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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Black Box - Schaltung


Autor: Sebastian Hämmerle (sebi_hae)
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Hallo miteinander,

im Voraus schon einmal ein Dankeschön!

Folgendes:
Ich möchte gerne eine Schaltung entwerfen, die als grundlage für eine 
BlackBox dient!
Ich habe dazu bereits einen Schaltplan entworfen (siehe Anhang).
Folgende Bauteile habe ich verwendet:
PIC32MX4FL512
Spannungswandler
billiges KameraModul1 (Conrad El.) --> Datenblatt C-Cam
Beschleunigungssensor  ---> Datenblatt Anhang
USB-Ansteuerung

Jetzt lauten meine fragen:
1) ist es möglich mit dem von mir gezeichneten Schaltplan auf einen 
USB-Stick zu schreiben/speichern.
2) kann ich die signale, die mir diese kamera liefert ohne weiters in 
den microprozessor speisen und da bei gegebenen Interrupts, die letzten 
3 minuten und die kommende minute auf den USB zu schreiben und diesen 
dann an meinen PC hängen und als AVI file öffnen??

So, das wäre im großen und ganzen mal alles!!
Ich sage im Vorraus schon vielen Dank, wär echt klasse wenn sich da 
jemand auskennen würde bzw. mir weiterhelfen kann...

MfG
Sebi

Autor: Tom M. (Gast)
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> 1) ist es möglich mit dem von mir gezeichneten Schaltplan auf einen
> USB-Stick zu schreiben/speichern.

Kann auf den Plänen nix Vernünftiges erkennen. Elektrisch ist USB ja 
keine Hexerei. Software-seitig schon eher, würd ich mir nicht antun, 
sondern ne Memory Card (SD/MMC) verwenden.

> 2) kann ich die signale, die mir diese kamera liefert ohne weiters in
> den microprozessor speisen und da bei gegebenen Interrupts, die letzten
> 3 minuten und die kommende minute auf den USB zu schreiben und diesen
> dann an meinen PC hängen und als AVI file öffnen??

Kann nix erkennen auf den Plänen.

Wie verarbeitest du das composite Videosignal?
Wie schaust du 1 Minute in die Zukunft? ;)
AVI ist ein Format für einen Container (Audio&Video). In welchem Format 
willst du den Videostrom speichern?
Hast du schon mal was mit MC gemacht? Sieht für mich aus, als möchtest 
du einfach ein paar Drähte verbinden und gut is. ;)

Viel Erfolg! 8)

Autor: Der Schelm (derschelm)
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Zum Thema USB: Es gibt im Internet eine Seite für eine Software, um USB 
1.1 anzusteuern, läuft auf einem ATmega mit ca. 16kHz, braucht ca. 2k 
ROM und etwas RAM. Hab leider den Link nicht parat.

Autor: Sebastian Hämmerle (sebi_hae)
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Hallo Tom,
danke für deine Antwort.

Ja ich habe beireits mit MC's gearbeitet. Aber keinerlei erfahrung mit 
USB. Gut zu wissen das es mit SD besser geht.
1 Minute in die zukunft --> sorry falsch formuliert!! Damit mein ich, 
dass die kamera ständig mitfilmt und ständig mitspeichert (FIFO-Prinzip) 
und wenn ein sensor ausgelöst wird, soll eine minute weitergefilmt 
werden und die letzten 3 minuten dazuspeicher (gesamt 4 minuten speicher 
material)
Gruß
Sebi

Autor: Sebastian Hämmerle (sebi_hae)
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Hallo Schelm,
auf diese seite bin ich schon gestoßen. Ich sollte das aber mit einem 
PIC von Microchip machen.
Aber danke.
Gruß,
Sebi

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Hallo,

1) ich kann auf keinem Schaltplan irgendwas genaues erkennen, geschweige 
denn PIN-Bezeichnungen lesen.

2) Was für einen Quarzoszillator hast du vorgesehen? Wieviel MHz ?

Sebastian Hämmerle schrieb:
> 1) ist es möglich mit dem von mir gezeichneten Schaltplan auf einen
> USB-Stick zu schreiben/speichern.

Prinzipiell ja. Das entscheidet alleine der PIC / bzw. dessen 
Programmierung. Mit USB hast du dich hoffentlich dem entsprechend 
äußerst intensiv beschäftigt.

Sebastian Hämmerle schrieb:
> 2) kann ich die signale, die mir diese kamera liefert ohne weiters in
> den microprozessor speisen

Ja sicher kann man das. AD-Wandler / Komperator.

Sebastian Hämmerle schrieb:
> und da bei gegebenen Interrupts,

damit meinst du wohl eine gewisse Beschleunigung = Unfall oder 
ähnlichem.

Sebastian Hämmerle schrieb:
> die letzten
> 3 minuten und die kommende minute auf den USB zu schreiben

Rechne mal aus was für Datenmengen da anfallen. Diese musst du noch 
verarbeiten, komprimieren, den USB managen
Nehmen wir mal 20(fps)   320  240 = 1.536.000 Bits pro Sekunde !!!!
Man beachte dass diese Bild nur 2farbig ist. Entweder ganz schwarz oder 
weiß. Möchte man noch Graustufen so ist dieser Wert mit der 
entsprechenden Bitzahl (Graustufenauflösung z.B. 10bit = 2^10 
Graustufen) zu multiplizieren !!

Sebastian Hämmerle schrieb:
> und diesen
> dann an meinen PC hängen und als AVI file öffnen??

tja dazu muss man auf dem PIC AVI komprimieren und den Fileheader 
kreieren.

Alles in allem für einen Profi machbar. Nachdem ich deinen Kenntnisstand 
bei ca. 2% vermute sage ich klipp und klar NEIN NEIN NEIN !

Hierfür verwendet man fertige Video-ICs die komprimieren können. Du hast 
ja glaube ich noch nie einen PIC an USB gehabt. Fang erst mal mit dem 
Beschleunigungssensor an, mach da gescheite Filter dahinter. Damit bist 
du schon einen Monat lang beschätigt. Überleg dir was es ausmacht, wenn 
das Auto schräg steht, in ein Schlagloch fährt oder solche Szenarien. 
Lies mal was zum Thema Kalmanfilter oder Komplementärfilter. Die 
Sensoren rauschen wie sonst was - gerade beim KFZ-Bordnetz ist das 
tödlich.

Zur Kamera - Elektor hatte glaub vorletzten Monat was mit Kameras 
gemacht. Die haben einen PIC verwendet und waren bei 16MHz unterwegs. 
Die habens geschafft 18*12 Pixel zu verarbeiten bei 8bit Graustufen und 
12fps.

Wenn du ernsthaft vorhast mit Video zu arbeiten verende a) einen 
Blackfin oder b) einen FPGA.

Alles in allem hobbytechnisch kaum realisierbar bzw. mindestens 8-10 
Jahre Microcontrollererfahrung. Die hast du nicht.

Weiter geht's mit USB - schau dir die Spezifikationen an, Deskriptoren, 
High-Speed-USB. Dann schau dir AVI Komprimierung an und arbeite damit.

Wenn du tough dran bleibst tippe ich auf 3-5 Jahre Entwicklungszeit als 
Einzelperson.

Wie sieht's denn mit deinen PIC-Vorkenntnissen aus ?

Gruß

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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Sebastian Hämmerle schrieb:
> Ja ich habe beireits mit MC's gearbeitet.

Glaub ich dir nicht - ganz ehrlich.

Der Schelm schrieb:
> Zum Thema USB: Es gibt im Internet eine Seite für eine Software, um USB
> 1.1 anzusteuern, läuft auf einem ATmega mit ca. 16kHz, braucht ca. 2k
> ROM und etwas RAM. Hab leider den Link nicht parat.

Damit speichert man aber kein AVI auf einem USB Stick ab.




Was noch von Nöten wäre ein riesiger RAM ...

Autor: Sebastian Hämmerle (sebi_hae)
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Hey,

ich bin nicht ganz allein, der das macht (wir sind zu zweit :-) )

Uns ist jetzt klar geworden, dass wir mit unseren geringen 
Vorkenntnissen (die wahrschleinlich sogar unter 2% liegen) das nicht 
realisieren werden können.

Aber trotzdem danke für die schnellen und direkten Antworten.

Schönen Abend noch

Gruß,
Sebi

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