Hallo,
Ich habe ein Problem und zwar ich habe eine Aufgabe bekommen und bin
jetzt noch kein stück schlauer vllt kann einer von euch mir helfen.
Frage:
Berechnen Sie die höchstzulässige Spannung, die an die Schaltung
angeschlossen werden darf.
1. Widerstand 100 Ohm
2. Widerstand 220 Ohm
3. Widerstand 330 Ohm
Maximale Leistung 2 Watt
Alles in Reihe
Danke soweit bin ich auch aber was mir gerade nicht einfällt ist
Wenn
P = U * I
P = 20V * 31mA ( 0.031 )
Dann ist P = 0.62 W
Aber wie ist das wenn ich die Spannung erhöhe eröht sich doch auch die
mA zahl aber um wieviel
Erst mal solltest du spezifizieren, wie die Widerstände verschaltet
sind, und ob die 2W pro Widerstand oder für die gesamte Schaltung gelten
sollen... in der jetzigen Form ist die Aufgabe nicht eindeutig gestellt.
Marco schrieb:> Aber wie ist das wenn ich die Spannung erhöhe eröht sich doch auch die> mA zahl aber um wieviel
ganz genau um U/R. Beide Größen kennst du.
Sorry, habe die Angabe zur Reihenschaltung übersehen...
Mein Ansatz wäre:
* Die größte Leistung wird am 330 Ohm-Widerstand umgesetzt, weil dort
die größte Spannung abfällt.
* Man berechnet den Strom, der durch die 330 Ohm fließen muss, um dort
2W umzusetzen.
* Nun kann man ausrechnen, wie groß die Spannung sein muss, um diesen
Strom durch die Reihenschaltung fließen zu lassen...
Weil bei einer Reihenschaltung der höchste Widerstand am meisten
Spannung und damit am meisten Leistung abbekommt, mußt du nur mal den
maximalen Strom für den 330 Ohm Widerstand ausrechnen (lass dir diese
Erkenntnis auf der Zunge zergehen, denn das ist der Knackpunkt an dieser
Schaltung).
Nimm dann die Formel Pmax = (Imax^2)*R
Das gibt dann Imax = sqrt(Pmax/R) = sqrt(2W/330Ohm) = 77,8mA.
Daraus ergibt sich Umax = Imax*Rges = 77,8mA*(100+220+330)Ohm = 50,6V.
Super hilfe hier:D Das heißt wenn ich 50,6V einstelle gehen die
Widerstände sozusagen kaputt. Ist das eigentlich egal wo der 330 Ohm
WIderstand ist ? weil der bei mir zum schluss kommt wie auf der
zeichnung
Es kommt ja zuerst die 100 Ohm wenn dieser kaputt geht läuft doch auch
die schaltung nichtmehr oder ?
Mit der Formel komme ich net klar und zwar wenn ich 2 W / 330 Ohm mache
bekomme ich keine 77.8 mA raus.
Marco schrieb:> Es kommt ja zuerst die 100 Ohm wenn dieser kaputt geht läuft doch auch> die schaltung nichtmehr oder ?
ein "zuerst" gibt es dabei nicht, und warum sollte der Widerstand, an
dem am wenigsten Leistung abfällt, zuerst den Geist aufgeben?
> Mit der Formel komme ich net klar und zwar wenn ich 2 W / 330 Ohm mache> bekomme ich keine 77.8 mA raus.
da ist noch eine Wurzel...
Justus Skorps schrieb:> Marco schrieb:>> Es kommt ja zuerst die 100 Ohm wenn dieser kaputt geht läuft doch auch>> die schaltung nichtmehr oder ?>> ein "zuerst" gibt es dabei nicht, und warum sollte der Widerstand, an> dem am wenigsten Leistung abfällt, zuerst den Geist aufgeben?>>> Mit der Formel komme ich net klar und zwar wenn ich 2 W / 330 Ohm mache>> bekomme ich keine 77.8 mA raus.>> da ist noch eine Wurzel...
Ups die Wurzel habe ich voll überlesen :P
Die 100 Ohm haben doch auch nur 2 Watt. Dann geht doch zuerst der 100
Ohm wiederstand kaputt da er ja zuerst kommt oder ?
Lesen! Justus hat es doch schon geschrieben:
Justus Skorps schrieb:> ein "zuerst" gibt es dabei nicht, und warum sollte der Widerstand, an> dem am wenigsten Leistung abfällt, zuerst den Geist aufgeben?
Der Strom der in der Schaltung fliesst, geht durch alle Widerstände
quasi zeitgleich. Aber an dem größten Widerstand erzeugt er den größten
Spannungsabfall und gleichzeitig wird so auch dort die größte Leistung
umgesetzt. D.h. der größte Widerstand erwärmt sich am stärksten und wird
als erstes das zeitliche segnen. Aus-die-Maus.
- gerd
U.R. Schmitt schrieb:> Junge Junge, vom Verstehen bist Du aber noch etwas entfernt.>> Der Strom fliesst sofort und identisch durch alle 3 Widerstände, da> gibts kein zuerst.>
Das weiß ich auch. Ich befasse mich mit der Elektrotechnik erst seit ein
paar Tagen.
Die Spannung verringert sich ja wenn er durch den 100 Ohm wiederstand
durchgeht. Dann verringert sich die Spannung ja wieder wenn er durch 220
Ohm geht. Bei 330 Ohm verringert er sich ja nochmal. Also muss ich
2Watt/650 Ohm ( Da ja 650 Ohm der gesammt Widerstand ist ) und nun die
sqrt taste drücken.
So komme ich auf 0.0554 mV = 0.0554 * 10³ = 55.4 V. Habe ich das richtig
verstanden ?
Moment wenn der höchste Widerstand zuerst den kaputt geht da er viel
mehr Spannung abnimmt dann...
2W / 330 Ohm = 0.006060606 Quadratwurzel = 0.077849894 = 0.077849894 *
10³ = 77,85 mA
77.85 mA * 650 Ohm ( 100 + 220 + 330 ) = 50.6 Volt ( Wie Lothar Miller
schrieb )
Also ist die Lösung 50.6 V oder ?
Sry bin im moment schwer von begriff
Marco schrieb:> Sry bin im moment schwer von begriff
Du hast mehrfach alles, was du zum Lösen brauchst, vorgekaut bekommen.
Jetzt setz dich hin und verdau das.
Fenster zu, Fernseher/Radio/PC aus und denk 15min konzentriert nach.
gerd schrieb:> Marco schrieb:>> Also ist die Lösung 50.6 V oder ?>> Wie Lothar schon vor einer Stunde schrieb...>> - gerd
Okay :D Vielen Dank
Aber wenn kann mir jemand sagen warum ich Quadratwurzel benutzen muss ?
In meinem Buch finde ich nichts davon.
> Aber wenn kann mir jemand sagen warum ich Quadratwurzel benutzen muss ?
stellt doch mal bitte diese beiden Formel nach U um:
P = U * I
I = U/R
(erst die 2.Formel in die 1. einsetzen damit I verschwindet dann nach U
umstellen)
les doch mal den letzten Satz (in Klammern) von Peter, dann sollte Dir
ein Licht aufgehen, wie es zur Wurzel (bzw. Quadrat - je nach
Umstellung) kommt.
Vielen Dank euch allen.
Ich habe das Ergebnis von euch mit meinen ersten rechnungen und die von
meinen freunden verglichen.
Meine Freunde rechnen das so
Maximale Leistung 2 W
I = 31 mA
U = 20 V
P = U * I umgestellen
U = 2W durch 0.031
=
64.5 V
Klingt nach Physik 9. Klasse oder so? Dazu würden dann auch die (nicht
vorhandenen) mathematischen Kenntnisse passen.
Ein Widerstand geht übrigens nicht bei Punkt 2W kaputt, wenn er dafür
spezifiziert ist. Bei Raumtemperatur hält er eine Weile auch ein Stück
mehr aus.
Wir hatten in der Schule ne art Traffo wo man das einstellen kann 20 V
mussten wir einstellen und 31mA haben wir gemessen
Nur das Problem ist das ich die rechnung vom Lothar nicht wirklich
verstehe .
Nimm dann die Formel Pmax = (Imax^2)*R
Hier ist doch Pmax = U + I wo kommt das R her ?
Das gibt dann Imax = sqrt(Pmax/R) = sqrt(2W/330Ohm) = 77,8mA.
Verstehe immernoch nicht wie ich auf sqrt komme
Daraus ergibt sich Umax = Imax*Rges = 77,8mA*(100+220+330)Ohm = 50,6V.
Alles was man braucht sind diese zwei Formeln.
P = U * I
R = U / I
Mit den entsprechenden mathematischen Kenntnissen kann man die so
umformen, dass eben die Formeln von Lothar herauskommt. Das sollte
eigentlich Stoff der 8. Klasse gewesen sein.
Wenn du die Spannung über einen Widerstand wissen willst, musst du eben
die zweite Formel nach U auflösen, da kommt dann raus U = I * R.
Das kann man in die erste einsetzen und dda steht dann eben P = I R
I und das ist P = I^2 * R
das umgeformt bedeutet I^2 = P / R
Und daher kommt deine Wurzel... um aus I^2 ein I zu machen musst du über
beide Seiten die Wurzel ziehen.
Deshalb steht da I = sqrt(P/R)