Interner Pull Up µC

Gast #1893341
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Hallo zusammmen,

ich habe mal eine allgemeine Frage zu den Internen Pull Up widerständen 
von avr mikrocontrollern.

Wenn ich den internen widerstand verwende, brauche ich dann nochmals 
einen externen? Oder kann ich meinen Taster direkt an den Pin des µC und 
an Masse anschliessen?

MfG demmy
Persönliche Seite #1893357
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Du könntest.

Allerdings wenn du einen Programmierfehler machst (Portpin auf Ausgang 
statt auf Eingang und Ausgabe HIGH) und dann der Tastendruck kommt, 
schickt das den Portpin und/oder den µC zum Kurzschluss-Manitu. Ein 
zusätzlicher Serienwiderstand zwischen Portpin und Taster würde den 
Kurzschlussstrom auf verträgliche Werte (=> Datenblatt) begrenzen und 
die Tastenabfrage nicht behindern.
#1893375
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@  Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)

>der interne reicht.

Im Normalfall ja. Aber in Sonderfällen braucht man einen deutlich besser 
definierten (genaueren), niederohmigeren. Z.B. Wenn man eine 
Matrixtastatur dekodiert und Wasser in die Tasten läuft . . . 8-0
#1893379
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demmy schrieb:
> Das heisst also einen widerstand in Reihe zu meinen Tastern.

Schadet nicht.

> Funktioniert das auch bei Drehencodern? Oder könnten die beeinflusst
> werden?

Drehencoder sind auch nur Taster. Nur drückst du nicht selber auf die 
Taster sondern drehst eine Welle auf der Nocken sitzen, die für dich die 
'Taster' in einer bestimmten Reihenfolge drücken.
#1893392
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Falk Brunner schrieb:
> Aber in Sonderfällen braucht man einen deutlich besser
> definierten (genaueren), niederohmigeren. Z.B. Wenn man eine
> Matrixtastatur dekodiert und Wasser in die Tasten läuft . . . 8-0

Nö, da ist hochohmiger besser.

Wenn die CPU gleich nicht mehr reagiert, merke ich das und kann die 
Tastatur noch rechtzeitig trocknen.
Ansonsten korrodiert die Tastatur und ich muß sie wegschmeißen.


Peter
Gast #1893403
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Ok. Soweit so gut.

Nur jetzt habe ich mal veruscht im Datenblatt die maximale 
Strombelastbarkeit der Pins zu finden. Ich konnte leider nichts genaues 
finden. Weiss jemand zufällig unter was ich da suchen muss? Oder hat 
jemand zufällig den Wert im Kopf? Oder kann mir einen Vorwiderstand 
empfehlen?

Wir haben verschieden Atmega im Einsatz unteranderem den atmega169, 
welchen ich verwenden möchte.
#1893451
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@Peter Dannegger (peda)

>> definierten (genaueren), niederohmigeren. Z.B. Wenn man eine
>> Matrixtastatur dekodiert und Wasser in die Tasten läuft . . . 8-0

>Nö, da ist hochohmiger besser.

Nö, da ist niederohmig besser, ich hab 470 Ohm genommen ;-)
denn die Tastatur soll/muss auch mit Wasser noch einwandfrei 
funktionieren. In diesem speziellen Fall zumindest.

>Wenn die CPU gleich nicht mehr reagiert,

Hab ich ein Problem ;-)

> merke ich das und kann die
>Tastatur noch rechtzeitig trocknen.

und dafür keine Zeit. Das muss später passieren.

MfG
Falk

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