein Vater war selbstständiger 
Schlossermeister, daher weiss ich das sicher). Wenn das Datensammeln im 
Internet also nichts mehr bringt, werden wieder schwarze Listen geführt 
und "Smalltalk" mit anderen Personalchefs gemacht. Und da kannst Du dann 
auch nix gegen machen.
Kranksein will man eh vermeiden, und die politischen Betätigungen sollte 
man dann prophylaktisch auf konspirative Art machen. ;-)
Letztlich relativiert sich durch die unzäligen Veröffentlichungen alles 
stärker.

>
> Du bist nicht unschuldig an dem Resultat. Die Firma zu verklagen
> oder gar in den Medien anzuprangern ist riskant.

Mal abgesehen davon, daß mir das philosophische Konstrukt "Schuld" fremd 
ist, weil ich nicht an freien Willen glaube......

Das müsste er mit einem Anwalt abklären. Wobei ich einem Anwalt dabei 
auch nicht unbedingt trauen würde. Weil er auf jeden Fall an dem Prozeß 
verdient. ;-)

Jedenfalls kocht das Problem wegen der unzäligen Kündigungsschutz und 
Abfindungsgeschichten überhaupt erst hoch. Je teurer es wird, jemanden 
loszuwerden, desto mehr muss man sich Gedanken machen, ob man jemabden 
überhaupt einstellt....

Wenn er einfach so gefeuert werden könnte, dann wäre es fast egal. Mann 
würde halt jemanden einstellen, und wenn er sich bewährt, bleibt er, 
ansonsten geht er. Neue Chance, neues Glück, für beide Seiten.....
Mit der jetzigen Regelung klammern sich aber Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer
zusammen, auch wenn es schon lange nicht mehr passt. Weil Chance hat man 
nur noch eine einzige.

Kündigungsschutz ist so gesehen eine sehr zweischneidige Sache.
Mit der derzeitigen Rechtslage und Tariflage hast Du nur kleine Chancen, 
irgendein Handycap auszugleichen, indem Du mit dem Preis Deiner 
Dienstleistung runter gehst.


> Es ist die Frage, was du freiwillig über dich ausgeplaudert hast.

Vermutlich ist es auch, bis auf den finanziellen Aspekt, besser für Ihn, 
wenn er dort nicht arbeitet.

> Und du solltest bedenken, dass es Firmen genug gibt, die dir nichts mehr
> zurückschicken, die dich bei deinen Problemen der Vergangenheit erst gar
> nicht einladen.

Das hat mich auch gewundert. Die politischen Aktivitäten und die 
Krankheitsgeschichte hätten gelangt. Hätte dem Personalchef eine halbe 
Stunde gespart, wenn man ihn erst gar nicht erst eingeladen hätte.
Zusammen mit der vergessenen Notiz würde ich daher auf Chaos in der 
Verwaltung tippen. :-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

Autor: Bewerber (Gast)
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Im Vorstellungsgespräch war ich übrigens nicht.
Ich habe nur eine schriftliche Bewerbung abgegeben und zurückbekommen.

Aber diese Firma ist nicht die einzigste.
Ich habe auch schon andere Firmen kennen gelernt, wo ich ohne Probleme 
anfangen kann.
Allerdings sind das Jobs, die etwas weiter unten angesoedelt sind.
Strippenzieher für 10 Euro pro Stunde.

Autor: Tobi (Gast)
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Da beklagt sich also ein Mitglied der Links-Partei, dass man ihn nicht 
haben möchte...
Wir erinnern uns, das war mal die DDR-Regierungspartei! - die die anders 
denkende diskriminiert hat und immernoch tut. (das Beispiel mit dem 
Abgeordneten, der die Wikipedia sperren wollte, weil ihm nicht gefiel, 
was über ihn eingetragen war, ist noch nicht so lange her...)
Da beklagt sich jemand, der früher mal süchtig war... Ich kenne aus 
meinem Bekanntenkreis Menschen, die alkoholkrank waren, nein sind. 
Aussage von denen trotz Entziehungsklinik: Ein Süchtiger ist immer 
süchtig, man muss sich jeden Tag erneut daran erinnern und dagegen 
kämpfen.
Dieser jemand gibt zu, dass er WOW spielt. Laut angeblicher Experten 
eines der Spiele mit dem größten Suchtpotential.
Da fragt sich doch der Personaler: Was passiert da wohl, wenn da mal ein 
bisschen mehr Druck herrscht. Speziell in so kleinen Firmen...Findet 
dann wieder die Flucht vor der Realität statt?
Wenn ich Dich hätte einstellen sollen, wäre ich wohl auch sehr 
vorsichtig. Selbst wenn Deine Kompetenzen 1A wären, müsstest Du sehr 
sehr viel Überzeugungsarbeit leisten.
Im Prinzip kann ich mich nur den anderen Mahnern anschließen. Wer so 
viel privates von sich preis gibt, ist ein Dummkopf oder realitätsfremd. 
Also sei froh um die Rückmeldung, die Bewertung findet so oder so statt.

Autor: Der WiXXer (Gast)
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Hallo

> Da wird man jetzt schon wegen einer Gesinnung abgelehnt (ich bin Links
> und bin in der Linkspartei).

Schon? Das war doch schon immer so. Was wunderst Du Dich?

> Und meine Freizeitaktivitäten gefallen denen auch nicht.

Das ist auch daß einzige, was ich nicht verstehe.
Ich spiele übrigens Urban Dead, nur damit auch mal die Komkurenz auf dem
Spielemarkt erwähnt wird.
http://www.urbandead.com/

> Und eine Jugendsünde wird einem auch noch negativ angekreidet.

Weil immer die Gefahr besteht, daß Du darin zurückfällst.
Vieleicht kannst Du selber ja lernen, damit zu leben, aber sie werden 
Dich immer in Deiner Leistungsfähigkeit beinträchtigen. Und das ist für 
den Arbeitgeber das was zählt.
Die Macken, die Du Dir in Deiner Jugend zugezogen hast, wirst Du nie 
mehr wirklich los. Gilt für mich genauso wie für Dich. Es gibt keine 
zweite Chance.

> Alles Sachen, was man sonst nie gesagt bekommt.

Weil man sie nicht sagen darf! Ich halte es übrigens für Zensur, daß man 
das nicht sagen darf.

> Auf dem Notizzettel stehts aber drauf.

Dan honoriere, das Dir jemand die Wahrheit gesagt hat. Auch wenn er es 
unfreiwillig getan hat, und Dir die Wahrheit nicht gefällt.

> Echt unglaublich was die sich alles erlauben.

Nein. Das ist (die merkwürdige WoW Sache ausgenommen) Entscheidung nach 
Sachzweck, Spieltheorie und Statistik.
So ist die Realität.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ich finde es schon verrückt, wie hier alle gleich nach Verklagen 
schreien. Man kann doch echt mal froh sein, dass man mal wahre Gründe 
erfährt. Hier stimme ich Gastino mal voll zu. Und in einem anderen 
Thread wird herumgejammert, dass das eben nicht passiert.

Gut, natürlich hätte sich der Threadersteller auch denken können, dass 
diese Gründe zum Ausschluss führen können. Es wird auch sicherlich nicht 
jeder einzelne Grund sofort zum Ausschluss führen, hier macht es wohl 
die Kombination.

Daneben halte ich das Diskrimierungsgesetz für völligen Blödsinn. Man 
kann niemanden zwingen, jemanden einzustellen, wenn ihm seine Nase nicht 
passt - aus welchem Grund auch immer. Das einzige, was man erreicht ist 
eben, dass die Firmen nicht mehr die wahren Gründe nennen (sofern sie 
das vorher überhaupt getan haben).

Autor: Max (Gast)
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Hi,

ehrlich der Hammer.
Was mich am meisten fasziniert ist der Vermerk
"WOW Spieler".

Gesundheit und mögliche politische Einstellung sind ja durchaus 
verständliche Punkte an denen man sich orientieren will, aber das?

Was kommt als nächstes - "bevorzugt Firefox statt IE" als Kriterium bei 
einer Bewerbung?

Einfach nur lächerlich...

Autor: Floh (Gast)
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Find ich total dreist, was hat die Firma das Privatleben der Leute zu 
interessieren?

Ich mein wenn einer in einer Firma gut arbeitet (pünktlich, ordentlich, 
keine Probleme), nicht kann, muss es der Firma doch egal sein, was der 
Arbeitnehmer außerhalb der Firma macht.

Ist ja kein Dienstverhältnis wie beim Bund/Zivi, sondern nur ein 
Arbeitsverhältnis, er wird ja auch nur für die Arbeit in der Firma 
bezahlt.

Wünsch dir viel Glück beim weiteren Vorgehen gegen die Firma :-)

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Max schrieb:
> Hi,
>
> ehrlich der Hammer.
> Was mich am meisten fasziniert ist der Vermerk
> "WOW Spieler".

Das alleine ist es wohl nicht, sondern WoW-Spieler plus Aufenthalt in 
einer Suchtklinik. Da haben sie wohl 1 und 1 zusammengezählt. Ich will 
nicht sagen dass es okay ist jemanden deswegen abzulehnen, aber rein am 
Spiel allein wird es nicht gelegen haben.

Eine unerwünschte politische Gesinnung auf wkw oder sonswo im Internet 
zu nennen, ist hingegen vollkommen vermeidbar. Dann macht man eben gar 
keine Aussage dazu. Wozu auch? Wieso sollte ich jedem Depp sofort meine 
politische Ausrichtung oder Parteizugehörigkeit mitteilen?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Hm, der Personaler da ist aber auch nicht astrein. Abgesehen vom 
Deppen-Leerzeichen (WOW Spieler, da gehört ein Bindestrich hinein) 
sammelt der wohl auch noch dauerhaft persönliche Daten in einer 
Datenbank.

Ist das eigentlich rechtens? Also, die Daten des Bewerbers für die 
Zukunft als Negativeintrag in eine Datenbank aufzunehmen, obwohl kein 
Verhältnis besteht?

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Natürlich ist das nicht rechtens. Rechtens wäre nur, wann sich der
Bewerber um welche Stelle zuletzt bei diesem Unternehmen beworben
hat, mehr nicht. Früher fragten die ja oft, ob man sich schon mal
beworben hatte.
Heute brauchen die das ja nicht mehr, haben ja schließlich Computer.
Bewerbungen sind bei mir auch schon seit einigen Jahren passè.
Bringt eben nichts mehr und daher muss das Leben auch ohne gehen.
Übrigens bin ich im Web nur anonym unterwegs, da gibts nichts
zu schnüffeln.
Die Leute die so eine Schnüffelnummer auch noch gutheißen sollten
mal ihre eigene Gesinnung unter den Prüfstand stellen. Solche Leute
braucht die Gesellschaft nicht.

Autor: Nico22 (Gast)
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Schick ne E-Mail an die Bild. Die freuen sich und machen da ne riesige 
Story draus.

Autor: PR-Referent (Gast)
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Jede Firma führt ein internes Bewerberregister mit feststellungen, die 
sich aus dem Bewerbungsverlauf ergeben.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Da der Zettel vergessen wurde, dürfte das bei der nächsten Bewerbung
keine Relevanz haben, denn der Vorgang wurde damit ja erfolgreich
unterbrochen bzw. sabotiert. Vermutlich wird /ist das in der Firma
nicht mal bemerkt worden. Da würde ich mich mal in einem Jahr nochmal
bewerben wenn alle Negativinfos aus dem Web gelöscht sind. Auf der
Grundlage an Erfahrung kann man denen dann die schönsten Märchen
erzählen. Alt würde man bei denen wahrscheinlich sowieso nicht weil
da jeglicher Respekt gegenüber dem Arbeitnehmer verloren gegangen ist.

Ich hatte mal Bewerbungen im Jahresabstand bei einer Firma wo
ich dann beim zweiten Anlauf genommen wurde, allerdings war
das nicht auf Dauer was wohl auch so geplant war. Wenn man seinen
Feind kennt und seine Schwächen sich zu nutzen macht ist es schon
fast kein Feind mehr.

Autor: g. b. (gunb)
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PR-Referent schrieb:
> Jede Firma führt ein internes Bewerberregister mit feststellungen, die
> sich aus dem Bewerbungsverlauf ergeben.

Was ja auch veständlich ist und erlaubt sein sollte.

Autor: g. b. (gunb)
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Mike Hammer schrieb:
> Wenn man seinen
> Feind kennt und seine Schwächen sich zu nutzen macht ist es schon
> fast kein Feind mehr.

Liest man deine Beiträge, Kollege, scheint die Welt für dich nur aus 
Feinden zu bestehen.

Vielleicht ist DAS DEIN Problem?

Autor: ... (Gast)
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> Was ja auch veständlich ist und erlaubt sein sollte.

nö jeder solte selbst entscheiden dürfen (stichwort persönliche 
sebstbestimmung) was wo von wem über ihn gespeichert wird

Autor: hanswurst (Gast)
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hmm ich frage mich gerade, ob er hätte überhaupt diesen als 
"vertraulich" gekennzeichneten Zettel veröffentlichen dürfen. Nicht, 
dass man sich hier noch unnötig Ärger ins Haus holt.

vielleicht könnte man sich bei diesem Unternehmen melden, um in 
Erfahrung zu bringen, was man denn mit diesem Begleitzettel tun sollte. 
Ob sie ihn vielleicht wieder haben möchten oder ob der / die 
Fallmanager_in vom Arbeitsamt diesen zu den Akten legen darf. Als 
Arbeitssuchender hat man schließlich Quoten zu erfüllen und da kommt so 
eine detailreiche, schriftliche Absage gerade recht.

Autor: Minglifu (Gast)
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Servus,

bei aller Liebe, ABER wenn diese Firma schlichtweg zu Dämlich ist eine 
solche interne Mitteilung aus jemanden anderen sein Eigentum zu 
entfernen finde ich sollte man diese auch nun als sein Eigentum 
bezeichnen dürfen und auch veröffentlichen.

Ich würde gern noch wissen WO du dich beworben hast!!!!!

Danke
MingliFu

Autor: Magnus M. (magnetus) Benutzerseite
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hanswurst schrieb:
> hmm ich frage mich gerade, ob er hätte überhaupt diesen als
> "vertraulich" gekennzeichneten Zettel veröffentlichen dürfen. Nicht,
> dass man sich hier noch unnötig Ärger ins Haus holt.

Die Vertraulichkeit ist bereits in dem Moment verloren gegangen als die 
Notiz bei der Post gelandet ist. Ausserdem geht aus dem gescannten 
Dokument weder hervor wer der Bewerber ist, noch wer (Firma) dieses 
Dokument verfasst hat.

Gruß,
Magnetus

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Ne, Gun B. Typen wie du sind das Problem, leider haste ja auch Rechte.

>Liest man deine Beiträge, Kollege, scheint die Welt für dich nur aus
>Feinden zu bestehen.
Ich bin nicht dein Kollege, soweit kommst noch.
In der Arbeitswelt hat fast jeder Arbeitgeber das Gesicht eines
Feindes, ein Freund ist es meist nicht, ist eben nur ne Frage
wie man damit umgeht.

Vielleicht ist DAS DEIN Problem?
Ich habe keine Probleme, außer das ich nichts gegen dich
unternehmen kann. Meinungsfreiheit hin oder her.

@hanswurst
Das was du da sagst wissen die AA auch so und das schon
seit Jahrzehnten. Daher haben die auch kaum nützliche
Kontakte oder eine sinnvolles Netzwerk zu fairen Firmen
denn in der Regel haben die Arbeitgeber einen schlechten Ruf
und das haben die sich auch selbst zuzuschreiben.

Autor: Backflow (Gast)
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>In der Arbeitswelt hat fast jeder Arbeitgeber das Gesicht eines Feindes

Ich nehme mal an, Du hast seit längerer Zeit keinen Job.

Autor: Klaus (Gast)
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Backflow schrieb:
>>In der Arbeitswelt hat fast jeder Arbeitgeber das Gesicht eines Feindes
>
> Ich nehme mal an, Du hast seit längerer Zeit keinen Job

Nein, er hatte Pech gehabt, weil er nicht mit einem goldenem Löffel im 
Mund geboren wurde.

Autor: Backflow (Gast)
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>Nein, er hatte Pech gehabt, weil er nicht mit einem goldenem Löffel im
>Mund geboren wurde.

Ja, jeder der einen Job hat, hat diesen nur, weil er Beziehungen oder 
was weiß ich hat.
Schön, daß die Welt für Dich so einfach ist.

Autor: Thomas (Gast)
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markusj schrieb:
> Ohne mich genauer auszukennen sieht das aus wie eine Steilvorlage für
> die Anwendung des Anti-Diskriminierungsgesetzes aus.
> [http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbeh...]


Der Zettel ist Beweismittel und es schreit grade zu einer AGG-Klage. So 
gesehen, sind die Chancen sehr gut. Geh zum Fachanwalt und frag mal 
nach.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Der Zettel ist Beweismittel und es schreit grade zu einer AGG-Klage. So
>gesehen, sind die Chancen sehr gut.
Ganz so einfach soll es nicht sein, aber ein Indiz schon
das das vom Gericht akzeptiert werden könnte.
Jetzt müsste man nur noch den Urheber/Täter dieser Schrift finden.
Das ginge eigentlich nur mit einem graphologischem Gutachten.
Sicher gabs ein Antwortschreiben mit einer Unterschrift die vielleicht
verräterisch sein könnte?
Allerdings liegt die Beweislast beim Unternehmen.

Autor: Ich (Gast)
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Was soll eine AGG-Klage?
Möchtest Du in so einem Unternehmen anfangen?
Im Zweifel findet sich trotzdem eine(n), der/die fachlich besser auf 
diese Stelle passt.

Autor: g. b. (gunb)
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Thomas schrieb:
> markusj schrieb:
>> Ohne mich genauer auszukennen sieht das aus wie eine Steilvorlage für
>> die Anwendung des Anti-Diskriminierungsgesetzes aus.
>> [http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeines_Gleichbeh...]
>
>
> Der Zettel ist Beweismittel und es schreit grade zu einer AGG-Klage. So
> gesehen, sind die Chancen sehr gut. Geh zum Fachanwalt und frag mal
> nach.

Und was beweist der Zettel bitte schön?

Und wen will der Bewerber bitte schön verklagen, die Firma ist ja nicht 
sein Arbeitgeber, somit ist ihm auch keine Diskrimierung innerhalb eines 
Arbeitsverhältnisses widerfahren!

Ablehnen wegen eines nicht zum Unternehmen passenden Lebenslaufes ist 
wohl erlaubt, im Unkehrschluss müsste ja sonst jedes Unternehmen jeden 
Bewerber gleich einstellen!

So lange die Firma nur einen internen Vermerk macht und die Daten 
Dritten nicht zur Verfügung stellt, begeht sie keinen Rechtsbruch. Siehe 
BDSG §28, Abs. 1 bis 3.

Zu glauben, einfach immer nur ein wenig im Wikipedia zu googlen und 
Gesetze zu zitieren, die "irgendwie" dann schon auf den Fall passen, ist 
einfach, aber naiv.

Gesetze erlauben den Gerichten Ermessensspielraum, der konkrete Fall 
wird also immer in Betracht gezogen und erlaubt dem Richter, das Gesetz 
im Konkreten für nicht anwendbar zu erklären.

Und: Sucht ist keine Behinderung.

In diesem Fall ist die Sache eher eindeutig. Zumal der Bewerber nicht 
einmal angestellt war.

Autor: J. (Gast)
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einen ähnlichen Fall gab es vor einem halben Jahr: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,6...
Eine Bewerberin hat geklagt aber in dem Fall nicht Recht bekommen. 
Bisher hat es beiden einfach nur geschadet, mit der Streitwütigkeit wird 
es die Dame auch woanders schwer haben. In diesem Fall kann es aber für 
den AG verhängnisvoll sein als Ablehnung Religion und Herkunft schon als 
Vorlage vorgesehen zu haben.
Die Frage ist nur was du jetzt Erreichen willst: 'Rache' bringt dir 
wenig und vor allem keinen Arbeitsplatz (zumindest bei denen die 
Bewerber professionell begutachten). Wenn du noch an der Stelle 
interessiert bist bleibt eigentlich nur die Bitte auf ein persönliches 
Gespräch für eine Gegendarstellung (das darf aber auf keinen Fall als 
Drohung oder Erpressung rüberkommen). Wenn eine Firma Stellen besetzen 
muss die höhere Anforderungen an Zuverlässigkeit und Character hat wird 
sie alle Informationsmöglichkeiten nutzen, das ist einfach so.

Autor: Harald D (Gast)
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Dürfen die ihn eigentlich speichern?

Wenn er der Speicherung seiner Daten widerspricht, müssen sie ihn 
löschen, oder?

Autor: Kasler L. (kasler_k)
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klagen kann man nur wenn man der verfsser des zettels bekannt ist

Autor: Kasler L. (kasler_k)
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ja die müssen dann wieder löschen aber wie willst du das kontrolieren

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Na, das schutzbedürftige Interesse des Bewerbers gemäß
BDSG §28, Abs. 2. dürfte wohl überwiegen. Gemeint sind
wohl eher Daten die zur Personalpflege zwingend nötig
sind und die Inhalte auf dem Zettel sind damit nicht
vergleichbar, oder? Die Gesinnung des Arbeitgebers dürfte
dagegen eindeutig als Bedingungsfeindlich und damit
unzulässig sein.

Autor: g. b. (gunb)
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Kasler L. schrieb:
> klagen kann man nur wenn man der verfsser des zettels bekannt ist

Und für Was soll er dann verklagt werden? Für einen internen Vermerk, 
warum der Personalverantwortliche ihn abgelehnt hat?

J. schrieb:
> einen ähnlichen Fall gab es vor einem halben Jahr:
> http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,6...
> Eine Bewerberin hat geklagt aber in dem Fall nicht Recht bekommen.
> Bisher hat es beiden einfach nur geschadet, mit der Streitwütigkeit wird
> es die Dame auch woanders schwer haben. In diesem Fall kann es aber für
> den AG verhängnisvoll sein als Ablehnung Religion und Herkunft schon als
> Vorlage vorgesehen zu haben.
> Die Frage ist nur was du jetzt Erreichen willst: 'Rache' bringt dir
> wenig und vor allem keinen Arbeitsplatz (zumindest bei denen die
> Bewerber professionell begutachten). Wenn du noch an der Stelle
> interessiert bist bleibt eigentlich nur die Bitte auf ein persönliches
> Gespräch für eine Gegendarstellung (das darf aber auf keinen Fall als
> Drohung oder Erpressung rüberkommen). Wenn eine Firma Stellen besetzen
> muss die höhere Anforderungen an Zuverlässigkeit und Character hat wird
> sie alle Informationsmöglichkeiten nutzen, das ist einfach so.

Ganz genau so ist das. Endlich mal eine realistische Argumentation.

Autor: g. b. (gunb)
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Mike Hammer schrieb:
> Na, das schutzbedürftige Interesse des Bewerbers gemäß
> BDSG §28, Abs. 2. dürfte wohl überwiegen. Gemeint sind
> wohl eher Daten die zur Personalpflege zwingend nötig
> sind und die Inhalte auf dem Zettel sind damit nicht
> vergleichbar, oder?

Nö, das Gesetz gilt wie es geschrieben steht, in allen Punkten.

> Die Gesinnung des Arbeitgebers dürfte
> dagegen eindeutig als Bedingungsfeindlich und damit
> unzulässig sein.

Das kannst du nicht beweisen und ist damit erst einmal eine 
Unterstellung.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Ossi ist ja keiner ethnischen Gruppe zuzuordnen und daher auch
nicht durch das AGG geschützt. Ungleichbehandlung ist eben nicht
so leicht zu definieren und noch schwerer durchzusetzen.
Das AGG ist eben nicht perfekt, aber das was der TO auf seinem
Zettel stehen hat, zumindest einige Punkte, sind meiner Ansicht
durch das AGG geregelt.

>Das kannst du nicht beweisen und ist damit erst einmal eine
>Unterstellung.
Jeder Streit beginnt damit.

Autor: Kasler L. (kasler_k)
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das mit der gesinnung ist schon heickel solange du demokratisch 
eingestellt bist sollte das kein Problem sein

Autor: g. b. (gunb)
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Mike Hammer schrieb:
> Das AGG ist eben nicht perfekt, aber das was der TO auf seinem
> Zettel stehen hat, zumindest einige Punkte, sind meiner Ansicht
> durch das AGG geregelt.

Wo denn, ich hab's vor mir liegen?! Mein Vater ist Richter. Bitte 
erkläre uns genau, wo da was durch das AGG geregelt ist, zumal das o.g. 
Unternehmen kein Arbeitgeber für die genannte Person darstellt!

Je nach Stellenbeschreibung kann ein einwandfreier Lebenslauf notwendig 
sein, schliesslich kann der Arbeitgeber auch ein polizeiliches 
Führungszeugnis verlangen.

In unserer Firma arbeiten wir mit extrem gefährlichen Stoffen, dort 
werden Bewerber IMMER genau untersucht, zum Schutz der Kollegen, zum 
Schutz der Bevölkerung und auch zum Schutz des einzelnen Arbeitnehmers 
selbst.

Meldung beim Verfassungsschutz inklusive.

So lange kein Mißbrauch passiert ist das absolut richtig und auch 
notwendig!

Käme es zum Unfall, wäre das Geschrei derer, die jetzt einseitig die 
Unternehmen kritisieren, groß und die Frage des Warum gegen den 
Arbeitgeber ebenfalls.

Mike Hammer schrieb:
>>Das kannst du nicht beweisen und ist damit erst einmal eine
>>Unterstellung.
> Jeder Streit beginnt damit.

Man kann ihn auch versuchen von vornherein zu vermeiden, besonders dann, 
wenn die Sache eindeutig ist.

Autor: Bewerber (Gast)
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Hallo.

Ich hatte die Firma per Mail zur Rede gestellt.
Heute (am Sonntag!) hat sich der Geschäftsführer persönlich/privat bei 
mir gemeldet.

Er wollte das privat regeln und den Zettel privat zurückkaufen.
Er bietet mir eine Summe unter der Hand, zu der ich nicht nein sagen 
könnte.
Und das am Liebsten noch heute. Ich soll mich mit ihm privat im Cafe 
treffen.

Dazu muss ich sagen, dass wir im gleichen Ort sind und es sich um eine 
ehr kleine Firma handelt.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Wo denn, ich hab's vor mir liegen?! Mein Vater ist Richter.
An welchem Gericht, oder schon im Ruhestand? Kein Richter kennt
sich in allen Fachgebieten aus, daher gibts eben spezialsierte
Kammern. Und selbst wenn dein Vater Sachkompetent ist, glaubst
du das das genetisch auf dich abgefärbt hat? Also bitte.
>Bitte erkläre uns genau, wo da was durch das AGG geregelt ist,
>zumal das o.g.Unternehmen kein Arbeitgeber für die genannte Person >darstellt!
Die Besonderheit des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im 
zivilrechtlichen Teil liegt nun darin, dass es als Schutzgesetz in den 
Privatrechtsverkehr eingreift und damit die Privatautonomie einschränkt. 
Nach Ansicht des Gesetzgebers ist dies, da der Grundrechtsschutz 
vorrangig staatliches Handeln erfasst, notwendig, um den 
objektiv-rechtlichen Gleichbehandlungsauftrag des Grundgesetzes auch für 
das Verhalten der Bürger untereinander umzusetzen. Da ist es erst mal 
egal ob  es sich
um ein Pre-Arbeitgeberverhältnis oder ein Vermieter-Mieterverhältnis
oder um Privatpersonen untereinander handelt.

>Je nach Stellenbeschreibung kann ein einwandfreier Lebenslauf notwendig
>sein, schliesslich kann der Arbeitgeber auch ein polizeiliches
>Führungszeugnis verlangen.
Letztgenanntes nur wenn ihm ein schutzwürdiges Interesse zugesprochen
werden kann, z.B. wenn der AN mit erheblichen Geldmitteln zu tun 
bekommt,
also Geldtransporter, Bankkassierer usw. ansonst nicht.
>In unserer Firma arbeiten wir mit extrem gefährlichen Stoffen, dort
>werden Bewerber IMMER genau untersucht, zum Schutz der Kollegen, zum
>Schutz der Bevölkerung und auch zum Schutz des einzelnen Arbeitnehmers
>selbst.
Eine sorgfältige FACHLICHE Eignungsprüfung, nebs Schulung in UVV-Fragen
sichert dann ja auch berechtigte haftungsrechtliche Frage ab.
Aber das hat dann ja nicht mit dem AGG zu tun.

>Meldung beim Verfassungsschutz inklusive.
Und das dürfte auch kaum Belang haben für Arbeit mit gefährlichen 
Stoffen.
Ausnahmen wie z.B. Arbeiten mit Spaltmaterial könnten da eine
Ausnahme sein.
>So lange kein Mißbrauch passiert ist das absolut richtig und auch
>notwendig!
Das allein wird als Argumentation kaum reichen.
>Käme es zum Unfall, wäre das Geschrei derer, die jetzt einseitig die
>Unternehmen kritisieren, groß und die Frage des Warum gegen den
>Arbeitgeber ebenfalls.
Dafür gibts ja dann die BG.
Mike Hammer schrieb:
>>Das kannst du nicht beweisen und ist damit erst einmal eine
>>Unterstellung.
> Jeder Streit beginnt damit.

>Man kann ihn auch versuchen von vornherein zu vermeiden, besonders dann,
>wenn die Sache eindeutig ist.
Sicher kann man das, aber dann muss auch Gesprächsbereitschaft bestehen
und das ist bei div. Arbeitgebern einfach nicht der Fall weil die sich 
systematisch abschirmen und eindeutig ist hier nur deine Arbeitgeber-
Sympatie.

Autor: Bewerber (Gast)
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Soll ich mich privat mit dem Geschäftsführer treffen und mit ihm reden? 
Sollte ich den Zettel an ihn zurück verkaufen?
Oder sollte ich absagen und zum Anwalt gehen?
Was meint ihr?

Autor: g. b. (gunb)
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@Mike Hammer:

Kopfschüttel.

EOT.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Bewerber

Da wäre ich äußerst vorsichtig, nicht das plötzlich Handschellen
klicken. Ich will dich ja nicht verängstigen, aber einen rechtlichen
Beistand solltest du IN JEDEM FALL MITNEHMEN damit dir daraus kein
Strick gedreht wird. Die Kosten kann der AG ja dann übernehmen
und dürften dann kaum der Rede Wert sein. Da kannste mal sehen
was die für eine Scheißangst haben das das publik wird und in der
Firma wird wohl der Teufel los sein und einige Köpfe werden da rollen.
Anwalt, keine Frage.

>Kopfschüttel.

Wenns dir Spaß macht?

Autor: Martin (Gast)
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Soll ich mich privat mit dem Geschäftsführer treffen und mit ihm reden?

Nein

Sollte ich den Zettel an ihn zurück verkaufen?

Nein

Oder sollte ich absagen und zum Anwalt gehen?

???

Autor: MaWin (Gast)
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> Soll ich mich privat mit dem Geschäftsführer treffen und mit ihm reden?
> Nein

Weil das als Erpressungsversuch gewertet werden könnte, je nach dem was 
in der eMail stand.

> Sollte ich den Zettel an ihn zurück verkaufen?
> Nein

Sehe ich auch so, ich frage ich nur,
warum du ihm ne eMail schickst.

Was WOLLTEST du denn ?

Eine "Entschuldigung" ?

Doch eingestellt weren ?

Den Leuten klarmachen, wie blöd sie sind, auf solche nicht-fachlichen 
Kriterien zu reagieren ?

Oder einfach nur den Zettel zurückgeben weil das Papier denen gehört und 
dir ja nur versehentlich zukam, so wie als ob er eine Haarspange darin 
vergessen hätte ?

Je nach dem was in der eMail stand, kann es ja nur ein 
Erpressungsversuch sein, und wenn man dann noch Geld annimmt, ist es 
eine geglückte Erpressung.

Autor: David (Gast)
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Ich würde da klagen wegen Diskriminierung
Sehr geil finde ich die Möglichkeit "Herkunft" als No-Go anzukreuzen.

Autor: Bewerber (Gast)
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Also in der eMail habe ich einfach nur geschrieben, dass ich diesen 
internen Zettel wohl versehentlich erhalten habe und ich mich zur 
Abklärung eventueller rechtlicher Schritte (AGG, BDSG) mit einem Anwalt 
in Verbindung setzen werde.

Von Erpressung kann da also keine Rede sein.
Das Angebot, den Zettel zurückzukaufen und alles zu vergessen, kam vom 
Geschäftsführer.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Ich würde da klagen wegen Diskriminierung
Was dem Bewerber auch nicht mehr bringt als einen außergerichtlichen
Vergleich den der Arbeitgeber ja anscheinend anzustreben bereit ist.
Ohne Anwalt, brandgefährlich.

Autor: Chris (Gast)
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Was regt ihr euch eigentlich so auf? Das ist doch ein Glücksfall. Der TO 
kann sich über diesen Hinweis doch nur freuen denn nun weiß er, was er 
bei den nächsten Bewerbungen besser machen kann.

Meine Frau arbeitet in der Personalabteilung eines Großkonzerns. Auch 
dort kommt es hin und wieder mal vor, dass solche Bewertungen in den 
Unterlagen vergessen werden. Konsequenzen gab es dort deswegen noch 
nicht. Als ich ihr diesen Thread zeigte hat sie nur müde gelächelt.
Zu welchem Ziel soll eine Klage denn führen? Etwa zu einer Einstellung? 
Außer Kosten wird das dem Kläger nichts bringen. Denkt doch mal 
zielorientiert! Das Unternehmen wird dann eben behaupten (und auch 
schlüssig begründen können), dass der Bewerber auch ohne alle diese als 
negativ eingeschätzten Eigenschaften nicht ins Profil gepasst hätte bzw. 
man einen besser geeigneten Mitbewerber hatte.

Wenn man unbedingt noch etwas tun möchte, dann schickt man den Zettel im 
Original zurück. Versehen mit dem freundlichen Hinweis, dass wohl etwas 
in den Unterlagen vergessen wurde. Mit ein wenig Glück bekommt dann 
jemand noch einen Rüffel. Das war dann aber auch schon das höchste der 
Gefühle.

An den TO:
Sieh es locker! Ändere deinen Außenauftritt. Was zu ändern ist, dass 
weißt Du nun!

Autor: Altenpfleger (Gast)
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Ist schon lustig hier zu lesen. Das gerade Die, die keinen Job haben, 
sich hier groß ins Spiel bringen, zeigt eigentlich, warum sie keinen Job 
haben.

Woas füa Schmarrn.

Autor: Bewerber (Gast)
Datum:

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Chris schrieb:
>
> Wenn man unbedingt noch etwas tun möchte, dann schickt man den Zettel im
> Original zurück. Versehen mit dem freundlichen Hinweis, dass wohl etwas
> in den Unterlagen vergessen wurde. Mit ein wenig Glück bekommt dann
> jemand noch einen Rüffel. Das war dann aber auch schon das höchste der
> Gefühle.
>
> An den TO:
> Sieh es locker! Ändere deinen Außenauftritt. Was zu ändern ist, dass
> weißt Du nun!

Richtig, ich weiß, dass ich WKW und co zu bereinigen habe.
Und den Lebenslauf werde ich auch etwas ändern. Die REHA werde ich nicht 
mehr erwähnen sondern nur das Praktikum.
Lücken sind zwar nicht schön, aber in dem Fall dürfte die Lücke das 
geringere Übel sein.

Ich habe den Arbeitgeber übrigens auch aufgefordert, alle über mich 
gespeicherten Daten zu vernichten und habe die Weitergabe von Daten 
untersagt.
Das ist eigentlich das, was ich mit der eMail erreichen wollte.
Ich möchte keinen Negativeintrag in irgendwelchen Personaldatenbanken.

Und genau wegen diesem Eintrag würde ich einen Prozess anfangen. Das mit 
dem AGG ist für mich nicht so relevant und nur ein weiterer 
Angriffspunkt für rechtliche Schritte.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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>Von Erpressung kann da also keine Rede sein.
>Das Angebot, den Zettel zurückzukaufen und alles zu vergessen, kam vom
>Geschäftsführer.
Hast du ne Ahnung von der Fantasie deutscher Staatsanwälte.
Wenn die eine Anzeige bekommen stürzen die sich mit Brachialgewalt
auf dich, selbst wenn du unschuldig bist, wird von der Seite
das Recht so verdreht das du nur wenig Chancen hast da wieder
raus zu kommen. Hab ich aus verschiedenen Blickwinkeln schon erlebt.
Ohne Anwalt wäre das sehr dumm und schlechter fährst du finanziell
mit Anwaltsbeteiligung nicht. Auch wenn einige wieder stönen werden,
in diesem Fall würde ich auf Nummer sicher gehen Anwalt machen lassen
und der Geschäftsführer kann dann auch nicht tricksen.

@Chris
>Konsequenzen gab es dort deswegen noch nicht.
Kannst viel erzählen, die Reaktion des Geschäftsführers spricht da eine
andere Sprache. Bringen kann das dem Bewerber eine ordentliche
Entschädigung, völlig egal ob er nun unter anderen Umständen genommen
würde, was hier ja gar nicht das Thema ist. Fachlich hätte es vielleicht
gepasst, das hatte aber anscheinend keine Relevanz.
Umgedreht wären die auch nicht zimperlich. Duckmäusern wäre in
diesem Fall auch völlig unangebracht, insbesondere weil es ein
öffentliches Interesse gibt, solche Machenschaften zu unterbinden
auch wenn es nur ein frommer Wunsch ist.

@ Altenpfleger
>Ist schon lustig hier zu lesen. Das gerade Die, die keinen Job haben,
>sich hier groß ins Spiel bringen, zeigt eigentlich, warum sie keinen Job
>haben.
Du weißt gar nichts, aber es scheint ein Hobby von dir zu sein andere zu 
stigmatisieren und dem Recht die kalte Schulter zu zeigen.
Tolle Einstellung.

>Ich habe den Arbeitgeber übrigens auch aufgefordert, alle über mich
>gespeicherten Daten zu vernichten und habe die Weitergabe von Daten
>untersagt.
Na, wenn der sich man von dir Vorschriften machen lässt?
Nur hat er das ja nicht getan ohne den Wisch und damit wäre eine Klage
sinnlos.
>Das ist eigentlich das, was ich mit der eMail erreichen wollte.
Ist doch o.k. aber eben nutzlos vom Ablauf.
>Ich möchte keinen Negativeintrag in irgendwelchen Personaldatenbanken.
Keiner möchte das und daher muss man diesen Sumpf auch trockenlegen.

Autor: Schuppi (Gast)
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Also, ich würde auch einen World-Of-Warcraft-Spieler ablehnen. Die Frage 
ist nur: Woher wissen die, dass du World-Of-Warcraft spielst? Und was 
heißt "Negativeintrag in DB"? Bist du schwarz gefahren.

Autor: Schuppi (Gast)
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hmm schrieb:
> Ich habe schon mal bei ner Firma eine Bewerbung gemacht, die wollten
> sogar polizeiliches Führungszeugnis und Schufa Selbstauskunft sehen.
> Nicht beigelegt bei der Bewerbung, aber man sollte es beim
> "Eignungstest" mitbringen.
>

Das polizeiliches Führungszeugnis und Schufa-Auskunft ist noch normal. 
Manche Unternehmen brauchen Leute mit "VS-Vollmacht". Da darf man dann 
Dokumente begutachten, die Vertrauenssache sind. Da kann man niemanden 
gebrauchen, der erpressbar ist, vielleicht einen Drogenhintergrund hat 
und irgendwelche Vorstrafen hat, die zwar relativ harmlos sind, aber man 
doch geheimhält. Das ist den Unternehmen lieber, als eine 
unterschriebene Erklärung, als hätte jemand keine Vorstrafen. Denn wenn 
ein Außenstehender mitbekommt, dass die Unterschrift wertlos ist, dann 
macht sich der Mitarbeiter strafbar.

Autor: Schuppi (Gast)
Datum:

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Eh ich es noch vergesse:

Man sollte dem Unternehmen mal einen Hyperlink auf diese Diskussion hier 
schicken. Dann rollte zumindest der Kopf jener Person, die versehentlich 
diese Notiz in den Unterlagen vergessen hat.

Autor: Carsten (Gast)
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Hi,

Schon lustig was hier teilweise für ansichten vorhanden sind...
Der Feind, dein Arbeitgeber... (OK, es mag Stellen geben da ist das so - 
aber das ist meiner Erfahrung nach die Ausnahme) Wer natürlich mit 
dieser Einstellung jeden morgen zur Firma geht -> Da war doch etwas mit 
der selbsterfüllenden Prophezeiung, oder?

Andererseits IST das Verhalten dieser Fa. sehr zweifelhaft und in einem 
Prozess hätte er gute Chancen. Aber das würde sehr viel Porzelan auf 
beiden Seiten zerbrechen.
In der Tat kann man aber neben der Dikreminierung die evtl. im Raum 
steht aus diesem zettel ggf. auch eine Kränkung ableiten...
Und das Religion und Herkunft aufgeführt ist reicht alleine schon für 
einen dicken Dämpfer.
Das es hier teilweise so ausgelegt wird als sei es noch ein GEFALLEN der 
Firma das so hinzuschreiben halte ich auch für unangemessen. Hätten die 
ihm einen gefallen tun wollen so hätte man ihn freundlich sagen können 
das sein Webauftritt nicht ideal ist und das nicht alles in den LL 
gehört.

Und eine Erpressung kann man übrigends wenn der Text der Mail 
entsprechend ist auch konstruieren ohne das er dahin geht. Eine 
Erpressung kommt aber immer nur dann zu stande wenn das womit gedroht 
wird UNGESETZLICH ist. Alles andere ist VERHANDLUNG.
Sagt man: ICh möchte jetzt eine Entschädigung von XXX für die Kündigung 
da ich meine das dies so nicht richtig war, sonst übergebe ich dies 
meinem Anwalt, so dürfte dies KEINE erpressung sein.

Sagt man: ICh möchte jetzt eine Entschädigung von XXX für die Kündigung 
da ich meine das dies so nicht richtig war, sonst werde ich all Ihre 
Kunden anrufen und sie schlecht machen (oder schlimmeres), so dürfte 
dies EINE Erpressung sein.

Ein Anwalt würde auch nicht direkt klagen sondern die Fa. anschreiben 
und mit der Klage drohen um eine gütliche Einigung zu erreichen. 
Immerhin ist er dazu angehalten. In einer Klageschrift wird man deshalb 
auch fast ausnahmslos den Vermerkt finden das die gütliche Einigung 
fehlgeschlagen ist.

ICh an stelle des TE würde jetzt den GF zurückfragen ob dessen Äusserung 
als Angebot einer Aussergerichtlichen Einigung zu verstehen ist.
Inhalt dieser EInigung in etwa:

Der TE verzichtet auf weitere rechtlichen Schritte und unterlässt es mit 
sofortiger Wirkung details an die Öffentlichkeit  herauszugeben aus den 
denen die Identität der Firma abgeleitet werden kann.
(Unzensierter Zettel, Ortsname, nähere Angaben zum Unternehmen, Name des 
GF oder Firma) Darüberhinaus händigt der TE dem GF diesen Zettel im 
original aus.
Die Firma verpflichtet sich alle Daten den TE betreffenden komplett aus 
den Akten und der EDV zu entfernen.
Darüberhinaus wird ein Entschädigungsanspruch in Höhe von XXX anerkannt 
die dem TE ausgezahlt wird.

Das ein wenig "besser" formuliert...!

Das wäre dann ziemlich sicher eine normale aussergerichtliche Einigung. 
Ein gültiger Vertrag halt. Natürlich muss er dann wirklich darauf 
verzichten das an die große Glocke zu hängen, sonst kann er belangt 
werden!

@TE
Musst halt selbst überlegen was dir wie wichtig ist.
1.) Eine evtl. mit viel Stress und weiterer Belastung verbundene 
Regelung über den Rechtsweg, welche dem Unternehmen auf jeden Fall 
deutlich mehr schaden wird als dir, aber für dich sicher auch von 
NAchteil ist, wenn details davon an die Öffentlichkeit kommen (Muss ja 
nicht!), mit der Chance auf 1-3 Monatsgehältern mit ggf. Anrechnung auf 
Bezüge ALG usw. was immer du dann in ein bis zwei JAhren bekommst. Etwas 
Risiko leer auszugehen.

2.)Große Glocke mit massiven Schaden für das unternehmen und 
wahrscheinlich auch vielen NAchteilen für dich mit ungewissen Ausgang.

3.) Annahme des Angebots zur Aussergerichtlichen Einigung mit einem 
Betrag X als Entschädigung (den du m.W. als Strafe für die Fa. 
interpretieren kannst), ohne weitere Negativen für dich und die Fa.

4.) Du verhälst dich gönnerhaft und zeigst dich der Fa. gegenüber 
Großzügig ohne Gegenleistung und weitere Maßnahmen.

Musst du selber wissen. Möglich sollte 1-4 ohne Strafrechtliche Folgen 
sein. Musst du selber wissen.

Gruß
Carsten

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
Datum:

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David schrieb:
> Sehr geil finde ich die Möglichkeit "Herkunft" als No-Go anzukreuzen.

Es gibt Firmen, die dürfen Bewerber aus bestimmten Ländern nicht nehmen. 
Da gibt es in der Industrie Bereiche, die unter staatlich geforderter 
Geheimhaltung fallen. Beispiele sind die Wehrtechnik und bestimmte 
chemische Betriebe. Da sagt dann beispielsweise das Ministerium, dass 
beispielsweise iranische Staatsbürger nicht genommen werden dürfen.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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Schuppi schrieb:
> Eh ich es noch vergesse:
>
> Man sollte dem Unternehmen mal einen Hyperlink auf diese Diskussion hier
> schicken. Dann rollte zumindest der Kopf jener Person, die versehentlich
> diese Notiz in den Unterlagen vergessen hat.
>
>

Der Personalaffe wird vermutlich sowieso fliegen wegen Dummheit. Erstmal 
zum Anwalt und da beraten lassen.

Autor: Irgendeiner (Gast)
Datum:

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> Also in der eMail habe ich einfach nur geschrieben, dass ich diesen
> internen Zettel wohl versehentlich erhalten habe und ich mich zur
> Abklärung eventueller rechtlicher Schritte (AGG, BDSG) mit einem Anwalt
> in Verbindung setzen werde.

Na, hätte das nicht bis mitte der kommende Woche Zeit gehabt? Du bist 
schön blöd, ohne nur ein Wort mit einem Anwalt zu sprechen irgendetwas 
zu unternehmen!

Erst den ganzen Müll deines Lebens im Lebenslauf reinschreiben, dann 
einen Joker zurück bekommen und nun spülst Du deinen Joker das Klo 
runter.

Manche haben es wirklich nicht anderes verdient!

Dringenster Rat: GEH ALS ERSTES ZUM ANWALT!

Wenn Du das nicht kapierst, ist Dir wirklich nicht mehr zu helfen!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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@Carsten

>Musst du selber wissen.

Hut ab vor den Aufwand den du da getrieben hast, nur das der Bewerber
gar nicht so recht weiß wie er jetzt am besten vorgeht. Keiner weiß
das wirklich, weil die meisten nämlich juristisch Amateure sind.
Das ist ein paar Nummern zu groß für den normlen Bürger und daher
kann man jeden Rat es eigenverantwortlich und naiv ohne juristischen 
Beistand weiterzuführen in die Tonne treten. Aber bitte, wer glaubt
das die Unschuldsvermutung gilt muss erstmals selbst durch die
Tretmühle eines Strafprozesses um die Erkenntnis zu gewinnen das
es auf diesem Parkett im Leben nicht so läuft wie man denkt. Die
Gefängnisse sind voll von solchen Leuten die auf die falschen
Leute gehört haben.

Autor: Fabian (Gast)
Datum:

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Also ich würde dem Geschäftsführer den Zettel zurück verkaufen, wenn er 
bereit ist dafür Geld auszugeben, wieso nicht?!
(Du hast ja immernoch den Scan um rechtliche Schritte einzuleiten, aber 
davon würde ich absehen, weil da dann keiner was von hat)

Es ist halt Pech, dass die interne Firmenpolitik nach aussen gedrungen 
ist. Aber das ist letztendlich deren Sache.

Also: Verkauf dem GF den Zettel, gehe schön shoppen, dann passt Du deine 
Internetprofile an, bzw. entfernst sie aus der Öffentlichkeit und hofst 
auf mehr Erfolg bei kommenden Bewerbungen.

Autor: Bewerber (Gast)
Datum:

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Hi.

Also ich habe mit dem Geschäftsführer jetzt die ganze Zeit privaten 
eMail Verkehr gehabt. Ansich ist er eigentlich ganz in Ordnung, er macht 
nur seinen Job.
Ohne vorwurfsvoll zu sein, habe ich ihn um die Erläuterung des Zettels 
gebeten.
Er schrieb mir in etwa, dass sie schonmal massiv Probleme mit Sucht in 
der Firma gehabt hätten und der betreffende MA hohe Kosten verursacht 
hat. Deswegen wäre man da jetzt vorsichtig geworden. Da WoW ein hohes 
Suchtpotential nachgesagt wird, wurde das in meinem Fall als Risikopunkt 
gesehen und notiert.
Das mit der politischen Gesinnung und der Meinung ist so, dass man mit 
der Linkspartei genauso wenig zu tun haben möchte wie mit der rechten 
Seite des Politischen Spektrums. Das ist eine reine Imagesache.

Auf den Punkt Herkunft und Religion angesprochen kam folgendes:
Man möchte eben keine schlecht integrierten Ausländer oder 
fundamentalistisches religöses Gedankengut in der Firma haben.
Ebenfalls eine Imagesache.

Zusammengefasst kann man sagen:
Man ist ist um ein "gut bürgerliches" und konservatives Image bemüht.
Beispielsweise als Servicetechniker muss man eben oft zu Kunden fahren, 
und da ist das Erscheinungsbild eben sehr wichtig.
Man habe durchaus sehr konservative Kunden.

Au die Datenspeicherung angesprochen wurde mir folgendes erklärt:
Man speichere Namen, Geburtsdatum, Datum der letzten Bewerbung und eine 
kurze interne Bewertung des Bewerbers. Ziel sei es, bei 
Mehrfachbewerbungen für ähnliche Stellen gegebenfalls sofort 
aussortieren zu können. Die Datenbank ist rein intern und würde nicht 
weiter gegeben werden.

Ich passe einfach aus "imagegründen" nicht für diese Stelle. Meine 
Fachliche Kompetenz war in Ordnung. Ich soll das nicht persönlich 
nehmen. Er würde einfach seinen Job machen. Bei über 100 Bewerbungen 
eine Auswahl zu treffen, sei nicht leicht. Da zählt dann eben nicht nur 
fachliche Eignung, sondern auch persönliche Eignung und das Image.

Das einzigste, was er für mich tun kann, ist die Notizen aus der 
Bewerberdatenbank zu löschen und nur einen Sperrvermerk ohne Begründung 
einzutragen.
Außerdem könne ich mich gerne nochmal als Arbeiter bewerben.
Über eine Anstellung als Arbeiter könnte man durchaus verhandeln.

Das Angebot, mir Geld zu zahlen, wenn ich den Zettel im Original 
aushändige und auf Rechtsmittel und Veröffentlichungen verzichte, 
besteht weiterhin.

Autor: Martin (Gast)
Datum:

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@ Fabian

Sehr, sehr riskant. Der GF könnte (wie oben schon angedeutet) daraus 
eine Nötigung konstruieren. Mein Rat ist: keinen direkten Kontakt mit 
dem GF/der Firma. Eventuell einen Anwalt (der Partei) oder einen 
Gewerkschaftssekretär heranziehen. Als "Linker" würde ich den ganzen 
Fall politisch "ausschlachten". Aber nicht in dem größten Drecksblatt 
der Galaxie.

Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

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Nenn mal lieber aus Glaubwürdigkeitsgründen die Firma, nicht dass es 
sich bei der Aktion um einen Fake handelt und du diesen Wisch selber 
erstellt hast, um dich hier im Forum mit Popcorn in der Hand köstlich zu 
amüsieren.

Autor: luk (Gast)
Datum:

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Kevin K. schrieb:
> Es gibt Firmen, die dürfen Bewerber aus bestimmten Ländern nicht nehmen.
> Da gibt es in der Industrie Bereiche, die unter staatlich geforderter
> Geheimhaltung fallen.

Dann heisst der entsprechende Bereich aber 'Staatsbürgerschaft' oder 
ähnlich und sicher nicht 'Herkunft oder Religion'. Jemand allein wegen 
der Herkunft (und nicht wegen Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsdauer) 
abzulehnen, ist klar eine ethnische/rassische Diskriminierung. Und 
spätestens bei einer Ablehnung wegen der Religion ist dann sowieso 
Schluss mit lustig...

Autor: Bewerber (Gast)
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@Martin

Also ich hatte mit dem Geschäftsführer privaten eMail Kontakt.
Er ist sehr um Beruhigung der Situation und um das schnellstmögliche 
Vergessen bemüht.

Mich jetzt wegen irgendwas zu verklagen hat er nicht vor.
Er hat mir sogar die Beweggründe für die Ablehnng der Bewerbung nochmal 
dargelegt um mich zu beruhigen.

Die "zensierung" meines Eintrages in der Bewerberdatenbank will er auch 
ohne großes Murren machen. Hauptsache ich gebe Ruhe.

Das ist ihm glaube ich das wichtigste. Er will möglichst schnell Ruhe um 
diesen Fall.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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>Ich soll das nicht persönlich nehmen.
Ich würde es schon sehr persönlich nehmen wenn man mir so einen
Bullshit auftischt.

>Mich jetzt wegen irgendwas zu verklagen hat er nicht vor.
Das wäre auch Aussichtslos weil du ja den Beweis hast.

>Außerdem könne ich mich gerne nochmal als Arbeiter bewerben.
Das ist keine Garantie genommen zu werden weil auch bei zukünftigen
Bemühungen keine faires Einstellungsverfahren garantiert werden kann.
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch nicht wenn er ausnahmsweise
mal die Wahrheit spricht. Wegen fast jeder Kleinigkeit feuern die
Firmen Leute, je nach Bedarf und gäbe es keinen Kündigungsschutz wäre
es wohl noch viel schlimmer.
Probleme mit Suchtkranken kann es geben, muss es aber nicht, kann
auch vorgeschoben sein. Dafür gibt es ein Gesundheitssystem 
Krankschreibungen und da hat der Arbeitgeber durchaus Möglichkeiten
das ein Arbeitnehmer einen Entzug machen kann bzw. muss.
Eine krankheitsbedingte Kündigung ist auch möglich wenn man der
Rechtsprechung mal etwas Aufmerksamkeit widmet.
Man braucht ja nicht zur Staatsanwaltschaft rennen, aber eine
Entschädigung auszuhandeln, ohne Anwalt, also ne, das wäre mir
zu gefährlich. Wenn du nochmal mit dem Geschäftsführer Kontakt
aufnehmen willst würde ich vorschlagen das die weitere Vorgehensweise
zwar gern zu einer für beide Seiten zufriedenstellende Einigung
angestrebt werden kann, du dir vorsichtshalber einen juristischen
Beistand nimmts damit niemanden dadurch Rechtsnachteile, vor allem
dir entstehen, denn du kennst den Geschäftsführer nicht persönlich,
was der vielleicht auf dem Kerbholz hat und ob er nicht ein linkes
Ding im Sinn hat. Daher ist hier Vorsicht geboten.

Autor: -Gast XIV (Gast)
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Warmweiß schrieb:
> Nenn mal lieber aus Glaubwürdigkeitsgründen die Firma,

Ich glaube du weißt nicht was du verlangst. Das ganze ist (obwohl in dem 
üblichen bürgerlichen Lügengeflecht eher die Regel) ein heißes Eisen.

> nicht dass es
> sich bei der Aktion um einen Fake handelt und du diesen Wisch selber
> erstellt hast, um dich hier im Forum mit Popcorn in der Hand köstlich zu
> amüsieren.

Kann ja sein das es gefaked ist, aber es ist alles gesagt was es dazu zu 
sagen gibt. Ohne juristischen Beistand und eine schlagkräftige 
Institution im Rücken (Gewerkschaft/Partei etc.) ist jeder weitere 
Schritt beruflicher Selbstmord.

Autor: -Gast XIV (Gast)
Datum:

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Bewerber schrieb:
> Das ist ihm glaube ich das wichtigste. Er will möglichst schnell Ruhe um
> diesen Fall.

Er hat vermutlich gegen geltendes Recht verstoßen, das gleich mehrfach.

Wenn du irgendeine Gegenleistung annimmst kannst du dich strafbar 
machen.

Tja, jetzt kommt dann noch eine einfach "Güterabwägung", aber die 
schaffst du auch ohne Forum.

Autor: Max (Gast)
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Schuppi schrieb:
> Das polizeiliches Führungszeugnis und Schufa-Auskunft ist noch normal.

Wobei diese Auskünfte von Schufa & Co nicht das Papier wert sind auf dem 
sie gedruckt sind.
Habe vor ein paar Monaten meine Daten von ein paar dieser "Unternehmen" 
abgefragt, mit dem Ergebnis das ich je nach Datenkrake entweder ein 1A 
Schuldner oder ein Quasi-Krimineller bin.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>entweder ein 1A Schuldner oder ein Quasi-Krimineller bin.
Wieso "oder"? Kannst doch beides gleichzeitig sein.

>Er will möglichst schnell Ruhe um diesen Fall.
Wer es wegen so was eilig hat, hat gewöhnlich noch mehr zu vertuschen.
Evtl. will er nur die Gier ausnutzen und wenn der Bewerber nicht
mehr damit rechnet mit einer Aktion versuchen an das Beweisstück
zu kommen. Da kann man nicht vorsichtig genug sein.

Autor: PR-Referent (Gast)
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Ein persönliches Gespräch in Anwesenheit eines seriösen Dritten, (kein 
Anwalt - macht negativen Eindruck) sollte durchaus stattfinden.

Die angesprochene "Abfindung" zitieren und in Anwesenheit des Dritten 
bestätigen lassen. Der Eindruck einer Erpressung darf auf keinen Fall 
entstehen.

Emailverkehr grundsätzlich ausdrucken.

Interesse an einer Einstellung erneut bekunden, ggf. auf Irrtümer bei 
der bestehenden Beurteilung hinweisen.

Den Zettel auf keinen Fall mit zum Treffen nehmen. Später den Zettel in 
Anwesenheit eines Zeugen zurückgeben (oder nicht).

Autor: Fabian (Gast)
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PR-Referent schrieb:
> Den Zettel auf keinen Fall mit zum Treffen nehmen.

Genau! Weil in 98% der Fälle wird man erschossen und dann ist der Zettel 
auch weg...

Autor: Kasler L. (kasler_k)
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man kann da eh nichts machen normalerweise wird man nach ner Absage nur 
noch abgewimmelt und wenn du jetzt mit so nem zettel antanzt wird man 
deine telefonnummer unterdrücken bzw wenn du persönlich hingehst wird 
das ganze in einem hausverbot für dich enden

Autor: PR-Referent (Gast)
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Den Zettel nicht mitnehmen, um nicht unüberlegt einem 
"Schnellentschluss" zu erliegen.

Auch ein Personaler entscheidet in heikelen Fällen nie sofort.

Autor: Joel Schmidt (hansjoerg)
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Gibt aktuell dazu ein Vergleich vor einem Arbeitsgericht in Mannheim, wo 
ebenfalls ein interner Vermerk vergessen worden ist.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=162...
/index.html

Da wird ja natürlich jeder AG nervös -- verständlich.


gruss-

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Interessant das die wahrscheinlichste Option keiner in Betracht zieht:

Das ist ein sehr gut gemachter Trollversuch - das zeigt nicht so sehr 
der Starter, aber die Antworten zwischendurch auf jeden Fall.

Wir sind hier anonym - also wieso nennt er die Firma nicht?

Jeder der meint das eine Firma ihm böses angetan hätte, nennt die hier 
beim Namen.

Selbst Biotronik, die recht gut sind, kriegt hier Negativschlagzeilen 
und da gibt es dann pro und kontra.

Aber das ist ein Risiko.

Nenne ich die Firma - könnte ja jemand mitlesen der Insiderwissen hat 
und würde mich als Troll entlarven.

Bewerber schrieb:
> Also ich hatte mit dem Geschäftsführer privaten eMail Kontakt.
> Er ist sehr um Beruhigung der Situation und um das schnellstmögliche
> Vergessen bemüht.

Also ich glaube dem 'Bewerber' kein Wort - der Geschäftsführer will sich 
wegen einem Zettel mit ihm treffen und den für viel Geld zurück kaufen -

Er würde es dem versagen eines Mitarbeiters anhängen und fertig, aber 
sich nicht von RTL bei der Zettelkaufaktion filmen lassen -
Leute, so ein Mumpitz.

Autor: Joe (Gast)
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Juri muss es ja wissen.

Der erfindet selbst solche Geschichten.

Joe

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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oe schrieb:
> Juri muss es ja wissen.
>
> Der erfindet selbst solche Geschichten.

Danke für die Blumen - Joe -

Ich durchschaue schlechte Geschichten.

Der Threadersteller macht 3 Fehler:

1. Er redet in seiner eigenen Geschichte positiv verstehend mit, als 
Sozial-Gestörter nebenbei WOW Spieler  - beweist er eine zu seiner 
Geschichte nicht passende soziale Kompetenz - die eher einem gleich 
kommt der eine Geschichte braucht um sie zu vermarkten oder die 
allgemeine Meinung erforschen will - warum auch immer..

2. Er verkennt die Realität - wenn er uns glauben machen will, Jemand 
(ein Geschäftsführer der alles ruhig halten will und mit dem er als 
'Abgelehnter' im E-mail Kontakt steht - schon an sich der Lacher) wolle 
seinen mühelos als Fälschung darstellbaren Zettel für viel Geld kaufen.

3. Er wird nicht konkret auf mehrfache Nachfrage nach der Firma.
Werde ich nicht konkret, nenne ich keine Details, kann ich nicht 
wiederlegt werden. Streng wissenschaftliches Prinzip. Nenne Details und 
wiederlege mich - kannst du mich wiederlegen, auch wenn das mir nicht 
gefällt, muss ich das akzeptieren - oder ich verliere den Anspruch auf 
Wissenschaftlichkeit.

1+2+3 = Die Geschichte ist erfunden.


Gruß

Juri

Autor: Kasler L. (kasler_k)
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nachdem was ich alles so erlebt habe kann ich mir durchaus vorstellen 
das das ganze real ist allerdings der Firmenname muss schon sein

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> 1+2+3 = Die Geschichte ist erfunden.

Ist das in diesem Subforum nicht ohnehin öfter mal der Fall? ;-)

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Bewerber schrieb:
> Da wird man jetzt schon wegen einer Gesinnung abgelehnt (ich bin Links
> und bin in der Linkspartei).
sei froh, dass man dich nicht aus der partei wirft, weil du arbeit 
suchst

Autor: login vergessen (Gast)
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Michael H. schrieb:
> ewerber schrieb:
>> Da wird man jetzt schon wegen einer Gesinnung abgelehnt (ich bin Links
>> und bin in der Linkspartei).
> sei froh, dass man dich nicht aus der partei wirft, weil du arbeit
> suchst

YMMD!

Autor: Tobi (Gast)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> 1+2+3 = Die Geschichte ist erfunden.
>
>
> Gruß
>
> Juri

Genauso wie deine Person! Was willst du uns hier eigentlich weis machen?
Im einen Thread arbeitest du bei XY, im anderen Thread fragst du in 
deiner
Mathematik-Vorlesung jedesmal was denn die Zahl PI() eigentlich ist...
Get lost!

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Wozu soll er den Namen denn nennen? Um sich für die Firma angreifbar zu 
machen? Der Name der Rose, äääh Firma, trägt überhaupt nichts zur Sache 
bei oder hast Du einen signifikanten Erkenntnisgewinn wenn du weisst 
welche Firma das ist? Kann ich mir nicht vorstellen.

Autor: Thomas K. (Gast)
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Hi,
das ist das Ärgste, was mir in letzter Zeit untergekommen ist. Dass sich 
eine Firma das traut, ist schon unglaublich, da die ja ihren 
Mitarbeitern, die mit diesen Prozessen beschäftigt sind, auch misstrauen 
müssten.

1. Bitte veröffentliche den Namen der Firma.
2. Wende Dich an deine Partei und bring die Sache dort aufs Parkett. Die 
werden Dir mit Sicherheit helfen, dieser "Firma" den Ar... aufzur... 
Mal ganz abgesehen, dass es sich bei dem Zettel wahrscheinlich um einen 
Scheck handelt, der mit Hilfe des AGG einlösbar ist.
3. Bereinige deine Unterlagen und die Informationen, die über dich im 
Netz stehen.

Gruss
Thomas

Autor: IGBT (Gast)
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Thomas K. schrieb:
> Mal ganz abgesehen, dass es sich bei dem Zettel wahrscheinlich um einen
> Scheck handelt, der mit Hilfe des AGG einlösbar ist.

In einem Punkt hat Juri aber Recht - wie willst du beweisen das der 
Zettel nicht vom Bewerber selbst geschrieben wurde?

Von Hunderten..Tausenden Mitarbeitern Schriftproben anfertigen lassen?

Autor: PR-Berater (Gast)
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Also, die PR-Geschichten sind mein Job.

Kein Firmenname veröffentlichen, auch nicht für Juri.
Diese Leute wollen nur ihre Neugier befriedigen.

Jede Firma notiert ihre Ablehnungsgründe intern.
Diese sind grundsätzlich vertraulich und kein Grund muss dem Bewerber 
mitgeteilt werden oder veröffentlicht werden.

Öffentlich Gründe unterliegen der deutschen Rechtsprechung.

Ob der Bewerber sich mit dem Chef der betroffenen Firma einigt, das ist 
seine eigene Wahl. Ob das
i)     ein freundlicher Händedruck mit Entschuldigung ist
ii)    z.B. ein(ige) Tausender als Entschädigung
iii)   ein Jobangebot (s.o)
iv)    eine Entschädigungsklage um 10.000€ (siehe Presse)
 v)    oder sonstiges,

das kann der Betroffenen selbst entscheiden.

Wichtig: Bei allen persönlichen Gesprächen immer einen Dritten 
mitnehmen.
Eskalationen vermeiden.
Wenn die Entscheidung für eine Entschädigungsforderung gefallen ist, 
diese mit Bezug auf das aktuelle Urteil nur über einen Anwalt vortragen.

Viele "Ratschläge" und "Forderungen" die hier rumgeistern sind einfach 
Schrott.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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IGBT schrieb:
> Von Hunderten..Tausenden Mitarbeitern Schriftproben anfertigen lassen?

Bewerber schrieb:
> Die haben schätzungsweise 20-25 Mitarbeiter am
> Firmensitz

so schlimm wirds nicht werden...

Autor: heidelberger (Gast)
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Vielleicht für den Bewerber interessant:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbung-abge...

Autor: Dieter (Gast)
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Da wo scheinbar viel Licht ist, ist auch immer etwas Schatten, gelle?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Christian B. schrieb:
> IGBT schrieb:
>> Von Hunderten..Tausenden Mitarbeitern Schriftproben anfertigen lassen?
>
> Bewerber schrieb:
>> Die haben schätzungsweise 20-25 Mitarbeiter am
>> Firmensitz
>
> so schlimm wirds nicht werden...

Da gäbe es noch eine Beweissicherung. Gibt es dort ein solches Formular 
so lässt sich das mit einem entsprchenden Antrag bei Gericht leicht in 
der Peronalabteilung feststellen. Außerdem würde ich auf strafbewährte 
Löschung des Datenatzes bei gleichzeitigem strafbewähärtem Verbot der 
Weitergabe der Daten klagen, unabhängig von einer allfälligen 
Diskriminirungsklage oder dem vorrausgehend. Die Diskriinirungsklage 
würde ich erst im zweiten Gang nachschieben.

Eine Arbeitsrechtsanwalt würde ich in jedem Fall aufsuchen. Aber nicht 
den Ersten, sondern den Vertrauenswürdigsten, welcher nicht der 
Bekannteste sein muss.

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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ach ja

Wegen der empfohlenen Selbstzensur, da hatte mal eine ähnliche Erfahrung
auf eine Bewerbung bekam ich ein unverschämtes Angebot ziel 
Scheinselbständigkeit zu einem Stundensatz den ich als Fixgehalt 
akzeptiert hätte. Ich habe es öffentlich gemacht. auch die darauf 
folgenden Drohungen seitens des Personalers- achja die firmenleitung 
habe ich persönlich auf die Mitteilung an die betreffende Gewerkschaft 
aufmerksam gemacht und würde es wieder tun.

Heute bin ich ordentlich Selbständig aber unter Wert verkaufe ich mich 
nicht mehr.
Und die Scheisicherheit einer Fixanstellung vermisse ich bestimmt nicht.

Namaste

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Heute bin ich ordentlich Selbständig aber unter Wert verkaufe ich mich
> nicht mehr.

Prinzipien muss man sich leisten können.

Stehst du mal vor der Alternative HIV oder unterbezahlt arbeiten - reden 
wir nochmal über deine Prinzipien - die dann plötzlich keinen 
Pfifferling mehr Wert sind.

Winfried J. schrieb:
> Da gäbe es noch eine Beweissicherung. Gibt es dort ein solches Formular
> so lässt sich das mit einem entsprchenden Antrag bei Gericht leicht in
> der Peronalabteilung feststellen.

Leicht?

- keiner kann sich erinnern
- die Festplatten sind verschlüsselt
- Zettel geschreddert

Da steht Aussage gegen Aussage.

Weil einer spinnt willst du einen mittelständischen Betrieb lahmlegen?
Macht kein Richter mit.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Juri Parallelowitsch (Firma: DIS CORP.) (thinktank)

>> Heute bin ich ordentlich Selbständig aber unter Wert verkaufe ich mich
>> nicht mehr.

>Prinzipien muss man sich leisten können.

Jaja. Wenn gleich unser pseudorussischer, hyperaktiver Forumsfreund 
nicht ganz Unrecht hat.

>Stehst du mal vor der Alternative HIV oder unterbezahlt arbeiten

Bitte such dir eine ander Abkürzung.

Ha
Ih
Vau

wird nur allzuleicht mit der AIDS Vorstufe verwechselt.

Hartz 4 oder H4 oder was auch immer ist das deutlich besser.

Nur mal so am Rande.

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Bitte such dir eine ander Abkürzung.

Das ist Absicht - die Stigmatisierung durch Hartz 4 ist vielleicht noch 
schlimmer als die durch HIV, denn die sind ja wirklich krank - den 
Anderen wird nur Faulheit unterstellt.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Stehst du mal vor der Alternative HIV oder unterbezahlt arbeiten - reden
> wir nochmal über deine Prinzipien - die dann plötzlich keinen
> Pfifferling mehr Wert sind.


Genau in der Situation war ich damals.
100 € von der ARGE

---> ab nach Östereich und für MSE als Leasingmonter mit mitte virzig 
neu aufgerappelt.

Mann mus natürlich steets seinen aktuellen Wert kennen und aushandeln.
Aber das ist bei einer Fixanstellung nicht anders als in der 
Selbständigkeit.

Angeblicher Vorteil der "Festanstellung" war früher die "soziale 
Sicherheit". Weder das eine noch das Andere ist heute noch zu haben.



Juri Parallelowitsch schrieb:
> Leicht?
> - keiner kann sich erinnern
> - die Festplatten sind verschlüsselt
> - Zettel geschreddert
> Da steht Aussage gegen Aussage.

> Weil einer spinnt
wer glaubst du spinnt hier?

> willst du einen mittelständischen Betrieb lahmlegen?

Das ist kaum nötig.
Im einfachsten Fall genügt es die fraglichen Datumstemmpel der 
Personalabteilung zu überprüfen oder eine aktuelle Ablage. Formulare 
verschwinden genau so selten urplötzlich wie sie auf diese Weise 
auftauchen.

Auch eine kreativ eingfädelte Überführung ist leich möglich.

Außerdem dürfte der/die Personaler/in das größere Problem haben die 
Firma wird einen Vergleich anstreben, wenn es erst mal zur Verhandlung 
kommt und der Richter sich nicht mit windigen Beteuerungen zufrieden 
gibt.

> Macht kein Richter mit.

Das machte den Richter zu Rechtsbeuger. Ich glaube das ist eher eine 
Frage der Begründug. Schließlich fügen derartige Gesetzesverstöße der 
Gesellschaft erheblichen Schaden zu.

Namaste

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Schließlich fügen derartige Gesetzesverstöße der
> Gesellschaft erheblichen Schaden zu.

Naja, dann müssten wir ja alle Bängster unter Arrest stellen - die haben 
größten Schaden für die Gesellschaft verursacht und kommen ungestraft 
davon.

Winfried J. schrieb:
> Im einfachsten Fall genügt es die fraglichen Datumstemmpel der
> Personalabteilung zu überprüfen oder eine aktuelle Ablage.

Je nach Firma - bei herkömmlicher Arbeitsweise kann das gehen - bei 
Firma 2.0 - alles digital - kriegst du keine Informationen.

Autor: Bernd (Gast)
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luk schrieb:
> spätestens bei einer Ablehnung wegen der Religion ist dann sowieso
> Schluss mit lustig...
>
schon mal bei einem kirchlichen Arbeitgeber beworben?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Da der Zettel bei den Unterlagen zum Readresat returnierte handelt es 
sich modernstens um Firma 1.2, keines Falles aber um ein firma höher 
1.3.

Schon bei Firma 1.8 ist per Def. bekannt das nur zufriedene Mitarbeiter 
zu zufriedenen Kunden verhelfen. Eine solche hat das hier dokumentierte 
Personalauswahlverfahren nicht mehr nötig.

Namaste

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
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Winfried J. schrieb:
> Schon bei Firma 1.8 ist per Def. bekannt das nur zufriedene Mitarbeiter
> zu zufriedenen Kunden verhelfen. Eine solche hat das hier dokumentierte
> Personalauswahlverfahren nicht mehr nötig.

Punkt für dich.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Juri Parallelowitsch schrieb:
> Punkt für dich.


Danke, den pick ich zu den Andern. ;-)

Nein wirklich. Man sollte sich niemals nicht selbst klein machen oder 
verleugnen. Denn das macht aus aus einem Aufrechten einen Gebeugten und 
der Gebeugte wird irgendwann ein Gebrochener sein.

Man darf geschmeidig im Wind wiegen, aber nur um sich wieder 
aufzurichten nicht umgbeugt zu bleiben.

Namaste

Autor: Michael H. (michael_h45)
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login vergessen schrieb:
> Michael H. schrieb:
>> ewerber schrieb:
>>> Da wird man jetzt schon wegen einer Gesinnung abgelehnt (ich bin Links
>>> und bin in der Linkspartei).
>> sei froh, dass man dich nicht aus der partei wirft, weil du arbeit
>> suchst
>
> YMMD!

gerne ^^

Autor: Matthias (Gast)
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Wenn du Horde spielst hätte ich dich auch abgelehnt.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Falk Brunner schrieb:
> Hartz 4 oder H4 oder was auch immer ist das deutlich besser.

Heisst jetzt Uschi-2
Youtube-Video "Volker Pispers und Gäste 2010-03-21 (1/2)"
(etwa bei 4:45)

Autor: Bob (Gast)
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Bei der Hälfte der Antworten kann ich mir nur an den Kopf fassen, als 
wenn man sich nen guten Job erklagen könnte oder die Firma "erziehen" 
könnte.

Mal ganz böse formuliert: Wer will nen (ehemals?) suchtkranken linken 
(überwacht die nicht der Verfassungsschutz?) WoW Spieler (Soziopath?), 
wenn er noch 10 andere Kanidaten hat?

- Konsequenzen ziehen (keine Privatdaten unter echtem Namen im Netz)
- Weiter suchen

Evolution --> sich den Gegebenheiten anzupassen um sich durchzusetzen.


Beherzige den einwand:

"Man darf geschmeidig im Wind wiegen, aber nur um sich wieder
aufzurichten nicht umgbeugt zu bleiben."

Autor: Borsodi (Gast)
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>keine Privatdaten unter echtem Namen im Netz
Ich warte ja auf den Tag, an dem sich Wilhelm Ferkes bei uns bewirbt :-)

Autor: Ich (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2275138:
>> Autor: Borsodi (Gast)
>> Datum: 22.07.2011 01:16
>
>> > keine Privatdaten unter echtem Namen im Netz
>> Ich warte ja auf den Tag, an dem sich Wilhelm Ferkes bei uns bewirbt :-)
>
> Und dann?

Mit Notizzettel zurückschicken?

Autor: Ccc (Gast)
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Ihr habt schon gesehen, das das Ding 1 Jahr alt ist?

Autor: Michael S. (technicans)
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Borsodi schrieb:
> Ich warte ja auf den Tag, an dem sich Wilhelm Ferkes bei uns bewirbt :-)

Wer sich bewirbt, wird gewürgt. Bewerbt euch mal lieber bei Wilhelm,
ist gesünder.

Ccc schrieb:
> Ihr habt schon gesehen, das das Ding 1 Jahr alt ist?

Ist dadurch weniger aktuell?

Autor: Ccc (Gast)
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>Ist dadurch weniger aktuell?
Wenn man über diesen expliziten Fall reden möchte, dann ist es nicht 
mehr aktuell!
Wenn man dagegen im Debattierklub ist und alte Lamellen durch kauen 
möchte, dann ist man richtig.

Autor: Ccc (Gast)
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Lamellen...ich lach mich schlapp, schon was T9 daraus macht :-)

Autor: Michael S. (technicans)
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Ccc schrieb:
> und alte Lamellen

Wenn man schon alte Sprüche benutzt dann bitte richtig:
Es heißt "alte oder olle Kamellen"...
http://de.wikipedia.org/wiki/Kamelle

Autor: Ccc (Gast)
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Ja, schon gesehen gehabt!
Ich substituiere “L“ mit „K “ ;-)

Autor: Thomas1 (Gast)
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Borsodi schrieb:
>>keine Privatdaten unter echtem Namen im Netz
> Ich warte ja auf den Tag, an dem sich Wilhelm Ferkes bei uns bewirbt


Ach dafür kann sich Zuckerle bei euch bewerben. Dann gibt es immer Spaß.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Borsodi schrieb:
>>keine Privatdaten unter echtem Namen im Netz
> Ich warte ja auf den Tag, an dem sich Wilhelm Ferkes bei uns bewirbt :-)

Hättest du mal ein paar Kontaktdaten und Info gepostet, bräuchtest du 
unter Umständen gar nicht mehr zu warten. Sonst wird das ja nichts. ;-)

Autor: Hick-Hacker (Gast)
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Ccc schrieb:
> Ich substituiere “L“ mit „K “ ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Anf%C3%BChrungszeichen

Autor: Michael S. (technicans)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Hättest du mal ein paar Kontaktdaten und Info gepostet, bräuchtest du
> unter Umständen gar nicht mehr zu warten. Sonst wird das ja nichts. ;-)

Der will dich doch nur verarschen, Wilhelm.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Das hat außer dir auch jeder hier kapiert ^^

Autor: Klaus (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2275764:
> Ha, Ha, Ha, ist das lustig hier!
>
> Der richtige Ausklang zum Wochenende.

Ich frage mich immernoch, was mit dem echten Zuckerle passiert ist...

Autor: Michael S. (technicans)
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Klaus schrieb:
> Ich frage mich immernoch, was mit dem echten Zuckerle passiert ist...

Wieso "echten". Ist doch selbst schuld wenn er sich nicht anmeldet.
Nur angemeldet ist man geschützt.

Michael H. schrieb:
> Das hat außer dir auch jeder hier kapiert ^^

Das war das Wort zum Sonntag, äh, heute ist ja Freitag.
Du bist zu früh. Hoffentlich knöpft sich nicht einer mal
deinen Ar..h mal vor.

Autor: Mike Hammer (--scotty--)
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Michael S. schrieb:
> Nur angemeldet ist man geschützt.
ist das so?

Autor: Michael_ (Gast)
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Der andere Mike Hammer mit nur einem Bindestrich hat 1600 Beiträge.

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