Steckdosentester selber bauen

Gast #1892651
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Hallo in die Runde,

wie kann man sich einen Steckdosenprüfer selber bauen??

Ich bin Azubi und unser Ausbilder warf neulich mal in die Runde, das wir 
uns mal einen Kopf machen sollten einen Steckdosentester zu bauen.

Anzeigen soll er ob der L - Leiter rechts oder links ist, und das L und 
N vorhanden sind.

nach ein wenig Suchen bin ich auf eine LED an 230 V Schaltung gestoßen

für Phase rechts bzw links kann man ja gegen PE messen....

und wenn L und N auch richtig angeschlossen sind sollen die ja auch 
leuchten.

Soweit so gut, nun das Problem dass die LED an 230 V Scvhaltung vom 
Anforderungsgrad ziemlich niedrig ist.

er will im Prinzip ein ähnliches Gerät wie dieses hier: 
http://www.pearl.de/a-PX7250-3082.shtml?rate=5

könntihr mir da weiterhelfen ?

Grüße
Tobias
Angehängte Dateien:
#1892672
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Hallo Tobias!

Ich verstehe den Satz nicht: "nun das Problem dass die LED an 230 V 
Scvhaltung vom Anforderungsgrad ziemlich niedrig ist."

Heisst es, dass die Lösung des Problem zu einfach ist oder dass Du nicht 
sicher bist, wie die LED an 230V anzuschliessen ist?

Im ersten Fall: die schönsten Lösungen sind die einfachsten!
Im 2.Fall: Vorwiderstand und zu LED parallel eine Diode in die 
Gegenrichtung.

Gruss
Thomas
Gast #1892678
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Moinsen
natürlich lassen sich auch Wechselsteckdosen verdrehen,
dasheißt Phase und Null vertauschen.
Es gibt die sogenannte OHR Regel

OHR = Oben Hinten Rechts

Also die Phase rechts anschliessen.
Gruß HolgerR
Gast #1892682
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HolgerR schrieb:
> Es gibt die sogenannte OHR Regel
>
> OHR = Oben Hinten Rechts

wo gibt es diese Regel? In jede Elektrofirma gibt es eine andere Regel, 
festgelegt ist es auf jeden Fall nicht.


Was soll der Steckdosentester machen wenn er an einem 127V netz hängt 
und die Steckdose mit PE, L1 und L2 angeschlossen ist? (wird es bestimmt 
noch irgendwo geben)
Gast #1892735
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Thomas K. schrieb:
> Hallo Tobias!
>
> Ich verstehe den Satz nicht: "nun das Problem dass die LED an 230 V
> Scvhaltung vom Anforderungsgrad ziemlich niedrig ist."
>
> Heisst es, dass die Lösung des Problem zu einfach ist

ja heisst es, das könnte selbst einer vom ersten Lehrjahr

>
> Im ersten Fall: die schönsten Lösungen sind die einfachsten!
sehe ich eigentlich auch so aber er hätte gerne  sowas wie in dem Link 
was es zu kaufen gibt


Das hieße man müsste bei dem gerät dann festlegen das L immer rechts 
ist, und darauf die Auswerteschaltung aufbauen ... Spricht stellt man 
mit dem Gerät fest dass L nun links ist, müsse dann eben die Linke LED 
blinken

und bei Phase und Schutzleiter vertauscht noch einen Warnton ausgeben

wenn ich L gegen PE messe und L gegen N und beide sind korrekt 
angeschlossen leuchten ja 2 LEDs auf, ist L und PE mal vertauscht (warum 
auch immer derjenige das getan hat) und ich steck das Gerät ein leuchtet 
zum Beispiel dann die LED mit dem ANschluss L - PE auf, L - N bleibt aus
in dem Fall sollte aber es möglich sein dass L-PE blinkt und ein Ton 
ausgegeben wird .... als zusätzlichen Hinweis hier stimmt was nicht


Grüße
Tobias
#4153673
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Entschuldigt, dass ich das alte Thema wieder hervorkrame.

Von Testboy gibt es das Gerät Schuki 2k oder so ähnlich.
Dieses erkennt sämtliche Varianten an falsch angeschlossenen Leitern und 
zusätzlich die Funktion des FI.

Meine Frage dazu:
wie erkennt er den Unterschied zwischen N und PE?
Gast #4153709
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> Meine Frage dazu:
> wie erkennt er den Unterschied zwischen N und PE?


Per Anzeige überhaupt nicht, wie in der Bedienungsanleitung zu sehen.
Das geht nur über die FI-Prüfung (löst nur aus wenn N und PE nicht 
vertauscht sind).
Gast #4153715
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Um mal auf den TO zurückzukommen ...
Nimm einfach dreimal Deine LED-Schaltung, einmal zwischen den beiden 
Steckerkontakten (N/P) und zweimal zwischen Erde und den Kontakten.
Wegen FI noch passenden Widerling und Du siehst ob die Phase links oder 
rechts ist und ob da überhaupt Saft drauf ist.
#4153844
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Thomas Eckmann schrieb:
> Paul, wie kommst du darauf?

Ich komme durch meinen Lehrmeister darauf, der uns das damals so 
beibrachte.
Nein, nicht nur uns, sondern auch Leute aus anderen Ausbildungsbetrieben 
bekamen das so gesagt. ...und sie taten es dann auch.

Es ist gut möglich, daß heute jeder macht, was er will und nicht, was er 
soll. Das ist dann aber nicht nur auf die Elektroinstallation bezogen.
;-)

MfG Paul
#4153868
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Paul Baumann schrieb:
> Ich komme durch meinen Lehrmeister darauf, der uns das damals so
> beibrachte.

Welcher Elektriker hat das nicht beigebracht bekommen?

Aber wenn ein Gast-Moderator, der überhaupt keine Ahnung hat, weil er 
das nicht gelernt hat, denn sonst hätte er davon ja gehört, sagt, dass 
das jeder so machen kann, wie er will, dann müssen wir einfach damit 
leben.

Deswegen überzeugt mich sein Argument ja auch so.

mfg.
#4153876
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Thomas Eckmann schrieb:
> Aber wenn ein Gast-Moderator, der überhaupt keine Ahnung hat, weil er
> das nicht gelernt hat, denn sonst hätte er davon ja gehört, sagt, dass
> das jeder so machen kann, wie er will, dann müssen wir einfach damit
> leben.

Ich gewöhne mir langsam ab, solche Sachen zu berichtigen, weil ich,
wie man heute sagt: "Keinen Bock darauf" habe, meinen Beitrag Minuten 
später als gelöscht zu sehen.
Es passiert immer öfter, daß offenbar falsche und irreführende Beiträge 
als Letzte in einem Thread stehenbleiben, weil Andere eben auch keine 
Lust auf Zank und Streit haben.

MfG Paul
Gast #4153966
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Thomas Eckmann schrieb:
> DDR war drüben.

Wieher. Welch bahnbrechende Erkenntnis zum heutigen Fronleichnamsabend!
Ein Bayer würde jetzt sagen: "Du Depp". Da ich zwar aus Süddeutschland
stamme, aber kein Bayer bin, sage ich es auch nicht.  ;-)

NB  Paul B. ist bekennender Ossi (Thüringer Bratwurst). Wenn er sich in
diesem speziellem Falle auf das Berufswissen aus seiner Lehrzeit in der 
DDR bezieht, dann mag das vielleicht für Technik-Historiker von 
Interesse sein. Es besitzt aber keinerlei Relevanz für die heutige 
bundesdeutsche Realität.
Gast #4153997
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Thomas Eckmann schrieb:
> Der Begriff 'bundesdeutsch' ist seit dem 3. Oktober 1990 obsolet.

Ein Bayer würde jetzt sagen: "Du Depp". Da ich zwar aus Süddeutschland
stamme, aber kein Bayer bin, sage ich es auch nicht.  ;-)

"Bundesdeutsch ist eine Bezeichnung für alles, was die Bundesrepublik 
Deutschland und seine Bundesbürger betrifft. Sie wird im allgemeinen 
Sprachgebrauch, in den Medien und unter anderem auch in offiziellen
Schriften als Terminus verwendet."   [Wikipedia]
#4154095
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Gebildeter schrieb im Beitrag #4154070:
> Gibt es zumindest ein seriöses Buch wo drin steht, dass der L rechts zu
> sein hat,
Nein.

>nebst anderen angeblichen Vorschriften?
Niemand hat was von einer Vorschrift gesagt.


>Oder gibts dazu nur
> mündliche Überlieferungen,
Vermutlich ja.

> Die Erfahrung zeigt, dass man sich bei den Elektrikern noch nichtmal auf
> die Farben der Leiter verlassen kann.

Deine Erfahrung!  Die gilt bestimmt auch für alle anderen Berufe, oder?
#4154098
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Gebildeter schrieb im Beitrag #4154070:
> Gibt es zumindest ein seriöses Buch wo drin steht, dass der L
> rechts zu
> sein hat, nebst anderen angeblichen Vorschriften? Oder gibts dazu nur
> mündliche Überlieferungen, womöglich sogar regional unterschiedliche?

Nein, gibt es nicht. Aber jeder Elektromeister wird dir das bestätigen.

> Die Erfahrung zeigt, dass man sich bei den Elektrikern noch nichtmal auf
> die Farben der Leiter verlassen kann. Umso unglaubwürdiger ist, dass die
> sich Vereinbarungen ausgedacht haben woran sie sich auch halten.

Welche Erfahrung? Das ist doch jetzt Gelaber.

mfg.
#4154263
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Gebildeter schrieb im Beitrag #4154176:
> Ich labere nicht.
> Mache seit Jahren meine Elektroinstallationen selber, teilweise schon
> als Jugendlicher. Die Erfahrung stammt aus dem Haus meiner Eltern und
> Verwandtschaft und einer Immobilie die ich vermietet habe, die alle vom
> Fachmann vermurkst wurden. Erweiterungen habe ich dann dort selber
> gemacht.

Ach so. Na dann hat du ja eine professionelle Ausbildung hinter dir. 
Auch klar, dass du keinen Wert darauf legst, wo sich L befindet. Warum 
sollte man auch etwas anständig anschließen, wenn man es in der selben 
Zeit auch hinpfuschen kann. Aber bloß nicht auf Fachleute hören, die 
machen eh nur Mist...
Gruß, thoern
(Firma: matzetronics) #4154271
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Na Leute, wieder am Stänkern?

MMn ist so ein Steckdosentester leicht mit drei klassischen Glimmlampen 
zu lösen, die im Dreieck zwischen L,N und PE liegen. Bei dem Glimmlampen 
sollte man die Vorwiderstände nicht vergessen.

Damit sollten alle Fragen klärbar sein:
Glimmlampe zwischen L und N leuchtet hell - Netz vorhanden
Glimmlampe zwischen L/N und PE leuchtet hell - Das muss L sein und PE 
ist angeschlossen
Glimmlampe zwischen L/N und PE leuchtet nur schwach - PE ist offen
Glimmlampe zwischen L und N leuchtet nur schwach - N ist offen
Allet is' dunkel - kein Netz

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