Tino Kühn schrieb:
> konnte ist folgende: Abhängig vom Systemtakt kann ich den Vorteiler und
> den Match Wert so wählen, daß ein Aufruf des Interruptes mal schneller
> oder mal langsammer erfolgt. Wenn ich Jetzt sagen wir eine Uhr bauen
> will, kann ich den Interrupt sagen wir 1000 mal ausführen lassen bis
> eine Sekunde weitergezählt wird oder mit einem anderen Teilerverhältnis
> + Match Wert auch deutlich geringer. Was ist denn jetzt genauer?
Kann man so nicht sagen.
Genauer ist das, wo sich die Rechnung ganzzahlig ausgeht.
> So wie
> ich das Ganze verstanden habe sollte es evtl. doch nicht das gleiche
> sein. Hat der Quarz eine Toleranz, also geht leicht zu schnell wird es
> bei vielen Takten aufaddiert. Bei wenigen nicht so stark.
Das ist zwar prinzipiell richtig, ist aber eine andere Baustelle.
In deiner ersten Frage geht es im Prinzip darum, was jetzt 'genauer'
ist:
ob man 10 mal 100 Millisekunden wartet oder
ob man 100 mal 10 Millisekunden wartet
und da kommt immer das gleiche raus.
Was anderes ist es, wenn du 1000 Einheiten warten willst.
Dann kannst du dich entscheiden ob du
10 mal 100 Einheiten warten willst oder
ob du 16 mal 62 Einheiten warten willst
Da ist dann das erste besser, weil 62 * 16 eben nicht genau 1000 ergibt.
Die andere Baustelle besteht darin, dass dein Quarz eben nicht mit der
aufgedruckten Frequenz schwingt. D.h. die ganze Rechnung, die du zb für
12Mhz gemacht hast um Vorteiler, CTC Wert und alles andere möglichst gut
zu berechnen, stimmt nicht, weil die Voraussetzung der 12000000 Hz schon
gar nicht gegeben ist.
> Hat der Quarz eine Toleranz, also geht leicht zu schnell wird es
> bei vielen Takten aufaddiert. Bei wenigen nicht so stark.
Das ist letzten Endes egal.
Denn dein Quarz macht eben nicht 12000000 Schwingungen in der Sekunde
sondern zb 12000123. Und das ist völlig unabhängig davon wie du sie
zählst.